Kapitel 2: Die Hecke neben dem Pool
Das Haus war still, als sie die Augen öffnete. Philipps Seite des Bettes kühl und wo sein Körper gelegen hatte verblieb eine leichte Delle. Ein flüchtiger Kuss auf ihrer Stirn – halb im Schlaf, halb Abschied – war alles, was er ihr hinterlassen hatte.
Doch ihr Körper war wach.
Sie blieb auf dem Rücken liegen, die dünne Decke lose über ihren Hüften. Die Erinnerungen an den Vorabend kehrten sofort zurück: Der Pool. Sein Blick. Die unmissverständliche Wölbung unter seiner Badehose. Und dieses eine Wort – interessant.
Ein Ziehen zwischen ihren Schenkeln ließ sie die Beine leicht spreizen. Die Luft streichelte ihre feuchte Wärme.
Der Gärtner.
Das Bild formte sich klarer, als ihr lieb war: diese breiten Schultern, die sich unter dem nassen T-Shirt abzeichneten. Die ruhigen, kräftigen Hände, die heute durch ihren Garten gehen würden. Wie er sich vielleicht vorbeugte. Wie sein Blick über sie gleiten könnte.
Ihr Atem wurde langsamer. Tiefer.
Ihre Fingerspitzen wanderten gedankenverloren über ihren Bauch, hinab zur Kurve ihrer Hüfte. Mit achtundvierzig kannte sie jeden Zentimeter ihres Körpers. Wo er weich war. Wo er nach Berührung gierte. Wo nur die Andeutung der Berührung einer fremden Hand sie zum Stöhnen bringen würde.
Sie schloss die Augen.
Ein leichtes Kreisen. Nicht fordernd – eher ein Erkunden. Ihr Puls beschleunigte sich. Ein heißes, feuchtes Verlangen breitete sich in ihr aus, als sie sich vorstellte, wie sie am Fenster stehen würde. Wie er aufblicken würde. Wie sich ihre Blicke verfingen.
Im Badezimmer beschlug der Spiegel sofort unter dem Dampf der heißen Dusche. Das Wasser rann über ihre Schultern, ihren Rücken, zwischen ihre Brüste. Sie neigte den Kopf zurück, ließ das warme Wasser über ihre Brustwarzen laufen.
Ihre Hände glitten über ihren Körper, als würde sie sich für ihn herrichten. Die Seife schäumte zwischen ihren Beinen, und sie spürte, wie ihr Atem schneller ging. Sie stellte sich vor, wie er sie durch das Fenster beobachten würde. Wie er wüsste, was sie sich gerade vorstellte, wie sein Verlangen in ihm größer und größer wurde.
Als sie fertig war, trocknete sie sich ab – ohne sich anzuziehen. Stattdessen wählte sie ein fast durchsichtiges Wickelkleid, das sich bei jeder Bewegung an ihre Haut schmiegte. Kein BH. Kein Slip. Nur der Stoff, der ihre Kurven betonte, ohne sie zu verbergen.
Die Sonne stand bereits hoch, als sie die Terrassentür öffnete. Der Garten lag in goldenem Licht. Und er war da.
Der Gärtner.
Sein T-Shirt klebte an seinem Rücken, durchweicht von der Arbeit. Die Muskeln unter dem Stoff spannten sich, als er die Schaufel in die Erde rammte. Seine Arme waren sonnengebräunt, die Adern traten hervor. Sie spürte, wie ihr Mund trocken wurde.
Dann drehte er sich um. Sah sie.
Sein Blick blieb an ihr hängen. Nicht höflich. Nicht flüchtig. Er ließ ihn wandern – über ihre nackten Beine, die Kurve ihrer Hüften, die Art, wie der Stoff des Kleides sich an ihre harten Brustwarzen schmiegte.
„Guten Morgen“, sagte sie. Ihre Stimme klang rauer als sonst.
Er nickte. „Guten Morgen Christine.“
Sie spürte, wie sich etwas in ihr zusammenzog. Ein heißes, feuchtes Verlangen, das sich zwischen ihren Schenkeln ausbreitete.
„Ich…“ Sie biss sich auf die Unterlippe. „Ich bringe Ihnen etwas zu trinken. Bei der Hitze…“
Sein Blick traf ihren. Dunkel. Hungrig.
„Danke.“
In der Küche füllte sie ein Glas mit eiskaltem Wasser. Ihre Hände zitterten leicht. Sie spürte, wie nass sie schon war – wie ihr Körper sich auf etwas vorbereitete, das sie noch nicht einmal zugelassen hatte.
Als sie zurückkam, stand er hinter der Hecke neben dem Pool. Das leise Knistern der Gartenschere war das einzige Geräusch.
„Hier.“ Sie reichte ihm das Glas.
Ihre Finger streiften seine – nicht zufällig. Absichtlich. Und einen Moment zu lange, um unabsichtlich zu sein.
Ohne ein Wort zu sagen, trank er. Ein langer, gieriger Schluck. Sie beobachtete, wie ein Wassertropfen über sein Kinn lief – und weiter nach unten unter den Ausschnitt seines T-Shirts.
Dann gab er ihr das Glas zurück. Seine Finger berührten erneut ihre. Ein Funke. Ein Knistern.
Sein Blick war fest.
„Sie spielen mit dem Feuer, Christine.“
Sie spürte die Hitze, die von seinem Körper ausging. Den Schweiß. Die roh pulsierende Männlichkeit, die unter seiner Haut vibrierte.
„Vielleicht“, hauchte sie kaum hörbar.
Dann packte er sie.
Sein Mund traf auf ihren – nicht sanft. Nicht fragend. Seine Zunge drang ein, als gehöre sie ihm schon. Seine Hände griffen nach ihrem Po, zogen sie gegen sich. Sie spürte ihn. Hart. Groß. Unmissverständlich.
Ein ersticktes Stöhnen entwich ihr.
Seine Hände schoben den Saum ihres Kleides hoch – über ihre Hüften, über ihren nackten, feuchten Po und seine Finger glitten zwischen ihre Beine.
Fanden sie.
Nass.
Zuckend.
Bereit.
Sie bäumte sich auf, als er zwei Finger tief in sie schob – ohne Vorwarnung. Ihr Körper bog sich ihm entgegen, und als er seine Hand zurückziehen wollte, packte sie sein Handgelenk.
„Mach weiter…“ Ihre Stimme war scharf. Keuchend. Voller Lust.
Ein dunkles Lachen. Dann knöpfte er seine Hose auf.
Sie hörte den Reißverschluss. Spürte, wie er sich befreite. Groß. Heiß. Voller Verlangen.
Dann packte er ihre Hüften. Drehte sie und sie – nach vorne gebeugt - spürte, wie die Spitze seines Schwanzes gegen ihre feuchte Öffnung drückte.
Ein letztes Zögern.
Dann stieß er zu.
Sie schrie auf –vor Lust. Vor Schmerz. Vor der rohen, animalischen Art, wie er sie nahm. Sie zitterte vor Verlagen während er sie bis zum Anschlag füllte. Wieder. Und wieder. Und wieder.
Seine Hände packten ihre Hüften, hielten sie fest, als er sie gegen sich zog. Sie spürte, wie er noch härter wurde. Wie sein Atem schneller ging.
Sie spürte, wie sich alles in ihr zusammenzog – wie die Welle kam. Unaufhaltsam.
Er stieß noch einmal zu. Tief. Hart. Gierig.
Dann kam er in ihr. Heiß. Pulsierend.
Sie spürte, wie er in ihr zuckte. Wie sein Samen sie füllte.
Er löste sich von Ihr und sie richtete sich wieder auf. Ihr Kleid fiel wieder über ihre Beine – doch zwischen ihren Schenkeln spürte sie noch immer ihn. Seine Lust. Seine Gier. Sein Sperma.
Er sah sie an und betrachte die Schweißperlen die langsam Ihre Stirn hinunterliefen während sie sich umdrehte.
Ihr Blick wanderte über seine Brust hinunter zu seinem immer noch harten und glitschnassen Schwanz und einem Abschied gleich faste sie ihn an und strich sanft die letzten Tropfen Sperma heraus.
Dann ging sie mit weichen Knien ins Haus.
Ohne sich umzudrehen.
Ohne zu wissen, dass zwei Augen sie die ganze Zeit beobachtet hatten.