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Was bedeutet für dich Intimität?

****o34 Mann
3.099 Beiträge
Themenersteller 
Was bedeutet für dich Intimität?
Was bedeutet für dich echte Intimität?

Es bedeutet für mich, um es in Worte zu beschreiben:
Nähe, Vertrauen, Zweisamkeit, Geborgenheit, Zärtlichkeit, Sinnlichkeit, Leidenschaft und Liebe.

Wenn ich mit der passenden Frau zusammen bin, dann kann ich mich auch richtig fallen lassen und genießen. Wenn ich mich wohl fühle, dann bin ich auch eher extrovertiert, vor allem wenn ich weiß, dass die Frau die Führung von mir erwartet/erhofft.Ich kann mich aber auch zurücknehmen (also introvertiert sein) und die Frau machen lassen, wenn sie bestimmte Fantasien und Wünsche hat.Ich kann mich je nach Situation darauf einstellen, was eine gute Eigenschaft von mir ist 🙂
Profilbild
**********itekt Mann
1.072 Beiträge
Für mich bedeutet Intimität weit mehr als nur körperliche Nähe – sie ist eine tiefe Verbindung zwischen zwei Menschen, die auf Vertrauen, Offenheit und gegenseitigem Verständnis basiert.

Echte Intimität entsteht dort, wo man sich fallen lassen kann, ohne sich verstellen zu müssen. Sie umfasst Nähe, Geborgenheit, Zärtlichkeit, Sinnlichkeit, Leidenschaft und Liebe – all das in einer ausgewogenen und authentischen Form.

Für mich ist echte Intimität daher ein dynamisches Zusammenspiel aus Geben und Nehmen, aus Nähe und Freiheit – getragen von gegenseitigem Respekt und ehrlicher Verbindung.
********rmal Mann
859 Beiträge
Vertrauen hat für mich nichts yontimes
Ich vertraue dem Taxifahrer das er mich heil von A nach B bringt oder dem Bankautomat das die Buchung auch so ausgeführt wird wie gewünscht, ohne daran einen Gedanken an Intimität zu verschwenden.

Intim wird es für mich da wo ich wirklich den Intimbeteich berühre.
Po lecken
Den Schweiß aus den Achsel lecke
Oder mir bei der SB zusehen lasse.
*********uest Mann
2.366 Beiträge
Etwas vereinfacht vielleicht: Echte Intimität macht aus zwei Menschen einen. Eine intime Partnerin betrachte und fühle ich als Teil von mir selbst.
****B64 Frau
828 Beiträge
Zwischen Intimität und Intimbereich gibt es schon noch einen großen Unterschied.
Muss man aber vielleicht mit allen Sinnen erleben um ihn zu erkennen.
*****Zwo Mann
430 Beiträge
Intimität heißt für mich ich öffne mich einem anderen Menschen ehrlich und rückhaltlos. Zeige alle meine Seiten, nicht nur die von denen ich denke sie sind besonders toll und vorzeigbar.
Das macht mich verletzlich, erlaubt dem Anderen aber die größtmögliche Nähe zu mir. Unbedingtes Vertrauen ist dafür schon notwendig.

Wenn die Intimität zu meiner Partnerin getrübt ist merke ich es zuerst immer daran, dass ich anfange zu filtern. Verstecke Teile meiner wirklichen Gefühle und Stimmungen und bin eben nicht mehr authentisch.
Dann wird es Zeit für ein offenes Gespräch ...
*******na19 Frau
1.807 Beiträge
Intimität hat wenig für mich rein mit Sex zu tun. Man sagt zwar "man wird intim miteinander" im Sinne hat Sex, aber dies kann ich ohne Intimität.
Intimität ist für mich eine Gefühlsebene und sich verletzlich zeigen können, über Gefühle sprechen, weniger einfach Gedanken teilen.
Sich öffnen können auf mentalen Ebene, nicht im sexuellen Kontext.

Akzeptiert,,verstanden und angenommen werden.
****ody Mann
16.248 Beiträge
Intimität ist für mich die Verbindung zwischen zwei Wesen nach umfassender Öffnung. Bildlich gesprochen die Nacktheit der Seelen, die auf allen Ebenen und besonders sinnlich korrespondieren lässt.
********eide Paar
2.348 Beiträge
Intimität ist etwas anderes als intim sein.
Es ist sich auf den anderen einlassen, ihn verstehen, sich mit seinem Bedürfnissen zu beschäftigen, will sagen eine tiefe Partnerschaft zu begründen und diese zu hsben, die auf gegenseitiges vertrauen gründet
Thats it
*******uel Mann
126 Beiträge
Intimität bedeutet für mich, wenn ich mich jemanden anvertraue und die Person danach Wiedersehen will
Und andersrum, wenn mir ein Mensch etwas anvertrauen kann, was diese vielleicht schlecht aussehen lässt, oder kompromittiert usw. Und es meine Zuneigung nicht verändert
*******ion Mann
16 Beiträge
Sichere Begegnung und Berührung im Raum zwischen Maske und Mensch
****mi Frau
4.868 Beiträge
JOY-Angels 
Intimität ist für mich tatsächlich eher das man sich einander öffnet und das nicht unbedingt körperlich sondern eher indem man frei seine Gedanken austauschen kann…

Die größte Intimität ist die wenn man so offen und frei sein kann das man sich fast wie ein Kind fühlt und albern ist und über verrückte Ideen lachen kann.
Das man das Gefühl hat jemanden gefunden zu haben, der genauso denkt und verrückt ist, oder Gedanken ergänzt, und die eigenen Sätze beenden kann…

Die Verschmelzung des Denkens ist viel intimer als die körperliche Vereinigung… oder zumindest hinterlässt sie eine solch bleibenden Eindruck das er sich unauslöschlich einbrennt….

Wer das mal nicht erlebt hat, der sucht, zumindest meine Erfahrung, diesen Zustand mit einem Menschen wieder…
Sex kann man mit vielen Menschen haben, aber diese Art der Intimität ist etwas das man im Leben vielleicht nur einmal, erlebt….
*******klar Frau
271 Beiträge
Für mich hat Intimität gar nicht so viel mit Körperlichkeit zu tun und findet vor allem in meinen Freundschaften statt, besonders mit Frauen. Da erlebe ich oft eine Tiefe, ein echtes Gesehenwerden und Vertrauen, ohne dass irgendwas erfüllt oder dargestellt werden muss.
Ich merke auch, dass ich mich mit Frauen auf emotionaler Ebene viel leichter und tiefer verbinden kann als mit Männern. Und ich fühle mich unter Frauen oft einfach ernster genommen und besser verstanden. *happy*

Dieses ruhige, selbstverständliche Miteinander fühlt sich für mich intimer an als das, was in einem romantisch-sexuellen Kontext gesucht wird. Da geht’s für mich weniger um Rollen oder Erwartungen, sondern einfach darum, miteinander zu sein.
*********frech Frau
782 Beiträge
In erster Linie geht es mir um meine eigene Intimität, um meine Gefühle, Träume, Ängste, die ich nicht bereit bin mit jedem zu teilen. Dabei geht es um alle Lebensvereiche, nicht nur um Sexualität.

"Mit jemanden intim werden" bedeutet dann, dass ich mich öffne, eine Person an meiner Intimität teilhaben lasse, was natürlich ein hohes Maß an Vertrauen voraussetzt.

"Intimität innerhalb einer sexuellen Beziehung" ist für mich weitaus mehr als der reine sexuelle Akt, so etwas wie "vertrauensvolle Hingabe". Also etwas, was m.M.n. nicht in einem Swingerclub o..ä. tatsächlich ausgelebt werden kann...... jedenfalls nicht von mir. Dort geht es vermutlich eher um die Auslebung der eigenen Lust.
****4me Frau
5.875 Beiträge
Ich bin da bei @*******klar und @****mi .

Intimität hat für mich nichts mit Körperlichkeit zu tun, sondern mit emotionaler Nähe, tiefer Verbindung, dem "ganz ich sein können" und genauso gesehen und geliebt zu werden (und ich meine hier nicht nur romantische Liebe).
****ody Mann
16.248 Beiträge
Zitat von *********frech:
In erster Linie geht es mir um meine eigene Intimität, um meine Gefühle, Träume, Ängste, die ich nicht bereit bin mit jedem zu teilen. Dabei geht es um alle Lebensvereiche, nicht nur um Sexualität.

"Mit jemanden intim werden" bedeutet dann, dass ich mich öffne, eine Person an meiner Intimität teilhaben lasse, was natürlich ein hohes Maß an Vertrauen voraussetzt.


Das habe ich so noch nie gelesen, aber es gibt für mich Sinn. Bevor ich mit anderen intim sein kann, brauche ich die Intimität (und somit Transparenz) mit mir selbst. Das was war und das was ist.
*******een Frau
278 Beiträge
Intimität ist für mich eine ganz besondere Nähe zueinander. Das kann ein kurzer Moment sein-ein Gespräch und Blicke, bei denen man sich wirklich nah kommt.
Das kann natürlich auch eine Art körperliches Verschmelzen sein.
Kein Dauerzustand, sondern ein wunderbares, manchmal auch flüchtiges Gefühl.
******rta Mann
59 Beiträge
Zwar ein etwas philosophischerer Zugang, aber durchaus spannend, der von François Jullien in „Vom Intimen“:

Sinngemäß: Intimität bedeutet in seiner ursprünglichen Bedeutung zweierlei: etwas zutiefst Inneres (einen intimen Gedanke haben), oder etwas zwischen zwei Menschen Stattfindendes (eine intime Beziehung haben).

Damit stellt einen der Duden vor ein Rätsel, weil hier wohl zwei unterschiedliche Bedeutungen gegeben sind. Ist es vielleicht dieses zutiefst Innere, das sich in einer Beziehung nach außen kehren kann ?

Auf solche Fragen gibt das Buch einen wenn auch nicht ganz einfach zu lesenden, trotzdem aber spannenden Zugang.

Spannend ist auch die Frage im Buch, wie man Zugang zu diesem Intimen erlangt. Das wird am Beispiel Rousseau erläutert, anhand seinen „Bekenntnissen“. In diesen Bekenntnissen im Zeitalter der Aufklärung schreibt er ja ganz zu Beginn, dass er sich, in einer streng situierten Gesellschaft, nun offenbaren möge und dass niemand über ihn zu richten hat anders als der Herr selbst.

Was mag das wohl über den Zugang zum Intimen in uns, diesem flüchtigen Stoff, sagen ?

Ein gutes Buch zu deiner Frage auf jeden Fall *zwinker*
*****nne Frau
3.933 Beiträge
JOY-Angels 
@******rta

Dein Beitrag beantwortet die Frage nicht, nämlich "Was bedeutet für dich Intimität"

Für mich bedeutet Intimität Berührungen, Austauschen von Zärtlichkeiten, sexuelle Handlungen mit einem mir sehr vertrauten Menschen. Das Verschmelzen der Körper, Küssen, alles das zu tun, was ich nicht mit irgendeinem Menschen tun würde.
********isch Frau
414 Beiträge
Intimität empfinde ich mehr im vertrauensvollen Miteinander, sich seelisch nackig und wehrlos zeigen zu können.
Körperlich - hat bei mir ein wenig gelitten. Inniges Knutschen vielleicht noch. Reiner Sex ist für mich keine Intimität mehr.
Irgendwie schade eigentlich *nachdenk*
****ody Mann
16.248 Beiträge
Dieses seelisch nackt Machen klingt nach einer leichten Übung. Ich würde denken, ich habe überwiegend halbnackt erlebt.
******rta Mann
59 Beiträge
@*****nne
… und doch geht dieses Verständnis auf mich über und bedeutet das dann auch für mich.
********rmal Mann
859 Beiträge
Ich wurde beim ausleben von Intimität auf sexueller Basis noch nie enttäuscht.

Beim nackig machen seelischer Intimität sehr sehr oft.

Von daher steht für mich fest das ich es besser bleiben lasse in Zukunft und mich auf das sexuelle konzentriere anstatt am Ende des Tages nackig dazustehen.
Mein masochidmus ist da nicht sonderlich ausgeprägt.
******l82 Mann
2.652 Beiträge
Intim bedeutet für mich vor allem eins: sich bewusst verletzlich machen. Nicht nur den Körper, sondern auch den ganzen Rest, den alle normalerweise gut versteckt halten

Selbst als Top mache ich mich angreifbar. Ich lebe meine Gelüste aus, aber ich muss meiner Partnerin vertrauen, dass sie das, was ich ihr zeige und mit ihr mache, nicht irgendwann gegen mich verwendet. Dass sie nicht plötzlich Anzeige erstattet weil es „doch zu weit“ ging, oder später in einem Streit damit droht.

Das ist kein kleiner Vertrauensvorschuss. Das ist ein Risiko. Mit möglicherweise lebensverändernden Konsequenzen.

Sie wiederum vertraut mir, dass ich ihre Grenzen nicht nur respektiere, sondern sie gemeinsam mit ihr ertaste, ohne sie dabei kaputtzumachen. Dass ich das Safeword als solches verstehe, dass ich Aftercare betreibe.

In der Selbstverteidigung gibt’s den Spruch: Überall da, wo ein Kuss sich gut anfühlt, tut ein Schlag besonders weh.

Der gilt auch außerhalb des Bettes.

Meine Partnerin kennt meine Ängste, meine echten Schwächen, die Stellen, an denen ich nicht der Typ bin, den ich andere in mir sehen lasse.

Sie kennt die hässlichen Teile. Die unsicheren, die egoistischen, die kaputten. Und ich kenne ihre.

Wir „küssen“ uns genau dort. Wir helfen, stützen, versorgen uns gegenseitig die Stellen, die wehtun, wenn sie berührt werden. Aber genau deshalb wäre der Schaden, wenn einer von uns diese Offenheit missbrauchen würde, so brutal. Ein Verrat an diesen Stellen zerstört nicht nur das Vertrauen. Eer vergiftet die Fähigkeit, überhaupt wieder intim zu werden. Mit derjenigen. Und manchmal auch mit der Nächsten. Man wird vorsichtiger. Härter. Zynischer. Und ein Stück weit kaputter. Jede Scherbe verschönert zwar das Kintsugi, aber dafür muss erstmal was zerbrechen.

Wie vertraut man dann wieder, ist die große Frage?

Es gibt den Spruch:
Wir verlieben und in die Lügen und Stärken. Und wir lieben trotz der Wahrheit und Schwächen.

Ich glaube, wenn ich noch etwas mehr kaputt gegangen wäre in der letzten Beziehung vor meiner jetzigen, dann wäre ich vielleicht nicht mehr zu retten gewesen.
Dann hätte ich meine Schwächen nicht mehr zeigen können, eine Partnerin gefunden, die genau das braucht und ich wäre unglücklich geworden.

Aber ein Kater fällt bekanntlich nicht zweimal vom selben Zaun. Jetzt weiss ich hoffentlich, worauf ich achten muss. *zwinker*
********isch Frau
414 Beiträge
Zitat von ******l82:

Wie vertraut man dann wieder, ist die große Frage?

Man wird vorsichtiger. Nicht zynischer.

Ich lass nicht mehr jeden in mein Leben. Egal wie optisch ansprechend.
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