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Swinger oder Partyclub ?

**********xi_St Paar
9 Beiträge
Themenersteller 
Swinger oder Partyclub ?
Hallo ihr Lieben,

Wie nehmt ihr die aktuelle Clublandschaft wahr?
Habt ihr auch das Gefühl, dass der Fokus immer mehr auf Party und Gastronomie rückt und die Spielwiesen leerer werden?
Und für viele Clubgänger dieser den "normalen" Clubbesuch ersetzt hat...
Was macht für euch einen gelungenen Clubabend aus?
Ist das Drumherum (Essen, Musik) für euch genauso wichtig wie das aktive Swingen?

Eure Meinungen hierzu würden mich gerne interessieren...
********x_bw Paar
17 Beiträge
Wir sind noch nicht lange in dieser Szene unterwegs und die erste Berührung damit war eine sexpositive Party auf der "unsere" Musikrichtung gespielt wurde.
Für uns ist das Drumherum schon auch wichtig, wir suchen aber schon irgendwann die Spielwiesen auf 😁

Wir haben bei unseren wenigen Besuchen aber auch schon festgestellt dass die Spielwiesen manchmal praktisch leer waren.
*********noman Mann
39 Beiträge
Ja, absolut.
Mir kommt es mittlerweile so vor. dass Swingerclubs immer mehr zu Discos und/oder Modenschauen mutieren. Auf das Swingen wird wenig bis gar keinen Wert mehr gelegt. Es geht nur noch ums Essen, Trinken, Tanzen und Schaulaufen.

Hinzu kommt natürlich die typische Gruppenbildung - wo man als Außenstehende(r) keinerlei Chance hat aufgenommen zu werden (getreu dem Motto - geh wech, ich kenn dich nicht).
Mir ist durchaus bewusst, dass Clubs auch Gewinn machen müssen und deshalb alles und jeden reinlassen, der sich den Eintritt leisten kann. Jedoch hat diese Herangehensweise mit Swingen in meinen Augen nix zu tun, wenn auf der Tanzfläche der Fokus liegt und die Matten leer bleiben.
******wen Frau
16.713 Beiträge
Es scheint von Club, Motto und Publikum abhängig zu sein.
Zu manchen Events ist es wie beschrieben, man fühlt sich im Ballermann 2.0, als ob alle nur zum Buffet leerfressen, Komasaufen und Modenschau da sind. Kontaktaufnahme zu Unbekannten ist da komplett unerwünscht, das Partyvolk beliebt in seiner Bubble zu bleiben. Oft sehe ich dann Gäste, die schon 1h nach Eventbeginn hackestramm in die Ecke ko**en. Andere wissen manchmal gar nicht, dass es da auch noch "diesen anderen Bereich" gibt.

Dann gibt es aber auch Events, die dem Charakter des Swingens sehr nahekommen. Schon am Kaminfeuer, im Raucherzelt oder an der Bar trifft man auf nette, offene kommunikative Gäste. Nüchterne Gäste. Die dann ebenso wenig Zeit verlieren, die Räume mit den Matten zu nutzen, und von Zusehen bis Mitmachen komplett aufgeschlossen sind.

Es ist manchmal frustrierend, wenn man auf einem Event ersterer Art landet. Ich musste da viel aussortieren an Clubs, Veranstaltern, Events und Mottos. Aber ich hab "meine" Swingerevents gefunden.
*******1274 Mann
207 Beiträge
Ich glaube auch das es da sehr auf das Event ankommt. Ist das Publikum ehr etwas älter passiert meiner Erfahrung nach mehr im Spielbereich als bei einem jüngeren Publikum. Trotzdem finde ich das gerade die Vielfalt an unterschiedlichen Events uns Joylern die Möglichkeit gibt, genau das für sich heraus zu suchen was zu einem passt. Vielen reicht vielleicht auch ein etwas tanzen, essen und quatschen. Die anderen suchen den Spaß auf der Matte. Mit ein klein bisschen Erfahrung hier, merkt man doch eigentlich sehr schnell, welche Partys für einen selbst funktionieren und wo die Gäste sind die zu einem passen.
*******2501 Mann
141 Beiträge
Vieles hat sich zu Party Events entwickelt und weniger zu Swinger Events, dass auf jedenfall. Muss persönlich aber sagen, dass ich es ganz angenehm finde, immer mal wieder beide Arten von Events mitzumachen. Je nach aktueller Lust und Laune.
Und Clubs wo man gar nicht hinpasst, weil es einem nicht gefällt oder man keinen Kontakt findet, sortiere ich mittlerweile ganz einfach aus.
*****a63 Frau
8.817 Beiträge
Die Partyevents geben mir wenig. Verändert sich viel in den Clubs. Aber es gibt sie, die Perlen, die mir gefallen.

Die Gruppenbildung ist mir auch aufgefallen.
******_nw Mann
2.106 Beiträge
Auch ich habe den Eindruck von Gruppenbildung im Club, halte es aber für normal dass Gäste die sich kennen und schon etwas miteinander erlebt haben gerne erst mal einander ansprechen.
Unsere Aufgabe als "Neulinge " ist es dann hier Kontakt aufzubauen, wer wartet dass die Gruppe sich öffnet und offensiv anspricht erwartet meist zu viel....
*****a63 Frau
8.817 Beiträge
Ich habe Swingerclubs mit einer kommunikativer Offenheit verbunden. So war es auf jeden Fall.

Das ist aus meiner Sicht leider weniger geworden.

Auch auf anderen Veranstaltungen ist mir diese Cliguenbildung aufgefallen. Da hat man keine Chance.

Natürlich ist das ligitim.

Vor 10 Jahren, als ich mit dem Swingen anfing, wurde sich schon über die Veränderungen in den Clubs ausgetauscht. Jetzt verstehe ich erst, was damit gemeint war.
*********nhalb Paar
976 Beiträge
Die Swingerlandschaft hat sich ganz eindeutig verändert. Früher ging man in einen Club um zu swingen und hatte nebenbei ein bisschen Party.
Heute geht man in einen Club, um Party zu machen und nebenbei ein bisschen zu swingen. Früher gab es in einem Swingerclub auch keinen DJ. Da lief die Musik dezent im Hintergrund und kam vom „Band“. Heute dröhnt der „Krawall“ lautstark bis auf die Matten und stört mit unter.
******_73 Mann
4.559 Beiträge
Ich genieße die Abende. Ich fahre nicht in den Club, weil ich dringend swingen will, sondern weil ich schlicht einen schönen Abend haben möchte. Der "typische Swinger" bin ich wohl eh nicht, wenn es den überhaupt gibt. Ich schätze Clubs, in denen ich weiß, dass ich eine schöne Zeit haben werde, und mir das Preis / Leistungsverhältnis passt, dazu gehört dann eben auch das Essen. Soll ich mehr zahlen, muss eben auch mehr geboten werden.
Wir sind vielfach mit Campervan und Hunden unterwegs. Was im Van geschieht, geschieht mithin im verborgenen für andere Besucher.
Der HS in Hude liegt für uns in einer guten Entfernung, hat einen schönen Campground, es ist dort immer angenehm entspannt. Der BDSM-Bereich, so geöffnet, gefällt uns ebenfalls gut. Der Club nennt sich aber selbst "Lifestyleclub". Mir gefällt die dort angebotene Mischung.
*******inds Paar
742 Beiträge
Zitat von *****a63:
Ich habe Swingerclubs mit einer kommunikativer Offenheit verbunden. So war es auf jeden Fall.
Das ist aus meiner Sicht leider weniger geworden.

Diesen Eindruck haben wir ebenfalls.
Als wir vor vielen Jahren Swingerclubs besucht haben, war es ganz selbstverständlich, am Tisch ein Gespräch mit den Nachbarn zu beginnen. „Hallo, wie geht’s euch? Seid ihr zum ersten Mal hier?“ reichte oft schon aus.

Heute hingegen wirken viele Paare eher in sich gekehrt und vermitteln nicht unbedingt den Eindruck, offen für Gespräche zu sein.

Teilweise liegt das wohl daran, dass für manche Paare ein Swingerclub eher eine Art Alternative zum klassischen Ausgehen ist, so nach dem Motto: „Wir sind 40+ und wollen noch etwas erleben.“

Zum anderen spielen natürlich auch Sympathie und persönliche Chemie eine große Rolle.

(er schreibt)
*****a63 Frau
8.817 Beiträge
@******_73 da bin ich anders gestrickt. Ich fahre in den Club um zu Swingen. Das drumherum ist schmückend Beiwerk.

Wenn ich einfach einen schönen Abend mit gutem Essen haben möchte wäre ein Swingerclubs nicht meine Wahl.
******aar Paar
14 Beiträge
Teilweise liegt das wohl daran, dass für manche Paare ein Swingerclub eher eine Art Alternative zum klassischen Ausgehen ist, so nach dem Motto: „Wir sind 40+ und wollen noch etwas erleben.“
Für 85€ alles drin wird das echt so gesehen.. wobei 40plus deutlich redseliger ist als die 35er Mutti

Die Swingerclub und der joyclub sind ist der Mitte angekommen..
****769 Frau
3.039 Beiträge
Ich gehe in den Club, wenn ich Bock auf Sex habe ☺️ gehe dann zu HÜ- und ähnlichen Partys..Ja man sieht schon, dass Tanzpartys in Clubs sehr beliebt sind, mich hat das noch nie interessiert. Wellness rundet für mich so einen Abend gut ab..bei leckerem Essen sag ich natürlich auch nicht nein 😅
*******_man Mann
9.220 Beiträge
Bei mir in der Nähe gibt es seit ca 30 Jahren einen kleinen Club, der daran festhält, ein Club zum Swingen zu sein. Alles andere lehnt er ab.

Überschaubares einfaches Buffet, Getränke in Selbstbedienung, dezente Hintergrundmusik aus dem Radio (Internet?), keine Tanzfläche

Das Wichtigste - und das kenne ich nirgendwo so hart: Jede Anmeldung muss vom Betreiberehepaar freigeschaltet werden. Kennen sie die Person(en) noch nicht, wird das Profil studiert. Steht da PT ohne GV oder MFMF unter wenig beliebt, oder es gibt andere Hinweise, die darauf schließen lassen, dass Sex mit anderen gar nicht im Fokus sein wird, gibt es eine Ablehnung. Der Club will weder Laufsteg noch Hotelersatz sein. Jeder (!) dort soll an Sex mit anderen interessiert sein. Und ohne vorherige Anmeldung über den JC hat man sowieso keine Chance, auch nicht am Telefon, was abends durchaus beantwortet wird, für den gleichen Abend.

Er schafft es mit dieser Klarstellung eine sehr homogene Gruppe an Gästen zu haben, wo bei 30 Leuten oftmals mehr Action zu finden ist, als woanders unter 300 Leuten.

Wem das nicht gefällt, der ist dort einfach falsch, was keine Wertung ist, aber dann passt man dort nicht hin und es ist daher auch richtig, dass er einen erst gar nicht reinlässt, der dann enttäuscht ist.

In "normalen" Clubs bilden sich oft zwei Gruppen, die, die zum Sex dort sind, und die anderen. Er will nur die eine Gruppe bedienen. Er hat auch keinen Platz für mehr als eine Gruppe. Da ist das Vorgehen nur ehrlich.

Ihm wird oft das Konzept feindselig verdreht, in dem behauptet wird, Frauen müssten dort allen Männern zur Verfügung stehen. Das ist Quatsch. Aber die Frau sollte mit dem Vorsatz hin, dass, wenn ihr einer gefällt, sie mit dem auch Sex haben will. Selbstverständlich darf jeder jederzeit "Nein" sagen. Aber es wird auch geschaut, was neue Gäste jeglichen Geschlechts tun, die Betreiber suchen das Gespräch an der Bar, um herauszufinden, ob die Person ein zweites Mal zugelassen wird, ob sie da rein passt.

Ist ein Swingerclub für Sex mit anderen, wie ein Kino zum Film schauen, ein Schwimmbad zum ins Wasser gehen und ein Eis-Salon zum Eis essen. Früher sagte man: Klare Fokussierung bzw Konzentration auf das Kerngeschäft. Oder, es einfach nicht jedem Recht machen wollen.

Mir gefällt das super.
*********7nrw Mann
1.130 Beiträge
Zitat von *****a63:
Die Partyevents geben mir wenig. Verändert sich viel in den Clubs. Aber es gibt sie, die Perlen, die mir gefallen.

Die Gruppenbildung ist mir auch aufgefallen.

Gehe auch lieber in Clubs zum swingen.
Big Party und Riesenbuffet brauch ich nicht unbedingt.
********rmal Mann
763 Beiträge
Ich bin ganz klar Fraktion Partyclub.
*********nhalb Paar
976 Beiträge
Noch als Ergänzung!
Wenn die Anmeldungen nicht mehr in einem gesunden Verhältnis zur Größe des Clubs passen, und ein gepflegtes Swingen darunter „leiden“ würde, melden wir uns wieder ab. Ab einer bestimmten Anzahl von Gästen läuft es ganz klar auf Party-Gedöns hinaus. Das ist dann nicht mehr unser „Ding“.
********_nrw Frau
254 Beiträge
Das kommt jetzt wirklich auf die Veranstaltung an.
Wenn ich auf eine kinky Party gehe, dann ist das in der Regel eine TanzParty und es besteht die Möglichkeit auch dort Sex zu haben. Fokus ist da eher das Tanzen bzw das frivole Ausgehen etc. Kitkat z. B oder die Einmalig etc.

Gehe ich aber jetzt z. B ins Chateau Royal. Dann gehe ich dort definitiv nicht zum Tanzen hin. Klar kann man dort auch, aber dort bin ich primär für Sex.
********_nrw Frau
254 Beiträge
Nachtrag: Ich mag Swingerclubs lieber, als ne Kinky Party. Bin definitiv keine Tanzmaus.

Noch lieber habe ich allerdings reine Bdsm Clubs oder Veranstaltungen. Aber das ist ja noch mal ein ganz anderes Thema
****_0 Mann
1.287 Beiträge
allso für mich entwickelt sich die clubwelt immer mehr zum partyclub, sehr schwierig noch clubs zu finden um so zu swingen wie früher, was mir auch auffällt immer mehr clubs bieten gangbang partys an, warum auch immer, allso wird sich das richtige swingen auf private veranstaltungen verlagern, mieten dazu haus, wohnung oder hotel an und machen es privat.
*******thoa Mann
484 Beiträge
Ich war schon über 20 Jahre in keinem SC mehr, dafür gibt es mehrere Gründe.
Der gewichtigst ist, dass ich dort nicht (mehr) die Menschen treffe, die mich interessieren. Es ist zu einem Massenphänomen mit ausgeprägter Kommerzialisierung geworden. Die gleiche Tendenz zeichnet sich auch bei Partyclubs ab, die auf der Aura der Vergangenheit segeln und mit der vergrößerten öffentlichen Wahrnehmung versuchen ein Stück vom Kuchen abhaben zu wollen. Das ist vollkommen OK, lockt Newbies an und fördert bei vielen die Erkenntnis, wenn es an der Zeit ist auszusteigen.
*******ker Mann
6.712 Beiträge
Gruppenbildung gab es schon immer
Also 2003, als ich angefangen habe, gab es das schon.
Buffet und Tanzen sind im Laufe der 20 Jahre zwar wichtiger geworden, aber es geht immer auch anders. Ich habe keine Probleme, mir Partys heraus zu suchen, bei denen die Spielwiesen voll sind. Teils so stark, dass man warten muss, bis ein Platz frei ist, wenn man sich nicht dazwischen quetschen möchte...

Seit ich im Joyclub bin, gibt es diese Diskussion, ob die Swingerszene nur noch eine Party-Tanzszene sei. Das ist auch schon über 15 Jahre her...
*******_man Mann
9.220 Beiträge
Bis heute ist mir nicht klar geworden, warum die Tanzschuppen, Clubs, Discos nicht selbst auf die Idee gekommen sind, hin und wieder hart FSK-18-kontrollierte Events wie erotische Tanzveranstaltungen in ihr Programm aufzunehmen. Gerade, wo das Jungvolk das viel mehr schätzt als das Swingen, was sie lieber den alten Säcken überlassen. Warum überlassen die Discos diese Klientel den Tanzveranstaltungen in Swingerclubs?
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