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Blutspenden - Eure Erfahrungen?

*******77GR Mann
139 Beiträge
Themenersteller 
Blutspenden - Eure Erfahrungen?
Hey zusammen
Ich war gestern am 16.02.26 spontan einfach mal Blutspenden!
Es gibt immer wieder Blutspendenaktionen in der Aula.

Nun meine Frage:
Ab wann habe ich wieder genug Blut für einen Ständer?
🤣🤣😂😂 nur Spaß die Frage!

Aber jetzt im Ernst: Habt ihr Erfahrungen nach dem Blutspenden?
Gibt's irgend ein unterschied?
Auch wenn nicht so viel gezapft wird!😉
Bin nur ein wenig neugierig!
********etal Paar
1.741 Beiträge
Zitat von *******77GR:
Aber jetzt im Ernst: Habt ihr Erfahrungen nach dem Blutspenden?
Gibt's irgend ein unterschied?
Auch wenn nicht so viel gezapft wird!😉
Bin nur ein wenig neugierig!
Na klar haben wir Erfahrung im Blutspenden.
Deine anderen Fragen sind ein bisschen wirr🤔

Interessant ist, was es hinterher zu Essen gibt, von Mettbrötchen bis Currywurst Pommes schon alles gehabt 😉
********1277 Mann
304 Beiträge
Meine Erfahrung mit Blutspenden: Ich hatte danach ein paar Wochen kein Nasenbluten mehr und kein Kopfweh. Mein Blut wollen sie jedoch nicht mehr, seit meiner Nierenentzündung.
Zuletzt (vor 18 Jahren) gab es danach Kaffee und Kuchen oder einen Meterstab. Ich entschloss mich immer für den Kaffee.
Wenn ich mir vorstelle, dass eine Blutkonserve (330ml) eine Klinik zwischen 95€ und 130€ kostet ist ein Mettbrötchen oder eine Currywurst für den Spender, genauso frech wie das Snickers, das es vom Pfaffen gab. Zugegeben die Labore und Logistiker halten auch die Hand auf, aber solange es noch genug Spender gibt, die für ein Mettbrötchen den Arm hinhalten, werden sich Monoplisten wie das DRK darüber Querfinanzieren.
*****lub Frau
1.308 Beiträge
Zitat von *******thoa:
Wenn ich mir vorstelle, dass eine Blutkonserve (330ml) eine Klinik zwischen 95€ und 130€ kostet ist ein Mettbrötchen oder eine Currywurst für den Spender, genauso frech wie das Snickers, das es vom Pfaffen gab. Zugegeben die Labore und Logistiker halten auch die Hand auf, aber solange es noch genug Spender gibt, die für ein Mettbrötchen den Arm hinhalten, werden sich Monoplisten wie das DRK darüber Querfinanzieren.

vgl. § 10 TFG - eine Spende soll unentgeltlich erfolgen
...wenn ich mir vorstelle, welches Gelichter zur Spende erscheinen würde, wenns dafür auch noch richtig Kohle gäbe, find ichs dann doch ganz gut so wie es ist.

Ich spende allerdings auch bei einem universitären Blutspendedienst, der im Wesentlichen nur den Bedarf fürs eigene Krankenhaus abdeckt.
Das die (Voll-)Blutspende im Wesentlichen beim DRK und bei der Haema monopolisiert ist und nur noch wenige Krankenhaus-gebundene Institute existieren, hat ja seine Ursache unter anderem auch in der starken Regulierung (Herstellungserlaubnis, Zulassung etc. pp.). Das können kleine Institute schlicht nicht leisten bzw. ist der Kauf der Konserven beim DRK dann immer noch billiger, als selbst den Aufwand für die Konservenherstellung zu betreiben. Und da Krankenhäuser ja mit Gewinnerzielungsabsicht und nicht als Hobby betrieben werden....
*******77GR Mann
139 Beiträge
Themenersteller 
Es hätte feine belegte Brötchen gegeben. Aber ich war wegen dem Blut dort nicht zum Essen!
Cool war aber das ich sehr viele gekannt habe! 😉
Mein fazit: Ich gehe wieder!😊
******_73 Mann
4.712 Beiträge
Zitat von *******thoa:
Wenn ich mir vorstelle, dass eine Blutkonserve (330ml) eine Klinik zwischen 95€ und 130€ kostet ist ein Mettbrötchen oder eine Currywurst für den Spender, genauso frech wie das Snickers, das es vom Pfaffen gab. Zugegeben die Labore und Logistiker halten auch die Hand auf, aber solange es noch genug Spender gibt, die für ein Mettbrötchen den Arm hinhalten, werden sich Monoplisten wie das DRK darüber Querfinanzieren.

Und?
Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn ich das örtliche Rote Kreuz unterstütze, und letztlich auch dafür sorge, dass Blutkonserven zur Verfügung stehen, wenn sie benötigt werden.
Hinzu kommt noch meine Bequemlichkeit, das sind ca. 250m von meiner Arbeit aus, wenn die da Blutspenden abnehmen.

Mein Problem ist, dass bei mir in ca. 30% der Fälle der Kreislauf danach in den Keller rauscht. Das nervt einfach, ist aber nicht schlimm.
*******nna Frau
1.173 Beiträge
Es gibt da einen sehr lustigen Sketch zum Thema Blutspende in Schottland: "you won't have an empty arm...nor an empty anything.....!" (-->
). Leider nur auf schottisch verfügbar ...

Zu Studienzeiten sind meine Freundin und ich regelmäßig spenden gegangen, gab Frühstück, Tüte Chips, Flasche Wein, damit haben wir dann Party gemacht.

Die letzten 10 Male habe ich direkt bei der einer Klinik angeschlossenen Blutbank gespendet, die waren sehr bemüht um mich (sehr seltene Blutgruppe, aber "eigentlich" zu niedriger Blutdruck und Untergewicht).

Aufgehört habe ich, als zu den Kreislaufprobs auch noch länger andauernde Kopfschmerzen kamen und mein BBF (Mediziner) meinte, ich solle die Karriere besser an den Nagel hängen und andere vorlassen.
*****794 Paar
93 Beiträge
Regelmäßig spenden ist für den eigenen Körper so ziemlich das Beste, was man machen kann.
Hinzu kommt, dass das Blut untersucht wird und Auffälligkeiten bei dir gemeldet werden.

Neben den positiven Aspekten, hilft man eventuell auch. Da man zu den Menschen aber keinen Kontakt hat, geht das Gewicht hinter diesem Punkt verloren.

Danach gibt es ordentliches Frühstück.
Die 25€ nimmt man auch gerne mit.
(Ja, ohne Entschädigung würde es auch kein Blut geben. Wenn andere damit wirtschaften, dann muss zumindest etwas zurückkommen)

Vor, während und nach der Spende ist immer alles super.
Allerdings nehmen wir uns dann auch nichts weiter vor, denn körperliche Aktivität wird nicht gut angenommen - Sex ist also raus.

Am nächsten Tag ist dann alles wieder wie neu.
Dann geht es im Idealfall nach 2 Monaten (oder 3 für Frauen) wieder von vorne los.
****769 Frau
3.067 Beiträge
Ein Bekannter von mir geht Blut spenden.
Er hatte immer einen Rossmann-Gutschein bekommen, glaube 10 Euro.
Ich sage nur 'Gib immer 100%. Außer du gehst Blut spenden..dann eher nicht!' 😅
**********hen70 Frau
15.450 Beiträge
Wenn es terminlich passt, nehm ich die DRK Spendentermine wahr. Getränk und Imbiss sind übrigens nicht zum Amüsement, sondern damit der Kreislauf hoffentlich nicht so abrauscht wie einige hier beschreiben.
Bisher ging's mir danach immer gut. Grössere sportliche Aktivitäten würde ich im direkten Anschluss aber nicht gerade einplanen.
***19 Paar
131 Beiträge
Wir haben uns nach dem Blutspenden noch nie anders gefühlt wie zuvor.
Sie mochte es nach dem Spenden auf der Liege noch ein wenig zu ruhen.
Anschließend das Miteinander mit den Anderen bei einer kleinen Brotzeit war immer wieder schön.
*****lub Frau
1.308 Beiträge
Zitat von *******nna:
sehr seltene Blutgruppe

Die Seltenheit einer Blutgruppe qualifiziert nicht zum idealen Spender.
AB-pos. ist zum Beispiel etwas weniger häufig als 0-neg.
Als Mensch mit der Blutgruppe AB, Rhesus positiv wäre man Universalempfänger (könnte also jedes Blut bekommen, aber eben nur für Menschen, die ebenfalls AB-pos. sind, spenden), als Mensch mit Blutgruppe 0, Rhesus negativ ist man Universalspender (könnte also für jeden spenden, aber selbst nur 0-neg. bekommen).
Die Verteilung der Blutgruppen ist aber grundsätzlich auf der Empfängerseite genau so, wie auf der Spenderseite. Häufige Blutgruppen werden auch häufig benötigt und müssen demnach häufig gespendet werden.
Die herausragende Bedeutung der 0-neg.-Spender erklärt sich nicht durch ihre relative Seltenheit, sondern durch ihre Kompatibilität. Und auch das ist ein Grund, warum große Blutdepots (eben zum Beispiel vom DRK geführt) einfach Sinn ergeben, weil dort entsprechend gewälzt und verteilt werden und die passende Konserve gewählt werden kann. 0-neg. ist dann eben die ultima ratio, wenn nichts passendes vorhanden wäre.
******l82 Mann
2.656 Beiträge
Ich spende auch, unregelmäßig.
Ich sollte öfter gehen, das ist gut für den Blutdruck.
Ich spende Blut bisher nur im Zusammenhang mit Schweiß und Tränen, dann aber aus Nächstenliebe für Menschen, die ich kenne und ohne Erwartung einer Gegenleistung.
*******1976 Mann
163 Beiträge
Ich war früher regelmäßig Blutspenden. Vor allem in der Studentenzeit war das leibliche Wohl nach der Blutspende immer sehr willkommen *zwinker*
In der Zwischenzeit habe ich mir auch schon wieder einen kleinen Teil zurückgeholt.
Mittlerweile darf ich leider nicht mehr Blutspenden, daher bin ich da raus.
Ich fand sogar, dass ich mich die Tage nach dem Blutspenden sogar immer frischer und agiler gefunden habe. Sportliche Aktivitäten habe ich am selben Tag immer vermieden, ob es jedoch auch Enthaltsamkeit danach gab, kann ich nicht sagen. Zumindest nicht bewusst…. xD
Sofern man kein Riesenteil hat, glaube ich, dass der Blutverlust keine Einschränkung bzgl. Ständer hat. Ich hätte ja gesagt Probier es einfach aus. Kannst dem Partner /der Partnerin ja ansonsten hinterher immernoch das Kompliment machen, dass Du diesmal vom Sex mit ihm/ihr total benommen warst xD
*******nge Mann
424 Beiträge
4x im Jahr darf ich. Maximal bis zum 70ten. Ich habe bereits Alters-Tremor in den Händen. Weswegen ich mir über Erektionsprobleme nach dem Blutspenden keine Gedanken machen muss. Einfach Hand an Glied halten oder einlegen: sssst, sssssst, sssssst, fertig. Blutstau oder -verlust spielt bei mir keine Rolle mehr.
*******fter Mann
1.355 Beiträge
Ich war in jüngeren Jahren regelmäßig Blut spenden. Bis eines Tages ich mir das vorletzte lappige Brötchen nehmen durfte, aber kein Getränk erhalten habe. Als ich im Bus nach vorne gegangen bin, um nachzufragen, war niemand mehr da. Also bin ich 15-20 Minuten später, im Hochsommer, mit Durst und Kreislaufproblemen nach Hause gegangen, d.h. eher getorkelt. Danach habe ich es dann sein lassen.
*******tor Mann
215 Beiträge
24 Stunden: Die verlorene Flüssigkeit (Plasma) ist bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr wieder aufgefüllt. Empfehlungen raten dazu, in diesem Zeitraum auf Alkohol und starke körperliche Anstrengung zu verzichten. *zwinker*
****n27 Frau
2.423 Beiträge
Bin leider wegen einer chronischen Erkrankung raus und darf nicht spenden.

Im Bekanntenkreis geht jemand 4 - 6 mal im Jahr. Sein Tip: Vorher genügend alkohol- und coffeinfreie Flüssigkeit trinken, den Tag hinterher auch großzügig Volumen mit Flüssigkeit auffüllen und es nicht mit körperlichen Aktivitäten übertreiben.

Hier gibt es von einer Brauerei im Landkreis ein 2er Pack Bier (kann man jetzt drüber denken wie man will) oder eine Wurstsemmel.
********8081 Paar
4 Beiträge
Ich (die Sie) war in meinem Leben bis jetzt 23x Blutspenden. Jede Blutspende habe ich sehr gut vertragen.

Mittlerweile gehe ich aber nur noch selten, da ich wegen Eisenmangel inzwischen selber mein Blut benötige. Esse zwar gerne und regelmäßig Fleisch, aber als Frau verliert man einfach schon jeden Monat wegen der Periode Blut.

War letztes Jahr nach sehr langer Zeit mal wieder, mir ist aufgefallen, das sich auch die Fragen etwas verändert haben. Zum Beispiel muss man bestätigen, das man mit nicht mehr als 2 Personen Sex hat.
*****d31 Frau
141 Beiträge
Bisher durfte ich wegen einem Medikament nicht.
Die Aussagen dazu waren auch etwas widersprüchlich und unklar.
Hatte dort mal angerufen und sie wussten es zwar nicht eindeutig, aber haben dann sehr schnell abgelehnt.

Jetzt brauch ich es glücklichweiser schon seit längerer Zeit nicht mehr.
Deshalb ist in 2 Wochen mein erster Termin zum Spenden.

Bin auch ein Nuller, aber meinen Rhesusfaktor kenn ich noch nicht.

Die kostenlosen STI Tests dazu sind ja auch ganz praktisch.
Mit meinem Bezahltest dazu für die resltichen Sachen, hab ich dann eigentlich auch alles abgedeckt.
Bin auf jeden Fall schon gespannt.

@********8081 äh Danke fürs Erinnern. *top*
An Eisen hab ich gar nicht mehr gedacht.
Bei mir ist es zum Glück nicht extrem, aber ich werd in der Zeit lieber auch ein bisschen mit Nahrungsergänzung pimpen.
*******77GR Mann
139 Beiträge
Themenersteller 
Booaaah, hätte nicht gedacht das dieses Thema so läuft! 😊 freut mich sehr!
Ich werde jetzt wohl regelmässig Spenden gehen. Will aber nichts dafür! Irgendwie ist es für mich schön so zu helfen und meinen beitrag zu leisten mal jemandem gutes zu tun! Und vielleicht jemandem das Leben retten! Auch wenn ich das nie erfahren werde!
****53 Mann
1.530 Beiträge
Zur Zeit bin ich wegen Krankheit zurückgestellt beim
Blutspenden.
Nach der OP sollte es eigentlich behoben sein und
dann werde ich die Termine auch wieder wahrnehmen.

Für mich bedeutet Blutspenden eine Tat, die ich gerne ableiste.
Ich habe etwas, was für einen anderen Menschen wichtig ist, sogar überlebenswichtig.

Das Essen und Trinken danach dient dem eigenen Aufbau, nicht der Entlohnung, so sehe ich das.
Und wenn der Blutspendedienst damit Geld machen kann, dann kann er auch die Spenden weiter durchführen. Bereichern nenne ich das nicht.

Mein Beutelchen fülle ich meist relativ schnell, habe aber danach keinerlei Probleme.
Ich gebe aber auch immer nur den linken Arm, bin Rechtshänder.
Komplikationen bisher keine, bei 125 Spenden.

Auch der Aspekt des Testens ist ja nicht von der Hand zu weisen.
Bei Auffälligkeiten wird der Spender benachrichtigt.

Ich spende gerne Blut, auch für mich, denn es gibt mir das Gefühl, Gutes getan zu haben.
******l82 Mann
2.656 Beiträge
Zitat von *******tor:
Empfehlungen raten dazu, in diesem Zeitraum auf Alkohol [...] zu verzichten. *zwinker*

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