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Die Beziehungspflege zwischen Mann und Frau

***to Mann
Themenersteller 
Die Beziehungspflege zwischen Mann und Frau
Die Beziehungspflege zwischen Mann und Frau, warum klappt sie so selten?

Vorab möchte ich sagen, dass ich 3 Kinder von 2 Frauen habe und jetzt allein lebe.
Ich bin also beziehungstechnisch gesehen kein Überflieger.
Man könnte sagen: ich habe auf ganzer Linie versagt.
Insofern ist dies ein interessantes Thema für mich. Dies verdanke ich euch.
Vielen Dank dafür.
So spontan sind mir folgende Gründe eingefallen:
1. Unklare Lebensentwürfe der Einzelnen schon zu Beginn. So war es bei mir.
2. Mangelnde Ehrlichkeit mir und dem Anderen gegenüber. So war es auch bei mir.
3. Lebensentwürfe werden nicht auf Kompatibilität geprüft, weil Verliebtheit und sexuelles Verlangen (Trieb) den Moment bestimmen. Alles was kommt trifft auf mich zu.
4. Änderung der Lebensentwürfe des Einzelnen.
5. Überraschungen: Kinder, Familien (Du heiratest nicht nur den Partner, sondern auch seine Familie)
6. Überraschungen: Arbeitslosigkeit, Umzug, Neuer Job, Krankheit
7. Mangelhafte Kommunikation.
8. Die eigene Vergangenheit.
9. Ungeduld

Es gibt sicherlich noch manches mehr, warum die Beziehungspflege nicht so klappt, wie wir es uns wünschen. Wo wir doch als Einzelne echt Okay sind.

Würde mich freuen, wenn ihr meine Hausaufgabe ergänzen würdet.

Liebe Grüsse

Heinrich
*******
Hausaufgabe
Da hüpf ich mal als Mrs. Love hinterher:

bei mir kam jetzt ganz spontan an - ich sehe dich nicht als Versager.

Immer noch gilt der Satz - der Weg ist das Ziel.

Als junger Mensch verlässt man sein Elternhaus - mit Flausen im Kopf. Ehe man sich versieht, sind Fehler gemacht. Daraus kann man ja lernen. Ehrenwort - schwört man sich selber. Und schon macht man die gleichen Fehler oder ähnliche. Und man wird so lange diese Fehler vom Leben präsentiert bekommen, bis man seine Verhaltensmuster erkennt. Dann kann man wirklich sagen, ich habe daraus gelernt und reagiere diesmal anders.

Manchmal habe ich schon gedacht: das Leben ist eine einzige Versuchung. Da kann man noch so bemüht sein - da kommt irgendein Schicksalsschlag (womit man gar nicht gerechnet hat) - man gerät ins schlingern, kentert womöglich -und fängt dann an Schadensbegrenzung zu betreiben.

Nehmen wir mal an, du hast eine neue Beziehung. Sie ist wundervoll, man segelt auf dem Meer der Liebe, die Sonne scheint, es herrscht eine angenhme Windstärke. Die Segel fangen mit einmal an so merkwürdig zu flattern - als erfahrener Segler wüßtest du, da braut sich was. Doch so mancher Kapitän der Liebe will weitersegeln - das Boot gleitet ja so schön dahin - sie vertraut dir. Wird schon gut gehen denkst du. Der Wind nimmt zu, sie wird ängstlich (au weia - du auch, darfst es aber nicht zugeben, weil ja Fehler von dir). Du musst dich konzentrieren, klare Ansagen machen, damit die Segel eingeholt werden können, ihr evtl. umkehren könnt. Wenn du Pech hast, ist deine Crew segeluntauglich, patzig, kann man nur noch kielholen. Wenn ihr ganz großes Pech habt, wird gekentert oder das Boot läuft voll. Mit ein bißchen Glück kommt man zurück in den Hafen. Aber man ist stinkesauer - auf sich selbst, auf diese "jämmerliche Crew" - auf Gott und die Welt. Weil man wieder mal nicht auf seinen Bauch gehört hat und einen Fehler machte.

Zur Hausaufgabe gehört es doch: nicht aufgeben, weitermachen, Übung macht den Meister. Aber - aus gemachten Fehlern lernen.

Bei der Beziehungspflege mal ruhig die innere Antenne aufstellen (Warnsystem gleich Bauchgefühl) und rechtzeitig durchs einlenken (Segel einholen, Ruder umdrehen, ruhige Fahrwasser aufsuchen, Gewitter abwarten) einem größerem Crash ausweichen.

Solltes du ein Hobby pflegen, vielleicht kann man die Segelgeschichte darauf übertragen. Danach mal auf Beziehungen übertragen.

Mast und Schotbruch *ggg*
**************
A) versagt? nö.. dazu gehörten einige mehr die daran ebnso beteiligt waren...

Von versagen würde ich da eh nicht sprechen..

B) Punkt drei ist wohl der Wichtigste... würden uns dort nicht die Hormone und einiges mehr einen Streich spielen, ließen sich die anderen Punkte sicher regeln und würden manche nicht so schnell aus der Bahn werfen...

In fast allen Punkten hab ich mich jedenfalls wiedergefunden und bin froh noch rechtzeitig die Kurve gekriegt zu haben..
Ok, es ist immer noch ein gewisser zickzack Kurs, aber die Amplituden werden immer kleiner...

Punkt 7 zu lösen ist in jedem Fall, neben dem Willen es durchzuziehen und den Menschen an seiner Seite zu lieben und zu nehmen wie er/sie ist und ihn auch so zu wollen! der Wichtigste, klappt der lässt sich alles andere eigentlich lösen.. meistens jedenfalls...
***********
Punkt 3
Scheint ja eine fiese Sache zu sein. Kein Wunder, dass man als Frau so berechnend wirkt.

Als Frau bilde ich mir folgendes ein: (wohlgemerkt bilde mir ein): die Fähigkeit zu besitzen, meine "Triebe" wahrzunehmen, aber ihnen nicht nachzugeben. Vielleicht ist dies auch eine evolutionär bedingte Eigenschaft. Frauen mussten von Beginn der Menschwerdung ja wissen, wer der Vater ihrer Kinder ist. Wahllos herumlaufen und Mann erobern, war ja nicht drin.

Ich selber bin manchmal neidisch, wie wenig Außenreiz ein Mann benötigt, um interessiert zu werden - ein bißchen Brust, ein bißchen Gestöhne, schon werden Signale an seinen Pkt. 3 besetzte Hirnregion gesandt.

Als Frau bedarf es da ja schon mehr, um in Wallung zu kommen. Sind wir deshalb berechnend oder eher benachteiligt - immerhin muss man ja leider immer wieder Klagen hören, dass Frau nicht immer so kann oder will wie Mann.

Wer ist jetzt zu beklagen: Pkt.3 Männer oder es an Pkt. 3 fehlenden Frauen?

In Pkt.3 sind die Menschen eben doch unterschiedlich *lol* hier bedarf es tatsächlich einer gewissen Pflege auf beiden Seiten.
***
Auch hier wieder... ich sehe das überhaupt nicht geschlechtsspezifisch...

Wie viele Frauen gibt es die ebenso von ihren Gefühlen (Schmetterlingen) geleitet werden wie Männer von ihren Trieben... da setzt einfach der Verstand aus.. oder warum gibt es so viele Frauen die sich irgendwann fragen:

Wie konnte ich nur ausgerechnet an DEN geraten?

Wichtig ist doch was man daraus macht, denn man hat nur dieses eine Leben...
***************
Gefühle
Gefühle sind kein Trieb.

Habe oft genug meinen Schmetterlingen im Bauch nachgegeben, um hinterher feststellen zu dürfen, dass wir unterschiedlich herangegangen sind.

Die Schmetterlinge lassen dich eine Beziehung anstreben, der Trieb lässt dich eine sexuelle Begegnung anstreben.

*bussi*
******
Gefühle sind kein Trieb

Was sind sie dann?
Was ist ein Trieb?
Wo ist der Unterschied? Vermutlich mal wieder nur eine Definitionssache... *hae*

Gefühle = Frau= gut?
Trieb = Mann = böse?
So hört es sich zumindest an..

Vielleicht erklärt das ja auch manches.. ich trenn das nicht so gern und genieße die Schmetterlinge.. ohne zu fragen, ob da die Triebe mit mir durchgehen.. oder ob die Schmetterlinge dem gleichen biochemischen Muster (Paarungstrieb) folgen.. mmhhh.. schwierig... schwierig...

Das man beides willentlich unterdrücken und steuern kann ist mir in dem Zuammnhang klar.. muss also nicht weiter ausgeführt werden.. *zwinker*
***to Mann
Themenersteller 
Es gibt ein nettes Bild,
wie Mann und Frau eine Beziehung anstreben:

"Er rennt so lange hinter ihr her, bis sie ihn einfängt."

Heinrich
***to Mann
Themenersteller 
@Love4eva
Punkt drei denke ich ist nicht so negativ zu sehen, wie ich finde. Wei eine Frau eine gewisse Kontrolle über ihre Sexualität hat, so hat der Mann zwei gesunde Hände.
Es ist nur dann ein Problem, wenn mangelnde Impulskontrolle und/oder fehlende Vorraussicht im Spiel sind.
Im Grunde ist ein Mann genauso, nur anders, inder Lage seinen Trieb zu kontrollieren.

Liebe Grüsse

heinrich
*********
Der Alltag....@ Heinrich
Ich bin davon überzeugt, daß der Alltag einfach viele Beziehungen
scheitern läßt. Am Anfang einer Beziehung nimmt man sich so gut wie
möglich Zeit für den Anderen....es ist ja auch etwas Neues, man/frau
will es entdecken, ist verliebt...fasziniert...übersieht vieles, was normalerweise nicht o.k. ist. Und dann ....irgendwann.....schleicht sich
der Alltag in unser Leben. Viele gehen getrennte Wege weil sie nicht mehr
miteinander reden, der Sex ist nicht mehr so wie er früher war....dann kommen natürlich die Lebensumstände oder Schicksalsschläge dazu.....


Ich will hier kein Klugscheißer sein, denn ich habe meine Beziehungen bisher auch nicht retten können nur allein durch miteinander Reden oder
das alte Prickeln wiederzuerlangen.


Heute glaube ich einfach nicht mehr so wirklich daran, daß Beziehungen für ein ganzen Leben halten können. Es gibt sie natürlich, die Ausnahmen aber generell schaue ich mich um und sehe nicht viel langjährige Partnerschaften. Ich würde aber niemals davon ausgehen Heinrich, daß Du versagt hast. Wenn eine Beziehung nicht mehr so ist wie sie ist, sind eigentlich beide Schuld daran. Einer allein kann nicht streiten....oder *roll*

Und "nur" allein der Trieb/Sex hat Dich nicht eine Partnerschaft eingehen lassen, er gehörte dazu.....oder ?

L.G. LIsa
***to Mann
Themenersteller 
@Niemehr
Ja, das stimmt schon.
Mein eigenes Erleben habe ich auch deshalb mit reingestellt, weil ich hier nicht als Moralapostel auftreten wollte.
Auch weiß ich, dass auch meine Partnerinnen ihr Päckchen zu tragen haben.
Aber das hilft mir nicht so viel, denn ich habe nur Einfluss auf mein Leben.
Und da hilft mir der Oberbegriff "Alltag" wenig.
Alltag setzt sich aus zu vielen kleinen Szenen zusammen, auch Momente genannt.
Die gilt es doch im Grunde zu meistern.

Heirich
**************
...das leben...
wohl bin ich etwas jünger, wohl habe ich doch einige ähnliche erfahrungen in meinem leben gemacht... und ich bin dazu geneigt, zu behaupten, dass viele menschen, männer wie frauen, in "diesem alter" eine ganz ähnlich klingende "lebensbilanz" vorlegen können.

die "schule des lebens" führt uns oft zu gedanken und erkenntnissen, die wir wohl viel lieber viel früher gehabt hätten.

gerade in unserer heutigen zeit, aber auch in unserer gesellschaftsform, die sich selbst immer wieder neu zu definieren versucht, dürfte es für sehr viele menschen schwierig sein, ihr "eigenes" modell zu entwerfen.

die oberflächlichkeit unserer konsum- und spassorientierten "kultur" führt wohl auch dazu, dass es mit der "ehrlichkeit" sich selbst gegenüber und damit logischerweise auch anderen gegenüber nicht so sehr weit her ist.

des weiteren führt diese oberflächlichkeit auch dazu, dass man sich selbt über äusserlichkeiten und andere eher "unwichtige" dinge definiert, wodurch eine überprüfung der "kompatibilität" kaum mehr möglich ist.

dass dann im verlauf des lebens neu- und umorientierungen zu veränderungen der eigenen persönlichkeit (oft äusserlich wie innerlich) nicht immer "konform" mit dem "aktuellen" partner verlaufen, weil zu "wenig" oder auch "falsch" miteinander kommuniziert wird, ist wohl auch eine sehr alltägliche erscheinung - massenhaft. die scheidungsquoten sprechen eine deutliche sprache.

vieles davon, was "schief läuft", hat mit erwartungen zu tun.

anderes wird durch "unerwartetes" ausgelöst - oder auch mit unserem unvermögen, mit "problemen" umzugehen.

und ganz, ganz viele fragen entstehen bei vielen menschen genau da, wo es sie am direktesten trifft: bei sich selbst.

gerade deshalb würde ich auf gar keinen fall sagen, @heinrichhb hätte "versagt", ganz im gegenteil. er hat sein leben gelebt, wie wir alle, und dabei seine ganz eigenen, persönlichen erfahrungen gemacht. und macht sich jetzt viele gedanken.

genau dasselbe geschah auch in meinem leben, es ist etwas wirklich sehr einschneidendes passiert. weder erwartet noch gewünscht. und ich habe begonnen, mir über das leben und mich selbst viele gedanken zu machen.

die "schuldfrage" habe ich dabei auch gestellt. wie viele schuld trage ich an dem, was mir widerfahren ist? wie viele schuld trägt meine damalige frau?

irgendwann kam, dank einem anstoss von einem lieben freund, der entscheidende gedanke und damit eine wichtige erkenntnis: alles beginnt bei mir selbst.

interessanterweise hatte im beruf schon immer alles fast "automatisch" gepasst, nur in meiner beziehung entstand ein vakuum. ich hatte weggeschaut, war quasi sehenden auges ins unglück gerasselt.

der folgende "heilungsprozess" hat dazu geführt, dass ich viele neue gedanken und erkenntnisse hatte - und voller bewusstsein die verantwortung für mich selbst nicht "nur" im beruf, sondern auch im "ganzen" leben übernommen habe. ich habe die "oberfläche" verlassen und bin ganz tief ins leben eingetaucht.

und geniesse seither mein leben, jeden einzelnen tag. gemeinsam mit frau und kind. inklusive aller täglichen herausforderungen. denn: der alltag ist schön! man/frau muss nur hinschauen, bewusst leben! nicht an die vergangenheit oder die zukunft denken, denn das leben findet genau jetzt statt - hier und jetzt - und sonst nichts!

nicht, dass ich der "räucherstäbchenfraktion" oder so beigetreten wäre... das ist gar nicht notwendig. entscheidend ist meines erachtens, sich selbst zu erkennen. sich zu mögen. um schliesslich auch offen und ehrlich auf die welt losgehen zu können, mit einer ruhe und gelassenheit, die einfach eine gewisse "selbstsicherheit" signalisiert.

dann klappt´s auch mit der beziehung...

wie sagt die werbung schon wieder? "wohnst du noch oder lebst du schon?" dieser spruch funktioniert deshalb so vorzüglich, weil er einem ganz tief sitzenden bedürfnis der menschen entspricht...

lg!
***to Mann
Themenersteller 
@Lustbaer
Es gibt doch auch "böse" Gefühle, wie Hass und Wut.

Und sie sind selten gute Ratgeber.

Ich glaube auch nicht, dass Love4eva hier eine weitere Rollendiskussion lostreten wollte. Ich habe keine Wertung von Gefühl und Trieb gefunden.

Liebe Grüsse

Heinrich
***to Mann
Themenersteller 
@tictac
Ja, du hast recht, was du geschrieben hast empfinde ich auch so.

Zu den "wichtigen Dingen" möchte ich folgendes anmerken:
Ich wurde gefragt, was die Angabe "religiös" in meinem Profil, hier beim JC zu suchen hätte.

Dies hat mich schon ein wenig nachdenklich gemacht:

"Liebst du noch oder triebst du schon?"


Liebe Grüsse

Heinrich
*************
@ Heinrich
Ich gebe Dir wieder voll und ganz Recht, der Oberbegriff Alltag definiert sich aus vielem.

Natürlich sollte man ihn gemeinsam meistern, mir zumindest ist aber auf-
gefallen daß man ihn während einer Beziehung gar nicht so wahrnimmt.
Es ist die Routine und das Aneinnadervorbeileben, was es dann so schwierig erscheinen läßt. Als Beispiel, heute komme ich in meine Wohnung
und mir fehlen die Gespräche mit meinem Partner....die in der Zeit als wir noch zusammen waren so selbstverständlich waren. Einfach den Tag Revue passieren lassen, erzählen was einem passiert ist, etwas was einen aufregte und ebenso zuhören, wie es dem anderen so erging.

Am Ende meiner Beziehung wollte ich abends nur noch meine Ruhe haben und das Gespräch wurde erst gar keins. Heute, fehlen sie mir...diese kleinen Dinge....will damit sagen, oft merkt man erst wenn man aus der Situation heraus ist, was der Alltag eigentlich war und was anders hätte laufen sollen. Eine Beziehung verändert sich ja nunmal mit den Jahren, heute finde ich kann man sie retten wenn man erstmal begriffen hat, wo
der Ansatz zu suchen ist.

Aber später ist man dann halt immer schlauer.
***to Mann
Themenersteller 
@Niemehr
Da hast vollkommen recht.

Und dann bringt man das Vergangene zum Abschluss... tritt aus der Wohnung... und siehe da... es gibt eine neue Chance ins glück.

Liebe Grüsse

Heinrich
*********ston Mann
Die Beziehungspflege zwischen Mann und Frau, warum klappt sie so selten?

Gutes Thema! Auf jeden Fall. *top*
Ich sag mal als Antwort: Weil es die wahre Liebe vielleicht nicht mehr gibt (???) *snief*
***to Mann
Themenersteller 
@Gary_Johnston
Machst du dir die Sache nicht etwas einfach?

Erst mal der Begriff "wahre Liebe".

Was ist das?

Und du drückst dich vor der Eigenverantwortung, wenn du sagst, dass es sie nicht mehr gibt:
Es gibt sie nicht mehr, also brauche ich mich auch nicht bemühen.

Liebe Grüsse

Heinrich
*********ston Mann
@ Heinrich:
Ich hab da den Glauben daran etwas aufgegeben.
Bemüht hab ich mich darum aber eigentlich immer.
Ich denke mal die Liebe leidet auch unter den Abnutzungserscheinungen. Verliebtsein kann man eben nicht immer sein. Das Kribeln verschwindet oder läßt nach.
Vielleicht ist es ein Grund von vielen daß Beziehungen nicht "ewig" halten.
(Bei mir war es aber eher so, daß man von manchen Partnern auch irgendwie auf eine Wiese gefühlsmäßig abhängig wird. Man braucht den Anderen eben!)
Anderseist gibt es auch wieder Paare die jahrzente zusammen sind. Das macht einem wieder Hoffnung.
******
@Heinrich.. wohl war, eine Wertung war bei Mrs. Love nicht drin..
die entstand wohl erst als der Empfänger Lustbär sie so sah..
Sorry dafür..

Als Frau bilde ich mir folgendes ein: (wohlgemerkt bilde mir ein): die Fähigkeit zu besitzen, meine "Triebe" wahrzunehmen, aber ihnen nicht nachzugeben.
Da kann mann manches reininterpretieren.. z.B. Männer nehmen ihre Trieb zwar auch wahr, aber sie geben ihnen eben auch pauschal eher mal nach.. nach gängiger Sprechweise = primitiv und daher böse..

Nicht zuletzt weil ich die Beiträge von Mrs. Love sehr gut kenne und schätze und weiß das sie mit Sicherheit nicht polarisieren wollte, hör ich lieber damit auf, zwischen den Zeilen zu lesen..

Lebst du schon oder folgst du deinen Trieben.. klingt ja auf den ersten Blick auch nicht schlecht.. impliziert aber zugleich dass seinen Trieben zu folgen schlecht und nicht leben ist... sonst dürfte da zum Beispiel kein "oder" stehen...

Auch nicht schlecht:
Folgst du deinen Trieben und lebst noch.... oder hast du schon aufgehört ihnen zu folgen und lebst nur noch so dahin, auf das Ende wartend..

Bevor das hier ausartet, denk ich lieber mal über die Worte von tictac nach... und über was anderes... da homosexuelle Beziehungen nahezu die gleichen Probleme haben, hat sich das Problem ob es da geschlechtsspezifische Ansätze gibt, sowieso mehr oder weniger erledigt..

Es bleibt wohl dabei... wer mit Punkt 7 am Besten klar kommt, wird bei allen anderen Punkten die besseren Karten haben..
Liebe und Gefühle mal vorausgesetzt..
***to Mann
Themenersteller 
@Gary_Johnston
Ja, die vielen Paare,wenn man sie denn sehen will, machen Hoffnung.
Kenne einige, die jetzt ihre Silberne feiern.

Es ist also noch möglich.

Liebe Grüsse

Heinrich
***to Mann
Themenersteller 
@Lustbaer
Ja, die kommunikation ist der Schlüssel, um mit den anderen Punkten klar zu kommen.
Dabei geht es ja nicht nur um Verbales, sondern auch um Gestik, Mimik, usw.

Heinrich
*****lut Mann
be-ziehung vs. be-lassung
Es gibt sicherlich noch manches mehr, warum die Beziehungspflege nicht so klappt, wie wir es uns wünschen.

ich denke, es gilt nicht nur die be-ziehung zu pflegen, sondern auch die be-lassung ... im sinne von: es wünschen, geniessen, mal allein gelassen zu werden - und dem anderen hie und da bewusst den gefallen tun, ihn / sie alleine zu lassen ...
***********
Danke
an Heinrich und Bär, mich dann doch nicht verkehrt verstanden zu haben *lol*

Triebe als gleich böse (hoffentlich Zynismus pur) hinzustellen, verbitte ich mir.

Dann wäre ich ja ein böses Mädchen - Mr. Love ist ja immer noch froh, dass er seine Ruhe hat, während ich schreibe (scherz).

Kurz mal wech - nachdenkend, ob heiraten heutzutage noch Sinn macht und ob die Wortwahl "Pflege einer Beziehung" mich nicht zu sehr an Pflege einer materiellen Sache (wie ein Auto oder Möbelstück) erinnert.
*undwech*
***to Mann
Themenersteller 
@Sinnflut
Be-lassung ist aber ein gewöhnungsbedürftiges Wort.
Aber es hat was. Vor allem, wie du es ausführst.
Bei mir war es ein Problem.
Wollte immer kontrollieren - sie aber auch.
Is ja wohl n Zeichen mangelnden Selbstwerts, wie ich ahne?

Liebe Grüsse

Heinrich
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