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Libidoverlust beim Mann, wie geht die aktive Frau damit um?

*******amer Paar
29 Beiträge
Themenersteller 
Libidoverlust beim Mann, wie geht die aktive Frau damit um?
Ich bin in der Situation das meine Partnerin nach 20 erotischen Jahren ihre sexuelle Lust durch die Abänderung verloren hat. Ich hingegen habe immer noch eine ausgeprägte Libido und sehne mich nach erotischen Begegnungen.

Da stehe ich vermutlich als Mann nicht alleine da.

Wir hatten ein intensives und interessantes Sexualleben, welches uns leider jetzt verwehrt wird. Obwohl sie mir alle Freiheiten einräumt, ist es altersbedingt nicht mehr so einfach offene Frauen zu finden.

Wie verhaltet ihr euch als Frau bei umgekehrter Situation? Euer Partner hat keine Lust, ihr aber habt mit der Erotik nicht abgeschlossen.
Geht ihr auf Suche, oder findet ihr euch damit ab?
****B64 Frau
828 Beiträge
Durch welche Abänderung verliert man denn die Lust?
*********kend Paar
15.674 Beiträge
Zitat von *******amer:
Ich bin in der Situation das meine Partnerin nach 20 erotischen Jahren ihre sexuelle Lust durch die Abänderung verloren hat. Ich hingegen habe immer noch eine ausgeprägte Libido und sehne mich nach erotischen Begegnungen.

Ich bekomme den Gedankensprung nicht auf die Reihe. Libidoverlust beim Mann? Ich dachte du hättest immer noch eine ausgeprägte?

g/w
*******_he Frau
3.029 Beiträge
naja was würdest du denn machen wenn es umgekehrt wäre? es kommt immer drauf an warum jemand keinen Sex mehr will. Und wie wichtig demjenigen die Treue ist, oder offen für eine offene Beziehung, allerdings dürfte es der männlich Part schwer haben eine Affäre zu finden.
Ganz klar geht einer fremd ohne das der andere es weiß, ist es ein Vertrauensbruch und meistens das Ende der Beziehung.
*******amer Paar
29 Beiträge
Themenersteller 
Abänderung = Wechseljahre
*******amer Paar
29 Beiträge
Themenersteller 
Typische Symptome der Wechseljahre sind unter anderem die Veränderung der Sexualität!
********etal Paar
1.730 Beiträge
Zitat von *******amer:
Abänderung = Wechseljahre
Ich (w) kenne gar keinen Libidoverlust in den Wechseljahren.
Mit sowas würde ich mich als Frau auch nicht abgeben, und einen FA aufsuchen um eine Lösung zu finden.
Genauso würde ich von meinem Partner verlangen, sich an einer Lösung meiner Probleme zu beteiligen und mich nicht aufzugeben. Nur ein anderes Ventil zum Abspritzen zu suchen als Mann ist keine effektive Hilfe.
****ot2 Mann
12.783 Beiträge
Am Anfang sollte wie immer der Dialog stehen.
*******_he Frau
3.029 Beiträge
der Libidoverlust liegt nicht an den Wechseljahren sondern eher an dem Umgang (auch der Partner damit)
aber wie @********etal schon schrieb, vielleicht hat sie einfach keine Lust mehr auf ihren Partner und dessen Spielvermögen.
Mann kann über Yonimassagen und viel reden auch einiges aus dem Weg räumen, aber das wichtigste ist wohl schon die innere Einstellung zu dem Thema.
Nicht umsonst sind Frauen in den Clubs nach den Wechseljahren mit die aktivsten.
*******ed25 Frau
1.201 Beiträge
Es wird ja hier lediglich geschildert, wie das aktuelle Sexleben ist, und dann die Frage gestellt, was Frauen im umgekehrten Fall tun würden. Ich persönlich würde die Freiheiten durchaus nutzen, aber ich finde es nicht schön, meinen Partner irgendwie zu drängen, dass er sexuell aktiv sein „muss“. Ich finde es gut, wie du – so wie es scheint – damit umgehst, und auch deine Frau.

Ihre fehlende Libido kann sich allerdings auch wieder verändern oder zurückkehren. Deshalb würde es für mich auch darauf ankommen, ob ich gegebenenfalls eher abwarte und der Entwicklung Raum gebe.
******aar Paar
968 Beiträge
Wir würden mal klären ob es da nicht vlt eine Möglichkeit gibt etwas gegen den Libidoverlust zu tun. Medikamente, ........ und vorab mal vom Arzt klären lassen. Man muss nicht alles erleiden. Manchmal kann man dagegen was tun, vorausgesetzt man will es auch.
*********ichy Paar
10.929 Beiträge
Wie immer im Leben gibt es immer Beides. Libido Verlust ist vor allem eher ein Thema bei den Herren, wo der Pimmel nicht mehr will. Frauen wollen auch schonmal nicht mehr mit dem Alten pennen, weil... es gibt Gründe. Da sind Kopfschmerzen und Wechseljahre beliebte Ausreden. Und ja, es gibt auch, wahrscheinlich eher wenige Damen, denen die Libido verloren geht.

Lösen können wir das Problem hier nicht, daß muss jedes Paar für sich klären oder ausschweigen. Für die meisten Probleme gibt es Lösungen. Und Sex kann man auch haben, wenn nach einer Prostatabehandlung der Pimmel nicht mehr mitspielt oder nur noch warme Luft spukt. Sex ist mehr als Penetration.
*****rMe Frau
949 Beiträge
Zitat von ********etal:
Ich (w) kenne gar keinen Libidoverlust in den Wechseljahren.
Mit sowas würde ich mich als Frau auch nicht abgeben, und einen FA aufsuchen um eine Lösung zu finden.

Zitat von ******aar:
Wir würden mal klären ob es da nicht vlt eine Möglichkeit gibt etwas gegen den Libidoverlust zu tun. Medikamente, ........ und vorab mal vom Arzt klären lassen. Man muss nicht alles erleiden. Manchmal kann man dagegen was tun, vorausgesetzt man will es auch.

Genau, vorausgesetzt, man will es auch.
Wir wissen ja gar nicht, ob die Frau ihre fehlende Libido stört.

Also wenn es für sie wirklich in Ordnung ist, dass Du Dich mit anderen auslebst, dann finde ich diesen Weg gut. Denn allein schon darauf zu warten, dass ihre Libido zurückkommt, kann schon Druck auf sie ausüben. Andersrum würde ich es natürlich genauso sehen, es macht für mich keinen Unterschied, wer von beiden keine Lust mehr hat.
Warum Du wegen Alter oder Beziehungsstatus keine Affäre finden solltest, verstehe ich nicht.
*******ed25 Frau
1.201 Beiträge
Natürlich kann die Libido in den Wechseljahren nachlassen oder ganz verschwinden – das ist nichts Ungewöhnliches. Eher irritierend ist, wie wenig darüber gesprochen oder gewusst wird. Warum sollte man überhaupt infrage stellen, dass bis zu diesem Punkt ein erfülltes Sexleben bestanden hat?

Hier geht es doch eigentlich um eine andere Perspektive: Wie würden Frauen reagieren, wenn die Situation umgekehrt wäre? Es geht nicht darum, zu bewerten, was die Partnerin des Threaderstellers tun sollte, sondern darum, was Frauen umgekehrt machen würden.
*********kend Paar
15.674 Beiträge
Ich habe mir schon lange angewöhnt zu sagen was ich tun würde weil es sowieso anders läuft und ich mich selten an meine eigenen hehren Ziele halte.

Es käme stark auf den jeweiligen Zustand der Beziehung an. Selten sind Lösungen einfach.

g/w
********deUp Mann
3.771 Beiträge
Wechseljahre mit 64? Auch ganz schön spät dran die Arme.

Wenn es umgekehrt wäre und Frau mit 71 Jahren sich außerhalb der (weiterhin bestehenden) Beziehung vergnügen möchte?
Tja, dann wird sie es auch nicht einfach haben, aber immer noch deutlich einfacher wie du.

Was ich allerdings stark bezweifele, ist, das man sich in dem hohen Alter so ohne weiteres sexuell neu umschaut solange der Partner noch lebt.
*********kend Paar
15.674 Beiträge
Menschen funktionieren selten nach Lehrbuch.
*******exe Frau
6.074 Beiträge
Ich habe zwar der Zeit keine Partnerschaft und auch keine Langjährige und mir fehlt definitiv die Erfahrung, trotzdem sollte Gespräche miteinander führen das A und O sein. Ich habe in meinem Bekannten und Familienbereich das Eine und das Andere. Meine Schwester hatte sich nie so wohl in der Erotik gefühlt, ihr Partner auch nicht, jedoch jetzt im Wechsel ist es anders, sie will jetzt und er ist überfordert und bekommt ihre Signale nicht mit.
Zudem wäre ich die typische Sündenfrau da ich Single bin und werde oft ausgenutzt oder benützt von Freiheitsliebenden Männer.
Deshalb sollten wir einfach uns mal wieder auch an die Gefühlswelt der Anderen sprich dem Gegenüber besinnen. Wie geht's dem eigentlich damit, ist es wirklich Freude oder auch Schaden. Sex wird oft wie eine Notdurft gesehen. Finde ich persönlich schrecklich. Bitte redet miteinander, seid ehrlich zueinander und lasst mal den Egoismus weg. Danke
******l82 Mann
2.652 Beiträge
Also manche legen nach den Wechseljahren erst so richtig los. Weil sie sich frei fühlen und keine Gefahr besteht, dass Nachwuchs passieren könnte.

Andererseits ist eine Beziehung auch immer von der Frage geprägt: Wie kann unsere gemeinsame Sexualität aussehen? Mach einen schönen Abend, setz dich mit ihr hin, diskutiere das Ganze ohne Appell und Druck. Sag ihr, dass du sie immer noch begehrst und begehrenswert findest. Dass dir gemeinsamer Sex und euer "Früher" fehlen. Frag sie, was du ändern kannst, damit sie sich wieder körperlich zu dir hingezogen fühlst. "Ich-Botschaften" sind das Stichwort. Erläutere deine Gefühlswelt.

Mach dich auf unangenehme Antworten gefasst und auf harte Arbeit, denn eine Plauze geht nicht so einfach weg wie mit 20!

Und mach dir klar: Es besteht ihrerseits keine Bringschuld. Aber auch deinerseits keine Verpflichtung, die Nichtbeachtung deiner Bedürfnisse wortlos zu ertragen. Wenn nichts kommt, frag nach Alternativen. Wie könnte sie es ertragen, dass du deine Bedürfnisse erfüllt, wenn sie nicht mehr Teil dieser Erfüllung ist?
*********frech Frau
787 Beiträge
Hier geht es ja nicht um das Problem des TE, sondern darum wie ich als Frau mit dem Libidoverlust meines Partners umgehen würde. Und da ist die Antwort ganz einfach: Verständnis- und liebevoll!

Ich würde ihn nicht bedrängen, sondern zeigen, dass er für mich als Mensch und Mann immer noch wertvoll und liebenswert ist, durch Gesten, Umarmungen, Küsse und Streicheleinheiten. Ich denke, dafür ist jeder Mensch empfänglich. Und zur Befriedigung meiner eigenen Lust gibt es ja Möglichkeiten *zwinker*
******l82 Mann
2.652 Beiträge
Falsch gelesen, sry.
Mein Fehler.
*********kend Paar
15.674 Beiträge
Zitat von ******l82:
Falsch gelesen, sry.
Mein Fehler.

Das ging nicht nur dir so. Ich finde den EP ziemlich irreführend.

g/w
*****rMe Frau
949 Beiträge
Woher kommt denn überhaupt die Annahme, dass eine Frau anders mit dem Libidoverlust ihres Partners umgeht, als andersrum?
Und wenn man nach dem "würde" fragt, so wird natürlich jede Frau von sich sagen, dass sie liebevoll und verständnisvoll wäre. Solange sie noch nicht in dieser Situation ist.
*******ed25 Frau
1.201 Beiträge
Ist es nicht möglich, ein Thema zu eröffnen, ohne dass es sofort zerrissen wird? Es wurde doch bereits ausführlich darüber gesprochen. Der Thread-Ersteller stellt eigentlich nur eine einfache Frage: Ob Frauen bzw. eine Frau den Versuch wagen würde, diese Freiheit für sich in Anspruch zu nehmen. Es geht nicht darum, etwas aufzuzwingen oder zu bewerten, sondern einfach um einen offenen Austausch.
*********frech Frau
787 Beiträge
Zitat von *****rMe:

Und wenn man nach dem "würde" fragt, so wird natürlich jede Frau von sich sagen, dass sie liebevoll und verständnisvoll wäre. Solange sie noch nicht in dieser Situation ist.

Und woher kommt diese "Annahme"? Wissenschaftliche Erkenntnis?
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