Mehr brandheiße Inhalte
zur Gruppe
BDSM NRW
3842 Mitglieder
Das Thema ist für dich interessant? Jetzt JOYclub entdecken

BDSM Gesund diskutieren, über alle Rollen hinweg

**********Magic Mann
22.595 Beiträge
Themenersteller 
BDSM Gesund diskutieren, über alle Rollen hinweg
Hallo Doms, Subs, Switches, Newbies und alle dazwischen, auch die stillen Mitleser.

Unser Forum lebt von Vielfalt, von Erfahrung und Neugier, Führung und Hingabe, Sicherheit und Experimentierfreude.
Genau diese Unterschiede machen BDSM spannend und gleichzeitig machen sie Diskussionen manchmal auch schwierig.

Ich erlebe immer wieder, dass Threads schneller geschreddert werden, als mir bzw auch vielen anderen lieb ist.
Missverständnisse zwischen erfahrenen Mitgliedern und Neulingen, Machtkämpfe zwischen Doms, Rechtfertigungsdruck bei Subs oder Rollen-Schubladen, in die man gesteckt wird, obwohl man eigentlich differenziert sprechen möchte.

Darum würde ich gern dieses Thema anstoßen, wie wir "gesund", respektvoll und trotzdem klar miteinander diskutieren können, und zwar unabhängig von Rolle oder Erfahrungsstand.

Ein paar Fragen in die Runde!

Wie können Doms klar Position beziehen, ohne belehrend zu wirken?

Wie können Subs ihre Sicht vertreten, ohne sich rechtfertigen zu müssen?

Wie können Switches ernst genommen werden, ohne ständig zwischen den Stühlen zu stehen, bzw andere sie dahinstellen?

Wie können Newbies fragen, ohne Angst vor Spott oder Abwertung zu haben?

Und was brauchen wir alle, damit auch kontroverse Themen konstruktiv bleiben?

Mir geht es nicht darum, jemandem die eigene Art zu diskutieren zu verbieten, wer wäre ich?!
Sondern darum, Bewusstsein dafür zu schaffen, dass hinter jedem Nick ein Mensch steht, mit eigener Geschichte, eigenen Grenzen und eigener Entwicklung.

BDSM lebt von Konsens, Respekt und Kommunikation, wird ja oft genug geschrieben, das sollte auch für unsere Diskussionen gelten.

Ich würde mich jetzt tatsächlich auf eure Sichtweisen und Perspektiven, Erfahrungen und vielleicht auch Selbstkritik freuen.

P.s. Ich weiß dass ich mir auch an die eigene Nase fassen muss!

Colour_of_Magic
*******der Mann
27.881 Beiträge
Eigentich ist es ganz einfach: Man argumentiert mit der Ich-Botschaft, ohne Anspruch auf die umfassende Wahrheit für sich zu beanspruchen und ist sich dessen bewusst, dass jeder Mensch eine eigene Realität wahrnimmt, gefiltert durch Erlebnisse, Wertungen, Erziehung, Epigenetik. Und: Man sieht davon ab, persönlich und beleidigend zu werden.
**********berer Mann
8.577 Beiträge
Ich glaube, da gibt es kein Rezept, wie man so etwas vermeiden kann. Das ist eine Charakter- und auch Erziehungsfrage. Meiner Erfahrung nach sind Menschen, die sich daneben benehmen, nur in den seltensten Fällen bereit, sich selbst auf einen Hinweis Anderer hin zu reflektieren und ihre Art und Weise wirklich zu ändern. Ich habe das, speziell im virtuellen Raum, nur extrem selten erlebt.

BDSM ist sehr bunt, die Rollen und ihre Auslebung sind extrem individuell. Ich wüsste jedoch nicht, was man Mitgliedern an die Hand geben kann, um unschöne Threads, wie du sie beschreibst, zu verhindern, außer:

1. Behandle Andere so, wie du auch selbst behandelt werden möchtest.
2. Bleibe open minded und belehre Andere nicht.
3. Achte auf Respekt und Augenhöhe.
4. Beleidige nicht.

Aber das sind ja alles keine Wünsche, die man speziell an dominante oder devote Menschen richten müsste, oder?
****ose Frau
11.659 Beiträge
Ergänzend zu @*******der und @**********berer
Ich wünsche mir, dass verschiedene Meinungen nebeneinander stehen bleiben können.
Für den Einen ist das richtig und für Andere etwas anderes gut
**********Magic Mann
22.595 Beiträge
Themenersteller 
@**********berer Dankeschön für deinen Beitrag!

Aber das sind ja alles keine Wünsche, die man speziell an dominante oder devote Menschen richten müsste, oder?

Ich empfinde es schon dass es, gerade im BDSM Bereich, wichtig ist.
Eine Sparte der Sexualität in der Menschen sich nackt machen, von empfinden schreiben die, heute noch immer, schräg angesehen werden.

BDSM ein Thema mit sehr viel Seeleneinblick, weit über das herkömmliche hinaus.

Gepeinigt, unterworfen, erniedrigt etc. pp.

Ich finde schon das es passt.
**********_Love Paar
324 Beiträge
Solange XY in der Rolle Z andere Meinungen akzeptiert und weder stigmatisiert noch verurteilt oder sein/ihr Meinungsbild als einzige Wahrheit propagiert, kann eine gesunde Diskussion geführt werden. Und es ist weniger Diskussion als Austausch von Meinungsbildern, denn jede BDSM Beziehung und Sicht ist individuell ausgeprägt. Da stehen Menschen mit Bedürfnissen dahinter die unterschiedlich sind und gerade diese Vielfalt erlaubt es offenen Geistern zuzuhören, sich zu entwickeln und anderen Handreichungen ohne Arroganz oder Bevormundung zu geben.
*******e74 Frau
524 Beiträge
Ich glaube es geht ganz oft um Missverständnisse. Begrifflichkeiten, die angewendet werden wie man sie selbst interpretiert, nicht wie sie eigentlich definiert werden.
Und dann die entsprechende Formulierung, meist fehlt wie Gangleader ansprach die Ich-Botschaft. “Ich weiß dass der Begriff etwas anderes bedeutet, für mich ist das aber so…”.

Captains Spielzeug
**********light Frau
1.874 Beiträge
Ergänzend zu den bereits erwähnten Punkten die ich ausnahmslos unterschreibe ist, wenn jemand unerfahren ist und um Rat fragt, ihn nicht zu belächeln auch wenn die Frage noch so unnötig für einen scheint und aber von den Neulingen auch wenn sie fragen Antworten stehen lassen. Es mag ja sein der Weg passt zu ihnen nicht, aber dann eben für den stillen Mitleser schon.
Dann würde ich einfach bitten, wenn diese Antwort nicht Dinge wie Konsens verletzt, es einfach nicht zu bewerten.

Im Allgemeinen kann man sagen, in einem Forum sollte sich so begegnet werden wie auf einem Stammtisch in der realen Welt. Ist da jemand für einen unsympathisch oder geht einem auf die Nerven setzt man sich eben um und gut ist.
*******der Mann
27.881 Beiträge
Zitat von ****ose:
Ergänzend zu @*******der und @**********berer
Ich wünsche mir, dass verschiedene Meinungen nebeneinander stehen bleiben können.
Für den Einen ist das richtig und für Andere etwas anderes gut

Der Punkt ist: Es gibt wirklich kein "richtig" und kein "falsch". Und wir leben von der Unterschiedlichkeit der Wahrnehmungen und der Meinungen, denn genau diese bringt uns ja als Menschheit weiter. Darum würde ich immer dafür einstehen und es wertschätzen, wenn jemand eine komplett andere Meinung oder Ansicht vertritt als ich.
Profilbild
**********reata Frau
793 Beiträge
Zitat von **********Magic:
Wie können Newbies fragen, ohne Angst vor Spott oder Abwertung zu haben?
Für mich ist es ein schmaler Grat. Einerseits finde ich, man sollte niemanden verspotten oder abwerten. Andererseits gibt es aber tatsächlich Fragen, bei denen ich auch denke "Einmal kurz googeln hätte schon die Antwort gegeben. Warum nervst du uns damit?" oder "Fünf Sekunden selber denken und du hättest es gewusst." oder manchmal auch "Das musst du doch für dich selber entscheiden und wissen. Da kann dir hier keiner helfen." Und bei solchen Fragen kann ich dann doch den Spott und die Abwertung irgendwie verstehen.
*********_Herr Paar
234 Beiträge
Vielleicht hilft es ab und an, sich selbst und dieses "Internetdingens" hier nicht all zu ernst zu nehmen...
*******der Mann
27.881 Beiträge
Zitat von **********reata:
Zitat von **********Magic:
Wie können Newbies fragen, ohne Angst vor Spott oder Abwertung zu haben?
Für mich ist es ein schmaler Grat. Einerseits finde ich, man sollte niemanden verspotten oder abwerten. Andererseits gibt es aber tatsächlich Fragen, bei denen ich auch denke "Einmal kurz googeln hätte schon die Antwort gegeben. Warum nervst du uns damit?" oder "Fünf Sekunden selber denken und du hättest es gewusst." oder manchmal auch "Das musst du doch für dich selber entscheiden und wissen. Da kann dir hier keiner helfen." Und bei solchen Fragen kann ich dann doch den Spott und die Abwertung irgendwie verstehen.

Meine Meinung dazu: Nein.

Denn: Was wir hier von Menschen sehen, ist ein klitzeleiner Bruchteil seiner Realität. Wir kennen keinerlei Umstände, keine Gründe, warum er den Weg gewählt hat, hier die Frage zu stellen. Dies zu verspotten und von seiner eigenen Warte aus zu beurteilen, wird seiner Realität nicht gerecht.

Und noch was: Wenn Du Dich nervst, ist das ein Thema, dass Du meiner Meinung nach primär mit Dir selbst ausmachen musst; denn irgendetwas hat Dich dann aus dem Gleichgewicht gebracht.
*********uden Frau
122 Beiträge
vielleicht gehört auch einfach dazu, dass wir berücksichtigen dürfen, dass das geschriebene wort deutlich mehr interpretationsraum lässt als eine reale persönliche diskussion.

desweiteren sollten wir berücksichtigen, dass wir lediglich einen teil des verständnisses verantworten, wie unsere nachricht beim gegenüber ankommt.

den anderen teil des verständnisses verantwortet der*die empfänger*in selbst… alle, die sich schon mal mit den vier seiten einer nachricht von friedemann schulz von thun beschäftigt haben, wissen, was damit gemeint ist. kurzform: wenn ich einen vorwurf/angriff aus einer nachricht lesen will, dann finde ich diesen auch. da kann der text so achtsam und respektvoll geschrieben sein wie sonst was.

demnach darf man sich als lesende*r auch mal selbst reflektieren im eigenen leseverständnis. *zwinker*

und natürlich bezieht sich das vorstehende nicht auf explizit formulierte verurteilungen und abwertungen. oft genug entstehen jedoch missmutige stimmungen aus den nicht so eindeutigen nachrichten…
******oir Frau
376 Beiträge
Ich denke auch, das lässt sich allgemein halten, weil Kommunikation rollenunabhängig funktioniert- wenn man sich an ein paar Regeln hält. Manche wurden auch schon genannt:

• Bei sich selbst bleiben und in Ich-Botschaften schreiben
• Lösungsorientiert antworten, nicht herablassend
• Bei Unklarheiten rückfragen statt interpretieren, oder unterstellen
• Evtl. Kritik sachlich formulierten, keinen Shitstorm betreiben, keine Beleidigungen
• Auf offensichtliche Provokationen nicht eingehen
• Beim Thema bleiben und keine Nebenkampfarenen eröffnen

Um nur mal ein paar zu nennen, die mir so spontan einfallen. Gibt sicher noch ein paar mehr.
Und natürlich gibt es noch die Empfänger- Seite, die Dinge missverstehen kann, weil reines lesen/ schreiben wesentlich mehr Interpretationsspielraum lässt. Aber wenn diese sich an die selben Regeln hält beim Antworten, sollte es eigentlich trotzdem funktionieren ohne auszuarten. In der Theorie zumindest.
*********_A68 Paar
150 Beiträge
Hallo Colour of Magic,

es ist eine sehr feine Balance – klar zu sagen, wofür man steht, ohne dass es wie ein erhobener Zeigefinger wirkt. Es geht im Kern darum, Haltung zu zeigen statt zu dozieren.
Es ist nicht immer ganz einfach bestimmte Regeln in der Kommunikation einzuhalten aber ich versuche mich immer mehr daran zu orientieren. Emotionen haben in einer Diskussion keinen Platz.
Wenn ich meinen Standpunkt für bestimmte Dinge darstellen will,(hier fängt es schon an, ich stelle dar, ich vertrete nicht) versuche ich mich an folgende Strategie zu halten.

Ich-Botschaften nutzen: Statt „Du musst verstehen, dass…“ lieber „Für mich ist wichtig, dass…“. Das macht die Aussage persönlich und weniger belehrend.

Begründung statt Befehl: Ich erklären, warum mir etwas wichtig ist, statt nur zu sagen, dass es so sein muss.

Respektvolle Sprache: Worte wie „meiner Ansicht nach“, „ich sehe das so“ öffnen Raum für andere Perspektiven.

Fragen stellen: „Wie siehst du das?“ oder „Was ist deine Erfahrung?“ zeigt, dass ich nicht nur meine Meinung platziere, sondern auch Interesse an der anderen Seite habe.

Und zu guter Letzt, Gelassenheit ausstrahlen: Wer ruhig bleibt, signalisiert Sicherheit in seiner Position, ohne Druck aufzubauen.

LG Peter
*****ust Mann
372 Beiträge
Ein häufiges Phänomen in den Themen, das den Gedankenaustausch blockiert, ist m. E.:

Der TE fragt etwas und bittet um Meinungen und Erfahrungen der Leserschaft.

Aber statt die Frage zu beantworten, wird versucht den TE zu analysieren:
• Welche Wünsche er denn hat?
• Unsere Erfahrungen würden ihm nichts bringen, da alles individuell ist.
• Wir wissen zu wenig um einen Rat geben zu können.

Dabei wurde nicht um Rat gefragt. Auch nicht danach, in den TE und vielleicht noch seine Beziehung tiefer einzudringen.

Herrlich wäre, wenn jeder einfach von sich schreiben würde und darauf vertraut, dass jeder Leser, dass ihn ansprechende schon selber daraus ziehen kann.
****ve Mann
346 Beiträge
Vorweg eine Bemerkung: Dieses Thema war längst (über)fällig und ich freue mich, dass du, @**********Magic , es hier angestoßen hast. Nun zum eigentlichen Punkt:

Meines Erachtens entarten Diskussionen in solchen Foren immer dann, wenn man die sachliche Ebene verlässt und in Form von Angriffen, Beleidigungen und Unterstellungen "persönlich", verletzend und beleidigen wird. Das ist meiner Meinung nach nur dadurch zu vermeiden, dass man sich vor einem Kommentar fragt: Kann ich zum Thema SACHLICH und INHALTLICH etwas konstruktives beitragen, oder kritisiere und verletze hier gerade jemanden persönlich, weil mir der Typ (oder die Typin) oder dessen Ansichten gegen den Strich gehen. Im ersteren Fall sollte man sich auf jeden Fall an der Diskussion beteiligen, in letzterem einfach weiter scrollen.
Profilbild
**********reata Frau
793 Beiträge
Ich wollte gerade noch was ergänzen, aber konnte nichts mehr hinzuzufügen:

Wie und ob man diese Gefühle, die man bei dummen Fragen gelegentlich bekommt, äußert, ist eine andere Sache. Da gibt es sinnvollere und weniger hilfreiche Möglichkeiten. Sich einfach nur seinen Teil denken und gar nichts sagen, ist wohl am sozial verträglichsten, vor allem, weil man damit nicht selber noch andere nervt. Wenn es einem aber auffällt, dass einer immer wieder auf die selbe dumme Art Fragen stellt, kann man vielleicht demjenigen schon versuchen zu helfen, eine andere Möglichkeit zu finden, mit fehlenden Informationen umzugehen. Dabei ist es natürlich nicht hilfreich, denjenigen zu verspotten oder dumm anzumachen. Denn das führt definitiv nicht dazu, dass er sein Verhalten ändert.

Will sagen: Gefühle zu haben, ist in Ordnung und auch nicht per se negativ, sondern manchmal auch nachvollziehbar. Aber ein Gefühl berechtigt nicht automatisch zu einer Handlung. Wer also so ein Gefühl hat, dass er von einer doofen Frage genervt ist, darf das haben, es ist sogar manchmal berechtigt. Er darf aber das nicht als Rechtfertigung für Bosheit nehmen.

Wer aber als Fragender dazu beitragen möchte, dass andere sich auch besser fühlen, der kann durchaus auch etwas dazu beitragen, indem er eben vorher mal kurz überlegt, wie sinnvoll es ist, das jetzt genau so genau hier zu fragen und ob es nicht vielleicht auch reichen würde, zu googeln.
*******ogne Frau
75 Beiträge
In einem von mir besuchten Psychologieseminar wurde mal dafür plädiert, alles was einen zu einem Thema bewegt in einer Nachricht aufzuschreiben, eine Nacht drüber zu schlafen und wenn man es am nächsten Tag noch genauso stehen lassen möchte, dann abschicken.
Will sagen, manchmal sind die Finger schneller als der Kopf. Etwas über das Geschriebene nachdenken, bevor man antwortet, könnte an der ein oder anderen Stelle (besonders, wenn ich die gestrige und sich heute fortsetzende „Diskussion“ betrachte, nicht schaden.
**********light Frau
1.874 Beiträge
Aber eine Sache möchte ich ebenfalls noch hinzufügen, ich würde mir auch wünschen, wenn einmal wieder ein Thread durch nebenbei herumzanken zwischen Profilen oder lächerlich machen, destruktive Diskussionen etc. geschehen, härter von den Mods durchgegriffen wird.
Ich weiß das bedeutet Arbeit, ich moderiere auch in ein paar Gruppen, wenn aber Mitglieder merken, da wird sich gekümmert, kommt es erst gar nicht so sehr zum Ausufern.

Bei einer so großen Gruppe ist aktives moderieren notwendig. So wie Ordner bei einer großen Veranstaltung auch notwendig sind.
****rna Frau
9.999 Beiträge
Danke für das Thema @**********Magic

Es wurde schon mehrfach erwähnt...
Ich-Botschaften und nicht verallgemeinern. Das fängt oftmals bereits beim Eingangspost an...
Da werden Begrifflichkeiten verwendet wie...
Generell, richtige, echte...
Da beginnt meiner Meinung nach schon die Eskalation. Würde man stattdessen schreiben... Für mich... Ich empfinde... Bei mir kommt das so und so an, dann würden viele Diskussionen friedlicher verlaufen.

Das ist mein persönlicher Eindruck wie ich es oftmals empfinde.

Newbis...
Man darf nicht vergessen, dass das Forum von Aktivität lebt. Vielleicht möchte der eine oder andere nicht stundenlang suchen im Archiv, sondern aktiv über das Thema sprechen.
******rls Frau
123 Beiträge
Ein tolles Thema, leider habe ich heute keine Herz-Komplimente♡ mehr frei.

Ich würde dazu gerne die "gewaltfreie Kommunikation" ergänzen.
Dies ist sicherlich ein Handwerkszeug was jedem etwas nützen könnte.

Auf deine einzelnen Fragen habe ich speziell keine Antwort.

Mir ganz persönlich ist aufgefallen, das auch im BDSM-Kontext Bezeichnungen genutzt werden, wie zum Beispiel Vanilla-Bezeichnungen, bei denen mir jedes mal schlecht wird ... das ist einfach mein persönliches Empfinden ... das es Schubladen braucht, damit der menschliche Geist nicht überfordert ist, ist für mich in Ordnung.
Das Menschen sich zum Teil "hart" Abgrenzen müssen, andere Vorlieben oder Neigungen sogar abwerten müssen, um selbst in der cooleren (BDSM)Clique zu sein, statt in einer langweiligen Vanilla-Gang (Warum eigentlich nicht Schoko oder Erdbeer?), hat sich mir noch nie erschlossen. Dahinter stecken natürlich sehr individuelle, sehr persönliche Themen.

Auch solche Bezeichnungen erschließen sich mir nicht. Das Rad wird dadurch doch nicht neu erfunden, sie führen nach meiner Ansicht einfach nur zu noch mehr Missverständnissen in der Kommunikation, ggf auch zu schlechten Gefühlen und zur Ausgrenzung von anderen, die Interesse am BDSM haben, nur vielleicht mit einem anderen Gewicht.

Ich behaupte einfach mal, das die Art der Kommunikation von jedem einzelnen, immer auch ein Spiegel des eigenen Selbstwertes ist.

Wilde Grüße
***r0 Frau
837 Beiträge
Stimme allem zu.

Erlebe es oft - und nicht nur online - dass sich nicht ausgetauscht wird um andere Meinungen zu hören und diese einfach mal stehen zu lassen… Statt dessen geht es ums Erziehen und man will mit seiner Ansicht unbedingt Recht haben/behalten.

Und manchmal hilft es auch, wenn man einfach mal nicht kommentiert, wenn man nichts beizutragen hat 😉
****a73 Frau
20 Beiträge
Danke für dieses tolle Thema.

Wichtig ist, Menschen dort abzuholen, wo sie gerade stehen. Das eigene Ego mal beiseite lassen und dem anderen zuhören.
Menschen sprechen ja oft aus ihren eigenen Grenzen heraus und nicht aus ihrem Potential.

Das Dinge einfacher geschrieben sind als persönlich gesagt ist ja auch bekannt.
War für mich immer schon nicht verständlich.
Respekt endet wohl bei vielen Menschen mit der Anonymität.
****64 Mann
800 Beiträge
Aus meiner Sicht sind es viele kleine Dinge die zu Problemen führen jedoch ist es meist das entweder A nicht weiß wie B es meint (schlecht ausgedrückt falsch verstanden) oder das die Einstellung was nun BDSM bedeutet unterschiedlich ist.

Dazu kommt dann der Zeitgeist war es früher Lebenseinstellung ist es heute der Kick für zwischendurch. Genauso schnelllebig wie ein gutes Essen. In meinen Augen ist das Bewusstsein dafür mit abnehmender Toleranz anderen gegenüber um einiges weniger geworden.

@*******ogne das Aufschreiben und darüber schlafen ist oftmals eine gute Idee nur in Forum ,wo man nach 10 min schon OT sein kann leider nicht zu gebrauchen.

Zum Thema Freundlichkeit *g* wie heißt es so schön "wer fi***n will muss freundlich sein" zum Glück will ich ersteres nicht und ich halt auch nicht die andere Backe hin.

Was Grade hier in Joy Threads Schredder ist das gemeint wird das jeder überall was schreiben muss. Das der rein Bondage Affine im SM Bereich Leute belehren möchte was geht und was zuviel ist (Backpfeifen Problem) *g*

Ein anderes Problem das viele aus dem D/s Bereich nur noch mitlesen und erst gar nicht mehr schreiben weil die Toleranz generell Fehlt. Definitionen werden nicht komplett gesehen sondern das für einen wichtigen zählt nur .
Anmelden und mitreden
Du willst mitdiskutieren?
Werde kostenlos Mitglied, um mit anderen über heiße Themen zu diskutieren oder deine eigene Frage zu stellen.