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Sexualität, heute problematischer als früher?

****era Frau
3.146 Beiträge
Themenersteller 
Sexualität, heute problematischer als früher?
In diesem Jahr nutzte ich die Livestreams des JC häufiger als sonst jemals. Die Themen waren teilweise sehr fremd für mich. Interessant fand ich viele Videos trotzdem. Aber ich wunderte mich nicht nur dort, sondern auch im direkten Austausch mit etlichen Mitgliedern wie problematisch Sex für sie oder ihn mit und ohne Beziehung sein kann.
Aus eigenem Erleben kenne ich das nicht so.

Klar, manches gab es früher gar nicht, nicht so häufig, anders oder wurde nur hinter vorgehaltener Hand besprochen. - Ich frage mich manchmal, ob die Probleme wirklich so drückend sind wie hier oft zu lesen ist. Es hat sich seit unserer Jugend doch einiges liberalisiert. Die sexuelle Befreiung brachte uns viele Erleichterungen:

Empfängnisverhütung nicht nur durch Kondome, Interuption, Knaus-Ogino - es gab Pille und Spirale, Hormonspritzen und Computer zum Erkennen der fruchtbaren Tage

Gesetze fielen weg (§175, Kuppeleiparagraph, Schwangerschaftsabbruch)
Fachärzte sind ansprechbar und medikamentöse Hilfen sind oft verfügbar
Operationen sind weniger belastend und kosmetisch unauffällig
Geschlechtsumwandlungen werden ohne viel Kommentar zur Kenntnis genommen
Es gibt Sexarbeiter und spezielle Beratungsstellen
Über Swingerclubs, BDSM und diverse Partnerschaftsformen spricht man ohne Schamgefühle

Auffallend ist für mich, bei wie vielen Älteren der Schuh an dieser Stelle drückt. Manchmal frage ich mich, ob es überhaupt noch Leute ohne Probleme dieser Art gibt.
Sind wir noch normal oder ist das eine Form von dekadentem Auswuchs?

Wie denkt ihr darüber?
Wenn es ans Eingemachte geht, meldet euch bitte bei den Mods. Sie würden dann den Thread sicher auf privat stellen, so dass nur Mitglieder der Gruppe lesen können.
****f17 Mann
586 Beiträge
Problematischer nicht, nur für Solo-Männer seltener
**C Mann
13.923 Beiträge
...Sexualität, heute problematischer als früher? Ja, ich denke schon, denn "früher" gab es eigentlich
nur heterosexuell oder homosexuell als sexuelle Orientierung. Heute gibt es dermaßen viele Varianten, Untergruppen, Richtungen, Tendenzen und was auch immer und jeden Tag kommt etwas Neues dazu.
Dass da manche total verloren, verwirrt und unsicher sind und nicht mehr wirklich wissen, was sie sind
und wo sie sich denn einreihen sollen, braucht niemand zu wundern....
**********urple Paar
7.971 Beiträge
Deutlich mehr Möglichkeiten sich informieren zu können und deutlich bessere Möglichkeiten die eigene und individuelle Sexualität ausleben zu können bedeuten noch lange nicht, dass diese auch tatsächlich umgesetzt werden.

Ich erlebe immer mehr, dass viele Lebensbereiche von einem "Überangebot" quasi erdrückt werden, so auch die Sexualität. Es bleibt immer weniger Zeit und Raum sich tatsächlich mit den eigenen Bedürfnissen zu beschäftigen und nach dem eigenen Weg zu schauen.
Die Wege werden durch Influencer, Werbung, Mainstream und Gruppenzwang vorgezeichnet. Aus dem breiten Überangebot werden so immer weniger tatsächlich gelebte Möglichkeiten in die letzlich alle kanalisiert werden. Von der relativen Freiheit bleibt nichts mehr übrig.

In meiner Jugend gab es für meine Sexualität deutlich weniger Möglichkeiten, deutlich mehr Restriktionen, aber mein gefühlter Freiheitsgrad war grenzenlos.
Ich konnte mir diese Freiheit bis heute erhalten, sehe aber auf den breiten Straßen nur noch wenige Weggefährten, weil sich die eine Hälfte der Menschen in die kleine und enge Gasse drängt die sich Mainstream nennt, und die andere Häfte nach immer noch kleineren und individuelleren Schubladen sucht, sich verzettelt und in den abzweigenden Sackgassen landet.
Wirkliches Finden und mögliche Passungen werden da immer unwahrscheinlicher.

Daraus entwickelt sich eine gewisse sexuelle Unverbindlichkeit, die das Ausleben aber auch nicht vereinnfacht, weil selten jemand wirklich ankommt wo er eigentlich hin will.



LG, BoP (m)
********hlaf Mann
35.611 Beiträge
Problematischer nicht, aber seltener, weil ich auch unter anderem qualitativ anspruchsvoller geworden bin!
Es ist schon vieles hier gesagt worden✌️

Wenn Du heute jemanden anschaust, heißt es gleich: Der „stiert“ mich an und es wird als sexuelle Belästigung ausgelegt … schade drum.
Also immer schön weggucken *grins*
**********garit Paar
753 Beiträge
Der absolute Höhepunkt der Freiheit war vor 10 bis 15 Jahren. Waren damals nahezu alle Strände und viele Campingplätze in Kroatien FKK friendly, muss man heute einen FKK strand suchen. Auch in Österreich war oben ohne Standard und fkk toleriert. Heute laufen immer mehr Sittenwachter herum.
Erschreckend ist die immer stärker um sich greifende Altersdiskriminierung. Schaut euch an, immer mehr Veranstaltungen geben als "Zielgruppe" bis 45 aus und stehen auch offen dazu, andere geben überhaupt keine Antworten.
Das Pendel schlägt in die andere Richtung.
Wie hier schon geschrieben wurde, sehe ich auch das Problem im Überangebot.
Es wird zu viel nach außen geschaut, man möchte den Anschluss nicht verlieren und vergisst dabei, was man wirklich möchte. Viele achten nicht mehr auf sich und ihre Gesundheit und dazu gehört auch die Sexualhygiene.
Was ist sexuelle Freiheit und wo ist die Liebe geblieben mit allen Facetten? Wir wollen immer was neues ausprobieren und vergessen dabei, dass manchmal weniger mehr ist.
Durch Pornoindustrie wird uns etwas vorgegaukelt und Clubs bieten viele herabwürdigende (meine persönliche Meinung) Events an, um weiterhin zu bestehen.
Es wird in meinen Augen mehr auf Quantität als auf Qualität Wert gelegt.

Ich würde mal sagen, mit dem Internet können wir alles googeln, ohne mit anderen Menschen sprechen zu müssen, Erfahrungen austauschen und selbst mal recherchieren.

Mir persönlich fehlt es sehr, dass ich durch einen Mann nicht mehr persönlich angesprochen werde. Ich bin da eben noch altmodisch.
Für mich ist es eine Verrohung in vielen Dingen und ja, auch ich habe mich angepasst. Aber das nur sehr ungern und auch nur zeitweise.
**********Sissy Mann
5.388 Beiträge
Sexualität, heute problematischer als früher?
Klar, manches gab es früher gar nicht, nicht so häufig, anders oder wurde nur hinter vorgehaltener Hand besprochen. - Ich frage mich manchmal, ob die Probleme wirklich so drückend sind wie hier oft zu lesen ist. Es hat sich seit unserer Jugend doch einiges liberalisiert.

Klar, es hat sich einiges verändert, allem voran das Kommunikationsmedium Internet, das es früher nicht gab.

Die Sexualität hat sich wohl in vielen Bereichen verändert, jedoch denke ich nicht das sie mehr oder weniger problematischer geworden ist. Die Probleme werden nun einen viel größeren Publikum präsentiert und somit viel umfänglicher diskutiert. Jedes Probleme wird einem Publikum von Hunderttausenden vorgestelt und hundertfach zerlegt. Früher musste man erst mal einen Ansprechpartner für sein Problem haben, oder hat einen Brief an "Dr.Sommer" von der BRAVO geschrieben. Meist hat man es mit sich selbst ausgemacht.

Heute wird man mit dem www von allem überflutet, allem voran Genderismus und Fetischismus. Damit stellen sich dann auch neue, vielfältigere Probleme, die aber für den einzelnen nicht wirklich "Probelmatischer" sind.
******561 Mann
6.981 Beiträge
Für mich ist die Sexualität heute irgendwie bewusster was ja nicht schlecht ist lieber guter Sex als die schnelle nummer ist meine Meinung.
***oo Frau
2.124 Beiträge
Vorweg - ich schaue keine Streams, da sie mich total langweilen, aber ich lese sehr viel und zig unterschiedlichen Foren und Blogs.

Dabei ist mir nicht aufgefallen, dass der Sex selber problematischer geworden ist - ausufernder wurden gefühlt eher die Diskussionen darüber.

Das sich mit dem Älter werden viel ändert und man manches vielleicht differenzierter wahrnimmt, ist doch völlig natürlich.

Gerade, wenn man sehr viel erlebt und gesehen hat, wie langjährige Joy Mitglieder, geht man sicher viel gelassener an Situationen heran, denn sexuell Unerfahrene.
****tat Mann
1.596 Beiträge
Erwartungshaltung...zu hoch... was wer geben oder leisten kann und will
*****r_o Mann
448 Beiträge
Ich finde heute ist es viel leichter private Kontakte zu finden, indem Clubs, Parties, etc. Im I-Net zu finden ist. Früher kannte ich nur Sexshops, Bordelle oder Zeitschriften mit käuflichen Anzeigen.
Jede Zeit hatte ihre Vor- und Nachteile. Ich versuche mit der Zeit zu gehen und flexibel zu bleiben und nicht auf meinen Weg zu beharren. Habe natürlich heute mehr Erfahrung als alter weißer Mann *g*, hilft mir freizügiger zu sein.

In Kürze: ich finde es heute nicht problematischer als früher, eher im Gegenteil. Meine/unsere Altersklasse trägt halt nicht zu leichter Verbindung bei.
**********iato4 Mann
829 Beiträge
Ein spannendes Thema.
Die Meisten neigen wohl dazu, die Ausgangsfrage mit ja zu beantworten.
Nach meinem Gefühl muss man 2 unterschiedliche Perspektiven beachten.
Für mich persönlich ist das Sexualleben wesentlich angenehmer und leichter geworden. Das bedeutet nicht, dass ich häufiger aktiv bin. Aber ich kann meine Freiheiten heute viel besser genießen und frage nicht mehr danach, was Andere wohl denken mögen.
Insgesamt betrachtet sehen wir doch alle, dass das Leben immer anonymer wird. Die Menschen kommunizieren weniger miteinander. Egoismus und mangelnde Rücksichtnahme breiten sich mehr und mehr aus. Leistung zählt. Die Jagd nach dem nächsten noch geileren Orgasmus passt dazu.
Aber ist das nicht eine völlig normale Entwicklung? Die vorwiegend ältere Generation, die wir hier sind, glaubt fast immer, dass früher alles besser war. Das haben schon meine Eltern gesagt, obwohl sie den Krieg erlebt haben.
Die kölsche Band "Die Höhner" hat das in einem Lied wunderbar formuliert:
Die Sorgen von heute sind die gute alte Zeit von morgen.
****eti Frau
4.010 Beiträge
Ich finde, in den 80ern war alles freier und offener. Es gab mehr FKK, man wurde nicht gleich mit Mee too konfrontiert und es wurde alles lockerer gesehen.
Heute sind die Leute alle wieder verklemmt.
Beitrag editiert. Politik gehört zu den Tabus im *joyclub* Danke fürs beachten, Mod SpielmitHerz
Erzähl doch mal in Stinokreisen, das du BDSM lebst oder gar als Sklavin, da ist das Verständnis direkt weg. Die Angriffe gegen Homosexuelle mehren sich wieder...
Ich habe schon das Gefühl, es entwickelt sich zurück statt vorwärts.
Und wie schon geschrieben, auf Partys werden wir älteren auch zum Teil ausgegrenzt. Wir persönlich haben einen Kreis, wo junge und alte gut miteinander harmonieren, über Stammtische, die sich auch in Clubs treffen und miteinander spielen und tolle Abende haben.
*******exy Paar
373 Beiträge
Bis vor paarjahren war die Swienger Welt noch sehr Ausgelichen,es gab kaum Unterschiede zwischen Jung und Alt alle wollten nur Ihren Spass ..Heute sind nur noch wenige ältere Unterwegs
Was Wir sehr Schade finden,uns hat es immer viel Spassbereitet ...Naja wir wollen mal sehen was die Zeit noch bringt.
Lg
*********lbunt Frau
9.494 Beiträge
Für meine persönliche Sexualität ist es mit zunehmendem Alter immer leichter geworden, sie zu leben. Das war einerseits eine persönliche Entwicklung, die andererseits von Entwicklungen in der Gesellschaft angenehm begleitet wurde. Ich weiß nun, was ich will und was nicht, und mache das dann eben genau so und nicht anders. Möglichkeiten gibt es zu Hauf, und vor Missbrauch und Übergriffen ist frau wesentlich besser geschützt.

Was andere für Probleme haben, erschließt sich mir oft nicht. Da kommt mir vieles konstruiert vor... Wer z. B. etwas gegen Feministinnen hat, muss ja keine Feministin daten. Wer etwas gegen Homosexuelle, Queere, Transgender, ... hat, muss niemanden aus diesem Spektrum daten. Wer Probleme mit zeitgemäßen Umgangsformen hat, kann die entweder erlernen oder lässt es, pflegt Umgang dann halt hauptsächlich innerhalb der eigenen sozialen Sphäre und erfreut sich an deren Gewohnheiten. Wer sich vorwiegend online umschaut, muss halt mit den dort herrschenden Regeln klar kommen oder die Partnersuche im echten Leben betreiben. Das ist jeweils eine eigene Entscheidung, und der Rest ist Toleranz und Achselzucken.

Und klar, mit zunehmendem Alter rutscht man aus dem Beuteschema der meisten Mitmenschen allmählich raus. Auch dann, wenn man selbst sich für viel (hier irgendein Wort einsetzen) hält. Dadurch kann es schwieriger werden - je nachdem, was man sucht. Aber auch das ist eine eigene Entscheidung und kann kaum irgendwem anders angelastet werden.

Also nee, ich finde eigentlich alles schön offen, frei, selbstbestimmt, voller Möglichkeiten. Man kann richtig viel draus machen.
*****s62 Mann
349 Beiträge
Der sexuelle Anspruch ist grösser geworden. Wer als Mann nicht alle Tricks auf Lager hat wird ein bisschen Mitleidig angeschaut und Folgetreffen wird es wohl nicht geben.
Zärtlichkeit und Gefühl, Hingabe und Langsamkeit sind nicht mehr so gefragt.
Die Gefühlsebene stirbt langsam aus.
Doch für mich ist noch immer folgender Satz wichtig.
First fuck my brain and then fuck my body
******i63 Frau
10.628 Beiträge
Ich finde es heute schon "problematischer"
Und ich spreche jetzt nur für mich

Da war so das was ich von zu Hause mitbekommen habe
Da wurde so gut wie nie über Sex gesprochen...eigentlich nie wenn ich es so recht überlege
*lach* es gab Zeitschriften wie Bravo und Mädchen wo man mal was interessantes lesen konnte
Das erste zaghafte Erkunden des eigenen Körpers

Und von wegen die Sexualität ausleben
Brave Mädchen tun so was nicht
Da hüpft man nicht gleich mit jemanden gleich ins Bett
So hatte ich auch nur eine sexuelle Erfahrung mit einem Mann (was GV anbelangt).

Auch war es so das ich für die Verhütung zuständig war
Der Sex war normal......Missionarsstellung, auch mal Doggy

Ich habe auch damals nichts vermisst

Dann begann sich alles zu verändern
erotische Hörbücher, Bücher

und als dann erst das Internet dazukam
*wow*
Ich kam ja aus dem Staunen nicht mehr heraus ( *lol* was war ich doch für eine Trulla)

Der Joyclub entpuppte sich für mich als Paradies
Mein Kopf Kino lief auf Hochtouren
Ich hatte so viele "Aha-Erlebnisse"
Ich wurde mir bestimmter Neigungen bewusst

Es wurde aber schwieriger.
Weil ich nun anfing zu vergleichen. Was hatte ich zu hause? Was wünschte ich mir? Was will ich gerne mal ausprobieren?......

Und ich finde es wird immer schwieriger/problematischer
Gerade weil man viel offener mit Sex umgeht
Es gibt ja nichts was es nicht gibt
Die Informationsquellen sind unerschöpflich
Sogar einfache Liebesromane sind mittlerweile so heiß geschrieben , so viele geile Sexszenen in allen Einzelheiten beschrieben

Und dann kommt dann das:
Oh, das will ich auch.
das Kopf-Kino läuft wieder an
Warum kann ich das nicht ausleben?
Warum können das andere?

Man liest hier die Vorlieben. Und das sind bei einigen sehr viele
Ich frage mich oft, ob das nicht bei vielen nur Wunschdenken ist
Man liest welche Vorstellungen so einige haben,
Alleine schon so einige Beschreibungen vom Wunschpartner
....
...
*******d18 Frau
9.433 Beiträge
Ja, natürlich ist der sexuelle Anspruch größer geworden. Auch Frauen erwarten ihre Befriedigung im Bett. Es gibt so viele sexuelle Spielarten und jeder hat das Recht, „Ansprüche“ zu stellen. Und jeder, egal ob Mann oder Frau, sollte genauso bestrebt sein, sich weiter zu entwickeln.

Es tut mir im Innersten weh, wenn persönliche Erfahrungen dann dahingehend verallgemeinert werden:

Zärtlichkeit und Gefühl, Hingabe und Langsamkeit sind nicht mehr so gefragt.
Die Gefühlsebene stirbt langsam aus.

Das trifft nicht für mich zu. Es gibt so viele Freiheiten, so viele Möglichkeiten, so viele Wege heutzutage. Ich muss nur eine für mich passende Auswahl treffen.
Mein „Sex(er)leben“ hat sich in den letzten Jahren so sehr zum Positiven verändert, mit einer sich verändernden Haltung und Einstellung konnten ich und meine Partner so viel Neues und Schönes erreichen.
*****r_o Mann
448 Beiträge
Ich bin auch über die Verallgemeinerungen erstaunt. Mein Empfinden ist, dass dies hier kräftig betrieben wird.
@******i63 beschreibt, wie sie eine Freizügigkeit im Internet erlebte, die eine völlig andere Welt öffnete. Ja wir mussten dabei lernen, was ist real, was ist Wunschdenken und was ist schlicht gelogen. War das aber nicht auch schon früher, als der Kumpel erzählte, wieviele Mädchen er schon flach legte *lol*

Die Möglichkeiten des Internet überforderte erstmal jeden. Manche haben dabei den Anschluss nicht geschafft. Aber dann ist es auch das falsche Medium, es zu nutzen.

--------
Früher war die Zukunft auch besser als heute
*******s_bw Mann
5.830 Beiträge
Ich glaube, dass viele sich heute an dem messen, was auf uns alle hereinprasselt: Körper haben so und so auszusehen. Praktiken gehören dazu, und wenn ich sie nicht mag, bin ich nicht normal. Druck, immer zu wollen und zu können, ...

Wir haben damals keinen vernünftigen Aufklärungsunterricht gehabt, aber in der Zeit konnte man recht frei über alles reden. Benutzung von Kondomen haben wir unter SchülerInnen am lebenden Objekt geübt.

Informationen waren nicht mit einem Klick verfügbar, aber dafür lebensnäher und "echter" als die von Selbstdarstellung und übertriebenem Sendungsbewusstsein getriebenen Kurz-Videos in den (a)sozialen Medien.

Versucht mal, mit jungen Leuten über Sex zu reden. Sie "wissen" alles, aber haben keine Ahnung.

Und so klicken sich viele durch die "Education"-Kanäle. Nur selten ist man hinterher besser darn.
****era Frau
3.146 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *******s_bw:


Und so klicken sich viele durch die "Education"-Kanäle. Nur selten ist man hinterher besser darn.

Auch wenn ich beileibe nicht alles Gesehene in die Praxis umsetzen will, immerhin weiß ich von einigen Sachen jetzt wenigstens wovon die Rede ist, wenn sie mir begegnen oder angetragen werden. *happy*
*******s_bw Mann
5.830 Beiträge
Zitat von ****era:
Auch wenn ich beileibe nicht alles Gesehene in die Praxis umsetzen will, immerhin weiß ich von einigen Sachen jetzt wenigstens wovon die Rede ist, wenn sie mir begegnen oder angetragen werden. *happy*

Na klar, man lernt immer dazu.
**C Mann
13.923 Beiträge
...heterosexuell, homosexuell, asexuell, demisexuell, sapiosexuell, bisexuell, transsexuell, queer etc.
etc. etc. Wie soll sich einer da noch zurechtfinden, zumal Diejenigen, welche diese Orientierungen für sich
beanspruchen, sich häufig selbst nicht im Klaren sind, was es eigentlich bedeutet und sich dann ihre eigenen Definitionen basteln. Aber Hauptsache, man sticht aus der grauen Masse hervor und findet sich
unheimlich hip und cool. Und wenn man absolut nicht das Passende findet, erfindet man einfach eine
neue Kategorie
****omm Mann
2.174 Beiträge
Zärtlichkeit und Gefühl, Hingabe und Langsamkeit sind nicht mehr so gefragt???

Nein, kann ich überhaupt nicht bestätigen.
Bei meinen weiblichen Kontakten steht genau das an erster Stelle.
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