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BDSM 24/7 – wenn Sadomaso Alltag ist
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Haushaltsdienste des devoten Parts

******n_S Frau
4.854 Beiträge
Themenersteller Gruppen-Mod 
Haushaltsdienste des devoten Parts
Ich stellte mir vor einigen Tagen die Frage in wie weit der Punkt "Haushaltsführung" Teil einer 24/7 Verbindung ist?

Wird es von den Herrschaften erwartet, dass der devote Part Haushaltspflichten gut erledigt, wie kochen, putzen und bügeln zum Beispiel?

Oder ist eher eine "nice to have" allerdings keine Erwartungshaltung dahinter?

Und wie vermag es bei den devoten Parts hier sein? Macht ihr gerne den Haushalt und die damit verbundenen Pflichten oder ist es eher ein notwendiges Übel?

Ich persönlich sehe es als einen schönen Dienst für meinen Herrn an ihm den Alltag schöner zu gestalten in dem ich koche, aufräume und seine Wäsche ebenso wie die meinige wasche. Auch wenn manches im Haushalt weniger Freude meinerseits auslöst, so merke ich, dass die Freude von Ihm dann auf mich umschlägt und ich das Ergebnis hinterher auch genießen kann.
*********iette Frau
7.972 Beiträge
Mein Herr und ich wohnen nicht zusammen. Es ist aber völlig normal, dass ich, wenn wir bei ihm sind, Haushaltstätigkeiten erledige. Und auch dass ich, wenn er mit seiner Frau im Urlaub ist, einiges im Haushalt mache und auch die Heimkehr sozusagen vorbereite.
Für mich ist das selbstverständlich und gehört für mich als Sklavin einfach dazu. Das wäre auch im gemeinsamen Haushalt nicht anders.
*********loser Mann
375 Beiträge
Ich verstehe die Frage insofern nicht, als dass per Umzäunung „24/7“ den Alltag mit einschliesst. Ausser denen, die nur im Bett leben.

Also ja, kochen, Haushalt oder von Schuhe putzen über Wanne einlassen, abtrocknen und und und - das Spektrum bietet viele Möglichkeiten zu dienen
********ker1 Mann
4.225 Beiträge
Es muss bei aller devoten Rolle auch noch halbwegs praktikabel sein.

Wenn sub Vollzeit arbeitet, evtl. noch einen längeren Fahrweg hat und Dom nur Teilzeit oder überhaupt nicht arbeitet, dann sollte es schon irgendwie gemeinsam laufen.

Natürlich immer als freiwillige Leistung von Dom, aber so ein sub ist auch nur ein Mensch. Und 24/7 ist ganz schön lang am Tag. Da schadet es nicht, wenn Dom aus reiner Bequemlichkeit alles an sub auslagert.

Wie so oft denke ich hier einfach: Die Dosis macht das Gift

*my2cents*
********r_OL Paar
450 Beiträge
Bei uns übernimmt der Sklave einen Großteil der Aufgaben im Haushalt. Das ist Teil seiner Sklavenaufgaben. Es gibt aber auch eine Putzkraft die etwas abnimmt, aber der Rest bleibt bei ihm hängen.
*****tus Mann
41 Beiträge
Ich selbst koche viel zu gerne als das ich das abgeben wollen würde. Ich breche mit auch keinen Zacken aus der Krone wenn ich mal was im Haushalt mache.

Für mich ist es etwa individuelles jeder Dynamik und kann sehr wohl ein Teil davon sein, aber es kommt weder automatisch noch ist es ein muss für mich. Ich hatte schon beides und wie vorher schon gesagt, kommt es auch darauf an wie viel Zeit jeder zur Verfügung hat.

Ich würde mir auch eine Putzsklavin suchen, aber dieses Angebot ist meistens bei den männlichen Subs zu finden. 🤷🏼😄
**********89073 Mann
28 Beiträge
hallo in die runde,
ich bin hier ganz frisch angenommen. mein model sieht ganz anders aus.
als anerkennung und wertschätzung bekommt die sub von mir ein gehalt, nicht um sie zukaufen, sondern um zu sichern das sie sich sorglos widmen kann.

außerdem, den haushalt zusammen zumachen kann ja auch reizvoll sein, wenn sie sich dafür was hübsches anzieht. *hothips*
********nder Mann
323 Beiträge
Ich kam zu 24/7 und TPE nur zur Hälfte wegen meine dominant-sadistischen Seite, die andere Hälfte ist mein völlig antiquiertes Rollenverständnis von Mann und Frau. Ich hab das daheim so gelernt, dass die Frau den Haushalt macht. Schwierig würde es für mich, wenn der Mann devot und die Frau dominant ist, da würde mein kleines Hirn in einer Endlos-Widerspruchs-Schleife gefangen sein.
******und Frau
6.419 Beiträge
Also ich bin wohl trotz Subsein eher der Typ Karrierefrau. Ein Dienstgen ist nicht in meiner Natur verankert und Haushalt, Kochen und alles, was damit zusammen hängt notwendiges Übel. Aber sicher nichts, in dem ich aufgehe.

In einer Liebeseziehung kann ich dem Thema Haushalt tatsächlich ein devotes Mindset geben, solange dafür auch die Wertschätzung da ist, daß ich da trotz meiner Arbeit und Kind auch für ihn mehr reinstecke, als ich das ansonsten tun würde. Aber dennochmuß ich erwarten können, daß er durchaus die Parts übernimmt, für die ich schlichtweg nicht geeignet bin (z.B. alles handwerkliche, für das ich ansonsten Freunde oder Handwerker einspannen würde, weil ich 2 linke Hände habe).

Allerdings wäre ich sehr froh, wenn jemand, der an meiner Seite ist, entweder selbst sehr gerne kocht und ich den Teil abgeben kann (jede Minute in der Küche ist für mich verschwendete Zeit) oder jemand, der keinen Wert auf Kochorgien legt, denn der wäre defiinitiv sowieso falsch als Partner, wenn jemand das bei mir erwarten oder wünschen würde.
**y2 Mann
89 Beiträge
Zitat von ******und:
Also ich bin wohl trotz Subsein eher der Typ Karrierefrau. Ein Dienstgen ist nicht in meiner Natur verankert und Haushalt, Kochen und alles, was damit zusammen hängt notwendiges Übel. Aber sicher nichts, in dem ich aufgehe.

In einer Liebeseziehung kann ich dem Thema Haushalt tatsächlich ein devotes Mindset geben, solange dafür auch die Wertschätzung da ist, daß ich da trotz meiner Arbeit und Kind auch für ihn mehr reinstecke, als ich das ansonsten tun würde. Aber dennochmuß ich erwarten können, daß er durchaus die Parts übernimmt, für die ich schlichtweg nicht geeignet bin (z.B. alles handwerkliche, für das ich ansonsten Freunde oder Handwerker einspannen würde, weil ich 2 linke Hände habe).

Allerdings wäre ich sehr froh, wenn jemand, der an meiner Seite ist, entweder selbst sehr gerne kocht und ich den Teil abgeben kann (jede Minute in der Küche ist für mich verschwendete Zeit) oder jemand, der keinen Wert auf Kochorgien legt, denn der wäre defiinitiv sowieso falsch als Partner, wenn jemand das bei mir erwarten oder wünschen würde.
kochst nicht gerne .. jetzt weiss ich warum du solo bist:) spass
*******X_86 Mann
3.348 Beiträge
Zitat von **y2:
kochst nicht gerne .. jetzt weiss ich warum du solo bist:) spass

Ich bin ja auch für Spaß und Humor zu haben, sofern er halbwegs gut gemacht ist.
Aber jetzt weiß ich warum DU solo bist oder es bleiben solltest.
*rotekarte*
Ich kam zu 24/7 und TPE nur zur Hälfte wegen meine dominant-sadistischen Seite, die andere Hälfte ist mein völlig antiquiertes Rollenverständnis von Mann und Frau. Ich hab das daheim so gelernt, dass die Frau den Haushalt macht. Schwierig würde es für mich, wenn der Mann devot und die Frau dominant ist, da würde mein kleines Hirn in einer Endlos-Widerspruchs-Schleife gefangen sein.[/quote

Über den Tellerrand schauen, fällt vielen Männern schwer 😉
*******X_86 Mann
3.348 Beiträge
Zitat von *******dy83:
Über den Tellerrand schauen, fällt vielen Männern schwer 😉

Liegt bestimmt daran, dass Frau so gut kocht. Da schau ich auch lieber auf meinen Teller.
Warum in die Ferne schweifen wenn das Gute liegt so nah.
*essen*
*******X_86 Mann
3.348 Beiträge
Zitat von ******n_S:
Wird es von den Herrschaften erwartet, dass der devote Part Haushaltspflichten gut erledigt, wie kochen, putzen und bügeln zum Beispiel?

Ja, ich erwarte dass diese Skills gut erledigt werden.
Notfalls schicke ich Bottom auch in einen Haushaltskurs/Kochkurs.

Vielleicht geh ich ja sogar mit, falls ich der Meinung bin es täte mir selber auch ganz gut mich dort noch weiterzubilden. Man soll ja immer mit gutem Beispiel voran gehen. *baeh*

Ob ich der Meinung bin, dass Bottom ihre Zeit mit diesen Diensten verbringt ist noch einmal eine ganz andere Geschichte. Ich mag aber auf diese Skills zurückgreifen können und mich auch darauf verlassen können, dass diese gewissenhaft und ordentlich ausgeführt werden.

Der Rest hängt von so vielen Faktoren des Zusammenseins/Lebensumständen ab, dass ich das nicht pauschal beantworten kann.

Bisher habe ich mit Bottom jeweils NICHT zusammengewohnt. Bei einer Stunde Autofahrt zwischen uns ist auch ein Putzen bei mir nicht unmöglich aber nicht wirklich praktikabel und daher bisher kein Thema/Wunsch.

Da ich bisher immer der mobilere Teil war, hatte Bottom dann immer den Auftrag es uns bei ihr gemütlich zu machen. Da ich länger arbeite als normal und dann auch noch ca. ne Stunde mit dem Auto unterwegs bin wenn ich sie übers Wochenende (Fr. Abend direkt von der Arbeit aus) oder auch mal mehr oder weniger spontan innerhalb der Woche (ebenfalls direkt von der Arbeit aus) besuche, erwarte ich dann schon, dass sie sich um diverse Dinge kümmert.

Dazu kann auch am Wochenende gehören meine Sachen (mit) zu Waschen und falls nötig auch zu bügeln (meistens trag ich Knitterfrei/Baumwoll-Polyester-Polo). Außerdem mit einem letzten prüfenden Blick darauf zu achten, dass ich, wenn ich Montag Morgen aus dem Nest wieder direkt zur Arbeit aufbreche, ordentlich angezogen bin. Gilt natürlich sonst auch wenn wir uns sehen. *lach*

Ist das noch BDSM?
*janein* Ich führe Beziehungen mit BDSM.

Ich delegiere die Nest-Tätigkeiten an Bottom, da sie insgesamt aus ihrem Antrieb heraus das alleine schon so viel besser und mit mehr Elan tut als ich. Der Rest ist Zeitmanagement und Optimierung der gemeinsamen Zeit.

Das ist wie bei mir auf der Arbeit. Ich delegiere Projekte/Aufgaben an einen Kollegen in meinem Team und widme mich dann meinen eigenen Aufgaben. Wenn es Sinn macht an seinem Projekt mit zu arbeiten, sofern ich die Zeit dafür aufbringen kann, kann das aber auch schon mal dafür sorgen, dass wir beide entspannt und ohne Stress in den Feierabend gehen.

Auf ein späteres zusammenziehen gedacht oder wenn man nah genug beieinander wohnt (wäre mal ganz was Neues *roll*):
Ja, da möchte ich auf die Skills zurückgreifen, sofern es die Zeit von Bottom sinnvoll zulässt.

Wenn das nicht der Fall ist wird über Alternativen nachgedacht, z.B. eine Haushaltshilfe die von Bottom beaufsichtigt wird.
******erz Paar
51 Beiträge
In einem gesunden Maß und Miteinander findet das statt, die Basis dazu ist allerdings die Partnerschaft und der Gewinn an gemeinsamer Zeit, sowie das "sich unterstützen und als Team funktionieren" wollen.

Der Aspekt von D/s und BDSM Spielchen, fließt da manchmal ein und manchmal eben auch nicht.

Es muss schließlich auch zur Verfassung und Stimmung passen um für alle einen Mehrwert zu generieren.
*********iette Frau
7.972 Beiträge
Zur Ergänzung zu meinem ersten Beitrag: Es ist bei uns nicht so, dass ich dann alles mache und er gar nix. Ich liebe genau das auch sehr - dass meinem Herrn auch kein Zacken aus der Krone fällt, wenn er die Spülmaschine anstellt oder mal schnell was abwäscht oder oder oder. Außerdem kocht er liebend gerne. Und so gerne ich auch für ihn koche, so sehr liebe ich es auch, wenn er mich bekocht.
Also „einer alles, der andere prinzipiell gar nix“ mag ich auch als Herr und Sklavin nicht und sehe es als unnötig an.

Zitat von *******dy83:

Über den Tellerrand schauen, fällt vielen Männern schwer 😉

Geht nicht nur Männern so. Für mich ist‘s im Kopf auch eher schwierig, wenn Frau dominant und Mann devot ist und auch wenn Mann komplett den Haushalt macht. Passt für mich einfach nicht. Ist völlig okay, dass das für andere passt - aber für mich muss es halt nicht passen. Ich fühle mich da auf meinem Teller ganz wohl.
Ich, weiblich, bin der dominante Part und der devote Part ist männlich. Wir wohnen nicht zusammen. Wenn wir uns treffen, dann wartet eine Aufgabe aus dem Haushalt auf ihn. Diese Erwartungshaltung habe ich definitiv, denn ein Mann in meinem Leben hat konstant und mit einem Lächeln etwas Positives beizutragen. In der Zeit, die ich ihm widme, bliebe dafür sonst etwas anderes liegen - das wäre für mich nicht ausgewogen. Ich bin nicht die dominante Dame, damit ich unterm Strich mehr zu erledigen und deshalb mehr Stress/ weniger Spaß habe.

Außerdem sorgt es in meinen Augen immer wieder aufs Neue für klare Machtverhältnisse, wenn er nackt das Bad putzt, während ich mich an dem Anblick erfreue. Und da er sich freut, wenn ich glücklich bin, haben wir alle was davon.
******san Frau
1.916 Beiträge
Zitat von ********ker1:
Es muss bei aller devoten Rolle auch noch halbwegs praktikabel sein.

Wenn sub Vollzeit arbeitet, evtl. noch einen längeren Fahrweg hat und Dom nur Teilzeit oder überhaupt nicht arbeitet, dann sollte es schon irgendwie gemeinsam laufen.

Natürlich immer als freiwillige Leistung von Dom, aber so ein sub ist auch nur ein Mensch. Und 24/7 ist ganz schön lang am Tag. Da schadet es nicht, wenn Dom aus reiner Bequemlichkeit alles an sub auslagert.

Wie so oft denke ich hier einfach: Die Dosis macht das Gift

*my2cents*

Wenn Dom nur Teilzeit oder überhaupt nicht?
Dann hat Dom wohl Kinder?
Ansonsten kenne ich nicht viele Frauen die einfach nicht arbeiten gehen.
Warum sollten die sich von einem Mann (Sklaven) abhängig machen?
Verstehe ich nicht. 🤷🏼‍♀️
********ker1 Mann
4.225 Beiträge
Zitat von ******san:
Wenn Dom nur Teilzeit oder überhaupt nicht?
Dann hat Dom wohl Kinder?
Ansonsten kenne ich nicht viele Frauen die einfach nicht arbeiten gehen.
Warum sollten die sich von einem Mann (Sklaven) abhängig machen?
Verstehe ich nicht

Die Gruppe bezieht sich auf 24/7 geführte Beziehung, daher kann Dom sowohl M/W/D sein. Für Teilzeit bzw. überhaupt nicht arbeiten kann es verschiedene Gründe geben. Kinder sind sicher ein häufiger Grund, aber nicht der einzige Grund. Es gibt diese Arbeitsmodelle auch einfach als bewußte Entscheidung oder weil Dom keinen Job findet bzw. den Job gerade verloren hat oder Gesundheit oder oder oder...


Mir ging es bei allem Führungsverständnis nur darum, die alltäglichen Realitäten einzubeziehen.
Nicht mehr, nicht weniger.

*my2cents*

Daher kann ich Deinem Punkt "von einem Mann (Sklaven) abhängig machen" nicht zustimmen bzw. nur schreiben, dass ich das weder geschrieben noch gemeint habe.
********r_OL Paar
450 Beiträge
Der Sklave schreibt :

Ich möchte gerne auch unseren ersten Beitrag ergänzen, weil für mich das Thema "Haushalt" eng mit 24/7 verbunden ist. Denn 24/7 bedeutet ja nicht, rund um die Uhr eine spaßige Session zu haben, sondern das Machtverhältniss in den Alltag zu übertragen. 24/7 setzt auch daher DS vorraus und damit den Verlust der Gleichberechtigung.

Ich lebe in einer FemDom Beziehung, bei der die meisten Aufgaben an den Sklaven übertragen werden, um der Herrin die maximale Entlastung geben zu können. Und zwar zusätzlich zum Fulltime Job und Kindern. Das scheint bei vielen einen Knoten im Kopf zu generieren, wenn ich als Mann das mache. Wenn Frauen das so leben, wird es eher akzeptiert, weil es ja dem "klassischem Rollenbild" nahe kommt, so mein Eindruck.

Ich würde mich als Sklave jedenfalls schlecht fühlen, wenn ich meine Herrin nach der Arbeit sehen würde, wie sie das Kloh putzt oder meine Wasche sortiert. Das passt dann nicht in meine Welt einer 24/7 BDSM Beziehung mit DS Machtverhältnis. Ich denke mir dann auch, wenn alleinerziehende Mütter das schaffen, dann sollte ich als Mann mit Eiern in der Hose das doch locker auch schaffen können. Ich würde mir sonst echt als Weichei vorkommen, zumal ich ja noch eine Herrin im Hintergrund habe, die mich dann bei der Erfüllung aller Haushalts-Aufgaben belohnt - entweder einfach durch ihre Zufriedenheit meine devote Neigung befriedigt oder sogar aktiv mich belohnt. Das haben Singles nicht, und trotzdem wuppen sie Haushalt, Arbeit und Kinder.

Das alles schließt natürlich nicht aus, das die Herrin auch mal etwas macht. Weil es ihr gerade auch Spass macht, weil sie nicht warten will bis ich die freie Kapazität dafür habe oder einfach auch aus Fürsorge, weil wir ja immer noch in einer Liebesbeziehung stehen. Trotzdem ist es für mich so, das Haushalt grundsätzlich Part des Sklaven ist in einer 24/7 Beziehung, Ausnahmen bestätigen nur die Regel 😋
****_7 Paar
1.450 Beiträge
Sie (Sklavin) schreibt:
Wir leben seit über 10 Jahre in einer TPE Beziehung. Wir betreiben zusammen eine Firma wobei ich meistens mehr arbeite in der Firma als mein Herr. Wäsche und putzen mache ich. Aber mein Herr kocht und kauft ein. Zum einen hat er damit volle Griff auf mein Speiseplan und bestimmt was ich esse und wann. Andere Arbeiten machen wir gemeinsam oder gerade wie es passt.

Mit aller Liebe zum TPE, was bringt es mein Herr wenn ich rundum alle Arbeiten machen würde und was soll er dann tun? sitzen bleiben? das könnte er gar nicht und es würde für mich bei alle Devotion zum Aus der Beziehung führen. Wenn ich Hausmädchen werden wollte, hätte ich es als Beruf ausgeübt. TPE und Macht haben bedeutet für mich nicht rundum versorgt zu werden. Egal welcher Geschlecht.
********_him Paar
648 Beiträge
Mein Herr und ich leben nicht zusammen und da er Familie hat, ist es auch keine Option, bei ihm zu putzen o. Ä.
Dennoch finde ich es schön, wenn ich mich ein wenig nützlich machen und ihm Dinge abnehmen kann.
Meistens geht es ums Einkaufen, ab und zu hole ich etwas für ihn ab, aber ich habe auch schon die Innenreinigung seines Autos übernommen, eine Hose gewaschen/gebügelt, Aufgaben für seine berufliche/ehrenamtliche Tätigkeit erledigt oder mich um ein Geschenk gekümmert.

Es war für ihn anfangs wohl etwas irritierend, dass das für mich genauso zu meinem Dienen zählt, weil sich seine vorhergehenden Spielbeziehungen - wie generell wohl meistens - auf einzelne Sessions beschränkten. (Und ohne 24/7 zähle ich das tatsächlich auch nicht zu meinen Pflichten.)
Mittlerweile findet er es aber gar nicht mehr so schlecht... *zwinker*

Wenn es möglich wäre, würde es für mich dazugehören, dem dominanten Part möglichst viel abzunehmen - so, wie es @********r_OL beschrieben hat (auch mit den Einschränkungen).

*knicks* Sklavin Lea
*******987 Frau
10.290 Beiträge
Ich finde das Thema für mich und unsere Beziehung komplizierter als ich jemals gedacht hätte.
Ich habe immer gedacht: natürlich muss ich als Sklavin den Haushalt machen, wenn ich mit meiner Herrschaft zusammen lebe.
Ich habe aber eine Vollzeitstelle, genau wie meine Herrin. Danach haben wir manchmal noch andere Verpflichtungen und manchmal auch schöne Pläne. Die Zeit für Hausarbeit ist also knapp.
Dann kommt noch hinzu, dass ich nicht immer die Lust oder Energie für Hausarbeit habe und meine Herrin nicht immer Energie, um es mir zu befehlen.

Ein wichtiger Punkt ist auch, dass meine Herrin sich schlecht fühlt, wenn sie nichts zu unserem gemeinsamen Leben beiträgt. Sie möchte auch nicht so unselbständig werden, wie es ihre Mutter, der man alles mühsame abgenommen hat, ist.

Kochen liebt meine Herrin, deshalb tut sie es. Manchmal macht sie auch anderes, wenn sie gerade Lust dazu hat.

All diese Gründe führen dazu, dass die Aufteilung der Hausarbeit nicht so ist, wie ich es erwartet/befürchtet habe.

Solange wir zufrieden sind, ist es ja in Ordnung.
***f7 Mann
1.734 Beiträge
Es ist schön wenn man seine devote Persönlichkeit dazu anleitet, ihr was lernt und sie offen ist dazu.
Aus meiner dominanten Sichtweise ist gerade reitzvoll wenn man sie bei gewissen Haushaltsarbeiten überwacht, anleitet. Und sie sich nach Ihren Vorgaben kleidet. Schön ist wenn man spürt das eine devote Persönlichkeit bemüht ihr bestes zu geben. Und ihre Tätigkeit mit Hingabe und auch mit Liebe verrichtet.

Es braucht halt auch Hilfsmittel, die sehr unterstützend sein können wie Roboter, oder praktische
Küchengeräte die Arbeit entlastend sind.

Oder halt Hilfsmittel wie Geschirrspülmaschinen, etc. Welche die Hausaufgaben stark unterstützen.

Manches moderne devote Aschenputtel sehnt sich ja auch mal nach etwas demütigen Aufgaben.
Aber das ist ja eine andere Geschichte....
*****e_8 Frau
204 Beiträge
Zitat von ******n_S:
Haushaltsdienste des devoten Parts

Und wie vermag es bei den devoten Parts hier sein? Macht ihr gerne den Haushalt und die damit verbundenen Pflichten oder ist es eher ein notwendiges Übel?

Grundsätzlich ist es für mich selbstverständlich dies zu übernehmen.
Ich kann nur von Wochenenden und Urlauben schreiben. Wenn ich nach meiner Arbeitswoche ankam, habe ich mich natürlich gefreut, wenn mein Herr schon gekocht hatte.
In meiner Vergangenheit war es so, dass jeder sich eingebracht hat, je nach Zeit, Energie und Situation.
Ich war immer dankbar für seine Unterstützung und habe das nie als selbstverständlich empfunden.
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