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Warum fällt der Schritt vom Schreiben zum Treffen so schwer?

**********Magic Mann
23.474 Beiträge
Themenersteller 
Warum fällt der Schritt vom Schreiben zum Treffen so schwer?
Beim Online Dating beobachte ich immer wieder ein ähnliches Muster, was auch einst auf mich zugetroffen hat, das ich gern zur Diskussion stellen möchte.

Oft scheitert es mMn nicht am fehlenden Interesse sondern am fehlenden Mut. Man schreibt eine Weile, versteht sich gut, die Gespräche werden persönlicher, die Signale sind eigentlich klar, interesse ist auf beiden Seiten da und trotzdem passiert nichts.

Niemand spricht es konkret aus, niemand macht den nächsten Schritt. Stattdessen kommen Zweifel.
Und aus Usicherheit wird Zurückhaltung und daraus oft Stillstand.

Wie bereits erwähnt, kenne ich das aus meiner Anfangszeit. Für mich selbst war ich eigentlich zufrieden, aber dann kamen diese Gedanken, vielleicht bin ich doch nicht ihr Typ, bin ich überhaupt gut genug, Sie ist echt toll, kann ich da mithalten? Usw

Und ja, ich habe in solchen Momenten auch den Rückzug angetreten, bis irgendwann der Punkt kam, an dem ich mir gesagt habe: vorwärts!

Und genau das war im Nachhinein eine gute Erfahrung. Denn für mich wurde klar, wenn ich diesen Schritt ins Reale nicht gehe, werde ich es nie herausfinden und alle Zweifel bleiben erhalten.

Meine Frage an euch:
Warum fällt der Übergang vom Schreiben zum ersten Treffen trotz gegenseitigem Interesse oft so schwer?
Was war bei euch der entscheidende Auslöser, trotz Selbstzweifeln den ersten Schritt zu machen?
Und oder wie habt ihr die Kurve bekommen?

Bitte sachlich und respektvoll diskutieren, ohne Bashing.
********rmal Mann
763 Beiträge
Licht würde sagen das es doch eine Menge Menschen auf diesen Portalen gibt die Primär Unterhaltung suchen als wirkliche Dates.

Wenn ich mich selbst reflektiere muss ich sagen je länger geschrieben wird umso mehr rutscht mein Gegenüber in die (Brief) Friendzone.

Mit Mut hat das für meine Beobachtungen weniger zu tun oder mein Verständnis für Mut ist ein anderes.
Wenn ich Mut bräuchte um zu einem Date zu gehen ist im Vorfeld wohl einiges schon nicht gut gelaufen.
*****ucy Frau
14 Beiträge
Überwindung ist definitiv für viele ein Thema. Die heile Welt ist online und im realen ist es doch ein ganz anderer Schritt den man wagt. Wenn man aber mal vor Ort ist und sich nett anlächelt sind meiner Erfahrung nach Ängste und Zweifel schnell verflogen. Der Auslöser das Treffen wahrzunehmen wäre für mich der Punkt, das wenn ich es nicht tue ich es nie tun werde und immer neue Ausreden für mich finden werde. Klar ein Date kann auch mal mies sein aber daraus lernen ich und kann trotzdem etwas für mich mitnehmen.
*****978 Frau
2.613 Beiträge
Ich habe diesbezüglich keine Probleme; möchte ich Jemanden kennenlernen, sage ich dies relativ zügig und offen.
Allerdings scheitert es oft bereits am Schreiben; ist diese Hürde genommen, dann scheitert es oft an der Zeit.

Und so wie es in meinem Profil steht; ich möchte Anfragen auf Treffen stellen und nicht gefragt werden. Genau da scheitert es meist bei der ersten Mail des Gegenüber.
*******na19 Frau
1.641 Beiträge
Zitat von **********Magic:
.

Meine Frage an euch:
1) Warum fällt der Übergang vom Schreiben zum ersten Treffen trotz gegenseitigem Interesse oft so schwer?
2) Was war bei euch der entscheidende Auslöser, trotz Selbstzweifeln den ersten Schritt zu machen?
3) Und oder wie habt ihr die Kurve bekommen?

Bitte sachlich und respektvoll diskutieren, ohne Bashing.

1) Dass mit fehlender Mut kenne ich nicht, eher tatsächlich geht es um fehlendes bzw sinkendes Interesse.
Warum das Interesse sinkt, hat nicht nur viele Gründe, sondern diese Gründe sind bei jedem subjektiv.

Ich persönlich verliere mein Interesse:
• wenn die Unterhaltung oberflächlich bleibt
• wenn wenig Fragen kommen
• wenn es an Präsenz fehlt
• wenn ich auf der anderen Seite wenig Interesse spüre, eher Wunsch (Druck) auf ein schnelles Treffen (kurz Small-Talk => Zack Treffen 👎)
• Passivität eines Mannes
• nach ca 1-2 Wochen, wenn es nicht bereits ein Treffen fest geplant ist.

2) Da ich "Old school addicted" bin, entstehen auch daraus gewisse Diskrepanzen manchmal.
Ich frage nie nach dem Date.
Wer wirklich Interesse hat, spricht es an.
Kommt nichts, spätestens am Ende der zweiten Woche bin ich raus.
(Natürlich hatte ich schon selbst gefragt, dadurch wurde nur bestätigt, dass es eher um Tastenerotik ging).

3) gar nicht.
Da wo eine Tür zugeht, geht die andere auf.
********isch Frau
237 Beiträge
Dass es "auf den letzten 5 Metern" nicht klappt liegt meist daran, dass es nicht gezündet hat. Ich hab keine Lust, dass sich ein Mann hoffnungsfroh auf den Weg macht, wenn ich absehen kann, dass es von meiner Seite nicht so hinhaut. So gerne verteil ich nicht Körbe.
Ist ja auch nicht schön für den Mann.
*********er_M Mann
239 Beiträge
Ich bin da ganz bei @*******na19 Ich kenne das Problem, das der TE anspricht, bei mir nicht. Natürlich habe vor einem Treffen ein kleines kribbeln in der Magengrube. Das ist es aber auch.

Ganz im Gegenteil: Wenn jemand zu lange schreiben will, bin ich raus. Meistens war es bei längerem Chatten in der Vergangenheit nichts. Mich würde es eher ärgern, wenn ich monatelang lang geschrieben hätte, und am Ende feststelle, dass es so gar nicht passt. Meistens scheint es gute Gründe dafür zu geben, dass jemand lange schreiben möchte. Nach meiner bisherigen Erfahrung sind das keine Gründe, die mir gefallen.
**********n_NRW Mann
37 Beiträge
Zitat von **********Magic:
Warum fällt der Übergang vom Schreiben zum ersten Treffen trotz gegenseitigem Interesse oft so schwer?
Was war bei euch der entscheidende Auslöser, trotz Selbstzweifeln den ersten Schritt zu machen?
Und oder wie habt ihr die Kurve bekommen?

Ich würde dazu sagen, dass es schlicht keinen Lösungsansatz oder Wundermittel dagegen gibt...

Einzig erstmal mit sich selbst ins reine kommen, genügend Selbstbewusstsein an den Tag legen und losziehen. Mit Selbstbewusstsein ist im übrigen auch gemeint, eine realistische Betrachtung des gesamten zu beginnen. Nur, weil es im schriftlichen passt oder von irgendwelchen Bildern, ist dies im realen noch lange nicht so. So sollte man vielleicht in Betracht ziehen, dass es eben auch nicht passen kann, ohne das eine Welt zusammenbricht. Man kann nicht everybodys Darling sein... Das ist nicht nur beim Gegenüber vielleicht so, sondern man selbst kann ebenfalls empfinden, dass es doch nicht so passt.

Ich persönlich bin immer und gehe auch heute noch in jeden Kontakt mit einem simplen und vermutlich extrem abgedroschenem Spruch:

Ich gehe zu einem Date ohne irgendwas zu haben... Verlieren kann ich nichts, denn reines Onlinegeschreibe ist nicht mein bestreben aber ich kann vieles "gewinnen", eine reale Freundin, eine Partnerin, eine F+ oder was auch immer... Das schlimmste was mir passieren kann ist, dass man feststellt es passt nicht, wieder nach Hause fährt und jeder seinen eigenen Weg weiter geht.

Habe da weder etwas gewonnen noch etwas verloren, außer vielleicht ein wenig meiner Zeit.
********1277 Mann
298 Beiträge
Nur Interesse reicht halt oft nicht aus. Man muss schon das Gefühl haben, dass es passt...für beide.
Ich verstehe nicht ganz, wo Selbstzweifel noch Platz hat, wenn man das Gefühl hat es könnte für beide passen.
Das mit dem ersten Schritt ist fast immer das Problem. Bei der ersten Nachricht, beim Kontaktdaten austauschen, beim ersten Treffen.... Warum? Weil man unsicher ist, was der Gegenüber davon hält.
Habe ich das Gefühl es passt für beide, dann bin ich sehr schnell dabei ein persönliches Treffen zu vereinbaren. Ohne diesen Schritt findet man nie raus, ob es real passt und ich bin schließlich nicht für Brieffreundschaften auf so einem Portal.
*******el22 Mann
84 Beiträge
Ich glaube, dass der Schritt vom Schreiben zum Treffen oft gar nicht am fehlenden Interesse scheitert, sondern eher an einer Mischung aus Unsicherheit, Erwartungen und dem „Kopfkino“, das beim Schreiben entsteht.

Beim Schreiben baut man sich relativ schnell ein Bild vom Gegenüber auf, manchmal auch ein idealisiertes. Solange man schreibt, bleibt alles in einem sicheren Raum – man kann nachdenken, formulieren, reagieren, ohne sich wirklich zeigen zu müssen. Ein Treffen bedeutet dagegen Realität, und damit auch die Möglichkeit, dass dieses Bild nicht ganz passt oder dass die Chemie doch anders ist als gedacht.

Dazu kommt, dass im Online-Dating oft viele Gespräche parallel laufen. Dadurch entsteht schnell eine gewisse Unverbindlichkeit, selbst wenn Interesse da ist. Man denkt vielleicht: „Eigentlich würde ich mich gern treffen, aber ich warte noch ein bisschen“ – und plötzlich ist das Gespräch eingeschlafen.

Ich habe für mich gemerkt, dass Klarheit meist erst dann entsteht, wenn man den Schritt ins Reale wagt. Schreiben kann Nähe aufbauen, aber echte Chemie merkt man erst im persönlichen Kontakt. Und selbst wenn es nicht passt, ist ein Treffen oft wertvoll, weil es Unsicherheiten auflöst.

Am Ende ist es wahrscheinlich eine Mischung aus Mut, Timing und dem richtigen Gefühl, wann man den Schritt einfach gehen sollte – ohne alles zerdenken zu wollen.
********isch Frau
237 Beiträge
Zitat von **********n_NRW:
Ich gehe zu einem Date ohne irgendwas zu haben... Verlieren kann ich nichts, denn reines Onlinegeschreibe ist nicht mein bestreben aber ich kann vieles "gewinnen", eine reale Freundin, eine Partnerin, eine F+ oder was auch immer... Das schlimmste was mir passieren kann ist, dass man feststellt es passt nicht, wieder nach Hause fährt und jeder seinen eigenen Weg weiter geht.

So etwas stellt sich aus Frauensicht ein klitzeklein wenig anders da.
Es ist nicht gerade selten, dass wider Erwarten derjenige plötzlich aufdringlich wird ("nur ein Küsschen" oder man hat plötzlich die Hand irgendwo - "du bist doch heimlich so eine kleine geile Maus *anmach*" oder ungehalten und aggressiv auf einen Korb reagiert. Egal wie "nett" der Vorlauf war.
Das ist unangenehm, mal diplomatisch umschrieben.
Bringt auch nix, wenn jetzt 100 Männer aufstöhnen, sie würden so etwas nie machen. Sie kennen dieses Problem einfach nicht.


Und ich bin wahrlich kein Schneeflöckchen. Ich hatte bestimmt schon Dates jenseits > 50

Ich will kein Männerbashing betreiben, die Überzahl ist nett. Aber richtig unbefangen geht man selten auf ein Date.
*******na19 Frau
1.641 Beiträge
Zitat von *********er_M:
Ich bin da ganz bei @*******na19 Ich kenne das Problem, das der TE anspricht, bei mir nicht. Natürlich habe vor einem Treffen ein kleines kribbeln in der Magengrube. Das ist es aber auch.
Eine kleine Aufregung ist natürlich dabei, aber nie die Sorge wie bei TE
("aber dann kamen diese Gedanken, vielleicht bin ich doch nicht ihr Typ, bin ich überhaupt gut genug, Sie ist echt toll, kann ich da mithalten? Usw")
Man verändert den Blickwinkel von sich auf den Anderen:"Wird er MIR gefallen?
Seitdem läuft es viel entspannter!

Zitat von *********er_M:

Ganz im Gegenteil: Wenn jemand zu lange schreiben will, bin ich raus. Meistens war es bei längerem Chatten in der Vergangenheit nichts. Mich würde es eher ärgern, wenn ich monatelang lang geschrieben hätte, und am Ende feststelle, dass es so gar nicht passt. Meistens scheint es gute Gründe dafür zu geben, dass jemand lange schreiben möchte. Nach meiner bisherigen Erfahrung sind das keine Gründe, die mir gefallen.
Auch bei mir so: Es reicht mir, dass diese Gründe mir nicht gefallen, welche es genau sind, interessieren mich mittlerweile nicht.
**********n_NRW Mann
37 Beiträge
@********isch

Durchaus verständlich und ich fasse es auch nicht als generelles Männerbashing auf. Das diese Problematiken existieren ist mir bewusst.
Allerdings kann dir das auch ohne weiteres passieren, wenn du so irgendjemanden kennenlernst (Ausgehen mit Freundinnen/Freunden usw.).
Dies ist kein auf Onlinedating beschränktes Problem und sollte grundsätzlich nie vorkommen.

Alleine um hier nie irgendein Unbehagen aufkommen zu lassen, setze ich mich beim ersten Treffen (immer an einem öffentlichen Ort mit unbeteiligten Menschen drum herum) gegenüber und nicht daneben. Dies kann eine Frau ebenso fokussieren, womit die Möglichkeit beim Date selbst zumindest schon mal drastisch reduziert ist.
Ja, beim hinausgehen und vielleicht der Verabschiedung ist die Gefahr am größten, wenn man an so einem Menschen geraten ist... Risiko besteht überall...

Verstehe aber deine Bedenken und kann sie nachvollziehen.
****ni Mann
2.969 Beiträge
JOY-Angels 
Warum fällt der Schritt vom Schreiben zum Treffen so schwer?
Hm, ich kann es jetzt so gar nicht bestätigen, dass der Schritt schwer fällt - weder von meiner Seite aus, noch von einem potentiellen weiblichen Kontakt. *nachdenk*

Vielleicht liegt es daran, dass ich mir gerne Zeit lasse und keine schnellen Dates suche? Im Regelfall läuft es immer ähnlich ab: nach einer gewissen Zeit (meist ein paar wenige Tage, an denen täglich mehrere Clubmails ausgetauscht werden) wechselt man zu einem Messenger und dort wird weitergeschrieben und es werden Sprachnachrichten ausgetauscht. Manchmal wird auch telefoniert - wobei das in den letzten Jahren immer weniger wurde. *gg*

Und durch den engen Kontakt (also auch viele Nachrichten hin und her pro Tag) erfährt man viel von der Person gegenüber und dann kam bisher immer ganz natürlich und aus den schönen Gesprächen heraus die Frage, ob man sich auch persönlich treffen möchte.

Logischerweise kam es auch schon öfter vor, dass Gespräche irgendwann versandeten. Aber das lag dann eben daran, dass es einfach nicht passte und dies spürte man auch. Ich hatte jetzt wirklich schon sehr, sehr viele Dates über den Joy und ich würde mal behaupten in 96-98% der Fälle kam es zu einem persönlichen Treffen, wenn ein beiderseitiges Interesse bestand.

Ich hatte bisher nie ein Problem dies anzusprechen, die Frauen allerdings auch nicht, da sie mir häufig sagten, dass sie mich gerne treffen möchten, weils eben harmonierte. Aber wie eingangs gesagt: ich investiere auch sehr viel Zeit ins Kennenlernen vor dem Treffen und schreibe auch nicht mehr großartig parallel, wenn ich eine interessante Frau gefunden habe. Hier dann Zeit zu investieren ist mir sehr wichtig, um ein Gefühl zu bekommen, ob es passen könnte (mal abgesehen davon macht mir das Spaß). Und durch den "Invest" vorab verlaufen die Dates dann auch immer positiv. Natürlich passiert nicht immer "sonst was", aber ein nettes Treffen ist es immer, ob es dann für mehr reicht, muss man natürlich sehen. *g*
*******na19 Frau
1.641 Beiträge
Zitat von ********isch:
Zitat von **********n_NRW:
Ich gehe zu einem Date ohne irgendwas zu haben... Verlieren kann ich nichts, denn reines Onlinegeschreibe ist nicht mein bestreben aber ich kann vieles "gewinnen", eine reale Freundin, eine Partnerin, eine F+ oder was auch immer... Das schlimmste was mir passieren kann ist, dass man feststellt es passt nicht, wieder nach Hause fährt und jeder seinen eigenen Weg weiter geht.

So etwas stellt sich aus Frauensicht ein klitzeklein wenig anders da.
Es ist nicht gerade selten, dass wider Erwarten derjenige plötzlich aufdringlich wird ("nur ein Küsschen" oder man hat plötzlich die Hand irgendwo - "du bist doch heimlich so eine kleine geile Maus *anmach*" oder ungehalten und aggressiv auf einen Korb reagiert. Egal wie "nett" der Vorlauf war.
Das ist unangenehm, mal diplomatisch umschrieben.
Bringt auch nix, wenn jetzt 100 Männer aufstöhnen, sie würden so etwas nie machen. Sie kennen dieses Problem einfach nicht.


Und ich bin wahrlich kein Schneeflöckchen. Ich hatte bestimmt schon Dates jenseits > 50

Ich will kein Männerbashing betreiben, die Überzahl ist nett. Aber richtig unbefangen geht man selten auf ein Date.

@********isch
Kann ich SO aus meiner "Frauensicht" nicht bestätigen.
Alle Dates verliefen sehr respektvoll.
Auch die, wo man sich wirklich nur zum Sex verabredet hat, der Mann hatte einen nicht günstigen Hotel gebucht und trotzdem beim Trinken/Reden funkte es ja gar nicht.
Sich bedankt und verabschiedet.
Keine Aggressivität geschweige von "Hände locker lassen".

Das Aussortieren beim Schreiben klappt sehr gut.
Das ist mein Weg: sich intensiv (ohne Sexting) in der ersten Woche austauschen, inklusiv Telefonieren und auf Bauchgefühl hören.
Hatte schon ein Mal ein Treffen 2-3 Stunden vorher abgesagt, weil mein "Magen" ließ mich nicht los, es sagte mir eindeutig "Nein".
Hier wiederum war seine Reaktion darauf sehr pampig und mir war klar, vor Ort wäre mein "nein" wenig akzeptiert.
********isch Frau
237 Beiträge
Zitat von **********n_NRW:
Dies ist kein auf Onlinedating beschränktes Problem

Nein, sicher nicht. Aber diese Plattform impliziert, dass man generell sexuell locker drauf ist.
*****_67 Frau
4.823 Beiträge
Zu Beginn konnte ich mich nicht gleich treffen.
Es war eine völlig neue Situation für mich , mein Männerradar war komplett falsch eingestellt.
Von den Männern aus meinem Leben erlebte ich nie diese Schlüpfrigkeit, diese Grenzüberschreitungen - meine persönlichen Anstands und Bewegnungsgrenzen.

Es war als lernt man sich kennen, „ Hallo ich bin die Uschi , Hallo,ich bin der Horst“ und Zack zeigt er seine Genitalien oder langt mir an die Brust.

Ich kannte das nicht und war zutiefst verunsichert.

So schrieb ich also zuerst .
Erstmal war ich geschützt in meiner Blase, musste mich nicht gleich mit einem für mich sehr persönlichen Thema konfrontieren lassen, konnte sehen ob es außer Ex eigentlich einen Umgang gibt, ein Austausch möglich ist.

Erst über diesen Austausch entstand bei mir Interesse. Das Gefühl der Sicherheit entstand.

Ich war wie ein scheues Reh, dass erst langsam aus seiner Deckung kommt.
Der Vergleich hinkt, ich weiß, einen anderen Vergleich habe ich nicht .

Ich brauche erst eine Verbindung zu jemanden , bis ich mich auf ihn einlassen kann.
**********n_NRW Mann
37 Beiträge
Zitat von ********isch:
Nein, sicher nicht. Aber diese Plattform impliziert, dass man generell sexuell locker drauf ist.

Wer sexuell locker drauf sein mit "Wer sich trifft will auch zwingend ins Bett verwechselt", ist mutmaßlich eh kein ernstzunehmender Kandidat/Kandidatin für ein Date. *zwinker*

Ja, mir ist auch hier bewusst, dass dies mitunter nicht vorher ersichtlich ist. *g*
*******na19 Frau
1.641 Beiträge
Zitat von **********n_NRW:
@********isch



Alleine um hier nie irgendein Unbehagen aufkommen zu lassen, setze ich mich beim ersten Treffen (immer an einem öffentlichen Ort mit unbeteiligten Menschen drum herum) gegenüber und nicht daneben. Dies kann eine Frau ebenso fokussieren, womit die Möglichkeit beim Date selbst zumindest schon mal drastisch reduziert ist.
.

Exakt SO!
Ich setze mich bewusst gegenüber und nicht daneben.
Wurde schon öfters vom Mann anders gewünscht.
Nein! Somit ist erstmal eine kleine Grenze gesetzt, wie es hier läuft und worum es geht!
*******na19 Frau
1.641 Beiträge
Zitat von ********isch:
Zitat von **********n_NRW:
Dies ist kein auf Onlinedating beschränktes Problem

Nein, sicher nicht. Aber diese Plattform impliziert, dass man generell sexuell locker drauf ist.

@********isch
Du musst nicht mit jeder Implizierung d'accord sein.

Sexuell locker sein bedeutet nicht für jeden jederzeit zur Verfügung zu stehen.
********isch Frau
237 Beiträge
Zitat von *******na19:
Das ist mein Weg: sich intensiv (ohne Sexting) in der ersten Woche austauschen, inklusiv Telefonieren und auf Bauchgefühl hören.

Du, danke für die Tipps. *zwinker*
Ich mache es genauso. Ich bin keine Anfängerin.
Wie gesagt, die Überzahl ist nett. Aber es langen die 5% "Andere", bei denen man plötzlich beim Abschied unversehens die Zunge im Hals hat. *pfui*
Mein Bauchgefühl ist eigentlich gut ausgeprägt. Aber da habe ich es beispielsweise Null kommen sehen.


PS: Die mit Sexting im Vorfeld waren irgendwie immer die Schüchternsten *mrgreen*
********aten Paar
2.081 Beiträge
Bei mir ist der Schritt vom Schreiben zum Date gut verlaufen.

Ich habe auf einen Zettel geschrieben, dass ich sie süß finde und mich mit ihr im William´s Corner auf einen KiBa (Kirsch Banane) treffen möchte. Den Zettel habe ich ihrer Schwester mitgegeben.

Dann kam die Antwort zurück: "OK"

Das war auf den Tag genau heute vor 39 Jahren waren, am 26. März 1987. Zum Zeitpunkt dieses Posts, also gegen 21:00 Uhr, habe ich sie gefragt, ob sie mit mir gehen will. Sie hat ja gesagt.

Seitdem sind wir ein Paar, verheiratet seit 35 Jahren. Sie hat mir zwei Kinder und (seit vorgestern) ein Enkelkind geschenkt.

Ich liebe sie wie am ersten Tag.

Weitere Daterfahrungen habe ich nicht gesammelt.
********isch Frau
237 Beiträge
Nochmal zu den Posts oben. Es ging mir um die Tatsache, dass Frauen nicht so locker vom Hocker "sich mal so" treffen wie Männer, nach dem Motto: "Schlimmstenfalls krieg ich einen Korb"
Das Sicherheitsdenken fängt schon viel früher an, Frau tut gut daran, schon im Mailkontakt unentwegt nach red flags Ausschau zu halten, und Gedanken wie "wo setzt sich mein Datepartner hin und fühle ich mich damit wohl" dürfte den wenigsten Männern vertraut sein.

Aber jetzt genug *offtopic*
**********Magic Mann
23.474 Beiträge
Themenersteller 
Danke @********isch und ja, es wäre schön zum Thema zurück zu kommen.

Mein Anliegen ist tatsächlich mal zu schauen warum es manchen einfach schwer fällt, obwohl der Wunsch nach einem realen kennenlernen da ist.

Wenn ich auf mich selbst zurückschaue, dann waren es u.a Versagensängste.
Selbstzweifel und weiss der Geier was noch. Lange ist es her.

Vielleicht kann man es auch Schüchternheit nennen? Ich denke es war eine Mischung aus vielen Dingen.

Und dabei ging es tatsächlich nur ums kennenlernen ohne Hintergedanken.
*******thoa Mann
484 Beiträge
Zitat von ********isch:
und um solche Gedanken wie "wo setzt sich mein Datepartner hin und fühle ich mich damit wohl" dürfte den wenigsten Männern vertraut sein.

Dagegen hilft 15 Minuten vor dem Date da zu sein, den Platz des Wohlbefindens selbst auszusuchen und nicht das Date strategisch warten zu lassen, nur für den Fall, dass mich solche Gedanken plagen sollten ...
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