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BDSM in Beziehungen - machen Gefühle einen Unterschied?

BDSM in Beziehungen - machen Gefühle einen Unterschied?
Hallo ihr Lieben,
ich bin seit ein paar Monaten in einer Beziehung. Mein Partner lernt und liebt ebenfalls BDSM, und wir erkunden vieles gemeinsam.

Vorher war ich immer in Clubs unterwegs, mit demselben Master, ohne Beziehung oder Gefühle. Damals konnte ich mich viel leichter fallen lassen und ganz in die Szenen eintauchen.

Jetzt habe ich oft Angst, meinem Partner zu viel zuzumuten, und schäme mich in manchen Situationen vor ihm. Das Gefühl, loszulassen, ist anders als früher – intensiver, emotionaler, aber auch vorsichtiger.

Mich interessiert, wie es euch damit geht:
Könnt ihr ohne fremde Doms leben?
Reicht euch das auf lange Sicht, oder vermisst ihr bestimmte Erfahrungen?

Es geht mir hier wirklich nur um Austausch, kein Interesse an Anfragen oder Kontakten. Mein Partner weiß alles und liest mit, wir reden sehr offen darüber.
Danke schon mal fürs Teilen eurer Erfahrungen!
*********paar Paar
39 Beiträge
Ich bin der weibliche Teil des Profils.
Für mich geht es überhaupt nicht ohne Gefühle.
Mich hat es noch nie interessiert.
Ich habe das einmal probiert. Das war wirklich eine halbe Sache.
Er der männliche Teil unseres Profiles konnte das sehr wohl ohne Gefühle also Sympathie musste halt sein, aber nicht mehr.
Jetzt mit Gefühl will ers nie wieder anders.
*****983 Frau
259 Beiträge
BDSM war für mich nur, "ausschließlich" in einer festen monogamen Beziehung möglich.
Niemals mit einem Fremden!!
****ni Mann
2.947 Beiträge
JOY-Angels 
Ich glaube jeder Mensch muss hier den eigenen Weg finden. Mit meiner Frau lebe ich gar keinen BDSM aus, weil sie damit so gar nichts anfangen kann. Schon vor ca. 12 Jahren kam es von ihr aus, dass ich mich doch hier im Joy nach einer Frau umschauen soll, die zu meiner Neigung passt.

Dies habe ich damals auch gemacht, ich habe seinerzeit viele Erfahrungen gesammelt, Sessions gehabt, habe dann aber irgendwann ganz klar festgestellt, dass für mich persönlich BDSM nur mit Gefühlen funktioniert. Ich will nicht werten (wie gesagt, jeder muss den eigenen Weg finden), aber für mich ist BDSM viel mehr als die "üblichen" Dinge wie schlagen, fixieren, demütigen, quälen oder eben all das. BDSM bedeutet für mich vor allen Dingen viel Tiefe, Nähe und Zuneigung - und ganz besonders auch eine sehr verletzliche Offenheit, die weiter gehen kann als in einer "normalen" Beziehung.

Aus dem Grund möchte ich D/s nur noch in einer festen Bindung (also auch einer Beziehung ähnlich und nicht rein auf die Session fokussiert) ausleben, denn nur da bekomme ich das, was ich wirklich brauche. Mit meiner Frau könnte ich all das nicht, denn D/s gibt ihr nichts und ich brauche zwingend auch das "Feedback" meiner Sub, dass sie es genau so braucht, wenn ich mich auf die Art um sie kümmere, sie führe und dergleichen.

Wenn beide beteiligten Personen D/s auf diese Art fühlen können, können Gefühle, Nähe & Co. all das maximal bereichern. Sollten Gefühle aber dafür sorgen, dass man sich nicht mehr fallen lassen kann, dann funktioniert dies natürlich nicht. Aus dem Grund - wie eingangs gesagt: jeder Mensch muss den eigenen Weg finden (inkl. passenden Partner), der sich gut und richtig anfühlt. Es gibt beim BDSM keine vorgegebenen Wege - es ist immer das richtig, was sich für alle Beteiligten gut anfühlt (sofern man natürlich keinen anderen Menschen schadet, klar).

Ich drücke ich euch die Daumen, dass ihr euren Weg findet. Ganz wichtig hierbei: reden, reden und nochmals reden - und zwar absolut offen über Ängste, Bedürfnisse und ohne Vorwürfe, all das in einer ruhigen Umgebung und dann findet ihr bestimmt den Weg, der für EUCH passt. *g*
*******dSex Paar
411 Beiträge
In einer emotionalen Beziehung ist es definitiv anders! Manches fällt schwerer und bleibt es auch, egal wie viel man miteinander redet. Anderes wird aber überhaupt erst durch die emotionale Beziehung möglich. Gemeinsam als Paar die Extremsituation BDSM zu durchleben, verbindet auf einer ganz anderen Ebene und bringt einen als Paar idealerweise noch viel enger zusammen! Zumindest ging es uns so.
****100 Mann
3.866 Beiträge
Meine Erfahrung ist, SM lässt sich nicht optimal praktizieren, wenn liebe im Spiel ist- man ist mental nicht so frei...Ich praktiziere das nur mit Menschen maximal in Freundschaft + *zwinker*
********rmal Mann
680 Beiträge
Zitat von *****983:
BDSM war für mich nur, "ausschließlich" in einer festen monogamen Beziehung möglich.
Niemals mit einem Fremden!!

Mich hat immer genau das Gegenteil am meisten gekickt.

Frauen die in anderen Beziehungen waren und sich primär zum BDSM mit mir trafen.
**********us_66 Mann
310 Beiträge
Für mich gehören Gefühle, Vertrauen und Tiefe dazu.
Das, was ich mit meiner Sub mache, würde sie in einem anderen Kontext nie zulassen.
Die Gefühle haben sich in den Jahren, die wir zusammen sind, immer weiter verstärkt, das Vertrauen ist gewachsen, und dadurch entsteht beim Spiel immer mehr Tiefe.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei einem ständigen Partnerwechsel so viel Vertrauen herrscht.
Das wäre mir dann wiederum zu oberflächlich.

Doch ich denke auch, dass es jeder für sich entscheiden muss.

In diesem Sinne, einen schönen Sonntag.
****ida Frau
1.711 Beiträge
Nein, ich brauche für BDSM keine tiefen, monogam empfundenen Gefühle. Ich lebe aber auch nicht monogam. Es ist total personenabhängig, wie es letztlich „ist“.
Ich kann ohne starke Gefühle mehr abgeben, mich mehr auf Schmerzen (SM) konzentrieren. Bei starken Gefühlen wie bei meinem Dom ist das DS viel stärker, ich möchte mehr gefallen, mehr richtig machen. Es ist psychisch viel mehr möglich, weil die Beziehung eine andere ist. Die Qualität des BDSM ist je nach Mensch sehr unterschiedlich.
Ich würde nie sagen, es sei nur mit starken Gefühlen in monogamer Beziehung möglich, das stimmt für mich nicht.
*******lane Mann
135 Beiträge
Also ich hatte bisher sowohl als auch. Muss aber sagen dass ich es mit Gefühlen noch mal wesentlich intensiver finde und man damit eine ganz andere Ebene und Verbundenheit hat. Ich würde also eine richtige Beziehung jederzeit einer Spielbeziehung vorziehen.
*******e222 Frau
9.191 Beiträge
Und weg ist der TE - Profil gelöscht.
*******ssa Frau
5.999 Beiträge
BDSM in einer festen Beziehung erlebe ich als komplizierter im Sinne von verkopfter weil man eben auch immer etwas mit in den Alltag nimmt - aber auch als mit mehr Verantwortung: achtsamerer Umgang mit dem "danach".
*******el22 Mann
59 Beiträge
Hallo 😊

Ich finde deine Frage sehr spannend – und auch total nachvollziehbar. Ich glaube schon, dass Gefühle einen großen Unterschied machen.

In einer Club- oder Spielbeziehung ist der Rahmen oft klarer abgesteckt. Man taucht für eine Szene ein, es gibt weniger Alltagsverflechtung, weniger emotionale Verletzlichkeit im Hintergrund. In einer Partnerschaft dagegen hängt viel mehr dran – Vertrauen, Bindung, Zukunft, Alltag. Das macht BDSM intensiver, aber auch verletzlicher.
Dass du dich jetzt vorsichtiger fühlst oder Angst hast, „zu viel“ zu sein, finde ich absolut verständlich. In einer Beziehung zeigt man ja nicht nur seine Lust, sondern auch seine Unsicherheiten. Das Loslassen fühlt sich anders an, weil mehr auf dem Spiel steht – aber genau das kann langfristig auch eine tiefere Qualität bekommen.

Zur Frage nach fremden Doms: Ich persönlich glaube, dass das sehr individuell ist. Manche Menschen brauchen die Abwechslung, den klar getrennten Spielrahmen oder bestimmte Dynamiken, die sie in der Beziehung nicht leben möchten oder können. Andere finden gerade in der festen Partnerschaft die größte Erfüllung, weil Vertrauen und emotionale Nähe das Spiel auf eine ganz andere Ebene heben.

Entscheidend ist aus meiner Sicht nicht „reicht das auf lange Sicht?“, sondern: Redet ihr ehrlich darüber, was euch wichtig ist? Könnt ihr Wünsche äußern, ohne Angst zu haben, den anderen zu überfordern? Wenn ihr offen miteinander seid – und so klingt es ja – dann habt ihr eine sehr stabile Basis.

Dass dein Partner mitliest und ihr offen darüber sprecht, finde ich übrigens ein starkes Zeichen. Das zeigt, dass es nicht um Heimlichkeiten geht, sondern um gemeinsames Wachstum.

Vielleicht ist es gar nicht ein „weniger loslassen können“, sondern ein anderes Loslassen – eins, das mehr Vertrauen und mehr Mut braucht. Und das darf ruhig Zeit brauchen.

Liebe Grüße 🌿
****ida Frau
1.711 Beiträge
@*******el22 Das Profil ist gelöscht. Aber vielleicht hilft der Beitrag ja anderen genauso gut 🙂👍
********iebe Mann
11.695 Beiträge
Ist wie beim Sex.

Manche heben sich für den einen und einzigen auf (oder die).
Manche brauchen zumindest etwas, das über rein körperliche Anziehung hinausgeht. Übereinstimmung, Gefühle, Commitment.
Und manche treiben es mit jeder und jedem.

Und so ist es beim BDSM auch.
********Pink Frau
18 Beiträge
Ich kann sagen, dass ich überhaupt nicht sexuell(!!!) dominant sein könnte, wenn ich mit meinem Mann nicht schon so lange in einer Beziehung wäre und es soooo viele Gefühle gäbe. Es hat sich so entwickelt mit der Zeit und ich für mich kann komplett ausschließen, jemals einen malesub als Spielpartner zu haben🙃. Domme sein will, kann und bin ich nur und ausschließlich für meinen Mann🤗.
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