Zitat von ****rna:
„Ich finde das zu eindimensional gedacht, wenn ich lese, dass das Festhalten an Tabus verschließen neuer Möglichkeiten bedeutet.
Tabus haben ihre Gründe und die Gründe muss ich nicht rechtfertigen. Ich muss es auch nicht ausprobieren, sondern bin mir bewusst warum es zu meinen Tabus gehört
Deshalb finde ich es immer wieder wichtig zwischen Tabus und Grenzen zu unterscheiden. Es wird häufig in einen Topf geworfen und kann böse enden.
Tabus haben ihre Gründe und die Gründe muss ich nicht rechtfertigen. Ich muss es auch nicht ausprobieren, sondern bin mir bewusst warum es zu meinen Tabus gehört
Deshalb finde ich es immer wieder wichtig zwischen Tabus und Grenzen zu unterscheiden. Es wird häufig in einen Topf geworfen und kann böse enden.
Ich bin da grundsätzlich bei dir Inkarna. Ich glaube, es hängt aber davon ab, ob ich mir meiner selbst bewusst bin. Ob ich so reflektiert bin und/oder entsprechende Erfahrungen gemacht habe. Dann kann ich solche Aussagen treffen, die zu respektieren sind.
Wenn ich aber z.B. noch am Anfang stehe oder diese Tabus einfach breitflächig festgelegt habe, weil ich sie mir einfach nicht vorstellen kann. Dann bin ich auch eher bei "Sag niemals nie...".
Je länger und vielfältiger man BDSM praktiziert (und/oder auf dieser Erde weilt), desto klarer kann man tatsächliche Tabus benennen und von Grenzen unterscheiden.
Nichtsdestotrotz, egal wie man zu Tabus kommt, sie sind ausnahmslos zu respektieren. Und wenn man an den Grenzen arbeitet und gemeinsam reflektiert, wird das Gegenüber einem schon mitteilen, ob sich ein Tabu zu einer Grenze verschiebt, an die man sich wagen kann.















