Hallo Joachim,
das ist mal ein spannendes und emotionales Thema, was wichtig ist.
Leider ist die HIV Erkrankung, auch wenn sie immer noch aktuell ist ein wenig in den Hintergrund geraten.
Zum Glück ist die midizin hier inzwischen so weit, dass ein HIV positiv Test nicht mehr ein "Todesurteil" bedeutet, sondern mann mit dieser Virus infizierung sehr lange leben kann.
Mir wäre es wichtig, wenn eine solche Infektion offen und ehrlich kommuniziert wird.
Da ich mich mit dem Thema auseinander gesetzt habe, kann ich gewisse Dinge und Zusammenhänge abschätzen.
Leider ist das Wissen um die HIV Erkrankung in den Hintergrund gerückt und es gibt nach wie vor viele Vorurteile. Da kann es passieren, wenn man offen mit der Erkrankung umgeht, dass einem Ablehnung entgegenschlägt.
Damit muss Man lernen "Umzugehen"
Aufgrund meiner persönlichen Lebenssituation, und die Verantwortung, die ich dadurch trage, würde ich mich nicht auf intime Beziehungen einlassen, wenn ich jemand Neues kennen lerne.
Das heißt für mich jedoch nicht, dass ich diesen Mitmensch nicht wertschätzen kann, oder ich Ihn aufgrund der Erkrankung ablehne.
Auch wenn es inzwischen gute Medikamente gegen das Virus gibt, und bei richtiger medikamentöser Einstellung das Risiko einer Übertragung gering ist, müsste ich mein gegenüber schon sehr gut kennen, um mich da auf etwas "einzulassen"
Und für mich ist da eine klare Kommuikation wichtig.
Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass wenn die Diagnose kommt "HIV Positiv" dass dann jede Menge Emotionen und Gedanken bei sich selbst, aber auch bei Freunden, Bekanen und PArtner oder PArtnerin aufkommen. Da wird es eine "bunte Mischung" von Reaktionen geben.
Ich bin der Meinung, dass mit einem offenen Umgang bei einer solchen Erkrankung/ Infektion, was jetzt nicht bedeuten soll, dass man damit "hausieren" geht für sich und auch für andere neue Erfahrungen und Gedankenansätze findet.
Vermutlich ist es jedoch so, dass sich gute Freunde plötzlich abwenden, jedoch sich neue Freunde finden.