Mehr brandheiße Inhalte
zur Gruppe
FLOWERS & BEES
14871 Mitglieder
zur Gruppe
Love is Pain events
5850 Mitglieder
zum Thema
Hilfe gesucht: Dresscode für Männer bei Fetisch-Parties6
Ich möchte am Wochenende gerne auf eine erste “Fetisch”-Party gehen.
zum Thema
Dresscode Check für Kinky Veranstaltungen12
Ich werde demnächst meine erste "richtige" kinky Veranstaltung…
4 heiße Outfits für Gothic-Festivals
Das Thema ist für dich interessant? Jetzt JOYclub entdecken

Dresscode bei Kinky Events

Profilbild
**********er_Oe
37 Beiträge
Themenersteller 
Dresscode bei Kinky Events
Dresscode bei Kinky Events – sinnvolle Atmosphäre-Pflege oder elitäres Türsteher-Gehabe?


Jeder kennt es: Man steht an der Tür, hat sich stundenlang vorbereitet – und trotzdem entscheidet jemand in 3 Sekunden, ob man rein darf oder nicht.

Bei Kinky Raves ist der Dresscode oft strenger als anderswo. Latex, Harness, Fetish-Wear – oder du bleibst draußen. Aber ist das wirklich notwendig?

Die einen sagen: Ja. Der Dresscode schützt die Atmosphäre. Er sorgt dafür, dass alle, die reinkommen, sich bewusst entschieden haben – und nicht einfach „mal reinschauen" wollen.

Die anderen sagen: Es schreckt genau die Menschen ab, die vielleicht neugierig sind, aber noch am Anfang ihrer Reise stehen. Ist das wirklich body positive, wenn man nur reinkommt, wenn man das „richtige" Outfit hat?

Wo liegt die Grenze zwischen Atmosphäre bewahren und Menschen ausschließen?
Ich bin gespannt auf eure Meinungen. 👇🖤
*******mina Frau
644 Beiträge
Die meisten Veranstalter lassen durchaus Spielraum. Und nein, ich will nicht der Feinripp-Turnschuh-Fraktion auf Partys begegnen.
**********hen70 Frau
15.351 Beiträge
Zitat von **********er_Oe:
... Ist das wirklich body positive, wenn man nur reinkommt, wenn man das „richtige" Outfit hat?
...
Was wolltet ihr damit aussagen? Ein Outfit, völlig egal welches, hat mit "body positive" nichts zu tun. Eine Bewegung, deren oberstes Ziel es ist Body Shaming zu verhindern, hat Körper im Fokus, nicht Kleidung.

Von daher werden im EP zwei grundverschiedene Thematiken vermischt.
Zitat von **********er_Oe:
Dresscode bei Kinky Events
Dresscode bei Kinky Events – sinnvolle Atmosphäre-Pflege oder elitäres Türsteher-Gehabe?


Jeder kennt es: Man steht an der Tür, hat sich stundenlang vorbereitet – und trotzdem entscheidet jemand in 3 Sekunden, ob man rein darf oder nicht.

Bei Kinky Raves ist der Dresscode oft strenger als anderswo. Latex, Harness, Fetish-Wear – oder du bleibst draußen. Aber ist das wirklich notwendig?

Die einen sagen: Ja. Der Dresscode schützt die Atmosphäre. Er sorgt dafür, dass alle, die reinkommen, sich bewusst entschieden haben – und nicht einfach „mal reinschauen" wollen.
...
Wo liegt die Grenze zwischen Atmosphäre bewahren und Menschen ausschließen?
Ich bin gespannt auf eure Meinungen. 👇🖤
Aus meinen Erfahrungen schützt der Dresscode nicht nur die Atmosphäre, sondern auch den sozialen Umgang miteinander und befördert "Nur ein Ja ist ein Ja".

Wirklich neugierige Menschen mit einem Sinn für das Geschehen beschäftigen sich damit. Mit Regeln des Events, erkundigen sich, finden ein Outfit für sich und wollen Teil dieser Gemeinschaft sein.

Das "nur mal reinschauen" Klientel hält solche Events öfter mal für eine Alternative zum Laufhaus und führt sich dann entsprechend grenzüberschreitend unsensibel auf. Weil sich nicht mit dem Habitus beschäftigt wurde. Das kann allen anderen Gästen solche Events verhageln.

Worüber man sich sehr wohl unterhalten kann ist, wie streng die Tür zu sein hat. Oft bieten Veranstalter an, dass vorab ein Bildercheck des Outfits erfolgen kann oder haben auf einer Infoseite Beispiele zur Inspiration.

Wie ich zu dieser Meinung komme? Nicht alle Veranstalter haben gute Awarenessteams, die auf die Unversehrtheit der Gäste achten.
*******Punk Frau
8.496 Beiträge
Für was steht das Foto im Eingangstext?

Soll das ein Beispiel für ein gelungenes Outfit sein?
********etal Paar
1.662 Beiträge
Wir sind auf am Wochenende auf einer Kinky Party gewesen, mitten auf der Reeperbahn und es sind einige Muggels da gewesen mit Baumwollschlüpfern mit teilweise sogar T-Shirts! Keine Ahnung wie die das durch die Kontrolle geschafft haben, unser Outfit wurde bis aufs Höschen gecheckt. Das hat die Stimmung für sehr viele Gäste massiv gestört.

Für uns ist das ein Safespace, wo ich als Frau auch mal topless gehen kann, ohne blöd und sabbernd angeguckt zu werden, das war hier nicht gegeben. Ganz klar pro Dresscode von uns👍🏻
********etal Paar
1.662 Beiträge
Zitat von **********er_Oe:
Die anderen sagen: Es schreckt genau die Menschen ab, die vielleicht neugierig sind, aber noch am Anfang ihrer Reise stehen. Ist das wirklich body positive, wenn man nur reinkommt, wenn man das „richtige" Outfit hat?
Als Nachtrag können wir nur sagen, dass wir unsere erste Kinky Party im Insomnia in Berlin hatten und uns akribisch darauf vorbereitet haben denn wir wollten genau das: von Beginn unserer Reise an, richtig in der Party versinken
******ght Frau
2.279 Beiträge
Ich mag Dresscodes und ich mag es, wenn es vorher ganz klar und offen kommuniziert wird, was gewünscht wird und was nicht. Auch deswegen, weil es mir hilft, zu selektieren, wo ich wirklich hin möchte und wo nicht.

Wenn ein Veranstalter also vorher kommuniziert, dass z.B. Frauen nur in Highheels reinkommen, dann weiß ich, dass das nicht meine Veranstaltung ist, weil ich nicht darin laufen kann.

Ich persönlich finde, dass ein Dresscode schon auch was mit Bodyshaming/Bodypositivity (im weitesten Sinne) zu tun hat. Wenn man, wie ich, dick ist, ist es nicht ganz so einfach, tolle kinky Outfits zu finden und natürlich ist es auch immer eine persönliche Überwindung, sich dann auch wirklich freizügiger zu zeigen. Ein straffer Dresscode hebelt dementsprechend meine Möglichkeiten aus, überhaupt ein passendes Outfit zu finden.

Andererseits möchte ich keine Feinrippchen und Badelatschen auf einer Kinky Party sehen und auch keine Jeans und Shirts...
Mein Fazit? Dresscode ja, aber bitte klar vorher kommuniziert und am liebsten die Möglichkeit vorher einen Outfit Check machen zu können (sprich Bilder schicken). Fände ich fair.
Bislang wurde ich noch an keiner Türe abgewiesen, aber ich meide auch Partys, die einen allzu straffen Dresscode haben.
*********frech Frau
650 Beiträge
Zitat von **********hen70:

Aus meinen Erfahrungen schützt der Dresscode nicht nur die Atmosphäre, sondern auch den sozialen Umgang miteinander und befördert "Nur ein Ja ist ein Ja".

Kann ich nicht nachvollziehen! Was genau hat Kleidung mit dem Verhalten von Menschen zu tun? Ist es nicht vielmehr so, dass gerade extreme Freizügigkeit zum anfassen verführt?

Ich weiß (!), dass sich 98 % der Gäste anständig (den Regeln entsprechend) verhalten, aber es gibt immer wieder Ausnahmen.

Grundsätzlich finde ich einen Dresscode gut. Zum einen um dem Begriff "Kinky" gerecht zu werden, sichvalso von "Vanilla-Partys" abzugrenzen und zum anderen um speziellen Themenpartys gerecht zu werden.

Unabhängig davon: Der Veranstalter bestimmt die Regeln. Sein gutes Recht.
****007 Frau
3.591 Beiträge
@*********frech

Wenn jemand sich schon an so was einfaches wie ein dresscode nicht halten will, der überschreitet dann auch in anderen bereichen schneller grenzen.

Trifft natürlich nicht auf alle zu. Doch kann ich aus der praxis durch aus bestätigen.
******_73 Mann
4.562 Beiträge
Zitat von **********er_Oe:
Jeder kennt es: Man steht an der Tür, hat sich stundenlang vorbereitet – und trotzdem entscheidet jemand in 3 Sekunden, ob man rein darf oder nicht.

Ich weiß nicht, ob ich das kenne.
Klar, ich stehe dann an der Tür / in der Schlange, aber bisher hatte ich da nie ein Problem, reingelassen zu werden. Vielleicht war ich dafür auch nur auf den richtigen respektive falschen Veranstaltungen (um mal dieses Problem zu haben).

Tatsächlich emfinde ich Dresscodes durchaus als sinnvoll.
Letztes Jahr beim BurningPants gab es Tageskarten. Da kamen Gäste, die wohl tatsächlich wegen bestimmter Bands da waren, in Jeans und Pullover / T-Shirt. Die stachen richtig aus der Menge der anderen Gäste heraus. Irgendwie schoss einem da der Gedanke durch den Kopf "was wollen die denn hier". Da waren eben "normale Menschen" unter den ganzen "verrückten Menschen". Es hat den Spaß nicht verringert, aber ich denke, das ist eine Frage der Menge.

Es gibt Veranstaltungen, die leben eben auch von Showlaufen der Gäste. CMNF bzw. CFNM sehe ich als solche Veranstaltungen an. Defintiv nicht jedermanns Sache, aber wer das mag, den wird es stören, wenn einige sich nicht daran halten.

Dieses "man ist unter sich" wird eben bei vielen Veranstaltungen durchaus geschätzt.
Ja, es ist dann schwierig, da mal rein zu schnuppern, wenn man in der entsprechenden Szene bisher nicht aktiv war bwz. einen bestimmten Fetisch bisher nicht selbst auslebt.
Aber für die, die dafür mitunter auch viel Geld in die Hand nehmen, sind Gäste in "zivil" dann plötzlich Zuschauer. Manchmal will man nicht befremdet angeschaut werden.

Ich bin auch gern auf Mittelalter-Events. Einige dort haben ein Problem damit, wenn die Gewandung nicht historisch korrekt ist. Für andere ist es eine Mischung aus Verkleidung und Rollenspiel. Allen gemeinsam ist, dass nicht-gewandete Besucher sich abheben. Das Lagerleben während der Öffnung für das Publikum ist völlig anders als nach Torschluss, wenn die Besucher also das Gelände verlassen.

Ja, Dresscodes trennen. Bleibt keiner mehr übrig, ist das Event erledigt.
Aber vielfach ist grade die Trennung auch erwünscht.

Für Veranstalter ist es immer schwierig. Werden wegen des Dresscodes zuviele abgewiesen, hält sich am Ende eine Veranstaltung nicht. Wird zu wenig gesiebt, kommt die eigentliche Zielgruppe irgendwann nicht mehr, damit entfällt dann der "Magnet" für die anderen, die Veranstaltung stirbt dann eventuell auch.

Wenn ich zu viele Probleme habe, dem Dresscode zu entsprechen, muss ich mir auch irgendwann die Frage stellen, ob das wirklich "meine" Veranstaltung (also eine Veranstaltung für mich) ist.
Für das, was mich interessiert, was mir Spaß macht, was mir liegt, finde ich in der Regel relativ schnell ein Outfit. Nehmen wir mal fkk-Partys. Den Dresscode kann jeder erfüllen. Und wer damit Probleme hat, der ist auf der Party dann vermutlich nicht richig, sondern sollte sich ein anderes Event aussuchen. Und ja, es gibt eben auch Menschen, die da hin wollen, aber eben nicht völlig nackt. Und, dass muss ich dann jetzt doch betonen, welche Gründe sie haben, ist mir da dann völlig egal, auch wenn ich mir gute Gründe ausdenken / vorstellen kann. Fang da mit Ausnahmen an, und es wird schief gehen, davon bin ich überzeugt.
****ody Mann
16.035 Beiträge
Ich habe mir extra ein kinky Outfit für gelegentliche Veranstaltungen zugelegt. Wohlfühlen tue ich mich darin nicht.
********etal Paar
1.662 Beiträge
Zitat von ****ody:
Ich habe mir extra ein kinky Outfit für gelegentliche Veranstaltungen zugelegt. Wohlfühlen tue ich mich darin nicht.
Dann ist es das falsche Outfit 🤷🏻 Es ist ja kein Karneval, sondern ein Lebensgefühl.
****ody Mann
16.035 Beiträge
Sollte so sein.
*****y87 Frau
11.524 Beiträge
Ganz plump. Es macht für mich einen gewaltigen Unterschied, ob ich die einzige Frau bin, die ihren Nippeln oder dem Popo Freiluft gönnt, oder es einfach "normal" ist. Da geht es ums Wohlfühlen und Sicherheit. Und Türsteher gucken nicht nur aufs Outfit, sondern auch wie man sich benimmt. Ganz easy und ist doch in Diskotheken nicht anders. Und Fehlerquoten sind halt menschlich.
Profilbild
**********er_Oe
37 Beiträge
Themenersteller 
Wow, erstmal vielen lieben Dank für diese grandiose Diskussion! 🖤 Genau DAS war unser Ziel mit dem Beitrag – echte Meinungen, echte Erfahrungen, kein Blabla. Ihr seid der Wahnsinn.

Ein paar Gedanken von unserer Seite dazu:
@*******mina – Danke für die Zustimmung! Und ja, Spielraum ist das Stichwort. Wir als Veranstalter wollen niemanden verlieren, der sich wirklich mit der Szene identifiziert – aber gleichzeitig den Rahmen bewahren, der das Ganze so besonders macht.

@**********hen70 – Du triffst den Nagel auf den Kopf. Der Dresscode ist nicht nur Ästhetik, sondern tatsächlich ein Consent-Filter. Wer sich die Mühe macht, sich vorzubereiten, hat sich mit der Kultur beschäftigt. Und genau das macht den Unterschied zwischen „ich will Teil davon sein" und „ich will mal glotzen". Der Punkt mit dem Awareness-Team ist übrigens Gold wert – da müssen wir als Szene insgesamt noch besser werden. Nicht überall aber teilweise. Spannende Frage an alle: Wie viel Verantwortung liegt beim Veranstalter, wie viel bei der Community selbst?

@*******Punk – Guter Punkt, danke fürs kritische Hinterfragen! Das Bild war als Eyecatcher gedacht, nicht als „so musst du aussehen".

@********etal – Eure Erfahrung auf der Reeperbahn zeigt EXAKT, warum Dresscode kein elitäres Gehabe ist, sondern Schutz. Wenn sich Leute in Alltagsklamotten reinmogeln, kippt der Safe Space. Und dass ihr euch für eure erste Party im Insomnia akribisch vorbereitet habt – genau DAS ist der Spirit. Man muss kein Vollprofi sein, man muss sich nur einlassen wollen. Respekt dafür!

@******ght – Danke für diese ehrliche Perspektive! Der Punkt mit Body Positivity und Dresscode ist mega wichtig und wir nehmen das sehr ernst. Gerade für Menschen mit anderen Körperformen ist das Outfit-Angebot leider immer noch viel zu dünn. Unser Ansatz bei Kinky Insiders: Vorab-Bildercheck, offene Kommunikation, und wir freuen uns über JEDES Outfit, das zeigt, dass sich jemand Gedanken gemacht hat – egal ob Budget-DIY oder High-End-Latex. Was wäre euer Wunsch, damit sich wirklich ALLE willkommen fühlen?

@*********frech – Interessanter Gegenpunkt! Stimmt, Kleidung allein macht niemanden respektvoll. Aber sie zeigt: Ich habe mich bewusst entschieden, Teil dieses Abends zu sein. Und ja – der Veranstalter bestimmt die Regeln. Punkt. Aber darf die Community die Regeln hinterfragen? Wir finden: Unbedingt.

@****007 – Kurz und knackig auf den Punkt. Wer sich schon beim Dresscode nicht einlassen kann, wird auch andere Grenzen nicht respektieren. Ist natürlich kein Gesetz, aber ein verdammt guter Indikator.

@******_73 – Was für ein durchdachter Beitrag, danke dafür! Der Vergleich mit Mittelalter-Events ist genial – genau das gleiche Prinzip. Und dein Punkt zum FKK-Dresscode ist brillant: Den kann buchstäblich JEDER erfüllen, und trotzdem gibt es Leute, die sich damit schwertun. Es geht am Ende nicht ums Outfit, sondern um die innere Bereitschaft, sich auf etwas einzulassen. Die Balance zwischen „zu streng" und „zu lasch" – das ist die ewige Gratwanderung für uns Veranstalter.

@****ody – Ehrlichkeit wird hier geschätzt! Sich unwohl fühlen ist kein Versagen. Vielleicht einfach weiter ausprobieren, was sich richtig anfühlt – die Szene ist da viel offener als man denkt. Und @********etal hat recht: Es soll ein Lebensgefühl sein, kein Kostüm.

@*****y87 – Genau darum geht es. In einem Raum, wo alle sich zeigen, zeigt sich niemand „zu viel". Der Dresscode erschafft die Normalität, in der Freiheit möglich wird. Besser kann man es nicht formulieren.

Was uns total interessieren würde: Habt ihr konkrete Ideen, wie Veranstalter den Dresscode inklusiver gestalten können, ohne den Schutzraum aufzugeben?
Danke nochmal an alle – genau solche Gespräche machen die Szene besser. 🖤
*****y87 Frau
11.524 Beiträge
Hmm besser nicht, aber abwechslungsreicher. Und das gibt es ja. Je nach Motto. Gibt sogar welche, wo es heißt, Dresscode weiß oder nur schwarz. Wenn ich so an meine Anfangszeit denke, alles in schwarz. Und Dank einer Party ist komplett schwarz völlig die Ausnahme 😆

Will sagen, durch verschiedene Mottos kann man sich auch mal ausprobieren. Verschiedene Materialien ausprobieren. Mir machte das echt Spaß.
********etal Paar
1.662 Beiträge
Zitat von **********er_Oe:
Was uns total interessieren würde: Habt ihr konkrete Ideen, wie Veranstalter den Dresscode inklusiver gestalten können, ohne den Schutzraum aufzugeben?
Normalerweise besucht jemand eine solche Party, weil er Interesse an dieser hat. Touristen bringen nur Unruhe und diesen der Party nicht.

Interessierte Newbies schaffen es zumindest bei uns in Norddeutschland in der Regel das Motto zu erfüllen, sonst scheitern sie an der Doorbitch.
Das das auch nach Hinten losgehen kann, hat das letzte WE in HH gezeigt, was vermutlich an 500 Gästen lag, die alle in die Location drängten. Passiert mal.

Aber Gästen mit dem Dresscode entgegen kommen sehen wir nicht. Dann ist das schlicht die falsche Party 🤷🏻
****sum Mann
5.744 Beiträge
Die einen sagen: Ja. Der Dresscode schützt die Atmosphäre. Er sorgt dafür, dass alle, die reinkommen, sich bewusst entschieden haben – und nicht einfach „mal reinschauen" wollen.

Die anderen sagen: Es schreckt genau die Menschen ab, die vielleicht neugierig sind, aber noch am Anfang ihrer Reise stehen. Ist das wirklich body positive, wenn man nur reinkommt, wenn man das „richtige" Outfit hat?

Eigentlich sagen sie beide das Gleiche, bewerten es nur anders. Ich bin eindeutig für einen (je nach Party eher strengen) Dresscode, weil man als Publikum auch Teil des Contents ist und ich den stimmig mag.

Bei Kinky Raves ist der Dresscode oft strenger als anderswo. Latex, Harness, Fetish-Wear – oder du bleibst draußen.

Das finde ich nicht strend, sondern eher sehr niederschwellig. Aber auch das kann mal nett sein.
****007 Frau
3.591 Beiträge
Es gibt auch immer mal wieder anfänger abende wo z.B das schlichte schwarze kleid auch gut ist. Mehr personal vorhanden etc.

Es kommen oft auch alte hasen und ich genieße solche partys auch weil sie etwas ruhiger sind (was vorher ja auch so kommuniziert wurde)

Wenn es einmal persönlich erlebt wurde ist die hürde viel geringer.
*****ver Mann
32 Beiträge
Also, es ist genau der Dresscode in Verbindung, mit teils irrsinnigen Preisen insbesondere für alleinstehenden Männer, die mich abhalten solche Clubs aufzusuchen.

Ich verstehe oft auch den Dresscode nicht. Auch die Ablehnung bestimmter Kleidungsstücke kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Z.B. Jeans. Fast immer ein angegebenes Ausschlusskriterium. Dabei ist für mich eine eng sitzende Jeans oder auch ein Jeansrock ein Kink für sich.

Ganz anders sieht es da bei Lackkleidung aus. Die gilt schon fast automatisch als Kink. Ich finde diese Lack und (Kunst)leder Kleidung sowas von abtörnend.

Dieser Dresscode sorgt bei mir für soviel Widerstand und lässt mich die ganze Szene spießig wirken.
****sum Mann
5.744 Beiträge
Also, es ist genau der Dresscode in Verbindung, mit teils irrsinnigen Preisen insbesondere für alleinstehenden Männer, die mich abhalten solche Clubs aufzusuchen.

Bei den meisten Fetish/Kinky-Events gibt es keine Preisdiskriminierung nach Geschlecht. Höchstens manchmal nach Alter, aber auch das moderat.

Ich verstehe oft auch den Dresscode nicht. Auch die Ablehnung bestimmter Kleidungsstücke kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Z.B. Jeans. Fast immer ein angegebenes Ausschlusskriterium. Dabei ist für mich eine eng sitzende Jeans oder auch ein Jeansrock ein Kink für sich.

Gibt auch Kinky Parties mit Dresscode Jeans. Es ist nicht jede Party für jeden Kink gedacht.

Ganz anders sieht es da bei Lackkleidung aus. Die gilt schon fast automatisch als Kink. Ich finde diese Lack und (Kunst)leder Kleidung sowas von abtörnend.

Dann einfach nicht hin. So wie ich nicht zu den Bunten gehe. Ich würde mich auch nie verkleiden.

Dieser Dresscode sorgt bei mir für soviel Widerstand und lässt mich die ganze Szene spießig wirken.

Das ist am Ende jede Szene. *ggg*
*****a_S Mann
10.633 Beiträge
Es gibt mitlerweile ein sehr breites Spektrum an kinky Partys, zumindest hier in Hamburg.
Auf der einen Seite des Spektrums die richtigen Fetisch-Partys mit strengem Dresscode.
Auf der anderen Seite sexpositive Raves mit ziemlich laschem Dresscode a la sexy Unterwäsche.
Und dazwischen aber keine Linie, sondern sogar ein Feld mit Abzweigungen.
Also gerade in den Großstädten sollte jeder was finden, was zu ihm passt.

Bsp.: In HH und B gibt es kinky Gothic-Partys. Da kommt man in einem recht breiten Dresscode-Spektrum rein zwischen nackt, Unterwäsche, BDSM-wear, LLL-Fetisch und Gothic-Kleidung (allein da ein großes Spektrum, so wie man das zB vom WGT kennt, also auch im Brokat-Anzug oder Bandshirt).
Wer also Gothicmusik mag und sich typisch für Gothicpartys kleiden mag, kommt da rein,
und kann das ganze eben auch in wilder/nackter haben, weil das da eben möglich ist.

Und das ist aber genau das Ziel, dass sich auf der kinky Gothicparty eben Gothics und Kinkster
und Leute, die beides sind, wohl fühlen. Und der (hier ziemlich weite) Dresscode ist Teil davon.
Und klar, erzeugt das irgendwie "Szene", aber daher geht man da ja auch hin.
Ich will da halt keine Hawaihemden sehen und Schlager hören. Und es gibt ja durchaus
sexpositive Partys, wo bunte Hemden und Schlager passen. Wer das mag: Hin da!
*******mina Frau
644 Beiträge
Was bedeutet hier Inklusiver Dresscode? 1 Jeans auf 10 superstyle Outfits? Ohne mich.

Letztens sah ich einen Latexjogginganzug, wie soll ich das einordnen? Als einzige Kategorie blieb" witzige Idee".

Es geht um die Stimmung. Wir sind da um unsere inneren Seiten zu zeigen. Freiheit unter Gleichgesinnten. Ausgesprochene und kultivierte Regeln. Jeder tanzt mit jedem, Athmosphäre im Flow.
Ein Kilt ist dabei gern gesehen weil er edel wirkt auch ohne Fetisch. Ein Mann im Korsett, eine Frau nur im Kettenkleid,...

Bitte nicht aufweichen Richtung Jeanshotpants, weiße Sportschuhe usw. ...
Wir( ich und meine Bdsm-people) kommen dann nicht mehr. Und es spricht sich schnell herum.
Wenn ihr inklusive wollt, dann macht NewcomerAbende und erklärt den Dresscode gleich mit zu den Party-Regeln.
******orn Frau
237 Beiträge
BDSM-Leute sind immer so zickig. Ja... wir sind die Elite. Wir bestimmen wer was anziehen darf, lesen darf, und dann bestimmen wir das ihr nicht mehr mitmachen dürft, mitfeiern dürft. Ätsch Bätsch. Wie auf dem Schulhof.
****sum Mann
5.744 Beiträge
Zitat von ******orn:
BDSM-Leute sind immer so zickig. Ja... wir sind die Elite. Wir bestimmen wer was anziehen darf, lesen darf, und dann bestimmen wir das ihr nicht mehr mitmachen dürft, mitfeiern dürft. Ätsch Bätsch. Wie auf dem Schulhof.

Dann fragt man sich doch, warum überhaupt jemand mitfeiern will.
Tausch dich mit der Community zu heißen Themen aus oder starte selbst eine Diskussion.
Jetzt kostenlos anmelden