Ich mach dann auch direkt mal selbst den Anfang und schreibe etwas dazu:
"Vorbeugend" mache ich nur selten etwas. Wenn ich z.B. irgendwo bin, wo ich noch nicht war, oder mir Wanderwege aussuche, dann schau ich z.B. in einer App wie Komoot nach dem Wegprofil, da ich lange Schotterstrecken vermeiden möchte.
Nicht weil sie eine Verletzungsgefahr darstellen, sondern weil zu lange Schotterstrecken einfach "anstrengend" sind auf Dauer. Wenn ich auf Reisen bin, bzw. irgendwo wandern wo ich noch nicht war, dann hab ich aber auch tatsächlich desi dabei, Pinzette, kl. Schere, Pflaster etc. für den "Notfall", aber in all den Jahren noch nie gebraucht

Das Sicherste als Vorbeugemechanismus ist mMn einfach die eigenen Augen um Kopf und diese auch regelmäßig zu benutzen.
Aber wir alle wissen ja wie es war als wir noch "beschuht" durch die Welt gingen, kaum Achtsamkeit usw. und wenn man auf "barfuß" wechselt, dann kann man so einfach nicht weitermachen, weil es unnötig die Verletzungsgefahr erhöhen würde.
Zum Thema Umfeld und argumentieren mache ich das abhängig davon wer, wie mich darauf anspricht. Wenn es draussen jemand mir unbekanntes ist und die Art und Weise wie die Frage formuliert und ausgesprochen wird, kann es mich im äußersten Fall schon mal dazu verleiten einfach nur lapidar zu sagen:" Hätte ich Angst vor Verletzungen, würde ich das doch nicht machen?" Oder: "wenn mir kalt wäre, würde ich das nicht tun... usw." Vernünftig formuliert und vorgetragen antworte ich natürlich argumentativer.
"Schlimmste" verletzungen kann ich eigentlich gar nicht beantworten, da ich in all den Jahren einfach keine "schlimmen" verletzungen durchs barfußlaufen hatte.
Bin 2 mal in eine Scherbe getreten. Aber nur weil ich unachtsam war, bzw. mein Staubsauger, der nicht alles von einem herunterfallenen Glas erwischt hatte wohl und mir das Wochen danach zu einem Verhängnis wurde.
Aber die Verletzung war nur "mini" und schon nach einem Tag nicht mehr gespürt. Die "häufigste" Verletzung der letzten Jahre war verrückterweise eigentlich immer kratzer auf der Oberseite der Füße die ich mir nur dadurch zugezogen habe, weil ich nicht bemerkt hatte, dass in der Lederhaut der Sohle ein Miniglassplitter steckte (woran die hervorragende Selbstregulation und Anpassungsfähigkeit des menschl. Körper erkennt) Diese Minisplitter nimmt man oft bewusst gar nicht war, weil sie gar nicht dahinkommen wo es weh tut, aber diese Schutzschicht haben eben nur "wir" und die muss man sich aufbauen und antrainieren.
Naja und dann passiert es mir manchmal, dass z.B der Fußrücken des anderen Fußes mal kurz "juckt" und man sich kratzen möchte, wofür ich dann halt den anderen Fuß nutze. Naja und so passiert es dann auch, der feine, kleine Splitter in der Sohle ritzt dann die furchtbar dünne haut auf der oberseite auf. Passiert mir mindestens 1-2 mal pro Jahr, sind aber halt nur überflächliche Verletzungen ähnlich wie ein aufgekratzter Mückenstich.
Also summa summarum ist der ganze Wind um "Verletzungen" total übertrieben und besonders bei Menschen die dauerhaft barfuß leben kaum der Rede wert bzw. wiegen die gesundheitlichen Benefits einfach um ein vielfaches schwerer für mich.
Meiden würde ich bekannte Innenstadtgroßereignisse wie Volksfeste mit viel Glasbruch usw. aber da zieht es mich so oder so gar nicht hin, von daher schränke ich mich da auch nicht überhaupt nicht ein.