Hmm, ich bin um ehrlich zu sein etwas verwirrt bei diesem Thema. Man muss dazu sagen, dass ich selbst nicht Polyamor lebe, sondern "nur" eine geöffnete Beziehung.
Ich sehe zum Bsp keinen Sinn darin, eine KI zu einem so persönlichen Thema zu fragen. Die kann auch nur wiedergeben, was andere zuvor im Internet geschrieben haben und was sie dazu gefunden hat. Ob das nun zu dir passt oder nicht, kann sie aber nicht einschätzen.
Aber abgesehen von dem KI-Ding was ja eigentlich für die Frage nicht relevant ist - wann ist es relevant, ob man "satt" ist und wie merkt man das nicht?
(Klingt jetzt wertender als es gemeint ist.)
Bei mir wäre Erschöpfung ein deutliches Anzeichen. Wenn ich keine Lust darauf habe, zu schreiben, die Person zu sehen, etc...
Für mich bedeutet Polyamor, dass man mehrere Menschen gleichzeitig romantisch lieben kann. Das heißt nicht, dass das immer der Fall ist.
Aber wenn es der Fall ist und man das offen kommuniziert hat, können sich im Idealfall Polyküle ergeben. Also Beziehungen zu mehreren Partnern, manchmal auch unter diesen Partnern.
Soweit mein Verständnis davon.
Ob man nun satt ist oder nicht, spielt doch eigentlich nur dann einen Rolle, wenn man dauerhaft auf der Suche nach neuer romantischer Liebe ist? Nach neuen romantischen Beziehungen.
Für mich würde sich da die Frage nach dem Warum stellen? Warum muss ich aktiv danach suchen?
Da gibt es sicherlich Gründe, aber was wären die eigenen? Was fehlt mir? Und was habe ich?
Für mich persönlich ist es schwer vorstellbar, dass jemand reihenweise Dates schaltet und sagt, ich suche hier die Liebe Nummer 5. Einfacher ist es für mich allerdings nachzuvollziehen nach Sexdates zu suchen, klar zu kommunizieren wo man steht und die Option auf mehr offen zu lassen. Wäre jetzt so meine Vorstellung. Wie zutreffend die ist, weiß ich nicht.
Dass es einfach so im echten Leben mal funkt, wenn man so veranlagt ist kann ich mir auch vorstellen.
Wie gesagt, ich lebe nicht polyamor, aber ich weiß, dass ich mit 2 Männern ausgelastet bin. Mein Mann ist im echten Leben meine Hauptperson. Mein Herr zuständig für andere Bereiche. Da ist dann noch Platz für gelegentliche Treffen, aber für keine weitere (wie auch immer aussehende) intensive Beziehung zu einem weiteren Mann.
Zu viele Abmachungen an die ich mich halten möchte. Zu viel Aufmerksamkeit und Gefühle, die da noch zu verarbeiten wären.
Eine Frau wäre noch einmal ein anderes Thema, aber selbst da tue ich mir momentan schwer. In der Theorie fände ich es sehr schön, aber in der Realität hat das Leben immer ein Wörtchen mitzureden.
Da wäre dann die Frage nach Zeit, Aufmerksamkeit, Zuverlässigkeit, ist es eher Stress oder tut der Kontakt gut, etc.
Hoffe ich bin nicht zu weit neben dem Thema gelandet.