Ich hab aus Neugierde auch mal eine KI gefragt und dieser deine Kriterien genannt und gefragt, wie „sie“ das sieht. Dabei kamen eine Reihe neuer Fachbegriffe hervor, die auch ich teils noch nicht kannte.
KI-Antwort:
„ 1. Finsexual / Finromantisch
Sehr ähnlich zu gynosexuell, aber etwas präziser formuliert: Anziehung zu femininen Merkmalen (engl. feminine-in-nature), unabhängig vom Geschlecht der Person. Viele nutzen das, weil es klarer ausdrückt, dass es wirklich um Ausdruck/Presentation geht.
2. Androgyne Präferenz / Attraction to femininity
Manche verzichten ganz auf ein festes Label und sagen einfach:
„Ich fühle mich zu femininen Menschen hingezogen.“
Das ist weniger technisch und vermeidet Missverständnisse, gerade außerhalb von queeren Communities.
3. Queer
Ein sehr offener Sammelbegriff. Passt gut, wenn jemand merkt:
„Meine Anziehung und/oder mein Geschlecht passt nicht sauber in klassische Kategorien.“
Der Vorteil ist Flexibilität, der Nachteil: wenig konkret.
4. Pansexuell (mit Präferenz)
Pan bedeutet grundsätzlich: Geschlecht ist kein Ausschlusskriterium.
Viele ergänzen dann: „…mit klarer Präferenz für feminine Menschen.“
Das beschreibt ziemlich genau das, was im Text steht, ohne einen Nischenbegriff zu nutzen.
5. Neptunic / Uranic (seltener, eher in Online-Communities)
• Neptunic: Anziehung zu Frauen und femininen nicht-binären Personen
• Uranic: Anziehung zu Männern und maskulinen nicht-binären Personen
Das kann passen, ist aber deutlich weniger verbreitet und oft erklärungsbedürftig.
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Zum Thema Geschlechtsidentität (bigender etc.):
Neben bigender gibt es auch angrenzende Begriffe wie:
• Genderfluid → das Erleben verschiebt sich über Zeit
• Demigender → teilweise, aber nicht vollständig mit einem Geschlecht identifiziert
• Non-binary → Oberbegriff für alles außerhalb „nur Mann“ oder „nur Frau““
:-)))