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Verlangen, von Männern benutzt zu werden - Warum?

*****699 Mann
3 Beiträge
Themenersteller 
Verlangen, von Männern benutzt zu werden - Warum?
Ich gehe mittlerweile seit Jahren immer wieder ins porno Kino oder in die Gay Sauna und lasse mich dort mal mehr mal weniger benutzen. Aber ich weis eigentlich garnicht warum ich das tue. Da ich eigentlich auf frauen stehe. Ich könnte zum Beispiel niemals mit einem Mann kuscheln oder küssen.

Aber es macht mich einfach so an gefickt, begehrt und benutzt zu werden.
Oftmals kommt es vor Ort auch garnicht dazu da ich dann doch etwas zögerlich bin, aber wenn der anfang gemacht ist, kann ich garnicht genug bekommen.

Würde mich gerne mit ein paar leuten austauschen die ähnliche Verlangen haben.
Freu mich auf eure Antworten
******_nw Mann
16 Beiträge
Lieber Leon,
das klingt nach geplantem Kontrollverlust.
Vielleicht bist Du jemand, der im sonstigen "realen" Leben gerne die Kontrolle behält oder vieles durchplant, exzessiv Sport treibt und Schwierigkeiten hat, sich wahrzunehmen? Ohne in die Küchenpsychologie abzurutschen, haben viele Männer bspw. in Führungspositionen einen Hang zum Devoten, siehe Dominabesuche etc..
Wie lässt Du Dich denn "benutzen", wie Du es formulierst?

Solange es einvernehmlich ist und Du Deine Gesundheit nicht außer Acht lässt, who cares?
*******beth Frau
1.034 Beiträge
Wahrscheinlich weil du dabei gut abschalten kannst und genießen. Vielleicht Hingabe?
*****699 Mann
3 Beiträge
Themenersteller 
Damit könntest du wohl recht haben. Hab tatsächlich recht viel Verantwortung im "realen" Leben und kann mich dabei einfach völlig vergessen und hingeben. Was ich dann auch mache. Also ich steh dabei gerne im Mittelpunkt mit einem Mann alleine macht es mir wenig Spaß, dafür geh ich dann eben in die Dampfsauna oder ins Gruppenkino und besorgs mir erstmal anal (tatsächlich auch mit sehr großen Toys) bis mir ein paar heiße Männer zuschauen und anfassen und dann sind eigentlich keine Grenzen gesetzt, mein Kopf schaltet quasi ab, lasse mehrere Typen auf mich spritzen, in den Mund und in mein Arsch spritzen. Würde mich in der Situation wohl zu allem hingeben. NS ETC
****k80 Mann
48 Beiträge
@*****699 schrieb:
Verlangen, von Männern benutzt zu werden - Warum?

Das ist eigentlich eine recht interessante Frage, wenn die eigene sexuelle Ausrichtung nicht zur sexuellen Praxis passt, aber trotzdem gefällt.

Vermutung: Lustsklave
Zu allererst würde ich hier tatsächlich gleich in den BDSM-Bereich wechseln, da du schreibst, dass du es liebt, benutzt zu werden. Das hört sich danach an, dass du es magst, in einer "Lustsklaven"-Rolle als willenloses Objekt benutzt und dominiert zu werden. Warum man das mag, gehört in die Thematik der "Sozialisierung" (Imitation und Komplementbildung) und kann damit beantwortet werden, dass es deinen emotionalen Gewohnheiten entspricht (durchaus auch mal) "willenlos" zu sein. @******_nw hat zur Entstehungsgeschichte solcher Gewohnheiten korrekterweise ja schon Führungspositionen genannt, auch wenn es nicht die Führungsposition an sich ist, sondern der Weg in die Führungsposition, die man nur erreicht, wenn man vorher genau das macht, was der Vorgesetzte will und (meistens) nur durch Gehorsamkeit aufsteigt und empfohlen wird. ("Nach oben buckeln"). Auf dem (jahrelangen) Weg nach "oben" lernt man also ein Sklave zu sein und wenn man oben angekommen ist und keinen direkten Vorgesetzten mehr hat bzw. "frei laufen" darf, dann will man innerlich immer noch buckeln, weil man es gewohnt ist, weiß aber nicht wohin damit. Und das ist dann die Geschichte, wo man sich dann extern jemanden sucht, für den man buckeln darf und dann kommen möglicherweise Dominas ins Spiel.

Alternativ dazu ist ein weiterer Weg ein autoritärer (meist) Vater, der ständig seinen Willen gegen sein Kind durchsetzt und das Kind dabei lernt, nichts zu wollen. Gewöhnt sich das Kind daran und kommt dann in der Pubertät die ausgereifte Sexualität dazu, pinnt sie sich an genau dieses willenlose Verhalten an.

Daneben gibt es natürlich auch noch mehr Möglichkeiten.


Trotz Heterosexualität
Du schreibst, dass du ja eigentlich gar nicht auf Männer stehst, es aber trotzdem geil findest von Männern gefickt zu werden. Da hätte ich eine Idee und würde sie einfach mal äußern, auch wenn es das vielleicht nicht ist.
Da du, wenn du ein Lustsklave bist, auf der emotionalen Ebene ein bestimmtes Konfliktverhalten erwartest, kann es einfach sein, dass dir Männer dieses Konfliktverhalten besser liefern können als Frauen bzw. als deine Frau.

Hintergrund dafür:
(Für folgenden Abschnitt gilt: Durchschnitt = Pi*Daumen -> 2/3 des Geschlechts.)
Männer und Frauen haben (im Sinne des Durchschnitts) meistens ein unterschiedliches Konfliktverhalten.
Ein durchschnittlicher Mann lebt auf der emotionalen Ebene in einer autoritären Welt, in der es darum geht, wer "oben" und wer "unten" ist. Für einen Lustsklaven ist das hervorragend geeignet, weil er "unten" sein möchte durch Degradierung. Eine durchschnittliche Frau dagegen lebt auf der emotionalen Ebene in einer totalitären Welt, in der es normalitätsbezogen darum geht "drinnen" oder "draußen" zu sein. Das ist für Lustsklaven nicht geeignet und quasi der falsche Gewaltkontext. Der destruktive Teil der totalitären Welt eignet sich eher zur Desintegration bzw. Beschämung (Bodyshaming etc.)

Im Sinne der Wahrscheinlichkeiten (Pi*Daumen) findet man:
• Wenn autoritäres, degradierendes Verhalten, dann 2/3 Männer und 1/3 Frauen
• Wenn totalitäres, desintegrierendes Verhalten, dann 2/3 Frauen und 1/3 Männer

Partnerschaft:
Diese Unterschiede zwischen Männern und Frauen machen in einer Partnerschaft, wenn man das BDSM-Spiel für sich entdeckt, zwar den Ausgangszustand aus, werden aber durch Gespräche über Bedürfnisse und Wünsche ausgeglichen in dem Sinne, dass Männer lernen, welche emotionalen Knöpfe sie bei den Frauen drücken müssen und Frauen lernen, welche emotionalen Knöpfe sie bei den Männern drücken müssen. Hier gibt es auch so einiges an Workshops und Tutorials, wo man lernen kann, was männliche Dominanz ist, was weibliche Dominanz ist, wie man Männer dominieren kann und wie man Frauen dominieren kann. Das ganze natürlich im Kontext der Einvernehmlichkeit.

Und im Sinne deiner Fragestellung kann es einfach sein, dass du noch keine Frau gefunden hast, die dich degradieren kann und du deswegen eher einen Mann fürs Degradieren nimmst, weil die Wahrscheinlichkeit des Vorhandseins dieses Konfliktverhaltens dort einfach doppelt so hoch ist. Das wäre dann quasi eine erfolgsorientierte(re) Notlösung auf der emotionalen Ebene, trotz fehlender Bi-/Homosexualität.

Aber wie gesagt, ist es einfach nur eine Idee von mir.

Weiteres:
Diese Thematik gibt es übrigens auch im Cuckold-Bereich, wenn die Partnerin ihren Mann von einem fremden männlichen "Bull" ficken lässt, um ihn zu degradieren. Auch hier muss keine Bi-/Homosexualität vorhanden sein, damit der degradierte Mann dieses BDSM-Spiel geil findet. Für den "Bull" gilt das gleiche. Der muss auch nicht die entsprechende Sexualität aufweisen, weil es ihm nur um das Degradieren und um eine Dominanzgeste geht und sich dieser eher darüber freut, wie der kleine Wurm sich windet, wenn er in den Arsch gefickt wird.


lg darek
*****699 Mann
3 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ****k80:
@*****699 schrieb:
Verlangen, von Männern benutzt zu werden - Warum?

Das ist eigentlich eine recht interessante Frage, wenn die eigene sexuelle Ausrichtung nicht zur sexuellen Praxis passt, aber trotzdem gefällt.

Vermutung: Lustsklave
Zu allererst würde ich hier tatsächlich gleich in den BDSM-Bereich wechseln, da du schreibst, dass du es liebt, benutzt zu werden. Das hört sich danach an, dass du es magst, in einer "Lustsklaven"-Rolle als willenloses Objekt benutzt und dominiert zu werden. Warum man das mag, gehört in die Thematik der "Sozialisierung" (Imitation und Komplementbildung) und kann damit beantwortet werden, dass es deinen emotionalen Gewohnheiten entspricht (durchaus auch mal) "willenlos" zu sein. @******_nw hat zur Entstehungsgeschichte solcher Gewohnheiten korrekterweise ja schon Führungspositionen genannt, auch wenn es nicht die Führungsposition an sich ist, sondern der Weg in die Führungsposition, die man nur erreicht, wenn man vorher genau das macht, was der Vorgesetzte will und (meistens) nur durch Gehorsamkeit aufsteigt und empfohlen wird. ("Nach oben buckeln"). Auf dem (jahrelangen) Weg nach "oben" lernt man also ein Sklave zu sein und wenn man oben angekommen ist und keinen direkten Vorgesetzten mehr hat bzw. "frei laufen" darf, dann will man innerlich immer noch buckeln, weil man es gewohnt ist, weiß aber nicht wohin damit. Und das ist dann die Geschichte, wo man sich dann extern jemanden sucht, für den man buckeln darf und dann kommen möglicherweise Dominas ins Spiel.

Alternativ dazu ist ein weiterer Weg ein autoritärer (meist) Vater, der ständig seinen Willen gegen sein Kind durchsetzt und das Kind dabei lernt, nichts zu wollen. Gewöhnt sich das Kind daran und kommt dann in der Pubertät die ausgereifte Sexualität dazu, pinnt sie sich an genau dieses willenlose Verhalten an.

Daneben gibt es natürlich auch noch mehr Möglichkeiten.


Trotz Heterosexualität
Du schreibst, dass du ja eigentlich gar nicht auf Männer stehst, es aber trotzdem geil findest von Männern gefickt zu werden. Da hätte ich eine Idee und würde sie einfach mal äußern, auch wenn es das vielleicht nicht ist.
Da du, wenn du ein Lustsklave bist, auf der emotionalen Ebene ein bestimmtes Konfliktverhalten erwartest, kann es einfach sein, dass dir Männer dieses Konfliktverhalten besser liefern können als Frauen bzw. als deine Frau.

Hintergrund dafür:
(Für folgenden Abschnitt gilt: Durchschnitt = Pi*Daumen -> 2/3 des Geschlechts.)
Männer und Frauen haben (im Sinne des Durchschnitts) meistens ein unterschiedliches Konfliktverhalten.
Ein durchschnittlicher Mann lebt auf der emotionalen Ebene in einer autoritären Welt, in der es darum geht, wer "oben" und wer "unten" ist. Für einen Lustsklaven ist das hervorragend geeignet, weil er "unten" sein möchte durch Degradierung. Eine durchschnittliche Frau dagegen lebt auf der emotionalen Ebene in einer totalitären Welt, in der es normalitätsbezogen darum geht "drinnen" oder "draußen" zu sein. Das ist für Lustsklaven nicht geeignet und quasi der falsche Gewaltkontext. Der destruktive Teil der totalitären Welt eignet sich eher zur Desintegration bzw. Beschämung (Bodyshaming etc.)

Im Sinne der Wahrscheinlichkeiten (Pi*Daumen) findet man:
• Wenn autoritäres, degradierendes Verhalten, dann 2/3 Männer und 1/3 Frauen
• Wenn totalitäres, desintegrierendes Verhalten, dann 2/3 Frauen und 1/3 Männer

Partnerschaft:
Diese Unterschiede zwischen Männern und Frauen machen in einer Partnerschaft, wenn man das BDSM-Spiel für sich entdeckt, zwar den Ausgangszustand aus, werden aber durch Gespräche über Bedürfnisse und Wünsche ausgeglichen in dem Sinne, dass Männer lernen, welche emotionalen Knöpfe sie bei den Frauen drücken müssen und Frauen lernen, welche emotionalen Knöpfe sie bei den Männern drücken müssen. Hier gibt es auch so einiges an Workshops und Tutorials, wo man lernen kann, was männliche Dominanz ist, was weibliche Dominanz ist, wie man Männer dominieren kann und wie man Frauen dominieren kann. Das ganze natürlich im Kontext der Einvernehmlichkeit.

Und im Sinne deiner Fragestellung kann es einfach sein, dass du noch keine Frau gefunden hast, die dich degradieren kann und du deswegen eher einen Mann fürs Degradieren nimmst, weil die Wahrscheinlichkeit des Vorhandseins dieses Konfliktverhaltens dort einfach doppelt so hoch ist. Das wäre dann quasi eine erfolgsorientierte(re) Notlösung auf der emotionalen Ebene, trotz fehlender Bi-/Homosexualität.

Aber wie gesagt, ist es einfach nur eine Idee von mir.

Weiteres:
Diese Thematik gibt es übrigens auch im Cuckold-Bereich, wenn die Partnerin ihren Mann von einem fremden männlichen "Bull" ficken lässt, um ihn zu degradieren. Auch hier muss keine Bi-/Homosexualität vorhanden sein, damit der degradierte Mann dieses BDSM-Spiel geil findet. Für den "Bull" gilt das gleiche. Der muss auch nicht die entsprechende Sexualität aufweisen, weil es ihm nur um das Degradieren und um eine Dominanzgeste geht und sich dieser eher darüber freut, wie der kleine Wurm sich windet, wenn er in den Arsch gefickt wird.


lg darek

Danke erstmal für die ausführliche Nachricht, hört sich alles schon recht sinnig an, das mit der richtigen Frau dabei schon eher weniger, ich steh einfach ungemein auf Sperma und ausgefüllt zu sein
*******beth Frau
1.034 Beiträge
Hatte gerade den Gedanken, dass Sexualität ist wie ein Fingerabdruck: niemand hat den gleichen.
Eigentlich war der Vergleich mit dem Fingerabdruck in einem Buch über Sexualität von Frauen.
Aber genauer betrachtet ist die Sexualität von Männern genauso komplex. Sie wird nur weniger ausgelebt und kommuniziert, weil viele Praktiken nicht als "normal" akzeptiert, sondern mit dem Etikett "schwul" in die Negativecke gestellt werden. Manche passen nicht in das "Skript" wie typische männliche Sexualität zu funktionieren hat. Lass dich nicht verunsichern, lass dich nicht labeln. Geschlechterrollen und Schubladendenken was menschliche Sexualität angeht sind meiner bescheidenen Ansicht nach eh fürn Arsch.

Hingeben, abschalten, ausgefüllt werden, Lust an Sperma hört sich nach erfüllender Sexualität an für mich. Dafür braucht keiner ein Label...genieße und achte auf deine Sicherheit.
*******el22 Mann
88 Beiträge
Hallo,

Viele Männer berichten tatsächlich von etwas Ähnlichem, auch wenn sie sich selbst klar als hetero einordnen. Ich kenne das zwar nicht aus eigener Erfahrung, wohl aber aus zahlreichen Gesprächen.

Ein möglicher Erklärungsansatz ist, dass hier zwei Dinge voneinander getrennt werden: sexuelle Orientierung und sexuelle Dynamik/Fantasie.

Du beschreibst ja selbst, dass du emotional oder romantisch nichts mit Männern anfangen kannst (kein Küssen, kein Kuscheln), aber die Situation, begehrt oder benutzt zu werden, erregend findest.

Für manche Männer liegt der Reiz weniger im Geschlecht der anderen Person, sondern in der Rolle und der Dynamik der Situation. In anonymen Umgebungen wie Pornokinos oder Saunen kann das zusätzlich verstärkt werden, weil dort Hemmungen und soziale Rollen stark reduziert sind. Das Ganze funktioniert dann eher wie eine Fantasie oder ein Szenario, nicht unbedingt wie eine klassische sexuelle Orientierung.

Ein anderer Punkt kann auch sein, dass dort eine sehr direkte Form von Bestätigung und Begehren stattfindet. Dieses Gefühl, stark begehrt zu werden, kann für manche Menschen sehr intensiv sein – unabhängig davon, von wem es kommt.

Dass du am Anfang manchmal zögerlich bist und danach lockerer wirst, passt übrigens auch zu dem Muster: Der Kopf hat noch seine normalen Grenzen, während die Situation selbst stark stimulierend wirkt.

Vielleicht hilft es dir, das weniger als Widerspruch zu sehen („Ich stehe doch eigentlich auf Frauen“), sondern eher als eine spezielle Fantasie oder Dynamik, die in bestimmten Kontexten bei dir funktioniert.

Mich würde interessieren, wenn Du das beantworten magst:
Ist es bei dir eher die Anonymität, die Rolle des Benutzt-Werdens, oder wirklich das Gefühl von starkem Begehren, das den größten Reiz ausmacht?

Beste Grüße Hell
*********ricks Frau
1.002 Beiträge
Zitat von *****699:
Da ich eigentlich auf frauen stehe.

versus

ich steh einfach ungemein auf Sperma und ausgefüllt zu sein

Ich bin eigentlich Veganer, aber ab und an kriege ich einen Fressanfall und ziehe mir ein Kilo Rinderhack rein.
Bisexuell sein ist nicht schlimm *zwinker*
********rmer Mann
481 Beiträge
Nicht alles lässt sich erklären. Der eine mag und liebt Rosenkohl und ein anderer würde sich schütteln.

Deine Gedanken kann man schon nachvollziehen. Benutzt werden, ist auch nur eine andere Form von Fallenlassen. Ich habe ab und zu ähnliche Gedanken. Aber eher unter weiblicher Führung.
*****a_S Mann
10.652 Beiträge
Man kann das schon psychologisch erklären, ich könnte hier ein paar Ansätze liefern. Die Frage ist, was bringt das dem TE, wenn er danach auch denkt, dass einer der Ansätze stimmen könnte. Ich glaube, es bringt ihm für seine Zukunft ggf. etwas mehr, ihn darauf hin zu weisen, dass seine Art, seine sexuelle Neigung auszuleben sehr gefährlich in Hinblick auf sexuell übertragbare Krankheiten ist.
********2212 Mann
1.431 Beiträge
Du hast ja schon in Deinen Interessen angegeben, daß Du bi-interessiert bist. Für mich bedeutet das schlicht und einfach, daß Du nicht ausschließlich auf Frauen stehst, und nicht durch und durch hetero bist.
*******el22 Mann
88 Beiträge
Zitat von *****a_S:
Man kann das schon psychologisch erklären, ich könnte hier ein paar Ansätze liefern. Die Frage ist, was bringt das dem TE, wenn er danach auch denkt, dass einer der Ansätze stimmen könnte. Ich glaube, es bringt ihm für seine Zukunft ggf. etwas mehr, ihn darauf hin zu weisen, dass seine Art, seine sexuelle Neigung auszuleben sehr gefährlich in Hinblick auf sexuell übertragbare Krankheiten ist.
Der Hinweis auf Safer Sex ist grundsätzlich natürlich nicht falsch – gerade in anonymen Settings.

Allerdings hatte der TE ja ursprünglich nach dem Warum gefragt, also nach den möglichen Motiven hinter diesem Verlangen. Das finde ich tatsächlich eine interessante Frage, über die man auch sprechen kann, ohne das Verhalten gleich primär über Risiken zu definieren.
Viele Menschen trennen zum Beispiel zwischen romantischer Orientierung und bestimmten sexuellen Dynamiken oder Fantasien. Dass jemand emotional klar auf Frauen steht, aber in bestimmten anonymen Situationen eine andere Rolle oder Dynamik erregend findet, ist kein völlig seltenes Phänomen.

Ich glaube deshalb, beides kann nebeneinander stehen: Ein reflektierter Umgang mit Gesundheit – und gleichzeitig ein offener Austausch darüber, warum bestimmte Fantasien oder Rollen für jemanden reizvoll sind.
*****a_S Mann
10.652 Beiträge
Naja @*******el22 es hängt aber zusammen, denn die Frage ist ja durchaus, warum diese Neigung zu einem Verhalten, was den TE (und dadurch ggf. auch andere) gefährdet und für ihn ja auch sehr stark getrennt von seinem Hetero-Verhalten ist.
(Also mit Frauen: liebevoll, zärtlich, vanilla; mit Männern: schmutzig, hart/gefährlich, devot/maso)

Ich würde daher auf eine halbwegs verdrängte Bi- und BDSM-Neigung tippen, die sich durch die Verdrängung (das soll eigentlich nicht) in dieser Weise bahnbricht, die möglichst getrennt vom Sexualverhalten mit Frauen stattfindet.
(Und, warum nicht, wenn nicht das Problem der Selbst- und Fremdgefährdung durch HIV u.a. wäre.)
********rmer Mann
481 Beiträge
@*****a_S
Bei liebesvollen und zärtlichen Vanillasex mit neuer Frau kann man sich nicht anstecken?

Lecken nur noch mit Lecktuch?
*******na19 Frau
1.650 Beiträge
Zitat von *****a_S:
Man kann das schon psychologisch erklären, ich könnte hier ein paar Ansätze liefern. Die Frage ist, was bringt das dem TE, wenn er danach auch denkt, dass einer der Ansätze stimmen könnte. Ich glaube, es bringt ihm für seine Zukunft ggf. etwas mehr, ihn darauf hin zu weisen, dass seine Art, seine sexuelle Neigung auszuleben sehr gefährlich in Hinblick auf sexuell übertragbare Krankheiten ist.

@*****a_S
Ich bin sehr auf deine Sichtweise gespannt!

PS du hast eine seltene Gabe zwischen den Zeilen zu lesen. Damit meine ich deinen Hinweis auf STI. Es läuft hier auch parallel Thread "Reaktion auf HIV positiv beim Date".
Meine Alarmglocken schrillen gewaltig...
*******na19 Frau
1.650 Beiträge
Zitat von ********rmer:
@*****a_S
Bei liebesvollen und zärtlichen Vanillasex mit neuer Frau kann man sich nicht anstecken?

Lecken nur noch mit Lecktuch?

Gemeint ist, dass das größte Risiko einer Ansteckung z.b. mit HIV liegt unter Bi oder Homosexuellen Männern beim ungeschützten Analverkehr.
Sogar beim Vaginal Verkehr ist das Risiko deutlich gering.
*****a_S Mann
10.652 Beiträge
@********rmer doch, die Frau kann sich zB bei ihm anstecken.

Und mir ging es nicht um ein Schlechtmachen von Homosexualität und BDSM, sondern nur darum, dass wohl jedem klar ist, dass es statistisch gesehen deutlich gefährlicher ist, mit vielen Fremden im Pornokino ungeschützten Analverkehr zu haben, als mit einer festen Partnerin Vanillasex. Und dass das eben nicht mit Homosexualität und BDSM zu tun hat, sondern mit "viele Fremde, Analfissur und ungeschützt".

Und @*******na19 das habe ich 2 Posts über deinem schon.
********rmer Mann
481 Beiträge
@*******na19
Schon klar. Allerdings wo steht, dass bei Gay Spielen automatisch ungeschützt gevögelt wird.

Michel Dougles hat sich beim Oralsex mit einer Frau Krebs geholt. 🤷‍♂️
*****a_S Mann
10.652 Beiträge
@********rmer
Wir machen hier keine queerfeindlichen Spekulationen, sondern beziehen uns auf einen konkreten Post.
Zitat von *****699:
... mein Kopf schaltet quasi ab, lasse mehrere Typen auf mich spritzen, in den Mund und in mein Arsch spritzen. Würde mich in der Situation wohl zu allem hingeben. ...

*******na19 Frau
1.650 Beiträge
Zitat von ********rmer:
@*******na19
Schon klar. Allerdings wo steht, dass bei Gay Spielen automatisch ungeschützt gevögelt wird.

Michel Dougles hat sich beim Oralsex mit einer Frau Krebs geholt. 🤷‍♂️

Es steht da, wo es geschrieben wird, dass man gern anal abgespritzt wird mit dem Hinweis auf die Vorliebe auf Sperma. Was für mich bedeutet, dass es ohne Kondom passiert.
********rmer Mann
481 Beiträge
@*******na19
Da hast du natürlich Recht. Also wenn es anal passiert.
*******beth Frau
1.034 Beiträge
Direkt auf den EP bezogen:

Ich habe auch das Verlangen nach Sexualität mit dem gleichen Geschlecht, dabei aber nicht nach wesentlich anderen Praktiken als beim Heterosex.
Verliebt habe ich mich bisher immer in Männer. Mit einer Frau könnte ich mir keine romantische Beziehung vorstellen.
Homosexualität lebe ich vorwiegend im Club und auf Parties aus. Mit Frauen ist Safer Sex ein wenig einfacher, weil Sperma nicht vorkommt und Fissuren selten sind. Trotzdem gibt es natürlich ein Risiko, wie immer bei Partnerwechsel und Kontakt mit Körperflüssigkeiten. Mit Männern die cruisen ist man aber auf einem ganz anderen Risikolevel.

Anfangs war ich auch unsicher, wie ich mein Verhalten einordnen oder nennen soll. Bisexuell und heteroromantisch passt mittlerweile für mich ganz gut, ist jedoch bestimmt nicht der Weisheit letzter Schluss. Aber wie gesagt, niemand soll sich gedrängt fühlen sich zu labeln.
*******el22 Mann
88 Beiträge
@*****a_S
Das kann natürlich eine mögliche Erklärung sein – gerade wenn jemand bestimmte Anteile seiner Sexualität lange stark trennt oder für sich selbst nicht so richtig einordnen kann.

Gleichzeitig wäre ich mit solchen Diagnosen aus der Ferne etwas vorsichtig. Aus ein paar Absätzen lässt sich schwer ableiten, ob es wirklich um verdrängte Bisexualität oder BDSM-Neigungen geht – oder ob der Reiz eher aus der Situation selbst entsteht (Anonymität, Tabubruch, Rollenwechsel etc.).

Gerade diese Trennung, die der TE beschreibt – romantisch und zärtlich mit Frauen, anonym und eher roh in einem anderen Kontext – kommt tatsächlich öfter vor, ohne dass Menschen ihre Orientierung grundsätzlich anders definieren würden.

Deshalb finde ich es spannender, erst einmal offen zu schauen, was genau den Reiz ausmacht: die Rolle, das Gefühl benutzt zu werden, die Anonymität oder vielleicht tatsächlich eine Seite der eigenen Sexualität, die im Alltag wenig Raum hat.

Und unabhängig davon bleibt Safer Sex natürlich ein wichtiges Thema – aber das beantwortet die ursprüngliche Frage nach dem „Warum“ eben nur am Rande.
****p35 Mann
10.248 Beiträge
Mein erster Impuls war auch sofort: Warum überhaupt nach dem Warum fragen, obendrein anstatt der viel wichtigeren Frage nach dem Wie?; wenn es einfach Spaß macht, dann muss das doch nicht anal-ysiert werden, wohl aber ist die Methodik des safersex zu integrieren ratsam.

Werter TE, ich finde Dein Bedürfnis nach Benutztwerden nicht krankhaft oder gefährlich, wohl aber Deinen Umgang damit äußerst krankheitsgefährdend. Es gibt deutlich selbstverantwortlichere und zugleich würdigendere Settings, Deine Fantasien auszuleben, als sti-gefährliche Zufalls-Gang-Ficks im Pornokino. Was hältst Du denn zB von der Alternative, Dich von einer Dir vertrauten Person an so richtig ausgewählte BigDick-Zuchtbullen unter Vorlage deren Gesundheitszeugnisse (medizinisch gesichert!, wohl mindestens 1/2J) evtl sogar öffentlich versteigern zu lassen?

Deine Bedürfnisse müssen Dir ja nicht peinlich sein oder gerechtfertigt werden.
Eher darfst Du dazu stehen: Ich bin mir sicher, es gibt Loiz, die an so einer Show ihre wahre Freude hätten.
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