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der bittere Nachgeschmack eines OneNightStands

*****lut Mann
Märchen und Realität
Cathy, ich möcht Dir ein Feedback geben zu Deiner Aussage "morgens ist dann alles vorbei" ...

Ja, das ist nach meiner Meinung das Prinzip eines ONS. Genau so wie nach einem wunderbaren tango argentino - irgendwann ist der tanz vorbei, und man geht wieder auseinander. Diesbezüglich gehört auch der "schlechte Nachgeschmack" in Form von Trauer dazu. Das Märchen "und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute glücklich zusammen ... " ist nach meiner Meinung wirklich ein Märchen. Realität ist, dass nach märchenhaftem Zusammensein immer ein Abschied folgt, zu dem das traurig sein genau so dazu gehört wie das glücklich sein während dem Zusammensein.

Schade ist, dass der Abschied bei einem ONS oft unehrlich ist - man macht einander beispielsweise vor, man sehe sich wieder, nur um einander "vor dieser Trauer zu schonen" ... Schade ist auch, dass man sich selbst oft nicht den Raum gibt, um diese Trauer zuzulassen; so bleibt dann halt schlussendlich die unverdaute Trauer als schlechter Nachgeschmack auf der Seele.

Ich denke, der "Idealfall 1" eines ONS könnte so aussehen:
Ein Mann und eine Frau treffen sich in einer Bar, und merken, sie würden gern eine Nacht zusammen verbringen. Sie nehmen sich eine Viertelstunde Zeit, jeder formuliert, was er im Moment braucht, was nicht. Ehrlich und offen. Sie merken, dass eigentlich nicht der geeignete Zeitpunkt für einen ONS ist, jedoch der richtige Zeitpunkt, um zusammen eine Nacht durch die Bars zu ziehen.

"Idealfall 2" eines ONS: gleiche Situation wie oben, aber der Zeitpunkt ist gut für eine wunderbar sinnliche Nacht. Am morgen danach nehmen sich beide eine halbe Stunde Zeit für Abschied: sie sagen einander, wie sie sich gefühlt haben, was ihnen gefallen hat, was nicht; sie sagen einander, ob sie sich vorstellen könnten, sich wieder zu treffen, und wenn ja, in welchem Rahmen, in welcher Form. Wenn nein, nehmen Sie Abschied - und wenn sie nicht sterben, so bleibt ihnen doch die theoretische Möglichkeit, sich in Zukunft trotzdem wiedereinmal zu treffen.

Ein ONS ist ein ONS. Sich auf einen ONS einlassen mit dem unterbewussten Wunsch, daraus werde doch sicher im minimum eine tolle Freundschaft, wenn nicht gar Beziehung, ist wie ein Sandwich essen, und gleichzeitig hoffen, daraus werde ein Fünfgang-Menü. Was meinst Du?
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