„Kennt ihr das auch? 😅
Ich fühle mich tatsächlich zu den meisten Frauen sexuell hingezogen und werde bei vielen auch schnell erregt. Trotzdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich im Bett nicht automatisch mit jeder Frau zufrieden bin. 🤔
Kennt ihr diesen Unterschied auch aus eigener Erfahrung? 😄
Ja, ich kannte es auch von mir, weit jenseits der Pubertät, bis Ende meiner 20iger. Das hatte zwar Vorteile de facto allseits Bereit zu sein aber grundsätzlich empfand ich es eher als störend und bisweilen extrem problematisch. Als kontrollierter Mensch, hatte es bei mir nicht zu Ausuferungen geführt die durch "Sperma verklebt die Gehirnwindungen" am besten zu beschreiben sind aber hatte es mir schlicht damals unmöglich gemacht, meinen Partnerinnen, die ich liebte und toll fand, treu zu sein.
Außerdem ist eine Erektion in engen Hosen teilweise echt schmerzhaft gewesen. Das es sichtbar war, hatte mich nach der Pubertät nicht mehr verunsichert und ich lernte damit leben.
Da ich aber, wie du vermutlich auch, feststellte, dass bei weitem nicht jeder Sex gleich passend oder erfüllend war, hatte ich sehr früh angefangen, nach weiteren Anzeichen Ausschau zu halten, die mir eine höhere Wahrscheinlichkeit ermöglichten, sehr guten bis bombastischen Sex zu bekommen.
Weiterhin bin ich in meiner sexuellen Entwicklung immer mehr davon abgekommen auf optische Reize anzuspringen. Ich habe in meinem Leben viel zu viele extrem attraktive und sexuell anziehende Frauen erlebt und gesehen, dass mich Attraktivität alleine hinter dem Ofen hervorlocken konnte.
Du bist in einem Alter, wo der Testosteron Ausstoß am höchsten ist. Mit den weiteren Lebensjahren wird das tendenziell abnehmen bzw du wirst auch weiter lernen dich vor negativeren sexuellen Erfahrungen zu schützen und idealerweise zu beliebige, unnötige sexuellen Begegnungen zu meiden.
Heutzutage würden mir auf jeder Kinky Party oder meinem bevorzugten Nachtclub sämtliche Sicherungen durchbrennen, wenn ich noch so gestrickt wäre wie Anfang 20.
Um heutzutage erregt zu werden brauche ich eine eindeutige Zuwendung auf meine Person von einer Frau, die ich als sexuell zu mir passend empfinde. Reine körperliche Attraktivität reicht da bei weitem nicht mehr aus. Selbst wenn ich zwei extrem sexy Frauen sehe, die miteinander interagieren, erregt mich das nicht, denn nur weil sie sich heiß finden bedeutet es für mich nicht, dass sie mich auch erregend finden - was ich aber brauche um überhaupt zu Potte zu kommen.
Lies dich mal in das Thema Nymphomanie ein oder schau dir, wenn du mit langatmigen Arthausfilmen etwas anfangen kannst, den Film Nymphomaniac an . Im Gegensatz zu der Verbreiteten Sichtweise, das Nymphomanie immer etwas destruktives und krankhaftes ist, bin ich davon überzeugt, dass es eine
seeeeeeehr bereichernde Variante der Nymphomanie gibt, die dich zu Dingen befähigt, die viele Menschen als reine Aufschneiderei ansehen weil es weit jenseits ihren eigenen Erfahrungswelten liegt.
Altmodisches verliebt sein + eine ungewöhnlich starke sexuelle Anziehung ist das was es meist nur noch in mein Bett schafft. Reine , extrem starke sexuelle Anziehung ist theoretisch immer noch gangbar für mich aber erst genannte Passung ist mittlerweile häufiger.
Kopfkinos sind mir seit Jahrzehnten fremd - für mich zählt nur noch reine reale Sinnlichkeit.