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Welchen Stellenwert haben Liebesbeziehungen in eurem Leben?

*******klar Frau
226 Beiträge
Themenersteller 
Welchen Stellenwert haben Liebesbeziehungen in eurem Leben?
Ich bin schon länger Single und denke in letzter Zeit viel darüber nach, welchen Platz Liebesbeziehungen zukünftig in meinem Leben einnehmen sollen.

Ich habe mir in den letzten Jahren ein Leben aufgebaut, das meinem Wesen voll und ganz entspricht. Ehrlich gesagt ging es mir lange nicht mehr so gut wie jetzt und das ganz ohne Beziehung.
Ich bevorzuge ein eher ruhiges Leben, mit viel Zeit für mich alleine, für meine Freundschaften, für meine kreativen, literarischen und sportlichen Interessen, natürlich auch für meinen erfüllenden Job und für all das, was mir wirklich entspricht. Dieses Leben fühlt sich für mich vollständig an, ohne dass etwas fehlt. Daher bin ich auch nicht auf der Suche nach einem Partner.

Früher war das anders, da hatte Beziehung für mich eine sehr hohe Priorität. Ich habe viel investiert, mich oft angepasst um die Beziehung zu stabilisieren, viel Energie hineingegeben. Oft mehr, als mir eigentlich gut getan hat.

Das heißt nicht, dass ich Liebesbeziehungen grundsätzlich ausschließe, aber sie wären für mich eher eine Ergänzung. So etwas wie die Kirsche auf der Sahnetorte, nicht mehr die Sahnetorte selbst.
Selbst wenn ich wieder eine Beziehung hätte, würde sie nicht mehr diesen zentralen Platz einnehmen wie früher. Wichtiger ist mir inzwischen ein Leben, das für mich funktioniert, unabhängig davon, ob jemand an meiner Seite ist oder nicht.

Mich würde interessieren:
• Wie wichtig sind euch Liebesbeziehungen in eurem Leben?
• Haben sie für euch einen zentralen Stellenwert oder eher einen ergänzenden?
• Und hat sich das bei euch im Laufe der Zeit verändert?

Ich bin gespannt auf eure Perspektiven. *happy*
*********paar Paar
58 Beiträge
Unsere Liebesbeziehung hat für uns beide den höchsten Stellenwert.
Sowohl privat, wir leben, lieben und lachen zusammen, als auch beruflich.
Ich bin seit 28 Jahren in der Sexual und in der Paarberatung tätig und seit der Chef mit dabei ist, trauen sich auch die Männer mehr aus sich rauszugehen.
Wir sind absolute Priorität für einander.
Der Chef für mich und ich tatsächlich auch für den Chef.
********aten Paar
2.081 Beiträge
Seit 40 Jahren sind wir ein Paar. Wir beide sind niemals Singles gewesen. Keinen Tag lang.

Seit 16 Jahren sind wir im Joyclub und kennen viele Leute und viele Leute kennen uns.

Gerade aus der Szene der kinky Party People kennen wir viele Frauen, teilweise im Alter von unter 25 Jahren. Von denen bekommen wir sehr oft das Feedback, dass sie es gut finden, dass wir schon so lange zusammen sind. Einige von den Mädels halten von sich aus so eng Kontakt zu uns, dass wir das Gefühl haben, die sehen in uns eine Art Vorbild. Ich glaube, viele junge Frauen wünschen sich auch so ein Leben in treuer und trotzdem offener, sexpositiver Partnerschaft, wie wir es führen.

Vor einiger Zeit lief im Joyclub ein Live-Stream zum Thema "Gütliche Trennung ohne Verletzte".

Da haben wir uns aus Spaß angemeldet, um einen Testballon zu starten, ob und wie unser Joyclub-Umfeld darauf reagiert (die Anmeldung wurde auf unser Pinwand angezeigt).

Unsere Anmeldung hat einen wahren Sturm ausgelöst. Einiger unser Freunde haben uns direkt kontaktiert und gefragt, "was da bei uns los sei".

Aber auch entferntere Bekannte haben uns auf der einen oder anderen Party beiseite genommen und vorsichtig angefragt, ob bei uns alles in Ordnung ist.

Da sieht man, dass langjährige Beziehungen einen sehr hohen Stellenwert haben.
Das sehen wir auch so.

Unsere Eltern haben jetzt so langsam ihr Lebensende erreicht. Wir sehen, wie liebevoll, aber auch verständnisvoll sie miteinander umgehen.

Auch uns ist klar, dass irgendwann nur noch eine(r) von uns zurückbleiben wird (hoffentlich nur für einen kurzen Zeitraum). Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass wir bis zum Schluzss zusammenbleiben werden.
*******1971 Mann
162 Beiträge
Liebesbeziehung haben leider auch sehr oft mit Schmerz zu tun. Muss natürlich nicht sein aber meist passiert es doch. Es muss nicht mal das betrügen sein oder Geheimnise. Manchmal stellt sich auch eine Krankheit zwischen einen. Dann kann sich alles ändern. Kann hier auch aus Erfahrung sprechen. In einem Moment ist alles noch in Ordnung und dann schlägt das Schicksal zu. Das Herz und die Seele sind noch verbunden doch körperlich lebt man wie auf einem anderen Planeten. Was nun tun? Denn nichts ist schlimmer in der Zweisamkeit wie die Einsamkeit. Doch dies geschieht ja nicht weil die Liebe nicht vorhanden ist sondern die Krankheit jegliches Gefühl abstellt. Für beide Seiten ein sehr belastendes Gefühl. Somit sind für mich wahre Liebe nicht nur Worte und trotzdem Leiden beide darunter.
*******Punk Frau
8.496 Beiträge
Ich hätte gerne mal wieder eine Liebesbeziehung. Aber ohne emotionale Co-Abhängigkeiten.

Gerne mit viel Tiefgang gepaart mit Leichtigkeit.
.
*******icht Mann
3.860 Beiträge
@*******klar

Deine Beiträge in diversen Threads spiegeln inhaltlich oft wieder, was du auch hier thematisierst. Aktuell scheint das bei dir ein Thema zu sein.

Inhaltlich und kontextural denke ich dich gut zu verstehen, weil ich vieles von dem was du beschreibst selbst so erlebt habe bzw. so handhabe. Im Prinzip kann ich alles was du schreibst und dir in dem Kontext für die Zukunft vorstellst so stehen lassen, weil das reflektiert und klar wie ein roter Faden in sich schlüssig ist.

Reflexion und Klarheit sind sehr wichtig, aber meiner Erfahrung nach nicht der Schlüssel. Auch die Vorstellung jemanden als Ergänzung in sein Leben zu lassen, besagt indirekt, dass noch etwas bei einem selbst fehlt, um ganz zu sein. Ergänzungen haben das Potential zur Abhängigkeit. Insofern halte ich in dem Zusammenhang die emotionale und psychische Autonomie für einen Vorteil.

Fehlt nur noch der Schlüssel und der adäquate andere Part, der ein vergleichbares inneres Wertesystem hat und in seiner Disposition ähnlich aufgestellt ist wie du.

Alles Weitere bestimmt euere zwischenmenschliche Interaktion und das Leben selbst.
*******ed25 Frau
845 Beiträge
Ich finde die Frage ehrlich gesagt gar nicht so leicht zu beantworten. Ich bin seit fast 30 Jahren mit meinem Partner zusammen und kenne es dadurch eigentlich gar nicht mehr anders. Vieles hat sich einfach über die Zeit entwickelt, ohne dass man das immer bewusst so geplant hat.

Natürlich hat meine Beziehung einen sehr großen Stellenwert in meinem Leben. Aber gleichzeitig haben wir es im Laufe der Jahre geschafft, uns auch ein Stück weit unser eigenes Leben zu erhalten. Also nicht im Sinne von Distanz, sondern eher, dass jeder auch für sich sein kann und Dinge unabhängig vom anderen macht.

Wir machen längst nicht mehr alles zusammen, und das fühlt sich auch gar nicht falsch an. Im Gegenteil, es gibt uns beiden eine gewisse Freiheit. Wir fragen uns nicht ständig um Erlaubnis oder müssen alles bis ins Detail abstimmen. Jeder gestaltet seine Freizeit so, wie es für ihn passt. Natürlich wissen wir, was beim anderen ansteht, und nehmen Rücksicht darauf, aber es ist kein „wir müssen alles gemeinsam entscheiden“, sondern eher ein selbstverständliches Miteinander.

Das hat sich mit der Zeit einfach so entwickelt. Am Anfang war vieles enger, intensiver, vielleicht auch abhängiger. Und mit den Jahren ist daraus etwas geworden, das sich freier anfühlt, aber gleichzeitig nicht weniger verbunden ist.

Und bei allem, was sich verändert hat, ist eines gleich geblieben: Mein Partner ist und bleibt einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben
****az Mann
4.769 Beiträge
Zitat von *******klar:
• Wie wichtig sind euch Liebesbeziehungen in eurem Leben?
• Haben sie für euch einen zentralen Stellenwert oder eher einen ergänzenden?
• Und hat sich das bei euch im Laufe der Zeit verändert?

Genauso, wie du es in deinem Beitrag beschreibst.
********isch Frau
237 Beiträge
Wenn ich jemanden lieb habe, hat das schon einen hohen Stellenwert.
Wenn ich keinen habe, dann nicht. Ist auch so völlig ok, ein Loch in meinem Leben gibts nicht. Eine schöne Beziehung bringt Glitzer ins Leben.
*********oman Frau
267 Beiträge
Ich liebe eigentlich immer. Manchmal viel und intensiv. Manchmal flüchtiger, leichter. Noch nie nicht.
Gerne unterschiedliche Menschen auf unterschiedliche Arten.
Es fühlt sich so an, als wäre in meinem Herz Platz für viele sehr verschiedene Arten und Dauern von Lieben.
Und es fühlt sich gut an. Auch wenn es hin und wieder zu kleinen „Liebeskümmerchen“ kommt. Ich genieße das Fühlen.
******W87 Frau
499 Beiträge
Ich glaube das ändert sich im Laufe des Lebens. In jungen Jahren steht die Liebe und der Partner oft an erster Stelle. Erst zu zweit fühlt man sich als Ganzes. Trennt man sich und hat erwachsene Kinder konzentriert man sich wieder mehr auf sich selbst. Sobald man unabhängig und selbstständig sein Leben ganz alleine meistert, rückt die "Liebe" eher in den Hintergrund. So wie du finde ich es ist ne nette Ergänzung aber nicht essenziell wichtig für mein gutes und schönes Leben und meine Zufriedenheit. Wichtig sind für mich aber Familie und Freunde und auch mehrere F+.
*******Nice Mann
20 Beiträge
Also ich persönlich komme aus einer sehr schweren Beziehung (und Ehe) mit Gaslighting, psychischer Gewalt etc., und für mich ist eine Liebesbeziehung im Moment kein Ziel. Was passieren würde, sollte es trotzdem soweit kommen, kann ich nicht sagen. Ich suche jedenfalls nicht danach. Es gibt Menschen, die mir sehr am Herzen liegen, die in schwierigen Zeiten bei mir gestanden haben, und ich habe Kinder - mein Leben ist so wie es ist komplett, lebenswert und ich finde jeden Tag was zu tun (als voll berufstätiger ;)). "Die Kirsche auf der Torte" finden wäre trotzdem was, warum eigentlich nicht. Aber alle Frauen in Dating-Apps, die "endlich ankommen" wollen oder mit 40+ von Familie gründen sprechen, sind definitiv nichts mehr für mich.

Wissen, was man nicht mehr will, ist auch schon viel wert. Ich würde jedenfalls keine Freunde, keine Hobbys mehr aufgeben für eine Beziehung.
*****a63 Frau
8.817 Beiträge
Meine Beziehung ist mir mir wichtig und steht damit an erster Stelle.

Lange war ich Single, welches das kleinere Übel zur zerütteten Beziehung war.

Ich glaubte auch nicht mehr, noch einmal jemanden zu finden.

Umso mehr schätze ich meinen Partner an meiner Seite zu haben, welcher unverhofft in mein Leben trat.
****Med Frau
14 Beiträge
Schön zu wissen dass es auch noch andere gibt die keine Zeit und Kompromisse in eine Beziehung stecken.
Plus, schön zu lesen wie einige in ihrer Beziehung aufgehen, ein Lichtblick für mich.

@*******klar
Ich führe eine sehr intensive und liebevolle Beziehung mir mir, ich kann nicht klagen, ich weiß was ich möchte. Muss aber auch dazufügen, dass ich nunmehr seit 20 Jahren alleinerziehend bin und traurig aber wahr erfolgreich eine Art Partnerschaft ohne schnick & schnack führe. Wir sind wie ein altes Ehepaar, es ist einfach kein Platz für eine andere Person. Drei ist einer zu viel.



Mich würde interessieren:
• Wie wichtig sind euch Liebesbeziehungen in eurem Leben?
What is love?
• Haben sie für euch einen zentralen Stellenwert oder eher einen ergänzenden?
Weder noch.
• Und hat sich das bei euch im Laufe der Zeit verändert?
nope
*******frei Mann
1.790 Beiträge
@*******klar

Das Leben, das Du beschreibst, das lebe ich seit über 20 Jahren.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass eine Liebesbeziehung mein Leben verbessern würde. Deshalb würde ich auch nicht von Kirsche oder Sahnetorte reden.

Es gibt im Gegenzug aber auch keinen Grund irgendwas auszuschließen.
********deUp Mann
3.705 Beiträge
Für mich klingt der Text nach...50zigsten überschritten, Kinder aus dem Haus.
Und huch, plötzlich taucht da der Partner wieder auf. Na den können wir jetzt auch nicht mehr brauchen, man kennt sich ja kaum noch.

Schon zigmal so gelesen und gehört. Eher eine Art Normalzustand als eine Seltenheit.
Da denkt man zunächst mal an was anderes. Nicht wenige stellen dann fest...och klappt doch ganz gut als Single. Schon schön wenn man sich nach niemanden mehr richten muss. Bleibe ich mal bei, eventuell besser als sofort wieder ein Pflegefall am Bein.

Lange Rede kurzer Sinn.

Nicht so viel drüber Nachdenken. Wenn du dem richtigen begegnest ist das meiste der jetzigen Denke ohnehin nur noch Schall und Rauch.
Dann steigt der Stellenwert für Partnerschaft ganz schnell wieder.
Der Begriff "Beziehung" wird vielen fast schon zum Unwort erkoren. Wenngleich es natürlich nichts anderes ist.
********_one Mann
36 Beiträge
Nach der letzten Bezieh.inder ich wie es scheint derbe über Jahre betrogen,abgezockt wurde hintentrum und ich bereits knapp 40j. bin ,...hat sich das erledigt. Nachwuchs ist bereits vorhanden , Erst das eigene Leben wieder auf die Reihe bekommen.
*****Jez Frau
787 Beiträge
Liebesbeziehungen haben in meinem Leben derzeit keinen Platz. Ich bin seit 9 Jahren Single und alleinerziehend. Ich habe mir mein Leben so eingerichtet wie es für mich passt und ich genieße es.
Ich möchte beruflich noch einiges erreichen und ich habe einfach gemerkt, daß ich sehr viel Zeit für mich brauche.
Da wäre kein Platz für einen Partner.
****ot2 Mann
12.611 Beiträge
Ich habe nicht verstanden, warum speziell von "Liebesbeziehung" die Rede ist.

Das Ausmaß von Verliebtheit/Liebe kann sehr variabel sein und ist m. E. für die Art der Beziehung nicht ausschlaggebend.
Die Formeln: feste Beziehung -> viel Liebe, bzw. lockere Beziehung -> wenig Liebe, stimmen meines Erachtens nicht.
**********_2026 Frau
43 Beiträge
Zitat von *******klar:
Welchen Stellenwert haben Liebesbeziehungen in eurem Leben?
Ich bin schon länger Single und denke in letzter Zeit viel darüber nach, welchen Platz Liebesbeziehungen zukünftig in meinem Leben einnehmen sollen.

Ich habe mir in den letzten Jahren ein Leben aufgebaut, das meinem Wesen voll und ganz entspricht. Ehrlich gesagt ging es mir lange nicht mehr so gut wie jetzt und das ganz ohne Beziehung.
Ich bevorzuge ein eher ruhiges Leben, mit viel Zeit für mich alleine, für meine Freundschaften, für meine kreativen, literarischen und sportlichen Interessen, natürlich auch für meinen erfüllenden Job und für all das, was mir wirklich entspricht. Dieses Leben fühlt sich für mich vollständig an, ohne dass etwas fehlt. Daher bin ich auch nicht auf der Suche nach einem Partner.

Früher war das anders, da hatte Beziehung für mich eine sehr hohe Priorität. Ich habe viel investiert, mich oft angepasst um die Beziehung zu stabilisieren, viel Energie hineingegeben. Oft mehr, als mir eigentlich gut getan hat.

Das heißt nicht, dass ich Liebesbeziehungen grundsätzlich ausschließe, aber sie wären für mich eher eine Ergänzung. So etwas wie die Kirsche auf der Sahnetorte, nicht mehr die Sahnetorte selbst.
Selbst wenn ich wieder eine Beziehung hätte, würde sie nicht mehr diesen zentralen Platz einnehmen wie früher. Wichtiger ist mir inzwischen ein Leben, das für mich funktioniert, unabhängig davon, ob jemand an meiner Seite ist oder nicht.

Mich würde interessieren:
• Wie wichtig sind euch Liebesbeziehungen in eurem Leben?
• Haben sie für euch einen zentralen Stellenwert oder eher einen ergänzenden?
• Und hat sich das bei euch im Laufe der Zeit verändert?

Ich bin gespannt auf eure Perspektiven. *happy*

Liebesbeziehungen betrachte auch ich mittlerweile als Trainingsort zur persönlichen Entwicklung, denn nicht anderes ist der Sinn dahinter (für mich). Wenn ein Partner meine Werte, mein Denken und meine Interessen in hohem Maße teilt, dann sehe ich Kompatibilität, was ein Miteinander angeht. Alles andere wäre zu spannungsreich und für niemanden wirklich erstrebenswert. Ich kann mit Männern, mit denen mich kaum etwas verbindet, oft nichts anfangen. Ich sehe also für mich kein Entwicklungspotential, eher Rückschritt, und deswegen kommen solche Herren für einen gemeinsamen Weg selten in Frage.
In der Tat suche ich mir Menschen danach aus, ob ich ich selbst bleiben kann, ohne mich verstellen zu müssen, damit ich in ihr Weltbild passe. Das Single-Leben hat Vor- und Nachteile wie Liebesbeziehungen auch. All das, was während eines Single-Lebens gelernt wurde, z.B. immer für sich selbst gut zu sorgen, sollte in einer Partnerschaft auch stattfinden, ohne sich "zu verlieren", denn das ist die Herausforderung dabei. Ich bin daher kein Freund von einer gemeinsamen Wohnung oder Ähnlichem, weil jeder Abstand braucht, um reflektieren zu können. Ich kann mir auch nicht vorstellen, den Partner ständig bei mir zu haben, weil ich Zeit für mich selbst zwingend brauche. Wie schnell findet man sich in Abhängigkeiten wieder oder wird in Schuldgefühle verwickelt, nur weil der andere meint, man müsse immer für ihn da sein.

Möglicherweise erkennt sich jemand in meinen Worten wieder?!
**********ger87 Mann
457 Beiträge
Zitat von *******klar:
• Wie wichtig sind euch Liebesbeziehungen in eurem Leben?

Die wichtigste Liebesbeziehung habe ich mit mir selbst. Ich total dankbar und stolz auf mich selbst, dass ich mir so ein tolles Leben gestaltet habe, in dem ich mich pudelwohl fühle. Es war eine lange Reise, mit vielen Höhen und Tiefen und sehr bunten Abenteuern - aber inzwischen bin ich genau da - wo ich sein möchte. Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben und diese Beziehung ist für mich die wichtigste *g*

Zitat von *******klar:
• Haben sie für euch einen zentralen Stellenwert oder eher einen ergänzenden?

Das ist sehr Wechselhaft und Bunt. Manchmal stürze mich Kopfüber in den Rausch einer Affäre und viele, wilde Emotionen flattern durch mich. Und manchmal genieße ich Stille und Frieden. Und genau dieses Wechselhafte mag ich sehr. Ich mag beides *g*

Zitat von *******klar:
• Und hat sich das bei euch im Laufe der Zeit verändert?

Veränderung ist die einzige Konstante im Leben.
*****640 Mann
51 Beiträge
Alles. Also sie steht dann vor allem anderen. Darum ist die Zeit ohne Beziehung auch immer so erholsam…
*****a63 Frau
8.817 Beiträge
Ich fand mein Singledasein alles andere als erholsam. Es war traurig und anstrengend.
*****640 Mann
51 Beiträge
Oh man, das tut mir leid. Ich finde das weder besser oder schlechter, es ist einfach anders. Aber ich verstehe auch, dass man das komplett anders sehen kann…
****der Mann
2.538 Beiträge
Ich mag die gemeinsame Entwicklung in einer Liebesbeziehung; ent-lieben fällt mir nicht leicht, bzw. ich weiß gar nicht wirklich, wie Liebe (bei mir) verschwinden kann. Ich habe bis auf wenige Ausnahmen viel Glück mit meinen Liebesbeziehungen, bzw. meinen Partnerinnen, bin dankbar dafür, dass wir auch in schwierigen Zeiten und Krisen zugewandt und wohlwollend miteinander umgehen können und wollen.

Für mich ist nicht die Vermeidung, bzw. das Fehlen schwieriger Beziehungsphasen ein wesentlicher Aspekt einer liebevollen und beständigen Beziehung, sondern das gemeinsame Lösen oder Überwinden dieser. Zudem ist es mir wichtig, dass im WIR ganz viel DU und ICH enthalten ist, bzw. bleiben darf.
Für mich kann ich sagen, dass Liebe - und auch sexuelles Begehren - im Laufe von Jahren und Jahrzehnten einer romantischen Beziehung zuzunehmen scheinen.
Liebesbeziehungen sind für mich also wesentlich und haben einen sehr hohen Stellenwert in meinem Leben. Ich wünsche mir sehr, dass das so bleibt, und dass ich mir dieses Bewusstsein, zu lieben und geliebt zu werden, bis zu meinem Tod bewahren kann. Nach Möglichkeit auch darüber hinaus *lach*
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