Mehr brandheiße Inhalte
zur Gruppe
BDSM für Anfänger
16695 Mitglieder
zur Gruppe
CMNF
2869 Mitglieder
zum Thema
Erste Schritte als Sub: Lieber mit (un)erfahrenem Dom?66
An Frauen, die in sich eine devote Ader entdeckt haben und diese…
Dominant und Feminist?
Das Thema ist für dich interessant? Jetzt JOYclub entdecken

Erste Schritte als (Fem)Dom: Wie ging es bei euch los?

JOYclub-Herz
*********tion Frau
292 Beiträge
Themenersteller JOY-Team 
Erste Schritte als (Fem)Dom: Wie ging es bei euch los?
Wie wird aus Kopfkino echte Praxis? Cleo Libro schildert ihren Sprung in die Welt von Dominanz und Erniedrigung in ihrem Beitrag im Magazin Wie ich ins dominante Spielen einstieg. Sie beschreibt auch, wie sie sich mit gesellschaftlichen Vorstellungen davon auseinandersetzt, wie eine Frau zu sein hat (devot und fürsorglich vs. dominant). Das Aufbrechen von gesellschaftlichen Erwartungen an Weiblichkeit und Männlichkeit ist ein Thema, das viele Dom-Einsteiger:innen in ihrer neuen Rolle beschäftigt.

  • Wie habt ihr den Einstieg gefunden, die dominante Seite in euch auch wirklich auszuleben?
  • Wie habt ihr den Switch erlebt, wenn ihr als submissive Person ins Spielen eingestiegen seid?
  • Wie gelingt euch die Trennung von Spieldynamik und Umgang miteinander in der Realität? Wie hat sich der Blick aufs Gegenüber durch euer Spiel verändert?


Ob ihr gerade eure ersten Schritte wagt oder als erfahrene (Fem)Doms auf eure Anfänge zurückblickt, lasst uns diesen Thread für einen offenen Austausch nutzen.

Liebe Grüße
JOY-Redaktion
*****a_S Mann
10.652 Beiträge
OK, dann fange ich mal an, möchte mich aber zunächst auf den "Wie ich ins dominante Spielen einstieg"-Artikel beziehen. Und zwar darauf, dass dieser damit beginnt und es im Verlauf des Artikels nicht in Frage stellt oder unterscheidet zwischen verschiedenen Femdom-Arten, dass hier ein devoter Mann viel Geld zahlt ("Und der mir die gesamte Deko für meine Geburtstagsparty bezahlt hat, damit ...") dafür Femdom und Erniedrigung erleben zu dürfen. Und somit eben auch, dass es für diese neue Femdom wie selbstverständlich ist, dafür Geld zu nehmen, was klar Sexwork ist. Hierbei möchte ich nicht Sexwork verdammen, sondern nur darauf aufmerksam machen, dass dies hier so selbstverständlich dargestellt wird, dass der Weg von 30-jährigen Frauen zum Femdom eben über Sexwork läuft.

Und ich möchte auch nicht behaupten, dass das selten ist, im Gegenteil. Auch ich habe als junger Mann erlebt, dass ich kaum Chancen hatte, Femdom zu erleben, ohne dafür Geld zahlen zu müssen. Ich kam mit Anfang 20 zumindest bei alternativen Frauen sehr gut an, und hatte nie Probleme, Beziehungsanfänge oder Knutschereien und ONS zu bekommen. Auch Maledom-Femsub habe ich hinbekommen, aber Femdom-Malesub erschien fast unmöglich, und mir wurde immer mehr klar, dass es sein könnte, dass ich meine ersten Erfahrungen in dieser Art mit einer Domina machen muss, um überhaupt mal loszulegen und zu spüren, wie sich das, was schon so lange in meiner Phantasie ist wirklich anfühlt.

Zum Glück ist es mir damals gelungen, über einen Stammtisch und über Eck, eine Femdom in meinem Alter kennen zu lernen und mit der eine Fernbeziehung anzufangen. Nach dieser Beziehung ist mir das aber wieder über Jahre nicht gelungen, ich habe also sehr deutlich gespürt, wie schwierig das ist. Und wenn ich den Artikel der jungen Frau lese, die wie selbstverständlich mit Sexwork/Findom in Femdom einsteigt, eben weil es da so wenig Frauen und so viele Männer gibt und somit ein extremes Angebot/Nachfrage-Ungleichgewicht, sodass es für viele Frauen und Männer selbstverständlich ist, dass es nur mit "finanziellem Interesse" geht. Und das System ist natürlich auch ein Teufelskreis, weil so auf beiden Seiten eine Erwartungshaltung entsteht, unter der letztlich die Frauen und Männer leiden, die Femdom ohne Geldfluss ausleben wollen.

(Und so am Rande finde ich es auch etwas bigott, wenn im Joyclub Sexwork als nicht regelkonform gilt, aber der Artikel das wie selbstverständlich darstellt, auch so, dass die Schreiberin ja den Kontakt über eine kinky Datingapp kennengelernt hatte, was prinzipiell der Joy sein könnte. Oder geht es hier um andere Datingapps, weil Findom ja nicht über den Joy vermittelt werden soll?)
*******ssa Frau
6.006 Beiträge
Ich weiss nicht ob es zwingend um Sexwork geht - es gibt auch devote Männer deren Kink es ist ihren Herrinen alles bezahlen zu wollen 🤷‍♀️
*****a_S Mann
10.652 Beiträge
Klar @*******ssa und wir können ja in sexualaufklärerischem Zusammenhang mit dem Artikel gern hier etwas erklären: Das BDSM-Konzept nennt sich Findom, auch dazu gab es schon einen Magazin-Artikel, und der ist im hier in Rede stehenden Artikel auch direkt verlinkt: Zahlen, bitte! Bist du ein Paypig?

Und ja, hier ist das Zahlen von Geld, Gutscheinen oder Wishlistartikeln ein Teil des Kicks, also der Unterwerfung und Demütigung. Gleichwohl bleibt es Sexwork, schon deshalb, weil diese Findoms ihre dominanten Handlungen mit den Männern eben nicht durchführen würden, wenn das Geld nicht zu ihnen fließt.

Es ist ja beim klassischen Paysex im Bordell ähnlich: Auch hier kann es für den Mann ein zusätzlicher Kick sein, dass er sich die Frau wie eine Ware aussuchen kann und mit Geld eine Frau 2 Ligas über seiner dazu bringen kann, ihm ohne Date und "Vorarbeit" seine sexuellen Wünsche on point zu erfüllen. Aber dass das für manche ein Zusatzkick ist, macht das nicht weniger zu Sexwork.

Und ich möchte noch betonen, dass ich nichts gegen Sexwork habe und schreiben möchte. Ich finde im Gegenteil Sexwork sehr wichtig. Der Beruf ist ähnlich wichtig und gefragt wie zB der des Computerexperten. Und ich bin zudem politisch für mehr Rechte und Schutz für Sexworkerinnen. Und kann noch ergänzen, dass es in der Hinsicht Dominas und Findoms deutlich besser geht als den klassischen Bordell-Prostituierten.
*******thoa Mann
498 Beiträge
Zitat von *******ssa:
Ich weiss nicht ob es zwingend um Sexwork geht - es gibt auch devote Männer deren Kink es ist ihren Herrinen alles bezahlen zu wollen 🤷‍♀️

Das ist ungefähr so repräsentativ wie eine an einen Baum gebundene Frau, die sich von jedem Mann und jedem Rüden anspringen lässt.
Da stellt sich für mich die Frage: Wo beginnt pathologisches Verhalten – und wo gezieltes Ausnutzen?
****al Mann
3.319 Beiträge
Zumindest ist ihr doch noch irgendwie aufgefallen, dass ihr Einstieg ohne jegliche Kenntnis und augenscheinlich auch ohne jede weitere Kommunikation (außer dem Sexting selbst) eigentlich alles erfüllt, wozu man sonst gerne "toxisch" oder "Red Flag" sagen würde.
Jenseits von begleitendem Gelaber über gesellschaftliche Erwartungen.
*****a_S Mann
10.652 Beiträge
Das mir dem pathologischen Verhalten sollten wir nicht aufmachen @*******thoa denn da sind wir schnell bei Kinkshaming. Pathologisch kann ja jedes Sexualverhalten werden, auch vanilla (zB Sexsucht) oder dom/sad (in Form von Gewalt/Fremdschädigung) und natürlich auch dev/maso (zB als Selbstschädigung, körperlicher, psychischer oder finanzieller Natur).

Ich finde es aber tatsächlich spannend, woher genau die Motivation auf Seiten des im Artikel lange beschriebenen devoten Mannes und der dominanten Autorin kommen mochte. Fangen wir mal beim devoten Mann an: Nun könnte es sein, dass er schon in seinen ersten devoten Phantasien (ich hatte meine mit 13) davon geträumt hat, finanziell ausgenommen zu werden.

Ich glaube das aber eher nicht. Ich glaube eher, dass viele devote Männer zunächst mal klassisch devote Phantasien von dominanten Frauen haben, gefesselt werden, knien, Stiefel küssen, verbal dominiert werden, geschlagen werden, etc. Und dann erleben, dass sie diese Phantasien von ihren ersten Freundinnen nicht erfüllt bekommen.

Und viele devote Männer müssen ihre ersten devBDSM-Erfahrungen mit Dominas machen oder mit Frauen, die sie tatsächlich im Internet ausnehmen/austricksen. Und ein Teil dieser Männer kann oder muss das Ausgenommenwerden sexualisieren. Ein anderer Teil macht das eher notgedrungen mit, weil er sonst eben kein Femdom erleben würde.

Und bei den Frauen ist es ja so, dass wenn eine Frau signalisiert, offen für BDSM zu sein, dass sie dann im Netz finanzielle Angebote bekommt (wie im Artikel: Slip verkaufen, online erniedrigen usw.), und ich habe es im BDSM-Bekanntenkreis mehrfach gehört, dass gerade Studentinnen darauf auch mal eingehen, weil es sehr schnell/leicht verdientes Geld ist.

Und somit - um direkt auf die Fragen dieses Threads zu antworten: Ist dieser Weg für nicht so wenige Männer und Frauen der, auf dem sie zu Femdom gekommen sind.
*****a_S Mann
10.652 Beiträge
Hier noch meine frühesten Erfahrungen bei meinen ersten Gehversuchen in Richtung BDSM:

Als ich 20 war, wusste ich von keinem Stammtisch und keiner Szeneparty. Aber es gab Kontaktanzeigen in Zeitschriften, und darunter auch einige wenige in Richtung Femdom. Da habe ich mal hingeschrieben, das ging damals noch mit Brief und Chiffre, und zurück kam ein Brief mit einer Zahlungsaufforderung, also die "junge Dame" hat verlangt, dass ich ihr erst mal Geld schicke, bevor sie mich zum Kennenlernen trifft. Auch das hat mir direkt schon mal gezeigt, dass es nicht leicht werden wird. (Ich hab kein Geld geschickt.)

Und ansonsten waren meine ersten tatsächlichen Schritte die, meiner zweiten Freundin zu erzählen, dass ich Phantasien in Richtung Fesseln und sexy Kleidung habe und sie zu fragen, ob wir das mal ausprobieren können, und die ersten realen Schritte waren also, dass wir uns gegenseitig die Augen verbunden und uns gefesselt haben. Ihr hat (natürlich) die Maledom-Femsub-Variante mehr gefallen, und auch das hat mir gezeigt, dass es mit der Suche nach einer "echten/reinen" Femdom schwierig wird.
*******na19 Frau
1.648 Beiträge
So @*****a_S ich habe jetzt den verlinkten Artikel gelesen und auch deine Beiträge, musste dabei schmunzeln 😏.
Ich bin mit deiner Interpretation des Sexworks also Sexarbeit bezogen auf "ihre" Erfahrungen oder den ersten Einstieg nicht einverstanden!

"Man tut so was fürs Geld, aber nicht *wegen des Geldes*!

Es liegen Welten dazwischen...

Je nachdem welche Präposition man benutzt, zeigt es genau welcher Zweck bis hin zu Vorliebe, Fetisch dahinter steckt.

Das Spiel mit dem Geld liegt in der Grau-Zone und sehr wenige können es verstehen und begreifen bis hin zu sexuallisiersen und es *spielen*.

Ganz wichtig ist dabei zu differenzieren, welche Rolle das Geld, Geschenke, etc dabei spielen.
Tue ich es, um davon zu leben? Um davon die Rechnungen zu bezahlen und die finanzielle Situation zu verbessern?
Dann tue ich es WEGEN des Geldes sogar "wegen dem Geld"...
Dann fällt es für mich gewiss ja unter Sexwork und es bedarf der Anmeldung eines bestimmten Gewerbes.

So was fürs "Geld" zu machen, ist für mich ein sexuallisierster Fetisch.
"Das Geld" wird nicht für das Begleichen des laufenden Lebensunterhalts verwendet, für nichts was man regelmäßig braucht, nicht mal für den Urlaub, nicht mal für die super coolen Schuhe, die ich mir sonst nicht leisten kann.
Man betrachtet "das Geld" nicht als Zahlungsmittel, sondern es ist ein gemeinsamer Fetisch.

Diesen Fetisch sexuallisiersen beide Parteien und "spielen" damit.

Ja, dieser Fetisch wird stark misbraucht und als Deckmantel für Sexwork benutzt, aber meiner Meinung NICHT in dem o.g. Artikel und dem o.g. Kontext.

Mittel zum Zweck eher ja.

Und das Deko für ihre Party hatte sie bestimmt auch selbst bezahlen können, nur warum soll sie "nein" sagen, wenn jemand für sie es gern übernehmen will?

Letztendlich musste sie dafür als Gegenleistung nichts machen,,was sie selbst nicht wollte.
Für beide eine Win Win Situation 😉

Im Unterschied zu einer Sexworkerin war sie darauf nicht angewiesen und konnte jederzeit das Spiel abbrechen,,als ihr das Spiel kein Spaß mehr bereitete.
*******na19 Frau
1.648 Beiträge
Zitat von *********tion:


  • Wie habt ihr den Einstieg gefunden, die dominante Seite in euch auch wirklich auszuleben?

• Durch das Spiel als dominante Sub mit einem dominanten Dom.
Dominante Submission, Topping from Bottom, Brat sein.
Ist auch ein Weg...

Zitat von *********tion:

  • Wie habt ihr den Switch erlebt, wenn ihr als submissive Person ins Spielen eingestiegen seid?

    • Switcher bin ich nicht im üblichen Sinne.
    Switchen ist für mich zwischen Augenhöhe und sexuellen Ebene.
    Dominieren und submissiv sein ist meine Dynamik, aber ausschließlich mit einem dominanten Wesen, der das Spiel versteht und es gekonnt kontern kann.

  • Zitat von *********tion:

  • Wie gelingt euch die Trennung von Spieldynamik und Umgang miteinander in der Realität? Wie hat sich der Blick aufs Gegenüber durch euer Spiel verändert?


  • • Dynamik ist das Spiel.
    Realität ist Augenhöhe.
    Das Spiel ist Sahnehäubchen, aber nicht der Sinn des Lebens.
    ****id Frau
    5.854 Beiträge
    Im Moment geht mir persönlich der Fokus von der FemDom zu weit weg.
    Es wird die FinDom zu sehr thematisiert.
    *****a_S Mann
    10.652 Beiträge
    Ich sehe diesen Unterschied so nicht @*******na19 und kann gern erklären, warum:

    Auch klassische Sexworkerinnen müssen nicht arm und ausgebeutet sein, sodass sie alles machen müssen und nichts davon genießen. Ich habe Dominas kennen gelernt, die hatten keinen Zuhälter, haben gut verdient, haben ihren Job auch gern gemacht und haben auch manches abgelehnt. Aber: Die haben eben Femdom gegen Geld gemacht und hätten das, was sie da mit dem einzelnen Typen für 200 gemacht haben nicht ohne die 200 gemacht und hätten den auch nicht gedatet. Und das ist die Sexwork-Grenze, nicht die, ob sie davon leben müssen oder nicht.

    Und absolut: Wenn eine Frau ganz normal datet und sich mal einladen lässt, mal getrennte Rechungen macht, mal selbst einläd, und Femdom in einer Beziehung macht oder auch mal auf Partys oder Dates spielt und das eben ohne Gegenleistung, und wenn sie dabei auch mal einen Typen kennenlernt, der gern Findom machen würde, ihr das anbietet, und sie würde ihn auch ohne Geld dominieren, aber sagt natürlich nicht nein, wenn es ihn auch noch anmacht, klar - why not! Dann würde ich auch nicht von Sexwork reden, aber danach klang das in dem Artikel nicht.

    Und noch etwas zur Frage nach den ersten Erfahrungen:

    Ich glaube, dass viele Maledoms-Femsubs ihre ersten Erfahrungen so ähnlich machen wie ich, also in einer Beziehung, die erst mal ohne BDSM-Wissen entstanden ist, dem Partner erzählt, dass man das gern machen/ausprobieren würde, und dann machen, und der eine findet auch real gut, was er schon vorher in der Phantasie gut fand und der andere entdeckt es ggf. neu und findet es dann gut. Ich glaube, das sind für viele die ersten Erfahrungen, und erst später schauen Maledoms-Femsubs in die Szene rein.

    Und bei Malesubs-Femdoms ist es aber oft anders: Malesubs gestehen sich oft erst später ihre Neigung ein und sie werden mit dieser Neigung meist abgelehnt, sodass die Neigung lange nur in Phantasie und Porn ist. Oft müssen sie die ersten Erfahrungen mit Dominas machen. Und auch Femdoms kommen oft erst später auf diesse Neigung und werden oft - wie die Autorin des Artikels - von Malesubs im Internet gefragt, die im zweiten Anlauf auch Geld anbieten.

    Ist natürlich nicht immer so, aber ich glaube schon, dass es diesen statistischen Unterschied gibt, wie Maledoms-Femsubs im Vergleich zu Malesubs-Femdoms ihre ersten Schritte machen.
    *******na19 Frau
    1.648 Beiträge
    @*****a_S
    Du beziehst dich zu stark an Dominas als Beruf oder Berufung.
    Ich bezog mich auf diesen Fall mit der Frau im Artikel und "das Spiel mit dem Geld" ja als möglicher Einstieg in die FemDom Rolle, und ja @****id durch die Rolle als FinDom möglich.

    @*****a_S
    Gern mehr und in die Tiefe gehen per PN, aber nicht hier im Thread.
    Können wir machen, aber nicht müssen.
    ****dat Frau
    4.060 Beiträge
    Vielleicht würden weniger Frauen über Geld den Einstieg finden, wenn Männer weibliche Dominanz nicht so häufig verdinglichen würden. ‚Femdom erleben‘. Sowas hört man tatsächlich nur von Männern, die passiv BDSM mit einer Frau ausleben wollen. Ich habe noch nicht gelesen / gehört, dass jemand ‚Maledom erleben‘ möchte, auch nicht von schwulen Männern.
    Ich bin es als Frau gewohnt, seit meiner Teenagerzeit in sexueller Hinsicht einzig dienlich, als eine Erfüllungsgehilfin männlicher Sexualität angesehen zu werden. Man sollte aber doch meinen, das sei anders, wenn die Frau dominant ist, nicht wahr? Weit gefehlt.

    Aber das macht nichts. Man kann diese Art Männer nämlich umschiffen und sie dahin schicken, wo sie alles so erfüllt bekommen, wie sie es sich wünschen. Bei Profis.

    Die Fragen im EP stelle ich leicht um:

    Wie habt ihr den Switch erlebt, wenn ihr als submissive Person ins Spielen eingestiegen seid?
    Ich habe vor Jahren tatsächlich als sehr frustrierte sub mein (Un)Glück gesucht, weil das, was ich (auch sexuell) erleben wollte, sich für mich passiv las.
    Ich habe dann zu meinem Erstaunen bei einem Switcher gemerkt, dass mir das Toppen sehr viel mehr lag. Dass es sich richtiger anfühlte, fast wie nach Hause kommen.

    Wie habt ihr den Einstieg gefunden, die dominante Seite in euch auch wirklich auszuleben?
    Ich habe losgelassen. Das war das Schwierigste.
    Mir einzugestehen, dass es mir tatsächlich gefällt, wenn mein Liebster keinen Orgasmus hat, ohne dass ich es will. Dass ich es angenehmer und harmonischer finde, die Beziehung nach meinen Bedürfnissen zu formen und zu gestalten. Und dass es mich unheimlich erregt, einem geliebten Menschen Schmerzen zuzufügen.
    Es ist nicht einfach, sich das zu erlauben. Erst, als ich mit mir im Reinen war, konnte ich meine Dominanz auch so ausleben, wie es mir guttat.

    Wie gelingt euch die Trennung von Spieldynamik und Umgang miteinander in der Realität?
    Genauso gut wie Menschen die Trennung von leidenschaftlichem Liebesspiel und Einkaufen bei Aldi gelingt?

    Wie hat sich der Blick aufs Gegenüber durch euer Spiel verändert?
    Ich bin in manchen Sachen sehr viel milder geworden, besonders in Beziehungen, weil ich ja vieles steuern kann. Ich habe Männer auch besser verstehen gelernt.

    Und ich bin gegenüber misogyner Sprache noch sehr viel hellhöriger geworden.
    ******ara Frau
    9.856 Beiträge
    Mit FinDom hat der Beitrag für mich weniger zu tun. Es sind eben die ersten Erlebnisse und ja, er bezahlt eine Kleinigkeit aus freien Stücken. Sie verlangt aber nichts von sich selbst aus.

    Wenn Männer Frauen/Subs einladen legt man ja auch die Worte nicht so auf die Goldwaage.

    Malesubs haben es schwerer das passende Gegenstück als Partner zu finden. Das liegt aber zum Teil auch daran, dass da Wunsch und Wirklichkeit zusammen trifft. Natürlich möchte man auch seine sexuellen Wünsche erleben.

    Aber eine FemDom ist keine Domina (diese Verwechslung findet immer wieder statt) und möchte auch nicht nur auf Sex reduziert werden. Es ist eine Frau mit Gefühlen, die auch einen normalen Alltag hat, arbeiten geht und auch nicht 24/7 in Leder-Klamotten herum läuft. Das ist Klischeedenken.
    Man kann auch in TShirt und Jeans seinen Willen durchsetzen.
    *******beth Frau
    1.033 Beiträge
    Ich frage mich gerade, ob Femdom ein Weg sein kann dem Patriarchat den Stinkefinger zu zeigen. Ich meine damit als Femdom und als Malesub, zugewiesene Rollen loslassen, umdrehen, damit spielen, um sich frei fühlen zu können. So klang das für mich im Artikel durch.

    Mögen alle ernsthaften BDSMer mich jetzt steinigen:

    Die ersten Schritte als Femdom könnten auch erste selbstverordnete und völlig unprofessionell angegangene Schritte in einer Gestalttherapie gewesen sein.

    "Die wichtigste Zielsetzung in der Gestalttherapie ist es, Raum für aktuelle Gefühle und Bedürfnisse zu schaffen und mithilfe dieser Gefühle den nicht verarbeiteten Teil der Lebensgeschichte aufzuarbeiten, um Blockaden zu lösen und Aufmerksamkeit und Energie für weitere Aufgaben im Leben zu bekommen."

    Einen Mann dominieren, sollte jede Frau können.
    Jeder Mann sollte auf eine Frau hören können. Die Worte Mann und Frau sind in den beiden letzten Sätzen beliebig austauschbar.
    ******ara Frau
    9.856 Beiträge
    Steinigen wird Dich keiner. Nur lächeln *smile*

    Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen.
    Es braucht kein Matriarchat um einem Mann den Arsch zu hauen. Weder damals noch heute. Man tut es, weil man es kann und will.

    Bevor es die Gleichstellung und die Suffragetten in England gab, konnten sich die Herren gepflegt den Arsch hauen lassen - von Frauen. Etablissements gab es zur Genüge. Die Damen waren zum Teil hoch angesehen. Es gibt aus dem 17ten Jahrhundert Kupferstiche die zeigen, wie Männer gepaddelt oder gecaned werden.

    Es braucht keinen Feminismus um Dinge zu tun. Man macht es einfach. Punkt.
    ******yze Frau
    984 Beiträge
    Ich persönlich als Frau kann es, ehrlich gesagt, überhaupt nicht nachvollziehen, wieso man sich als Frau in einer gesellschaftlichen Rolle fühlen muss oder man sich dort hineingedrängt fühlt.

    Ich hatte nie das Gefühl, dass ich fürsorglich sein muss oder devot. Das kann man sich doch schon lange aussuchen, wie man leben will. Ich wollte nie Kinder, also habe ich keine bekommen. Ich wollte einen guten Job, also habe ich daraufhin gearbeitet.

    Mit 16 habe ich meine ersten High Heels gekauft und über einen Bekannten zu dem Thema Femdom gekommen. Hier bestätige ich die These von @*****a_S, dass Männer !früher (ist jetzt auch schon 25 Jahre her)! mit Femdom verknüpfen, dass man hauptsächlich dafür bezahlen muss, weil es nur wenige dominante Frauen gibt. Seine Sicht war damals: Frau müsste man sein, da kann man für ein bisschen am großen Zeh lutschen lassen, so viel Kohle verdienen.

    Ich, die an diesem "Spiel" Interesse hatte, aufgrund meiner Vorliebe zu High Heels und später dann Fetisch, fand dieses Bild sooo traurig. Ich lehne grundsätzlich alles ab, was mit Geld und finanziellen Hintergründen zu tun hat. Das war eher etwas, dass mich angeekelt hat, weil es eben Sexwork ist.

    Den Beitrag der Femdom habe ich gelesen. Was mich daran total stört, ist der Verlust von Respekt für den jungen Mann, den sie erniedrigt hat. Das empfinde ich als höchstkritisch, denn das habe ich von BDSMern aus meinem Umfeld noch nie gehört. BDSM Beziehungen sollten immer auf Wertschätzung basieren, wenn Liebe nicht da ist, ansonsten auf Liebe.

    Ich selbst habe mit Anfang 20 eine BDSM Beziehung auf der dominanten Seite gesucht, aber hier stimme ich @****dat voll und ganz zu. Meine Erfahrung war, dass die meisten devoten und vermeintlich devoten Männer keine Beziehung zu einer dominanten Frau suchen, sondern rein ein paar Sessions, in der die Frau, ihrem Bild entspricht. Zu Hause haben sie dann lieber ihre normale Freundin für die öffentliche Beziehung. Das war meine persönliche Erfahrung.

    Rollenbilder haben kein Gewicht für mich. Ich bin immer meinen eigenen Weg gegangen, habe meine eigenen Wünsche versucht zu erkennen und nach meinen Prinzipien gelebt. Den Einstieg als Femdom und auch später als Switch empfand ich dennoch als schwierig. Einfach aufgrund der Komplexität von BDSM und darin einen für sich passenden Partner zu finden, ganz unabhängig von Rollenbildern.
    *******beth Frau
    1.033 Beiträge
    @******ara
    Von Matriarchat statt Patriarchat hab ich gar nichts geschrieben.

    Mir ging es allein um festgelegte, anerzogene Rollen, die spielerisch durchbrochen werden.

    Einfach die Person sein können die man sein will. Ich will gar keinen Feminismus da rein bringen.

    Auf die Reizwörter Matriarchat, Patriarchat oder Feminismus sollten wir besser verzichten in der Diskussion, oder?
    *****a_S Mann
    10.652 Beiträge
    (Mir ist egal, ob etwas Reizwörter sind. Es gibt immer irgendwen, der sich politisch getriggert fühlt. Ich habe keine Lust auf Sprachsensibilität gegenüber alten weißen Männern.)

    Ich denke nämlich, dass das Patriachat sowie der Kapitalismus hier schon gute Erklärungen sind. Das Patriachat (also eine Gesellschafts-Struktur, die das Denken von Männern und Frauen prägt) hat dazu geführt, dass Männer aktiv und dominant sein "sollen", Frauen passiv und devot. Und zudem sollen Frauen sexuell generell zurückhaltend sein, aber gegen Geld dann die dollsten Sachen machen.

    Ich stimme also @****dat zu, dass dieses Denken in ganz vielen Menschen steckt, Männern und Frauen und eben auch devoten Männern, die sich zum einen für ihre Devotion schämen und die oft verheimlichen oder auch von Beziehung abkoppeln, und zudem quasi a priori mit weiblicher Dominanz Bezahlung verbinden (wo interessanterweise wieder ein Aspekt männlicher Dominanz reinkommt).

    Und dadurch entsteht ein statistisches Ungleichgewicht vieler teils "toxischer" maskuliner Wünsche gegenüber nur weniger Femdoms (vor allem unter jüngeren Frauen). Und im Kapitalismus führen solche Angebots-Nachfrage-Ungleichgewichte zu Geschäftsmacherei. Daher gibt es gerade im Bereich Femdom Frauen, die Geld damit machen und Männer, die dafür zahlen.

    Und das führt in Kombination zu dem Teufelskreis, den ich weiter oben meinte, weil damit sowohl Patriachat als auch Kapitalismus weiter gefüttert werden, das Ungleichgewicht noch weiter klafft.

    Und zum Respektsverlust, den @******yze anspricht. Der liegt ja auch auf der Hand, wenn etwas vorliegt, was auch @****dat anspricht, nämlich, dass der Mann die Femdom nicht als Mensch sieht, sondern als Dienstleisterin, bei der er Femdom-Handlung und Fetisch kauft. Somit unterwirft er sich zwar krass, aber hat ja keinen Respekt vor ihr als Mensch, und sie verliert ihn somit auch.

    Ich behaupte, dass so etwas in gesunden Beziehungen, in denen BDSM stattfindet, nicht so häufig passiert und wünsche daher jedem und jeder, die ersten BDSM-Schritte in gesunden Beziehungen zu machen.
    ****_7 Paar
    1.438 Beiträge
    Sie schreibt:

    • Wie habt ihr den Einstieg gefunden, die dominante Seite in euch auch wirklich auszuleben?

    Wir leben als Paar in TPE, wobei ich die Sklavin bin. Dann wollten wir die Beziehung öffnen damit unser Herr mehr mit anderen Frauen spielen kann, auf meinen Wunsch! Dann wollte ich auch mal mit andere spielen, mein Herr aber möchte nicht, dass ich mit Männern spiele. Dann habe ich mir überlegt und konnte mich auch nicht vorstellen mich eine Frau zu unterwerfen. Damit habe ich also auf der dominanten Seite angefangen. Und es hat mich Spaß gemacht.

    • Wie habt ihr den Switch erlebt, wenn ihr als submissive Person ins Spielen eingestiegen seid?

    Eigentlich war es für mich ganz einfach, da ich Frauen gegenüber immer ziemlich dominant war. Da ich schon wusste, dass ich auch eine kontrollierende und sadistische Seite habe, macht mir das dominieren spaß. Und da ich nur Frauen dominiere, war der Einstieg einfach.

    • Wie gelingt euch die Trennung von Spieldynamik und Umgang miteinander in der Realität? Wie hat sich der Blick aufs Gegenüber durch euren Spiel verändert?

    Die Trennung ist ganz einfach. Im Spiel bin ich dominant, außerhalb bin ich mit den Damen auf Augenhöhe. Auch da ich mit meinem Herrn nicht auf Augenhöhe bin. Diese ständigen Wechsel außerhalb des Spiels waren mir zu ermüdend.
    *******beth Frau
    1.033 Beiträge
    @*****a_S

    Genau diese Meinung teile ich.
    *********lbunt Frau
    9.858 Beiträge
    Wie habt ihr den Einstieg gefunden, die dominante Seite in euch auch wirklich auszuleben?
    Wie habt ihr den Switch erlebt, wenn ihr als submissive Person ins Spielen eingestiegen seid?
    Wie gelingt euch die Trennung von Spieldynamik und Umgang miteinander in der Realität? Wie hat sich der Blick aufs Gegenüber durch euer Spiel verändert?

    Einstieg: Spät, mit knapp 50, indem ich der Einladung eines befreundeten Pärchens folgend eine Dark Wave Party in einem BDSM/Fetischclub besuchte. Nach kaum 10 Minuten fühlte ich mich in dieser für mich komplett neuen Welt zwischen den dunkeldüsteren Gestalten pudelwohl. Nach einigem Tanzen entspannt am Rand sitzend und das schön schwarze, teils Gothic, teils Fetisch, teils BDSM-orientierte, tanzende Volk betrachtend, fiel mir eine junge Frau auf, die gerade mit einem hübschen Kerl angebandelt hatte und ihn nun am Halsband zu anderen Damen führte, damit er ihnen die Schuhe/Stiefel/Füße küsse. Und ich guckte so auf meine Boots und dachte: Ach ja, komm ruhig auch zu mir. Das war der Startschuss, sich mit solchen Gedanken zu beschäftigen.

    Ich erinnere mich nicht an auffällige, dominant-sadistische sexuelle Fantasien. Ich habe auch nichts ausgelebt mit meinen Vanilla-Partnern und wenn überhaupt, dann Tendenzen zu einem leichten Masochismus. Insofern war ich überrascht, wie massiv nun plötzlich dieser Wunsch in mir aufkam, einen Mann zu dominieren. Auch meine sadistische Ader brauchte eine Weile, um die Scheu vor "Gewaltanwendung" und "Schmerzen zufügen" zu überwinden. Es kam mir erstmal nicht legitim vor, jemanden so zu behandeln, aber nachdem ich in besagtem Club bei ein paar Sessions zugesehen hatte und das Prinzip des gegenseitigen sich-Guttuns verstanden hatte, war das gegessen.

    Jedenfalls legte ich mir bei der nächsten Party einen ersten Sub zu. Tatsächlich hat man als Femdom da keine großen Probleme - wenn einem ein (submissiver, masochistischer) Mann gefällt, hat der in aller Regel auch Lust, sich darauf einzulassen. Wobei ich die nicht mochte, die aufdringlich oder jammervoll auftraten oder sich unterwürfig anzubiedern versuchten, ich hab mir die Subs lieber selbst rausgepickt. Und auch die, die mich für sexuelle Erlebnisse bzw. für ihre sexuellen Wünsche instrumentalisieren wollten - nicht mein Ding. Von Anfang an war mein BDSM eine vorwiegend mentale Angelegenheit - er sollte schlicht tun, was ich will. Und je "normaler" er im normalen Leben auftrat, oder je selbstbewusster, desto reizvoller. Sex war immer auf Platz 5 und meistens gar nicht existent. Frustrierend für viele Anwärter, aber dafür gibt´s genügend professionelle Dienstleisterinnen.

    Geswitcht habe ich erst mit meinem festen Partner. Wir sind beide Switcher und können so die gesamte Palette ausleben. Gegenüber anderen habe ich nicht die geringste Neigung zum Bottom.

    Da ich den größten Respekt habe vor Menschen, die sich mir voller Vertrauen überlassen, sind und waren wir außerhalb der Sessions immer auf Augenhöhe. Mein Blick auf diesen Menschen ist der, dass wir uns gegenseitig etwas geben können, das uns Spaß macht und gut tut. Keine der Positionen ist besser oder hochwertiger als die andere.
    *****a_S Mann
    10.652 Beiträge
    Ich habe übrigens öfter gehört, dass die meisten mit Maledom-Femsub anfangen (vielleicht weil das der gesellschaftlich üblichere Weg ist), also zB in den 20ern, und viele erst nach 30 oder noch später mit Femdom-Malesub anfangen oder von Maledom-Femsub dahin "überswitchen" (eher selten als Paar, sondern in offenen Beziehungen oder nach einer Trennung).

    Das ist natürlich nicht bei allen so, und ich habe auch schon eine junge Frau kennengelernt, die mir erzählt hat, dass ihr seit der Pubertät klar ist, dass es sie reizt, Männer zu dominieren. Aber die meisten Femdoms, die ich kennen gelernt habe, haben als Femsubs "angefangen", und dann über Beschäftigung mit BDSM(-Szene) ihre Dominanz "entdeckt" und sie dann ab Mitte 30 oder noch später auch ausgelebt.

    Und soweit ich das hier im Forum und auch beim Beobachten von BDSM-Paaren auf Partys verfolgen kann, ist es immer noch so, dass es unter den jungen Frauen nur sehr wenige Femdoms gibt, aber viele junge, mittelalte und alte Männer, die junge Femdoms suchen, was eben auch zu recht vielen OF-Influenza-Girls führt, die mit Femdom "locken".
    *******ity Frau
    35 Beiträge
    Um mal auf die Ursprungsfrage Bezug zu nehmen.

    Devote Frauen haben mich immer fasziniert. Als sub habe ich mich daher früher mal wieder versucht, bin aber nie angekommen.

    2 Schlüsselerlebnisse haben mich zur dominanten Seite gebracht:
    1: Eine Begegnung mit einem Paar. (Er Dom, sie Sub). Ich dachte, dass ich etwas von ihnen lerne, aber er meinte aufgrund meines Verhaltens ganz überrascht, dass ich Dom sei. Das konnte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht einordnen.
    2: Dann lernte ich meinen jetzigen Sub auf einer Kinky Party (auf Augenhöhe) kennen.
    Er hat mich mit seiner Bratty Art herausgefordert, als er meinte, "Reichen deine Erzieherischen Fähigkeiten überhaupt für mich aus?" Das hat mich derart getriggert, dass ich mich informierte, und wir den Weg ins BDSM gemeinsam gestartet sind.
    Wir entwickeln uns gemeinsam weiter und entdecken viele schöne Dinge. Außerhalb des Spiels begegnen wir uns auf Augenhöhe.
    Fürsorge und Empathie sind m.E. Grundvoraussetzungen für eine gute Domme, also kein Wiederspruch.
    Mittlerweile fühle ich mich sehr wohl in der Rolle, wenngleich man nie "auslernt"

    Mit devoten Personen, wie sie im Artikel beschrieben werden, habe ich bis dato weniger (gute) Erfahrung. Das liegt aber daran, dass sie sich meistens in Luft aufgelöst haben, sobald es zum Treffen kommen sollte.😅
    Begegnungen auf Augenhöhe, bei denen ein Teil Top und einer Bottom einnimmt, sind mir somit deutlich lieber.
    Tausch dich mit der Community zu heißen Themen aus oder starte selbst eine Diskussion.
    Jetzt kostenlos anmelden