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Sommer.Lust.Verlangen. Ein erotisches Spiel

****io Paar
11 Beiträge
Themenersteller 
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****io Paar
11 Beiträge
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Kapitel 2: Die Hecke neben dem Pool

Das Haus war still, als sie die Augen öffnete. Philipps Seite des Bettes kühl und wo sein Körper gelegen hatte verblieb eine leichte Delle. Ein flüchtiger Kuss auf ihrer Stirn – halb im Schlaf, halb Abschied – war alles, was er ihr hinterlassen hatte.

Doch ihr Körper war wach.

Sie blieb auf dem Rücken liegen, die dünne Decke lose über ihren Hüften. Die Erinnerungen an den Vorabend kehrten sofort zurück: Der Pool. Sein Blick. Die unmissverständliche Wölbung unter seiner Badehose. Und dieses eine Wort – interessant.

Ein Ziehen zwischen ihren Schenkeln ließ sie die Beine leicht spreizen. Die Luft streichelte ihre feuchte Wärme.

Der Gärtner.

Das Bild formte sich klarer, als ihr lieb war: diese breiten Schultern, die sich unter dem nassen T-Shirt abzeichneten. Die ruhigen, kräftigen Hände, die heute durch ihren Garten gehen würden. Wie er sich vielleicht vorbeugte. Wie sein Blick über sie gleiten könnte.

Ihr Atem wurde langsamer. Tiefer.

Ihre Fingerspitzen wanderten gedankenverloren über ihren Bauch, hinab zur Kurve ihrer Hüfte. Mit achtundvierzig kannte sie jeden Zentimeter ihres Körpers. Wo er weich war. Wo er nach Berührung gierte. Wo nur die Andeutung der Berührung einer fremden Hand sie zum Stöhnen bringen würde.

Sie schloss die Augen.

Ein leichtes Kreisen. Nicht fordernd – eher ein Erkunden. Ihr Puls beschleunigte sich. Ein heißes, feuchtes Verlangen breitete sich in ihr aus, als sie sich vorstellte, wie sie am Fenster stehen würde. Wie er aufblicken würde. Wie sich ihre Blicke verfingen.

Im Badezimmer beschlug der Spiegel sofort unter dem Dampf der heißen Dusche. Das Wasser rann über ihre Schultern, ihren Rücken, zwischen ihre Brüste. Sie neigte den Kopf zurück, ließ das warme Wasser über ihre Brustwarzen laufen.

Ihre Hände glitten über ihren Körper, als würde sie sich für ihn herrichten. Die Seife schäumte zwischen ihren Beinen, und sie spürte, wie ihr Atem schneller ging. Sie stellte sich vor, wie er sie durch das Fenster beobachten würde. Wie er wüsste, was sie sich gerade vorstellte, wie sein Verlangen in ihm größer und größer wurde.

Als sie fertig war, trocknete sie sich ab – ohne sich anzuziehen. Stattdessen wählte sie ein fast durchsichtiges Wickelkleid, das sich bei jeder Bewegung an ihre Haut schmiegte. Kein BH. Kein Slip. Nur der Stoff, der ihre Kurven betonte, ohne sie zu verbergen.

Die Sonne stand bereits hoch, als sie die Terrassentür öffnete. Der Garten lag in goldenem Licht. Und er war da.

Der Gärtner.

Sein T-Shirt klebte an seinem Rücken, durchweicht von der Arbeit. Die Muskeln unter dem Stoff spannten sich, als er die Schaufel in die Erde rammte. Seine Arme waren sonnengebräunt, die Adern traten hervor. Sie spürte, wie ihr Mund trocken wurde.

Dann drehte er sich um. Sah sie.

Sein Blick blieb an ihr hängen. Nicht höflich. Nicht flüchtig. Er ließ ihn wandern – über ihre nackten Beine, die Kurve ihrer Hüften, die Art, wie der Stoff des Kleides sich an ihre harten Brustwarzen schmiegte.

„Guten Morgen“, sagte sie. Ihre Stimme klang rauer als sonst.

Er nickte. „Guten Morgen Christine.“

Sie spürte, wie sich etwas in ihr zusammenzog. Ein heißes, feuchtes Verlangen, das sich zwischen ihren Schenkeln ausbreitete.

„Ich…“ Sie biss sich auf die Unterlippe. „Ich bringe Ihnen etwas zu trinken. Bei der Hitze…“

Sein Blick traf ihren. Dunkel. Hungrig.

„Danke.“

In der Küche füllte sie ein Glas mit eiskaltem Wasser. Ihre Hände zitterten leicht. Sie spürte, wie nass sie schon war – wie ihr Körper sich auf etwas vorbereitete, das sie noch nicht einmal zugelassen hatte.

Als sie zurückkam, stand er hinter der Hecke neben dem Pool. Das leise Knistern der Gartenschere war das einzige Geräusch.

„Hier.“ Sie reichte ihm das Glas.

Ihre Finger streiften seine – nicht zufällig. Absichtlich. Und einen Moment zu lange, um unabsichtlich zu sein.

Ohne ein Wort zu sagen, trank er. Ein langer, gieriger Schluck. Sie beobachtete, wie ein Wassertropfen über sein Kinn lief – und weiter nach unten unter den Ausschnitt seines T-Shirts.

Dann gab er ihr das Glas zurück. Seine Finger berührten erneut ihre. Ein Funke. Ein Knistern.

Sein Blick war fest.

„Sie spielen mit dem Feuer, Christine.“

Sie spürte die Hitze, die von seinem Körper ausging. Den Schweiß. Die roh pulsierende Männlichkeit, die unter seiner Haut vibrierte.

„Vielleicht“, hauchte sie kaum hörbar.

Dann packte er sie.

Sein Mund traf auf ihren – nicht sanft. Nicht fragend. Seine Zunge drang ein, als gehöre sie ihm schon. Seine Hände griffen nach ihrem Po, zogen sie gegen sich. Sie spürte ihn. Hart. Groß. Unmissverständlich.

Ein ersticktes Stöhnen entwich ihr.

Seine Hände schoben den Saum ihres Kleides hoch – über ihre Hüften, über ihren nackten, feuchten Po und seine Finger glitten zwischen ihre Beine.
Fanden sie.
Nass.
Zuckend.
Bereit.

Sie bäumte sich auf, als er zwei Finger tief in sie schob – ohne Vorwarnung. Ihr Körper bog sich ihm entgegen, und als er seine Hand zurückziehen wollte, packte sie sein Handgelenk.

„Mach weiter…“ Ihre Stimme war scharf. Keuchend. Voller Lust.

Ein dunkles Lachen. Dann knöpfte er seine Hose auf.

Sie hörte den Reißverschluss. Spürte, wie er sich befreite. Groß. Heiß. Voller Verlangen.

Dann packte er ihre Hüften. Drehte sie und sie – nach vorne gebeugt - spürte, wie die Spitze seines Schwanzes gegen ihre feuchte Öffnung drückte.

Ein letztes Zögern.

Dann stieß er zu.

Sie schrie auf –vor Lust. Vor Schmerz. Vor der rohen, animalischen Art, wie er sie nahm. Sie zitterte vor Verlagen während er sie bis zum Anschlag füllte. Wieder. Und wieder. Und wieder.

Seine Hände packten ihre Hüften, hielten sie fest, als er sie gegen sich zog. Sie spürte, wie er noch härter wurde. Wie sein Atem schneller ging.

Sie spürte, wie sich alles in ihr zusammenzog – wie die Welle kam. Unaufhaltsam.

Er stieß noch einmal zu. Tief. Hart. Gierig.

Dann kam er in ihr. Heiß. Pulsierend.

Sie spürte, wie er in ihr zuckte. Wie sein Samen sie füllte.

Er löste sich von Ihr und sie richtete sich wieder auf. Ihr Kleid fiel wieder über ihre Beine – doch zwischen ihren Schenkeln spürte sie noch immer ihn. Seine Lust. Seine Gier. Sein Sperma.

Er sah sie an und betrachte die Schweißperlen die langsam Ihre Stirn hinunterliefen während sie sich umdrehte.

Ihr Blick wanderte über seine Brust hinunter zu seinem immer noch harten und glitschnassen Schwanz und einem Abschied gleich faste sie ihn an und strich sanft die letzten Tropfen Sperma heraus.

Dann ging sie mit weichen Knien ins Haus.

Ohne sich umzudrehen.
Ohne zu wissen, dass zwei Augen sie die ganze Zeit beobachtet hatten.
****io Paar
11 Beiträge
Themenersteller 
Kapitel 3: Offenheit

Christine schloss die Terrassentür hinter sich. Die Kühle des Hauses umfing sie, doch ihre Haut brannte noch immer. Zwischen ihren Schenkeln spürte sie ihn – die fremde Männlichkeit, seine Lust, die langsam an ihrem Oberschenkel hinabrann. Ein Ziehen, das sich mit jedem Schritt verstärkte. Zu schnell, dachte sie. Viel zu schnell.

Dann hörte sie ein Geräusch.

Philipp.

Er stand am Küchentisch, ein Glas Wasser in der Hand. Sein Blick traf sie, als sie erstarrte. Nicht wütend. Nicht eifersüchtig. Nur… wach. Wie immer.

„Du bist schon zurück?“, fragte sie. Ihre Stimme klang zu hoch. Sie spürte, wie sich etwas in ihr zusammenzog – nicht Scham, nicht Reue, etwas, das sie nicht benennen konnte oder wollte.

Er musterte sie. Langsam. Von Kopf bis Fuß. Sein Blick blieb an ihren Beinen hängen – an dem dünnen, weißen Rinnsal, das sie selbst erst jetzt spürte, wie es langsam ihre Innenseite hinabkroch. Sein Sperma. Fremd. Und doch so verdammt erregend.

„Hast du einen schönen Vormittag gehabt?“, fragte er beiläufig. Zu beiläufig.

Sie biss sich auf die Unterlippe. „Ich… ich hab ihm nur etwas Wasser gebracht. Da…“ Ihre Worte verflüchtigten sich. Da was? Da hatte sie sich gegen die Hecke drücken lassen? Da hatte sie gestöhnt, geschrien, da hat sie sich ihm hingegeben.

Philipp setzte das Glas ab. Seine Finger krallten sich für einen Moment in die Tischkante. „Da…“, wiederholte er, und sie hörte das Zögern, das Ringen um Worte. „Da hast du…“

Sein Blick brannte. Sie spürte, wie ihr Atem schneller ging. Wie ihre Knie weich wurden. Wie der Stoff ihres Kleides an ihren harten Brustwarzen rieb.

„…da hab ich…“ Sie konnte den Satz nicht beenden. Nicht, weil sie es nicht wollte. Sondern weil die Worte zu groß waren. Zu ehrlich.

Er trat auf sie zu. Ein Schritt. Zwei. Sein Atem ging schneller, und sie wusste: Er roch es. Sie. Die Mischung aus Schweiß, Lust und dem fremden Mann.

Sein Blick fiel nach unten. Auf ihre Füße. Ihre Beine. Das weiße Rinnsal, das sich seinen Weg über ihre Haut bahnte.

Ihre Blicke trafen sich.

Knistern.

„Ich…“, flüsterte sie.

„Ich hab euch beobachtet“, sagte er. Seine Stimme war rau. Fast ein Flüstern.

Ihr Herz setzte aus. Hitze schoss ihr ins Gesicht. „Philipp…“

„Ich hab euch gehört. Ich hab Dich gehört.“ Ein Lächeln spielte um seine Lippen. Nicht höhnisch. Hungrig.

Sie spürte, wie sich alles in ihr anspannte. Wie die Erinnerung an die Hände des Gärtners – diese rauen, kräftigen Finger, die sich in ihre Hüften gegraben hatten – sie erneut überflutete. An seinen Schwanz, der sie mit jedem Stoß tiefer und tiefer ausgefüllt hatte. An dieses rohe, animalische Verlangen in seinen Augen, als er sie gegen die Hecke gedrückt und einfach genommen hatte.
„Ich hab’s genossen“, brach es aus ihr heraus, heiser und ungebremst. „Einfach nur genossen.“ Ihre Stimme zitterte, aber nicht vor Scham. Vor Lust.

„Dieses ungezügelte Verlangen. Seine kräftigen Hände, die mich festgehalten haben, als wäre ich sein Eigentum. Den Schmerz, als er das erste Mal zugestoßen hat – so kraftvoll, so ohne Rücksicht auf mich.“ Sie keuchte fast, als würde sie es wieder spüren.

„Jeden Stoß. Jeden harten, gierigen Stoß. Seine Hände, die mich gepackt haben, als möchte er als Ganzes in mich hinein. Und ich… ich habe es genossen.“ Ihre Finger krallten sich in den Stoff ihres Kleides, als würde sie sich an der Erinnerung festhalten. „Diese unglaubliche tiefe Lust. Diese dreckige, heiße Lust, die mich hat schreien lassen.“

Und jetzt…“ Sie spürte, wie ihr die Tränen in die Augen schossen – nicht aus Trauer, sondern weil die Gefühle sie überfluteten. Weil es so verdammt gut gewesen war. Weil sie mehr wollte.

„Jetzt steh ich hier. Vor dir.“ Ihr Blick wanderte nach unten, dorthin, wo das weiße Rinnsal seines Spermas langsam an ihrem Oberschenkel hinabkroch.

„Und mir läuft das Sperma eines fremden Mannes die Beine runter.“ Ein kurzes, fast wütendes Lachen. „Und ich spüre keine Reue.“ Eine Pause. Ein Atemzug. „Ich finde es nur…“ – sie biss sich auf die Lippe – „…schade.“

Philipp trat näher. „Schade…?“, wiederholte er leise, als würde er sie aufmuntern, es auszusprechen.

„Dass er so schnell war.“ Ihre Stimme war jetzt nur noch ein Flüstern. „Ich hätte gern noch länger gespielt. Mich…“ – sie stockte, suchte nach den richtigen Worten, nach der richtigen Dreistigkeit.

„Mich…?“, hakte Philipp nach, seine Stimme dunkel vor Erregung.
„Mich so von ihm ficken lassen“, stieß sie hervor, atemlos.
Philipp trat näher. Seine Hand hob sich, strich über ihre Wange. „Weißt du…“, begann er.
„Was weiß ich…?“, flüsterte sie.
Doch dann – eine Stimme.
„Ah, Verzeihung. Ich wär dann soweit fertig.“

Der Gärtner.

Philipp löste sich von ihr, drehte sich um. Sein Blick war klar, seine Stimme ruhig. „Danke sehr. Bis nächste Woche.“ Eine Pause. Ein Lächeln. „Und du musst dich nicht so beeilen. Du darfst gerne… gründlich sein.“

Christine spürte, wie sich etwas in ihr zusammenzog. Nicht Scham. Nicht Reue.

Vorfreude.
*********f752 Mann
2.007 Beiträge
Gut beschrieben und sehr interessant
Gruß
🐺
****io Paar
11 Beiträge
Themenersteller 
Vielen Dank! Es geht bestimmt weiter…
*****_KA Mann
392 Beiträge
Hoch erotisch, dieser Spannungsaufbau. Kopfkino pur!
****io Paar
11 Beiträge
Themenersteller 
Kapitel 4: Die Regeln des Spiels

Die Terrassentür stand noch immer offen. Die Schweißperlen auf Christines Körper waren stille Zeugen ihrer gerade erlebte Lust, ihrer gelebten Sinnlichkeit.

Sie saß auf der kühlen Arbeitsplatte der Küche, die nackten Füße baumelten über dem Boden, während ihre Finger sich unbewusst an der Kante festhielten. Der dünne Stoff ihres Kleides – genau jenes, welches der Gärtner ihr vorhin mit einer sehr bestimmenden Handbewegung über Ihren Hintern hochgeschoben hatte – lag nun wie eine zweite Haut auf ihren Oberschenkeln.

Er hat mich gesehen. Er hat zugesehen, wie ich mich fallen ließ und er hat mich nicht nur gesehen. Er hat mich gehört. Mein Stöhnen. Mein Keuchen. Meine Lust.

Die Gedanken ließen eine Hitze in ihr aufsteigen, die nichts mit der Mittagssonne zu tun hatte.

Philipp lehnte gegen den Kühlschrank, die Arme verschränkt, als wolle er sich selbst davon abhalten, sie zu berühren. Sein Atem ging gleichmäßig, aber die Art, wie seine Kiefermuskeln arbeiteten, verriet ihn. Er war wütend. Oder erregt. Oder beides. Christine spürte, wie sich etwas in ihr regte – nicht nur Lust, sondern auch diese gefährliche Macht, die sie seit diesem Vormittag in sich, in jeder Faser, spürte.

„Also…“ sie zögerte kurz, Ihre Stimme dennoch fester, als sie sich anfühlte. „…Du hast zugesehen.“

Er hob den Blick. „Ja.“

„Und?“ Sie ließ das Wort zwischen ihnen stehen.

„Und was?“ Seine Stimme war rau, als hätte er den ganzen Tag nicht gesprochen.

„Wie war es für Dich?“ Sie rutschte näher an die Kante, bis ihre Knie fast seine Hüften berührten.

Jetzt. Jetzt wird er ausweichen oder zugeben, was er wirklich gefühlt hat.

Philipp schloss für einen Moment die Augen. „Ich habe dich noch nie so…so…“, er suchte nach den richtigen Worten, „…zügellos erlebt.“

Zügellos. Dieses Wort traf sie. Nicht vorwurfsvoll. Nicht anklagend. Einfach nur wahr. Sie wiederholte es leise, als könnte sie seinen Klang auf der Zunge zergehen lassen.

„Das klingt, als hättest du Angst gehabt.“

„Mmmmh… nein.“ Er öffnete die Augen, und was sie darin sah, ließ ihr den Atem stocken.

„Es hat mich wütend gemacht. Und angemacht. Gleichzeitig.“

Das Lächeln auf ihren Lippen – nicht triumphierend, sondern erleichtert, als hätte er gerade eine Tür aufgestoßen, hinter der sie beide schon lange standen. „Gut.“ Ihre Hand landete auf seiner Brust, spürte den schnellen, unregelmäßigen Rhythmus seines Herzens unter dem Stoff seines Hemdes. „Das ist der Punkt, oder? Dass es nicht nur einem von uns gefällt.“

Seine Finger schlossen sich um ihr Handgelenk, nicht um sie wegzuschieben, sondern um sie dort zu halten, wo sie war.

„Ich wollte ihn wegreißen von Dir“, gab er so leise zu, dass sie sich vorbeugen musste, um ihn zu verstehen. „und gleichzeitig wollte ich, dass er weitermacht. Mit dieser…dieser animalischen Männlichkeit. Weißt Du…dass die Lust in Deinem Gesicht, dieser so authentische Ausdruck Deiner Lust immer… immer mehr wird…“

Die Ehrlichkeit traf sie unerwartet, berührte sie. Sie spürte, wie sich etwas in ihr löste – etwas, das sich seit Stunden verknotet hatte.

„Dann…wird meine Lust…zu…?“, flüsterte sie, „zu Deiner?“

„Oder…umgekehrt.“

„Gut.“ Sie sprang von der Arbeitsplatte, landete so nah vor ihm, dass sie den Duft von Schweiß und Testostoron an ihm riechen konnte – den gleichen Geruch, der noch an ihr haftete.

„Dann verstehen wir uns.“

Stille. Herzschlag.

„Aber jetzt kommt...“ Sie trat einen Schritt zurück, nur um sich gleich wieder vor ihn zu stellen, die Hände auf seine Schultern gelegt. „...ich glaube, nein ich denke, wir brauchen Regeln.“

„Regeln?“ Ein bitteres Lachen entwich ihm. „Okay, gut!? Ich verstehe, welche Regeln, was für Regeln Christine?“

„Wir haben beide diese Seite in uns. Richtig? Also dann...“ Sie zählte an den Fingern ab, während ihr Blick den seinen hielt. „...dann erstens: Offenheit. Wenn du zuschauen willst, sagst du es mir. Vorher.“

„Und wenn ich nicht zuschauen will?“

„Dann sagst du es mir auch.“ Sie strich mit dem Daumen über seine Unterlippe. „Und ich respektiere das.“

„Aha, und zweitens?“

Zögernd biss sie sich auf die Lippe. „Zweitens reden wir danach. Immer. Offen und ehrlich.“

„Das klingt gut, und drittens…“

„Drittens..?“

„Drittens, bist Du für mich…auch…“

Ihr Mund fand den seinen, bevor er den Satz beenden konnte – kein sanfter Kuss, sondern einer, der nach einer neu entdeckten Leidenschaft nach Forderung schmeckte und das was er sagen wollte vollenden sollte. Als er sich von ihr löste, waren beide atemlos.

Das Klingeln ihres Handys störte die Stille die über ihnen lag. Christine warf einen Blick aufs Display. Maria. „Perfektes Timing“, murmelte sie, während sie den Anruf annahm. „Maria! Ja, ich bin da…“ Ihre Stimme wurde leichter, fast spielerisch, doch ihr Blick blieb auf Philipp gerichtet: „Nein, Philipp ist auch zuhause. Er steht grad direkt neben mir.“

Sein Stöhnen war kaum hörbar, aber sie spürte seine Anspannung. Und als sie ihm einen Kuss zuwarf, wurde ihm klar.

Sie macht die Regeln.
****io Paar
11 Beiträge
Themenersteller 
Kapitel 5: Die goldene Stunde

Die Küche war gegen draußen angenehm kühl.
Philipp fuhr noch zu einem Kunden und dafür saß Maria jetzt auf der Kücheninsel und beobachtete Christine, die langsam, fast nachdenklich die Gläser füllte. Das Kleid, das sie seit dem Morgen trug, klebte an ihren Oberschenkeln – ein stummer Hinweis, den nur jemand verstehen würde, der genau hinsah.

„Du bist heute anders“, sagte Maria. Ihre Stimme klang beiläufig, doch ihre Finger umklammerten die Arbeitsplatte aus bräuchte sie halt. „Nicht nur still. Anders.“

Christine hob das Glas, ohne den Blick von Maria zu lösen. „Bin ich bestimmt auch, ich bin aufgewühlt, kenne mich nicht aus und irgendwie ist es schwierig meine Gefühle, das Erlebte, diese unglaubliche Lust in Worte zu fassen.“
Ein Schluck. Ein Lächeln, das nichts verriet und alles. „Wahrscheinlich…“ und sie machte eine kurze Pause „…brauche ich noch ein wenig, oder doch ein Glas Prosecco“

Maria spürte, wie ihr Puls schneller schlug. Sie hatte Chrsitinas Andeutungen vom Abend zuvor im Kopf, die Blicke und die unausgesprochenen Fragen jetzt. Heute Morgen war etwas passiert. Etwas, das Christine verändert hatte. „Hast du…“ Sie biss sich auf die Unterlippe. „wie soll ich sagen…"

Christine nahm ihr das Wort mit einem lächeln ab „Ob ich es getan hab?“

Sie stellte das Glas ab. Ihr Lächeln wurde schärfer, fast herausfordernd. „Ich habe heute Morgen etwas gelernt oder besser erfahren. Und zwar dass es einen Unterschied gibt zwischen reden und erleben.“ Ihre Finger glitten über die rötlichen Streifen an ihrer Hüfte – die Spuren des Gärtners.

„Wie auch immer, da frag ich mich…“ Sie trat einen Schritt näher und legte Ihre Hände auf Marias Oberschenkel. „da frag ich mich ob du auch den Mut hättest, den Mut dich auf so etwas einzulassen.“

Maria spürte, wie ihr die Hitze ins Gesicht stieg. Nicht aus Scham. Aus Neugier. „Auf was genau? Einlassen?“, flüsterte sie.

Christine beugte sich vor, bis ihre Lippen fast Marias Ohr berührten. „Dich darauf einzulassen, wie es sich anfühlt, wenn jemand dich nimmt. Nicht sanft. Nicht höflich. Voller...“ sie suchte nach den richtigen Worten „…nein…Dich benutzen zu lassen!“

Draußen, am Pool, lag die Luft schwer und heiß über ihnen. Das Wasser hatte sie abgekühlt, aber nicht die aufgeladene Stimmung zwischen ihnen. Sie saßen sich gegenüber, nackt, jeweils ein Glas Prosecco in der Hand, die Haut noch feucht und die Augen wach auf einander gerichtet.

Maria konnte nicht wegschauen. „Jetzt los, erzähl mir endlich, wie es war, wie ER war.“

Christine spürte die Blicke wie Berührungen. Sie war zerrissen. Zerrissen zwischen der Lust, die sie noch immer in sich spürte, und dem Bedürfnis, Maria zu provozieren. Zu testen, wieviel sie von dem Erlebten wirklich wissen wollte, begreifen wollte. „Gut! Aber es geht nicht um ihn. Wenn schon, willst du wissen… oder…“ sich machte eine Pause „oder besser möchtest Du es …begreifen wie es für mich war?“

Maria errötete und sie zitterte vor Aufregung, doch ihr Blick blieb fest. „Natürlich, ich will es wissen und…“

Ein Lächeln spielte um Christines Lippen, und sie legte bestimmend und dominant ihren Zeigefinger auf Marias Lippen „…und Du möchtest begreifen. Aber bist du auch bereit dafür? Bereit zu spüren. Dich…“

„Ich…“ Maria zögerte und brachte vor lauter Aufregung kaum einen Ton heraus. „Ich…will…ich möchte…ich…“

Christine stand auf. Langsam. Bestimmt. Wie selbstverständlich setzte sie sich neben Maria auf die Liege, so nah, dass ihre Oberschenkel sich berührten. Mit dem Handrücken strich sie über Marias Fuß, dann den Unterschenkel – zart, fast liebkosend. „Er war nicht zart“, flüsterte sie, während ihre Finger höher glitten. „Nicht so wie ich mit dir.“

Maria öffnete leicht die Schenkel. Einer stillen Einladung gleich. Christines Hand wanderte weiter, streichelte den Oberschenkel, als würde sie eine unsichtbare Grenze testen. „So zärtlich war er nicht, wenn du es genau wissen willst.“ Ihr Blick bohrte sich in Marias Augen.

„Er hat mich einfach genommen. Ohne zu fragen. Ohne zu zögern.“

Ihre Finger fanden den Weg zu Marias Mitte. Sanft umkreisten sie ihre kleine Perle, überrascht, wie feucht und erregt Maria war. „Und weißt du, was ich gelernt habe?“

Christines Stimme war ein raues Flüstern. „Dass ich es geliebt habe.“

Dann, ohne Vorwarnung, drangen ihre Finger in Maria ein – nicht sanft, nicht fragend, sondern zügellos. Wild. Mit der Energie des Gärtners.

Marias Augen weiteten sich. Ein spitzer Schrei entkam ihr, halb Lust, halb Schmerz.

Christine lächelte, dominant, beherrschend.

Sie genoß die Oberhand.

Sie genoß das Spiel.

Sie genoß die Energie.

Sie wusste genau wo ihre Finger hingehörten. Wo der Druck am lustvollsten war und doch stoppte sie immer wieder - nur kurz - um zu sehen ob Maria ihrer Lust folgte.
Maria wimmerte, krallte sich in die Liege. „Hör nicht auf…“ Ein Keuchen. „Mach…“

Christine beugte sich näher. „Genau das“, flüsterte sie, „hat er mit mir gemacht. Und ich habe gebettelt, dass er nicht aufhört.“



Der Mond war längst aufgegangen, aber die Luft und der Steinboden waren noch aufgeheizt von der Sonne.

Maria schlief, eine Hand auf Christines Oberschenkel, die andere locker auf ihrem Venushügel.

Philipp blieb in der Terassentüre stehen.

„Habt ihr einen schönen Nachmittag gehabt?“, fragte er leise.

Christine öffnete die Augen. Ihr Lächeln war warm, aber ihr Blick wissend. „Mmmh, die Sonne war zu schön. zu schön...“ Sie genoß die kurze Pause, die Andeutung.

„Genau wie heute Morgen.“

Philipp spürte, wie ihm heiß wurde.

Christine lächelte, aber ihre Augen blieben ernst. Ihre Finger glitten über Marias Handgelenk, als würde sie ihr ein Geheimnis mit ihm mitteilen. „Und manche Dinge lassen sich besser zeigen als erklären, das findest Du doch auch?“

„Ich hole noch eine Flasche“, murmelte er und drehte sich um.

Hinter sich hörte er Christines. „Philipp?“

Er blieb stehen. Dreht sich nicht um.

„Schlaf gut.“ Ihre Stimme war sanft und bestimmend. Endgültig.
**********t2017 Mann
110 Beiträge
Was für eine tolle Geschichte. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen. Du hast das ganz toll erzählt.
Ich hoffe es geht noch weiter, vielleicht auch mit allen vieren.
Lass Dir nicht Zuviel Zeit mit der Fortsetzung.
VG Olaf
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