Ich musste erst einmal die richtigen Begriffe klären und habe folgende Unterteilung für einen Plug gefunden, die ich jetzt einfach verwende, damit es verständlich bleibt.
Vorne ist die Spitze beziehungsweise der Kopf, also der Teil, der zuerst eingeführt wird.
In der Mitte befindet sich der Steg oder Hals.
Hinten ist die Basis, auch Fuß oder Stopper genannt.
Mir sind dabei vier wichtige Punkte aufgefallen, die eine große Rolle spielen. Der Steg sollte möglichst dünn sein. Außerdem ist das Verhältnis zwischen Kopf und Steg entscheidend. Dazu kommt, dass man sowohl zu entspannt als auch zu angespannt sein kann, was jeweils Probleme machen kann.
Ein Beispiel dazu: Ein Plug wie auf Bild drei würde bei mir wahrscheinlich wieder herausrutschen, weil das Verhältnis zwischen Kopf und Steg zu gering ist. Es fehlt dieses „Einrasten“ hinter dem Schließmuskel. Ein Modell wie auf Bild vier würde eher funktionieren, aber auch das hängt stark vom eigenen Körper ab.
Wenn ein Plug nicht hält, kann das verschiedene Gründe haben. Entweder ist der Kopf zu klein, der Steg zu groß oder du dick oder der Körper reagiert so, dass er ihn nicht festhält. Dabei spielt der Spannungszustand eine große Rolle. Wenn man zu entspannt ist, greift der Schließmuskel nicht richtig und es fehlt der Halt. Ist man dagegen zu angespannt, reagiert der Körper wie beim Toilettengang und drückt den Fremdkörper aktiv wieder heraus.
Zur Einordnung kann der Toilettengang ein grober Vergleich sein. Wenn alles eher locker und kontrolliert funktioniert, ist man wahrscheinlich entspannter. Wenn es sehr schnell geht oder man stark pressen muss, ist die Muskelspannung eine andere. Das ist natürlich nur ein Vergleich, kann aber helfen, den eigenen Körper besser zu verstehen.
Was helfen kann, ist ein Plug mit einem dünneren Steg und einem größeren Kopf (Durchmesser). Das kann für besseren Halt sorgen, kann aber auch intensiver sein. Eine andere Möglichkeit sind aufblasbare Plugs. Diese passen sich an und haben oft eine birnenförmige Form, wodurch sie besseren Halt bekommen können.
Wichtig ist in jedem Fall, dass ein Stopper vorhanden ist, damit nichts hineinrutschen kann. Wenn man unsicher ist, sollte man lieber einen Plug mit einer größeren Basis beziehungsweise einem breiteren Stopper wählen.
Am Ende ist es immer ein Zusammenspiel aus der Form des Plugs, dem Verhältnis von Kopf zu Steg und dem eigenen Beckenboden beziehungsweise Schließmuskel. Der Körper reagiert je nach Situation unterschiedlich, und genau das macht hier den entscheidenden Unterschied.