Mich haben Frauen schon immer in ihrer ganzen Art fasziniert ...
Das begann schon sehr früh ... im Kleinkindalter ...
Mit zunehmendem Alter haben sich die Interessen dann mehr und mehr erweitert ...
Man hat Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht gesammelt und seine ganz eigenen Vorstellungen und Erwartungen daraus geformt.
Ich hatte in den 20ern den Fehler gemacht, dass ich mich angepasst hatte und meinte, nach den Erwartungen der Familie leben und agieren zu müssen ... alle waren zufrieden, nur ich eben nicht.
Ich hatte viel zu wenig auf das geachtet ... was wirklich meiner Natur entsprach.
Mit 29 traf ich auf einen Menschen - der mir eine Welt zeigte, von der ich nicht mal zu träumen wagte.
Es gelang mir mich um 180° zu drehen und endlich in eine Richtung zu gehen, die mir viel mehr Glück und Zufriedenheit bescherte.
Im Anschluss war für mich das Modell "Lebensabschnittspartnerin" interessant ... ich muss gestehen, der pure Spaß im Leben stand im Vordergrund.
Ich war nicht wirklich daran interessiert, wenn nach mehreren Jahren ernste Probleme auftauchten, diese durch intensive Aufarbeitung und anschließende Lösungsfindung zu beseitigen.
Das Leben hatte so viel mehr Interessantes zu bieten, dass ich mich eher trennte und neue Wege ging.
Aus heutiger Sicht mag das egoistisch erscheinen ... war aber für mich persönlich der beste Weg und für die Frau letztlich auch ...
Wenn ich unzufrieden bin, kann ich schon sehr schwierig und unangenehm werden - das muss auf Dauer auch niemand ertragen.
Da man aber im Laufe der Jahre immer mehr Erfahrungen sammelt und unter optimalen Bedingungen hinzulernt, tritt man nicht nur auf der Stelle, sondern entwickelt sich weiter.
Ich hatte mich auf Grund meiner bisherigen Erfahrungen und meiner Einstellung damit abgefunden, dass ich eher den für mich einfachen Weg gehen würde und keinen Nachwuchs haben wollte.
Über dieses Thema habe ich mich dann mit einigen Menschen ausgetauscht - bzgl. der Frage, ob man irgendwann womöglich das Gefühl bekommt - doch etwas zu vermissen und den falschen Weg eingeschlagen zu haben.
Anfang 40 wurde ich dann auch etwas ruhiger ... schließlich hatte ich mich mehr als intensiv, in vielerlei Hinsicht, ausgetobt.
In mir reifte dann Mitte 40 der Wunsch, doch noch eine Beziehung auf anderer Ebene zu führen ... ich wollte letztlich auch Kinder.
Entsprechend begab ich mich auf die Suche nach einer Frau mit ähnlichen Interessen.
Dass das nicht leicht werden würde, war mir klar ...
Schließlich hatte man sehr hoch gesteckte Erwartungen ... das bisherige Leben hatte einen schon intensiv geprägt.
Ab einem gewissen Alter mag man sich halt auch nicht mehr mit halben Sachen abgeben ... es sollte schon ziemlich nah an der Perfektion sein.
Ich mag schließlich nicht nur irgendeine Frau an meiner Seite ... ich mag einen Menschen um mich - auf den ich mich jederzeit vollkommen verlassen kann, eine Frau die meine Interessen und Leidenschaften akzeptiert, unterstützt und im besten Fall auch teilt und umgekehrt.
Eine Frau die ich in ihrer Gesamtheit liebe und akzeptiere und die auch mit meinen Macken leben kann ...
Wie so oft in meinem Leben war mir das Glück wieder einmal hold ... ich habe diese Frau recht zeitnah gefunden.
Heute kann ich mit Recht behaupten - ich bin angekommen ...
Wozu brauche ich also einen Menschen an meiner Seite ... ich denke es geht darum, eine Art Perfektion zusammen zu erlangen, die als einzelne Person so nicht möglich ist.
Aus zwei Hälften wird ein recht akzeptables Ganzes ...
Al