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"Das innere Kind in Dir“

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**********itekt Mann
1.061 Beiträge
Themenersteller 
"Das innere Kind in Dir“
Heute möchte ich mit euch über etwas sprechen, das mich in meiner Lebenszeit berührt hat: „Das innere Kind in mir“

Für mich ist "Das innere Kind in mir" nicht irgendein esoterisches Konzept oder ein netter Trend aus der Psychologie. Es ist der Teil in mir, der noch immer staunt, der sich freut, wenn die Sonne durch die Blätter scheint, der gerne barfuss über Wiesen läuft und der manchmal einfach nur in den Arm genommen werden möchte. Der Teil von mir, der gelacht hat, bis der Bauch weh tat, der sich aber auch zurückgezogen hat, wenn er sich nicht gesehen oder sicher gefühlt hat.
Lange Zeit habe ich diesen Teil von mir ignoriert oder sogar ein bisschen verachtet. „Jetzt stell dich nicht so an“, „Sei doch endlich erwachsen“, „Das ist doch Kinderkram“. Ich dachte, erwachsen sein bedeutet, stark zu sein, vernünftig und suverän zu sein und vor allem: keine Bedürfnisse mehr zu haben, die „kindisch“ wirken könnten.

Doch je mehr ich mich mit mir selbst beschäftigt habe, desto klarer wurde mir: "Das innere Kind in mir" ist nicht etwas, das ich hinter mir lassen sollte - es ist etwas, das ich nach Hause holen darf.

Was "Das innere Kind" für mich heute bedeutet?
Heute sehe ich es als meinen innersten Kompass für Authentizität und Lebensfreude. Wenn ich mich mit meinem inneren Kind verbinde, spüre ich:

• Neugier statt Routine
• Spieltrieb statt reine Produktivität
• Echte Emotionen statt „funktionieren müssen“
• Bedürfnisse statt nur Pflichten

Vielleicht kennst du oder spürst du gerade auch irgendwo in dir dieses leise „Ich will aber…“, „Ich hab Angst…“, „Ich bin müde…“ oder dieses kribbelnde „Das wäre so schön!“

  • Eine Einladung an dich - Was bedeutet für dich "Das innere Kind in dir"
Ich würde mich sehr freuen, wenn du erzählst, welche Bedeutung es für dich heute als erwachsener Mensch hat.
Firerose
*******ire Mann
16.358 Beiträge
Guten Morgen liebe Gemeinde

Was ein tiefes Thema, danke @**********itekt !

Das Thema innere Kind ist eines, welches mich ein leben lang begleitet. Ich glaube sogar, dass jeder Mensch unter dem Einfluss seines inneren Kindes steht. Auch wenn es vielen nicht bewusst ist.

Für mich bedeutet das innere Kind Einheit. Ich bin nicht getrennt von meinem innerene Kind. Wir sind eins!

Ich bin gespannt was hier noch kommt.

Habt einen schönen Tag,

LiquidFire
*********e_Man Mann
12 Beiträge
Hey Leute *g*

Für mich ist das innere Kind der Teil in mir, der Menschen ohne Vorurteile betrachten möchte, offen auf alle und jeden zugehen mag, dann doch zu den Fremden ins Auto steigt in der Hoffnung da sind nur Süßigkeiten.
Frei, ohne Misstrauen und ohne Vorbelastung Menschen zu sehen und sich sogar in unsympathische oder Leute ohne Gemeinsamkeiten hineinversetzen und ihnen zuhören zu können, ist schön.

Grüße
*******Punk Frau
8.496 Beiträge
Ick kenne die innere Kind Arbeit aus dem Trauma und Dissoziation Kontext.
*****adh Mann
40 Beiträge
Zitat von *******Punk:
Ick kenne die innere Kind Arbeit aus dem Trauma und Dissoziation Kontext.

Dito.
Für mich ist es hauptsächlich ein Modell, das Aspekte der Psyche beschreibt.

Die Fähigkeit über das Leben zu staunen und neue Dinge erleben können etc. ist etwas, dass wir alle haben, aber häufig mit der Zeit „verloren“ geht, weil wir es immer seltener benutzen.

Label wie „erwachsen sein“ oder „das ist kindisch“ uvm. sind für mich genau das: Label. Häufiger sind diese hinderlich als nützlich, wenn man wirklich „leben und erleben“ möchte - sodass ich mich solcher Kategorisierungen so weit es sinnvoll ist entledige.

Entsprechend liegt mein Augenmerk auf Achtsamkeit und Verständnis - was in gewisser Weise als Nebeneffekt „Neugier, Spieltrieb, …“ mit sich bringt. An dieser Stelle wird für mich das Konzept des inneren Kindes dann sogar ein etwas störendes Konstrukt - weil wirkliches Erleben und Kategorisierung passen nicht unbedingt zusammen
*******ssa Frau
6.006 Beiträge
Das hier beschriebene hat rein gar nichts mit der Bedeutung "inneres Kind" zu tun.
Ich möchte das erwähnen weil es die Auseinandersetzung auf psychologischer Ebene verallgemeinert und Betroffene die teils hart dran arbeiten bzw sich damit beschäftigen müssen "diffamiert" sozusagen.

Was hier gemeint ist:
sich auch mal unbeschwert treiben lassen, zulassen Dinge zu tun die man als Kind getan hat, weniger Verantwortung zu übernehmen usw.
**_8 Frau
196 Beiträge
Ich finde den Gedanken sehr schön und kann vieles davon gut nachfühlen. Für mich ist das innere Kind aber noch ein Stück mehr als Leichtigkeit, Neugier und Lebensfreude.
Gerade in den letzten Jahren habe ich gemerkt, dass sich mein inneres Kind oft auch in ganz anderen Momenten zeigt. In Unsicherheit, in Angst, im Rückzug oder in dem Wunsch nach Nähe und Sicherheit.
Für mich bedeutet es weniger, mich einfach gut zu fühlen, sondern eher, mich selbst besser zu verstehen. Zu erkennen, woher bestimmte Reaktionen kommen und mir selbst das zu geben, was mir vielleicht früher gefehlt hat.
Und gleichzeitig gehört für mich beides zusammen. Diese leichte, freie Seite und auch die verletzliche. Beides darf da sein und beides möchte ich ernst nehmen.
Ich sehe mein inneres Kind deshalb als einen Teil von mir, mit dem ich in Beziehung gehe. Nicht nur dann, wenn es sich schön anfühlt, sondern auch dann, wenn es herausfordernd ist.
****769 Frau
3.039 Beiträge
Ich habe mir mit fast 50 J. 4 Meeris und 2 Zwergkaninchen zugelegt, weil ich die so putzig finde. Mein Sohn sagt 'wie kitschig!!', ist mir egal, ich hätte am liebsten einen ganzen Zoo zuhause mit Schildkröten..Fischen..Vögeln ☺️
Mein Lieblingsduft derzeit ist ein Keks-Karamell-Parfum..Ich mag Menschen, die einen ganzen Tag einfach nur verträumt am Meer sitzen oder Seifenblasen von ihrem Balkon machen..zum Frühstück auch mal ein Eis essen..Die an keiner Schaukel einfach so vorbeigehen können wie ich.. und die gern Riesenrad und Kettenkarussel fahren und Zuckerwatte essen.. und die aus ihrem Garten einen Märchengengarten machen mit Zwergen, Elfen und Trollen und süßen Häschen und Enten 🧚🏼‍♀️🧙‍♂️
Denn ich glaube auch 'Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, hat das Leben verstanden'🧞‍♀️🧚
*******rig Paar
204 Beiträge
In mir vereine ich zwei komplett gegensätzliche Teile bzw. Lebenseinstellungen. Zum einen bin ich vermutlich schon immer, aber auch berufsbedingt, extrem rational und weitsichtig denkend. Alles andere kann ich mir gar nicht erlauben und würde für mich sehr teuer werden. Ich muss analysieren und mir eine Meinung bilden.


Auf der anderen Seite bin ich Kind geblieben, albern, verspielt, neugierig, offen, tollpatschig, lernwillig aber mit dem Anspruch ein stückweit unbelehrbar sein zu dürfen. Und ganz wichtig, im Rahmen der Grenzen will ich unabhängig sein.
Ich habe mein inneres Kind integriert, aber ich nenne es nicht so, sondern lebe es einfach. Ich muss nicht funktionieren, ich kann einfach Sein. Ich muss keinen Trends folgen oder dass tun was andere von mir erwarten. Ich darf Hilfebedürftigen über die Straße helfen und muss nicht verbittert sein.

Ich darf meine Gefühle zeigen. Ich darf lachen mit denen die mit mir lachen, ich darf stur, enttäuscht und traurig sein, wenn ich nicht gesehen werde. Ich muss nicht alles ernst nehmen.
Der Wille immer zu funktionieren ist da, aber ich akzeptiere auch, dass ich es nicht immer kann. Und typisch kindlich, aber im Grunde menschlich; ich brauche essentiell körperliche Wärme und Geborgenheit. Mir persönlich ist das wichtiger als Sex.


Ich finde der kindliche Anteil in uns macht uns zu Unikaten. Er wirkt oft authentisch und unbekümmert, weil wir damit oft nicht in die gesellschaftlichen Schablonen passen.
********raum Frau
128 Beiträge
Ich stimme @*******ssa zu, bitte das eine - sehr ernste Thema, nicht mit diesem vermischen.
Ich muss es nicht auf mein inneres Kind schieben, dass ich auch mal kindisch sein darf.
Ich bin ich und brauche keinen Grund oder eine Entschuldigung vor mir um so zu sein, wie es mir gut tut. Das hat gar nichts mit meinem inneren Klnd zu tun, sondern mit mangelndem Selbstbewußtsein.
*******Punk Frau
8.496 Beiträge
Wenn Menschen als Überlebensstrategie abspalten ist das eine ernste Sache.
****B64 Frau
809 Beiträge
Alles im Innern vereint: Kind, Teenager, Tochter, Mutter, Partnerin, Oma, Freundin, Kollegin….
Und alles das ist der Mensch der ich jetzt bin und sein möchte. Ich denke nicht, dass das Kind in mir eine Sonderstellung hat, ist auch nicht nötig.
********ed76 Mann
40 Beiträge
Den Begriff "inneres Kind" würde ich jetzt für den vom TE angesprochenen Sachverhalte nicht verwenden, aber ausgehend von seinen Beispielen finde ich es sehr wichtig, neugierig auf anderes zu bleiben, seien es Menschen, seien es Geschichten, seien es Dinge, um der (geistigen) Erstarrung entgegen zu wirken. Risiko und Abenteuer wagen, statt im Streben nach Perfektion stecken zu bleiben. Begeisterung kann anstecken und das ist schön, wenn es passiert. Nicht so viel an gestern oder morgen denken, sondern bewusst im Hier und Jetzt leben. Insoweit ist das Kind, das ich einmal war, durchaus noch präsent (ohne dass man zum Kindskopf wird hoffentlich, aber das sollen andere beurteilen; und gar nicht gemeint sind natürlich Menschen mit unausgereifter Persönlichkeit, von denen man denkt, mein Gott, sind die nie erwachsen geworden).

Von Picasso soll der (hier sinngemäß zitierte) Satz stammen: Als ich jung war, konnte ich zeichnen wie Raphael, aber es hat Jahre gebraucht, bis ich malen konnte wie ein Kind.

Das mochte ich immer.
*******exe Frau
6.132 Beiträge
Das "Innere Kind" ist mir in der therapeutischen Arbeit mit Traumatas begegnet. Viel Arbeit um das erlebte in meiner Kindheit zu verarbeiten und mein Inneres Kind in den Arm zu nehmen und mich selbst beschützen zu können. Harte Arbeit.
Das was der TE meint und für sich entdeckt hat, lebe ich schon immer, auch beruflich bedingt.
Verantwortung und staunendes, kindliches, leichtes, experimentelles, kreatives usw. Verhalten konnte ich immer gut ausleben. Nur einer Phase meines Lebens nicht, da musste mich mein inneres Kind an die Hand nehmen. Doch jetzt gehen wir fröhlich lachend wieder Hand in Hand. Bissal Eso und das ist gut so *freu2*
*********frech Frau
650 Beiträge
Einmal noch Kind sein, unbekümmert und vorurteilsfrei leben, das wünscht sich bestimmt mancher von uns, wenn Sorgen plagen oder man das Gefühl hat, es wächst einem alles über Kopf. Diese, hoffentlich für viele, leichtlebige Zeit geht viel zu schnell vorbei.
*******Punk Frau
8.496 Beiträge
Warum gehst Du davon aus, dass jeder Mensch als Kind unbekümmert war?

Ich z.b bin frühkindlich traumatisiert und wurde in meinen ersten 7 Lebensjahren zwischen Südafrika, USA und Deutschland 8 Mal umgezogen und wurde in die Apartheidzeit in Johannesburg reingeboren.
**C Mann
14.245 Beiträge
...Psychologen raten dazu, das innere Kind zu bewahren. Man sollte nur nicht kindisch werden....
*********sicht Paar
2.856 Beiträge
War eure Kindheit wirklich so.... voller Staunen, Neugier, Unbeschwertheit, offenes Zugehen auf alles Neues, ohne Misstrauen oder Ängste?
Ich halte das für Idealisierung.
Zumindest in meinem Freundeskreis kenne ich niemanden, der seine Kindheit so in Erinnerung hat.
Liegt vielleicht an meinem Jahrgang.
Meint er
****769 Frau
3.039 Beiträge
Zitat von *********sicht:
War eure Kindheit wirklich so.... voller Staunen, Neugier, Unbeschwertheit, offenes Zugehen auf alles Neues, ohne Misstrauen oder Ängste?
Ich halte das für Idealisierung.
Zumindest in meinem Freundeskreis kenne ich niemanden, der seine Kindheit so in Erinnerung hat.
Liegt vielleicht an meinem Jahrgang.
Meint er

🙋‍♀️ ...und dazu noch 80er/90er..würd sofort zurück 🍭☎️📺🛼
(wir waren so reich und wussten es nicht🤭)
*********Seil Paar
1.122 Beiträge
Zitat von **C:
...Psychologen raten dazu, das innere Kind zu bewahren. Man sollte nur nicht kindisch werden....

Aber kindisch bleiben ist hoffentlich OK. *top*

Wenn sie zu ihm sagt:
"Du hast nur Flausen im Kopf!"
... dann ist das ein schönes Kompliment.

Zitat von *********sicht:
War eure Kindheit wirklich so.... voller Staunen, Neugier, Unbeschwertheit, offenes Zugehen auf alles Neues, ohne Misstrauen oder Ängste?

Natürlich nicht.
Aber für uns besteht der Reiz des Erwachsenen-Lebens eben auch darin, kindliche Ängste zu überwinden und das Eine oder Andere nachzuholen, was man als Kind meinte, verpasst zu haben.
********brav Frau
3.343 Beiträge
Also, ich darf wollen mit dem kindlichen Willen von JETZT und nicht irgendwann

Ich darf mich freuen, über den ersten Zitronenfalter des Jahres und ihm springende Weise hinterher-jagen

Das Kind in sich nicht zu verlieren,nur weil man schon über fünfzig ist ,ist das EINE,

Das ANDERE ist mein inneres Kind , was heute durch mich(als Erwachsene) die Heilung bekommt, die es als KIND,durch Eltern, nicht bekam.
********isch Frau
237 Beiträge
Mein "inneres Kind" wohnt einträchtig neben der "inneren Oma".
Ich kenne den Begriff nur aus der Selbstfindungsszene.
******imo Mann
129 Beiträge
„Das innere Kind“ ist ein psychologisches Bild für die in der Kindheit entstandenen Gefühle, Erinnerungen und Muster, die unser Erleben als Erwachsene weiter beeinflussen. Es beschreibt sowohl verletzliche Anteile als auch Ressourcen wie Neugier, Freude und Vertrauen. Der Begriff meint keinen realen „Kind-Teil“, sondern eine Metapher für früh gelernte emotionale Reaktionen und Bedürfnisse. Diese können sich heute noch in Beziehungen, Selbstwert und Stressreaktionen zeigen.

Das ist ein stehender Begriff aus der Psychologie und weder ein netter Trend noch ein Begriff aus der „Selbstfindungsszene“. Ich muss gestehen, das tut schon weh ... *aua*
*******tor Mann
200 Beiträge
Das Kind in mir ist noch sehr lebendig, und ich stehe voll zu meinen Leidenschaften und Hobbys. Für mich gehört dieser Teil untrennbar dazu – wer versucht, mich hier einzuschränken, ist nicht die richtige Partnerin für mich. Viele Männer in meinem Umfeld belächeln mich zwar erst, geben dann aber offen zu, dass sie mich um diese Freiheit beneiden. *zwinker*
*******Punk Frau
8.496 Beiträge
Zitat von ********isch:
Mein "inneres Kind" wohnt einträchtig neben der "inneren Oma".
Ich kenne den Begriff nur aus der Selbstfindungsszene.

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