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Beziehung einseitig öffnen - Erfahungsaustausch gesucht

*******uise Mann
36 Beiträge
Themenersteller 
Beziehung einseitig öffnen - Erfahungsaustausch gesucht
Hallo zusammen,

meine Partnerin und ich kennen uns seit 5 Jahren und sind jetzt seit 4 Jahre zusammen. Das erste Jahr war geprägt von gegenseitigem Kennenlernen und sexuellem Experimentieren, jeder hat sich dem Anderen dabei mit seinen Neigungen offenbart. Sie wollte auch Sex mit anderen Männern und ich fand es erregend und anziehend, dass sie mir diese "dunkle" Seite von sich gezeigt hat. Gleichzeitig hatten wir sehr guten und leidenschaftlichen Sex.

Nachdem wir ein festes Paar wurden, haben wir in den monogamen Modus gewechselt, aber auch nie so wirklich darüber gesprochen. Ich habe gemerkt, dass sie Probleme damit hat, sich in die Monogamie einzufinden während ich ihre dunkle Seite vermisst habe. Jetzt haben wir uns gestanden, dass wir die Leichtigkeit des ersten Jahres vermissen und uns dieser gerne wieder annähern würden.

Wir passen in dieser Hinsicht gut zueinander: ihr sind Freiheit und Autonomie bei der Wahl ihrer Sexpartner wichtig, ich hingegen fühle mich dadurch stimuliert, dass sie diese Wahl hat. Andere Frauen interessieren mich in dieser Konstellation dagegen kaum. Damals haben wir offen über ihren "Fremdsex" geredet und sie war darauf bedacht, dass es mir damit gut geht. Ich bin also zuversichtlich, dass dies mit unserer guten kommunikativen Basis weiter so funktioniert.

Ich würde ihr jetzt gerne sagen, dass ich mir diese einseitige Öffnung der Beziehung vorstellen kann. Die Meinung einer Freundin lies mich dennoch vorsichtig werden. Diese meinte, dass es passieren könnte, dass meine Partnerin dann nur noch Sex mit anderen Männern / einem anderen Mann haben wollen könnte und ich dabei leer ausgehen könnte.

Hat jemand Erfahrung mit einer einseitig offenen Beziehung und mag mir vielleicht erzählen, wie ihre/seine Erfahrungen damit sind? Sowohl Frauen, die diese Freiheiten haben als auch Männern, die diese gewähren, interessieren mich hierbei besonders.

Vielen Dank fürs Lesen und einen schönen Abend!
*******ed25 Frau
845 Beiträge
Ihr hattet doch im Grunde schon damals sowas wie eine einseitig offene Beziehung – auch wenn ihr das nie so genannt habt. Für mich fühlt sich das ehrlich gesagt nicht wie komplett neues Terrain an, sondern eher wie etwas, das ihr in gewisser Weise schon kennt.

Ich bin mir auch immer unsicher, wie viel einem die Erfahrungen von anderen wirklich bringen, weil jede Beziehung halt komplett individuell ist. Was bei anderen nicht funktioniert, kann bei euch trotzdem gut laufen – und umgekehrt.

Und ganz ehrlich: Ich kann die Bedenken von deiner Bekannten hier nicht so richtig nachvollziehen. Ihr habt euch unter genau diesen Umständen kennengelernt und hattet in der Zeit ja offensichtlich auch guten Sex. Warum sollte sich das jetzt plötzlich ändern? Gerade weil ihr euch ja in genau dieser Phase bewusst füreinander entschieden habt und daraus eine feste Beziehung geworden ist.

Für mich spricht das eher dafür, dass eure Basis ziemlich stabil ist und ihr damit eigentlich schon gezeigt habt, dass ihr mit so einer Dynamik umgehen könnt – zumindest bis zu einem gewissen Punkt
****ot2 Mann
12.611 Beiträge
Anmerkung:

Beziehungsöffnung bedeutet immer Öffnung für beide.
Wenn einer davon keinen "Gebrauch macht" ist es dadurch keine einseitige Öffnung, sondern bleibt eine beidseitige Öffnung.

Einseitig wäre es dann, wenn ein Partner etwas nicht darf.

Um welche dieser beiden Varianten soll es hier gehen?
*******ngo Frau
793 Beiträge
@*******uise

Auf welcher Basis hat die Freundin von dir Bedenken? Hat sie selbst Erfahrung mit „einseitiger“ Öffnung? Könnte es sein, dass sie ihre eigenen Ängste auf dich projiziert?

Wenn ihr es schon erfolgreich gelebt habt - warum sollte jetzt anders sein? Was verunsichert dich an der Aussage der Freundin von dir?

Diese Gruppe eignet sich gut für Austausch zu dem Thema:
Offene Beziehung
*******uise Mann
36 Beiträge
Themenersteller 
@*******ngo

Sie hat selbst mehrere Affären gehabt, mit denen sie zum Teil SM-Sex hat, den sie mit ihrem Mann so nicht haben kann. Meine Partnerin hat auch eine Vorliebe für dominante Männer. Vielleicht könnte sie auch einen Mann finden, mit dem sie das mehr ausleben könnte als mit mir, denke ich. Wir sind durch unsere Beziehung auf Augenhöhe sexuell nicht so stark in einem Machtgefälle drin.

Das müsste nicht bedeuten, dass sie keinen Sex mehr mit mir haben möchte. Aber vielleicht dass er weniger wird?

Danke für den Hinweis zur Gruppe.

Und danke auch an Dich, @*******ed25 Das hat mir Mut gemacht!
*******ed25 Frau
845 Beiträge
@*******uise

Sie hat sich aktiv für dich entschieden. Du machst ihr den Vorschlag, oder kam das Thema von ihr?
Sprich mit ihr und auch deine Bedenken, aber deine Freundin hat doch schon einmal gezeigt, dass sie Rücksicht auf dich nimmt?
******W87 Frau
499 Beiträge
Egal in welcher Art von Beziehung man lebt, gibt es doch immer das Risiko , dass es schiefgeht. Garantie gibt es nicht. Aber das Risiko minimiert man wenn man darüber spricht und gemeinsame Regeln festlegt. So wie du es schilderst fehlt euch gerade beiden etwas: ihr die fremde Haut/ andere Männer und dir der Kick der dich dadurch antörnt. Möglicherweise werdet ihr wieder mehr Sex haben statt weniger wenn ihr diesen Weg geht. Positiv denken!
*********nerd Mann
225 Beiträge
Hundertprozentige Garantie gibt es eh nicht +1.

Ich kann dein Gedanken nachempfinden, weil ich sie auch seit einiger Zeit habe und sie in mir immer stärker werden,
Bei uns ist es so, dass Sie nicht so ein starkes Verlangen hat nach fremder Haut. Aber ich habe regelmäßig dass Verlangen, dass sie nicht nur mit mir Sex hat sondern auch mit anderen.
Dennoch respektiere ich ihre Monogamie und für mich ist es wichtiger, dass wir zu zweit Spaß haben, und nicht, dass sie etwas machen soll, wobei sie sich nicht gut fühlt. Auch zu zweit haben wir immer noch nicht alles ausprobiert.

Bei Dir/Euch scheint es mir in dieser Situation einfacher, da euer Verlangen bzw. eure Lust kompatibel zu sien scheint.
Ich würde es an deiner Stelle tun. Bin sogar ein wenig neidisch. *mmf*
******987 Frau
1.325 Beiträge
Zitat von *******ed25:
Ihr hattet doch im Grunde schon damals sowas wie eine einseitig offene Beziehung – auch wenn ihr das nie so genannt habt. Für mich fühlt sich das ehrlich gesagt nicht wie komplett neues Terrain an, sondern eher wie etwas, das ihr in gewisser Weise schon kennt.

Ich bin mir auch immer unsicher, wie viel einem die Erfahrungen von anderen wirklich bringen, weil jede Beziehung halt komplett individuell ist. Was bei anderen nicht funktioniert, kann bei euch trotzdem gut laufen – und umgekehrt.

Und ganz ehrlich: Ich kann die Bedenken von deiner Bekannten hier nicht so richtig nachvollziehen. Ihr habt euch unter genau diesen Umständen kennengelernt und hattet in der Zeit ja offensichtlich auch guten Sex. Warum sollte sich das jetzt plötzlich ändern? Gerade weil ihr euch ja in genau dieser Phase bewusst füreinander entschieden habt und daraus eine feste Beziehung geworden ist.

Für mich spricht das eher dafür, dass eure Basis ziemlich stabil ist und ihr damit eigentlich schon gezeigt habt, dass ihr mit so einer Dynamik umgehen könnt – zumindest bis zu einem gewissen Punkt

Seh ich auch so
Wobei das gleiche Recht immer für beide gelten sollte
Lg
****007 Frau
3.591 Beiträge
Ich habe mehr lust auf sex mit meinen Partner wenn ich mich gesehen fühle und mich ausleben darf.

Mein Partner ist genau so frei wie ich. Nur überschneidet sich das nicht immer. So das es auch phasen gibt wo nur ich date.

Dadurch das wir offen sind weil wir die freiheit lieben und unsere beziehung so stabil war/ist und unser sex mega gut ist. Hat sich daran nix geändert.

Das einzige ist das wir über gewisse dinge mehr gesprochen haben. Gerade über definitionen (kein sex beim 1ten date -> wo beginnt für dich eig sex?)

Also würde ich mich den tipp anschließen erlich und offen zu kommunizieren.
*********l_82 Frau
905 Beiträge
Ich habe auch eine einseitig geöffnete (Femdom )Beziehung. Funktioniert ziemlich gut.
Vielleicht solltest du dich grundsätzlich von dem Gedanken frei machen, dass du "leer ausgehst".
Das impliziert für mich, du hättest Anspruch auf Sex. Und den haben doch hoffentlich beide miteinander, weil sie Lust darauf haben.
******_73 Mann
4.559 Beiträge
Zitat von *******uise:
Die Meinung einer Freundin lies mich dennoch vorsichtig werden. Diese meinte, dass es passieren könnte, dass meine Partnerin dann nur noch Sex mit anderen Männern / einem anderen Mann haben wollen könnte und ich dabei leer ausgehen könnte.

Weißt Du, was das Problem bei dieser Aussage und den aus dieser Aussage resultierenden Bedenken ist?
Du kannst diese Aussage nicht umdrehen.
Umgedreht würde es bedeuten:
Wenn Ihr streng monogam lebt, wird Eure Beziehung auf jeden Fall halten und Du wirst nie leer ausgehen.

Ja, sie kann jemanden kennen lernen, der mehr Anziehungskraft auf sie ausübt, als Du. Aber dieses Risiko wird in Beziehungen, die monogam geführt werden sollen, durch die Vereinbarung der Monogamie nicht eliminiert. Das Risiko ist ein allgemeines Lebensrisiko.

Genau so gut kann man das Argument auskontern, dass sie Dich nicht verlassen muss, um einfach mal fremde Haut zu spüren.
Ein fester Partner kann vielleicht alles, was ein fremder Partner auch kann, mit einer simplen Aussnahme. Der Reiz des Neuen, des unbekannten, den kann der feste Partner nach einiger Zeit nicht mehr befriedigen. Auch Abwechslung ist da keine Alternative.

Mach Dir einfach klar, dass es keinen vorbestimmten Weg gibt, der sicherstellt, dass Eure Beziehung hält. Egal, was Du machst, es kann sich langfristig als "falsch" herausstellen. Viele können bei gescheiterten Beziehungen später sagen, ab wann es falsch lief, aber nicht, wie man das hätte verhindern können. Da haben dann viele Ideen, aber ob die tatsächlich funktioniert hätten, ob sie tatsächlich umgesetzt worden wären, das weiß dann niemand. Danach könnte ich sogar Lotto spielen, ich würde gewinnen. Aber Beziehungen sind da eben anders. Viele Wege führen nach Rom, und viel Wege sind eben auch Sackgassen. Weiß man vorher nicht.

Ich kenne Paare, die gehen zusammen in Clubs, jeder macht dort, was er / sie will. Außerhalb des Clubs leben sie strickt monogam, was im Club geschieht, bleibt im Club. Ähnlich dem Essen. Die meisten Mahlzeiten nehme ich zu Hause ein, und hin und wieder gehen wir essen. Ändert wenig daran, was wir zu Hause essen, und die Köchin / den Koch nehmen wir nicht mit.

Ihr beide müsst zusammen klar kommen, nicht Deine Freundin mit der ratgebenden Freundin oder Du mit letzterer.
Ihr fehlt etwas, was Du nach meiner Erfahrung nicht wirst liefern können, wenn es wirklich die Lust auf fremde Haut ist. Das Verlangen kann einschlafen, es kann sich aber auch steigern.
Es gibt diesen Spruch von dem Vogel. Welcher Vogel gehört Dir, der im Käfig gehaltene, oder der, der trotz offenem Fenster immer wieder zu Dir zurück kehrt.
Wird ihr Verlangen zu groß, kannst Du sie damit genau so gut verlieren, wie Du sie verlieren könntest, wenn sie jemand bessern als Dich findet. Letzteres ist, wie ich schrieb, allgemeines Lebensrisiko.
Genieße Deine Freundin so, wie Du sie kennen gelernt hast.

Letztlich musst Du ihr vertrauen. Wenn Du das Gefühl hast, dass Du ihr nicht vertrauen kannst, dann musst Du an diesem Gefühl arbeiten. Gegen Verlustangst hilft einsperren nicht.
********ider Mann
1.527 Beiträge
Sie wollte auch Sex mit anderen Männern und ich fand es erregend und anziehend, dass sie mir diese "dunkle" Seite von sich gezeigt hat.

Klingt irgendwie nach nem klasschichen Cucki.

Ich würde ihr jetzt gerne sagen, dass ich mir diese einseitige Öffnung der Beziehung vorstellen kann.

Bist du dir denn sicher, dass dies nicht schon längst der Fall ist?
******_73 Mann
4.559 Beiträge
Zitat von ********ider:
Sie wollte auch Sex mit anderen Männern und ich fand es erregend und anziehend, dass sie mir diese "dunkle" Seite von sich gezeigt hat.
Klingt irgendwie nach nem klasschichen Cucki.
Für mich nicht.
Ist aber wohl letztlich auch egal.
*******ed25 Frau
845 Beiträge
@*******uise

Ich möchte noch einmal ein paar Gedanken mit dir teilen – vielleicht wirkt der Vergleich etwas ungewöhnlich, aber er hilft, es greifbarer zu machen:

Ich spiele seit vielen Jahren Tischtennis, auch im Wettkampf. Und selbst nach all der Zeit kommen während eines Spiels immer wieder Zweifel auf – besonders, wenn die Gegnerin vermeintlich stärker ist. In solchen Momenten mental präsent zu bleiben, konzentriert zu spielen und die Unsicherheit nicht die Kontrolle übernehmen zu lassen, ist gar nicht so einfach.

Was mir dann hilft, ist, mich bewusst an Spiele zu erinnern, in denen ich richtig gut war – in denen alles funktioniert hat. Diese Erinnerungen holen mich zurück, geben mir Sicherheit und zeigen mir, was ich eigentlich kann. Es geht darum, den Fokus wieder auf das Positive zu lenken, statt sich in Gedanken zu verlieren, dass heute vielleicht nicht alles perfekt läuft.

Und genau darin sehe ich auch eine Parallele zu euch: Ihr habt euch auf einer Basis kennengelernt und lieben gelernt, die von Offenheit geprägt war. Jetzt habt ihr beide das Gefühl, dass euch etwas von dieser Leichtigkeit fehlt.

Beziehungen sind immer individuell. Aber ihr betretet kein Neuland – ihr habt bereits erlebt, wie es sich gut anfühlt. Darauf könnt ihr zurückblicken: Was war damals anders? Was hat euch verbunden? Wie seid ihr miteinander umgegangen, dass es sich leicht und richtig angefühlt hat?

Und was ich besonders wichtig finde: Ihr redet miteinander. Das ist ein großer Vorteil und zeigt, dass eure Basis gesund ist.

Kurz gesagt: Besinnt euch auf das Positive. Schaut euch an, was damals gut funktioniert hat – und warum. Da liegt oft schon ein Teil der Antwort
*****rMe Frau
756 Beiträge
Zitat von ****ot2:
Anmerkung:

Beziehungsöffnung bedeutet immer Öffnung für beide.
Wenn einer davon keinen "Gebrauch macht" ist es dadurch keine einseitige Öffnung, sondern bleibt eine beidseitige Öffnung.

Einseitig wäre es dann, wenn ein Partner etwas nicht darf.

Um welche dieser beiden Varianten soll es hier gehen?

Ob er das, was er sowieso nicht möchte darf oder nicht ist doch ganz egal? Ich glaube im übrigen nicht, dass das hier eine allgemeingültige Definition ist.

Zitat von ******_73:
Du kannst diese Aussage nicht umdrehen.
Umgedreht würde es bedeuten:
Wenn Ihr streng monogam lebt, wird Eure Beziehung auf jeden Fall halten und Du wirst nie leer ausgehen.

Das sehe ich auch so. Wenn Du über das Risiko einer (einseitigen) Beziehungsöffnung nachdenkst, dann musst Du gleichzeitig über das Risiko, die Beziehung nicht (einseitig) zu öffnen nachdenken. Zum Beispiel das Risiko, dass Deine Partnerin damit auf Dauer unglücklich ist, Du in der Folge vermutlich auch. Stress, Trennung...?

Mit meinem Ex Partner hatte ich die Erlaubnis zum Sex mit anderen Männern, allerdings auf Nachfrage, nicht einfach gültig für jeden und jederzeit. Ich habe es tatsächlich nur einmal in Anspruch genommen und es hat uns nicht geschadet, im Gegenteil. Da mein Partner überhaupt nicht eifersüchtig war und selbst auch kein Interesse am Sex mit anderen Frauen hatte, war das kein Problem. Ich selbst wäre andernfalls vermutlich schon zu eifersüchtig gewesen, um es ihm auch zu "erlauben".
**ia Frau
465 Beiträge
Die Bedenken deiner Bekannten teile ich nicht, allerdings habe ich ein wenig Erfahrung mit einseitiger Öffnung und würde das heute nicht mehr tun.
Damals habe ich mehr Freiheiten gewährt, als ich selbst bekommen habe - und war grundsätzlich fein damit, weil ich grundsätzlich so ticke und dem ganzen auch manchmal etwas abgewinnen kann.
Allerdings: ich habe in der Hinsicht auch ein eigenes Freiheitsbedürfnis und das hat mit dem Partner nicht gut funktioniert. Auf Dauer würde ich also auf meine eigenen Freiheiten nicht verzichten wollen - dabei geht es nicht darum, zwingend mit anderen Sex haben zu müssen oder aktiv zu suchen, aber alleine schon die Freiheit zu haben.

Ich würde mich an deiner Stelle also fragen, ob du für dich damit fein bist und was ist, wenn du selbst auch gerne mehr Freiräume hättest - und ob es dafür dann Raum gibt oder nicht.
****ot2 Mann
12.611 Beiträge
Zitat von *****rMe:

Ob er das, was er sowieso nicht möchte darf oder nicht ist doch ganz egal?

Nein, das ist ein grundlegender Unterschied.
********wise Frau
505 Beiträge
Ist vielleicht unromantisch jetzt, aber wenn das so käme, ist das, was ihr jetzt habt ne Illusion.
******ont Frau
3 Beiträge
Ich verstehe das Problem nicht. Resp., sehe kein Problem.
Man kann natürlich eines herbeireden.
Es funktioniert doch, wie es ist, beide haben etwas davon, passt.
Alles schön komplementär.
Die warnende Freundin hat es wohl nicht verstanden, oder kann es sich nicht vorstellen.
Die Möglichkeit, zu scheitern, gibt es in jeder Konstellation. Das Risiko steigt jedoch, wenn das Funktionierende unnötig in Frage gestellt oder durch anderer Leut’s Perspektive belastet wird.
Macht einfach weiter und habt Spaß dabei!
*****ow2 Paar
321 Beiträge
Da beide Spaß an so einer Konstellation haben, ist das erstmal eine gute Basis.
Die grundsätzliche Frage ist aber, ob es eine Ergänzung oder ein Ersatz sein soll.
Im ersten Fall wäre es wohl definitiv für beide eine Bereicherung, im Zweiten geht es eher in Richtung Cuckolding und das muss Mann schon wirklich wollen und mögen....
Diese grundsätzliche Frage solltet ihr zügig klären, bevor es zu, evtl. schmerzhaften Missverständnissen kommt.
*******4098 Mann
62 Beiträge
Sie wollte auch Sex mit anderen Männern und ich fand es erregend und anziehend, dass sie mir diese "dunkle" Seite von sich gezeigt hat.
Klingt irgendwie nach nem klasschichen Cucki.
Cucki in diesem Fall vielleicht schon; muss aber nicht sein. Es gibt auch die Möglichkeit, dass er auf so eine "dunkle Seite" von ihr gehofft hat und sich jetzt freut, dass "es jetzt soweit ist" und sie sich geöffnet hat.
****sum Mann
5.744 Beiträge
Meine Beziehungen sind immer einseitig offen. Da war noch nie jemand untervögelt... *lol*

Diese meinte, dass es passieren könnte, dass meine Partnerin dann nur noch Sex mit anderen Männern / einem anderen Mann haben wollen könnte und ich dabei leer ausgehen könnte.

Was würde das denn im Umkehrschluss sonst bedeuten? Dass sie im Moment nur noch Sex mit dir hat, weil besser als gar keinen?

Darauf könnte ich an deiner Stelle ganz verzichten.
****ot2 Mann
12.611 Beiträge
Eine Beziehung, bei der eine Partnerin von mir Exklusivität verlangt, aber für sich einseitige Öffnung beansprucht, käme für mich nicht in Frage.
Offene Beziehung ist keine Einbahnstraße.
*****ow2 Paar
321 Beiträge
@****ot2
Im Eingangspost steht ja nirgendwo, dass sie die einseitige Öffnung verlangt hat, sondern dass sich die Konstellation so ergeben hat, weil beide Spaß an dem Ergebnis haben.
Sie, weil sie offenbar Abwechslung mag., Er, weil er kein Bedürfnis nach fremder Haut hat und seine Lust aus diesem Wissen zieht.
Fazit: Es gibt durchaus gewollte und beidseitig befriedigende Einbahnstraßen. Ansonsten würde es in der Wifesharer-Gruppe auch kaum über 30.000 Mitglieder geben.
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