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Gelesen um zu bleiben

****ai Mann
59 Beiträge
Themenersteller 
Gelesen um zu bleiben
Es gibt den berühmten ersten Satz in Büchern.
Doch welcher Satz, welches Zitat, blieb Euch - aus welchen Gründen auch immer - über die Jahre im Gedächtnis haften und schiebt sich immer mal wieder in Eure Gedanken? Obwohl das Buch, aus dem es stammt, vielleicht längst im Regal verstaubt oder schon fast vergessen ist und dennoch wohl bleibenden Eindruck hinterlassen hat.
Mir geht es zum Beispiel seit vielen Jahren so mit:

"I knew he wanted to have sex if he put on aftershave before bed."

Das ist aus "The worst thing a suburbian girl could imagine" von Melissa Banks. Es ist lustig, in welch unterschiedlichen Momenten mir das plötzlich in den Sinn kommt.

Wem geht es ähnlich oder fällt dazu etwas ein?
**********true2 Paar
8.647 Beiträge
"Was den Augen nicht schmeichelt, kann das Herz nicht begehren."

Hab ich manchmal beim Anschauen von Profilen hier im Joyclub im Kopf.
****769 Frau
3.039 Beiträge
'Es wird mir fehlen, das Leben.'

Ist zwar ein Titel, vor fast dreißig Jahren gelesen.. aber nie vergessen, wie die krebskranke Ruth Picardie, die weiß, dass sie bald sterben wird, Abschied vom Leben nimmt *heul2*
*********frech Frau
650 Beiträge
"Ich spreche im Slang aller Tage, derer noch nicht Abend ist."

Stammt von Max Frisch, aber Buchtitel habe ich vergessen. Ich glaube irgendwas mit "Homo.....".

Haben wir im Deutschunterricht während der Ausbildung durchgenommen (1978). Erster Satz und ich hatte die Nase schon voll. Wurde auch beim weiteren Lesen nicht besser.

Wenn ich hier in den Foren Beiträge lese, die Schachtelsätze über 6 Zeilen hinaus oder Satzstellungen enthalten, die beim lesen echt Koofschmerzen verursachen oder Texte mit mehr Satzzeichen als Buchstaben beinhalten, fällt mir der Satz immer wieder ein *traenenlach*


"Marcus et Cornelia in hortem serpentem."

Irgendein lateinisches Fabelbuch aus meiner allgemeinen Schulausbildung. Hatte Latein gewählt, weil ich dachte, das wäre das kleinere Übel im Gegensatz zu Französischen. Wie ich das bereut habe! *smile*
****_62 Mann
988 Beiträge
'Leg dich hin. Ich glaube ich Liebe dich.'

Aus 'Die Kinder von Torremolinos' (1971) von James A. Michener

Der Roman spielt in Torremolinos an der spanischen Mittelmeerküste und erzählt die Geschichte von sechs jungen Menschen – Joe, Britta, Monica, Cato, Jigal und Gretchen –, die sich aufmachen, ein freies und unbeschwertes Leben zu führen, das nicht durch bürgerliche Moralvorstellungen eingeschränkt wird. Die Gruppe reist auf der Suche nach neuen Erfahrungen über die portugiesische Algarve nach Mosambik und schließlich nach Marrakesch, wobei sie auf unerwartete Gefahren stoßen. Die Handlung spiegelt das hippieske Lebensgefühl der 1970er Jahre wider und behandelt Themen wie Freiheit, Abenteuerlust und interkulturelle Begegnungen.
Quelle: Goodreads

Anmerkung: Der Roman spielt noch im ursprünglichen, ländlichen und bettenburgenfreien Torremolinos. Erst über ihn erlangte der kleine Ort den Bekanntheitsgrad der ihn heute zum Ziel vieler Klassenfahrten, Jugendsausen etc. macht.
Die sechs Hauptpersonen kommen räumlich wie auch vom sozialen Background her aus verschiedenen Ecken dieser Welt, und natürlich bringt jeder eigene Erfahrungen und Sichtweisen mit nach Spanien.

Für mich war der Roman, den ich mit etwa 16 erstmals las, inhaltlich eine 'Offenbarung', die es mir ermöglichte vieles an Mainstream Denken und dummen Vorurteilen über Bord zu werfen. Seither versuche ich vieles was so in meiner kleinen, aber auch der großen Welt geschieht, immer aus beiden/mehreren Perspektiven zu sehen bzw. zu analysieren, bevor ich mich in (m)einer Meinung festlege.

Auch wenn das obige Zitat ein Stück weit auf Sex bzw. Freie Liebe abzielt, so hat das Buch darüber hinaus für mich eine viel umfassendere Bedeutung.
*******ssa Frau
6.006 Beiträge
"Werde der du bist"
(von Nietzsche verwendet)
********reak Paar
2.028 Beiträge
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.

Seltsam, Im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.

Hermann Hesse

Spricht für sich. Zeichen der Zeit, weit vorweg genommen...
*******nna Frau
1.124 Beiträge
Ich hatte eine Farm in Afrika. (und von diesem Satz aus entwickelt sich ein ganzes Leben, ein Erdteil) Isak Dinesen aka Karen Blixen: Out of Africa.


Aujourd'hui, maman est morte. Ou peut-être hier, je ne sais pas. (Heute ist Mama gestorben. Oder vielleicht gestern. Ich weiß es nicht) Albert Camus: Der Fremde. Ein Satz, der in seiner Schlichtheit eine enorme Wucht und Endgültigkeit entwickelt. So plötzlich endet ein Leben, und für den Autor beginnt eine neue Zeitrechnung)
********aten Paar
2.081 Beiträge
Ich ging durch den Wald, so für mich hin
und nichts zu suchen, das war mein Sinn.
****nis Frau
112 Beiträge
"Coming back to where you started
is not the same as never leaving."

Terry Pratchett, A Hat full of sky
*******etat Mann
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
****sum Mann
5.744 Beiträge
"Wer nicht sagen kann, was er meint, wird nie meinen, was er sagt" Yorrick in irgendeiner Yps, vermutlich Anfang/Mitte der 80er.
*********t_69 Mann
279 Beiträge
Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden“
Vom dänischen Philosophen Søren .
*******ous Mann
47 Beiträge
„Erst war ich Mensch, jetzt bin ich Welt“

Robert Seethaler - Das Feld
********aten Paar
2.081 Beiträge
Wer nie sein Brot mit Tränen aß
****e19 Frau
9.886 Beiträge
"Wer lächelt, statt zu toben, ist immer der Stärkere." (aus Japan)

"Das größte Vergnügen im Leben ist, etwas zu tun, was man nach Ansicht der Leute nicht schaffen kann." (Walter Bagehot)
**********kness Paar
59 Beiträge
Da gibt es einige Sätze und generell Stellen, die mir immer wieder in den Kopf kommen.

Hilde Domin war mir eine Stütze, als ich mich von meinem Ehemann getrennt habe, ohne konkret zu wissen, wie das alles weiter gehen soll:
„Nicht müde werden, sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten.“

Mich ermutigt das Zitat immer, wenn es darum geht, einfach darauf zu vertrauen, dass dich die Dinge irgendwie schon richten.

Neulich las ich „Die Botanik des Wahnsinns“. Das Buch hätte ich komplett unterstreichen können. Besonders viel Frieden hat mir die Aussage gegeben, dass bei einigen Menschen die Kraft nur „für ein halbes Leben“ reiche.
Der Protagonist kommt aus einer Familie voller psychischer Erkrankungen und anstatt mit Härte, reflektiert er mit sehr viel Liebe das Sein seiner Verwandten und verurteilt sie nicht.

Mein Leitsatz im Leben stammt aus einem Brecht-Gedicht, in der ein Knabe befragt wird, was die Lehre des Lebens seines weisen Meisters sei:
Sprach der Knabe: „Dass das weiche Wasser in Bewegung
mit der Zeit den mächtigen Stein besiegt.
Du verstehst, das Harte unterliegt.“

Es gibt viele Bücher und Gedichte, die mir viel bedeuten. Oft sind das aber weniger konkrete Zitate als die Stimmungen oder die Charaktere. Robert Seethaler und Erich Kästner zum Beispiel schaffen es oft, mich direkt ins Herz zu treffen und deren Bücher bleiben - in Wortfetzen, in Erinnerungen, in Ideen dazu, was für mich ein gute Leben ausmacht.
**********_1977 Mann
2.077 Beiträge
Zitat von ****ai:
Gelesen um zu bleiben ...

... Wem geht es ähnlich oder fällt dazu etwas ein?


*klugscheisser* ... in der Schulzeit eingebrannt oder so ... *paddle*



Zitat von August Bebel um 1900

" Nur wer die Vergangenheit kennt,
kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten. "



In diesem Sinne ... *fuchs* ... und so ... *hutab*
**********bbexx Frau
3.705 Beiträge
Die Gewalt von Worten kann manchmal schlimmer sein als die von Ohrfeigen und Pistolen.

Heinrich Böll im Interview ber sein Buch "Die verlorene Ehre der Katharina Blum."
*********vibus Mann
1.151 Beiträge
„Die Sonne schien, da sie keine andere Wahl hatte, auf nichts Neues.“
Beckett, Murphy

Für mich ein schöner Aufruf zu Gelassenheit.
**********bbexx Frau
3.705 Beiträge
Der Klassiker schlechthin, für mich zumindest:

"... und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt."
J. W. v. Goethe "Erlkönig"

Wenn der profane Versuch, ein Glas o. Ä. öffnen zu wollen, droht, fehlzuschlagen.
**********_1977 Mann
2.077 Beiträge
*fernglas* ... sosoooooo @**********bbexx ,

ein "Glas" öffnen ... *floet*





In diesem Sinne ... *fuchs* ... und so ... *zumthema*
********e_68 Frau
4.035 Beiträge
"Das Problem mit der Welt ist, dass die intelligenten Menschen voller Zweifel sind und die dummen voller Selbstvertrauen "
Charles Bukowski
*******rig Paar
204 Beiträge
„Ein guter Verkäufer zieht sein Gegenüber so schnell über den Tisch, dass die dabei entstehende Reibungswärme als Nestwärme empfunden wird.“
"Boatpeople" - Jens Westerbeck

Vor Jahren gelesen, und ich habe keine Ahnung warum ich es mir merkte. Ich identifiziere mich null damit, aber fand es einfach gut. Da ich mir schlecht Zitate einpräge, ist es umso bemerkenswerter.
****e19 Frau
9.886 Beiträge
@**********_1977 War in der Grundschule (Musikunterricht) schon mein Lieblingslied und finde es immernoch so wahr.
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