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Sinnesentzug und Fixierung, was sollte ich beachten?

*****ife Mann
29 Beiträge
Themenersteller 
Sinnesentzug und Fixierung, was sollte ich beachten?
Hallo zusammen

Ich würde mich von meinem Freund gerne für längere Zeit fesseln lassen. Kette in der Wand befestigt und um die Taile festgemacht. Fessel Handschuhe an beide Hände und an der Kette links und rechts festgemacht. Knebel und Ohrstöpsel rein und dann einer blickdichte Maske rüber.
Wie lang kann man das aushalten? Auf was sollte ich achten zwecks Sicherheit? Habt ihr da vielleicht Tipps für mich?

Mfg
*****983 Frau
281 Beiträge
Wie lange .... Ohne trinken, maximal 3 bis 4 Tage.
Ich hoffe für dich, dass es wirklich ein Freund ist. Vielleicht noch einer zweiten Person sagen wo du bist!!!
Viel Spaß und pass auf dich auf!🍀
*******ed25 Frau
845 Beiträge
Ich verstehe den Gedanken dahinter, aber ehrlich gesagt würde ich aus Sicherheitsgründen auf eine Maske eher komplett verzichten. Wenn überhaupt, dann vielleicht nur eine Augenbinde. Bei einer Maske sieht man das Gesicht kaum, und gerade daran erkennt man oft als Erstes, ob es jemandem noch gut geht oder ob etwas nicht stimmt – zum Beispiel bei Kreislaufproblemen, Atemproblemen oder wenn jemand plötzlich sehr blass wird.

Ein Knebel macht die Sache zusätzlich schwierig, weil man sich dann auch nicht richtig bemerkbar machen kann, wenn etwas ist. Selbst wenn alles freiwillig ist, kann sich eine Situation manchmal schneller verändern, als man denkt. Wenn man dann weder sprechen noch richtig auf sich aufmerksam machen kann, ist das einfach ein zusätzlicher Risikofaktor.

Was auch häufig unterschätzt wird, ist die körperliche Belastung. Wenn jemand längere Zeit fixiert ist oder kaum seine Position verändern kann, lässt irgendwann die Kraft nach. Die Beine können anfangen zu zittern oder nachgeben, der Kreislauf kann schwächer werden oder der Körper wird einfach müde. Wenn der Körper dann schlaff wird, kann es passieren, dass Gurte oder andere Fixierungen plötzlich stärker drücken oder einschneiden. Dadurch können Druckstellen entstehen, Nerven können gereizt werden oder es kann zu Taubheitsgefühlen und Durchblutungsproblemen kommen.

Dazu kommt, dass jeder Körper anders reagiert. Manche Menschen bekommen bei längerem Stehen oder bei Stress plötzlich Kreislaufprobleme, Schwindel oder Übelkeit. Andere merken vielleicht erst spät, dass ihnen die Situation zu viel wird oder sie panisch werden. Wenn man sich dann kaum bewegen kann oder schlecht kommunizieren kann, wird es schnell unangenehm.

Auch ganz normale Bedürfnisse spielen eine Rolle. Niemand kann unbegrenzt ohne Bewegung stehen oder hängen, ohne trinken zu müssen oder irgendwann auf die Toilette zu müssen. Wenn so etwas länger dauern soll, müsste man sich auch darüber Gedanken machen. Eine Windel wäre vielleicht eine Möglichkeit, aber allein das zeigt schon, wie viele praktische Dinge man eigentlich bedenken müsste.

Außerdem stellt sich die Frage, wie die Person zwischendurch etwas trinken kann, wie oft nach ihr geschaut wird und ob regelmäßig überprüft wird, ob noch alles in Ordnung ist. Gerade wenn jemand still ist oder sein Gesicht teilweise verdeckt ist, merkt man vielleicht nicht sofort, wenn es ihm körperlich schlechter geht.

Ich glaube deshalb, dass man gar nicht pauschal sagen kann, wie lange so etwas überhaupt machbar wäre. Der Körper kann jederzeit anders reagieren, als man es erwartet. Wenn man all diese Punkte einmal in Ruhe durchdenkt, merkt man eigentlich schnell, wie viele Dinge dabei bedacht werden müssten, damit es überhaupt sicher bleiben kann.
******418 Paar
452 Beiträge
@*****ife ,

wir würden dir ja eher empfehlen, das du es langsam angehst. Gerade der Teil mit der Maske und dem Knebel ist schon echt heftig. Nicht die ersten 10 Minuten, sondern die Zeit danach. Unter der Maske wird dir warm, du schwitzt, es juckt…. Und wenn die erste Erregung weg ist, dann kann es echt unangenehm werden.

Deshalb teste doch erst mal 10-20 Minuten, wenn es noch klappt, kannst du es ja verlängern.

Liebe Grüße
**********urple Paar
8.048 Beiträge
In meiner eigenen Erfahrung als Top war bei meiner Sub in der Regel nach längstesn ca. 36 h (Deprivation und Totalfixierung in liegender Position mit Katheter, und Flüssigkeits / Elektrolytzufuhr über Schlauch und laufende Temperaturkontrolle), inklusive einer kurzen Pause mit Aufstehen fürs große Geschäft und etlichen Zwangsorgasmen und sonstigen Überraschungen, einfach Schluss. Gefahr des Wundliegens, Hunger, Gefühlsüberreizung insgesamt.
Mehr ist m.E. einfach Wunschdenken oder braucht einfach etwas mehr Equipment und Planung und m.E. auch medizinische Überwachung.

3-4 Tage ohne Flüssigkeit halte ich für unverantwortlich, auch wenn man es vermutlich überleben kann.
Praktisch gut machbar (... ich muss ja auch irgendwann mal schlafen) sind 12 bis 24 h, und das ist eine unheimlich lange Zeit wenn man nur seinen Gedanken überlassen bleibt.

LG, BoP (m)
********ePan Mann
44 Beiträge
Das ist schon etwas heftig.

Komplett gefesselt und Sinnesentzug über lange Zeit. D.h. dein Freund muss dann auch die ganze Zeit mit dir ausharren und auf dich aufpassen. Was geschieht falls du Atemnot bekommst oder einen Würge/Brechreiz.

Was geschieht wenn dein Freund irgendwann vor Erschöpfung einschläft und nicht bemerkt dass du Hilfe brauchst. Da kann soviel passieren. Und über lange Zeit geknebelt ist mit Sicherheit kein Spaß. Vielleicht solltet ihr wenigstens den Knebel weg lassen.



Meine damalige Freundin hatte diesen Wunsch auch immer. Deshalb haben wir das wie folgt verwirklicht.

Zuerst nur einen Tag, Danach ein Wochenende und schließlich den kompletten Weihnachtsurlaub inkl. Feiertage etc.

Zuerst wurden nur die Hände mittels Handschellen auf dem Rücken fixiert. Ergänzt durch Fußschellen und ihrem KG. Dazu gabs einen Knebel. Wichtig dabei war immer die Qualität der Fesseln und Schoner an den Gelenken damit nichts einschneidet.

Zwischen durch wurden der Knebel entfernt, ich gab ihr zu essen und zu trinken, führte sie zur Toilette (das gehört dann auch dazu), kontrollierte alles auf eventuelle Druckstelle und lief etwas mit ihr auf und ab, da das ständige liegen nicht ohne ist.

Mit der Zeit wollte sie natürlich immer mehr ihre Grenzen erfahren und dann kamen eben Ohrenstöpsel, Kopfmaske etc. dazu. Gefesselt war sie dann meist mit angewinkelten Beinen im Hogcuff. Allerdings immer wieder mit Pausen zur Bewegung und zum Trinken. Der KG wurde nur noch zum reinigen abgenommen und auch dann nur wenn die Hände auf dem Rücken fixiert waren.

Zum Schluss kam es dann zur nahezu dauerhaften Fesselung über fast 2 Wochen. Befreit wurde nur zum essen gehen, einkaufen fahren, Freunde besuchen etc. Allerdings immer im KG. Kaum zu Hause angekommen wurde sie wieder in Ketten gelegt. Manchmal mit Händen vorne, allerdings meist auf dem Rücken. Geschlafen wurde Grundsätzlich mit den Händen auf den Rücken gefesselt und meist mit Knebel. Da ich einen sehr leichten schlaf habe und sie immer in meinem Arm lag war das kein Problem.

Somit konnte sie ihre Fantasie ausleben und wir liefen keine Gefahr das etwas schief läuft.
********iebe Mann
11.727 Beiträge
Zitat von ******ife:
Sinnesentzug und Fixierung, was sollte ich beachten?
Hallo zusammen

Ich würde mich von meinem Freund gerne für längere Zeit fesseln lassen. Kette in der Wand befestigt und um die Taile festgemacht. Fessel Handschuhe an beide Hände und an der Kette links und rechts festgemacht. Knebel und Ohrstöpsel rein und dann einer blickdichte Maske rüber.
Wie lang kann man das aushalten? Auf was sollte ich achten zwecks Sicherheit? Habt ihr da vielleicht Tipps für mich?

Mfg

Naja, eigentlich wären die Tipps dann mehr für deinen Freund - du selber könntest in der Situation nicht sehr viel damit anfangen.

Soll das stehend sein, was du da beschrieben hast? Dann geh davon aus, dass dir irgendwann die Kraft und das Gleichgewicht ausgehen werden und du einfach umfällst bzw. in deinen Fesseln hängst. Beides ist nicht sehr angenehm. Atmung und Kreislauf dürfen nie gefährdet sein!

Besser wäre für den Anfang einmal im Liegen fixieren, der Klassiker wäre das Bett. Auch das wird mit der Zeit immer noch unangenehm genug werden, wenn man die Position nicht verändern kann.
Die Fesseln nicht zu eng ziehen bzw. die Haltung nicht zu unbequem wählen, sonst kann es schnell zu Schmerzen und Krämpfen kommen. An den Punkten am Körper, wo der Druck der Fesseln entsteht, sollte abgepolstert sein - oder die Fesseln so breit, dass sich der Druck auf eine möglichst große Fläche verteilt.

Ganz wichtig - dein Freund darf dich nie allein lassen! Ganz besonders nicht, wenn du etwas in oder über deinen Atemwegen hast, also eine Maske oder einen Knebel! Du bist hilflos, und das heißt, er hat ständig die Verantwortung über dich.
(Natürlich kann man auch einen Knebel wählen, der die Atmung gerade eben nicht beeinträchtigt, weil er den Mund offen hält. Dann muss man aber damit rechnen, dass die Mundhöhle mit der Zeit austrocknen wird.)

Irgend ein Notzeichen vereinbaren, auf das hin er dich losmachen MUSS! Wenn du nicht sprechen kannst (sonst halt Safeword).

Dann fallen mir noch Grundbedürfnisse ein wie Essen, Trinken, Pipi oder Kaka machen. Essen wird jetzt nicht so tragisch sein, das hält man länger aus ohne, er kann dich ja füttern. Trinken braucht man öfter, das sollte bereit stehen, und nachdem du nicht selbst trinken kannst, wird er es dir eingeben müssen - entweder mit Strohhalm oder einer Schnabeltasse (für Ungeübte ist es nicht leicht, jemanden aus einer Flasche oder einem Glas trinken lassen).
Für das andere gibt es saugfähige und nach untern dichte Unterlagen (Molton) und/oder Windeln, wenn man es ganz ernst nehmen will ... oder er macht dich los und lässt dich auf den Topf gehen.
*******ykay Frau
265 Beiträge
Bei manchen Beiträgen frage ich mich schon ob das nicht mehr Fantasie ist. Zwei Wochen am Stück gefesselt und nur zu gewissen Terminen entfesselt...
Also mein Herr wäre das zu öde. Er kann nicht mit mir interagieren, es findet keine Kommunikation statt, weil ich ja ständig geknebelt bin. Dann muss er sich ja ständig alleine beschäftigen. Und kochen, putzen, mich quasi bedienen, weil ich ja gar nichts mehr machen kann als herum zu liegen.

Und der KG wird nur bei der Reinigung abgenommen... kein Sex? Knebel beim schlafen? Sehr gefährlich.

Paar Stunden oder 24 Stunden ja... aber keine zwei Wochen, vielleicht als Gefangene, aber dann auch nicht ununterbrochen geknebelt. So dass in der ganzen Zeit auch miteinander kommuniziert wird und trotzdem ein Alltag stattfindet, aber eben angepasst als Gefangene. Dann aber auch ohne Besuche bei Verwandtschaft oder Einkaufen und Essen gehen.
**********eline Paar
360 Beiträge
jack@jackXjacqueline:

@*****ife

Das Wichtigste dabei ist, neben Vertrauen, dass ihr ein Zeichen ausmacht, mit dem du dich eindeutig bemerkbar machen kannst, wenn du an deine Grenze stößt und die Situation für dich nicht länger tragbar ist, und der andere jeder Zeit dieses Zeichen auch bemerken kann.

Wie lange man das aushält? Das kann man pauschal nicht sagen, das liegt ganz bei dir. Ich würde bei sowas immer raten: Fangt klein an und macht langsam. Selbst fünf oder zehn Minuten können unter völligem Sinnesentzug für jemanden, der damit keine Erfahrung hat, schon verdammt lange sein. Du weißt nie, wie panikresistent du bist. Steigert euch langsam. Findet gemeinsam raus, wo eure Grenze liegt. Kompletter Sinnesentzug fordert automatisch eine hohe Verantwortung von denjenigen, der in dieser Situation für dich Sorge trägt, und dieser kann dabei auch an seine Grenzen stoßen.
******_73 Mann
4.559 Beiträge
Einfach mal "Trombose Flugzeug" bei Google eingeben, und dann noch mal darüber nachdenken.

Ach, und der Sachverhalt der folgenden Entscheidung
Landgericht Hamburg, Urt. v. 31.03.2025, Az. 638 Ks 1/25
zeigt eigentlich sehr schön, wie einem so etwas dann plötzlich der Kontrolle entgleitet. Ok, die Art der Fixierzung war auch selten... ich glaube, ich spare mir da die Worte.

Ja, es wird ganz oft gut gehen. Aber wenn dann mal was schief läuft, dann richtig.
******ara Frau
9.856 Beiträge
Du solltest generell auf Deine Sicherheit achten.

Kopfkino ist toll. Aber das Gegenüber muss verantwortungsvoll sein und ebenso Du. Du hast Dir gegenüber selbst eine Sorgfaltspflicht.

Es sei denn. dir sind bleibende Schäden aus Unwissenheit oder Überforderung egal.

Klein anfangen wie schon beschrieben. Auf körperliche Zeichen achten. Und nicht alles, was man in irgendeinem Pornofilmchen gesehen hat entspricht dem, wie SMer das handhaben. Vieles ist gerade in der Filmindustrie Fake. Aber da kommt halt auch das Kopfkino her und die Wünsche.
**********urple Paar
8.048 Beiträge
Zitat von ******_73:
Einfach mal "Trombose Flugzeug" bei Google eingeben, und dann noch mal darüber nachdenken.

Solche und andere Gefahren habe ich gemeint mit:
Mehr ist m.E. einfach Wunschdenken oder braucht einfach etwas mehr Equipment und Planung und m.E. auch medizinische Überwachung.

Solche Langzeitsessions lassen sich schlicht nicht SSC veranstalten und wenn, wie im zweiten Beispiel, sowohl die "Awareness" wie auch die "Personal Responsibility" fehlt, dann ist es auch weder RACK noch PRICK, sondern schlicht fahrlässig und dumm. Misserfolg vorprogrammiert, auch wenn es nicht immer gleich tödlich enden muss.
Auch die psychische Seite sollte gründlich durchdacht werden. Da lauern oft teils ganz individuelle Fallstricke die nicht unerhebliche Folgen haben konnen.
Deswegen ist eine gründliche gemeinsame Planung unabdingbar. Was macht es mit Sub? Was macht es mit Top? Kann Top das überhaupt alleine leisten, oder wäre vielleicht noch eine dritte Person hilfreich (... Thema Schlaf)?
Alleine die objektive Beurteilung ob ein "Wegdämmern" jetzt Schlaf, Kreislaufproblem, medizinischer oder psychischer Notfall bedeutet, oder einfach nur intensiver Subspace ist ein sehr schwieriges Feld und bedeutet intensive Beobachtung, und dass ich meine Sub sehr gut kennen muss. Im falschen Moment abzubrechen ist auch Misserfolg, wenn auch der bestmögliche.

Wenn aber alles nach bestem Wissen und Gewissen von allen Beteiligten durchdacht ist, können das durchaus sehr schöne und intensive Erlebnisse für beide werden.

BOP (m)
*******thoa Mann
484 Beiträge
Für mich hört sich das nach Hausarbeitsverweigerung an ... zumindest sollte die Kette so lang sein, dass du auf eine Toilette sitzen kannst, sonst wird es sehr unschön ...
********iebe Mann
11.727 Beiträge
@*******ykay
Jeder Jeck ist anders. Und die Vorlieben sowieso.
Ich muss gestehen, die Vorstellung einer längere Zeit ihrer Sinne und vor allem Ausdrucks- und Handlungsfähigkeit beraubten sub kickt mich durchaus auch. Bei allen Nachteilen, die du so schön aufgezählt hast.
2 ganze Wochen sind für den Anfang vielleicht übertrieben, aber man muss ja nicht gleich mit dem Maximum loslegen. Ich wäre einmal für einen Tag und eine Nacht, das ließe sich dann auf ein Wochenende steigern. Das ist ohne weiteres möglich.
Es muss ja auch nicht dir gefallen, sondern nur der TE und ihrem Dom ...
*******ed25 Frau
845 Beiträge
@********iebe

Dem TE, seinem Dom 😁
********iebe Mann
11.727 Beiträge
Oh, Entschuldigung!
Naja zu 50% bin ich richtig gelegen ...
********iebe Mann
11.727 Beiträge
Aber um zum Thema zurück zu kommen: Wir wissen alle zu wenig über die beiden. Deshalb können die Ratschläge auch nur ganz allgemein gehalten sein, mit einem Hang zur Vorsicht, sicherheitshalber.
Wenn aber z.B. der Freund medizinische Kenntnisse hat, dann kann man auch über einen Katheter nachdenken. Und gleichzeitig weniger Gewicht auf den gesundheitlichen Zustand legen, dafür mehr auf BDSM (wo ja weniger Erfahrung da zu sein scheint).
Aber das wissen wir alles nicht, nur das Setting und den Wunsch, die zugegeben durchaus Spaß machen können.
****666 Frau
8 Beiträge
Längere Zeit musst du definieren um valide Aussagen zu bekommen. Aber generell ist bei längerer Zeit immer Vorsicht geboten. Hier hilft es Zeiträume ganz langsam zu verlängern. Die dominante Person müsste immer einchecken - sehr aufpassen was dein Nervengerüst angeht. Sowas kann bleibende Nervenschäden verursachen wenn eine Fesselung falsch sitzt oder dich längere Zeit verspannst. Auch musst du trinken. Ich würde sowas nur machen wenn dein Dom nachweislich Erfahrung mit solchen Praktiken hat. Sehr sehr verantwortungsvoll ist und du dir vor allem ganz ehrlich erstmal selbst alle diese Anmerkungen der Kommentaroren hier aufzeigt - sonst wäre das eine SEHR unsichere Sache. Auch müsst ihr mindestens 2 Abbruch Signale vereinbaren. Und ich habe für solche Dinge einen Kink Erste Hilfe Kurs gemacht. Was ich bei solchen Heavy Spielen auch aus Sicherheitsgründen empfehle.
********rmal Mann
763 Beiträge
Über was reden wir hier?

Augen verbinden
Ohren zustöpseln
Aufs Bett fesseln.

Und bitte wo sind da die Risiken
Meine Mutter schläft jede Nacht 7Std mit Außenmaße und Ohrstöpsel und auch ungefesdelt wie ein Stein ohne sich hin und her zu drehen.

Es hat noch kein ymensch sie vor Risiken dabei gewarnt.

Mag wohl daran liegen dases meined Wissens keine " BDSMer:" in ihrem Umfeld gibt die selbst bei völlig harmlosem tun eine Gefahr sehen, weil es einfach do muss den yzeigefinger zu strecken sonst wäre BDSM ja zu normal und man selbst auch.

Sitzen die Fesselungen zu fest einfach mal den Mund aufmachen wie es jeder tut der Unbehagen spürt.

Kann wirklich einfach sein
*******ed25 Frau
845 Beiträge
@********rmal

Du siehst da wirklich keinen Unterschied?
*******ykay Frau
265 Beiträge
Zitat von ********iebe:
@*******ykay
Jeder Jeck ist anders. Und die Vorlieben sowieso.
Ich muss gestehen, die Vorstellung einer längere Zeit ihrer Sinne und vor allem Ausdrucks- und Handlungsfähigkeit beraubten sub kickt mich durchaus auch. Bei allen Nachteilen, die du so schön aufgezählt hast.
2 ganze Wochen sind für den Anfang vielleicht übertrieben, aber man muss ja nicht gleich mit dem Maximum loslegen. Ich wäre einmal für einen Tag und eine Nacht, das ließe sich dann auf ein Wochenende steigern. Das ist ohne weiteres möglich.
Es muss ja auch nicht dir gefallen, sondern nur der TE und ihrem Dom ...

Ja es kickt dich. Und auch ich finde solche eine Vorstellung sehr reizend. Aber Kopfkino muss nicht mit der Realität harmonieren.
24 Stunden voller Sinnesentzug und gefesselt ist noch machbar. Aber längere Zeit bis zu zwei Wochen oder sogar noch länger unrealistisch.
Man unterschätzt gerne mal die Auswirkungen, wenn einem alle Sinne beraubt wurden. Es wird nicht ohne Grund als Foltermethode eingesetzt. Selbst wenn jemand eine starke Vorliebe dafür hat, wird er nach paar Tagen an seine Grenze stoßen. Selbst auch der aktive Part. Er muss sich um zwei Leben kümmern, immer seinen Partner im Blick behalten oder in Hörweite haben. Je länger es andauert, desto mehr Aufmerksamkeit muss er dem Partner schenken. Denn die Gefahr für psychische und physische Komplikationen steigt mit jedem Tag mehr an. In der Nacht ein Auge zu tun, wenn der Partner geknebelt ist... kannst du vergessen. Schlaf und Knebelung ist eine gefährliche Kombination. Man trägt eine ziemlich hohe Verantwortung und das ununterbrochen. Und muss ja auch zusätzlich andere Dinge erledigen wie Einkaufen gehen, kochen, putzen, den Partner waschen, füttern...

Und ja, selbst wenn es Pausen gibt, in dem man zusammen einkaufen geht, zu Freunden und Verwandte... also vielleicht bin ich ja anders gestrickt. Aber Sinnesentzug macht extrem viel mit mir. Ich brauche Zeit zum runterkommen. Ich kann nicht innerhalb kurzer Zeit ganz normal einkaufen gehen und danach gleich wieder gefesselt, blind gemacht werden mit Knebelung und Maske damit ich nichts höre. Erst recht wenn ich vielleicht 24 Stunden ununterbrochen nichts sehen und hören konnte. Meine Augen wären lichtempfindlich. Die Menschen draußen würden mich überreizen. Ich wäre mental und körperlich gar nicht in der Lage zwischendurch mal am normalen alltäglichen Leben teilzunehmen.

Hut ab für den, der das locker kann. Ich frage mich dann aber in wie weit und tief er sich in diese auswegslose Lage rein fallen kann, wenn er kein Problem hat, nach solch einem Erlebnis einkaufen zu gehen oder Verwandte zu besuchen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, es gibt Menschen die viel reden, aber eben ohne Substanz. Und dann gibt es die Träumer, die zu recht viele tolle Fantasien haben, sich aber enorm überschätzen. Aber hinterher ist dann das Geschrei groß, wenn es zu Abstürzen und gefährlichen Komplikationen kam. 🤷‍♀️
********iebe Mann
11.727 Beiträge
@*******ykay
Wir sind uns, glaube ich einig, dass "längere Zeit" +/- 2 Tage bedeutet und nicht 2 Wochen. Maximal.
Das ist dann der Unterschied zwischen geilem Kopfkino und prinzipieller Machbarkeit.
******_73 Mann
4.559 Beiträge
Zitat von *****ife:
Kette in der Wand befestigt und um die Taile festgemacht. Fessel Handschuhe an beide Hände und an der Kette links und rechts festgemacht. Knebel und Ohrstöpsel rein und dann einer blickdichte Maske rüber.
Und so verbringt Deine Mutter dann die Nacht, @********rmal?

Zitat von ********rmal:
Meine Mutter schläft jede Nacht 7Std ... wie ein Stein ohne sich hin und her zu drehen.
Und ich bin mir sicher, dass sie sich doch bewegt, auch wenn sie sich vielleicht nicht hin und her dreht.
Grade dass man sich im Schlaf bewegt dient ja auch dazu, dass es weniger Probleme gibt.

Zitat von ********rmal:
Sitzen die Fesselungen zu fest einfach mal den Mund aufmachen wie es jeder tut der Unbehagen spürt.
Ist es Dir schon mal passiert, dass Dir Dein Bein einschlief, was Du erst gemerkt hast, als Du aufgestanden bist? Was bitte ist denn "zu fest"? Wie misst Du das?
Was ist "unbehagen"?

Genau diese Ausführungen von Dir, @********rmal führen mitunter zu schwersten Folgeerscheinungen. Nerven können durch längeren Druck geschädigt werden, ohne dass davor ein unbehagen auftreten muss. Durchblutungen können gestört werden, ohne dass dafür etwas "zu fest" geknotet sein muss, oder ein unangenehmes Gefühl auftritt.
Google mal den Fall des Landgericht Hamburg, Urt. v. 31.03.2025, Az. 638 Ks 1/25. Da ist jemand gestorben, weil es zu einer Verkettung unglücklicher Umstände (Verkettung ist in dem Zusammenhang schon ein blöder Begriff) kam. Bisschen rechtzeitig Bescheid sagen hat da sein Leben jedenfalls nicht gerettet, der ist nämlich tot.

Wer einfach mal "Schäden bei Bondage" in eine Suchmaschine eingibt, wird ganz schnell viele Medlungen bzgl. bestimmter Risiken finden. Nicht, weil es modern ist, nicht, weil sich da jemand wichtig machen will, sondern weil da eben wirklich Risiken bestehen.

Wer ohnmächtig wird, egal aus welchen Gründen, ist eben in Gefahr. Das ist schon im Alltag durch Stürze nicht ungefährlich, wer jedoch fixiert ist, einen Knebel trägt, bei dem ist das noch gefährlicher.
Für wie groß irgendwer das Risiko einschätzt ist mir so was von egal, denn man kann sich auf alles mögliche Berufen, wenn etwas schief geht, nur nicht darauf, dass das doch eh nie passiert. Bei dem Fall des LG Hamburg gab es dann ja sogar einen Toten. Ja, da ist was blöd gelaufen, ja, da kamen unerkannte Vorerkrankungen dazu, ja so etwas ist sehr, sehr unwahrscheinlich. Und, ist er jetzt wieder lebendig?
****eis Frau
1.463 Beiträge
Vielleicht geht es ja nur darum, einmal zu fühlen, wie das ist.
Auf alle Fälle würde ich es im SItzen machen. Im Stehen ohne Sicht wird einem erstaunlich schnell schwindlig, auch wenn man keine Angst hat!
Die Hände würde ich nicht am Rücken fesseln, das verspannt die Schultern.
Maske und Knebel kann man ja nach einer Weile ausprobieren. Er sollte nahe bei dir bleiben und immer nachfragen.

Auf alle Fälle langsam anfangen, ausprobieren und nicht übertreiben. Steigern kann man immer noch!
Viel Spaß!

Und glaub die story von zwei Wochen nicht! *gg* Einkaufen, Freunde besuchen...Dauerfesselung stelle ich mir anders vor!
*******ed25 Frau
845 Beiträge
@*******ykay

Ich danke dir.
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