Meine Partnerin und ich haben darüber nie geredet. Aber es ergibt sich aus dem Setting (gut, wir haben beide einen Medizinischen Background).
Wenn sie meint, sie habe diese oder jene Schmerzen, dann gehe ich da an die Triggerpunkte. Das tut dann auch weh. Klar gibt es immer wieder zwischendrin einen Kuss an die Stelle, die ich gerade erwische.
Wenn sie meint ob ich sie mal wieder mit einer Massage verwöhnen möchte, dann fangen wir halt an und lassen uns treiben, wohin das auch immer läuft.
Also im vertrauten Umfeld finde ich das nicht problematisch. da sind wir eh connected und wenn es richtung Sex läuft und einer mag das dann doch nicht, dann gehen zwei, drei liebe Worte hin und her und wir treiben in einer andere Richtung weiter.
Was wir in letzter Zeit aber echt schwer fanden: Sie möchte eine Tantramassage, die eben genau das ist: Absichtslose Verehrung des Körpers zu jedwedem Ende (zwischen in Tränen aufgelöst, abgespaced und Orgasmus).
Wir hatten das beide noch nie. Nur eine vage Vorstellung.
Sie möchte das lieber von einem Mann. Und sie möchte es so, daß sie nicht, garnichts steuern muss. Also volles Vertrauen.
Wenn man danach sucht, wird es echt, echt schwer und undurchsichtig. Und wir haben nur zwei Praxen finden können, die sich total klar positionieren.
Genau hier finde ich fehlt der eindeutige Begriff, an den sich auch alle halten.
Ein positives Beispiel fand ich übrigens ein Angebot über "Erotische, trantrische Massage". In der Beschreibung wurde dann klar gesagt, daß man eine erotische Massage anbietet und nur Techniken aus dem Trantra entliehen hat. Auch das war sehr klar.