@********iebe, ohne Deine Neigungen damit irgendwie bewerten oder gar angreifen zu wollen, ich mag so etwas nämlich auch, ist das wirklich ein "Fetisch"?
Ich weiß ja, dass Sprache immer im Wandel ist, aber wir machen uns das Komunizieren doch erheblich schwerer, wenn Begriffe zu sehr verwässert werden.
Jemand, der auf z.B. auf Latex steht, wird Fixierung nicht als "Festisch" ansehen.
Bzgl. der Frage, was wir mögen, was uns kickt oder triggert, spielt das zwar eigentich keine Rolle.
Nur bzgl. der Fragestellung des TE ist das in meinen Augen durchaus relevant.
Fetisch war ursprünglich ein religiös besetzter Gegentstand, mal ganz grob gesprochen.
Ein "sexueller Fetisch" ist dann immer noch ein Gegenstand, der einen eben erregt.
Eine sexuelle Vorliebe, vielleicht auch ein Kink, etwas was einen kickt ist mehr ein Gesamtbild, eine Gesamtsituation.
Mal überspitzt gesagt, es macht eben einen Unterschied, ob mich Frauen in High-Heels anmachen, oder ob der Schuh im Schuhkarton mich schon scharf macht, ohne dass ich mir darin eine Frau vorstellen muss.
Warum ich darauf rumreite?
Die Frage, wie man etwas entdeckt, kann völlig unterschiedlich sein.
„ Ich habe bestimmte Vorlieben nur durch Clubbesuche endeckt. Einfach durch Zufall in bestimmte Situationen geraten und dann hinterher gedacht, Mega
Das sind diese Zufallsfunde, dass man in bestimmten Situationen eben feststellt, dass einen etwas geil macht, was man sich vorher so gar nicht vorstellen konnte. Ich habe das sehr, sehr oft im Bereich "Spanking" erlebt, dass Frauen von sich selbst überrascht waren, das "Spanking" bei ihnen auslösen kann (Achtung, wie immer, das gilt nicht für alle Frauen). Das hängt dann damit zusammen, dass die Reaktionen des Körpers auf Schlagen nicht durch Bilder vermittelbar sind, und es in unserer Kultur und unserem Rechtssystem nicht vorgesehen ist, dass sich schlagen zu lassen schön sein könnte.
Unsere Vorlieben,
@********iebe hingegen ist durch Bilder vermittelbar, weil wir beide nicht selbst Fixiert werden müssen, um die Reaktion zu erzeugen. Das jemand anders ausgeliefert ist, ist eben eine reine Kopfsache für uns, kann durch Sehen aber auch durch Vorstellung ausgelöst werden, auf uns beide muss dazu keiner irgendwie physisch einwirken.
So etwas sollte man also eigentlich, bis man 18 Jahre alt ist, schon vielfach an sich selbst festgestellt haben.
Die Frage, "was finden die daran", ist eben nicht immer zu beantworten. Wer die optische Erscheinung von Latex mag, das kann ich nachempfinden. Wenn mir jemand beschreibt, wie es sich für ihn anfühlt, Latex zu tragen, ist das schon etwas anderes, da geht dann letztlich nichts über ausprobieren, um festzustellen, ob ich die Gefühle auch als positiv empfinde.
„Einfach offen und neugierig bleiben.
Das ist, glaube ich, das wichtigste, am schönsten, wenn man das mit der Partnerin / dem Partner gemeinsam ist.