Ich glaube, mein Gehirn ist wie so ein Browser mit 27 Tabs offen…
im Alltag schaffe ich es immerhin, die meisten davon einfach zu ignorieren.
Abschalten klappt bei mir tatsächlich ganz gut –
wenn Feierabend ist, ist Feierabend. Der Rest darf sich dann selbst sortieren.
„Ganz bei mir“ bin ich komischerweise selten im Stillstand, sondern eher wenn ich irgendwas tue:
Sport, Radfahren, irgendwo sitzen und aufs Wasser schauen…
oder dieses Phänomen, wenn man plötzlich merkt: „Okay, seit 20 Minuten denke ich an nichts.“
Passiert selten, fühlt sich aber an wie ein kleiner Systemneustart.
Beim Sex ist’s wie mit gutem WLAN:
Wenn die Verbindung stabil ist, läuft alles flüssig 😏
Wenn nicht… merkt man sofort, dass irgendwas im Hintergrund lädt, was da eigentlich nichts zu suchen hat.
Was ich gelernt habe:
Man kann den Moment nicht erzwingen – aber man kann ziemlich gut dafür sorgen, dass er Lust hat, vorbeizukommen.
Und wenn er dann da ist… besser nicht groß drüber nachdenken.
Der verschwindet schneller als man „Gedankenkarussell“ sagen kann 😄