Mein Tipp für den Anfang wäre, sich nicht un den ganzen Mustern zu verlieren und den Fokus auf den Menschen im Seil zu haben.
Es gibt da wenige Prinzipien, nach denen alles aufgebaut ist - wie erzeugt man Reibung, wenn sich Seile überkreuzen und in welche Richtung laufen die dann weiter.
Nicht gleich mit komplexen Mustern und mehreren Seilen anfangen - Einseilfesselungen beschränken da schon von selbst, zu komplizierte Abläufe merken zu müssen und mehr zu schauen, was man mit Seil für Möglichkeiten hat...
Der Ropebottom Guide hat ein paar gute Informationen und ist als kostenlose PDF zu bekommen.
Haltet es simpel, experimentiert und redet miteinander, was es mit euch gemacht hat. Fesseltreffen und Workshops sind etwas, das ihr euch auch mal anschauen solltet, ob ihr zu den Leuten dort passt - Input und unterschiedliche Ansichten im Austausch helfen euch dabei einen eigenen Stil zu entwickeln oder ihr folgt einer bestimmten Ryu, wenn das euer Ding ist.
Bei der Frage, welches Seil man braucht, haben drei Leute vier Meinungen - gib für die ersten Seile nicht zu viel Geld aus - da kannst du bei Fesseltreffen auch mal schauen, was dir von dem gefällt, was andere so benutzen oder bei einem Workshop mal die Leihseile zu testen. Und wahrscheinlich wirst du eh irgendwann deine eigenen Rohseile finden und aufbereiten, wenn du tiefer in das Thema einsteigst...
Keep it super simpel - und Basics wiederholen, wiederholen und wiederholen.
Meine persönliche Ansicht ist da, dass Seil nebensächlich im Shibari ist - das ist nur der Anlass für mich, einen anderen Menschen zu berühren und das Kommunikationsmedium Stimmungen zu erzeugen..