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Unterschiedliche Art zu kuscheln. Wie ist das bei euch?

*******acht Frau
80 Beiträge
Themenersteller 
Unterschiedliche Art zu kuscheln. Wie ist das bei euch?
Hallo liebe community,

mich würde interessieren ob ihr das auch schon erlebt habt unterschiedliche Arten wie Menschen miteinander kuscheln.
Manche brauchen ganz viel körperkontakt streicheln und küssen und andere legen einfach nur den Armen über einen ohne mehr.
Das ist zumindest meine Erfahrung und ich wollte generell wissen wie ihr das erlebt und was für euch kuscheln konkret bedeutet?

Bitte eine freundliche und konstruktive Unterhaltung.
Danke.
Profilbild
**********itekt Mann
1.072 Beiträge
Für mich bedeutet Kuscheln vor allem Geborgenheit und Nähe ohne Erwartungsdruck.

Es ist eine Art, dem anderen zu zeigen: „Ich fühle mich wohl bei dir und ich will jetzt gerade ganz nah bei dir sein.“

Ob das nun mit viel Berührung oder eher still und ruhig passiert, hängt für mich stark davon ab, wie der andere Nähe lebt und wie viel Vertrauen da ist.

Ich hab schon erlebt, dass der Kuschel-Stil am Anfang nicht 100% gepasst hat – einer wollte mehr Aktivität, der andere eher Ruhe. Mit der Zeit hat sich das eingependelt, wenn man darüber spricht oder einfach ausprobiert, was beiden guttut.
*******ne72 Mann
496 Beiträge
Am liebsten mit viel körperkontakt und wohliger Wärme, aber natürlich auch in der passenden Situation, wie man sich gerade fühlt und das gegenüber ebenso 🙂
********me79 Mann
22 Beiträge
Ich stimme da in allen Punkten @**********itekt zu. Ich würde es genauso beschreiben. Kuscheln ist für mich auch ein Moment, bei dem an zusammen ist und sich beide völlig frei und wohl fühlen ohne irgendwelche Erwartungshaltungen. Einfach das "da sein" für den Anderen.
******n65 Mann
175 Beiträge
Wir kuscheln grundsätzlich immer vollkommen nackt und manchmal ergibt sich mehr....dieses Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit ist einfach traumhaft. Die gegenseitigen Berührungen zu spüren, ein Spannungsbogen aufzubauen.... ein Traum wäre da mal eine Tantra Massage zu erleben *oh2*
*****983 Frau
300 Beiträge
Bei meinem Partner unbedingt – am liebsten das komplette Kuschelprogramm, mal intensiver, mal etwas sanfter. Egal ob im Bett, abends auf der Couch, beim Faulenzen in der Sonne etc. : Kuscheln geht für mich (fast) überall. Ich genieße und brauche das.❤️
******987 Frau
1.350 Beiträge
Manche brauchen ganz viel körperkontakt streicheln und küssen und andere legen einfach nur den Armen über einen ohne mehr.

Wir machen beides, je nach dem was uns gerade gut tut
Lg
******_hh Mann
792 Beiträge
Skin-to-skin
********isch Frau
434 Beiträge
Ich hätte gerne Brustpelz beim Mann zum Flauschen


*wünschwünsch *hexhex*

Dann bin ich im Kraulnirvana.
*******een Frau
278 Beiträge
Das Kuscheln „nachher“ ist wunderbar. Nähe zulassen und spüren. Dabei noch ein bisschen plaudern. Vielleicht langsam gemeinsam einschlafen. Hach… Ich liebe es.
*********ichy Paar
10.929 Beiträge
Ich verstehe manche Fragestellungen wirklich nicht!
Jeder Jeck ist ander und hat somit andere Bedürfnisse und das gilt für wirklich alles, inklusive Kuscheln.
*********rt69 Mann
7 Beiträge
Ich betrachte das Thema Kuscheln ja auch als „taktilen Dialekte“. Es ist absolut spannend, wie unterschiedlich wir zwischenmenschliche Nähe kalibrieren. In meiner Welt ist Kuscheln weit mehr als nur ein gemütliches Knäuel aus Armen und Beinen – es ist eine Form der Co-Regulation, bei der zwei Nervensysteme versuchen, auf dieselbe Frequenz zu kommen.

Ich habe selbst erlebt, dass es da zweiverschiedene Arten gibt: Die „Haut-Hungrigen“, für die Streicheln und Küsse die Basis-Voraussetzung sind, und die „Anker-Kuschler“. Letztere legen einfach nur einen Arm über einen, als wollten sie sagen: „Ich bin hier, ich halte dich, aber bitte beweg dich jetzt nicht mehr.“

Früher dachte ich fälschlicherweise, dass weniger Bewegung weniger Zuneigung bedeutet. Heute weiß ich: Das ist ein Trugschluss. Für den minimalistischen Kuschler ist die statische Berührung oft ein Zeichen höchster Sicherheit – ein ruhiges Ankern. Die „aktiven“ Kuschler hingegen nutzen die Haut als Kommunikationskanal; jedes Streicheln ist ein kleiner Dialog.

Für mich bedeutet Kuscheln heute, die sensorische Landkarte des anderen zu lesen. Wahre emotionale Intelligenz zeigt sich für mich darin, zu akzeptieren, dass manche Menschen „laut“ kuscheln (mit viel Action) und andere eben „leise“ (durch pure Präsenz). Am Ende geht es doch nur darum, ob die emotionale Resonanz stimmt – egal, ob man sich ineinander verknotet oder einfach nur entspannt als menschliche Therapiedecke fungiert *g*
****az Mann
4.789 Beiträge
Sowas wie Löffelchenstellung meistens. Meistens führt das dann dazu, dass Ich einschlafe oder es zum Sex kommt. Oder manchmal einfach so. Oder man guckt zusammen einen Film oder ähnliches.
******987 Frau
1.350 Beiträge
Zitat von ********isch:
Ich hätte gerne Brustpelz beim Mann zum Flauschen


*wünschwünsch *hexhex*

Dann bin ich im Kraulnirvana.

*grins*
Das mach ich auch sehr gerne
Es beruhigt und entspannt mich
Lg
*******acht Frau
80 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *********ichy:
Ich verstehe manche Fragestellungen wirklich nicht!
Jeder Jeck ist ander und hat somit andere Bedürfnisse und das gilt für wirklich alles, inklusive Kuscheln.
Man muss auch nicht alles verstehen aber man sollte Verständnis haben, dass Menschen immer verschiedene Fragen im Kopf haben und wenn dich das stört dann vielleicht einfach solche Beiträge ignorieren. *zwinker*
*******acht Frau
80 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *********rt69:
Ich betrachte das Thema Kuscheln ja auch als „taktilen Dialekte“. Es ist absolut spannend, wie unterschiedlich wir zwischenmenschliche Nähe kalibrieren. In meiner Welt ist Kuscheln weit mehr als nur ein gemütliches Knäuel aus Armen und Beinen – es ist eine Form der Co-Regulation, bei der zwei Nervensysteme versuchen, auf dieselbe Frequenz zu kommen.

Ich habe selbst erlebt, dass es da zweiverschiedene Arten gibt: Die „Haut-Hungrigen“, für die Streicheln und Küsse die Basis-Voraussetzung sind, und die „Anker-Kuschler“. Letztere legen einfach nur einen Arm über einen, als wollten sie sagen: „Ich bin hier, ich halte dich, aber bitte beweg dich jetzt nicht mehr.“

Früher dachte ich fälschlicherweise, dass weniger Bewegung weniger Zuneigung bedeutet. Heute weiß ich: Das ist ein Trugschluss. Für den minimalistischen Kuschler ist die statische Berührung oft ein Zeichen höchster Sicherheit – ein ruhiges Ankern. Die „aktiven“ Kuschler hingegen nutzen die Haut als Kommunikationskanal; jedes Streicheln ist ein kleiner Dialog.

Für mich bedeutet Kuscheln heute, die sensorische Landkarte des anderen zu lesen. Wahre emotionale Intelligenz zeigt sich für mich darin, zu akzeptieren, dass manche Menschen „laut“ kuscheln (mit viel Action) und andere eben „leise“ (durch pure Präsenz). Am Ende geht es doch nur darum, ob die emotionale Resonanz stimmt – egal, ob man sich ineinander verknotet oder einfach nur entspannt als menschliche Therapiedecke fungiert :)

Vielen lieben Dank für deinen Beitrag. Genau nach so einer Antwort habe ich gesucht denn jetzt verstehe ich den Unterschied und mir war das selbst gar nicht so bewusst.
Vor allem nach deiner Beschreibung wenn ich dir die viel Nähe brauche und viel Kontakt mit der Haut und er ist der Anker.
Und habe es total falsch interpretiert und ihn dann weggestoßen weil ich das Gefühl habe er möchte gar nicht kuscheln.
Genau dafür liebe ich dieses Forum wenn Menschen Antworten die verstehen worum es einen geht. Aber eben weil sie auch selbst diese Erfahrung gemacht haben.
**********artin Mann
426 Beiträge
Meiner Partnerin körperlich Nah sein, ohne dass es in Sex ended. Morgens nach dem Aufwachen, beim fernsehen auf dem Sofa, Abends beim einschlafen.
*******nna Frau
1.163 Beiträge
Zitat von *********rt69:
Ich betrachte das Thema Kuscheln ja auch als „taktilen Dialekte“. Es ist absolut spannend, wie unterschiedlich wir zwischenmenschliche Nähe kalibrieren. In meiner Welt ist Kuscheln weit mehr als nur ein gemütliches Knäuel aus Armen und Beinen – es ist eine Form der Co-Regulation, bei der zwei Nervensysteme versuchen, auf dieselbe Frequenz zu kommen.

Ich habe selbst erlebt, dass es da zweiverschiedene Arten gibt: Die „Haut-Hungrigen“, für die Streicheln und Küsse die Basis-Voraussetzung sind, und die „Anker-Kuschler“. Letztere legen einfach nur einen Arm über einen, als wollten sie sagen: „Ich bin hier, ich halte dich, aber bitte beweg dich jetzt nicht mehr.“

Früher dachte ich fälschlicherweise, dass weniger Bewegung weniger Zuneigung bedeutet. Heute weiß ich: Das ist ein Trugschluss. Für den minimalistischen Kuschler ist die statische Berührung oft ein Zeichen höchster Sicherheit – ein ruhiges Ankern. Die „aktiven“ Kuschler hingegen nutzen die Haut als Kommunikationskanal; jedes Streicheln ist ein kleiner Dialog.

Für mich bedeutet Kuscheln heute, die sensorische Landkarte des anderen zu lesen. Wahre emotionale Intelligenz zeigt sich für mich darin, zu akzeptieren, dass manche Menschen „laut“ kuscheln (mit viel Action) und andere eben „leise“ (durch pure Präsenz). Am Ende geht es doch nur darum, ob die emotionale Resonanz stimmt – egal, ob man sich ineinander verknotet oder einfach nur entspannt als menschliche Therapiedecke fungiert :)

Danke für diese nachvollziehbare und erhellende Beschreibung.
Ich als Ganzkörper -Kuschler und Brustfell-Flauscher bin mit einem Anker-Kuschler zusammen, der zudem auch noch mit den Augen kuscheln kann. Erst dadurch habe ich gelernt, wie beruhigend und friedvoll sich (s)eine Hand anfühlt, wenn sie einfach ruhig und lange zb auf meinem Rücken parkt.
*********lebee Mann
2.401 Beiträge
‚Brauchen‘ . . . is‘ für mich . . .
. . . der falsche Begriff, würde eher sagen, wenn‘s passiert und sich ergibt. Manchmal auch überraschend ganz anders.

So wie gestern.

Mit einer Partnerin aus einem meiner Paarprofile hatte ich gestern ein Massage- und Tantradate mit einem ‚durchreisenden‘ Portugiesen arrangiert. Erstes Date mit ihm.

Ausser, dass in seinem Profil entsprechende Hinweise waren, unser Profil das seinige dazu tat und die Kommunikation entsprechend im Fluss war . . .

Unbekannt.

Es war für mich eines der, wenn nicht DAS beste Tantra+-Date, das ich bislang erlebt hatte. Um mal die Massage- und Streichelzeit netto ungefähr einzufangen: 2 Stunden.

Penetration ? Nebensache. Es war sogar eher so, dass sie sich dann seinen Schwanz griff und ihm bedeutete, dass sie das Ganze mit ‚ihm‘ in ihr unbedingt krönen wolle . . . sich ihm ganz öffnen, ganz hingeben wollend . . .

Er, genauso wenig wie ich, waren jetzt so ‚unbedingt‘ erpicht darauf. Absichtslos eben.

Wie ich das mit meinem Lara in meinem Profil auch beschreibe und was für die Wenigsten, die das noch nicht erlebt haben, nachvollziehbar ist.

Meine Partnerin war heute Morgen noch totaaaal geflashed . . . ein Erlebnis für die Annalen.

Durch die Übertragung und das Empfangen sooooo so vieler Zärtlichkeiten und Steigerung ihrer daraus folgenden Dauer-Orgasmen auf hoher Welle gab sie schon während des Empfangens und danach selbst auch gefühlt weit mehr zurück, als ich das von ihr kannte.

Und so ganz nebenbei haben wir von ihm eine neue Berührungstechnik gelernt bzw. wieder in Erinnerung gerufen . . . Luft . . . Wasser . . . Feuer . . . Erde . . . im Wechsel. Intuitiv.

Für meine geliebte Partnerin ein schöner Ausklang eines Wochenendes, das tags zuvor noch mit einem First Date mit einem eher egoistischen und auf Ficken/Positionswechsel/Kommen fokussierten Lover ‚so la la‘ angefangen hatte. Selbstredend völlig ohne Wiederholungsbedarf bzw. Lust von ihrer Seite.

Aber gibt es da einen ‚Bedarf‘ ? Sowas kannste nich‘ planen. Auch er meinte . . . er hätte sich von Anfang an super wohl gefühlt und sich dann intuitiv in seiner Tantrameisterschaft über ihren Körper treiben lassen . . . war auch für mich ansteckend.
*********Seil Paar
1.274 Beiträge
Wir kuscheln nur außer Haus.
Wenn es im Café oder in der Gaststätte eine freie Couch oder Bank gibt, dann ist das unsere und wir kuscheln wie die Teenager.

Aber zuhause halten wir es mit dem Kuscheln wie unser Kater. Mal kurz und kräftig knuddeln ist OK, aber alles was darüber hinaus geht führt entweder zur Flucht oder wird als Einladung für eine wilde Rauferei ausgelegt.
*******Mix Mann
299 Beiträge
Ist wohl wieder eine Definitions Frage, was wer unter kuscheln versteht. Aber nur den Arm über einen wäre für mich noch kein richtiges "kuscheln" dazu gehört schon einiges mehr .
*********frech Frau
796 Beiträge
Zitat von *********rt69:
Ich betrachte das Thema Kuscheln ja auch als „taktilen Dialekte“. Es ist absolut spannend.....

Lieben Dank für deinen Beitrag!

Auch mir war das in dieser Form nicht bekannt. Jetzt sehe ich vieles klarer und vor allem verständnisvoller und hoffe, dass das "Armumlegen" nicht nur passierte, weil er nicht wusste, wohin mit diesem *traenenlach*
*********frech Frau
796 Beiträge
Zitat von *******acht:


...... und was für euch kuscheln konkret bedeutet?


Sehr viel! Nähe und Geborgenheit, ein Wohlfühlgefühl und das nicht nur nach dem Sex, sondern generell.

Geht es von ihm aus, freut es mich besonders. Ein Zeichen dafür, dass er meine Nähe jetzt will und braucht und mich wohl auch mag (sehr wichtig bei neuen Beziehungen). Ist auch meinerseits ein Zeichen dafür, dass der Mensch in meinem Arm mir wichtig ist.
**********inge2 Mann
386 Beiträge
Das kann sehr unterschiedlich sein. Mal komplett mit Klamotten, dann mal nur leicht bekleidet, unten rum frei oder komplett nackt. Alles möglich. Auch von nur nebeneinander liegen mit wenig Kontakt (weil zu warm bzw. heiß), dann in Löffelchenstellung. Mit streicheln ohne intime Stellen, mit streicheln auch an intimen Stellen (in dem Fall KANN es manchmal zum Sex führen, in vielen Fällen bleibt es beim Streicheln). Wenn Sex explizit das Ziel ist, wird fast immer erst mal eine Weile gekuschelt ...
******orn Frau
245 Beiträge
ich bin kuscheltyp seepocke. ich klammere mich an dir fest und lass da nicht los. egal ob optional auf dem boden an deinem bein oder an deinem oberkörper und deinem herzschlag zuhörend. brauchen oder müssen tu ich das nicht. berührung und nähe sind immer schwer auszuhalten für mich. ist nen total sensory overload. aber manchmal brauch auch ich meine fünf minuten quality time berührung ohne sexuell das was von mir erwartet wird.
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