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Wenn Vorlieben den Klischees entsprechen

*********iette Frau
7.419 Beiträge
Themenersteller 
Wenn Vorlieben den Klischees entsprechen
Wenn eure Vorlieben den Klischees entsprechen… wie geht ihr damit um?
Selbstbewusst genug, um zu denken „Mir egal, ich mag, was ich mag!“ oder verzichtet ihr bewusst, weil ihr nicht dem Klischee entsprechen wollt?

Ich lese öfter mal was in die Richtung, dass man dies oder jenes ablehnt, weil das „jeder macht“ und weil‘s Klischees sind und so weiter. Verstehe ich persönlich ehrlich gesagt selten. Ich lehne nix ab, nur weil andere das auch machen und weil‘s ein Klischee ist oder sein könnte.
Ich habe Vorlieben, die ich einfach mag und die auch quasi „instinktiv“ immer in mir waren. Wünsche, Sehnsüchte, Vorstellungen, die für mich von vornherein reizvoll und als Sklavin selbstverständlich waren - schon bevor ich überhaupt anfing, irgendwas darüber zu lesen oder mich irgendwo auszutauschen oder sonstwas.
Für mich war es auch immer total abwegig, auf diese Dinge dann zu verzichten. Ich finde es selbstverständlich, meinen Herrn zu siezen und ich liebe es zu knien - dass das Klischees entspricht, ist mir da völlig egal.
An meinem Herrn fand ich auch von Anfang an sehr anziehend, dass ihm ausschließlich wichtig ist, was ER will - und wenn das Klischees entspricht oder „jeder es macht“ ist das einfach egal.
*****a_A Frau
13.679 Beiträge
Was wären denn so Klischees *nachdenk*
*********iette Frau
7.419 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *****a_A:
Was wären denn so Klischees *nachdenk*

Als Beispiele fallen mir spontan grad ein: Siezen, knien, Halsband, Leine, Regeln, usw
*********paar Paar
63 Beiträge
Da bin ich voll bei dir.
Kleines Beispiel: ich trage meinen Halsreif 24 sieben.
Und viele sagen ja jetzt in der Szene so etwas würde ich mir überhaupt nicht mehr anschaffen, weil das trägt ja jetzt schon jede.
Na und? Für uns hat es eine ganz besondere Bedeutung. Nur das zählt doch.
***um Mann
24 Beiträge
Vielleicht ist der Unterschied, das er macht was er will, und Klischees werden Klischees weil viele machen was Sie eigentlich nicht unbedingt wollen, aber viele machen... Und es sind dann auch die selben die es nicht mehr machen, weil es nun ein Klischee ist.
Ist nur eine Vermutung - aber könnte etwas damit zu tun haben das man es quasi als grundlegende Idee schon wollen sollte (;
**********elcca Paar
730 Beiträge
Es gibt bei uns eine stetige Entwicklung. Hier nehmen wir auf Klischees wenig Rücksicht. Anfänglich war unsere Sie als Hotwife verhalten...zu jeder Session besprachen wir uns neu.
Seit geraumer Zeit kommt unsere Sie mit konkreten Fragen und Wünsche zur Sache.
Warum auch nicht ? Es muss allen Spass machen. Momentan sollten es mindestens 3- 4 Lover pro Session sein....auch eine Entwicklung die früher nicht vorstellbar war. Heute aber dem Aufwand und der Sorgfalt der Vorbereitung zum Date angemessen ist.

Was scheren uns dort andere Ansichten?
Grüße aus Heidelberg
*******a84 Frau
495 Beiträge
Was ich mache und was nicht ist ausschließlich meine Sache und natürlich auch ein Stück weit die des subs. Aber was fremde Menschen darüber denken, ob sie das klischeehaft oder nicht finden ist mir egal. Ich verzichte ganz sicher nicht auf etwas, was mir Spaß macht, nur weil es für andere ein Klischee sein könnte.
****re Mann
151 Beiträge
Zitat von *********paar:
Da bin ich voll bei dir.
Kleines Beispiel: ich trage meinen Halsreif 24 sieben.
Und viele sagen ja jetzt in der Szene so etwas würde ich mir überhaupt nicht mehr anschaffen, weil das trägt ja jetzt schon jede.
Na und? Für uns hat es eine ganz besondere Bedeutung. Nur das zählt doch.

Schon haben wir ein weiteres Klischee.... Ein Hals-reif oder Band kauft sub sich nicht einfach, das verdient sub sich und bekommt es feierlich angelegt vom Herrn.
******ily Frau
138 Beiträge
And again : i don't care what others might think.
Whatever floats the boat and is important to me in my dynamic, the thinking of others has NO place in it!
****ra Paar
1.134 Beiträge
Zitat von *********paar:
Da bin ich voll bei dir.
Kleines Beispiel: ich trage meinen Halsreif 24 sieben.
Und viele sagen ja jetzt in der Szene so etwas würde ich mir überhaupt nicht mehr anschaffen, weil das trägt ja jetzt schon jede.
Na und? Für uns hat es eine ganz besondere Bedeutung. Nur das zählt doch.

Nach der Logik wäre ein Golf ja auch ein automobiles Klischee... Wo ist da der Übergang von "weitverbreitet" zu "Klischee"?
*******sLux Mann
193 Beiträge
Wieso scheint der Begriff „Klischee“ eigentlich so negativ belastet?

Ist doch nichts wirklich falsch daran wenn Dinge von vielen gemocht werden und so beliebt werden, dass sie fast so etwas wie Bestandteil von etwas grösseren werden. Wenn sie, zumindest für die meisten, irgendwie einfach selbstverständlich dazugehören.

Muss in einer so vielfältigen und individuellen Welt wie der von BDSM ja auch erstmal geschafft werden.

Insofern stehe ich zu allem was andere als Klischeehaft empfinden mögen und erfreue mich daran.
*******ind Frau
374 Beiträge
Ich habe nicht vor das Rad neu zu erfinden und irgendwo finde ich es auch schön festzustellen:
„Hey, es gibt noch andere neben mir, die die gleichen verdrehten Gedanken haben.“

Meine größte Material-Obsession liegt bei Halsbändern und Fesseln aus Metall.
Ich weiß nicht warum, aber mich machen diese Dinge flausig.

Ich habe zu Hause eine riesige Schublade mit so super schönen Halsbändern, Fesseln und Baugurten.
Mit Glitzersteinen, Gravuren, Schlössern, klein, schmal, dick und massiv… die Liste könnte ich noch ewig weiter führen.

Selbst wenn diese Dinge alle um mich herumtragen und lieben würden… ich würde nicht damit aufhören, diese Dinge anzusammeln.
Wenn ich diese Dinge betrachte geht in meinem Kopf die Sonne auf.
**ue Frau
10.252 Beiträge
Es gibt Menschen, die sich immer nur an der aktuellen Mode orientieren und nur mit dem Mainstream gehen und dann gibt es diejenigen, die darüber stehen können, wenn ihr eigener Stil zufällig darunter fällt. Beides ist auch im BDSM-Bereich anzutreffen. Gehört etwas aus Überzeugung zu mir, kann mir egal sein, wie andere das deuten.
******hxX Frau
106 Beiträge
Ich mag, was ich mag und gut ist. Über Klischees mach ich mir keine Gedanken. Ich verzichte doch nicht, damit Andere sich nichts dazu denken 😁
**********sycho Paar
20 Beiträge
Sie schreibt, mir ist nach über 35 Jahren SM so schnuppe was andere von meiner Sexualität denken 💭. Egaler könnte es nicht sein 🤣
****an Frau
450 Beiträge
Wir machen in unseren Begegnungen was uns Spaß macht...
meist ist niemand dabei, der darüber urteilen könnte, aber das wäre uns auch egeal und somit sind uns auch Klischees so lang wie breit... *hotlady2*
*****lis Mann
991 Beiträge
Ich bin so alt, dass ich vor dem Internet zum Wüstling wurde und ich Klischees nur aus Büchern kannte. Keine Websites, keine Foren und von Parties hatte ich nie etwas gehört.

Finde rückblickend ziemlich positiv.


Aus Protest etwas nicht zu machen, weil es alle anderen machen, ist auch keine Freiheit. Ich esse auch gerne mal ein Schnitzel oder Pizza, so wie der Rest der Welt.
(Früher konnte man da vegan werden, um anders zu sein, aber das sind jetzt auch schon so viele... 🙂)


Klischees als Vorlage und Inspiration sind super. Ich finde es schlau und anregend, mal zu schauen, was sich andere Menschen ausgedacht haben und warum das ihnen Spaß macht. Neugier und Spieltrieb Ahoi!
🙂

Aber deswegen muss ich doch nichts müssen, oder nicht dürfen.
Insofern kann ich das Gefühl von "Rebell um jeden Preis" gar nicht nachvollziehen. Anderssein als Identität finde ich arg anstrengend.

Und ernst gemeint: Gibt es das überhaupt?
Also, öfter als nur ganz selten?
🤔
*********iette Frau
7.419 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *****lis:

Und ernst gemeint: Gibt es das überhaupt?
Also, öfter als nur ganz selten?
🤔

Wie oft sowas vorkommt weiß ich nicht, aber ich habe hier auf jeden Fall schon mehrfach sinngemäß gelesen „Das lehne ich ab, weil das ja jeder macht/weil jeder denkt das muss so gemacht werden“. Ich find‘s auch nachvollziehbar, wenn man etwas einfach prinzipiell ablehnt - aber diese Begründung finde ich (sorry) dämlich.
*******ind Frau
21 Beiträge
Es gibt schon Klischees, die mich nerven.

Dass ein Großteil der subs Schlimmes in ihrer Kindheit erfahren hätten oder an * Diagnose der Wahl einsetzen * leiden würden, dass Chefinnen halt devot seien, weil sie zeitweilig Verantwortung abgeben wollten oder dass ich als devote Frau doch ganz sicher wie in den 50ern leben wolle (als unterbezahlte und rechtlose Fabrikarbeiterin oder was?)

Das sind so Dinge, die einem gerne mal wegen der eigenen Neigung übergestülpt werden und da beharre ich schon drauf, komplexer sein zu dürfen als diese küchenpsychologischen Abziehbilder.
*******ind Frau
374 Beiträge
@*******ind
Wobei das ja Klischees sind, die dir einfach so übergestülpt werden.
Hier sind wahrscheinlich eher die tatsächlichen Neigungen gefragt, die man selbst auch hat und die einem Klischee entsprechen.

Wobei ich dennoch schmunzeln musste.
Ich weiß nicht wie oft ich schon gefragt wurde ob ich Krankenschwester sei oder in der Pflege arbeiten würde.
Wenn ich dann erkläre, dass ich einen Job ausführe der komplett technisch und männerlastig ist dann glaubt mir das
Nie einer.
********nder Mann
286 Beiträge
Klischees kommen ja irgendwoher und können durchaus Fünkchen von Wahrheit, oder in unserem Fall, Elemente, die wirklich geil sind, enthalten.
*****983 Frau
285 Beiträge
Keine Ahnung, ob ich irgendwelche Klischees bediene. Vielleicht ... aber im Grunde ist mir das völlig schnuppe. Als ich mit BDSM anfing, wusste ich nichts darüber; damals war das Thema noch nicht so präsent in der Öffentlichkeit wie heute. Ich habe einfach nach Gefühl und Instinkt gehandelt!
********_him Paar
520 Beiträge
Ich erinnere mich noch an einen Thread (in meinen Anfängen hier), da ging es eigentlich um ein anderes Thema, aber da wurde genau in die Kerbe geschlagen:
Es ging um die Vorgabe, zu einem Treffen slipless (mit Rock, Halterlosen und Schuhen mit hohem Absatz) zu erscheinen.
Es wurde vielfach sehr abschätzig darüber geurteilt: wie wenig individuell dieser Wunsch sei, wie fantasielos der entsprechende Dom denn sein müsse und - von Sub-Seite - wie wenig Lust man deswegen habe, einer solchen Vorgabe zu entsprechen usw.

Ich weiß noch, wie irritiert ich von manch Vehemenz war...

Ich verstehe also, was du meinst, @*********iette .

*knicks* O Lea

P.S.: Ich gehe nicht davon aus, dass mein Herr sich davon beeinflussen lässt, aber ich kann es auch nicht kategorisch ausschließen, da ich längst nicht immer weiß, was in seinem Kopf vorgeht. *zwinker*
******r26 Mann
10 Beiträge
Klischees sind für mich nicht von Bedeutung. Sie basieren darauf, dass ich einer Gruppe zugeordnet werden von anderen Menschen, bevor ich deren Klischees ebtspreche oder nicht. Wozu mich andere zählen, wie sie mich einordnen... Es bewegt mich nicht. Mir ist wichtig, wie ich mich selbst einordnen will. Und ob ich dabei Klischees entspreche, ist mir auch dabei unwichtig. Ich Versuche, dass zu sein, was ich selbst gerne sein will. Und diesem selbstgewählten Klischee von mir selbst will ich entsprechen.
*****a_S Mann
10.692 Beiträge
Eine interessante Frage @*********iette mit der ich auch schon mal konfrontiert war.

Meine Sub-Vorstellungen nämlich entsprechen wohl einigen Klischees, also ich finde (OK, Tomaten-Abwehrschild hochfahren und Buh-Hörschutz einsetzen!) klischeehafte LLL-Dominas tatsächlich sexy (und das wird mir durchaus von Femdoms vorgeworfen, dabei bin ich nicht studioverdorben, nicht mal -erfahren). Auch ich kann nix dagegen tun und mir ist bewusst, dass ich es leichter hätte, wenn ich auf Frauen in Jogginganzügen stünde, die mir befehlen, ihre Wohnung zu putzen, oder vielleicht auch, wenn ich auf Männer stünde. Aber ich kanns halt nicht ändern, dass meine Neigung so ist und muss halt schauen, wie ich damit klar komme, und zB versuche, möglichst offen zu bleiben und nicht zu speziell zu werden.

Ich sehe aber auch, dass dieser Vorwurf nicht darin besteht, dass Klischees doof sind, sondern schlicht darin, dass manche Femdoms, die mich gut finden, nicht meinem Geschmack entsprechen, bzw. zu mir passen. Ich sehe das auch daran, dass es bei meinen Dom-Vorstellungen genau anders herum ist. Dort nämlich entspreche ich NICHT dem Klischee und habe eher ungewöhnliche Vorstellungen. Und genauso wird mir teils das vorgeworfen, also warum ich nicht ein klassicher Dom sein kann. Letztlich also geht es auch darum, dass mich vielleicht eine gut fand und meine Neigung eben nicht zu ihr passte. Am Klischee oder Nicht-Klischee lags also nicht. Es geht immer nur um die Passung.
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