Ich bin seit Oktober 2025 in gynäkologischer Osteopathie da mein Orthopäde ehrlicher Weise sagte das er sich nicht auskennt.
Ich laufe seit Juni 2024 mit Steißbeinschmerzen rum. Dezember 24 MRT unauffällig und Tabletten halfen nicht. Weder Hausarzt oder Gynäkologe wussten Rat.
Ich kam dann auf die Idee das der Beckenboden am Steißbein ziehen könnte sowie auch die leichte GB-Senkung. So gab mir der Orthopäde ein Privatrezept zur gynäkologischer Osteopathie. Und bei meinem Gyn. erbettelte ich mir ein Pessar und eine hormonhaltige Creme.
Bei der Osteopathin wurde meine Körperhaltung analysiert, meine Beschwerden abgefragt, eine Anamnese erstellt. Danach entkleidete ich mich bis auf die Unterwäsche und legte mich auf die Behandlungsliege. Die Dame tastete Arme, Beine ab und bewegte diese. Auch triggerte bei der ersten Sitzung meinen Beckenboden mit speziellen Handgriffen von außen. Was sehr interessante Empfindungen am Gesäß hervorrief wie klopfen.
Ich hatte keine aktiven Bewegungen gemacht und trotzdem am nächsten Tag Muskelkater.
Die nächste Sitzung, 4 Wochen später, ähnliche körperliche Behandlung und mit meinen Einverständnis wurde mein Beckenboden vaginal getriggert.
So fand die Osteopathin heraus das mein Beckenboden verspannt ist und wie ich schon vermutete dadurch am Steißbein zerrt. Die leichte GB-Senkung zieht zusätzlich an allem.
Bis jetzt war ich 4 Mal bei ihr und kann sagen das mir die gynäkologische Osteopathie in meinem Fall geholfen hat. Ich bin nahezu schmerzfrei und muss nicht mehr überlegen wie kann ich sitzen.
Ich hatte zuvor auch noch nie von gynäkologischer Osteopathie gehört. Ich bin sehr froh diese Erfahrung gemacht zu haben zumal sie mir noch einige Tipps mit auf den Weg gegeben hat meinen Körper besser zu verstehen. In der Schulmedizin wird sich nicht die Zeit genommen Zusammenhänge zu erklären.
