„Kette in der Wand befestigt und um die Taile festgemacht. Fessel Handschuhe an beide Hände und an der Kette links und rechts festgemacht. Knebel und Ohrstöpsel rein und dann einer blickdichte Maske rüber.
Und so verbringt Deine Mutter dann die Nacht,
@********rmal?
„Meine Mutter schläft jede Nacht 7Std ... wie ein Stein ohne sich hin und her zu drehen.
Und ich bin mir sicher, dass sie sich doch bewegt, auch wenn sie sich vielleicht nicht hin und her dreht.
Grade dass man sich im Schlaf bewegt dient ja auch dazu, dass es weniger Probleme gibt.
„Sitzen die Fesselungen zu fest einfach mal den Mund aufmachen wie es jeder tut der Unbehagen spürt.
Ist es Dir schon mal passiert, dass Dir Dein Bein einschlief, was Du erst gemerkt hast, als Du aufgestanden bist? Was bitte ist denn "zu fest"? Wie misst Du das?
Was ist "unbehagen"?
Genau diese Ausführungen von Dir,
@********rmal führen mitunter zu schwersten Folgeerscheinungen. Nerven können durch längeren Druck geschädigt werden, ohne dass davor ein unbehagen auftreten muss. Durchblutungen können gestört werden, ohne dass dafür etwas "zu fest" geknotet sein muss, oder ein unangenehmes Gefühl auftritt.
Google mal den Fall des Landgericht Hamburg, Urt. v. 31.03.2025, Az. 638 Ks 1/25. Da ist jemand gestorben, weil es zu einer Verkettung unglücklicher Umstände (Verkettung ist in dem Zusammenhang schon ein blöder Begriff) kam. Bisschen rechtzeitig Bescheid sagen hat da sein Leben jedenfalls nicht gerettet, der ist nämlich tot.
Wer einfach mal "Schäden bei Bondage" in eine Suchmaschine eingibt, wird ganz schnell viele Medlungen bzgl. bestimmter Risiken finden. Nicht, weil es modern ist, nicht, weil sich da jemand wichtig machen will, sondern weil da eben wirklich Risiken bestehen.
Wer ohnmächtig wird, egal aus welchen Gründen, ist eben in Gefahr. Das ist schon im Alltag durch Stürze nicht ungefährlich, wer jedoch fixiert ist, einen Knebel trägt, bei dem ist das noch gefährlicher.
Für wie groß irgendwer das Risiko einschätzt ist mir so was von egal, denn man kann sich auf alles mögliche Berufen, wenn etwas schief geht, nur nicht darauf, dass das doch eh nie passiert. Bei dem Fall des LG Hamburg gab es dann ja sogar einen Toten. Ja, da ist was blöd gelaufen, ja, da kamen unerkannte Vorerkrankungen dazu, ja so etwas ist sehr, sehr unwahrscheinlich. Und, ist er jetzt wieder lebendig?