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Sich selbst finden auf dem "Yoni Medizinrad". Eure Meinung?

*******beth Frau
1.030 Beiträge
Themenersteller 
Sich selbst finden auf dem "Yoni Medizinrad". Eure Meinung?
Durch eine Tantra Masseurin bin ich neulich auf das "Yoni-Medizinrad" aufmerksam gemacht worden.
Dabei handelt es sich um eine von Neoschamanen entwickelte Einteilung verschiedener Formen von weiblichen Genitalia, die ähnlich dem indischen Tantra eingeteilt und wie auf den traditionellen Medizinrädern der Indigenen Nordamerikaner angeordnet werden.
Sinn der Sache ist Hilfestellung bei der Selbstfindung und Selbstakzeptanz. Leider gibt es ja auch bei Genitalia Schönheitsideale, die zu Verunsicherung führen. Außerdem ist Aufklärung über weibliche Lust weniger als mäßig verbreitet. Dennoch möchten wir alle uns richtig und wichtig fühlen.
Frauen werden also von neoschmanischen Beraterinnen eingeladen, sich auf diesem Schema wiederzufinden. Es soll die Vielfalt der weiblichen Anatomie und Empfindungen darstellen, sie normalisieren und eine Basis für Austausch bilden.

Jetzt meine Frage dazu:
Wie hilfreich findet ihr Frauen dieses Schema? Findet ihr euch darin wieder?
Kann es dazu beitragen, mehr Selbstakzeptanz zu finden? Würdet ihr jungen oder zweifelnden Frauen empfehlen, dieses Medium zu nutzen um mehr Selbstsicherheit zu erlangen?

Hier ein Link:
https://www.maedchenkreis.com/post/schau-dir-deine-yoni-an-und-sie-sagt-dir-wie-du-liebst-welcher-yonityp-bist-du

Bitte nur hilfreiche Antworten!
Also sowas wie: intressiert mich nicht, alles Humbug, usw. Bitte lassen.
Männer die mitdiskutieren möchten, sollen aufpassen, den Frauen nicht ihren Körper zu erklären. Für euch gibt es homolog ein Lingam Medizinrad. Das kann gerne ein extra Thema werden, falls Interesse besteht.
**83 Frau
960 Beiträge
Es gibt schon Seiten, wo man vielfältige Vaginen sehen kann. Möglicherweise kann das der ein oder anderen Frau helfen zu mehr Selbstakzeptanz zu finden. Einfach das wissen, dass man selbst völlig normal aussieht. Können aber auch andere Medien, der Frauenarzt, Freundinnen und ja - Männer, die positive Rückmeldungen geben.

Alles andere, was auf der Seite behauptet wird und nicht ansatzweise belegt ist, halte ich für Humbug und das sollte man als Meinung auch aushalten können.
*******ed25 Frau
847 Beiträge
Ja, ich kann mir gut vorstellen, dass das ein wichtiges Thema ist. Ich finde auch die Erklärungen dazu echt gut gemacht – vor allem, wie unterschiedlich Frauen sind, was Lust angeht und auch, wie verschieden der Weg zum Orgasmus sein kann. Sich darüber offen auszutauschen, kann total helfen – auch gegenüber dem eigenen Sexpartner. Bei mir hat es zum Beispiel auch eine Zeit gedauert, bis ich verstanden habe, dass ich nicht vaginal komme.

Gerade in jüngeren Jahren hätte mich das wahrscheinlich noch mehr interessiert, weil solche Themen in der Aufklärung oft einfach zu kurz kommen oder gar nicht erwähnt werden. Ich weiß nicht genau, wie man das am besten in den Unterricht einbauen könnte, aber grundsätzlich fände ich es sinnvoll. Und in abgewandelter Form wäre das bestimmt auch für Männer wichtig.

Vielleicht sollte man nur die Maßangaben weglassen – sonst sitzen am Ende wirklich noch welche mit dem Zollstock da 😅

Was man auch nicht vergessen darf: Es ist ja mittlerweile bekannt, wie sehr Pornos die Sexualität beeinflussen, gerade bei jüngeren Menschen – sowohl was Erwartungen als auch das Aussehen betrifft. Genau deshalb fände ich so eine realistische Aufklärung wichtig, weil sie einfach näher an der Wirklichkeit ist. Und ganz ehrlich: Das eigene Erkunden macht am Ende sowieso mehr Spaß.
******987 Frau
1.325 Beiträge
Ich habe einen Kurs gemacht bei dem man ganz unscheniert andere Yonis ansehen konnte und auch seine gezeigt hat
Vorher hatten wir uns selbst im Handspiegel angesehen... war sehr spannend, hatte ich vorher nie wirklich gemacht

Alle waren anders, aber jede auf ihre Art schön uns sehr ansprechend (egal welche Form)

Bei mir ist eine kleine Venuslippe auch größer als die Andere, früheren dachte ich immer ... ohh wie hässlich, konnte es erst im Laufe der Zeit akzeptieren und jetzt bin ich damit im Reinen
Lg
*******na19 Frau
1.641 Beiträge
Meine persönliche Meinung...
Diese Hilfestellung könnte eventuell helfen, wenn die Ursachen für derart Selbstzweifel und nicht Akzeptanz des eigenen Aussehen (egal im welchen Bereich des Körpers) bereits reflektiert und aufgearbeitet wurden.
Selbstakzeptans bezieht sich nicht auf einzelne Körperteile, sondern auf das Gesamtpaket sich selbst als wertvolles Individum!
Natürlich, kann man in kleinen Schritten gehen und jeden Körperteil, der der gesellschaftlichen Normen nicht entspricht, justieren bzw an dessen Akzeptanz arbeiten.
Ich bin eher dafür, daran zu arbeiten, sich als Gesamtpaket und Individum zu akzeptieren und lieben zu lernen.
*******na19 Frau
1.641 Beiträge
Was mich persönlich bei dieser Methode eher negativ abstößt... ist der Vergleich mit den anderen Yonis, auch wenn dabei etwas positives bezweckt wird.
Weil nämlich genau darin liegt das Problem bzw der Ursprung: sich zu vergleichen mit Anderen.
Bei mir persönlich geht es nur nach hinten los.
Ich habe mich immer als Kind dagegen gewährt, mit anderen verglichen zu werden.
Und jeder der versucht mich jetzt mit anderen zu vergleichen, ist sofort aus meinem Leben raus.
Vergleiche mit anderen ist einer der Ursachen für Selbstzweifel an sich selbst.
Weil es immer welche gibt, die schöner, schlanker, schlauer oder whatever sind.
*******_man Mann
9.221 Beiträge
Jeder wirksame Versuch, Mädchen und Frauen darin zu bestärken, dass ihre Yoni etwas einzigartig wunderbares ist, die ein Mann einfach nur lieben kann, ist für mich willkommen. Dieser künstlich herbeigeführte Druck, dass nur die Form X oder Y toll sein soll (ergo alles andere ja nur hässlich sein kann *panik*), ist absolut schädlich und führt zu Verunsicherung anstatt zur bedingungslosen Akzeptanz, Wertschätzung und Selbstliebe, die das eigene Geschlecht erfahren sollte.

Für mich als Mann gibt es keine hässliche oder auch nur unschöne Yoni. Jede ist anders und jede ist optisch wunderbar. Klar, habe auch ich optische Präferenzen, wenn ich es mir aussuchen könnte. Tatsächlich entscheidet aber das Wesen der Frau als solche, ob ich sie mitsamt ihre Yoni, wie auch immer diese nun ausschaut, haben will. Und eine mir unsympathische Frau mit meiner optischen Vorliebe entsprechenden Yoni finde ich dem gegenüber total unsexy. Genauso, als wenn sie Miss Germany wäre.

Wo ich dem Text und @*******ed25 zustimme, ist, dass unterschiedliche anatomische Gegebenheiten unterschiedliche sexuelle Empfindungen im Detail begründen können, die so schnell bis zur unterschiedlichen Orgasmusfähigkeit reichen. Meine Schulzeit ist ewig her und meine Tochter habe ich damals nicht gefragt, aber ich vermute, dass bis heute nicht in der Schule darüber gesprochen wird, dass dem so ist. Gerade, weil nur über Fortpflanzung und Verhütung, vielleicht mittlerweile auch über Gesundheitsthemen gesprochen wird, ist der Orgasmus der Frau thematisch völlig irrelevant. Dabei kann die Anatomie eben begründen, dass sie einen bestimmten Penetrationswinkel zur Stimulation der rauen Bauchseite der Vagina erregend findet, oder lieber mehr umgekehrt möchte, dass der Penisschaft an der Klitorisspitze entlang streicht. Alternativ kann beim Doggy das Klopfen der Eier auf die Klitoris bevorzugt sein, oder eine Mischung, oder, oder, oder... Aber selbst, um das zu erforschen, braucht es anfangs die richtige Traute, die nicht jede junge Frau in die Wiege gelegt bekam.

Da ein erfülltes Sexualleben so unendlich wichtig für die Gesamtzufriedenheit ist, ist es eigentlich sträflich, dies wegen Moral und Peinlichkeit unbeachtet und unerklärt zu lassen. Und nur wertfreie Aufklärung, die eben auch das Thema der sexuellen Lust klar beinhaltet, kann vor falscher Scham, Verklemmtheit und mangelnder Resilienz schützen und ein gesundes Mass an körperlicher Selbstsicherheit aufbauen.

Ob jedoch der Text mit seinem Hinweis auf Neoschamanen vollständig dazu geeignet ist, lasse ich mal dahingestellt. Die Gefahr ist jedoch, dass er genau deshalb in Gänze kritisiert werden wird. Egal, wie viel Wahrheit oder wahre Botschaft drin stecken mag.
*****alS
8.444 Beiträge
Ich finde es schon extrem unpassend, selbst bestimmte Schönheitsoperationen erwachsener Menschen mit Genitalverstümmelung an Kindern zu vergleichen.
****nn Frau
433 Beiträge
die Einteilung in verschiedene Typen mit Eigenschaften dazu, vor allem, was man angeblich beim Sex als genau dieser Typ mögen wöllte, halte ich für daneben und hats dazu auch nur irgendeinen halbwegs Vernünftige Datenquelle? es scheint mir eher wie:"das haben wir uns so gedacht und deswegen ist das so!"
ob das dann hilfreich sein soll, wenn man als junger Mensch seine Sexualität entdeckt, wenn ich mich als "Büffeltyp" einordne und dann erwarte, dass Sex für mich sich "so" anfühlen und gestalten soll? das macht doch wieder Schubladen auf, in die man dann nicht passt, weils für einen selbst einfach anders ist.
die Beispiel Bilder finde ich auch sehr einschränkd, die Vielfalt, wie eine Vulva aussehen kann, ist ja noch so viel größer.

außerdem lehne ich eh ab, wenn (junge) Menschen durch derartige Angebote schon zu esoterischem Kram hingezogen werden und am Ende bei ganz dubiosem Zeug landen.
"nüchterne" Aufklärung dazu, wie Menschen in ihrer Vielfalt aussehen und ein Bewusstsein dafür schaffen, das es da kein richtig oder falsch gibt, das finde ich sehr wichtig, das geht alles ohne Esoterik.
*********chen Frau
2.631 Beiträge
Zitat
Warum ist dieses Wissen hilfreich für unsere Sexualität?
In der Sexualität unseres kulturellen Kontexts dreht sich viel um Können, Müssen, Sollen, weil in unseren Köpfen meist eine Idee davon ist, wie Sexualität zu sein hat. „Das Yonirad ist eine Einladung für eine Entdeckungsreise zu sich selbst und gibt die Erlaubnis, sich losgelöst von all den Konzepten, ganz frei der eigenen Sexualität zuzuwenden", erklärt Bidi.

Dazu passend
Zitat:
Die Wölfin
Sie zeichnet sich durch mentale Stärke aus und ist ein «Kopfmensch». Ihre inneren Vulvalippen ragen schmetterlingsförmig aus den äusseren hervor. Sie braucht etwa 20-30 Minuten bis zum Orgasmus und benötigt dafür sowohl körperliche als auch geistige Erregung.

Ein netter Widerspruch, erst die westlich geprägten sexuellen Kontext anführen und sogar mit einer Zeitangabe direkt schreiben was die Wölfin benötigt….
Aha - sorry, so kann ich den ganzen Text durchpflügen…….

Orgasmen hängen also von der Form der Yoni ab und diese bestimmt die Zeit und Art des Orgasmus.

Für mich ist da zu viel Schamanerie…..äh, Scharlatanerie mit im Boot.

Grüssle
Stahlwittchen
*******ed25 Frau
847 Beiträge
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum das direkt in die Esoterik-Ecke geschoben wird. Es geht hier doch schlicht um Anatomie: Vulven sind unterschiedlich, und daraus ergeben sich eben auch unterschiedliche Wege zur sexuellen Erfüllung. Dafür verschiedene Begriffe zu verwenden, kann helfen, das transparenter und verständlicher zu machen.

Im Vergleich dazu wird bei anderen Themen viel weniger kritisch reagiert. Wenn jemand zum Beispiel mit Aussagen wie „Ich hab nen Big Dick“ kommt, wird das oft einfach hingenommen – obwohl das genauso eine Einordnung ist, die stark vereinfacht und sogar Druck erzeugen kann. Dieses ganze „wer hat den größten oder längsten“ lenkt eher davon ab, was für erfüllte Sexualität wirklich wichtig ist.

Gerade deshalb finde ich es sinnvoller, differenziert über Körper und Bedürfnisse zu sprechen, anstatt alles in solche vereinfachenden Kategorien zu pressen oder ernsthafte Ansätze vorschnell als esoterisch abzutun
*****n27 Frau
6.932 Beiträge
Ich finde die Idee grundsätzlich nicht schlecht: Unterschiede zu zeigen, darüber aufzuklären, dass Frauen völlig unterschiedliche Bedürfnisse haben, um zu ihrer Befriedigung zu gelangen; dass Orgasmen von Frau zu Frau unterschiedlich funktionieren (und auch das nicht immer gleich ist) etc.

Beim verlinkten Artikel geht es mir wie @*********chen, ich empfinde diese rigiden Deutungen als zu einseitig und zu wenig korrekt, um ihn als hilfreich empfinden zu können.
Das läuft für mich schon wieder in die Schiene: "Aber ich habe diese Form und brauche länger/kürzer/komme gar nicht zum Orgasmus, ist jetzt etwas falsch mit mir?"

Zur Aufklärung und dazu, den eigenen Blick weiter zu machen und für zusätzliche Erkundung zu öffnen finde ich nach wie vor omgyes.com unübertroffen.
Das Yoni Medizinrad macht dagegen den Sack eher "zu", als "auf".
*******_man Mann
9.221 Beiträge
Zitat von *****n27:
Zur Aufklärung und dazu, den eigenen Blick weiter zu machen und für zusätzliche Erkundung zu öffnen finde ich nach wie vor omgyes.com unübertroffen.

Der Preis zum Zugang ist aber eine große Hürde, oder nicht?
*****n27 Frau
6.932 Beiträge
Zitat von *******_man:
Der Preis zum Zugang ist aber eine große Hürde, oder nicht?
Ich weiß nicht wo er momentan liegt, vor 10 Jahren oder so habe ich einmalig 25$ für lebenslangen Zugang bezahlt. Die empfand ich als enorm gut investiert.
******now Frau
1.283 Beiträge
@*******_man wie sieht denn deine Yoni aus, dass du dich hier in den Thread einklinken musst?

So wie bereits vorher geschrieben, gibt es nicht wenige Frauen, die in gewisser Hinsicht Akzeptanzprobleme mit ihrer Vulva haben (ich nutze den Ausdruck "Akzeptanz" in dieser Hinsicht wirklich ungern).
Das merkt man auch, wie viele Korrekturen in diesem Bereich vorgenommen werden.

Obwohl ich nicht mal ansatzweise eine Verbindung zu Esoterik habe, stehe ich dem Artikel mit den Yoni Medizinrad eher offen und entspannt gegenüber und finde es gut, wenn es der ein oder anderen hilft.
Probleme mit der Akzeptanz der eigenen Vulva kommen meiner Meinung nach primär durch die Gesellschaft und die Sozialisierung. Ich sah vor einiger Zeit einen Bericht über das Leben in Indien und dem Himalaya - hier mussten die Frauen während ihrer Periode in einer kalten Hütte abseits des Wohnhauses und der Familie schlafen, weil die Zeit der Periode als etwas Schlechtes und Schmutziges gilt. Ich fand das richtig furchtbar und allein anhand dieses Beispiels sieht man die Unterschiede in der Gesellschaft im Umgang mit den Geschlechtern.
Und nach wie vor gibt es auch in westlichen Kulturen Unterschiede in der Sozialisation zwischen den Geschlechter und ebenso dem Bezug zu den eigenen Geschlechtsmerkmalen.
Um so lustiger finde ich es, wenn sich, wenn sich immer wieder bei solchen Themen Männer mit Ansichten einmischen, die aus der Perspektive eines Beobachters Ansichten verbreiten wollen.

Nebenbei - ich bin mit meiner Yoni wirklich bestens zufrieden. Sie mag sicher nicht dem Idealbild entsprechen (sofern es das überhaupt gibt), aber sie ist meine und bereitet mir extrem viel Freude und ich möchte sie nicht mal ansatzweise ändern!
*******_man Mann
9.221 Beiträge
@******now
was, außer dass ich ein Mann bin, der sich hier eingeklinkt hat, willst du mir hier vorwerfen?

Ich habe eine Tochter, die sich in ihrem Körper wohlfühlen soll, die sexuelle Erfüllung genießen können soll, ganz ohne externe Verunsicherung. Ich kenne Frauen, die mich schon gefragt haben, ob ich ihre Yoni schön finde, weil hier dieses und dort jenes wäre, was mir erstens vielleicht noch gar nicht aufgefallen ist und zweitens völlig egal ist oder ich gerade besonders schön fand, weil sie mir als Frau gefallen hat und ihre Yoni mir und vor allem ihr Lust und Freude bereitet. Damit ist doch alles wunderbar. Das, was sie meinte, ist pure individuelle körperliche "Ausgestaltung", für mich immer wieder der Beweis von Einzigartigkeit. Im total positiven Sinn. Was soll es mehr brauchen?

Also, was an meinem Beitrag hier Sich selbst finden auf dem "Yoni Medizinrad". Eure Meinung? kritisiert du inhaltlich?
*******_man Mann
9.221 Beiträge
Zitat von *****n27:
Zitat von *******_man:
Der Preis zum Zugang ist aber eine große Hürde, oder nicht?
Ich weiß nicht wo er momentan liegt, vor 10 Jahren oder so habe ich einmalig 25$ für lebenslangen Zugang bezahlt. Die empfand ich als enorm gut investiert.

Die abgespeckte Version 45 USD, die volle wohl 68 USD, wenn ich das vorhin richtig aufgeschnappt habe.
******uja Frau
7.292 Beiträge
Zitat von *****n27:
Ich finde die Idee grundsätzlich nicht schlecht: Unterschiede zu zeigen, darüber aufzuklären, dass Frauen völlig unterschiedliche Bedürfnisse haben, um zu ihrer Befriedigung zu gelangen; dass Orgasmen von Frau zu Frau unterschiedlich funktionieren (und auch das nicht immer gleich ist) etc.

Das finde ich ebenfalls sehr positiv. Was mir aber fehlt, ist der Blick auf die Tatsache, dass Sexualität ja erlernt ist. Menschen lernen im Lauf ihres Lebens unterschiedliche Erregungsmuster, wenn sie lernen und üben, wie sie ihre Erregung steigern und sich zum Höhepunkt bringen (lassen) können. Und das ist weniger eine Frage der Anatomie als der Gewohnheit, ein Umlernen (bzw. Dazulernen) ist grundsätzlich jederzeit möglich.
*******ed25 Frau
847 Beiträge
Es schon eine Frage der Anatomie.
****nn Frau
433 Beiträge
@*******ed25
ich sehe keinen Vorteil darin, auf so was wie Schamanismus zurückzugreifen um die Probleme und Herausforderungen des lebens zu meistern (da schließe ich auch explizit Religion mit ein).
es verschleiert eher den Blick auf die eigentlichen Möglichkeiten nachhaltig zu arbeiten, in dem es mit "magischen" Kräften arbeitet, wo es im Grunde viel besser wäre sich der eigenen Selbstwirksamkeit bewusst zu werden und zu lernen, dass es im Leben auch Umstände gibt, gegen die man machtlos ist und auch damit gilt es zurecht zu kommen.
das abzuschieben auf "höhere Wesen, magische (Natur) Kräfte und spirituellen wasweißich" finde ich persönlich eher schädlich als nützlich.
vom Kulturgeschichtlichen her finde ich Schamanismus zb sehr interessant. Allerdings habe ich in meinem Umfeld zu oft erlebt, wie Leute viel Geld, Zeit und zum Teil ihre Gesundheit aufs Spiel gesetzt haben, um mit derlei naturheilkundlichem oder eben esoterischen Methoden echte Probleme zu lösen.
mein Fazit deswegen: am Ende mehr Schaden als Nutzen, so etwas wie, "dein Körper ist gut, so wie er ist" Programme gibts eben ohne den Überbau einer Jahrhunderte alten Weltanschauung einer anderen Kultur.
*******Punk Frau
8.496 Beiträge
Ich finde es macht ein Unterscheid, ob es um das Medizinrad von indigenen Völkern geht, wo das Wissen Jahrhunderte oder Jahrtausende alt ist, oder ob es etwas neumodisches ist.

Es gibt ja auch das Keltenrad.
*******ed25 Frau
847 Beiträge
@****nn

Ich sehe hier ehrlich gesagt überhaupt keinen Schamanismus oder Esoterik – eher im Gegenteil. Für mich wirkt das Ganze ziemlich sachlich, weil auf unterschiedliche Anatomie eingegangen wird und darauf, dass jede Yoni bzw. Vulva so gut ist, wie sie ist. Es wird einfach erklärt, warum es Unterschiede gibt, zum Beispiel auch beim Orgasmus.

Gerade das kann ja auch entlastend sein. Wenn man zum Beispiel hört, dass eine Freundin regelmäßig multiple Orgasmen hat, fragt man sich schnell: „Ich mag doch das Gleiche – warum funktioniert das bei mir nicht?“ Dabei wird oft übersehen, dass Körper unterschiedlich reagieren und nicht alles für jede Person gleich möglich ist.

Ich persönlich halte auch nichts von Esoterik, aber hier kann ich nichts erkennen, was wirklich in diese Richtung geht. Es werden im Grunde nur unterschiedliche Ausprägungen beschrieben. Und selbst da wird ja gesagt: Wenn man sich in diesen Beschreibungen nicht wiederfindet, ist das genauso normal. Genau das finde ich eher hilfreich, weil es Sicherheit gibt, statt Druck zu erzeugen
*********kend Paar
15.595 Beiträge
Einmal unabhängig von der Frage ob ich dieses Rad gut oder schlecht finde ist, dass ich bereits überfordert bin die Tiefe einer Vagina und den Abstand Klitoris zum Yonieingang zu vermessen. Zudem: Die Klitoris ist doch nicht dieser kleine Punkt sondern ein relativ weitreichendes Organ. Und dann ist mal die Rede von Vulva und plötzlich ists die ganze Vagina...ich bin skeptisch.

g/w
*********Seil Paar
1.125 Beiträge
Zitat von *******Punk:
Ich finde es macht ein Unterscheid, ob es um das Medizinrad von indigenen Völkern geht, wo das Wissen Jahrhunderte oder Jahrtausende alt ist, oder ob es etwas neumodisches ist.

Stimmt, es macht einen Unterschied, ob es um Jahrtausende alten Aberglaube geht, der über unzählige Generationen nach dem Prinzip "Stille Post" mündlich überliefert und dabei bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurde oder ob es sich um Erkenntnise moderner Wissenschaft handelt, die in der Regel (wenn sauber gemacht) durch empirische Studien hinterlegt sind. *top*

Zitat von *******ed25:
Ich sehe hier ehrlich gesagt überhaupt keinen Schamanismus oder Esoterik – eher im Gegenteil. Für mich wirkt das Ganze ziemlich sachlich, weil auf unterschiedliche Anatomie eingegangen wird und darauf, dass jede Yoni bzw. Vulva so gut ist, wie sie ist. Es wird einfach erklärt, warum es Unterschiede gibt, zum Beispiel auch beim Orgasmus.

Die Esoterik besteht darin, dass von Äußerlichkeiten/Anatomie auf emotionale Merkmale geschlussfolgert wird.
Dieser Zusammenhang lässt sich aber in solide gemachten Studien so nicht belegen.
Erregbarkeit und Orgasmusfähigkeit sind eher eine Frage der Konditionierung.

Zitat von *******uja:
Und das ist weniger eine Frage der Anatomie als der Gewohnheit, ein Umlernen (bzw. Dazulernen) ist grundsätzlich jederzeit möglich.

Diese Aussage ist deutlich zielführender, als das "Yoni Medizinrad", aber streng genommen nur korrekt, wenn man "Lernen" deutlich großzügiger interpretiert, also auch die Konditionierung als eine Form des Lernens ansieht.

In der üblichen pädagogischen und therapeutischen Praxis wird das gern unterschieden, weil Lernen deutlich schneller geht als Konditionierung.
Beim Lernen reicht die Kette
Erklären --> Verstehen --> Üben --> Anwenden
... und dann hat man/frau das gelernt.
So funktioniert das aber bei sexuell/erotischen Reizen nicht.

Für eine Re(Konditionierung) ist es erforderlich, dass überwiegend unterbewusst gesteuerte Reizmuster durch regelmäßige, langfristige und positiv erlebte/angenommene neue Reize regelrecht "umverdrahtet" werden.
Das kann viele Jahre dauern.
Wir haben das z.B. bei uns erlebt, dass sich ihre sexuellen Reaktionen noch nach über 10 Jahren verbessert haben.
*********kend Paar
15.595 Beiträge
Beim Lesen des Threadtitels hatte ich mich schon gefreut auf das Wartenberg-Yoni-Rad.

g/w
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