Die Bimbofication-Milf
1 – Mittwoch Ich lehnte mich zurück, ich hatte es geschafft!
Meine Tochter Celine hatte vor drei Wochen ihr Studium begonnen und ich, ja es war ich, die sie nach der Trennung von meinem Exmann soweit gebracht hatte!
Aber ich lehnte mich nicht zum ersten Mal zurück, eigentlich lehnte ich mich jeden Abend zurück und fragte mich, was jetzt als nächstes auf mich zukommen würde, sollte oder müsste. In den letzten Jahren stand einfach nur meine Tochter im Vordergrund, ich wollte für sie immer nur das Beste und sie hat es mir mit guten Noten und vernünftigen, rationalem Verhalten zurückgezahlt.
Ich könnte natürlich arbeiten gehen, aber der Unterhalt meines Ex-Manns war so großzügig bemessen, dass ich das überhaupt nicht musste, ganz im Gegenteil, wenn ich arbeiten würde, würde mir vielleicht noch mein Verdienst negativ darauf angerechnet und darauf hatte ich nur überhaupt keine Lust. Mein Leben war angenehm und bequem und dennoch fehlte mir irgendetwas…
Ok, ich ging einmal die Woche ins Fitness-Studio, das konnte ich meinem Körper auch ansehen und wenn ich mich im Spiegel betrachtete, sah ich für eine Mutter mit 39 Jahren auch noch sehr ansehnlich aus. Aber mein Ex war einfach ein Langweiler und ich hatte mich viel zu früh an ihn gebunden, ohne irgendwelche Erfahrungen gesammelt zu haben. Aber plötzlich war ich schwanger und es stand für mich außer Frage, mich dieser Verantwortung zu entziehen und auch Klaus wollte ich aus dieser nicht entlassen, so blieben wir zusammen, wir hatten geheiratet und Celine bekommen. Und sie war ein wunderbares Kind, sie war völlig ohne Probleme aufgewachsen, selbst die Pubertät war ihr kaum anzumerken gewesen, aber ich hatte auch immer Zeit und ein offenes Ohr für sie, wann immer sie es benötigte.
Klaus hatte in der Zeit Karriere gemacht, für mich selbst hätte er vielleicht besser ein bisschen mehr Zeit mit mir und Celine verbracht, aber finanziell konnten wir uns dadurch alles leisten, was wir uns leisten wollten. Allerdings war Klaus kein leidenschaftlicher Liebhaber, er war ein Zahlenmensch und genau nach dem Muster lief auch der Sex ab und so verlor ich immer weniger Lust daran, mit ihm zu schlafen. Selbst die Trennung war ein Sinnbild seiner Leidenschaft, er hatte weder gekämpft noch Tränen vergossen, wir trennten uns, ließen uns scheiden und er bezahlte den entsprechenden Betrag an Unterhalt. Seitdem hatte ich nie wieder was von ihm gehört.
Was hatte ich sonst noch…? Meinen Kegelclub der mittelalten Damen, denen es nur um ihre gesellschaftliche Position ging und wo jede nur ganz genau darauf achtete, dass niemand aus der Reihe tanzte. Natürlich waren es immer soweit ganz lustige Abende und auch die Kegeltouren waren stets stark kulturell geprägt, aber niemand wagte es auch nur, einen Hauch über die Stränge zu schlagen, wie es so von anderen Damenkegelclubs zu hören war.
Aber seitdem ich für Celine nicht mehr die komplette Verantwortung hatte und allein in meiner Wohnung saß, spürte ich, dass mir doch etwas fehlte. Seit Jahren hatte ich keinen Sex mehr, seit der Trennung nicht mehr und vorher konnte ich mich auch nicht daran erinnern, wann es das letzte Mal gewesen war. Ich konnte mich nur noch daran erinnern, dass es nicht sonderlich lange gedauert hatte und ich nicht einmal in die Nähe eines Orgasmus gekommen war, die ich in meinem bisherigen Leben an einer Hand abzählen konnte, zumindest wenn Klaus dafür verantwortlich war.
Jetzt aber war ich frei und ich wollte wissen, ob das Leben nicht noch mehr für mich bereithält, als das, was ich bisher erlebt hatte. Ich hatte mal wieder richtig Lust auf Sex, aber ich wollte heißen, geilen Sex, der mir im Idealfall einen heißen Orgasmus bereiten würde, allerdings sollte der Sex auch so unkompliziert sein, dass der Typ mir nicht anschließend in der Hoffnung auf eine Beziehung hinterherlief und mir nachstellte, das war das letzte, was ich in diesem Moment wollte, aber wie stellte ich so etwas an? Ich konnte ja nicht, wie eine junge Frau einfach einen Mann abschleppen, wie man das von Partys oft hört, das schickte sich für eine Frau in meinem Alter nicht, aber ich hatte auch keine Lust auf endlose Vorgespräche und Gequatsche mit verlogenen Komplimenten, ich wollte eigentlich nur richtig heißen Sex und dabei war es mir egal, wer dafür mein Erfüllungsgehilfe war.
Aber wollte ich es hart? Oder eher zärtlich? Konnte ein Mann so etwas überhaupt darstellen, oder brauchte ich dafür zwei unterschiedliche Männer? Das Problem wurde immer komplexer, je länger ich darüber nachdachte.
Vielleicht sollte ich es erst einmal für mich allein versuchen, auch, um herauszufinden, was ich überhaupt wollte, wie ich es wollte und was mich am intensivsten stimulierte, denn all das wusste ich trotz meines fortgeschrittenen Alters noch nicht einmal selbst über meinen Körper. Und auch, wenn Selbstbefriedigung nicht unbedingt an erster Stelle meiner Bedürfnisse stand, machte es vielleicht Sinn, dass ich mich so meinen eigenen Bedürfnissen nähern und mehr über mich lernen konnte.
Sollte ich mich also streicheln? Mich mit meinen Händen erregen? Oder sollte ich mir vielleicht das eine oder andere Hilfsmittel dafür besorgen? Damit könnte ich die Intensität der Lust selbst steuern und mich vollkommen auf mich konzentrieren. Und für irgendetwas müssen ja die ganzen Sextoys gut sein. Ich stöberte ein wenig durch das Internet, um nach passenden Dildos oder Vibratoren zu suchen, bei manchen Modellen musste ich regelrecht lachen und ich hatte keinen Plan, wie sie funktionieren sollten, dafür bräuchte ich tatsächlich Beratung und außerdem wollte ich wissen, wie sich die Toys auch anfühlen, zumindest in der Hand und das war bei Internetbestellungen ja überhaupt nicht möglich. Und ich wollte es jetzt, in diesem Moment war ich neugierig und ein wenig erregt, etwas Neues auszuprobieren, also goss ich mir ein Glas Sekt ein, was ich normalerweise niemals um diese Uhrzeit machte, aber ich wollte ein wenig lockerer werden, bevor ich in diese mir unbekannte Welt eines Sexshops eintauchte.
Noch nie war ich in so einem Laden gewesen und ich hatte keine Ahnung, was da für ein Publikum herumlief, im schlimmsten Fall waren es notgeile Männer, die nur darauf warteten, dass Frauen hereinkamen, die offensichtlich sexuelle Bedürfnisse hatten, sonst würden sie nicht nach den Dildos schauen. Und dabei hofften sie sicherlich, dass die Frauen sich dann doch lieber dem lebenden Objekt als einem Gummischwanz zuwandten und sie diese abschleppen konnten. Das war so die schlimmste Befürchtung, die ich hatte, aber ob es so war oder nicht, konnte ich nur herausfinden, wenn ich mich auf den Weg, auf meinen Weg machte. Sicherheitshalber zog ich mich so unerotisch an, wie es nur möglich war, ich wollte auf keinen Fall falsche Signale senden, also trug ich einen weiten Pulli, eine normale Jeans und Turnschuhe, da müsste ein Mann schon sehr notgeil sein, um auf so etwas abzufahren.
Im Bus begann mein Herz immer schneller zu schlagen, meine Gedanken kreisten die ganze Zeit darum, wie es in so einem Sexshop wohl ablaufen würde und ich fragte mich, ob es wirklich notwendig war, dass ich so einen Laden betreten würde. Brauchte ich wirklich einen Dildo oder konnte ich mich nicht mit meinen Fingern oder anderen Dingen behelfen?
Aber wenn ich mich vielleicht heute Abend tatsächlich einmal ausprobieren wollte und plötzlich das Verlangen nach einem Gummischwanz haben würde, ich würde mich schwarzärgern, wenn ich dann keinen zur Hand gehabt hätte, nur weil ich zu feige gewesen war, einen Sexshop zu betreten und ich beschloss, nie wieder feige zu sein! Noch immer schlug mein Herz bis zum Hals, als ich an der Haltestelle ausstieg, von der aus der Sexshop in einer Nebenstraße schnell zu erreichen war. Aber irgendwie war es auch ein Kampf gegen mich selbst, ich wollte endlich mutig sein in meinem Leben und vielleicht war der Sexshop eine erste Prüfung, aus der ich gestärkt herausgehen würde, wenn ich sie gemeistert hatte!
An dem kleinen Frisörsalon bog ich um die Ecke in die Sackgasse ein, in der sich der Shop befand. Von weitem sah ich ihn bereits, ein paar Autos parkten davor, aber aus der Entfernung sah er weder schmuddelig noch düster aus, er wirkte wie ein heller, aufgeräumter Laden mit einem etwas speziellen Sortiment, ansonsten hätte er auch in jede Fußgängerzone gepasst. Mein Atem beruhigte sich weiter, als zwei Frauen mittleren Alters aus dem Shop herauskamen, jede mit einer neutralen, schwarzen Plastiktüte in der Hand, wenn da also noch andere Frauen einkaufen würden, waren meine Befürchtungen sicherlich umsonst gewesen.
Jetzt fiel mein Blick auf die andere Seite, rechts von mir befand sich ein weiteres Geschäft, von dem ich noch nie gehört hatte. Was um alles in der Welt sollte das „World of Barbie“ sein? Der Laden wirkte viel greller als der Sexshop und auch die Fetischboutique, die sich daneben befand, überall blinkte und funkelte es, das Schaufenster war überladen mit allerlei Outfits, wobei die Farbe pink absolut dominierte. Kopfschüttelnd blieb ich vor dem Schaufenster stehen, blickte wieder zu dem Sexshop und wieder zum „World of Barbie“, natürlich wollte ich mir einen schicken Dildo kaufen, wenn ich was Passendes fand, aber irgendetwas zog mich auch an diesem Laden magisch an.
Ich zuckte kurz mit den Schultern, in den Sexshop konnte ich gleich auch noch gehen und wenn ich da drin gewesen war, konnte ich es sicherlich nicht mehr aushalten, meinen Sieg über meine Angst und meinen neuen Dildo zu feiern, danach würde ich sicherlich in keinen anderen Laden mehr gehen, sondern so schnell es ging, den Bus nach Hause nehmen, also beschloss ich, diesem bizarren Geschäft einen kurzen Besuch abzustatten. Vielleicht drehte ich mich ja in der Tür bereits wieder um, aber meine Neugier besiegte meine Angst, was mich unglaublich euphorisierte.
Ich ging die wenigen Schritte bis zum Eingang, ich öffnete die Tür und wurde überwältigt von den Eindrücken, die nun auf mich hereinprasselten. Überall blitzte und blinkte es, Lampen flammten auf und erloschen wieder und alles, wirklich alles strahlte in grellem pink. Ich musste mit offenem Mund in der noch immer geöffneten Tür gestanden haben, als mich eine junge Frau ansprach, bei der mir die Kinnlade endgültig bis zum Boden knallte.
„Hallo, ich bin Hannah. Kann ich dir helfen? Du bist zum ersten Mal hier, habe ich Recht?“













