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Sadistisch - einige haben dies ihm Profil stehen - bedeutet?

******965 Frau
51 Beiträge
Themenersteller 
Sadistisch - einige haben dies ihm Profil stehen - bedeutet?
“Sadistisch” kommt vom Begriff Sadismus und beschreibt eine Verhaltensweise oder Neigung, bei der jemand Freude daran empfindet, anderen Schmerzen, Leid oder Demütigung zuzufügen.

Was bedeutet es euch?
Wie lebt ihr es aus?
****kwi Mann
308 Beiträge
Sadistisch - einige haben dies ihm Profil stehen - bedeutet?
“Sadistisch” kommt vom Begriff Sadismus und beschreibt eine Verhaltensweise oder Neigung, bei der jemand Freude daran empfindet, anderen Schmerzen, Leid oder Demütigung zuzufügen.

Na die Antaort hast du dir doch schon selbst gegebn. Es gfällt dem der es gibt, und dem der es empängt! *nixweiss*
*****alS
8.503 Beiträge
Bei mir steht das im Profil. Und meint auch genau das: im sexuellen Kontext macht es mir Freude (und erregt mich auch) Menschen Leid zuzufügen.
*****n27 Frau
7.010 Beiträge
Zitat von *****alS:
Bei mir steht das im Profil. Und meint auch genau das: im sexuellen Kontext macht es mir Freude (und erregt mich auch) Menschen Leid zuzufügen.
Dito.
******965 Frau
51 Beiträge
Themenersteller 
Was gibt es Euch?
Wie kann ich mir das vorstellen - Leid zuzufügen, geht es etwas konkreter?
****k80 Mann
50 Beiträge
Was bedeutet es euch?

Bedeutung für mich im Sinne einer Definition:
Sadismus/Masochismus ist Schadenfreude, also die Lust/Freude am Leid anderer Menschen (Sadismus) oder die Lust/Freude am eigenen Leid (Masochismus).


Wie lebt ihr es aus?

Kaum und selten da ich nur eine gering ausgeprägte sadistische Ader habe. Aber wenn, dann z.B. in Kombination mit Teasing, quasi "Ja ist blöd oder? Jetzt hängst du da, willst ausgepeitscht werden und niemand macht das.", während man quasi die Peitsche in der Hand hält. Es ist also eher das Vorenthalten von "Gewalt", was Leid/Qual beim Gegenüber auslöst. Typisches Teasing halt.


lg darek
********iebe Mann
11.764 Beiträge
Mein Sadismus ist nicht von meiner Dominanz zu trennen. Was mir daran gefällt und mich erregt, ist nicht der Schmerz an sich alleine. Sondern es zu tun, weil ich es kann! Als Ausdruck des Machtgefällea zwischen mir und sub.

Der 2. Aspekt ist mein Reaktionsfetischismus. Ich lebe von dem, was von sub zurückkommt. Am liebsten ist mir dabei Schmerzlust, wenn das Stöhnen und die Schreie, die ich hervorrufe, beidem entspringen.

Ähnlich ist es mit psychischem Sadismus, also Demütigung, Spiel mit Scham und deren Überwindung. Mein Wille über ihrem! Und wenn sie es selber erregend findet und davon geil wird, Jackpot!

Ob das "richtiger" Sadismus ist, weiß ich nicht. Aber es ist meiner. Sehr viel davon habe ich allerdings noch nicht ausleben können, das meiste ist in der Phantasie geblieben.
*****n27 Frau
7.010 Beiträge
Schadenfreude ist bei mir so gut wie nicht vorhanden.

Stell dir einfach deinen geliebten Partner beim Sex vor, den Ausdruck von Lust in seinem Gesicht. Die ganzen feinen Reaktionen seines Körpers, wenn er dem Orgasmus näher kommt. Das beobachten zu können ist für mich enorm erregend und intim.

Genauso ist es mit der Erfahrung von Leid. Ein gequälter Gesichtsausdruck anstatt vor Lust verzerrt. Wenn man da mal genau darauf achtet, ist der Unterschied oft übrigens gar nicht so leicht zu erkennen.

Es ist für mich Ausdruck höchster Intimität und Erregung, das miteinander teilen zu können.
*********idig Frau
1.165 Beiträge
Die Art und Weise des Auslebens hängt vom jeweiligen Gegenüber ab.

Reichte bei mit vom leichten Tätscheln der Hoden mit der flachen Hand, bis hin zum Schlagen mit der Single Tail, was sofort blau-schwarze Striemen auf den Hoden zur Folge hatte. Für den Sub war das leichte Tätscheln hart an seiner Grenze, die Single Tail für den Sklaven nicht.

Praktiken, Vorlieben, Werkzeuge sowie der Härtegrad in der Ausführung sind immer individuell.
*****alS
8.503 Beiträge
Zitat von ******965:
Was gibt es Euch?

Es macht mich geil. Warum? "Keine Ahnung. Isso.


Zitat von ******965:
Wie kann ich mir das vorstellen - Leid zuzufügen, geht es etwas konkreter?

Schlagen, Auspeitschen, in Nippel kneiffen, Fesseln und mit starken Vibratoren zum kommen bringen und ohne Pause immer wieder weiter machen, abnspucken, und vieles mehr.
*********andra Frau
471 Beiträge
Zitat von ******965:

Was bedeutet es euch?

Ich bin mir nicht sicher, ob es möglich ist, das jemandem zu erklären, der es selbst nicht empfinden kann.
Ist bereitet einem einfach ein gutes oder schönes Gefühl. Es bereitet Freude.
Andere haben Freude am Rauchen oder daran, mit einer Modelleisenbahn zu spielen.

Manche erregt es sexuell, jemanden zu überwältigen oder überwältigt zu werden, während das für andere unvorstellbar ist.

Gefühle erklären oder begründen zu wollen, ist wohl nicht wirklich möglich.
Ich kann es jedenfalls nicht und grüble seit vielen Jahren ergebnislos über die Frage "warum liebst du sie", die mir mal jemand gestellt hat.
*****n_N Mann
10.734 Beiträge
Zitat von ******965:
Was bedeutet es euch?
Das, was es im ursprünglichen Wortsinn bedeutet.
Lust, Erregung bis hin zum "Kick" durch das Zufügen von Schmerz, welcher Leid erzeugt.
Bei mir geht es ums rein Physische und nicht ums Psychische, dem kann ich wenig abgewinnen.

Mittlerweile wurde der Begriff, nennen wir es "harmonisiert", so dass "Lustschmerz" mit darunterfällt.
Das ist auch schön, wenn es auch der Steigerung der Lust beim Gegenüber dient. Allerdings würde ich persönlich da nicht mehr von Leid sprechen und daher fehlt für mich das, was für mich mein Sadismus ausmacht, der mich kickt.
Kicken tut mich in meinem Sadismus halt das Leid und nicht die Lust meines Gegenübers.
Die Lust macht mich zwar wie normale Sexpraktiken auch an, nur auf eine andere Art, die halt nicht zum Kick führt.

Zitat von ******965:
Wie lebt ihr es aus?
Als Single gerade gar nicht, aber ansonsten, so wie man es sich vorstellt, innerhalb von einvernehmlichen Sessions. Der Weg dahin ist natürlich ein längerer, die wenigsten haben von Beginn an Lust, wirklich zu leiden. Da braucht es erstmal ein Fundament und letztendlich auch den Wunsch, sich das anzutun, wenn die eigene Motivation (noch) nicht gegeben ist.
Aber selbst dann brauche ich das nicht täglich oder immer, ich zehre da ne Weile von dem Kick...mal 2 und mal bis zu 8 Wochen, bis der Wunsch/das Bedürfnis danach wieder da ist.
Als Single vermisse ich es kaum, da das Verlangen erst mit Partnerin wieder wächst.

Hoffe, ich konnte deine Fragen beantworten.
*********andra Frau
471 Beiträge
Zitat von *****alS:



Zitat von ******965:
Wie kann ich mir das vorstellen - Leid zuzufügen, geht es etwas konkreter?

Schlagen, Auspeitschen, in Nippel kneiffen, Fesseln und mit starken Vibratoren zum kommen bringen und ohne Pause immer wieder weiter machen, abnspucken, und vieles mehr.

"Leid zufügen" ist das aber alles erst, wenn es das Opfer auch als solches erlebt.
********iebe Mann
11.764 Beiträge
Wie lebt ihr es aus?

Ebenfalls gar nicht (mehr) mangels Partnerin.
Mit Partnerin war es sehr stark mit Lust verbunden: einerseits sehr intensive körperliche Stimulation ohne zum Orgasmus kommen zu können bzw. zu dürfen.
Andererseits Orgasmen, die mit der Zeit zur Folter wurden.
Besonders, wenn dann schon eine Überreizung eintrat und ich trotzdem immer noch weitermachte (post orgasm torture).

O ja, das war mein sadistisches Lieblingsspiel, verbunden mit körperlichen Einschränkungen (Fesseln, Augenbinde, Knebel), so dass die Kontrolle wirklich ausschließlich bei mir lag.
****ni Mann
3.008 Beiträge
JOY-Angels 
Ich habe "Sadistisch" in meinem auch angegeben, wobei ich mich dem Wortsinne nach nicht als Sadist sehe. Denn ein Sadist labt sich ja am letztlich am wirklichen Leid des Gegenübers, also wenn dieser im negativen Sinne leidet. Und das ist so gar nicht meins. Ich bin ein sehr friedfertiger Mensch, kann keiner Fliege etwas zuleide tun, habe mich auch noch nie geprügelt, denn ich verabscheue Gewalt.

Im sexuellen Sinne kann es mich aber maximal kicken - wenn ich eben spüre, dass eine Frau (also in meinem Falle), das auch wirklich braucht. Ich liebe es sehr intensive Schmerzen zuzuführen und es erregt mich maximal, wenn meine Sub für mich leidet. Daher die Profilangabe, obwohl ich diese eigentlich als "falsch" empfinde. Ich kann nämlich nicht aus egoistischen Motiven Schmerzen zuführen - so geil es mich macht, ich brauche im ersten Schritt die Sicherheit, dass es der Frau auch etwas Positives gibt. Und da lasse ich mir sehr viel Zeit, bis ich mir auch sicher bin, denn ich muss wirklich selbst fühlen, dass sie es für sich selbst genießen kann (ich will nicht für psychische oder auch physische Probleme bei anderen Menschen verantwortlich sein, daher gehe ich das nur sehr vorsichtig an und schlage keine Menschen, die ich nicht gut genug kenne).

All das klingt somit nicht wirklich sadistisch - aber es bleibt dabei: wenns passt, liebe ich es, intensive und starke Schmerzen zuzuführen, die auch wirklich sehr(!) wehtun... *liebguck*
*******enig Mann
203 Beiträge
In meinem Profil steht „eher sadistisch“, weil meine Präferenz nicht zu Auswahl steht.
Ich bin ein Reaktionsfetischist, das bedeutet, dass ich meine Lust aus der Reaktion meines Gegenübers ziehe, die auf meine Handlungen erfolgen. Gern nutze ich die Werkzeuge eines Sadisten (Bullwhip, Gerte, Flogger, Paddle, u.v.m.), um damit (gern auch extreme) Reaktionen heraus zu kitzeln.
****al Mann
3.341 Beiträge
Zitat von *******enig:
In meinem Profil steht „eher sadistisch“, weil meine Präferenz nicht zu Auswahl steht.
Ich bin ein Reaktionsfetischist, das bedeutet, dass ich meine Lust aus der Reaktion meines Gegenübers ziehe, die auf meine Handlungen erfolgen. Gern nutze ich die Werkzeuge eines Sadisten (Bullwhip, Gerte, Flogger, Paddle, u.v.m.), um damit (gern auch extreme) Reaktionen heraus zu kitzeln.

Ich sehe den Unterschied an dieser Stelle nicht. Wenn mich Leid und Schmerz erregt, muss ich diese Reaktionen auch feststellen können und mir nicht bloß denken, dass irgendwas vielleicht wehtun könnte, ich davon aber nichts mitbekomme. Sonst könnte ich auch ein Kissen auspeitschen.
**********urple Paar
8.086 Beiträge
Es bringt mir eine gewisse ganzheitliche Befriedigung, uber die Wohlfülgrenzen zu gehen. Das auch einvernehmlich tun zu können, eine Frau soweit zu bringen, gibt mir ein Machtgefühl.

Beides Zusammen ist mit einem anfänglichen Masochismus und einer Portion Devotion auf der anderen Seite eine Win-Win-Situation die im Idalfall beide ganzheitlich befriedigt.

LG, BoP (m)
*****alS
8.503 Beiträge
Zitat von *********andra:
Zitat von *****alS:



Zitat von ******965:
Wie kann ich mir das vorstellen - Leid zuzufügen, geht es etwas konkreter?

Schlagen, Auspeitschen, in Nippel kneiffen, Fesseln und mit starken Vibratoren zum kommen bringen und ohne Pause immer wieder weiter machen, abnspucken, und vieles mehr.

"Leid zufügen" ist das aber alles erst, wenn es das Opfer auch als solches erlebt.

Ja, das ist korrekt. Darum geht das in der Regel auch nur mit einem masochistischen Gegenüber, denn normalerweise sind nur das die Menschen, dir Konsens zu sowas geben.
********rmal Mann
859 Beiträge
Zitat von ******965:
Was gibt es Euch?
Wie kann ich mir das vorstellen - Leid zuzufügen, geht es etwas konkreter?

Naja
In der Regel treffen sich ja Sado und Masochisten da wird dann Leid relativiert.

Wie konkret das dann wird hängt dann halt von den beiden ab.
***ka Frau
4.830 Beiträge
Neigungen zu erklären ist obsolet. Man weiß es ja selbst nicht. Die Antwort auf warum ist wie oft bei diesem Thema darum.
********iebe Mann
11.764 Beiträge
@*****alS
Kann am Handy leider nicht zitieren, daher so:

Entgegen der landläufigen Meinung denke ich nicht, dass das passende Gegenstück für einen Sadisten (m/w/d) ein Masochist (m/w/d) ist! Vielmehr sind beide in gewisser Weise dominant und wollen ihre eigene Neigung nach ihrer Fasson befriedigt bekommen. Deshalb brauchen sie Partner (m/w/d), die sich darin nach ihnen richten - subs!

Was natürlich nicht ausschließt, dass sich in einer Person masochistisch und submissiv in Kombination auffinden lassen. Und sadistisch und dominant, das sowieso.

Aber wenn ich meinen Sadismus ausleben will, dann ist vielleicht gerade die Masochistin, die davon abgeht wie Nachbars Katze, nicht die richtige für mich, sondern die, die darunter leidet und es doch für mich erträgt. Das letzte, was ich wollen würde, wären Aufforderungen wie "Hau stärker zu! Und jetzt mit der Single Tail! Mal die anderen Brustklemmen, die mit den Zähnen ... O ja, hör jetzt bloß nicht auf, ich komme gleich!"
Wobei letzteres wieder meinen Sadisten triggern würde, dass er genau das tut ... ich bin nämlich vieles, auch Reaktionsfetischist - aber eines bin ich sicher nicht, nämlich Erfüllungsgehilfe!
****al Mann
3.341 Beiträge
Zitat von ********iebe:
Entgegen der landläufigen Meinung denke ich nicht, dass das passende Gegenstück für einen Sadisten (m/w/d) ein Masochist (m/w/d) ist! Vielmehr sind beide in gewisser Weise dominant und wollen ihre eigene Neigung nach ihrer Fasson befriedigt bekommen. Deshalb brauchen sie Partner (m/w/d), die sich darin nach ihnen richten - subs!
[...]
Aber wenn ich meinen Sadismus ausleben will, dann ist vielleicht gerade die Masochistin, die davon abgeht wie Nachbars Katze, nicht die richtige für mich, sondern die, die darunter leidet und es doch für mich erträgt.

Das sind mE zwei Trugschlüsse.
Erstens setzt du nun wieder voraus, dass der Sadist zwangsläufig auch dominant ist und schon deshalb mit einem von dir als ebendalls dominant betrachteten Masochisten nichts geht. Und zweitens verspüren zumindest nach meiner Erfahrung Masochisten durchaus Schmerz auch(!) als solchen, nur dass es sie nebenbei erregt. Das kann also wenigstens in dem Moment auch "richtiges" Leiden sein.
*****alS
8.503 Beiträge
Zitat von ****al:
Und zweitens verspüren zumindest nach meiner Erfahrung Masochisten durchaus Schmerz auch(!) als solchen, nur dass es sie nebenbei erregt. Das kann also wenigstens in dem Moment auch "richtiges" Leiden sein.

Das. Und auch die Reaktionen fallen entsprechen aus.
*******enig Mann
203 Beiträge
Zitat von ****al:
Zitat von *******enig:
In meinem Profil steht „eher sadistisch“, weil meine Präferenz nicht zu Auswahl steht.
Ich bin ein Reaktionsfetischist, das bedeutet, dass ich meine Lust aus der Reaktion meines Gegenübers ziehe, die auf meine Handlungen erfolgen. Gern nutze ich die Werkzeuge eines Sadisten (Bullwhip, Gerte, Flogger, Paddle, u.v.m.), um damit (gern auch extreme) Reaktionen heraus zu kitzeln.

Ich sehe den Unterschied an dieser Stelle nicht. Wenn mich Leid und Schmerz erregt, muss ich diese Reaktionen auch feststellen können und mir nicht bloß denken, dass irgendwas vielleicht wehtun könnte, ich davon aber nichts mitbekomme. Sonst könnte ich auch ein Kissen auspeitschen.

Mich erregt „Leid und Schmerz“ nicht, das ist der Unterschied!
Ich provoziere Reaktionen, die mich erregen. Wie und womit ist mir dabei egal und die Werkzeuge nur Mittel zum Zweck.
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