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Statistik über sexuelle Aktivität

*****e_G Frau
79 Beiträge
Themenersteller 
Statistik über sexuelle Aktivität
Hallo zusammen

Ich bin soeben zufällig über die unten stehenden Statistik gestolpert und frage mich ob da was dran ist.

Für eine eigene Umfrage sind wir vermutlich zu wenig Teilnehmer.

Dennoch können wir ja darüber sprechen.
Woran könnte das liegen? Ich hab immer wieder von Frauen gehört die nach den Wechseljahren viel mehr Lust und den Kopf frei für Sex hatten. Auch wenn die Kinder z.B. aus dem Haus sind soll es auch einen Aufschwung gegeben haben.

Was denkt ihr?


Von der Homepage:

Die Statistik zeigt die Ergebnisse einer Umfrage im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zur Häufigkeit von sexuellen Kontakten** im heterosexuellen Kontext. Dabei gaben rund 33 Prozent der befragten Frauen im Alter von 18 bis 25 Jahren an, in den letzten vier Wochen keinen Sex gehabt zu haben.

Veröffentlichungsdatum
Juni 2021
Region
Deutschland
Erhebungszeitraum
Oktober 2018 bis September 2019
Anzahl der Befragten
4.955*
Altersgruppe
18-75 Jahre
Art der Befragung
Face-to-Face-Interviews
Hinweise und Anmerkungen
• 2.336 Männer und 2.619 Frauen
** Unter dem Begriff Sex zusammengefasst sind verschiedene sexuelle Praktiken, nämlich Vaginal-, Oral- und Analverkehr sowie andere genitale Kontakte.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1332515/umfrage/haeufigkeit-von-sex-im-heterosexuellen-kontext-in-deutschland/
*********vibus Mann
1.134 Beiträge
Was meinst Du konkret? Welche Daten sind für Dich erklärungsbedürftig?
*****e_G Frau
79 Beiträge
Themenersteller 
Ich bin irgendwie verwundert, dass die Leute mit 18 so wenig Sex haben und im Alter noch viel viel weniger.
Und es ist ja erklärt, dass mit Sex nicht nur vaginaler Sex gemeint ist.
Wird es wirklich so viel weniger? Mich hätten eure Theorien dazu interessiert.
*****T18 Mann
31 Beiträge
Gut zu erkennen, dass die Jüngeren (U35) ihre sexuellen Kontakte sorgfältig wählen und sich deshalb das Ereignis "Après Party" ins Bett hüpfen, wie es in den 70-80er Jahren des letzten Jahrhunderts Mode war, nicht antun.
Die wirklich wichtige Frage wäre, ob soziale Bindung in virtuellen Welten reale Kontakte verhindert - da müsste die gleiche Frage für eine Dauer von mehr als einem Jahr mit JA bestätigt werden.
Aber ohne zu fragen, ob aktiv nach potentiellen Partnern gesucht wird, lässt sich über den Zeitraum keine valide Auskunft einholen.
Außerdem glaube ich, dass inzwischen viele derartige, also privat sensible Themen betreffende, Fragen von gerade sehr jungen Menschen mit einer absichtlich falschen Antwort bedacht werden. Einfach, um Auswertungen wertlos zu machen und das eigene Profil unscharf zu halten.
*****T18 Mann
31 Beiträge
Und bei den "Alten" ist es schon eher logisch - Vitalität ist Ü60 schon ein "Segen" und keine Normalität mehr. Dass Frauen sich nicht um Männer bemühen, die nur noch mit "Pille" auf Termin und nicht für spontanen, nach Stimmungslage gewählten, Spaß zu haben sind, ist für mich als Mann nachvollziehbar.
Und tatsächlich sind die Zahlen auch ein Indiz für die finale Unlust von Frauen, die zu oft Sex-Dienst in einer Beziehung zu leisten hatten. Motivation der positiven Art braucht es schon!
*********vibus Mann
1.134 Beiträge
Dass Jugendliche (18-25) weniger Sex haben als die etwas Älteren, überrascht mich nicht. Eher die Dimension (<1/3).
Die alten Frauen (>66) haben offenbar darunter zu leiden, dass ältere Männer auf Jugend „abfahren“.
*******2014 Paar
197 Beiträge
also ich (Er) hatte in meiner Jugend so wenig Sex wiel ich ganz einfach keine Freundin hatte *gg* erst mit einer festen Freundin hatte ich endlich regelmäßig Sex *top*
und jetzt hab ich eine Ehefrau 2 kleine Kinder und wir haben für gewöhnlich jeden Tag unsern Beischlaf *dafuer*

Wir haben unsere eigene Statistik und führen Strichliste *schiefguck* leider haben wir es noch nie auf 365 mal gheschafft *oops*
339 war unser Rekort bisher aber irgendwas ist ja immer. Krank oder Lehrgang außerhalb...
****b6 Mann
45 Beiträge
Entspricht ja fast der Bevölkerungspyramide: ebenso auf den Kopf gestellt! Erwartet hätte ich, dass junge Menschen mehr Sex haben als alte. Ist ziemlich genau umgekehrt. OMG! Klar, da haben Social Media und Covid ihren Anteil: Beides hat das Sozialleben der Jüngeren geprägt und körperliche Distanz erzeugt. Auch die neue Verklemmtheit schlägt sich da nieder. (symptomatisch facebook: nackte Haut verboten, Hass und Hetze erlaubt). Darum: Je oller, desto doller - wir sind wohl freier aufgewachsen.
Tröstlich für mich (62): Es kann sogar noch mehr werden im Alter 66-75! Freue ich mich drauf! Und was kommt dann, wenn die Statistik endet? Noch mehr???
***or Mann
77 Beiträge
Statistiken muss man auch lesen können und da steht für jeden ersichtlich, dass jüngere Menschen mehr und häufiger Sex haben als ältere Menschen. Ach nee, was für ein Zufall.
Nach der Menopause ist in vielen Beziehungen halt der Ofen aus und das zeigt sich dann auch in den Zahlen, denn Männer haben deutlich häufiger Sex als Frauen. Mit welcher Altersgruppe diese Männer Sex haben steht da nicht und warum wer welche Angabe gelogen haben soll ist auch nur eine stumpfe Behauptung. Lesen und verstehen ist das Motto, nicht im Geiste eigene Interpretationen hinbiegen (aber das spiegelt dann auch den Zeitgeist wider).
*****T18 Mann
31 Beiträge
Die Frage, warum für Studieergebnisse von 2019 (vor Coronna und noch mit Party-Life im Urlaub !)
ein Copyright mit "Statistik 2025" und zusätzlich "Flagge" zu finden ist, darf durchaus gestellt werden.
Dass der meiste Sex in jeder Altersgruppe praktiziert wird, die biologisch für die Erhaltung der Spezies Mensch zuständig ist, braucht keine wissenschaftliche Studie. Und der Rest ist wahrscheinlich "Kaffeesatz-Lesen".
Aufmerksamkeit in dieser Gruppe zu bekommen, ist schon ein Phänomen an sich.
*****e_G Frau
79 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *****T18:

Dass der meiste Sex in jeder Altersgruppe praktiziert wird, die biologisch für die Erhaltung der Spezies Mensch zuständig ist, braucht keine wissenschaftliche Studie.

Es gab mal eine Zeit da galt man mit 27 als spätgebärend… Also biologisch gesehen ist je jünger desto besser, daher müsste deiner Theorie nach die jüngste Gruppe am meisten Sex haben.

Ich habe mit ü60 Frauen aus meinem Bekanntenkreis (die Plattformen wie Joy oder Swingerclubs nicht kennen) gesprochen und die meinten, dass nach der hormonellen Umstellung bei denen die Lust mach Sex plötzlich ganz anders entfacht war. Sie genießen es seitdem mehr, unter anderem weil sie sich wohl keine Gedanken bzgl Schwangerschaften mehr machen.

Wozu macht die Biologie das? Wenn es nur danach gehen würde, dann hätte man als Frau während der Periode, nach der Menopause oder nach einer Sterilisation garkeine Lust mehr auf Sex.

Und wieso können Männer, die steril sind, trotzdem noch eine Erektion bekommen? Ich finde die Erklärung mit der Biologie iwie zu simpel.
*****T18 Mann
31 Beiträge
Hier muss unterschieden werden: Wenn die Studie überhaupt eine wissenschaftliche Qualität hat, so war die Frage nach "Häufigkeit" gestellt worden. Dazu kommt es am leichtesten (immer noch) mit festem Partner und gemeinsamem Wohnen. Da geraten die sehr jungen, die ihrerseits schon zu sexuellen Erlebnissen bereit sind, einfach wirtschaftlich und vom Zeitmanagement her in einen Nachteil bezüglich der Häufigkeit
Das die Qualität unvergleichlich besser sein kann, als mit Routine oder gar dem Druck, Nachwuchs zeugen zu wollen, ist bereits gesicherte Erkenntnis. Und genau diesen qualitativ hochwertigen Sex können Frauen genießen, wenn ausreichend Zeit vorhanden ist, das eigene Leben an erste Stelle zu setzen und eine passende Partner(-in) zu finden. Auch das ist mehrfach untersucht worden und gilt als psychologisch gesichert.
Mein Verweis auf Evolution und das häufigere Ausüben von Beischlaf wird genau in jene Lebensspanne passen, in der die zusätzliche Motivation des Kinderwunsches besteht.
Fazit: Quantität ist niemals eine Qualität an sich und kann häufig dazu führen, dass Gewöhnlichkeit des Ereignisses das mit ihm verbundene Vergnügen mindert und nachhaltige Befriedigung verhindert. Und deshalb einmal mehr gilt: "Weniger oft" kann mehr Verlangen und Vorfreude auf das nächste Mal bedeuten und daher sind die von Ihnen zitierten Statements von reiferen Damen mehr als glaubhaft!
**kh Mann
28 Beiträge
Das ist wirklich interessant: Über meine Kinder und deren Freunde (gehören heute in das Intervall 18-25 Jahre) bekomme ich mit, dass viel über social media ausgetauscht wird und manchmal auch gefeiert wird, aber weniger Bindungen zustande kommen als ich das aus eigener Erfahrung in diesem Intervall in Erinnerung habe (ist bei mir bereits grob 40 Jahre her....).

Da Sex in rein heterosexuellen Kontext mindestens ein Mann und eine Frau braucht, hätte ich halbwegs gleiche Häufigkeiten bei Männern und Frauen erwartet. Weicht die Statistik davon ab, darf tüchtig über die Gründe spekuliert werden, z.B. ob Frauen < 45 Jahre Sex mit mehreren Partnern ausüben. Oder ob Männer > 45 Jahre dann ähnliches praktizieren und sei es mit Hilfe professioneller Anbieterinnen.

Dass Frauen > 50 Jahre hinter der Menopause weniger Lust auf Sex verspüren, liegt nahe. Das Gegenteil habe ich oft gehört, aber meine eigene Erfahrung entspricht eher der Statistik: die Lust von Frauen, deren Menopausen-Start bereits länger vorüber ist, will anscheinend eher geweckt werden, als dass sie als Sehnsucht im Vordergrund steht. Frauen >50, in deren Beziehung wenig Sex stattfindet, können somit recht gut damit umgehen. Zumal die Aussicht auf Sex die Aussicht auf eine gewisse körperliche Betätigung einschließt. Kurzum: eine Anstrengung erwarten lässt. Das schreckt dann eher die sowieso sportlich aktiveren Frauen nicht ab... *g*
Eine Freundin von mir (wir haben uns über Jahre gerne zu einem "+" getroffen), ist heute nicht unglücklich dass ihr sexuelles Bedürfnis an Dringlichkeit verloren hat: längere sexfreie Abschnitte belasten sie nicht mehr. Sie hätte nichts gegen sexuelle Erlebnisse, "benötigt" sie aber auch nicht mehr um Erfüllung zu erlangen.
Nun lässt sich aus meiner persönlichen Einzelerfahrung keine Statistik beurteilen, aber sie passt zu den vorgestellten Ergebnissen.

Wer hier in meiner Altersklasse (> 50) Profile liest, findet häufig:
- Frauen, die sich bereits auf dem Profil entschuldigen die vielen Zuschriften nicht alle beantworten zu können...
- Männer, die sich fragen wie sie Frauen erfolgreich anschreiben, um aus ihrer Sexlosigkeit raus zu kommen....
...und passend:
- Paare, die schreiben dass die Paar-Frau in der offenen Beziehung erfolgreich Partner findet, während das männliche Pendant sich schwer tut; was dann auch wieder zu Spannungen führen kann.....

Fazit:
Von den Themen der jüngeren Gruppe zu schreiben, bin ich zu wenig drin. Dass hingegen bei den Älteren die Schere auseinandergeht, würde ich bestätigen. Da hat sich die Natur wohl einen Scherz erlaubt. *g*
*****T18 Mann
31 Beiträge
Der Scherz ist eher etwas trauriger Natur: Dass soziale Strukturen mit hochgradiger Arbeitsteilung, die Erfindung von Waffen, damit andere Völker in Knechtschaft gebracht werden konnten, die technischen und medizinischen Fortschritte erlauben es einem großen Teil der Menschheit, sein biologisches Alter weit zu überleben.
Ich habe keine genauen Daten, aber bei indigenen, nicht kontaktieren Stämmen gebären fast alle Frauen mit deutlich unter 20 Jahren ihr erstes Kind und von den Stammesältesten gibt es wenige Aufzeichnungen, die deren wahres Alter beweisen. Gefühlt dürften bei denen die über 70-Jährigen unseren +100 Jahre Alten entsprechen.
Der evolutionäre Zeitrahmen ist sehr weit gestreckt und braucht oftmals viele Tausend Jahre bis "Optimierung" erfolgt ist. Beim Homo Sapiens sind die Knie- und Ellenbogen-Gelenke noch das Erbe aus der Zeit des nicht aufrechten Ganges. Bei Fortbewegung mit 4 Stützpunkten auf dem Boden wären Kreuzbandrisse oder Tennisarme keine relevant häufigen Diagnosen.
Wenn dann bei Paaren der Mann ca. 5 Jahre älter als die Frau sein sollte, gibt es so gut wie kein Erleben des Alters ohne Libido.
Ich glaube, bei der Lust auf Sex im höheren Alter sollte nicht das natürliche, triebgesteuerte als Antrieb vermutet werden, sondern der bewusste Spaß am Sex als gespeichertes Erlebnis mit Wunsch nach "da capo".
**kh Mann
28 Beiträge
Dieser "Scherz" der Natur könnte in diesem Sinne ja sogar als Chance gewertet werden: gerade wenn Sex weniger aufgrund hohen triebhaften Verlangens stattfindet, sondern Genuss für alle Beteiligten in Aussicht stellt, so stellt das doch eine tolle Motivation dar, sich auf gegenseitiges Vergnügen zu freuen und diesem nachzugehen. Gerade diese Änderung bringt sogar eine Gelegenheit mit sich, die Gewichtung von Merkmalen, die unser sexuelles Beuteschema ausmachen, neu zu gewichten: spielen in jungen Jahren, primäre Faktoren wie Figur, glatte Haut, Körpergröße, Form von Busen oder Hintern oft eine dominante Rolle, kann in späteren Jahren der Wunsch nach sexueller Aktivität mit Personen aufkommen, die einem z.B. einfach sympathisch sind, menschlich attraktiv wirken. Das sind sicher nicht die idealen Voraussetzungen für einen schnellen ONS, aber dafür gute Rahmenbedingungen um nach dem Vorgang des Kennen-Lernens und Interesse-Findens, dann Sex gemeinsam tief und erfüllend zu erleben. Damit stiege die Wahrscheinlichkeit für "da capo".
(So gesehen gäbe es in der Tat gute Gründe für Frauen, es mal mit älteren Männern zu versuchen *ggg* )

By the way: die Altersschere zwischen Männern und Frauen ist ja nur ein Aspekt der biologischen Ungleichheit innerhalb der Menschheit. Bis die Menopause eintritt, haben Frauen sich bereits über Jahrzehnte mit der Menstruation herumgeärgert oder diese krampfhaft ertragen und ggf. mehrfach Schwangerschaften ausgetragen; ganz im Gegensatz zum männlichen Anteil. Da mag ich -selbst ein Mann auf dem Weg ins fortgeschrittenere Alter- weniger ein Klagelied auf die Ungerechtigkeit anstimmen, als vielmehr den Versuch unternehmen, mich anziehende Frauen für mich zu interessieren und nachhaltig daran zu erinnern dass sie Sex vielleicht ebenfalls positiv erleben könnten.

Allerdings dürften die biologischen Veränderungen im weiblichen Körper nur ein Aspekt des allgemeinen Anstiegs der Sexarmut liegen. Auch bei den Männern verändert sich der Hormonspiegel, wird Muskelgewebe in Fettpolster verwandelt und an als unattraktiv empfundenen Stellen abgelagert, steigt die Trägheit. Wenngleich es Möglichkeiten gibt, zumindest die Geschwindigkeit dieser Prozesse abzubremsen, lassen sich diese nicht abstellen und tragen sicherlich zum Abfall sexueller Aktivität im Alter bei.
Insgesamt sind diese Prozesse weder neu noch vollständig unverständlich. Gleichwohl für Menschen im fortgeschritteneren Alter eher ein Grund, die eigenen Ansätze weiter zu entwickeln.

Sorry an die Themenerstellerin für die thematische Ausweitung. Eigentlich ging es dir ja um die Diskussion der Ergebnisse im jüngeren Altersbereich. Aber die Schaubild-Aussage im oberen Altersbereich zu diskutieren fand + finde ich ebenfalls interessant.
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