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Polnischer Spätsommer

*********er989 Mann
4 Beiträge
Themenersteller 
Polnischer Spätsommer
„Ich nehme, was ich will. Nach meinen Regeln. Ohne Entschuldigung, ohne Reue."
— Anna Kowalski

Gliwice, Oberschlesien, 18. August 2021
Die Nachricht kam um drei Uhr morgens.
Tomek lag auf der Matratze in seinem Einzimmer-Apartment in Gliwice, das Handy auf der Brust, die Decke zu warm für die schwüle Augustnacht. Die Luft im Zimmer war dick, schmeckte nach Schweiß und billigem Deo. Der Ventilator surrend monoton, ein rhythmisches Klicken bei jeder Umdrehung – irgendwas war lose in der Mechanik. Sein T-Shirt klebte an seinem Rücken. Das Handy auf seiner Brust war warm, fast so warm wie seine Haut.
Er hatte gerade seine letzte Serie Brückenfotos auf Instagram hochgeladen – verfallene Stahlkonstruktionen in Oberschlesien, Rost und Wildkräuter und vergessene Gleise – als die Benachrichtigung aufleuchtete.
Ich mag deine Arbeit. Ich möchte, dass du mich fotografierst.
Kein Profilbild. Kein Nachname. Nur *Anna*.
Er tippte auf das Profil. Privat. Acht Beiträge, alle gesperrt. Die Bio bestand aus einem einzigen Wort: *Warszawa*.
Normalerweise hätte er nicht geantwortet. Normalerweise bekam er solche Nachrichten nicht. Sein Account hatte zweihundertvierzehn Follower, die meisten davon Urbex-Typen und Eisenbahnnerds. Aber etwas an der Formulierung – nicht *könntest du*, nicht wärst du bereit – etwas an dem ich möchte ließ seinen Puls schneller werden. Er rollte sich auf die Seite, das Handy fester umklammert, Finger feucht. Die Nachricht leuchtete auf dem Display, scharf gegen die Dunkelheit.
Er antwortete. Sie antwortete sofort.
Sie wollte ein Shooting. Draußen. Eine stillgelegte Eisenbahnbrücke, irgendwo abseits. Sie kenne da eine Stelle, schrieb sie. Oberschlesien, in der Nähe von Tarnowskie Góry. Er kenne die Gegend, oder?
Er kannte die Gegend. Er kannte sogar die Brücke.
Drei Tage später stand er am Fuß des Bahndamms und wartete.

---

Stillgelegte Eisenbahnbrücke, Oberschlesien, 21. August 2021
Die Sonne hing tief über den Birken, das Licht goldorange und schwer wie Honig. Die Luft roch nach warmem Metall und wildem Thymian. Irgendwo in den Feldern hinter ihm zirpten Grillen, ein monotoner Puls, der die Stille eher verstärkte als brach. Tomek prüfte seine Kamera zum dritten Mal – Nikon D750, das 85mm-Porträtobjektiv aufgeschraubt, Blende auf 1.8, weil das Licht perfekt war und in zwanzig Minuten nicht mehr perfekt sein würde. Seine Hände waren feucht. Er wischte sie an seiner Jeans ab. Sein Puls hämmerte in seinen Ohren, lauter als das Zirpen der Grillen.
Schritte hinter ihm. Kies knirschte.
Er drehte sich um.
Anna stand drei Meter entfernt. Die Abendsonne traf sie seitlich, warf warmes Licht auf ihr Gesicht und ließ den Rest in halbem Schatten verschwinden. Sie war – er suchte nach dem richtigen Wort und fand keines. Sie war nicht hübsch. Hübsch war zu klein, zu brav, zu alltäglich für das, was er sah.
Sie war vielleicht vierzig, aber sicher war er sich nicht. Pechschwarzes Haar, lang, offen, der Wind schob einzelne Strähnen über ihre Schulter. Ihre Augen waren so dunkel, dass die Pupillen mit der Iris verschmolzen – fast schwarz, mit einem Schimmer, den das Abendlicht erzeugte. Hohe Wangenknochen. Volle Lippen, die ein halbes Lächeln formten, als hätte sie etwas gesagt, das nur sie selbst lustig fand.
Sie trug eine schwarze Lederjacke über einem weißen Top, enge Jeans, und als sie auf ihn zukam, bewegte sie sich mit der Kontrolle einer Tänzerin, jeder Schritt präzise, bewusst – nicht einstudiert, sondern verinnerlicht. Als gehörte ihr jeder Zentimeter Raum, den sie betrat.
Ihr Parfüm erreichte ihn, bevor sie es tat. Etwas Dunkles, Schweres – Amber, warm wie Honig, Moschus, animalisch, und eine dritte Note, die er nicht einordnen konnte. Süß? Holzig? Es legte sich auf seine Zunge, mischte sich mit dem trockenen Geschmack seiner Nervosität.
»Tomek?«
Ihr Polnisch hatte einen Akzent, den er nicht sofort zuordnen konnte – weicher als Schlesisch, die Vokale runder, etwas in der Melodie, das nicht ganz hierhergehörte.
»Ja. Hi. Ich meine – cześć.« Er streckte die Hand aus, merkte, dass sie noch feucht war, wischte sie hastig nochmal ab. »Du bist Anna.«
Keine Frage. Feststellung. Als wäre alles andere ausgeschlossen.
»Bin ich.« Sie nahm seine Hand. Ihr Griff war fest, ihre Haut warm, und sie hielt eine Sekunde zu lang. Oder er bildete sich das ein. »Die Brücke ist schön.«
Sie sah nicht zur Brücke. Sie sah ihn an.
»Sollen wir?« Er deutete den Bahndamm hinauf. Seine Stimme klang eine halbe Oktave zu hoch. Sein Mund war trocken, salzig. Er leckte sich über die Lippen, versuchte den Geschmack wegzubekommen.

---

Die Brücke war ein Skelett aus rostigem Stahl.
Fünfzig Meter Fachwerk über einem ausgetrockneten Flussbett, die Schienen rostrot und von Wildkräutern überwuchert, die Holzschwellen an manchen Stellen weich und verrottet. Birken drängten sich zwischen den Gleisen durch, wuchsen aus Rissen im Schotterbett, als hätte die Natur beschlossen, die Brücke zurückzunehmen. Das Abendlicht fiel durch die Stahlträger und warf geometrische Schatten auf die Schwellen – Linien und Kreuze, ein Muster, das sich mit jedem Schritt verschob.
Tomek hob die Kamera. Durch den Sucher sah er Anna, wie sie am Brückengeländer stand, eine Hand am rostigen Stahl, den Kopf leicht geneigt. Das Licht traf ihren Hals. Er drückte ab. Klick.
»Hier?«, fragte sie.
»Ja. Genau so. Dreh dich ein bisschen nach links – nein, nicht so viel. Ja. Perfekt.«
Klick. Klick.
Er fotografierte sie zehn Minuten lang. Porträts. Halbnah, Nahaufnahme, Ganzkörper. Sie posierte, als hätte sie das schon tausendmal getan – aber nicht wie ein Model, nicht diese einstudierten Posen aus Hochglanz-Magazinen. Mehr wie jemand, der seinen Körper kannte. Der wusste, wie Licht auf Haut fiel. Der wusste, was eine Kamera sah.
Die Luft schmeckte nach Rost und warmem Staub. Tomek leckte sich über die Lippen – salzig, trocken trotz der Schwüle. Schweißperlen rannen seinen Rücken hinunter, sammelten sich am Hosenbund. Das Metall der Brücke roch intensiver jetzt, eine Mischung aus Eisen und Sommer und etwas Scharfem, das er nicht benennen konnte. Unter allem: Annas Parfüm, das dunkle Amber, das sich mit dem Rost verband zu einem Geruch, der nur hier existierte, nur jetzt.
»Soll ich die Jacke ausziehen?«
Tomek senkte die Kamera einen Zentimeter. »Wenn du möchtest.«
Sie streifte die Lederjacke ab, ließ sie auf die Schwellen fallen. Darunter das weiße Top, dünn genug, dass er die Konturen ihres BHs erkennen konnte. Schwarz. Spitze.
»Weiter?«
Er schluckte. Hob die Kamera. Klick.
Das Licht wurde wärmer. Die Sonne sank tiefer, und Annas Haut nahm einen goldenen Ton an, als würde sie von innen leuchten. Schweißperlen glitzerten auf ihrem Schlüsselbein. Eine Strähne klebte an ihrem Hals. Tomek wischte sich über den Mund – seine eigenen Lippen waren salzig vom Schweiß.
Sie fasste den Saum des Tops.
»Soll ich?«
Seine Kehle war trocken. »Ich... das ist dein Shooting. Du entscheidest.«
Das halbe Lächeln wieder. Dieses Lächeln, das sagte, dass sie wusste, was er nicht wusste. Dass sie die Antwort schon kannte, bevor er die Frage gestellt hatte.
Sie zog das Top über den Kopf.
Ihr Körper war – Tomek vergaß für einen Moment, auf den Auslöser zu drücken. Sie war vollbusig, ihre Brüste schwer, die Kurve nach außen betont unter schwarzer Spitze. Haut glatt, makellos – nicht das modellierte Photoshop-Glatt, sondern echt, mit winzigen Poren, einem Leberfleck unter dem linken Schlüsselbein. Ihr Bauch war flach, natürlich, mit leichter Wölbung unter dem Bauchnabel, mit einer Weichheit, die sie realer machte als jedes Photoshop-Ergebnis. Ihre Taille war schmal, ihre Hüften breit, und die Art, wie sie dastand – aufrecht, die Schultern zurück, den Blick direkt in seine Kamera.
Es war Herausforderung.
Klick. Seine Hand zitterte. Nur leicht, aber genug, dass er es merkte. Sein Puls hämmerte in seinen Ohren, lauter als das Knarren der Brücke unter seinen Füßen. Die Jeans wurde enger, unangenehm. Er versuchte, tiefer zu atmen, aber die Luft blieb ihm in der Kehle stecken.
»Du zitterst«, sagte sie. Nicht spöttisch. Beinahe zärtlich.
»Das Licht wird schwächer. Ich muss die Verschlusszeit anpassen.«
»Lügner.«
Er ließ die Kamera sinken. Sah sie an. Ohne den Sucher zwischen ihnen war sie näher. Realer. Ihr Parfüm mischte sich jetzt mit dem Geruch von warmem Metall und Schweiß, und die Mischung war – er konnte nicht denken.
Anna griff hinter ihren Rücken. Ein leises Klicken.
Der BH öffnete sich.
Sie ließ die Träger über ihre Schultern gleiten, langsam, und der Stoff fiel. Ihre Brüste waren schwer, die Brustwarzen dunkel, hart von der Abendluft, und das Licht lag auf ihrer Haut wie etwas Flüssiges.
Tomek hob die Kamera. Automatismus. Der letzte Reflex eines Fotografen, der nicht wusste, was er sonst tun sollte.
Klick.
Aber seine Hände zitterten jetzt stärker. Sein Herz hämmerte so laut, dass er es spüren konnte – in der Brust, im Hals, in den Fingerspitzen. Schweiß rann ihm über die Stirn, brannte in den Augen.
Und Anna sah es.

---

Anna trat näher. Die Schwellen knarrten unter ihren Schuhen, ein tiefes, metallisches Ächzen, das in der Stille widerhallte. Tomek senkte die Kamera nicht. Er konnte nicht. Durch den Sucher war sie immer noch fern, kontrollierbar. Aber jetzt – drei Schritte entfernt, ihre Brüste nackt im Abendlicht, die Haut mit einem Schimmer von Schweiß – war sie zu nah. Zu real.
»Leg die Kamera weg.«
Ihre Stimme war leise. Befehlend. Kein *bitte*. Kein *könntest du*.
Tomek zögerte. Die Kamera hing schwer an seinem Hals. »Das Licht... es ist perfekt.«
Sie lachte. Kurz. Trocken. »Lügner.« Sie kam noch näher. Ihre Hand griff nach der Kamera, ihre Finger streiften seine. Warm. Oder bildete er sich das ein? Sie hakte den Riemen aus, legte die Kamera auf die Schwellen. Rostflecken sofort auf dem Leder.
Jetzt war nichts mehr zwischen ihnen.
Anna hob die Hand zu seiner Wange. Ihre Finger waren warm, der Daumen strich über seine Unterlippe. Tomek spürte seinen Puls hämmern – in der Kehle, in den Fingerspitzen, überall. Sie wusste es. Er sah es in ihrem Blick. Sie wusste alles.
»Tomek.« Ihr Daumen drückte fester gegen seine Lippe. »Sieh mich an.«
Er sah sie an. Ihre Augen, fast schwarz, saugten ihn ein. Ihr Parfüm war jetzt überall – Amber und Moschus, vermischt mit dem Rostgeruch und dem Thymian aus den Gleisen. Sie beugte sich vor. Ihr Atem traf seine Lippen zuerst, warm und süß, mit einem Hauch von Minze. Dann küsste sie ihn.
Nicht schüchtern. Nicht zögernd. Ihre Lippen pressten sich auf seine, sanft, aber fordernd. Ihre Zunge drang ein, ohne zu fragen, erkundete seinen Mund, dominierte. Tomek keuchte auf, seine Hände fanden ihre Taille – weich, warm, die Jeans straff unter seinen Fingern.
Sie schmeckte nach Minze und etwas Dunklerem, Scharfem – nach ihr selbst. Bitter? Süß? Beides. Speichel vermischte sich, heiß, intim. Ihr Haar fiel über sein Gesicht, kitzelte seine Wangen, roch nach diesem dunklen Parfüm und Schweiß – nicht unangenehm, animalisch, echt.
Sie küsste ihn, bis er keine Luft mehr hatte. Ihre Zunge bewegte sich gegen seine, drückte, erkundete, forderte. Er hörte ihr Atmen, schnell jetzt, vermischt mit seinem eigenen Keuchen. Das feuchte Geräusch ihrer Lippen, die sich trennten und wieder zusammenfanden. Dann wich sie zurück. Nur einen Zentimeter. Genug, dass er ihren Blick sah. Genug, dass er die Frage darin las.
»Mehr?«
Er nickte. Konnte nicht sprechen. Sein Mund war voll von ihrem Geschmack.
Ihre Hand glitt tiefer. Über seine Brust – er spürte die Wärme durch das T-Shirt, spürte wie seine Brustwarzen hart wurden unter ihrer Berührung. Seinen Bauch – Muskeln spannten sich unwillkürlich. Sie öffnete den Gürtel. Das Geräusch laut in der Stille. Knopf. Reißverschluss – jedes Klicken wie ein Paukenschlag.
Sie schob die Hand in seine Boxershorts, fand ihn – hart, pochend, heiß. Ihre Finger schlossen sich um ihn, fest, aber nicht schmerzhaft. Daumen strich über die Eichel, sammelte die Feuchtigkeit dort. Langsam zuerst, erkundend – die Länge, die Dicke, die empfindliche Stelle unter der Eichel, wo die Haut straffer war, dünner. Dann schneller. Rhythmisch. Perfekt.
Tomek ächzte, lehnte sich gegen eine Stahlstrebe. Das Metall war kalt an seinem Rücken, brennender Kontrast zu ihrer Hand – warm, feucht. Sein Geruch mischte sich mit ihrem Parfüm, scharf, animalisch, maskulin. Die Grillen zirpten lauter, oder bildete er sich das ein? Wind strich über die Brücke, kühlte den Schweiß auf seiner Stirn, raschelte in den Birken.
Anna küsste ihn wieder. Biss in seine Unterlippe, zog daran. Schmerz blitzte auf, vermischte sich mit Lust. Geschmack von Blut – metallisch, salzig, ein einzelner Tropfen. Sie leckte darüber, saugte sanft. Drückte ihn herunter, auf die Schwellen. Das Holz war hart, splitterig unter seinem Rücken. Rau. Unbequem. Er spürte es kaum.
Sie schob seine Jeans runter, bis zu den Knöcheln. Er lag da, nackt von der Hüfte abwärts, sie über ihm, ihre Brüste streiften seine Brust. Haut auf Haut. Warm. Feucht von Schweiß. Ihre Brustwarzen rieben gegen seine, hart gegen hart.
»Gut«, flüsterte sie. Ihr Atem heiß gegen sein Ohr. »Jetzt... wist du erstmal was für mich tun.«
Sie richtete sich auf. Öffnete ihre Jeans. Das Geräusch des Reißverschlusses hallte über die Brücke. Schob sie runter, zusammen mit dem Slip. Schwarzer Spitzenstoff, der auf dem Rost landete. Ihr Venushügel war glatt rasiert, die Schamlippen geschwollen, feucht. Und da – als sie die Beine spreizte – blitzte etwas Metallisches auf.
Ein Piercing. Vertikal durch die Klitorisvorhaut. Ein kleiner Stahlring, der im Abendlicht funkelte.
Tomeks Atem stockte. »Anna...«
Sie lächelte. Das halbe Lächeln. »Gefällt es dir?«
Er nickte. Stumm. Konnte nicht sprechen. Konnte nur starren auf diesen kleinen Ring aus Metall – dünn, kreisrund, glänzend.
Sie senkte sich über sein Gesicht. Knie links und rechts neben seinem Kopf, die Schwellen knarrten unter ihrem Gewicht. Ihr Geruch traf ihn zuerst – moschusartig, erregt, scharf, vermischt mit dem Amber ihres Parfüms. Intensiv. Animalisch. Weiblich. Dann ihre Wärme, ihre Nässe auf seinen Lippen. Der Stahlring berührte seine Zunge – kalt, glatt, fremd.
»Leck mich.« Befehl. Keine Bitte.
Tomek gehorchte.
Seine Zunge fand ihre Klitoris, tastete sich vor. Der Stahlring war da, kreisrund, dünn, durch die Haut gestochen. Er leckte darum herum, vorsichtig zuerst. Er kreiste den Ring mit der Zungenspitze, spürte das Metall unter seiner Zunge gleiten, spürte wie Anna bebte.
»Mehr.« Ihre Stimme tiefer jetzt, rau. »Zieh sanft dran.«
Er zog mit den Lippen, sanft. Der Ring bewegte sich, zog an ihrer Haut. Anna schnappte nach Luft. Ihre Hände griffen in sein Haar, Finger krallten sich fest, zogen. Schmerz blitzte über seine Kopfhaut. Er zog fester am Ring. Ein leises, metallisches Ping – Ring gegen Zähne.
Sie schmeckte salzig zuerst – Schweiß auf den äußeren Schamlippen, herb, menschlich. Seine Zunge glitt tiefer, zwischen die inneren Schamlippen. Weicher hier, feuchter. Dann süßer, als seine Zunge den Eingang ihrer Vagina fand – ihre Erregung, dickflüssig, fast klebrig. Moschusartig, animalisch, ein Geschmack, den er nicht kannte, der ihn härter machte. Ihr Saft rann über sein Kinn, tropfte auf die Schwellen, mischte sich mit Rost und Staub.
Anna roch intensiver jetzt – Moschus, scharf, fast überwältigend. Erregung pur, vermischt mit Schweiß und dem Rest ihres Parfüms, das sich auf ihrer Haut erwärmt hatte. Unter allem der warme Rost der Schwellen, das Eisen, das sich mit ihrem Geruch verband zu etwas Neuem, nur hier, nur jetzt.
»Tiefer.« Ihre Stimme gepresst. »Mit der Zunge. Am Ring. Ja. Genau so.«
Er leckte sie. Zunge flach gegen ihre Klitoris, der Ring kalt darauf. Dann kreisend um den Ring, schob ihn seitwärts, spürte die Spannung in ihrer Haut. Anna seufzte tief – aus dem Bauch, ein Laut wie ein Knurren. Ihre Hüften bewegten sich, ritten sein Gesicht, kontrollierten den Druck, das Tempo.
»Saug daran.« Befehl.
Er saugte am Ring, mit ihm ihre feuchte Perle, spürte das Metall gegen seine Lippen klingen. Kalt. Vibrierend. Das Metall summte gegen seine Zunge – oder bildete er sich das ein? Anna erschauerte, ihr ganzer Körper spannte sich. »Kurwa... tak...« Polnisch brach aus ihr heraus.
Seine Zunge erkundete. Die Falten ihrer inneren Schamlippen – weich, feucht, glatt. Die Klitoris selbst, hart unter der Vorhaut, durch den Ring gerahmt. Der Eingang, eng, rhythmisch pulsierend. Er leckte dort, kreisend, seine Zunge drang ein. Hitze. Enge. Ihre Muskeln schlossen sich um seine Zungenspitze.
Feuchte Geräusche – seine Zunge gegen ihre Nässe, ihr Saft auf seinen Lippen. Sein eigener Speichel, der sich mit ihrer Erregung vermischte, über sein Kinn rann. Das Schmatzen, nass, intim. Annas Atem, schneller jetzt, flach und hastig. Sein eigenes erstickendes Keuchen – er bekam kaum Luft, ihr Gewicht auf seinem Gesicht, aber er liebte es.
»Langsam.« Ihre Stimme zitterte. »Nicht zu schnell. Zeig mir, wie sehr du es willst.«
Er wollte es. Gott, er wollte es. Seine Hände griffen ihre Schenkel, spürten die Muskeln darunter – glatt, stark, gespannt. Sie drückte fester, erstickte ihn fast mit ihrer Wärme, und er liebte es. Sein Ächzen vibrierte gegen ihre Vulva, ließ sie schaudern.
Seine Zunge wechselte Rhythmus. Langsam, kreisend um die Klitoris. Dann schneller, flackernd direkt auf dem empfindlichsten Punkt. Am Ring ziehend, dann loslassend. Tief in ihre Vagina dringend, dann zurück zur Klitoris. Variationen. Er lernte, was sie zum Keuchen brachte, was ihren Griff in seinem Haar fester machte.
»Brav.« Ihr Atem stockte. Polnisch mischte sich ein: »Dobry chłopiec.« Guter Junge.
Sie ritt sein Gesicht länger, als er atmen konnte. Minuten, vielleicht. Die Zeit verschwamm. Die Sonne sank tiefer, Schatten wurden länger, und ihr Ächzen wurde lauter – rau, unkontrolliert, aber immer noch sie bestimmend. Ihre Hüften mahlten gegen sein Gesicht, der Ring rieb gegen seine Nase, seine Lippen, seine Zunge.
»Jetzt...« Ihre Stimme brach. »Genug.«
Sie hob sich. Feuchtigkeit auf seinem Gesicht – Kinn, Wangen, Nase, alles nass. Ihr Geschmack auf seinen Lippen – salzig-süß-moschusartig, komplex, unvergesslich. Sie sah auf ihn herab, Augen glühend, Brust hebend und senkend. Schweißperlen rannen zwischen ihre Brüste, glitzerten im Abendlicht.
Anna kniete sich über ihn. Positionierte sich. Senkte sich auf ihn ab.
Sie nahm ihn langsam auf, Zentimeter für Zentimeter. Die Eichel fand ihren Eingang, drückte gegen die Feuchtigkeit dort. Heiß. Rutschig. Dann glitt er hinein. Eng. Ihre Vagina umschloss ihn, Muskeln pulsierten, zogen ihn tiefer. Hitze. Solche Hitze. Nass. Er spürte jede Falte ihrer inneren Wände, jede Bewegung. Sein Stöhnen mischte sich mit ihrem Keuchen.
Tomek keuchte, seine Hände wollten zu ihren Hüften greifen – aber sie schlug sie weg. »Nein.«
Sie ritt ihn. Langsam zuerst, kreisend – ihre Hüften mahlten gegen ihn. Ihre Brüste wippten, schwer, hypnotisch – Brustwarzen hart, dunkel, glänzend von Schweiß. Tropfen fielen auf seine Brust, kühl im Kontrast zu ihrer inneren Hitze. Salzig auf seiner Haut, rann seitlich herunter.
Ihr Geruch verstärkte sich – Amber und Sex, Schweiß und Moschus, vermischt mit Rost von den Schwellen. Alles zusammen, nur hier, nur jetzt. Eine Mischung, die es nirgendwo sonst gab. Er atmete es ein, füllte seine Lungen damit.
Sie beschleunigte. Hob sich, senkte sich, tief – nahm ihn bis zur Wurzel. Ihre Vagina klammerte sich an ihn, pulsierte mit jedem Herzschlag. Er spürte ihre Hitze, ihre Nässe, die an seinem Schaft herunterrann, seine Hoden benetzte. Dann kreisend wieder, wiegend, Rhythmus wechselnd. Perfekte Kontrolle. Ihre Muskeln massierten ihn von innen, kontrahierten, entspannten, kontrahierten.
»Sieh mich an.«
Er sah sie an. Konnte nicht wegsehen. Ihr Blick hielt ihn fest, dunkle Augen, die ihn durchbohrten, in seine Seele schauten.
»Ich will es Härter.«
Sie beschleunigte weiter. Hart. Tief. Die Schwellen knarrten unter ihnen, Holz splitterte leicht. Splitter stachen in seinen Rücken – Schmerz, kurz, registriert, vergessen. Ihr Stöhnen mischte sich mit seinem, roh, animalisch. Das Klatschen von Haut gegen Haut – ihr Hintern auf seinen Oberschenkeln, feucht vom Schweiß. Wind kühlte seinen Schweiß, ließ ihn frösteln trotz der Hitze.
»Fühlst du mich?«
»Ja... fuck...«
»Szybciej – nein, langsamer.« Polnisch und Deutsch vermischten sich, als hätte sie die Kontrolle über ihre Sprache verloren, nicht aber über ihren Körper. Nie über ihren Körper. Sie drosselte, Hüften kreisend statt stoßend. Quälend langsam. Dann wieder schneller. Dann langsam. Rhythmus-Wechsel, der ihn wahnsinnig machte.
»Tak... kurwa...« Sie kam. Zuerst.
Ihr Körper spannte sich, Rücken bog sich nach hinten, Kopf warf sich zurück. Haar flog. »Tak... kurwa... tak!« Polnisch brach aus ihr heraus, roh, unkontrolliert. Sie bebte, klammerte sich an seine Schultern – Nägel gruben sich in seine Haut, kratzten, zogen Blutspuren. Schmerz blitzte auf, mischte sich mit Lust.
Ihr Orgasmus war laut, ungeniert – ein Schrei, der über die Brücke hallte, Vögel aus den Birken scheuchte. Flügelschlagen, laut in der Nacht. Wellen rollten durch sie, jede sichtbar in der Spannung ihrer Bauchmuskeln, ihrer Schenkel. Ihre Vagina klammerte sich an ihn, pulsierte rhythmisch, melkte ihn fast. Heiß. Eng. Lebend.
Tomek spürte jede Kontraktion, jede Welle – eins, zwei, drei, vier, fünf Pulswellen, die durch sie gingen. Ihre inneren Muskeln massierten ihn, zogen an ihm, versuchten ihn tiefer zu ziehen. Er war am Rand, so nah, seine Hoden zogen sich zusammen –
Sie keuchte, Schweiß rann über ihr Gesicht, tropfte von ihrer Nase auf seine Brust. Augen geschlossen – zum ersten Mal seit sie sich geküsst hatten. Kontrollverlust. Kurz. Dann öffneten sie sich wieder. Dunkel. Hypnotisch. Glühend.
Aber sie stoppte nicht. Ritt weiter. Härter. »Noch nicht. Warte.«
Er wartete. Biss die Zähne zusammen. Schweiß rann ihm in die Augen, salzig, brannte. Der Rost kratzte seinen Rücken, Schmerz mischte sich mit Lust. Splitter in seiner Haut. Blut, vielleicht. Er spürte es nicht. Das war Wahnsinn. Oder?
Dann drehte sie sich. Auf Hände und Knie. Von hinten.
»Jetzt du. Aber langsam.«
Tomek kniete sich hinter sie. Ihre Hüften, rund, einladend. Haut glänzend vom Schweiß. Die Kurve ihres Rückens, perfekt. Haare klebten an ihrem Rücken, pechschwarz gegen helle Haut. Er drang ein. Langsam, wie befohlen. Tief. Sie war immer noch nass, rutschig von ihrem Orgasmus, von ihrer gemeinsamen Feuchtigkeit. Enger von hinten. Heißer.
Er stieß. Langsam. Sie stöhnte, drückte zurück gegen ihn. »Härter.«
Er passte sich an. Hart, aber kontrolliert, ihrem Rhythmus folgend. Ihre Haut klatschte gegen seine – feucht, laut. Schweiß flog, Tropfen spritzten. Die Brücke vibrierte unter ihnen, oder war das sein Puls, der alles erschütterte? Wind strich über sie, kühlte den Schweiß, ließ ihn frösteln. Ihr Haar klebte an ihrem Rücken, pechschwarz, bewegte sich mit jedem Stoß.
»Tiefer.« Ihre Stimme gepresst. »Ja... genau...«
Er verlor sich. In ihrem Rhythmus, ihrem Stöhnen, ihrem Geruch. Rost und Sex und Thymian, alles vermischt. Die Welt schrumpfte auf sie zusammen – ihre Hüften unter seinen Händen, ihre Enge um ihn, ihr Befehl in seinen Ohren.
Anna kam wieder. Lauter diesmal. Ihr Körper spannte sich, Arme zitterten, gaben fast nach. »Kurwa! Tak!« Polnisch, Deutsch, alles durcheinander. Ihr Schrei hallte über die leeren Felder. Ihr Körper melkte ihn, Vagina pulsierte rhythmisch, versuchte ihn festzuhalten.
Tomek biss die Zähne zusammen, wartete ihren Höhepunkt ab. Jede Bewegung spürend, jeden Puls, jeden Krampf. Sie zitterte, keuchte, lachte schließlich – ein leises, erschöpftes Lachen, fast zärtlich. Erst als sie erschlaffte, sich auf die Schwellen sinken ließ, erlaubte sie es.
»Gut. Jetzt...«

---

Anna drückte ihn zurück auf die Schwellen. Ihr Körper glänzte vor Schweiß, das Abendlicht – bläulich jetzt, kühl – warf lange Schatten durch die Stahlträger, malte Streifen auf ihre Haut. Tomek lag da, nackt, pochend, atemlos. Die Brücke knarrte unter seinem Gewicht, Holz splitterte leise. Sein Rücken brannte von Rost und Splittern, Blut klebte an den Schwellen, aber er spürte es kaum.
Sie glitt an seinem Körper hinunter. Knie auf seinen Oberschenkeln, ihre Brüste streiften seine Brust – schwer, warm, die Brustwarzen hart, rieben über seine Haut. Ihr Haar hing wie ein Vorhang um sein Gesicht, pechschwarz, feucht vom Schweiß, roch nach Parfüm und Sex und ihr.
»Jetzt darfst du auch genießen.«
Ihre Hand fand ihn wieder. Schloss sich um seinen nassen Schaft, fest, aber kontrolliert. Er war hart, verzweifelt hart, die Eichel dunkelrot, geschwollen. Die andere Hand umfasste seine feuchten Hoden, massierte sanft, rollte sie zwischen den Fingern. Tomek ächzte. Buckelte hoch, versuchte mehr Druck, mehr Reibung.
Sie drückte ihn runter, die Hand flach auf seiner Brust. »Bleib liegen. Sieh mir zu.«
Er sah sie an. Ihre Augen, fast schwarz in der Dämmerung, bohrten sich in seine. Hypnotisch. Unausweichlich. Sie senkte den Kopf. Ihre Lippen berührten die Eichel zuerst – weich, warm, feucht. Ein Kuss. Dann ihre Zunge, umkreiste den empfindlichen Rand, langsam, quälend. Über den Grat, wo die Haut straffer war, dunkler. Dann flach gegen die Unterseite. Druck. Vibration durch ihre Zunge.
Tomek keuchte, wölbte sich ihr entgegen. Sein ganzer Körper spannte sich.
Dann nahm sie ihn auf. Tief.
Ihr Mund war heiß, feucht, eng. Ihre Zunge drückte gegen die Unterseite seines Schafts, fand jeden Nerv, jeden empfindlichen Punkt. Ihre Hand pumpte den unteren Schaft, synchron mit ihrem Mund, Rhythmus perfekt. Die andere Hand knetete seine Hoden, variierte den Druck – mal sanft, mal fester, rollend, ziehend.
Speichel rann von ihren Lippen, machte alles noch rutschiger – seinen Schaft, seine Hoden, es tropfte auf die Schwellen unter ihm. Sie schmeckte ihn und sich selbst – Salz von Schweiß, herb, scharf. bitter-süß auf ihrer Zunge, klebrig.
»Fuck... Anna...«
Sie hob den Blick. Augenkontakt. Immer. Ihre Augen hielten die seinen fest, während ihr Mund ihn verschlang. Saugte fester. Die Eichel rieb gegen den Gaumen, gegen ihre Wangen von innen. Er spürte die Textur ihrer Zunge – weich, aber rau, feucht, heiß. Ihre Lippen schlossen sich fest um den Schaft, schufen einen Ring, Druck, Vakuum.
Der Orgasmus baute sich auf – heiß, unaufhaltsam, eine Welle, die von seinen Hoden aufstieg, durch seinen Unterleib rollte, seinen Rücken hinauf.
Sie stoppte. Mund weg. Hand weg. Kühle Luft auf seiner Nässe.
»Nein!« Tomek bäumte sich auf, Hüften hoben sich von den Schwellen. »Bitte...«
Sie lachte. Tief, grollend, vibrierend in ihrer Kehle. »Noch nicht.« Ihre Finger strichen über seine Brust, spielten mit seiner Brustwarze, kreisten, zwickten leicht. Schmerz blitzte auf, vermischte sich mit der Lust in seinem Unterleib. »Sieh mich an. Willst du kommen?«
»Ja. Bitte.« Seine Stimme gebrochen, ein Wimmern.
»Dann gedulde dich.« Sie beugte sich vor. Küsste seinen Hals, saugte, biss leicht. Haut zwischen ihren Zähnen, Schmerz, dann Lust, als ihre Zunge darüber leckte. Ihre Brüste pressten sich gegen seine Brust, weich, schwer, Brustwarzen hart gegen seine Haut. Er spürte ihr Gewicht, ihre Hitze, den Schweiß, der sie verband.
Dann wieder runter. Mund um ihn. Tiefer diesmal.
Ihre Kehle entspannt – er spürte es, wie sie ihn tiefer nahm, Zentimeter für Zentimeter, bis die Eichel den hinteren Teil ihres Mundes berührte, dann weiter. Eng. Heiß. Feucht. Ihre Kehle schluckte um ihn herum, Muskeln massierten die Eichel, rhythmisch. Ihre Zunge wirbelte um den Schaft. Die Hand pumpte die Basis. Seine Hoden sanft gezogen und massiert.
Speichel tropfte reichlich jetzt – über seinen Schaft, seine Hoden, auf seinen Bauch, kühlte ab. Feuchte Geräusche – Saugen, Schlucken, ihr Speichel gegen seine Haut.
Der Orgasmus baute sich wieder auf. Schneller diesmal. Die Welle höher, heißer, näher.
Sie stoppte. Wieder. »Noch nicht. Sieh mich an.«
Tomek wimmerte. Konnte nicht mehr denken. Konnte nur fühlen. Die Welt war nur noch ihr Mund, ihre Hände, ihr Blick. Seine Hoden schmerzten, übervoll, verzweifelt. Sein Schaft pulsierte, bebte.
Drittes Mal. Intensiver.
Sie nahm ihn wieder auf, tief, die Kehle entspannt. Aber wich sie wieder zurück, beugte sich über ihn und presste ihren ganzen Körper an seinen – Brüste an Brust, Bauch an Bauch, Hüften an Hüften. Küsste ihn. Hart. Ihre Zunge in seinem Mund, ließ ihn ihren Geschmack schmecken – sich selbst, vermischt mit ihm, Bitter-süß-salzig. Intim.
»Gefällt es dir?« Ihr Atem heiß gegen seine Lippen.
»Ja... Gott... ja...«
Viertes Mal.
Mund tief, tiefer als zuvor – ihre Kehle öffnete sich vollständig, nahm ihn bis zur Wurzel. Ihre Nase presste gegen sein Schambein. Sie hielt ihn dort, Sekunden, ihre Kehle schluckte um die Eichel. Dann zurück, langsam, Zunge wirbelte präzise unter der Eichel, vibrierte dagegen.
Hand rotierte am Schaft, Handfläche schlüpfrig von Speichel, drehte sich, rieb, pumpte. Daumen rieb kreisend über die Basis, wo Schaft und Hoden sich trafen.
Die Finger der anderen Hand drückten zwischen Hoden und Anus, empfindlich, nervenreich. Druck. Fester. Eine Druckwelle rollte durch seinen ganzen Unterleib, intensivierte alles, ließ seine Hoden sich zusammenziehen, härter, enger.
Hoden sanft gezogen, massiert, gerollt zwischen ihren Fingern.
Blickkontakt. Unausweichlich. Ihre Augen – fast schwarz, hypnotisch – hielten ihn fest, während ihr Mund ihn verschlang, während ihre Hände ihn bearbeiteten, während sie ihn an den absoluten Rand brachte.
Er war am Rand. Zitterte. Sein ganzer Körper vibrierte. Bettelte stumm, konnte keine Worte mehr formen.
Schweiß rann über seinen ganzen Körper. Sein Herz hämmerte so laut, dass es in seinen Ohren dröhnte. Sein Sehen verschwamm. Nur noch Annas Augen. Nur noch ihr Mund. Nur noch die Welle, die aufstieg, höher, höher, höher –
»Jetzt darfst du.«
Sie saugte. Hart. Schnell. Alles zusammen – Mund tief, Kehle entspannt, Zunge präzise, Hand rotierend, Hoden massiert.
Tomek explodierte.
Es begann tief in seinem Unterleib – eine Hitze, die sich zusammenzog, verdichtete, komprimierte bis zur Unerträglichkeit, dann DETONIERTE. Nicht nur im Penis. Im ganzen Körper. Ganzkörper-Orgasmus. Jeder Nerv feuerte gleichzeitig, jede Zelle brannte.
Wellen. Gewaltige Wellen.
Samen schoss in ihren Mund – heiß, dick, rhythmisch pulsierend. Einmal. Der erste Schuss, gewaltig, füllte ihren Mund. Zweimal. Drei, vier, fünfmal – jeder Schuss begleitet von einem Krampf, der seinen ganzen Körper bäumte. Seine Muskeln spannten sich – Bauch hart wie Stein, Beine steif, Zehen krallten sich, Rücken hob sich von den Schwellen. Splitter stachen tiefer, Schmerz registriert, vergessen, irrelevant.
Sein Schrei hallte über die Brücke – roh, animalisch, primordial, ein Laut, der nicht aus seinem Mund kam, sondern aus etwas Tieferem, Primitivem, Ur-Männlichem. Der Schrei zerriss die Stille, hallte über die leeren Felder, scheuchte Vögel aus den Birken. Flügelschlagen, panisch, laut.
Sechs. Sieben. Acht Schüsse – jeder schwächer, aber immer noch da, immer noch pochend.
Sterne hinter seinen Augen. Nein – Supernovae. Licht explodierte, weiß, blendend, alles verzehrend. Sein Sehen verschwamm, löste sich auf. Schwarz. Dann Licht. Dann schwarz. Dann nur noch Weiß, reines, absolutes Weiß.
Sein Körper bebte, unkontrolliert. Bäumte sich auf. Fiel zurück. Nachbeben – drei, vier, fünf weitere Kontraktionen, schwächer, aber immer noch da. Sein Penis vibrierte in ihrem Mund, pulsierte, gab die letzten Tropfen. Leere. Vollständige Leere.
Als hätte sie ihm alles genommen – Samen, Atem, Kontrolle, Gedanken, Selbst. Sein Geist löste sich auf, verschwamm, existierte nicht mehr. Nur noch Empfindung. Nur noch Licht. Nur noch sie.
Und gleichzeitig: Ekstase. Totale, absolute, alles-verzehrende Ekstase. Jede Zelle seines Körpers sang, vibrierte, leuchtete. Er war tot. Er war lebendiger als je zuvor. Beides. Gleichzeitig.
Er atmete nicht. Konnte nicht. Hatte vergessen wie.
Die Welt drehte sich. Kippte. Rotierte um eine Achse, die nicht existierte. Zeit dehnte sich, wurde klebrig, flüssig. Sekunden wurden Ewigkeiten.
Dann. Langsam. So langsam.
Die Welt drehte sich zurück. Fand ihre Achse. Geräusche kehrten zurück – Grillen. Wind. Raschelnde Blätter. Annas Mund noch auf ihm, warm, sanft jetzt. Leckte ihn sauber.
Anna schluckte. Einmal. Zweimal. Ihr Blick hielt den seinen fest dabei – Dominanz, selbst jetzt, selbst während sie seinen Samen schluckte. Dann leckte sie ihn sauber. Langsam. Zärtlich. Zunge über die überempfindliche Eichel – er erschauerte, zu sensitiv, fast schmerzhaft. Über den Schaft, sammelte jeden Tropfen Speichel, jeden Tropfen Samen. Die Basis. Seine Hoden. Fast zärtlich. Kontrast zu ihrer Härte vorher.
Dann hob sie sich. Wischte sich den Mund mit dem Handrücken. Sah auf ihn herab.
Er lag da. Aufgelöst. Atmete schwer, jeder Atemzug ein Kampf. Sein Körper summte noch, jeder Nerv überladen, überfeuert, brennend. Die Welt existierte wieder – Grillen zirpten, monoton. Wind strich über ihn, kühlte den Schweiß, ließ ihn frösteln. Rost roch er, scharf, metallisch. Die Brücke unter ihm, hart, real. Splitter in seinem Rücken, Blut, Schmerz – jetzt spürte er es, dumpf, fern.
Aber innerlich: Leere. Vollständige Leere.

---

Sie lag neben ihm. Ein Arm über seiner Brust, schwer, warm. Stille. Nur ihr Atem, der sich langsam beruhigte – tief, gleichmäßig, kontrolliert. Sein Herz hämmerte noch, pochte in Ohren, Kehle, Fingerspitzen. Zu schnell. Zu laut.
Ihre Haut klebte an seiner, warm, schweißnass. Er roch sie – Sex, Schweiß, das dunkle Parfüm, alles vermischt zu einem Geruch, den er nie vergessen würde. Irgendwo tropfte Feuchtigkeit von den Schwellen – ihr Schweiß? Seiner? Ihr gemeinsamer Saft? Alles? Holz nahm es auf, dunkel, glänzend. Rost schmeckte er auf den Lippen, salzig-metallisch, vermischt mit dem Geschmack von ihr, von ihm, von ihnen.
In der Ferne rief ein Vogel. Ein einsamer Ruf, melancholisch. Die Sonne war weg, das Licht bläulich jetzt, kühl, fast kalt. Schatten verschlangen die Brücke. Wind strich über sie, stärker jetzt, kühlte den Schweiß ab. Er fröstelte. Seine Haut bekam Gänsehaut.
Sekunden verstrichen. Oder Minuten? Er wusste es nicht. Zeit hatte keine Bedeutung mehr.
Dann stand sie auf. Elegant. Fließend. Als wäre nichts geschehen. Als hätte sie nicht gerade seinen Geist zertrümmert, seine Seele aus seinem Körper gezogen.
Sie zog sich an. Zog den Slip hoch – schwarze Spitze, die an ihren schweißfeuchten Beinen klebte, rutschte hoch über ihre Hüften. Jeans, eine Bewegung, präzise, geübt. Der Reißverschluss laut in der Stille. Top über den Kopf, Haare fielen heraus, pechschwarz, durcheinander, wild. Den BH hatte sie irgendwo vergessen – zwischen den Schwellen, zwischen Rost und Wildkräutern. Oder nicht. Er konnte nicht mehr denken.
Jacke. Sie glättete die Lederjacke, klopfte Staub ab, Rostflecken ignorierend. Jede Bewegung kontrolliert, präzise, elegant. Als wäre das ein Ritual, das sie tausendmal durchgeführt hatte.
Tomek hob den Kopf. Versuchte zu sprechen, aber seine Stimme war weg – rau, gebrochen, ein Kratzen. »Anna... warte...«
Warum? Was wollte er sagen? Bleib? Wann sehe ich dich wieder? Wer bist du wirklich? Die Worte formten sich nicht. Blieben stecken in seiner Kehle. Er lag da, nackt, leer, konnte sie nur ansehen.
Sie drehte sich um. Das halbe Lächeln. Im Halbdunkel waren ihre Augen nicht mehr fast schwarz – sie waren schwarz. Vollständig. Zwei Abgründe, in denen er sich verlieren könnte.
»Vergiss mich nicht, Tomek.«
Polnisch, leise, fast zärtlich, mit einem Hauch von... was? Traurigkeit? Sehnsucht? Er konnte es nicht deuten.
»Nie szukaj mnie.«
Such mich nicht.
Sie beugte sich zu ihm hinunter. Küsste ihn. Einmal. Lang. Endgültig. Ihre Lippen weich, warm, aber fest. Ihr Geschmack – alles vermischt. Sie, er, Schweiß, Speichel, Samen, Rost, Abendluft. Alles, was zwischen ihnen passiert war, kondensiert in diesem einen Kuss.
Dann richtete sie sich auf. Drehte sich um.
Und Ging.
Schritte auf dem Kies. Knirschen. Leiser werdend. Leiser. Ein Vogel schrie in der Ferne – schrill, endgültig. Dann nichts.
Tomek blieb liegen. Nackt auf den Schwellen. Die Brücke kühlte ab unter ihm, Metall kalt jetzt, wo es vorher warm war von ihrer gemeinsamen Hitze. Rost kratzte seinen Rücken, Splitter stachen, Schmerz registriert, aber bedeutungslos. Blut klebte an den Schwellen, dunkel. Stille. Vollständige Stille.
Sein Körper summte noch, Nachbeben in Muskeln, Nerven überreizt, überfeuert. Aber innerlich: Leere. Vollständige Leere. Als hätte sie ihm alles genommen, als sie ging. Samen. Atem. Kontrolle. Selbst.
Über ihm: Sterne. Erste Sterne, kaum sichtbar im blauen Zwielicht. Wind raschelte in den Birken, kühl, gleichgültig. Grillen zirpten, monoton, ewig. Die Welt drehte sich weiter. Gleichgültig.
Er blieb liegen.
Er würde sie nie wiedersehen. Aber auch nie vergessen.
*******chen Frau
284 Beiträge
Ich mag den langsamen Aufbau bevor Anna sich Tomek schenkt.
Das ist der beste Beginn einer Geschichte den ich seit langem hier gelesen habe.
*********er989 Mann
4 Beiträge
Themenersteller 
Vielen Dank 😊
*********mer57 Paar
107 Beiträge
Super geschrieben. Wunderbar die Geschichte.
********lara Frau
7.553 Beiträge
Eine Qualität, die man hier selten findet. Die bedrückende und zugleich beflügelnde Hitze. Der Zerfall, der Raum für Neues schafft. Sehr schöne Bilder. Und die Gerüche triefen vor Lust.
*****ger Mann
64 Beiträge
Wundervolle Geschichte. Du hast einen sehr schönen aufbauenden Schreibstil der mein Kopfkino dermaßen auf Tab gebracht hat das ich wirklich das Gefühl hatte dabei gewesen zu sein. Diese Gabe solltest du öfter nutzen und den Menschen damit große Freude bereiten.
*****olt Mann
11 Beiträge
Tolle Geschichte und noch viel viel besser geschrieben...man ist gefesselt von der Leidenschsft,Lust,Geilheit,des hinauszuzögern ....... WAHNSINN....Danke
*******chen Frau
284 Beiträge
Ich habe kürzlich die Geschichte 'Vorabend des Frühlings' von @******3sh gelesen. Ich erschrecke, denn der Schreibstil, die Schwere in der Geschichte, die Beklemmung und die gehäufte Wiederholung einzelner Worte sind wie aus dem gleichen Topf und der Dunst riecht nach AI. Genau wie du ist @******3sh ein neues Mitglied im Joy und der jeweils erste eigene Foren Beitrag ist eine solche Geschichte ohne Rechtschreibfehler und einer solchen Auffälligkeit?

AI muss man hier meines Wissens nach bitte erkenntlich machen.
******3sh Mann
32 Beiträge
Zitat von *******chen:
Ich habe kürzlich die Geschichte 'Vorabend des Frühlings' von @******3sh gelesen. Ich erschrecke, denn der Schreibstil, die Schwere in der Geschichte, die Beklemmung und die gehäufte Wiederholung einzelner Worte sind wie aus dem gleichen Topf und der Dunst riecht nach AI. Genau wie du ist @******3sh ein neues Mitglied im Joy und der jeweils erste eigene Foren Beitrag ist eine solche Geschichte ohne Rechtschreibfehler und einer solchen Auffälligkeit?

AI muss man hier meines Wissens nach bitte erkenntlich machen.

Lieber Tigerkuchen,
ich habe sieben Jahre lang einen Verlag geführt. Bei mir wurde täglich geschrieben. Meine Workorders für die Redakteure enthielten genaue Vorgaben: So musste eine Newsmeldung zwischen mindestens 300 und 500 Wörtern und ein Bericht zwischen mindestens 3000 und 5000 Wörtern lang sein. Das ist mir in Fleisch und Blut übergangen. Das sind die von mir festgelegten Längen, die sich aus meiner Erfahrung als notwendig erwiesen haben, um a) Informationen weiterzuleiten oder b) jemanden mit dem Text zu binden. Ich selbst schwanke gedanklich in meinen Fantasien zwischen „Die Geschichte der O” und der „Marketplace” Reihe. Und auch als Auditor bei den Big Four ist mir das Schreiben nicht erspart geblieben.
Aufgrund desen das ich Lekasteniker bin, nutze ich DeepL, um die Rechtschreibung und Satzzeichen korrigieren zu lassen. Hätte Ich eine Sub, würde ich die Aufgabe an sie weitergeben.
Ich würde dich bitten die Anschuldigungen zurück zu nehmen.


Ich kann sehr gut nachvollziehen, warum du bei Grandmaster989 den AI-Vorwurf machst.
*********er989 Mann
4 Beiträge
Themenersteller 
Hallo @*******chen,
ich musste erst einmal für mich überlegen, wie ich sinnvoll auf diese Nachricht reagiere. Da ich die Sorgen nachvollziehen kann, versuche ich einfach sachlich an die Sache ranzugehen. Ich schreibe seit vielen Jahren, bereits lange, bevor das Thema KI aufkam. Für mich ist das Schreiben ein Ventil, Gedanken unterzubringen, Ideen, manchmal auch Erinnerungen, Träume oder einfache Gelüste. Hierbei beschränke ich mich nicht nur auf Erotik. Die meisten meiner Geschichten spielen in einem Universum, auch wenn diese nicht zwingend immer etwas zur eigentlichen Haupthandlung beitragen. Dabei ist im Laufe der Jahre einiges zusammengekommen. Manche Geschichten sind eher für die Ablage P, andere wiederum gefallen mir ziemlich gut. Da ich eher eine Scheu davor verspüre, etwas davon zu veröffentlichen, was gleich mehrere Gründe hat, fand ich hier einen guten Platz, um zumindest das ein oder andere Feedback zu bekommen, ohne die breite Masse drauflos zu lassen. Irgendwo ist der Mensch am Ende ja doch Neugierig.
Beruflich mache ich seit vielen Jahren tatsächlich nichts anderes, als den ganzen Tag zu schreiben. Nur handelt es sich hier eher um trockenen Content, der im Bereich der Richtlinien, Verordnungen und Gesetzen sein zuhause hat. Dinge, die viele zwar lesen, aber eher aus Zwang, als aus Interesse. Dies führt auch dazu, dass ich meine Texte gerne über einen längeren Zeitraum nachkontrolliere und nacharbeite. Das macht diese aber dennoch nicht makellos. @********lara hatte mir bereits eine Palette an Feedback zukommen lassen, welche ich in Ruhe nochmal durcharbeiten muss. Somit lerne ich jeden Tag dazu.
Schwierig finde ich mittlerweile den Trend, alles, was heraussticht, unweigerlich als KI abzutun. Wenn ich eine Sache gelernt hab die letzten Jahre, dann das KI selten heraussticht, zumindest nicht positiv, extreme Logikfehler produziert und bestenfalls zur Ideenfindung taugt. Da ich beruflich auf aktuelle Fakten angewiesen bin, teilt sich meine Meinung hier noch einmal stark, aber darum geht es hier heute nicht. Mehr als ein Tool ist es am Ende nicht. Ideen und Dateien sortieren das mag noch gehen, aber Texte für die wahre Fakten oder eine fühlende Seele benötigt werden, da sind wir noch sehr weit von entfernt.
Und bevor ich hier jetzt noch weiter Romane schreibe, will ich zu guter Letzt noch mein Wort an @******3sh wenden:
Ich werde mir nich anmaßen, etwas zu deinem Text zu schreiben, da ich nicht viel davon halte, mit dem Finger auf andere zu zeigen, um von mir abzulenken. Wenn du nachvollziehen kannst, dass mein Text AI-Generiert sein soll, dann wird dies sicherlich gute Gründe haben. Ich habe hier meine eigene Meinung zu.
Ich habe mir dennoch mal den Spaß erlaubt, meine Texte durchprüfen zu lassen. Ich halte diese Tools häufig für unzuverlässig, grade in der Literatur. Besonders bei Plattformen mit Premium-Funktion sind die Texte schlecht im Ranking, das Premium Abo löst das jedoch häufig, ganz ohne Textänderung. Aber als Unternehmer kennt jeder seine Schafe und weiß, wie sich Mistrauen und manchmal auch Neid finanziell ausschöpfen lässt. Die Ergebnisse habe ich dennoch angehangen.

In diesem Sinne danke ich allen Beteiligten für den Austausch und wünsche noch einen angenehmen Resttag, solang die Sonne noch da ist.
******3sh Mann
32 Beiträge
@*********er989

die --- sind normal ein Anzeichen das es KI generiert ist, das war mein Ausgangspunkt der Vermutung.
Da dies genauso wie der meistens unnötige - Bindestrich eine art von "Wasserzeichen" für KI ist
*********er989 Mann
4 Beiträge
Themenersteller 
@******3sh
Die drei --- waren meine unelegante Lösung, weil mein Szenentrenner beim einfügen recht seltsam aussah. Ich finde mich hier in den Formatierungsmöglichkeiten noch ein.
Und der Gedankenstrich war, bevor er durch KI in Verruf geriet, eigentlich schon ziemlich lange ein bewusstes Stilmittel. Auch wenn viele dies heutzutage durch Kommas lösen, geht dies für mich zu lasten der Ästhetik des Textes.
Ich halte es für den falschen Weg, alles falsch oder anders zu machen, nur um die KI Keule vermeiden zu können.
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