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Bi/ Schwul, wie überwinde ich meine Vorurteile?

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Bi/ Schwul, wie überwinde ich meine Vorurteile?
Hei hei =)
ich habe schon seit vielen Jahren immer wieder das Gefühl, dass ich etwas mit Männern anfangen könnte. Aber meine Angst davor ist deutlich zu groß. Ich denke, wenn ich es so formuliere, trifft es den Kern. Sicherlich könnte ich noch 100 Ausreden finden, aber letzten Endes bin ich ein Kind meiner Zeit. Und das hat gelernt, dass "schwul" sein, nicht gut ist. Ein Mann weint nicht, ein Mann... und so weiter

Nichtsdestotrotz hätte ich mir in meiner Pubertät öfter vorstellen können meinem besten Kumpel einen blasen zu können und irgendwie hat es mich auch latent an gemacht. Als meine letzte Beziehung zu Bruch ging, hatte ich wieder vermehrt Fantasien in diese Richtung. Das löste natürlich sofort Bedenken in mir aus, ob ich es nur als Ausflucht suche. So nach dem Motto: "Du bist nicht in der Lage mit der Frau zusammen zu bleiben, die die Mutter deines Sohnes ist. Dann gehst du lieber den Weg des geringsten Widerstandes?"

Ein anderer Gedanke, der mich schon länger beschäftigt ist, dass ich sehr empathisch bin. Und weil ich ja nun als Mann genau weiß, wie sich Oralverkehr an meinem Penis anfühlt, bin ich ziemlich neugierig wie es ist, diese Gefühle zu produzieren. Nicht nur, weil ich durchaus auch gerne wüsste, warum es einigen Frauen so schwer mit Oralsex fällt.

Das Thema Analsex schreckt mich natürlich komplett ab. Ich kenne es bisher garnicht, nicht mal mit einer Frau. Aber ich wie ihr euch sicherlich mittlerweile denken, könnt ist hier meine "Paranoia" "schlecht schwul" zu sein/ werden ziemlich groß. Ich weiß einfach nicht was ich davon halten soll. Es ist ein großes Loch in meinem Kopf, dass ich mich nicht traue auszuleuchten =/ Wobei ich mir vorstellen kann, dass ich aufgeschlossener werden, wenn ich generell aufgeschlossener bin.

Aber der Witz bei all diesen Gedanken ist, dass ich ja nicht mal aus Spaß bisher einen Mann geküsst habe. Ich wüsste nicht mal wie ich das anfangen sollte. Besonders weil ich Held (^^) nicht unbedingt den ersten Kuss forciere. Meine derzeitige Freundin hingegen, würde es gerne mal sehen, wenn ich einen Mann küsse. Das könne sie sich gut vorstellen.

Wie ihr seht meine Sicht auf das Thema Bi-sein, besonders die homosexuelle Ebene, ist verschwommen und zugestellt mit sozialen Vorurteilen. Der einzige Lichtblick ist meine Neugier. Aber wie stell ich es nun an? Was wäre ein guter Schritt? Ein Bi-Paar suchen und hoffen, dass die mich nicht als Notgeilen-Single-Mann abstempeln und mich mal an die Hand nehmen? In eine Schwulenbar gehen? Ich hab echt keinen Plan.
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*******mann 
854 Beiträge
Mann
*******mann 854 Beiträge Mann
Hmm, du klingst recht reflektiert was deine momentane Situation angeht.
Solange du dich nur in deiner Gedankenwelt mit dem Thema befasst wird sich daran aber nicht viel ändern.
Du weist ja bereits was dich anmacht, was dich erregt und was du gerne erleben möchtest.
Der nächste Schritt wäre deine Fantasien in die Praxis umzusetzen.
Was du machen wirst bleibt dir überlassen.

Ich an deiner Stelle würde jetzt in die Offensive gehen.
Bi- interessiert hast du bereits in deinem Profil stehen.
Jetzt weitest du deine Suche auf Männer aus.
Desweiteren würde ich eine Homepage schreiben in der du dich und deine Situation genau beschreibst damit Männer oder Paare die dich interessant finden wissen worauf sie sich bei dir einlassen.
Vielleicht befinden sie sich ja in einer ähnlichen Situation.
Und irgendwann wird der große Moment kommen wo einfach alles passt.

Eine andere Möglichkeit ist eine Bi-Veranstaltung zu besuchen.
Keine Angst, denn auch da gilt Alles kann, nichts muss.

Und noch was, Bi oder Schwul sein ist genau so normal wie Hetero sein.
Was soll denn großartig passieren wenn du deiner Neigung nachgibst.
Du musst es ja nicht jedem auf die Nase binden.
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****652 
3 Beiträge
Frau
****652 3 Beiträge Frau
JC Veranstaltungen
Bin zwar weiblich und auch nicht BI, habe aber bei einem Besuch im Club für mich entdeckt, dass ich auch gerne Frauen küsse und streichle. War eine tolle neue Erfahrung für mich. Für eine künftige Partnerschaft kann ich mir eine Frau zwar nicht vorstellen, möchte aber wenn es sich im Club ergibt, auch weiterhin mit Frauen Zärtlichkeiten austauschen. An deiner Stelle würde ich bei einem Clubbesuch mit der Annäherung zu deiner Neigung beginnen. Entsprechende Veranstaltungen findest du hier im JC (Stichwortsuche gay). Ob es dann nur Neugierde war, kannst du so für dich unkompliziert rausfinden.
*****lnd 
19.380 Beiträge
Mann
*****lnd 19.380 Beiträge Mann
Es geht vielen
Männern ähnlich. Ich habe es woanders schon erwähnt, dass ich mal auf einer anderen Seite einre entsprechende Gruppe gründete, die innerhalb von 4 Wochen ca. 800 Mitglieder fand und es erleichtern sollte, den passenden Mann zu finden.

Ich bin nach wie vor hetero, zu mehr als leichten Berührungen bei HÜ-Abenden kam es nicht. Bei mir ist es so, dass ich es mir mit dem richtigen Mann dafür auch real vorstellen kann, allerdings ohne Küssen und AV passiv.Der "richtige Mann" dafür wäre in meinem Fall wohl ein Hermaphrodit oder Transgender, also sehr weiblich.
*********fgang 
586 Beiträge
Paar
*********fgang 586 Beiträge Paar
Noch ein Vorschlag
Schon hexe652 verwies auf div. JC-Veranstaltungen.

Um da etwas konkreter zu werden, will ich Veranstaltungen in Swingerclubs nennen, die ich zusammen mit Ingrid schon besucht habe und nach unserer Ansicht gut geeignet sind, die Hemmschwelle herab zu setzen. Möglicherweise finden sich auch in Hessen entsprechende Angebote.

Da wären also im KWEulenspiegel (Hamburg) regelmäßig unter der Woche und in größeren Abständen auch samstags "Bunt und queer" (wurde auch im JC darüber geschrieben), sowie im Why Not (ebenfalls Hamburg) der "Teller Buntes". Im Publikum findet Ihr in beiden Fällen DWT, TV, TG, Bi (m und w), sogar Heteros, alle sehr kontaktfreudig. Der "Dresscode" läßt auch alles offen (nur keine Stragenkleidung) erotisch bis hin zu FKK.

Als drittes will ich noch das Adventure 2 in Ebendorf (Nähe Magdeburg, Sachsen-Anhalt) nennen mit der Goldfisch-Party (Untertitel Bi only, ist aber nicht zwingend) einmal monatlich (leider nicht am Wochenende). Bei unserem Besuch waren etliche Bi-Männer anwesend, mit denen ich auch leicht in Kontakt kommen konnte.

Viel Spaß!
Wolfgang
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Einfach akzeptieren
Sie einfach akzeptieren. Warum, weil sie mich auch akzeptieren so wie ich bin.
****s_E 
803 Beiträge
Mann
****s_E 803 Beiträge Mann
Was kann ich dir da raten.
Ich persönlich bin ein gebranntes Kind und ein wenig homophob, obwohl ich es mir ab und an auch gerne mal anschaue, wenn ein Mann mit einem Mann ...aber persönlich? - No Way! Ich habe schon meist Probleme mit MMF.

Aber was Dich angeht, einfach eine Bi-Party suchen, mit Partnerin hingehen und von den Gefühlen leiten lassen. Was passiert passiert und was nicht, das nicht!
*****r_M 
270 Beiträge
Mann
*****r_M 270 Beiträge Mann
Option 1:
Schalte eine Kontaktanzeige für einen erfahrenen Mann der dich einführt
Option 2:
Such dir hier einen devoten Bi-Mann,ihr schaut Porno,deine Freundin kommt dazu und da du Switcher bist und sie es gern sehen würde gehört nun nicht mehr viel Phantasie dazu.
Option 3:
Flieg nach Thailand...such dir ne nette Transe....trink was mit es und wenn die syymphatie stimmt sag dass du eine new expierince suchst( es wird sehr behutsam sein mit dir) ...geh Shortime für 25 Euro und wenn du das Gefühl hast wegrennen zu müssen drück es noch 5 Euro in Hand um das Gesicht nicht zu verlieren

Du bist noch jung und glaub mir richtig gehen lassen kannst du dich erst mitte dreisig anfang vierzig.....
Ich war schon immer Dom und werde es immer sein aber das Gefühl zu erleben gefickt zu werden und einfach geniessen will ich nicht missen weil es einfach geil ist...kein Toy oder Strap-On kommt dagegen an wenn ein Schwanz in dich eindringt und du es intensiv fühlen kannst
Ich war auch älter um das für mich einzugestehen....
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*******urig 
5.920 Beiträge
Paar
*******urig 5.920 Beiträge Paar
Dexter_M

Weist Du was ich an Dir richtig klasse finde, dass Du als Dom das sagst. Denn seinen wir doch mal ehrlich, die meisten Männer haben doch Angst Schwul zu sein und würden sich das deshalb nicht eingestehen.

Das liegt eben leider an unserer Gesellschaft weil es den Kindern ja immer noch eingeredet wird, dass das schlecht ist. Wer kennt nicht die Situation auf dem Schulhof wo irgendjemand kommt Du zu einem anderen sagt "Du schwule Sau"

Wenn Frauen zusammen tanzen war das schon immer normal, sollten das aber Männer machen, wird sofort hinterfragt, "sagt mal seit ihr Schwul"

Darum jeder devote Mann könnte froh sein, wenn er sich mal einen Dom wünscht Dich zu bekommen.

Dexter_M:
Du bist noch jung und glaub mir richtig gehen lassen kannst du dich erst mitte dreisig anfang vierzig.....

*top* Richtig, denn erst da haben die meisten die geistige Reife und das nötige Selbstbewusstsein es sich selber einzugestehen.
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Ja so sehe ich das leider auch. Jedoch ist es nicht die Schulhof Situation, nicht generell sag ich mal. Mehr der Umgang mit den direkten Bekannten, Verwandten. Mein Vater ist sowas von "Erz-männlich", dass schwul sein für ihn garnicht in Betracht kommt. Nicht dass ich befürchten müsste, dass er mich abstößt/ enterbt, im Gegenteil er ist sehr Tolerant. Aber nichtsdestotrotz ist es die normale "Pöbeltoleranz": "Die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg." "Das stimmt doch garnicht. Ohne diese Ausländer hätten wir weder den Bergbau aufrecht erhalten können noch die IT Branche in den 90ern" "Stimmt auch wieder" Versteht ihr was ich meine? Das ist eine ganz ecklige Ursuppe an moralische Vorstellungen und Ansichten, die sich bei meinem Eltern da zusammen gebraut hat. Und genau diese ist mir als Kind beigebracht worden.
Natürlich kommt dann irgendwann der Druck des "Schulhofs" dazu. Aber der macht sich erst später bemerkbar. Denn schließlich ist die Schule immer noch der Platz der Rebellion. Man kann sein und denken was man will, besonders wenn man eigentlich Systemtreu ist.

Das schlimme ist, ich bin in keinsterweise Homophob. Aber sobald dieses Thema in gefährliche Schlagdistanz kommt, muss ich mich schämen. Da ich eigentlich allem gegenüber aufgeklärt genug bin/ sein sollte, dass ich mich nicht plötzlich mit 1000 Ausreden und Argumenten alter Tage herauswinden müsste. Sondern entweder zugeben könnte, dass ich Angst habe. Oder dass es nichts für mich ist. Aber ich erkenne in der akuten Situation keins der Gefühl konkret. =(
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Seltsam seltsam...
@Binat. Das was du schreibst, hört sich so an, wie bei mir, auch das mit den Eltern...
Ich denke da auch schon ziemlich lange drüber nach. Ob das eine Art unterbewusste Homophobie ist, obwohl ich gar nichts dagegen habe.
Mein aktuellster Denkansatz ist, da ich mich nie "überwinden" konnte, es zu probieren, dass es sich vermutlich einfach nur um Fantasien handelt. Manche Frauen haben ja auch Fantasien mit Frauen, aber auch nicht immer das Bedürfnis, sie auszuleben.
Wenn ein Mann Fantasien mit einem Mann hat, dann bekommt er gleich Existenzängste, da diese anerzogene Homophobie oder Angst vor Unmännlichkeit, bis ins Mark und Bein vorgedrungen ist.
Ich dreh mich da etwas im Kreis, bei diesem und auch anderen Themen. Denn einerseits hab ich nie etwas, außerhalb meiner Fantasie, für einem Mann empfunden, aber andererseits hab ich Angst davor etwas aus Angst zu verpassen. ^^ Das schwankt dann immer von Sehnsucht nach romantischer Zweisamkeit (also Frau, Kind, Haus) und Furcht davor Prüde zu sein, weil ich mich irgendwelchen anerzogenen Normen beuge, die ich einfach nicht abschütteln kann.
Hoffe das war nicht zu unverständlich.^^
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*******urig 
5.920 Beiträge
Paar
*******urig 5.920 Beiträge Paar
Wenn ich das hier von vielen lese, kommt mir einfach unweigerlich nur eines in den Sinn. Ob es wirklich unter den hier genannten Einflüssen real wird, liegt einfach an der Stärke der Neigung. Das beste Beispiel daran ist folgende Aussage:

Blaufasan:
Mein aktuellster Denkansatz ist, da ich mich nie "überwinden" konnte, es zu probieren

Ich denke das ist nur eine ganz geringe Neigung wenn überhaupt da oder eben das die Gesellschaftlichen Zwänge so groß sind, dass sie so unterdrückt werden, dass man es eben nicht ausleben kann.

Ist ja prinzipiell nicht schlimm. Wäre nur schade, wenn er dann im Alter von 65 auf einmal feststellt, oh ich mag es ja doch richtig. Hat es alles schon gegeben.

Wenn ich mich dagegen vergleiche, bei mir war das schon immer da. In meiner Jugend hat das begonnen und es gab Phasen wo ich dachte Schwul zu sein. Dazu kamen dann eben einige reale Erfahrungen, wo man wirklich merkte wie schön das doch alles ist auf der einen Seite und auf der anderen eben die Zwänge auf dem Schulhof.

Man war hin und hergerissen und ich weiß noch gut, was für eine Erleichterung in mir aufkam, als ich dann meine erste Freundin hatte. Gott sei Dank man ist nicht Schwul. Denn mit jemanden reden konnte man ja nicht wirklich und Internet gab es nicht und das sowas eine Bi Neigung sein könnte, wusste ja auch keiner. Es gab ja nur schwarz und weiß.

Das Bedürfnis danach verschwand auch irgendwann und man dachte gut waren Jugendsünden. Bis es auf einmal brachial und in einer Stärke wieder zurück gekommen ist wie ich das selbst nie für möglich gehalten habe.

Und dann kommt der Tag wo Du zum ersten Mal einen Schwanz im Mund hast und dann total sicher weißt, ja ich bin Bi und ich möchte niemals mehr darauf verzichten. Man hat diesen fast förmlich verschlungen weil man so ausgehungert danach war.

Ich kann heute für mich sagen, gut das ich mich rechtzeitig für das alles wieder geöffnet habe und es mir heute ohne irgend einen Zwang eingestehen kann und gut das es Internet gibt, denn gerade in solchen Sachen oder auch BDSM macht es einem vieles einfacher ganz objektiv mit diesen Themen umzugehen und sich selbst zu finden.
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*******mann 
854 Beiträge
Mann
*******mann 854 Beiträge Mann
Ich bin mir sicher das ihr das Phänomen alle kennt.

Wenn ihr euch mit einer ganz bestimmten Sache intensiv beschäftigt, als Beispiel nenne ich einfach ganz banal mal Mountain Biking, seht ihr überall ganz plötzlich tolle Bikes herum stehen, die Ausstattung dafür bekommst du als Angebot nachhause, du gehst aus und triffst wie es der Zufall will....genau Mountain Biker.

Mit der Neigung ist es doch dasselbe, wenn ich ständig im Kopf habe homophob zu sein obwohl ich Fantasien in der Richtung habe werde ich nicht gerade die richtigen Leute anziehen.
Das ändert sich erst wenn ich meinen inneren Frieden gefunden habe und ich mich so akzeptiere wie ich bin, völlig unabhängig der Meinungen die mich umgeben.
Wenn das passiert wirst du merken das du nicht alleine bist und es sehr viele Männer gibt die auch Bi oder schwul sind.
Wie im Beispiel oben wirst du ganz automatisch die für dich richtigen Menschen kennenlernen.

Bleibst du bei deinen Ängsten, werden sie dich auch immer begleiten incl. der Menschen die dir auf die Schulter klopfen und sagen...
Schau mal das drüben, der ist doch schwul *steinwerf*
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*******urig 
5.920 Beiträge
Paar
*******urig 5.920 Beiträge Paar
typischmann

*top* Super Beitrag!!!! Genau das ist es.

typischmann:
Das ändert sich erst wenn ich meinen inneren Frieden gefunden habe und ich mich so akzeptiere wie ich bin, völlig unabhängig der Meinungen die mich umgeben.

Genau das trifft es auf den Punkt.
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Nur...
den inneren Frieden machen hört sich so einfach an, wenn man gar nicht versteht, warum man es nicht einfach mal probiert.
Der einzige Grund, warum ich überhaupt so lange darüber nachdenken ist, dass ich eben Angst davor habe, mit 65 aufzuwachen und zu denken, Mist ich habe etwas verpasst. Seltsamerweise gilt das eben speziell in diesem Bereich. Ich würde nicht aufwachen und sagen, Mist ich war nie Fallschirmspringen.^^
Aber vermutlich hängt das auch mit nicht vorhandenen Gefühlen zusammen. Ich kann auch keinen Sex mit Frauen haben, für dich ich keine Gefühle habe und Männer sind mir eben noch keine begegnet.
Aber wenn ich im Kopf habe, nicht homophob zu sein, müsste ich ja dann die richtigen Leute treffen...
*******urig 
5.920 Beiträge
Paar
*******urig 5.920 Beiträge Paar
Ich sag mal das ist das Lebensrisiko. Du wirst es wirklich nur raus finden, wenn Du es wirklich mal probiert hast ansonsten kann es wirklich passieren:

Blaufasan:
dass ich eben Angst davor habe, mit 65 aufzuwachen und zu denken, Mist ich habe etwas verpasst.

Du stehst doch auf BDSM. Jetzt kenne ich natürlich Deine Neigung nicht. Denn das wäre natürlich eine wunderbare Sache es in diesem Kontex als Dev Part auszuleben.

Für mich gibt das nochmals den besonderen Kick, mich so benutzen zu lassen. Denn so richtig mit Zärtlichkeiten habe ich es da auch nicht.
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Meine Neigungen...
hab ich auch noch nicht einordnen können.
Devot womöglich, aber irgendwie auch nur freiwillig, solange ich bestimme was passiert. Dominant eher nicht, aber vielleicht auch einfach nur zu faul und unkreativ dafür.^^ Lustigerweise bin ich in Dessous dominanter.^^

Außerdem steht vor allem erst einmal die Zuneigung. Bei Frauen geht es leichter mich zu öffnen, aber momentan auch nicht, da ich mich das letzte Mal etwas sehr verbrannt habe.

Bei Männern ist dieser Automatismus, dass ich völlig auf Abwehr eingestellt bin. Also kein Öffnen möglich. Konkurrenz, Kampfbereitschaft. Keine Ahnung wo das herkommt. Entweder aus der Urzeit oder aus der Neuzeit.^^

Na ja... ich arbeite dran.^^
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