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Wie die richtige Beziehungsform finden?

*********7777 Frau
21 Beiträge
Themenersteller 
Wie die richtige Beziehungsform finden?
Hallo liebe (hoffentlich) glücklichen Joy Pärchen 😊,

wie habt ihr die für euch richtige Beziehungsform gefunden?
Wo habt ihr euch kennengelernt?
Hat sich eure Beziehungsform im Laufe der Zeit entwickelt oder war von Anfang an klar, dass ihr eine Cuckold-/ offene/ feste etc. Beziehung führen möchtet? Kam der Wunsch von beiden Seiten oder war einer treibende Kraft? Konntet ihr von Beginn an ohne Eifersucht und Verlustangst eure Abenteuer genießen?

Wenn Gefühle im Spiel sind, fällt es mir schwer meinen Partner zu „teilen“. Es sticht einfach. Auf der anderen Seite fühle ich mich mittlerweile in dieser sexpositiven Welt sehr wohl und würde gerne beides haben - eine glückliche Beziehung, die einem Liebe und „Sicherheit“ im Alltag gibt und diese aufregende Joywelt.

Im normalen Leben jemanden zu treffen, für den eine nicht ganz klassische Beziehung in Frage kommt, stelle ich mir auch schwierig vor.

Fragen über Fragen 😄.
Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten hierzu ☺️.
Liebe Grüße
Aurora
********rmal Mann
869 Beiträge
Diese hoffentlich glücklichen Joy Pärchen sind nicht mehr glücklich als andere glückliche Pärchen im Real Life.

Ach da gibt es Lug und Betrug nur wird das nicht so oft im Forum thematisiert.

Genauso gibt es draußen auch Pärchen die offen für gewisse Speziels sind.

Am besten lernt man passende Partner da kennen wo die Schnittmenge am größten erscheint.

Bist du primär auf Sex aus, im Swingerclub oder Pornokino.

Ist dir Alltag wichtig
Überall dort wo Du gerne hingehen.

Gäbe es DIE eine Antwort auf diese Frage wüsste sie jeder
*********7777 Frau
21 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ********rmal:
Diese hoffentlich glücklichen Joy Pärchen sind nicht mehr glücklich als andere glückliche Pärchen im Real Life.

Ach da gibt es Lug und Betrug nur wird das nicht so oft im Forum thematisiert.

Genauso gibt es draußen auch Pärchen die offen für gewisse Speziels sind.

Am besten lernt man passende Partner da kennen wo die Schnittmenge am größten erscheint.

Bist du primär auf Sex aus, im Swingerclub oder Pornokino.

Ist dir Alltag wichtig
Überall dort wo Du gerne hingehen.

Gäbe es DIE eine Antwort auf diese Frage wüsste sie jeder

Hm 🤔😅 aber die Frage war an Paare gerichtet, die ihre Erfahrungen teilen möchten. Ich erwarte auch kein Geheimrezept, erhoffe mir lediglich Input, der mir hilft.
********rmal Mann
869 Beiträge
Ich war bis vor kurzem 13 ein Paar.
13 Jahre Joyclub sind soviel wie 39 Jahre ohne Joy. *lach*
*****a76 Frau
720 Beiträge
Ich habe selbst erst vor kurzem einen wirklich tollen Mann kennenlernen dürfen. Wir lassen es von Beginn an geöffnet, da ich selbst gerade im Umbruch bin, was Beziehungsformen angeht und er das Bedürfnis des endlich ausleben "dürfen" und nicht mehr des unterdrücken "müssen" hat.

Da wir aktuell noch Fühler ausstrecken, die zunächst das gemeinsame Entfalten von Aktivitäten mit anderen Paaren angeht, er bisher noch nicht solo unterwegs war, kann ich Dir das selbst noch nicht beantworten, ob mich dann in der Praxis doch der Hafer sticht (oder ihn selbst). In der Theorie ist ja vieles vorstellbar und sicher auch einfacher.
******987 Frau
1.350 Beiträge
Kleine Randbemerkung am Anfang: bin seit Ende 2005 hier

Meine Erfahrung:
Joy hat meinen Horizont auf die ein oder andere Art erweitert, ja
Aber glücklicher wird eine unglückliche Beziehung deswegen auch nicht

Welche Beziehungsart: hab monogam, beidseitig offen, einseitig offen hinter mir

Lebe jetzt in einer Triade und bin glücklich damit, ob ich wusste ob es "richtig " für mich
ist - nein

Aber mit den richtigen Menschen, die einem Liebe, Kraft und Halt geben klappt es und es läuft super

Zum Thema Eifersucht, warum sollte ich eifersüchtig sein, wenn es mir an nichts fehlt und ich von Herzen geliebt werde? Das verstehe ich nicht

Meine Gedanken, zum Eingangsthema....
Hier wollen die Meisten sexuelle Abenteuer erleben, fast wie im Geschäft kann man sich aussuchen was man will/möchte/braucht
Ein Austoben wie im Freizeitpark
Aber die Sicherheit, wenn ich mich ausgetobt habe oder es nicht klappt, dass man trotzdem ne "sichere Alternative " zu Hause hat

-Bei mir passt diese Art zu denken schon lange nicht mehr-
Auch wenn ich hier jetzt negative Kommentare bekomme, wenn man glücklich und zufrieden in einer Beziehung ist, dann wird man bei vielen Dingen eine andere Sichtweise bekommen und es wissen!

Lg
******l82 Mann
2.652 Beiträge
Ich hab meine Partnerin hier gefunden, aber bis auf BDSM sind wir ein Stino-exklusives Paar.
Und damit geht es uns gut.

"Sexpositiv" heißt ja nicht, dass auf irgendeine Art und Weise immer Dritte beim Sex mitmischen. Es bedeutet einfach nur, Sex zu mögen und dem Thema gegenüber offen zu sein.
*****a63 Frau
8.937 Beiträge
Leider ist unsere Beziehung nicht so verlaufen wie gewünscht. Aus einer starken Anziehung wurde die Erkenntnis das wir doch zu wenig Gemeinsamkeiten haben.

Wir lernten uns hier kennen, gingen den Zauber ein, der uns umfang.

Auch so kann es gehen.
********2212 Mann
1.483 Beiträge
Meine letzte Partnerin habe ich auf einem "normalen" Single-Portal kennengelernt, ich war damals schon als Single hier angemeldet, sie nicht. Schon nach dem ersten Treffen habe ich meine Aktivitäten hier eingestellt, weil für uns beide feststand, daß es eine rein exklusive Beziehung wird. Wir hatten beide den besten Sex unseres Lebens, waren beide monogam veranlagt und auch durchaus, im gesunden Maße, eifersüchtig. Aus den Gründen kamen auch für uns keine Spielereien nebenher in Frage, zumal sie eine sehr Sex-positive Einstellung hatte. Ganz einfach: Wir haben uns gereicht und wollten uns gegenseitig keinen Grund für Eifersucht geben. Ein Zwiespalt zwischen Eifersucht und offenem Sexleben wäre damals keine gute Idee gewesen. Leider war es eine Fernbeziehung und ließ sich aus Zeitgründen nicht dauerhaft aufrecht erhalten.
****007 Frau
3.639 Beiträge
Mir war nach der Trennung von meinen Ex klar das ich nie wieder eine Monogame Beziehung möchte. Also das es mich nicht exclusiv gibt.

Dies habe ich beim daten auch immer klar formuliert.

Und das immer offener raum ist für Kommunikation. Ansichten können sich eben auch ändern.

Mein partner ist manchmal auch eifersüchtig.

Durch gespräche und klarheit läuft es sehr gut.

(Und wir reichen uns auch) es ist nicht dem mangel entsprechend das wir Polly leben. Sondern eine einstellung. Es bereichet mich/uns.
******_73 Mann
4.700 Beiträge
Zitat von *********7777:
wie habt ihr die für euch richtige Beziehungsform gefunden?

Ich weiß nicht, ob die immer einen Namen hat. Wenn man sich damit auseinandersetzt, wie differenziert poliamoröse Strukturen sein können, wie die dann mitunter benannt werden, ich glaube, dass weiß keiner so genau, bis er sich darin befindet und versucht, dem ganzen einen Namen zu geben. Den findet man dann vermutlich, nur kann dann damit wieder keiner was anfangen, was zum Suchen einer Beziehung wieder nichts bringt.

Stell Dir einen Entscheidungsbaum vor.
Die ersten beiden Entscheidungen sind, egal in welcher Reihenfolge, heterosexuelle Beziehung oder homosexuell, sodann monogam oder wie auch immer nicht-monogam. Wenn nicht monogam, dann kommt die Fage, ob die Liebe zu anderen mitgelebt werden soll, oder ob es außerhalb der Beziehung zwar Sympathie, aber neben Sex eben keine Liebe geben soll / geben darf.

Tja, und dann kommt das übliche Problem, Menschen kennen lernen, und mit denen Reden. NoGos sollten dringen beachtet werden, ansonsten möglichst viele Übereinstimmungen vorhanden sein.
Und dann hilft nur Reden.

Nach meiner Erfahrung gibt es viel, was zwar gern gewünscht, aber nicht existenziell ist, worauf man also verzichten kann. Passt der Rest, dann kann man es riskieren. Stellt man später fest, das etwas doch wichtiger ist, als gedacht, hat man eben ein Problem.

Das größte Problem ist, dass viele, die sich eine "offene Beziehung" vorstellen können, eigentlich keine Ahnung haben. Vieles, was man sich vorstellt, fühlt sich dann gelebt ganz anders an. Und selbst da kann es von Person zu Person, zu der jeweils Kontakt besteht oder bestand immer wieder anders sein.

Ganz, ganz wichtig. Wenn man glaubt, dass etwas selbstverständlich so ist, rückversichern. Gute Beispiele dafür finden sich in Threads, in denen es darum geht, was eigentlich F+ ist. Die Meinung der Schreibenden sind teilweise gegensätzlich. Jeder geht aber davon aus, dass die anderen den Begriff genau so verstehen. Fängt schon damit an, ob innerhalb dieser Freundschaft Monogamie bzgl. Sex besteht, oder nicht (wobei ich dann bei Monogamie nicht verstehe, warum das nur Freundschaft und nicht Beziehung sein soll....).

Also, immer reden. Vorsichtig ausprobieren, reden. Weiter ausprobieren, reden.
Und wenn sich einer mit einem Schritt / einer Entwicklung nicht wohl fühlt, eben zurück.

Wer schon viel Erfahrung mit Polyamorie hat, wird da anders einsteigen können, aber auch da ist der Partner dort abzuholen, wo er sich befindet, nicht befinden sollte...
*********nster Frau
222 Beiträge
Ich habe bereits in der Jugend bei anderen Leuten mitbekommen, dass in der Beziehung fremd gegangen wird. Für mich ist das ein Vertrauensbruch. Es ist für mich allerdings ein Vertrauensbeweis über seine Bedürfnisse offen zu kommunizieren. Entsprechend habe ich von Anfang an mitgeteilt, wenn Wunsch nach Sex außerhalb der Beziehung besteht, kann man darüber reden.
1. "Beziehung" - Er ging fremd.
Die Folgen waren sehr negative Eifersucht und mehr. Das hat mich zu einem Mensch gemacht, der ich nicht sein möchte, also habe ich mich getrennt.

2. Beziehung - Er ging fremd.
Zu dem Zeitpunkt war es eigentlich eh schon vorbei. Es hat mir die Trennung dennoch leichter gemacht.

3. Beziehung - endlich offene Kommunikation *zwinker*
Mit meinem Mann habe ich den Partner gefunden mit dem ich tatsächlich offen kommunizieren und mich auf ihn verlassen kann. Wir haben uns die Option zur Öffnung von Anfang an zugestanden, sie aber lange nicht genutzt. (Ausnahme sportliches Fesseln mit anderen, das war immer drin)
Als es bei mir soweit war, dass ich mehr wollte, hat er mich stark unterstützt. Sonst hätte ich mich nie getraut. Wir sprechen immer wieder darüber, wie es uns damit geht. Nun hab ich aber (inzwischen) auch eine ziemlich intensive BDSM Spielbeziehung, das würde andere vermutlich stark verunsichern.
Ich hab mir immer Mühe gegeben, auf meinen Mann einzugehen, ihn mitzunehmen und ihn da nicht "stehen zu lassen." Ich halte mich an die wenigen Regeln, die wir aufgestellt haben. Sein Vertrauen in mich möchte ich nicht enttäuschen. Er weiß, dass er für mich der wichtigste Mensch ist. Das hat sich nicht geändert.
Es war lange nur einseitig geöffnet, weil er den Bedarf nicht hatte.
Inzwischen hat er auch ein paar Erfahrungen gemacht. Uns geht es gut damit.
**********berer Mann
9.145 Beiträge
Zitat von *********7777:
wie habt ihr die für euch richtige Beziehungsform gefunden?
Wo habt ihr euch kennengelernt?
Hat sich eure Beziehungsform im Laufe der Zeit entwickelt oder war von Anfang an klar, dass ihr eine Cuckold-/ offene/ feste etc. Beziehung führen möchtet? Kam der Wunsch von beiden Seiten oder war einer treibende Kraft? Konntet ihr von Beginn an ohne Eifersucht und Verlustangst eure Abenteuer genießen?

Ich war schon immer monoamor und auch monogam in meinen Partnerschaften. Ich kann gar nicht anders. Ich würde mich aus vielen Gründen mit Poly-Konstrukten nicht wohl fühlen. Das heißt nicht, dass ich diese per se verteufele, nein! Für mich passt das aber nicht, ganz individuell gesehen!

Ich habe nie das Bedürfnis gehabt, mehr als einen Menschen zu lieben, noch hat sich ein paralleles Liebesgefühl einfach so eingeschlichen, wenn ich sowieso schon verliebt war und geliebt habe. Es blieb immer alles schön brav bei einem Lieblingsmenschen.

Ich würde mich trotzdem als sex-positiv und -offen bezeichnen, weil mir Erotik und Sexualität wichtig sind. Ich möchte da immer neugierig bleiben, immer tolerant und mir selbst immer einen Blick über den Rand meines Tellers erlauben. Ich kommuniziere gerne und offen über solche Themen.

Trotzdem hatte ich feste, treue und langjährige Partnerschaften immer außerhalb des Joyclub gesucht und gefunden. Ich glaube, mir war einfach oft Anderes wichtig, was hier im Joyclub leider oft in den Hintergrund tritt und etwas vom Sex überschattet wird. Diese Konzentration, die man hier leider oft antrifft, auf sexuelle Themen waren für meine Suche nach einer Partnerin nie so wirklich passend.

Die Interaktivität mit dem Joyclub beschränkt sich also auf den Informationsfluss zu mir hin und weg von mir. Auf den Austausch in schriftlicher Form, auf das Schreiben von Geschichten und Fantasien. Und wir holen uns Tipps und Anregungen, z.B. planen wir bald mal einen Club-Besuch. Nicht, um mit anderen zu sexeln, sondern einfach, um mal die Stimmung dort aufzunehmen. Um mal zu schauen, was in einem Club so geschieht (und was nicht). Einfach, um zu schauen, was das mit uns selbst macht, auch wenn wir beide nicht vor haben, da irgendwie aktiv mitzumachen.

Das sind aber Möglichkeiten, die uns als Paar der Joyclub bietet, neben unserer rein monogamen und monoamoren Liebesbeziehung. Wir müssen, nur weil wir hier sind, nicht mit anderen intim werden. Wir können aber trotzdem hier Spaß haben.
********1979 Frau
2.232 Beiträge
Auf der einen Seite mag ich meine Freiheit und kann machen was ich möchte. Andererseits fehlt mir Beständigkeit und eine Person bei der ich "zuhause" bin - vor allem emotional.

Im BDSM Kontext könnt ich mir vorstellen die Beziehung zu öffnen, falls ich je wieder an einen Nicht-BDSMler "freiwillig" geraten sollte.
Eine Triade mit zwei Männern fänd ich auch spannend - ein Top und ein Bottom oder ein männliches Bi-Paar. Allerdings ist es schon schwer überhaupt EINEN passenden Mann zu finden. *traenenlach*

Eine weitere Frau kann ich mir daher nicht vorstellen in so einer Konstellation. Das liegt weniger an Eifersucht bei mir sondern, dass ich mit vielen Frauen nicht klar komme und die eher Drama machen würden.

Also bleibt das alles ein Wunschdenken und ich eher Single *zwinker*
****ja Frau
547 Beiträge
Anderen Freiheiten zu lassen , wiil und muss erst gelernt werden .
*******ngo Frau
843 Beiträge
Erst Jahrzehnte monogam gelebt, weil „man“ das so macht und ich nichts anderes kannte. Vor 14 Jahren in einen polyamoren Mann verliebt. Fand ich damals seltsam, war aber ok für mich, dass er noch weitere Liebesbeziehungen mit Frauen hatte. Dann nochmal eine Mono-Beziehung mit Fremdgehen auf seiner Seite. Die Unehrlichkeit fand ich schlimmer als den Sex mit seiner Ex über mehrere Wochen parallel zu mir und heimlich. Danach habe ich mich immer mehr für Polyamorie interessiert und das auch gelebt - bis heute. Vor dreieinhalb Jahren meinen Freund hier im Joy kennengelernt. Eifersucht und Verlustangst gibt es auf beiden Seiten - wir gehen behutsam damit um. Wir reden offen über Höhen und Tiefen - das schätze ich sehr. Auch wenn ich im Moment nur eine Liebesbeziehung habe, liebe ich die Freiheit, auch andere Menschen daten zu können. Mein Freund hat Frau und Kinder.

Bei mir hat es sich über mehrere Jahre von monogam zu polyamor entwickelt, als ich angefangen habe, meine heteronormative (mononormative) Prägung / Konditionierung zu hinterfragen. Ich liebe es, mich thematisch mit den Herausforderungen der Polyamorie zu beschäftigen und tausche mich gerne mit anderen dazu aus.
*****Way Frau
185 Beiträge
Unsere Erfahrung teilen wir gerne. Vor drei Jahren haben wir uns im Joy locker kennengelernt, heftigst verliebt und wohnen seit letztem Jahr auch zusammen. Nicht gesucht und doch gefunden halt! Von Anfang an war klar, dass wir keine monogame Beziehung leben möchten. Dass wir beide nicht zur Eifersucht neigen, macht es sicher leichter. Vielleicht ist das auch ein bisschen eine Frage des Alters. Wir freuen uns, wenn wir gemeinsame Erlebnisse haben und gönnen dem anderen nicht nur den Spaß, wir freuen uns füreinander. Das gilt für Treffen mit Päärchen, Singles, unseren Hausfreunden und gelegentlichem GB. Nur alles, was in Richtung SM geht bleibt in der Zweierbeziehung. Sich aus Liebe für den anderen freuen, da wäre Eifersucht doch kontraproduktiv. Daran kann man sicher auch arbeiten.
*********7777 Frau
21 Beiträge
Themenersteller 
Ich danke euch für euren Input.
Ich merke immer mehr, dass ich nicht der Typ für eine offene Beziehung bin und wahrscheinlich eher eine Verbindung brauche, in der es vielleicht gemeinsame Abenteuer gibt, aber keine „Alleingänge“. Steinigt mich nicht deswegen, ich denke das hat auch nichts mit Reife zu tun, sondern ist eher abhängig davon, welche Erfahrungen man in Bezug auf sichere Bindung in der Kindheit, Jugend und generell in seinem Leben gemacht hat.
****007 Frau
3.639 Beiträge
@*********7777

Ich wiederspreche dir ungern. Allerdings liegt das nicht nur an den bindungstypen.

Sondern auch einfach an der persönlichkeitsentwicklung.

Und den eigenen gefühlen.

Ich könnte eben nie nur monogam leben und das ist für mich vollkommen gut so.

Am ende musst nur du und dein partner damit glücklich sein.
*********7777 Frau
21 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ****007:
@*********7777

Ich wiederspreche dir ungern. Allerdings liegt das nicht nur an den bindungstypen.

Sondern auch einfach an der persönlichkeitsentwicklung.

Und den eigenen gefühlen.

Ich könnte eben nie nur monogam leben und das ist für mich vollkommen gut so.

Am ende musst nur du und dein partner damit glücklich sein.

Da hast du natürlich recht. Es gibt mehr Gründe als nur der jeweilige Bindungstyp 😊.

Jetzt muss ich nur noch meinen zukünftigen Partner dafür kennenlernen 🤣.
****XXX Mann
519 Beiträge
Ich habe irgendwann bzw. schon lange an mir festgestellt, dass ich eine Neigung zum Cuckold habe. Ich sehe das eigentlich auch mehr als eine Veranlagung und weniger als einen Fetisch an.

Derzeit bin ich Single. Trotzdem ist meine Erfahrung damit in der Vergangenheit jene, dass es hilft, das Ganze beim Kennenlernen recht früh zu kommunizieren und zu erklären. Meine Erwartung war dann nicht, dass dieses Thema dann im Mittelpunkt steht und sofort ausgelebt werden muss. Die Hoffnung oder der Wunsch war eher, sich dem gemeinsam als Paar anzunähern und dass die Partnerin daran gefallen findet.

Für mich ist das Cuckolding etwas, was sehr viel Vertrauen und eine starke emotionale Verbindung braucht. Der Reiz liegt für mich darin, die Partnerin nur sexuell zu teilen, nicht aber emotional. Darum könnte ich weder mit Polyamorie noch mit locker-offen etwas anfangen.

Schlussendlich ist also für mich meine "richtige Beziehungsform" schon relativ klar umrissen. Am Ende hängt es dann von der Partnerin und den Umständen ab, wie es sich in der Realität entwickelt.
*********7777 Frau
21 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ****XXX:
Ich habe irgendwann bzw. schon lange an mir festgestellt, dass ich eine Neigung zum Cuckold habe. Ich sehe das eigentlich auch mehr als eine Veranlagung und weniger als einen Fetisch an.

Derzeit bin ich Single. Trotzdem ist meine Erfahrung damit in der Vergangenheit jene, dass es hilft, das Ganze beim Kennenlernen recht früh zu kommunizieren und zu erklären. Meine Erwartung war dann nicht, dass dieses Thema dann im Mittelpunkt steht und sofort ausgelebt werden muss. Die Hoffnung oder der Wunsch war eher, sich dem gemeinsam als Paar anzunähern und dass die Partnerin daran gefallen findet.

Für mich ist das Cuckolding etwas, was sehr viel Vertrauen und eine starke emotionale Verbindung braucht. Der Reiz liegt für mich darin, die Partnerin nur sexuell zu teilen, nicht aber emotional. Darum könnte ich weder mit Polyamorie noch mit locker-offen etwas anfangen.

Schlussendlich ist also für mich meine "richtige Beziehungsform" schon relativ klar umrissen. Am Ende hängt es dann von der Partnerin und den Umständen ab, wie es sich in der Realität entwickelt.

Cuckold ist tatsächlich auch etwas, womit ich mich schon ein bisschen beschäftigt habe und mir vorstellen könnte. Der Reiz, dass es den Mann, den ich liebe erregt, mir zuzusehen ist da. Allerdings komme ich immer wieder an den Punkt, dass es doch irgendwie „unfair“ ist, dass ich mir vorstellen kann vor meinem Partner mit einem anderen Mann Sex zu haben, ich es aber emotional nicht verkraften könnte, ihm das ebenfalls zuzugestehen. Also auch wenn der Partner gar kein Interesse hat, Sex mit einer anderen Frau zu haben, aber die Option müsste doch dann irgendwie schon da sein, damit es eine Beziehung ist, in der beide auf Augenhöhe die gleichen Rechte/ Möglichkeiten haben oder? Weiß nicht ob ich das jetzt so gut formuliert habe und ich hoffe du weißt was ich meine 😅
****007 Frau
3.639 Beiträge
@*********7777 den fehler begehen in beziehungen viele.

Ein Beispiel meine beste freundin liebt 8stunden berg touren. Und das am besten schon um 6uhr morgens.

Also hat sie eine freundin mit der sie das macht. Ich habe absolut kein bedürfnis danach.
Und brauche deshalb auch nicht die option darauf.

Ich kenne paare wo nur für einen part die beziehung offen ist und das voll passt.

Das wichtigste ist wie hier schon erwähnt das beide wissen das bedürfnisse immer kommuniziert werden dürfen.

Und wenn sich irgendwann etwas komisch anfühlt man drüber spricht.

Viele dinge werden dir dann auch erst wenn dus erlebst wirklich klar und mit der richtigen Person.
**********berer Mann
9.145 Beiträge
Für die meisten Menschen dürfte es einen großen Unterschied zwischen einer Wanderung und Sex mit anderen geben. Das ist meiner Ansicht nach ein schlechtes Beispiel pro offener Beziehung.
******l82 Mann
2.652 Beiträge
Naja, beides dient dem Vergnügen.
Was sich unterscheidet, ist das gesellschaftliche Urteil. Ansonsten eigentlich wenig.
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