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Was bereut ihr - was würdet ihr heute anders machen?

*****ide Mann
14 Beiträge
Themenersteller 
Was bereut ihr - was würdet ihr heute anders machen?
"Bereue nicht, was du gemacht hast, sondern was du nicht gemacht hast."

Letzte Nacht hatte ich einen dieser intensiven, sehr lebhaften Träume, die noch lange nachwirken. Und dieser Traum hat eine Vorgeschichte... Als schüchterner Teenager (wer mich heute kennt, weiß, dass Schüchternheit wirklich keine meiner Eigenschaften ist...) begegnete mir ein Schuljahr lang an jedem Donnerstagmorgen ein Mädchen. Ich wartete vor einem Klassenzimmer. Sie kam den Flur entlang, um dann ein Stockwerk höher zu gehen. Ein Schuljahr lang haben wir uns dabei angesehen. Mit der Zeit länger, intensiver und mit einem Lächeln. Wir haben nie ein Wort miteinander gesprochen und sind einander danach nie wieder begegnet, da sie wohl weggezogen war und die Schule gewechselt hatte.

In meinem Traum letzte Nacht sind wir einander begegnet, haben miteinander gesprochen, gelacht und uns gefragt, warum wir nie ein Wort miteinander gewechselt hatten, obwohl es damals doch eine gegenseitige Anziehung gab, die man in den Blicken gespürt hat.

Träume sind ja sehr oft symbolisch. Und ich habe beim darüber Nachdenken folgendes mitgenommen: Scheue dich nicht vor Mißerfolg. Halte mögliche Zurückweisungen privat und im Beruf aus. Denke daran, dass (meistens) nichts Schlimmes passiert, wenn du deine Komfortzone verlässt und ein Risiko eingehst. Wenn das Leben dir etwas präsentiert, das du willst, das dir wichtig ist, denke darüber nach, welchen Preis du bereit bist, zu zahlen, damit du es bekommst; denn manches hat einen Preis aber alles hat Konsequenzen. Und: möchtest du es wirklich irgendwann bereuen, dass du genau diese eine Sache nicht gemacht hast? Das Gefühl von Reue kann sehr mächtig sein. Aber: es ist auch wichtig, Reue in die Vergangenheit ziehen und dort zu belassen. Reue ist in die Vergangenheit gerichtet. Ich lasse die Reue, das Mädchen damals in der Schule nicht angesprochen zu haben, in der Vergangenheit zurück. Aber ich freue mich darüber, dass sie mir im Traum nochmals begegnet ist.

Was bereut ihr?
**********artin Mann
412 Beiträge
Nichts. Ich weiß ja nicht, wenn ich was anders gemacht hätte ob es besser oder schlechter gewesen wäre.
***en Mann
4.250 Beiträge
Einiges.
*********_677 Mann
398 Beiträge
Sicher gibt es Dinge, die man bereut und die man gerne anders gemacht hätte. Es bringt aber nichts, sich zu sehr damit zu beschäftigen. Die Summe unserer Entscheidungen macht uns aus und hätten wir nur eine Sache anders gemacht, wären wir heute an einer ganz anderen Stelle im Leben und ob das besser oder schlechter wäre, werden wir zum Glück nie erfahren. Man kann sich eine Zeit lang mit der Vergangenheit beschäftigen und auseinander setzen, sollte sich aber nicht darin verlieren. Der Blick gehört nach vorne gerichtet und das Leben findet in der Gegenwart statt. Somit bereue ich sicher einiges, will es aber nachträglich nicht geändert haben, da mir die Auswirkungen nicht bewusst sein können.
******una Frau
8.975 Beiträge
Reue ist wirklich ein sehr sinnloses Gefühl.

Lernen, etwas besser zu machen, OK..

Vielleicht hat ja auch eine Handlung, die man hinterher bedauert, etwas dann positives in Gang gesetzt.. wer weiß das schon..
******987 Frau
1.266 Beiträge
Wenn ich das, was ich gemacht habe nicht getan hätte... dann wäre ich jetzt nicht der Mensch, der ich heute bin und würde die Beziehung zu meinen Herzensmenschen nicht führen können.
Lebe glücklich in einer tollen liebevollen Triade.
Lg

Nachtrag: Die Abzocke von nem Versicherungsberater /Finanzberater hätte ich mir gern erspart
Aber auch aus dem habe ich auch gelernt
*****ide Mann
14 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *********_677:
Sicher gibt es Dinge, die man bereut und die man gerne anders gemacht hätte. Es bringt aber nichts, sich zu sehr damit zu beschäftigen. Die Summe unserer Entscheidungen macht uns aus und hätten wir nur eine Sache anders gemacht, wären wir heute an einer ganz anderen Stelle im Leben und ob das besser oder schlechter wäre, werden wir zum Glück nie erfahren. Man kann sich eine Zeit lang mit der Vergangenheit beschäftigen und auseinander setzen, sollte sich aber nicht darin verlieren. Der Blick gehört nach vorne gerichtet und das Leben findet in der Gegenwart statt. Somit bereue ich sicher einiges, will es aber nachträglich nicht geändert haben, da mir die Auswirkungen nicht bewusst sein können.

Daher ist mir auch der Schluss meines Beitrags wichtig: Reue ist vergangenheitsgerichtet. Dort soll man sie belassen.
****ody Mann
15.747 Beiträge
Ich bereue, mehrmals Ja und Amen gesagt zu haben und nachher eine irre Suppe auszulöffeln hatte.
****ot2 Mann
12.477 Beiträge
Zitat von ****ody:
Ich bereue, mehrmals Ja und Amen gesagt zu haben.

Einen ähnlichen Gedanken hatte ich beim der Überschrift des threads auch.

Um des lieben Frieden willens hat man sich nicht gewehrt, nicht gekämpft...
*****ide Mann
14 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ******una:
Reue ist wirklich ein sehr sinnloses Gefühl.

Lernen, etwas besser zu machen, OK..

Vielleicht hat ja auch eine Handlung, die man hinterher bedauert, etwas dann positives in Gang gesetzt.. wer weiß das schon..

Ich habe mal vor 9/11 bedauert, dass mich ein Unternehmen im New Yorks World Trade Center nicht zu einem Jobinterview eingeladen hat. Zu meinem großen Glück.
**********ler73 Mann
58 Beiträge
Zitat von ******987:
Wenn ich das, was ich gemacht habe nicht getan hätte... dann wäre ich jetzt nicht der Mensch, der ich heute bin und würde die Beziehung zu meinen Herzensmenschen nicht führen können.
Lebe glücklich in einer tollen liebevollen Triade.
Lg

Nachtrag: Die Abzocke von nem Versicherungsberater /Finanzberater hätte ich mir gern erspart
Aber auch aus dem habe ich auch gelernt
Dem ist bis auf meiner Absolut 100%igen Zustimmung, überhaupt gar nichts hinzuzufügen...
Und ohne der Freude deiner Bekanntschaft und dich jemals kennengelernt zu haben, will ich dir bestätigen: du bist genau SO, eine wundervolle Frau...
*******thoa Mann
311 Beiträge
Keine Reue zu empfinden bedeutet entweder die radikale Akzeptanz oder einen blinden Fleck zu haben. Wahrscheinlicher ist es, irgendwann den nicht gesehenen blinden Fleck zu bereuen.
*******dtWe Mann
744 Beiträge
Wer Reue über eine falsche Entscheidung empfindet, sollte dran denken, dass er nicht weiß, ob es wirklich besser gewesen wäre.

Ich empfehle "Die Mitternachtsbibliothek" von Matt Haig.
*******Punk Frau
8.320 Beiträge
Ich bereue nichts in meinem Leben.
********1979 Frau
2.096 Beiträge
Ich bereue ebenfalls nichts.

Habe Fehler gemacht und daraus gelernt, aber bereuen? Nö.

Manchmal ärgert es mich,
dass ich manche Personen nicht eher aus meinem Leben geschmissen habe
dass ich früher zu viel nachgedacht habe und zu vernünftig agiert habe
dass ich manches nicht ausprobiert habe in jungen Jahren und es jetzt größtenteils nachhole

Macht aber alles nichts. Es ist ja nicht zu spät für irgendwas *zwinker*
********1277 Mann
292 Beiträge
Ich habe viele Fehler in meinem Leben gemacht und vieles nicht ganz richtig. Aber ich bereue nichts davon. Ohne das wäre ich nicht der Mensch von heute und hätte keine Möglichkeit gehabt daraus zu lernen.
******a67 Frau
229 Beiträge
Ich bereue daß ich einen Mann nicht sehr viel früher abgeschossen habe...und zuviel akzeptiert habe.
Ändern kann ich es nicht aber es war mir eine sehr wertvolle Lehre....wird sicher nicht mehr passieren.
******ler Paar
134 Beiträge
Nach all den ernsthaften Beiträgen hier nun eine Jugendsünde, die ich später sehr bereut habe und liebengern heute anders machen würde.


Mit 16 an der Abendschule während meiner Lehrzeit schmachtete ich lange meine nächste Liebe Iris an, sie war 2 oder 3 Jahre älter ich schmachtete sie an und wir verstanden uns gut. Irgendwann lud sie mich in ihr liberales Elternhaus ein, wo eigentlich Kuscheln angesagt war. Der Vater, ein bekannter Medizin-Prof. dem auch das Mehrfamilienhaus in denen sie in der Innenstadt direkt neben dem anrüchigen Puff gehörte, nahm mich erst einmal zur Seite, um mir im Dachgeschoss seine Studierwohnung zu zeigen. Besondere Freude hatte er wohl daran, meine Distanziertheit zu sehen, als er aus dem Kühlschrank die offenen Petrischalen mit den Tripper- Syphilis- und anderen gruseligen Bakterien unter die Nase hielt. Welch eine Einstimmung auf einen gemeinsamen Abend in ihrem Zimmer. Zu allem Unglück kam hinzu, dass weder sie noch ich an eine Lümmeltüte gedacht hatten (sie aber wusste, es kann nichts passieren und wollte ohne), aber mein prägender Stiefvater hatte mir eingebläut, Junge, wenn Du zum Mädchen gehst, vergiss das Gummi nicht, Mädchen wollen nur das eine, Dir ein Kind machen und dann geheiratet werden. Derart vorbereitet waren wir beide nackt, nur ich wollte meine Unterhose nicht ausziehen, sie war total feucht vorn und ich rubbelte immer an ihrem Eingang zum Paradies, es steigerte zwar die Spannung, aber ohne beidseitige Entspannung fehlt das Vergnügen.

Sie servierte mich zum meinem großen Kummer dann ab (sie mochte mich zwar) und hat sich wohl gedacht, "Junge Du musst erst einmal auf die Weide", dann kannst Du mal wiederkommen (so oder so). Es kam leider nie mehr dazu.

Schade das sich die Zeit nicht zurückdrehen lässt 😪.
****_62 Mann
962 Beiträge
Der Mensch der man heute ist bildet die Summe seiner Lebenserfahrungen ab.

Auf seinem Weg zum heutigen Ich dürfte so ziemlich jeder den einen oder anderen Fehler gemacht haben. Meist aus...
• Unwissenheit
• der Uneinsichtigkeit Bauchgefühl bzw. seinem siebten Sinn im richtigen Moment Vertrauen schenken zu müssen, oder
• aus Angst vor dem damit verbundenen Schmerz wichtige und letztlich unbedingt nötige Entscheidungen lieber auf die lange Bank zu schieben statt sie sofort zu treffen.
Doch auch diese Fehler und Versäumnisse sind und waren wichtig für die individuelle Weiterentwicklung. Lehren fürs Leben.

Insofern habe ich die eine oder andere Fehlentscheidung zumindest temporär durchaus bereut, kann aber heute gut damit umgehen. Denn wer sagt dass es ohne solche Fehleinschätzungen letztlich besser gekommen wäre?

Eine Antwort gibt dieser Film, den ich allen die ihn noch nicht kennen bei dieser Gelegenheit empfehlen möchte:

*******thoa Mann
311 Beiträge
@******ler

... was genau bereust du daran? Und was genau würdest du in der Situation von damals heute anders machen?
*****a_S Mann
10.370 Beiträge
Mit dem Bereuen, dass man etwas hätte anders machen sollen, ist es so eine Sache: Bei kleinen Entscheidungen, die man auch hätte anders treffen können, ist das leicht. Man weiß im Nachhinein, dass die Entscheidung sich als falsch herausgestellt hat, und wünscht sich, man hätte das andere gemacht.

Schwieriger ist es bei den großen Entscheidungen, die man nicht einmal, sondern im Grunde mehrfach getroffen hat, bzw. bei der Entscheidung geblieben ist. Hier weiß man zudem nicht so recht, was dann anders gelaufen wäre, weil es viel gewesen wäre, und das Problem ist zudem, dass man es damals ja offenbar nicht anders machen konnte, weil man es sonst gemacht hätte.

Ich verstehe aber die Idee insofern: Was würde ich meinem jüngeren Ich raten? Und was rate ich jüngeren Leuten, die so ähnlich sind wie ich und in ähnlichen Situationen sind, wie ich damals war. Dazu kann man ja durchaus mal was sagen - hier mein Joyclub-Kontext-Content:

Ich würde mir raten, als BDSMer und Fetischist nicht jahrelang trotzig dabei zu bleiben, mich in einer Mittelstadt immer wieder erst in Frauen zu verlieben und dann zu hoffen, dass BDSM und Fetisch klappen kann. Sondern so konsequent zu sein, möglichst schnell in eine Großstadt zu ziehen und dort nur noch in der Szene zu daten.
*******iron Mann
9.986 Beiträge
JOY-Angels 
Ich habe bereue, mit einer bestimmten Frau Schluss gemacht zu haben.
********rmal Mann
650 Beiträge
Was ich bereue?

Mich während meiner Pubertät arg der Bildung verschlossen zu haben und das versäumte nicht wirklich wieder nachgeholt habe.
*******ust Paar
6.198 Beiträge
ich wäre repekt- und liebevoller mit meiner Mutter umgegangen...

ich berue bis heute
einen Mitschüler wirklich übelst (mit-)gemobbt zu haben.
(Ich konnte ihn ca 20 Jahre später um Verzeihung bitte...)
*******thoa Mann
311 Beiträge
Ich bereue, versucht zu haben, mich anzupassen. Das brachte mir eine Runde Neuroleptika ein, und erst die neuroplastische Reorganisation nach einem Schlaganfall ermöglichte es mir, wieder klar zu denken.
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