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Sexualität, heute problematischer als früher?

*****r_o Mann
446 Beiträge
Ich weiss in meinem Gebiet (BDSM) auch nicht alles und stoße auf widersprüchliche Definitionen. Aber ist das ein echtes Problem?

Die queere Community hat es heute erheblich einfacher, wenn immer noch nicht leicht. Lasse sie doch machen. Warum stört dich die Vielfalt, @**C? Du musst dich in diese Kreisen nicht bewegen.
****na Frau
26.241 Beiträge
Gruppen-Mod 
Sexualität, heute problematischer als früher?

Nein, das ist sie für mich gar nicht, ganz im Gegenteil.

Meine ersten, knapp drei Jahrzehnte andauernden, sexuellen Erlebnisse war gut. Sex machte mir Spaß. Orgasmen bekam ich nur durch Selbstbefriedung, wenn in meinem Kopf bestimmte Filme liefen. Das gab mir das Gefühl, dass ich nicht ganz normal ticke. Ich las damals nirgends von Menschen mit Fantasien, wie ich sie hatte.

Das Internet war meine Offenbarung. Ich fand schnell die Erklärungen für meine Gefühle und oh wie wunderbar, es gab reichlich Menschen, die ebenso fühlten. Ich habe dann mit den passenden Partnern eine sexuelle Erfüllung finden können, die ich niemals für möglich gehalten hätte.

Das ich das heute nicht mehr leben kann, ist traurig und ja, ich vermisse es ab und an. Aber es stellt kein Problem dar. Ich bin sehr glücklich, das erlebt zu haben, was ich erlebt habe.


Nicht problematisch, aber mitunter verwirrend sind die Vielzahl von Bezeichnungen, die in den letzten Jahren dazu gekommen sind. Die Bedeutungen der Aufzählung von FTC
Hheterosexuell, homosexuell, asexuell, demisexuell, sapiosexuell, bisexuell, transsexuell, queer etc
habe ich mir zum Teil auch anlesen müssen. Da ich aber neugierig bin, mache ich das gerne.

Da sich hier abfällig über me too etc. geäußert wurde, möchte ich ein paar Worte dazu schreiben. Ich bin sehr froh und dankbar über diese Entwicklung. Das was Jahrzehntelang als "ganz normal" und gutes Recht der Männerwelt gegolten hat, hat sich verändert....und ich feiere das.

Ich habe keineswegs Schaden genommen, als mir sexuelle Belästigungen und catcalling widerfahren sind. Damals dachte ich "das ist normal und nicht so schlimm". Was für ein Segen, dass mutige Frauen es in die Öffentlichkeit gezerrt haben und es heute nicht mehr normal ist und jetzt auf einmal mancher Mann sein eigenes Tun überdenken muss.
*******s_bw Mann
5.823 Beiträge
Ich finde es auch sehr gut, dass es inzwischen doch vielfach mehr Gleichberechtigung im Sex gibt. Als junger Kerl dachte ich schon, ich sei nicht normal, so wie Du, @****na es schreibst. Und eine Freundin sagte, sie dachte, ich sei schwul, weil ich so auf sie eingegangen bin und so "nett" war. Sie war dann sehr schnell davon überzeugt, dass ich hetero war. *zwinker*

Ich mag es, mit Frauen auf gleicher Augenhöhe zu sein, weder dominant noch devot. Kein Macho, aber auch kein Weichei.
********lf55 Mann
107 Beiträge
Sexualität, heute problematischer als früher?
Ich habe Google im KI-Modus diese Frage gestellt: Ist Sexualität zunehmend problematisch? Das ist (auszugsweise) die Antwort:

"Es gibt keine einfache Antwort auf die Frage, ob Sexualität zunehmend problematisch ist, da sich die Wahrnehmung und die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Sexualität im Wandel befinden. ... Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Sexualität in der heutigen Zeit nicht per se "problematischer" geworden ist. Vielmehr haben sich die Rahmenbedingungen und das Bewusstsein für bestehende und neue Herausforderungen verschoben. Einige Probleme wie Leistungsdruck und die Auswirkungen der digitalen Welt sind neu oder verstärkt, während andere, wie Diskriminierung und Gewalt, immer noch eine Rolle spielen. Gleichzeitig gibt es aber auch positive Entwicklungen hin zu mehr Offenheit und Akzeptanz."

Die Beantwortung dieser Frage ist sehr stark von den individuellen (sexuellen) Erfahrungen im gesellschaftlichen/sozialen Umfeld abhängig. Von daher ist es verständlich, dass die bisherigen Antworten von JA über JEIN bis NEIN gehen.

Meine persönliche Antwort ist deshalb auch ein "klares" JEIN. *genau*
*******vart Mann
187 Beiträge
Die Art und Weise wie ich "sexualisiert" wurde brachte es mit sich, dass ich zu den Themen Sex und Erotik immer ein sehr offenes, unverkrampftes Verhältnis hatte - und habe.

Warum erwähne ich die Erotik wenn es doch hier um Sex geht? Weil beides, für mich, zusammengehört. Eine erotische Stimmung, entsprechende Wahrnehmungen, egal mit welchen Sinnen, gehört für mich zu gutem Sex dazu.

Wenn ich auf die vergangenen Jahrzehnte meines (Sex)Lebens zurückblicke, hat sich daran (...an meiner Einstellung zum Thema), trotz veränderten Möglichkeiten, Internet statt Gedrucktes - zB "FKK Reiseführer", JC usw, erstaunlich wenig geändert.

Viele Themen der Neuzeit (zB Gendering, MeToo usw) sind, für mich, lediglich Bezeichnungen für Themen die ich schon "immer" verfolgt habe. Die mich zum Nachdenken angeregt haben aber eben nicht erst seit Gestern und mir, vielleicht deshalb, nie negative Gedanken beschert haben.

Die menschliche Sexualität empfinde ich auch so als unbegreiflich - unbegreiflich spannend, unbegreiflich vielfältig und, auf jeden Fall, oft auch unbegreiflich schön.
*******hen Paar
198 Beiträge
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*******n69 Mann
7.338 Beiträge
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*******er61 Mann
132 Beiträge
Wir haben noch sporadisch Sex. Zu früher eher "standards" aber besser wie gar nicht. Liegt an der schweren Erkrankung meiner Frau.
Zur Aussage das Sex problematischer wird: Was das Körperliche betrifft kann es natürlich sein, dass es weniger wird oder alles nicht so "einfach" klappt wir in jungen Jahren. Diese Veränderung sollte man akzeptieren und je nach der eigenen Situation "anpassen". Am besten natürlich mit dem Partner, damit beide gemeinsam die veränderte Situation geniessen können.
******ari Frau
108 Beiträge
Hallo Zusammen. Eigentlich freute ich mich, auf eine Joy - Gruppe, ohne sexuelle, erotische Themen.... aaaaaber es scheint doch Einigen hier in der Gruppe wichtig zu sein..... finde tatsächlich das Thema spannend, bzw. die Antworten dazu. Ich möchte euch in einem kleinen Excerpt aus meinem Leben antworten:
Ich fand tatsächlich Sex als junge Frau schwierig. Der Begriff "problematisch" passt für mich nicht. Eher schwierig, weil ich mich nicht richtig fallen lassen konnte, wg. schwanger zu werden und aber auch, weil die 68er mir als ein "Lotterleben" beigebracht wurde. *oh* Die chinesische Kulturrevolution mit Maos Neigung zu Kamasutra mit jungfräulichen Mädchen als ein Sodom und Gomorra.... *panik*. Ich bin mit den ersten Sex Videokasetten als Jugendliche konfrontiert worden, hatte Freunde, die ihre Penisgröße nach den Videos definierten (oder/und etwas unternahmen, damit sie so aussahen *schock* ) und die Szene nachmachten (was aufgrund meiner Größe und die der Männer teilweise kompliziert und schmerzhaft war *panik* ). Durch Bravo/Mädchen, Mädchenabende an denen beim Stricken oder Kochen, die Penisgrößen unserer Freunde verglichen haben (hören sagen) und uns von unglaublichen Sexstellungen erzählt haben *umfall* dachte ich, so ginge guter Sex .....

Ich wurde früh Mutter (weil ich eine Pillenunverträglichkeit habe - was aber erst nach dem 3. Kind festgestellt wurde), musste heiraten, dachte dass es die große Liebe sei, hatte Sex, von dem ich dachte, er sei gut... fühlte mich aber selber selten genug befriedigt, was mein Exmann damit begründete, dass es ihm zu lange dauern würde, bis ich einen klitoralen Orgasmus bekäme. Aber wollte selber immer geblasen werden..... Da ich auch nach dem hittlerschen Erziehungsmodell erzogen wurde (Mann sagt Frau, was sie denken soll - Mann soll Geld verdienen, eine Familie ernähren können und Frauen sollen Kinder kriegen und Haushalt machen.... - fühlte ich immer schlecht, schmutzig, da ich mich heimlich selbstbefriedigte....

Meine Meinung ist, dass ich in jungen Jahren zwar mehr Sex hatte - aber nicht guten Sex - Wie ich in meinem Vorstellungsthreat geschrieben habe, halte ich es mit der Aussage eines Herren hier: Je oller je doller..... wobei....wenn ich die Antworten hier so lese, scheint dieser Glaubenssatz auch nur eine fingierte Aussage von "Altersflüchtlingen" zu sein. *ja*

Als ich das erste Mal in China lebte, gab es noch kein google und Smatphones. Ich hatte also dieses anerzogene Bewusstsein, dass Chinesen Barbaren seien. Aber ich lernte, dass Kamasutra keines Falls BDSM bedeutet. Sondern das es ein Liebesbeweis eines Mannes gegenüber seiner Frau und/oder Geliebte ist. Der Mann findet die Stellung(en), die die Frau zu multiplen Orgasmen führt. Die Schaukel ist kein BDSM Fetisch, sondern erleichtert einige kompliziert aussehende Stellungen (insbesondere im Alter - und/oder bei körperlichen Einschränkungen. Dadurch, dass die Frau freischwebt (Sie ist in der Kamasutraschaukel nicht gefesselt - sondern das Bondageseil wird so um die Frau gewickelt, dass es ein Schaukel wird - die Hände sind frei - was wir hierzulande kennen ist zu masochistischen BDSM Fetisch adaptiert worden) , also ihr Sakral Chakra kann sich frei bewegen und die Orgasmen können besser gefühlt werden. Der Mann streichelt die Haut der Frau und malträtiert nicht mit einer Peitsche irgendwelche Lack- Lederdessous *liebguck*. Auch Oralsex funktioniert besser.

Deswegen war für mich der Sex im jungen Alter schwierig oder "problematischer" gewesen, aufgrund meiner gesellschaftlichen und familiären/religiösen Vorprägungen und Vorurteilen.

Für mich ist es jetzt am Schönsten. Da ich für mich erkannt habe, was ich mag, was ich brauche und viele Glaubenssätze aus meinem Leben gestrichen habe. Z.B. zusammen zu bleiben, bis das Tod einen scheidet.... Wozu? Ich habe auch in China gelernt, dass man nicht zusammen leben muss, um sich zu lieben. Manche jungen Paare leben die Woche über getrennt, aufgrund der Arbeit. Haben aber trotzdem ein Kind zusammen, welches die Woche über von den Großeltern betreut wird. Die mit ihren Kindern zusammen leben, auf engsten Raum. Für die Großeltern ist es selbstverständlich, dass die Kinder sich am Wochenende lieben wollen und sie gehen dann mit dem Enkelkind raus. Treffen dann andere Großeltern mit ihren Enkelkindern. Da wird Sex nicht so versteckt gelebt und hinter vorgehaltener Hand getuschelt, wenn es mal zu laut wurde im Schlafzimmer oder süffisante Äußerungen beim gemeinsamen Abendessen. Ich habe diese Familie als glücklich im Miteinander erlebt . Viel glücklicher als ich mich gefühlt habe, im freien Westen, verheiratet mit einem Mann, der mich nicht befriedigen wollte, weil es ihm zu lange dauerte.... ich habe immer versucht ihm gerecht zu werden.... mit 50 war es mit seiner Libido vorbei. Zuviel Arbeit, zu viel Zigaretten und Alkohol.

Während ich endlich begriffen hatte, was der Schlüssel zu besseren Sex war (es war sein chinesischer Kollege, der uns beiden von der asiatischen Liebesbekundungen berichtete - er führte uns in eine Apothekenmuseum mit aphrodisierenden Mittelchen für den Herrn und einer Kamasutra Bildergallerie, wo chinesische Paare mit den Fingern die Stellungen zeigten). Mein Ex-Mann kam mit meinem eigenem Willen nicht klar. Es folgte natürlich die Scheidung. Während er nun mit einer 36 Chinesin nun nochmal Vater geworden ist (mit 62), genieße ich das Leben. Wenn ich hier lese, dass eine Frau seit 17 Jahren "ihn nicht mehr ran lässt...." kann ich nur fragen, wieso änderst Du nichts? Wir sind doch alle Erwachsen und für unser Glück selbst verantwortlich.
****f17 Mann
586 Beiträge
Toll
******ari Frau
108 Beiträge
Zitat von ****f17:
Toll

*blumenwiese*
******ari Frau
108 Beiträge
Im Prinzip ist mein Excerpt das menschliche padon zu der Erklärung von @********lf55 der KI Ausführung und eine Übereinstimmung mit @*******vart , dass Erotik und Sex zusammen gehören wie Yin und Yang. Wenn das eine nicht da ist, kann das andere nicht funktionieren. Mein Sex war zwischen 16 und 55 nur Sex. Ein Abarbeiten von Stellungen. Ohne Erotik nicht befriedigend.....

Das Du sehr früh mit diesem Thema locker und offen konfrontiert wurdest, führte genau zu dieser Erkenntnis.

@*******vart mal was ganz anderes. Was bedeutet der Nickname?
*******sima Frau
2.697 Beiträge
@******ari
*g* Lies den Nick doch mal von Rückwärts! *wink*
*******er62 Mann
2.448 Beiträge
nein, ich finde nicht, dass der Sex heute problematischer ist als früher.
Seit meiner Trennung vor fast 20 Jahren hat mir das Internet (auch der Joyclub) viele neue Impulse gegeben und ich habe Erfahrungen machen können, die mir während meiner Ehe nicht möglich waren.

Ja, die Libido nimmt allmählich ab, na und?
Ich muss heute auch nicht mehr Clubs besuchen, habe trotzdem erfüllenden Sex, der vor allem auf dem Genuss der Berührung beruht. Außerdem lebe ich in einer offenen Beziehung, muss mich nicht rechtfertigen, wenn sich vielleicht doch etwas ergäbe, kann unbefangen Tantramassagen in Anspruch nehmen und muss mich nicht verstecken.
*******vart Mann
187 Beiträge
@*******sima Danke für den Hinweis an Gold_Mari.

@******ari Sorry, dass die Auflösung so einfach war... *g*
*******er61 Mann
132 Beiträge
Was die Problematik betrifft, hat sich bei mir nicht verändert - leider.
Hintergrund ist, dass sich von Anfang an, also ab Pubertät und Interesse an Frauen, viel zu oft ich nicht für die Frauen interesant war. Weder für einen ONS noch für eine Beziehung. Egal wie positiv ich mich versuhct habe darzustellen und auch die Frauen eingegngen bin. Komplimente bekam ich oft(bis ein Netter, hast schöne Hände etc). Aber sexuelles Interesse habe die wenigsten Frauen an mir.
Auch deshalb wndert esich immer wenn ich ier de Bilder shen. wie man sich "einfach" mal zu Sex trifft.
Das einzigeste Mal dass ich angeschrieben wurde in einem anderem No-Sex-Forum war meine Frau(hast ein schönes Bild). Daraus entwickelte sich ein absolut supertolle Beziehung in allen Bereichen. Bis diese scheiss Krankheit kam.
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