In den letzten Tagen habe ich mal verstärkt auf die (vermutlich) 60+ Menschen geachtet, die ich unterwegs so sehe. Im Ergebnis: Tja. Es wird tatsächlich eng mit der Attraktivität (wenn man mal die allgemeinen Maßstäbe anlegt an Statur, Haltung, Bewegungensdynamik, Hautbeschaffenheit, Ausdruck, Mimik, Kleidung, Frisur, gesamte Erscheinung und Auftreten).
Vielen sieht man an, dass sie unter Erkrankungen leiden oder einen der körperlichen Attraktivität nicht sehr förderlichen Lebenswandel haben (bzw. hatten). Auch in Hinsicht auf alles, was man trotzdem machen kann, um eventuell jemandem positiv ins Auge zu stechen, scheint die Mehrheit nur selten einen maßgeblichen Wert zu legen.
Manche sehen echt noch flott aus und machen einen wirklich lebendigen, am Leben (und eventuell Erotik, Sex, Flirts) interessierten und "teilhabenden" Eindruck. Aber sehr viele sind mehr so der Typ graue Maus oder schluffiger Opi, mit unförmigen, freudlosen Klamotten oder Übriggebliebenem aus den 70er Jahren, und dazu grantigem Gesichtsausdruck - und ehrlich - wen will man damit entflammen?
Dass man auf diese Weise aus dem allgemeinen Beuteschema fällt, muss ja nicht Wunder nehmen, meine ich. Und damit meine ich nicht, dass man sich aufbrezeln müsse oder viel Geld lassen - aber wenigstens so aussehen, als ob man noch dazu gehören möchte, das wäre eine Möglichkeit.