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Sexuell ausprobieren. Wie habt ihr eure Fetische entdeckt?

******m19 Mann
1 Beitrag
Themenersteller 
Sexuell ausprobieren. Wie habt ihr eure Fetische entdeckt?
Hallo bin noch relativ jung und neu hier. Wollt mir das mal anschauen und wollte euch fragen wie ihr auf eure sexuellen Fetische usw entdeckt habt? Hatte bisher nur einfach normalen Sex ohne viele spezielle Sachen.
********rmal Mann
772 Beiträge
Wie ich meinen Fetisch entdeckt habe ?

Indem ich mal eine Frau kennen gelernt habe die diesen so garnicht liefern konnte.

Erst da merkte ich überhaupt das ich diesen Fetisch habe.
******_73 Mann
4.569 Beiträge
Ich befürchte, @******m19, dass ich Deine Frage nicht verstehe, weil Du vielleicht eine völlig andere Vorstellung darunter hast, was ich unter dem Begriff "Fetisch" verstehe.

Ein Fetisch ist in der Regel eine Sache, die einen schlicht erregt, grade auch völlig ohne Sex mit anderen Personen. So ganz saubere Grenzen gibt es nicht, grade auch im etwas verwässerten Sprachgebrauch.
Wer z.B. auf Leder steht, der hat das in der Regel schon mitbekommen, bis er / sie völljährig ist.

Zitat von ******m19:
Hatte bisher nur einfach normalen Sex ohne viele spezielle Sachen.
Wenn Du "nur einfach normalen Sex" hattest, was spuckt denn so durch Deinen Kopf? Das ist dann eigentlich ein guter Ansatzpunkt.
Und "nur einfach normaler Sex" ist auch schön, den kann man auch Abwechslungsreich gestallten. Und "nur" ist da irgendwie auch das falsche Wort. Du hast es ja in der Hand, ob etwas "nur Sex" ist, oder etwas besonderes ist. Ausprobieren, experimentieren ist ebenfalls reizvoll.

Meine Vorlieben haben sich über die Jahre schlicht entwickelt, grade wenn Frauen ebenfalls entsprechende Fantasien / Vorlieben hatten. Und, wie ich schrieb, gemeinsam experientieren ist wirklich etwas schönes. Mitunter weiß man nicht, wo der Weg hinführt, bzw. hätte das im Nachhinein nicht gedacht.
Reden und Machen sind da eigentlich zwei wichtige Dinge. Geheimgehaltene Wünsche werden nur selten erraten.
*****018 Frau
2.853 Beiträge
Einfach offen und neugierig bleiben. Ich habe bestimmte Vorlieben nur durch Clubbesuche endeckt. Einfach durch Zufall in bestimmte Situationen geraten und dann hinterher gedacht, Mega 😄 ich glaube viele denken nur war für Vorlieben könnten mir denn gefallen und da ist das " Problem" mit denken kommt man nicht weiter, erlebe und entscheide dann ob's passt oder nicht. Viel Spaß 😘
********iebe Mann
11.730 Beiträge
Mein Fetisch ist, eine Partnerin völlig wehrlos und passiv zu machen (aber so, dass sie alles mitbekommen kann, also nicht bewusstlos).
Das habe ich schon on früher Jugend immer spannend empfunden, wenn ich auf entsprechende Szenen in Filmen oder Büchern gestoßen bin. Dass das erotisch etwas ist, das mich triggert, habe ich dann erst später mit dem sexuellen Erwachen, konnotiert.
******_73 Mann
4.569 Beiträge
@********iebe, ohne Deine Neigungen damit irgendwie bewerten oder gar angreifen zu wollen, ich mag so etwas nämlich auch, ist das wirklich ein "Fetisch"?
Ich weiß ja, dass Sprache immer im Wandel ist, aber wir machen uns das Komunizieren doch erheblich schwerer, wenn Begriffe zu sehr verwässert werden.
Jemand, der auf z.B. auf Latex steht, wird Fixierung nicht als "Festisch" ansehen.
Bzgl. der Frage, was wir mögen, was uns kickt oder triggert, spielt das zwar eigentich keine Rolle.

Nur bzgl. der Fragestellung des TE ist das in meinen Augen durchaus relevant.
Fetisch war ursprünglich ein religiös besetzter Gegentstand, mal ganz grob gesprochen.
Ein "sexueller Fetisch" ist dann immer noch ein Gegenstand, der einen eben erregt.

Eine sexuelle Vorliebe, vielleicht auch ein Kink, etwas was einen kickt ist mehr ein Gesamtbild, eine Gesamtsituation.
Mal überspitzt gesagt, es macht eben einen Unterschied, ob mich Frauen in High-Heels anmachen, oder ob der Schuh im Schuhkarton mich schon scharf macht, ohne dass ich mir darin eine Frau vorstellen muss.

Warum ich darauf rumreite?
Die Frage, wie man etwas entdeckt, kann völlig unterschiedlich sein.

Zitat von *****018:
Ich habe bestimmte Vorlieben nur durch Clubbesuche endeckt. Einfach durch Zufall in bestimmte Situationen geraten und dann hinterher gedacht, Mega
Das sind diese Zufallsfunde, dass man in bestimmten Situationen eben feststellt, dass einen etwas geil macht, was man sich vorher so gar nicht vorstellen konnte. Ich habe das sehr, sehr oft im Bereich "Spanking" erlebt, dass Frauen von sich selbst überrascht waren, das "Spanking" bei ihnen auslösen kann (Achtung, wie immer, das gilt nicht für alle Frauen). Das hängt dann damit zusammen, dass die Reaktionen des Körpers auf Schlagen nicht durch Bilder vermittelbar sind, und es in unserer Kultur und unserem Rechtssystem nicht vorgesehen ist, dass sich schlagen zu lassen schön sein könnte.

Unsere Vorlieben, @********iebe hingegen ist durch Bilder vermittelbar, weil wir beide nicht selbst Fixiert werden müssen, um die Reaktion zu erzeugen. Das jemand anders ausgeliefert ist, ist eben eine reine Kopfsache für uns, kann durch Sehen aber auch durch Vorstellung ausgelöst werden, auf uns beide muss dazu keiner irgendwie physisch einwirken.
So etwas sollte man also eigentlich, bis man 18 Jahre alt ist, schon vielfach an sich selbst festgestellt haben.

Die Frage, "was finden die daran", ist eben nicht immer zu beantworten. Wer die optische Erscheinung von Latex mag, das kann ich nachempfinden. Wenn mir jemand beschreibt, wie es sich für ihn anfühlt, Latex zu tragen, ist das schon etwas anderes, da geht dann letztlich nichts über ausprobieren, um festzustellen, ob ich die Gefühle auch als positiv empfinde.

Zitat von *****018:
Einfach offen und neugierig bleiben.
Das ist, glaube ich, das wichtigste, am schönsten, wenn man das mit der Partnerin / dem Partner gemeinsam ist.
********iebe Mann
11.730 Beiträge
Ja, @******_73 , ich bin mir bewusst, dass der Fetischbegriff meistens sehr verwässert angewendet. Und wenn wir ganz streng wären, gäbe es wohl ganz wenige Leute mit einem wirklichen Fetisch, die meisten hätten eben einen Trigger oder Kick.
Ich habe den Begriff hier aber trotzdem bewusst verwendet, weil ich zwar Sex ohne die Wehrlosigkeit oder Fixierung der Partnerin haben KANN, es für mich aber trotzdem einen ganz wesentlichen Unterschied macht, wodurch die Verwendung für mich gerechtfertigt ist. Wenn es jemand anders sieht, dann steht ihm das frei, aber ich möchte das hier eigentlich nicht zum drölfzifgsten Mal diskutieren.
Ich sage, es ist mein Fetisch, und bitte darum, das einfach hier so stehen zu lassen. Wenn ich eine Analyse haben will, dann gehe ich zu einem/r Professionisten. Danke.
****Lou Mann
68 Beiträge
Da bei Männern Bein und Fussfetisch sehr verbreitet ist, ziehen viele Männer diese auch selbst an.
Aber Fetisch kann Vieles sein, das kann von sexuellen Praktiken (Harnröhrenstimulation, Anal, etc), Schmuck/Piercings an ungewöhnlichen Stellen über Stoffe (Leder, Nylon), bis hin zu Rand-Vorlieben (Pampers, Schmerz zuführen z.B. Nadeln, Zigaretten ausdrücken, mit Heels in die Weichteile treten, etc) gehen, aber auch Banales wie Körperhaare (Achsel, Intimbereich...)
Das Internet ist voller Möglichkeiten (Filme, Fotos...), Onlineshops, private Verkäufer (getragene Unterwäsche, etc) und Foren für Austausch und Ideen.
Was fehlt dir denn im Leben? Vielleicht ist da der Ansatz für einen Fetisch.

Grundstein waren die Klamotten meiner Mutter in der Pubertät, hab ich aber aus Gewissensgründen schnell sein gelassen, aber war interessiert, was für Ebenen es gibt die mir bisher verschlossen waren. Bei mir hat der Blick über den Tellerrand begonnen, als ich eine Beziehung zu einer Frau hatte, die sehr geradlinigen Sex wollte (rein/raus) und die Erotik fehlte. Ich habe ihr dann irgendwann nach Jahren die Augen verbunden und alles an ihr ausprobiert was der Haushalt bergab, sie war nicht abgeneigt (Löffel, Banane), irgendwann kam sie auf mich zu und wollte Anal genommen werden. Dann war sie sehr viel bei ihrem Hobby, dem Pferd.
Da hatte ich viel Zeit für mich und begann ihre Nylons zu tragen. Für mich ist das Fetisch Nummer eins.

Liebe aber auch Geschirre, Peitschen, Dessous, Brüste, na Füße bin ich seltsamerweise nicht so ganz interessiert, aber so rückt man langsam an BDSM heran, wo man sich Zeit nimmt, den Partner kennenlernt, dieser sich dem ganzen Beugen muss und man sich gegenseitig Genuss verschafft, muss nicht zwangsläufig zum Sex führen.

Hab schon soviel versucht, kaltes Metall, Sexmöbel, Sextoys, hab mir auch schon Infusion mit Kochsalzlösung gelegt, Katheter gelegt, Analdehnung vollführt, Einläufe, meine Brustwarzen geklemmt, Wachsspiele, Damenwäsche unter der Kleidung im Unterricht getragen, aktuell hätte ich Bock auf ein Andreaskreuz, hab ich meiner Frau schon gesagt.
Habe mir jetzt 3 Damenbrillen bestellt, auch das ist für mich ein Fetisch.

Manche lassen sich gerne ausnutzen, manche nutzen Fetische aus und verkaufen Dinge und Bilder, auch das kann ein Fetisch sein.

Alles was gefällt, probiere es, nutze dieses Leben.
*********Star Mann
72 Beiträge
Bei mir ging es während meiner Kindheit vor über 40 Jahren los.

Es war keine leichte Aufgabe ohne Internet & Co., da ich zu Beginn annahm, es wre eine psychische Erkrankung.

Erst mit über 20 Jahren erfuhr ich, dass es sich um ein Fetisch handelte und ging darin mit den Jahren auf.
****fx Mann
53 Beiträge
Zu Beginn der Pubertät, durch ausprobieren
Danke @*********Star, war bei mir ähnlich. In jungen Jahren (so ab 11) machten mich breite Lederarmbänder geil, wurden Teil meiner sich entwickelnden Sexualität. Damals war es für mich schwierig (natürlich ohne Internet) passende Sachen zu besorgen. Bin dann angefangen, mir selber welche herzustellen. Dazu kamen Ringe und später noch Piercings. Damals wusste ich nicht, dass es ein Fetisch ist, nicht mal, ob es das Wort damals schon im Sprachgebrauch gab ;-). Später mit dem Internet war es dann einfacher Erklärungen und natürlich auch das passende Material zu finden...
***o4 Mann
6 Beiträge
Mhm. Bin selbst noch am entdecken. Ich würde sagen es gibt aufjedenfall Dinge die mich eregen wenn ich sie sehe aber ich habe da selbst noch nicht die erfahrung gemacht um zu sagen ob das was ich glaube zu mögen dann auch wirklich mag. Theorie und Praxis schätze sind nicht immer dasselbe
*****o99 Mann
2 Beiträge
Ich habe meinen ersten Fetisch im Kindergartenalter entdeckt. Die Kindergärtnerinnen trugen Anfang der 70er noch Strumpfhosen und Holzlatschen von Berkemann oder Scholl. Der Anblick von nylonbestrumpften Füßen in Klapperlatschen hat mich damals nicht losgelassen. Mein bevorzugter Lieblingsspielplatz war immer unter den Tischen, damit ich in der Nähe der faszinierenden Objekte sein konnte.
Später fing ich an, an den Fußteilen der Strumpfhosen meiner Tante zu riechen und entdeckte gleichzeitig mein Faible für den Geruch und die Haptik von Lederhandschuhen.
Dann kam eins nach dem anderen...
*******4711 Mann
446 Beiträge
Ein an sich spannendes Thema.

Es überrascht mich zudem gar nicht, wenn ein Fetisch sich gar nicht in einem direkten sexuellen Kontext erstmals ankündigt.

So gibt es doch Situationen, Dinge oder Gegebenheiten, die als reizvoll, spannend oder wohltuend empfunden werden oder sich zumindest so vorgestellt werden könnten.
Beim Ausprobieren stellt man dann hocherfreut (oder mir großer Besorgnis) fest, es ist nicht nur spannend oder wohltuend sondern auch über alle Maße erregend.

Der Gedanke, diese wohltuenden, reizvollen Gegebenheiten in die eigene Sexualität integrieren zu wollen ist meines Erachtens erst der zweite (oder dritte) Schritt. Die Erkenntnis kommt meist früher und nicht selten stellt das Zulassen einen weiteren, nicht unerheblichen Schritt dar.
********iter Mann
661 Beiträge
Manches kam in der Jugend, manches mit der Zeit, manches durch Zufall, um es mal so knapp zu sagen.

Ich hatte schon immer einen Faible für gut gekleidete Menschen und habe sie mir gerne angesehen. Das hat auch immer wine Rolle bei der Auswahl meiner Partnerinnen gespielt und war mir wichtiger als körperliche Attribute.

Die Lust auf Männer kam erst als ich so Anfang 40 war, da haben mir beim Pornokonsum dann nicht nur die Damen gefallen sondern plötzlich hat es mich auch erregt, wenn da ein Mann erregt wurde.

Meine dominante Ader wurde durch Zufall bei einem ONS erweckt als die Dame sehr fordernd von mir verlangt hat sie etwas härter ranzunehmen. Das hätte ich mich von selber nie getraut aber es hat mich damals ziemlich geil gemacht und mir gezeigt, daß es auch noch etwas anderes als Blumchensex gibt.

Mal schauen, was die Zukunft bringt.
****Lou Mann
68 Beiträge
Zitat von ********iter:
....

Meine dominante Ader wurde ... erweckt als die Dame sehr fordernd von mir verlangt hat sie etwas härter ranzunehmen. Das hätte ich mich von selber nie getraut aber es hat mich damals ziemlich geil gemacht und mir gezeigt, daß es auch noch etwas anderes als Blumchensex gibt...

Guter Beitrag, tatsächlich bei mir genauso, denke das Leben und die richtigen Partnerinnen bzw Kontakte zeigen einem erst die Welt in der man wandelt und erst daraus kann sich etwas entwickeln.

Wichtigster Ansatz, man weiß zumindest was man nicht Mag.
Füße zum Beispiel haben es bisher nie zu einem Fetisch bei mir geschafft *schweig*
Die meisten Fetische, die ich habe, habe ich früher als Fantasien in meinem Kopf gehabt. Normaler Sex war nicht befriedigend für mich. Irgendwann habe ich angefangen nach Personen zu suchen mit denen ich neue Praktiken und meine ausgefallene Fantasien ausleben kann. Fantasien habe ich trotzdem immer noch viele aber die Frau dafür zu finden gestaltet sich schwer *snief*
********ePan Mann
44 Beiträge
Das kommt darauf was das Wort Fetisch für den einzelnen bedeutet.
Wurde ja bereits mehrfach darauf hingewiesen.

Ich liebe wie so viele andere Bondage. Aber als Fetisch würde ich das bei mir nicht bezeichnen.

Mir kommt es dabei auch weniger auf das "Machtgefühl" an, sondern vielmehr auf das Vertrauen dass man mir entgegen bringt. Deshalb hat das für mich überhaupt keinen Zusammenhang bzgl. Anregung, Erregung, Sex etc.

Ich hatte schließlich auch schon Dates bei denen die Damen das einfach mal testen wollten oder in einem Fall wurde einfach nur ab- und zu eine "Auszeit" vom Stress gewünscht. Selbst wenn tiefe Gefühle im Spiel sind würde ich das auch eher als "kick" bzw. das I-Tüpfelchen bezeichnen. In meinem Fall somit eher KEIN Fetisch.

Aber das ist bei mir so. Bei anderen Personen kann das durchaus auch ein Fetisch sein. Warum auch nicht. Jeder ist anders und die Grenzen sind teilweise wirklich verwässert.
Wieso sollte es keine Menschen geben die sexuelle Erregung nur noch beim Bondage empfinden. Wäre ja auch möglich. Dann würde ich das als Fetisch bezeichnen.
**********n_NRW Mann
37 Beiträge
Zitat von ******m19:
Hallo bin noch relativ jung und neu hier. Wollt mir das mal anschauen und wollte euch fragen wie ihr auf eure sexuellen Fetische usw entdeckt habt?

Vorweg... Ich würde nichts bei mir als wirklichen Fetisch bezeichnen. Es sind viel mehr Dinge, die mich erregen und in den passenden Situationen die "Geilheit" noch einmal deutlich steigen lassen. Keines ist jedoch nötig um überhaupt richtig intensive Erregung empfinden zu können. Genau da ist eben auch der Unterschied. Brauche ich etwas ganz bestimmtes im Rahmen der sexuellen Aktivität (Latex z.B.), um überhaupt sexuell erregt zu werden oder ist es einfach etwas, was die Erregung insgesamt nur weiter steigert.
Bei mir ist letzteres der Fall und deshalb kann ich @*****018 nur zustimmen...

Zitat von *****018:
ich glaube viele denken nur war für Vorlieben könnten mir denn gefallen und da ist das " Problem" mit denken kommt man nicht weiter, erlebe und entscheide dann ob's passt oder nicht.

Lebe und erlebe. Sollte eine Partnerin/ein Partner mal etwas neues Vorschlagen, sei offen dafür und probiere es aus. Ob es was ist oder nicht wirst du danach sicherlich besser beurteilen können. Was du vielleicht irgendwo mal gesehen oder gelesen hast selbst einbringen nach dem gleichen Prinzip. Oder einfach auf Veranstaltungen gehen und etwas auf sich zukommen lassen. Ob dann irgendwann wirklich ein Fetisch dabei zum Vorschein kommt? Wer weiß das schon. Was du aber sicher erfahren wirst ist, was dir vielleicht abseits des normalen Sex sonst noch Lust und Befriedigung bereiten kann. *g*

Viel Erfolg
******der Mann
10 Beiträge
So ganz konkret könnte ich das heute gar nicht mehr sagen. Manches war gefühlt wohl schon immer da (Kindheitsprägung) und manches hat sich über die Jahre ganz von selbst entwickelt. Als ich etwa in Deinem Alter war, war „so ganz normaler Sex“ ja schon mal ganz gut. Damals hatte ich eine neue Freundin und vorm ersten Sex, sagte sie dann sozusagen als Vorwarnung, dass sie immer sehr feucht käme und es ihr wichtig sei, dass ich das vorher weiß. Sie wollte sich also etwas geniert schon mal vorab entschuldigen. Als wir dann so mitten drin waren und sie auf mir geritten ist, hielt sie kurz vorm Höhepunkt gefühlt inne und erst als ich dann fordernd weiter gemacht habe, ist sie dann gewaltig auf mir gekommen und ich lag danach in einem See einer warmen Flüssigkeit. Hoppla.. war mein erster Gedanke. Das kam überraschend. Der zweite Gedanke war - das ist geil und ohne weiteres Zutun bin dann auch ich gekommen. Ohne damals überhaupt verstanden zu haben, was da gerade passiert war, hatte ich wohl soeben einen neuen Fetisch entdeckt.

Wir haben danach darüber gesprochen und ich habe ihr gesagt, wie geil mich das gerade gemacht hat. Sie hat gestanden, dass es ihr immer unangenehm ist und sie deshalb ihren Orgasmus quasi immer „abwürgt“ damit es nicht peinlich wird. Als sie nun wusste, dass es mich anmacht hat sie sich fortan mehr und mehr zum Orgasmus fallen lassen und Sex bekam auch für sie eine neue Richtung.

Was ich damit sagen will - lass Dinge passieren. Bewerte für Dich, ob es Dir gefällt und vor allem, rede darüber mit Deiner Partnerin oder Deinem Partner. Das ist der wertvollste Tipp, den man geben kann. Rede über Vorlieben, Neugierde oder Phantasien. Eine Stunde Gespräch über Sex, kann ein ganzes Leben verändern. Das habe ich so erlebt und sicher viele andere hier auch.
******m67
34 Beiträge
Wie ich zu meinen Fetischen kam? Dieses interessante Thema warf mich zurück in die Kindheit, weit vor meinen zehnten Geburtstag. Fesselspiele und alles mögliche mit Erniedrigungen wie zum Beispiel Fußduft, begannen mich mit extrem intensiven wunderschönen Gefühlen zu durchfluten. Ob als Opfer oder als sanfter/verspielter Peiniger, egal. Hauptsache etwas aus meiner Fetisch Welt, welche nie aufhört zu wachsen. Seit einiger Zeit jedoch, bin ich lieber der Top.

Mich würde interessieren, ob diese Gefühle oder Fetische meine Sexualität nachhaltig beeinträchtigte. Sex alleine brachte mir gar nichts! Um zum Orgasmus zu kommen, dachte und denke ich nie an Sex. Dafür war immer ein Fetisch nötig, zur Not als Kopfkino! Daher stört mich meine erektile Dysfunktion nicht wirklich.
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