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Wie habt ihr das Thema offene Beziehung angesprochen?

*******a91 Mann
9 Beiträge
Themenersteller 
Wie habt ihr das Thema offene Beziehung angesprochen?
Es ist sehr heikel, das Thema offene Beziehung mit seinem Partner/seiner Partnerin anzusprechen.

Ich, als 34-jähriger Mann, lebe seit 10 Jahren in einer Monogamie mit meiner 39-jährigen Frau (davon 6 Jahre Ehe).

Meine Frau und ich hatten das Thema sexuelle Offenheit öfter thematisiert.
Wir wagten den Schritt, uns einen MMF z. B. vorzustellen, und versuchen einen passenden Mann für sie zu finden (die Idee kam von mir und sie fand sie cool).
Meine Frau ist allerdings ziemlich eifersüchtig und kann sich eine FFM Konstellation nicht mal ansatzweise vorstellen. Nicht mal ein MFMF kann sie sich vorstellen (ich und eine Frau für sie ist ein Tabu).

Und so gehe ich die ganze Zeit mit dem Thema um, als Tabu eben.

Ich glaube nicht an dem idealen Zustand, dass man sich verliebt und Jahrzehnte lang mit der gleichen Leidenschaft unterwegs ist, das gleiche Kribbeln im Bauch hat wie am Anfang und Langeweile sich nie in das Sexualleben einschleichen würde. Monogamie ist einfach NICHTS für mich. Ich habe das Gefühl an Monogamie zu ersticken. Ich fühle mich schlichtweg auch zu anderen Frauen angezogen, was keineswegs bedeuten würde, dass ich meine FrU nicht liebe. Denn ich könnte mein Leben ohne sie nicht vorstellen.

Meine Frau war/ist auch meine erste und einzige sexuelle Erfahrung (ich bin nicht in Deutschland aufgewachsen)!!.

Ich habe das Gefühl, dass die Jahre extremst schnell vorbei rasen, dass wir beide ganz schnell älter werden und einiges an Spaß, Lust und Chancen verpassen.

Ich will kein Betrüger werden, ich will mit meiner Frau herrliche Momente erleben, in dem wir neue Leute kennenlernen, mit denen wir uns auch vergnügen und Spaß haben (wir zwei mit Paaren, sie mit einem Mann oder ich mit einer Frau). Ich kann die Standards der Gesellschaft und die aufgezwungenen fesselnden Normen nicht mehr ertragen.

Ich habe vor mit meiner Frau die Tage offen darüber zu sprechen, und eine offene Ehe auszuprobieren. Aber alleine die Tatsache, dass ich mit ihr darüber spreche lässt mich aus Angst zittern.

Meine Frage richtet sich in erster Linie an in einer offenen Ehe befindlichen Menschen. Wie habt ihr das Thema mit eurem Partner/eurer Partnerin das erste Mal beredet? Wie war die Reaktion? Welche Tipps hättet ihr für mich?
********aten Paar
2.061 Beiträge
Wir sind seit 16 Jahren im Joyclub und haben sehr viel versucht und gemacht.
Meine Frau hat eine ähnliche Einstellung wie Deine. Sie teilt mich nicht mit anderen Frauen. Ums Verrecken nicht. Sie leidet darunter, obwohl wir beide 100% wissen, dass wir bis an unser Lebensende zusammenbleiben werden. Es gibt also keinerlei Grund für Eifersucht.

Wir haben eine Lösung gefunden, mit der wir beide gut leben können: ich habe kein sexuelles Interesse an anderen Frauen und steige anderen Frauen nicht hinterher.
Ich akzeptiere, dass sie mich nicht teilen will.
Andererseits liebe ich es, sie mit einem zweiten Mann zu teilen und sie auch mal ganz allein ziehen zu lassen.

Du wirst Deine Freundin wahrscheinlich nicht ändern können.
Love her or leave her.
****nga Mann
1 Beitrag
Das erste Mal, dass wir über so etwas in die Richtung gesprochen haben, war nach ein paar Jahren Beziehung. Auslöser war damals, dass sie viel Aufmerksamkeit von anderen Männern erhielt, was ich sehr heiß fand und sie ermutigte sich in diese Richtung auszuleben. Sie war davon sehr verunsichert, weil sie befürchtete, dass ich dies nur sagen würde, damit ich auch dementsprechende Freiheiten für mich mit anderen Frauen hätte. Es hat eine ganze Weile gebraucht, bis sie mir tatsächlich geglaubt hat, dass ich da keine Hintergedanken oder so habe, obwohl wir eigentlich eine gute und auf Vertrauen basierende Beziehung führen. Eifersucht hat am Anfang eine große Rolle bei ihren Befürchtungen gespielt.

Später hat sich dies dann alles entspannt, aber es war phasenweise auch sehr herausfordernd für beide Seiten. Es ist, glaube ich, nie eine gute Idee, mit dem Mindset "Ich möchte eine offene Beziehung, weil ich sonst Angst habe dich zu betrügen" in ein solches Gespräch zu gehen. Wenn eine offene Beziehung als der letzte Ausweg für eine Beziehung gesehen wird, ist das kein gutes Zeichen meiner Meinung nach.

Wenn man so eine Beziehungsform ausleben möchte, müssen zwangsweise beide Seiten daran interessiert sein und auch bereit sein diesen Schritt zu gehen und sie müssen sich im Bilde sein, dass das auch manchmal sehr schwierig und belastend sein kann, auch wenn man am Ende tolle neue Erfahrungen dadurch sammelt.
****59 Paar
2.186 Beiträge
Toll beschrieben.
Jeder hat Vorlieben und Grenzen die man unbedingt respektieren sollte.

Bei uns gibt es keine Alleingänge, alles zusammen ausser wenn es gleichgeschlechtliche Treffen sind, dann aber auch nur mit dem Wissen des anderen Partner.
*****794 Paar
81 Beiträge
Hallo @*******a91 ,

Zu Beginn muss man direkt sagen, dass die Monogamie keine fesselnde Norm der Gesellschaft ist.
Ansonsten müsste man gleichermaßen sagen, dass die offene Sexualität auch nur ein Hype der Gesellschaft ist.
Es ist schlichtweg eine Entscheidung von einem selbst, deren Konsequenzen man zu tragen hat.


Und damit direkt zum nächsten Punkt - Die Konsequenz.
Wenn deine Frau zwar ein MMF toll findet, aber alles andere nicht, dann liegt die Entscheidung bei dir, ob du dem zustimmst oder aber aus Gleichheitsgründen ablehnst, was verständlich wäre.

Da ihr das Thema aber bereits hattet, kannst du sie ja einfach noch einmal fragen, warum das Eine für sie in Ordnung ist, aber das Andere nicht.
Unmittelbar darauf könntest du ihr dein Empfinden darüber schildern.
Dass du sie liebst und sich für sie entschieden hast und dass du sie nicht verlassen möchtest...aber eben die Lust in dir wächst.
Nach diesem Gespräch hast du dann Klarheit - 3 Optionen folgen.

1.
Sie ist einverstanden.
Ihr probiert euch aus und alles scheint gut zu sein.
(Mögliche Folgeprobleme sind dann wieder eine andere Sache.)

2.
Sie ist nicht einverstanden.
Der Druck in dir wächst unaufhörlich. Deine Unzufriedenheit steigt.
Mögliche Konsequenzen sind hier Betrug und Scheidung.

3.
Sie ist nicht einverstanden, aber du machst dir bewusst, dass du in deinem Leben mal eine große Entscheidung getroffen hast und ebenso ein Versprechen - nämlich SIE zu lieben bis dass der Tod euch scheidet.



Unsere Meinung zu diesem Thema ist klar.
Man kann über alles reden. Es gibt keine Tabus.
Eine mögliche Umsetzung findet nur gemeinsam statt. Gemeinsam wird dann auch die Verantwortung getragen.

Gerne stellen wir eine finale Frage an dich bzw die Runde:
Was sind 15 Minuten Sex mit einer anderen Person wert, wenn du dafür deine 10 Jahre Ehe und die weitere Zukunft damit aufs Spiel setzt?
*********l_82 Frau
887 Beiträge
Finde ich gut, dass du mit ihr darüber sprechen möchtest.
Ich greife mal etwas vor und rate: du sprichst es an, sie wird aus den von dir genannten Gründen nicht für eine Öffnung der Beziehung bereit sein.
Du wirst dann überlegen müssen, ob du damit so leben kannst.

Ich gebe dir noch den Tipp, dich immer wieder in ihre Lage zu versetzen. Du hast dich schon länger mit dem Thema beschäftigt, sie noch gar nicht. Das kann in ganz kurzer Zeit Gefühle wie Verlustangst, Misstrauen (hat er schon was laufen?), Probleme mit dem Selbstwert hochholen. Damit müsste sie sich dann beschäftigen, wenn ihr in eine offene Beziehung möchtet. Dazu sind viele nicht bereit, wenn die Motivation nicht intrinsisch ist. Das alles braucht auch Zeit. Kannst du da geduldig sein?

Und wie sähe es aus, wenn sie dem zustimmt und plötzlich Gefallen daran findet und deutlich mehr Erfolg als du hast. Wäre das auch ok für dich?

Das sind meine Erfahrungen aus den Versuchen eine monogame Beziehung von meiner Seite zu öffnen. Es hat nicht wirklich geklappt, weshalb ich nur noch Beziehungen eingehe, bei denen die Öffnung von Anfang an geplant ist.
****ni Mann
2.931 Beiträge
JOY-Angels 
Nun, da gibt es meiner Meinung nach nicht viele Tipps. Deine Frau möchte es nicht, eine andere Frau ist für sie ein Tabu und das wäre für mich zu respektieren.

Wenn sie offen für eine MMF-Konstellation ist, wäre das doch ein Anfang es zu probieren. Ich persönlich finde einen MM(M+)F eh reizvoller als einen FFM, aber das ist ja ein persönlicher Geschmack. *g* Vielleicht kommt ihr über den Weg weiter, aber fürs Erste klingt es nicht so.

Böse Frage: wenn Monogamie nichts für dich ist, du scheinbar sogar daran ersticken kannst, warum bist du dann mit deiner Frau zusammen, wenn die Monogamie eher ihr Ding ist? Wusstest du es damals noch nicht?

Als ich meine Frau vor knapp 18 Jahren kennenlernte, war es bei mir ähnlich. Ich wollte damals auch keine Monogamie, habe das aber direkt am Anfang in den ersten zwei Wochen angesprochen. Mir war das sehr wichtig, so konnte sie sich Gedanken machen, ob es für sie passt, denn zu so einem frühen Zeitpunkt sind die Gefühle ja noch nicht so stark. Vor mir konnte sie mit sowas gar nichts anfangen, aber sie hat es imponiert, dass ich so offen und ehrlich war und dieses Risiko einging. Und aus dem Grund wollte sie mich auch so haben, wie ich bin und hat der Sache zugestimmt.

Wir haben dann auch erstmal ganz langsam angefangen, haben ein gemeinsames Profil hier angelegt und anfangs nur Männer und später Paare gedatet. Bis ich alleine andere Frauen traf, gingen zwei, drei Jahre ins Land - mir war wichtig, ihr Tempo zu gehen, damit sie sich auch weiter wohl fühlen kann.

Schon seit weit über zehn Jahren date ich inzwischen nur noch alleine Frauen, weil sich meine BDSM-Neigung immer mehr hervortat und meine Frau damit nichts anfangen kann. Sie sagte damals selbst, ich solle hier im Joy doch alleine nach Frauen schauen, die diesbezüglich passen. Aber dieses Vertrauen kam eben nur zustande, weil ich ihr anfangs auch die Zeit gab, sich daran zu gewöhnen und zu schauen, ob all das für sie auch passt - ohne Druck. Inzwischen ist auch eine feste D/s-Beziehung, die ich führe, kein Problem mehr.

Du solltest dir auch aufgrund deines Alters keinen Stress machen - du bist gerade mal 33 und selbst in meinem Alter kann ich hier im Joy noch tolle Frauen kennenlernen, jetzt kürzlich erst passiert. *g*

Aber Fakt ist meiner Meinung nach: wenn in einem Paar einer der Partner keine Monogamie möchte, der andere Partner aber sehr eifersüchtig wird, dann sehe ich da ehrlich gesagt kaum eine Zukunft. Einzig die Möglichkeit mit dem MMF sehe ich als Chance - sodass sich deine Frau vielleicht(!!!!!) irgendwann offener zeigen könnte(!).

Aber wenn sie absolut dagegen ist, wenn du sexuellen Kontakt zu einer anderen Frau hast, du selbst aber an der Monogamie erstickst - wo soll da der Weg sein? Du willst kein Betrüger werden, schreibst du - aber genau hier sehe ich die Gefahr sehr groß, denn du erstickst deinen Worten nach. Du wirst deine Frau aber nicht dazu zwingen können, dass sie Spaß an Paaren hat - sie will es nicht und das hast du meiner Meinung nach zu akzeptieren. Natürlich steht dir auch frei, eine Beziehung zu beenden - zu betrügen wäre für mich persönlich niemals(!) eine Option...
*********_i_c Mann
291 Beiträge
Wir haben ziemlich früh darüber gesprochen. Sie wollte sexuelle Erfahrungen mit Frauen sammeln und ich hatte nichts dagegen. Also hatten wir zunächst eine in die Richtung geöffnete Beziehung.

Dann kam der Gedanke an FFM auf, da ihr der Sex mit Frauen Spaß gemacht hatte.

Mit FFM hatten wir kein Glück, aber sie fand die Vorstellung von mir mit einer anderen Frau erregend. Wir haben uns dann langsam an Sex mit anderen Paaren rangetastet. Das war auch okay.

Dann gab es zunächst die Regel, dass sie nur ein Date mit anderen Männern hat, wenn ich gleichzeitig ein Date mit einer Frau habe. Das lief eine Weile. Irgendwann wurde das dann auch über den Haufen geworfen, weil ich eben eine F+ gefunden hatte und das einfach nicht mehr praktikabel war.

Heute haben wir eine komplett offene Ehe. Jeder sucht für sich neue Kontakte. Ich Frauen, sie manchmal Frauen und manchmal Männer.

Die ganzen Schritte gingen immer mit einem Abbau von Unsicherheit einher. Also Eifersucht und Angst waren immer Ausdruck von eigenen Unsicherheiten, die entweder sie oder ich mit uns herumgeschleppt haben. Wenn die bearbeitet waren hat sich immer die Eifersucht ebenfalls aufgelöst.
*****ven Frau
8.027 Beiträge
Ich habe die Tatsache, dass ich nicht an Ausschließlichkeit interessiert bin in der ersten Woche angesprochen. Und ich bin der Meinung, dass es nur fair ist, ein derart lebensbestimmendes Thema gleich am Anfang anzusprechen, damit das Gegenüber eine Entscheidung treffen kann, bevor man es mit Emotionen in Geiselhaft nimmt und ggf. dann später erpresst.
****ot2 Mann
12.472 Beiträge
Zitat von *******a91:


Meine Frau war/ist auch meine erste und einzige sexuelle Erfahrung.


Ich bin der Ansicht, dass dieser Aspekt sehr wesenlich ist.
Und den Blick auf die Situation noch einmal deutlich verändert.

Es geht m. E. dabei gar nicht um Monogamie (ja/nein), sondern weitaus eher
um das Gefühl etwas verspasst zu haben.
*****983 Frau
249 Beiträge
In einer Beziehung bin ich immer für „gleiches Recht für alle“.
Bei so etwas die Tabukarte zu ziehen, nur weil man seine Eifersucht nicht im Griff hat, ist zwar einfach und bequem aber nicht fair!
****sum Mann
5.632 Beiträge
Ich mache lange bevor eine "ernsthafte" Beziehung im Raum steht klar, dass ich mir das Recht nicht nehmen lasse, weitere Frauen (an) zu nehmen und dass das nicht zu meiner Form von Beziehung passen würde. Ich mag Nachverhandlungen nicht und ich stelle keine Fallen.
*********chen Frau
79 Beiträge
Hallo Avicenna,
ohne Alles gelesen zu haben: ich bin seit knapp 17 Jahren mit meinem Partner zusammen...vor etwa 3 Jahren haben wir unsere Beziehung geöffnet.
Dem gingen viele Gespräche voran. Ich bin die treibende Kraft und habe mich schon lange vor dem ersten Ansprechen mit der Thematik befasst. Eine Freundin schenkte mir das Buch "Schlampen mit Moral" - das finde ich ziemlich großartig.
Ich habe etwa 2 Jahre vor der "offiziellen Öffnung" angefangen das Thema anzusprechen und bin anfangs auf starke Ablehnung gestoßen. S. hatte Angst vor der Veränderung, Angst mich zu verlieren. Viele Gespräche später und nach dem Vorlesen einiger Texte aus dem o.g. Buch, sagte S. plötzlich, dass wir es versuchen können. Ich war ziemlich überrascht, aber auch sehr gelöst.
Ich drücke dir die Daumen, dass ihr den für geeigneten Weg findet!! *vielglueck*
****ot2 Mann
12.472 Beiträge
Zitat von *******a91:

Ich habe vor mit meiner Frau die Tage offen darüber zu sprechen, und eine offene Ehe auszuprobieren. Aber alleine die Tatsache, dass ich mit ihr darüber spreche lässt mich aus Angst zittern.
Wie habt ihr das Thema mit eurem Partner/eurer Partnerin das erste Mal beredet? Wie war die Reaktion? Welche Tipps hättet ihr für mich?

Gedanke: Was wäre mit dem Vorschlag mal gemeinsam einen Swingerclub zu besuchen?
Mit der Vereinbarung dabei keinerlei Körperkontakt zu dritten Personen zu haben.
Vielleicht um einen Eindruck zu bekommen wie zwanglos und unbefangen andere Menschen mit Sexualität umgehen.
****sum Mann
5.632 Beiträge
Na ja, die Ästhetik muss man mögen. Sonst vergrault das eher.

Vielleicht um einen Eindruck zu bekommen wie zwanglos und unbefangen andere Menschen mit Sexualität umgehen.

Aber mal ehrlich, willst du mit jemandem in einer Lebenspartnerschaft sein, für den es diesbezüglich eine Rolle spielt, wie fremde Dritte mit Sexualität umgehen?
******W87 Frau
479 Beiträge
Vielleicht geht ihr mal in einen Swingerclub am Paareabend oder auf eine Kinkyparty. Für den ersten Besuch legt ihr die Regeln fest, dass ihr euch nur mal umschauen wollt. Genießt die Atmosphäre.
****ot2 Mann
12.472 Beiträge
Zitat von ****sum:

Aber mal ehrlich, willst du mit jemandem in einer Lebenspartnerschaft sein, für den es diesbezüglich eine Rolle spielt, wie fremde Dritte mit Sexualität umgehen?

Ich fände es jedenfalls gut, wenn eine Neugier besteht, wie es da so zugeht. Sich dort mal umzusehen ist weder verboten noch gefährlich.
*******eid Frau
639 Beiträge
Zitat von *******a91:
ich will mit meiner Frau herrliche Momente erleben, in dem wir neue Leute kennenlernen, mit denen wir uns auch vergnügen und Spaß haben (wir zwei mit Paaren, sie mit einem Mann oder ich mit einer Frau).

Nun, du hast ja schon sehr genaue Vorstellungen von einer gewünschten Öffnung.
Vielleicht erstmal ihre generelle Ansicht dazu herausbekommen?
Und vor allem, ihr Zeit lassen.
Du hast ja schon `ne Menge Vorlaufzeit gehabt, die musst du ihr auch zugestehen.

Kannst du dir denn auch Vorstellen, dass sie lieber Einzeltreffen hätte, also ohne dich?
********rmal Mann
635 Beiträge
Für mich ist das nie heikel gewesen.

Ich habe in der kennlernphase, also bevor es eine Beziehung wurde, schon klar gesagt das es für mich nur noch offene Beziehungen gibt und in welchem Rahmen sie geführt werden.

Entweder es wurde dann eine offene Beziehung .

Wenn Kebenskonzepte klar formuliert werden können sind sie auch nicht heikel.
********_nrw Frau
230 Beiträge
Wir haben die offene Beziehung schon seit dem Beginn unserer Beziehung. Nach meiner Scheidung und einer weiteren monogamen Beziehung, war für mich klar, dass das für mich nicht das richtige ist. Ich habe das von Anfang an direkt klar kommuniziert. Er hatte sich mit dem Gedanken offene Beziehung zu dem Zeitpunkt noch überhaupt nicht auseinander gesetzt. Wir haben darüber viel gesprochen. Auch wie wir beide uns das vorstellen.
Es gibt klare Regeln.
Und auch wenn wir eine offene Beziehung haben, heißt das ja nicht, dass jemand jede Woche umherzieht und wen fremdes dated. Ganz im Gegenteil. Wir suchen auch im Moment tatsächlich nur zusammen. Auch wenn wir einzeln könnten.
Wir haben eine sehr sehr offene Kommunikation. Transparenz ist sehr wichtig. Wichtig ist, sich die Sorgen und Gefühle des Partners anzuhören und eventuelle Probleme anzusprechen und dann gemeinsam zu lösen.
Bei uns weiß immer jeder alles. Wir sind wirklich sehr sehr eng miteinander. Das bekommen wir auch öfters bestätigt, wenn wir uns mit einem weiteren Mitspieler treffen.

Was ich sagen möcht: wichtig ist, das BEIDE Sich in der Beziehung wohlfühlen. Rede mit deiner Frau offen und ehrlich.
Könnte mir gut vorstellen, dass sie den Vorschlag ablehnt. Vielleicht ist ein Club Besuch wirklich ein guter Start für euch. Ganz ohne Erwartungen. Genießt die Atmosphäre. Wenn ihr wollt, bleibt unter euch. Vielleicht mag sie es ja, wenn euch Leute zuschauen. Oder ihr holt euch noch jemanden dazu.
Eifersucht hat ja eine Ursache. Oft ist es eher die Angst dem eigenen Partner nicht zu genügen. Daraus folgt dann Verlustangst und daraus entwickelt sich dann ein Kontrollzwang.
*******eid Frau
639 Beiträge
@********rmal

Du hast aber schon den ET gelesen?
Inwieweit ist dein Post denn hilfreich für ihn. wenn der TE keine Zeitmaschine hat um 10 Jahre zurückzureisen um wieder in der Kennlernphase zu landen.
*******eid Frau
639 Beiträge
@*******a91

Vielleicht diese Gruppe den schon vorhandenen hinzufügen (auch wenn ich es jetzt irgendwie nicht mehr so ganz ernst nehmen kann)

Offene Beziehung
*******e83 Frau
465 Beiträge
Auch wenn ich nicht gefragt wurde: Wenn du schon vorher wusstest, dass du nicht nur eine einzige Frau im Leben haben willst, hättest du keine monogame Ehe eingehen dürfen.

Und am Ende ist es eben nicht nur die Gesellschaft. Am Ende gibt es einfach Menschen, die andere Menschen lieben und die es verletzt, wenn das intimste für den Partner irgendwie nicht so intim ist sondern mit x-beliebigen anderen Leuten geteilt wird.

Deine Frau, die offensichtlich monogam Leben will, nicht verlieren zu wollen bedeutet, die Gedanken an andere loslassen und trotzdem monogam zu leben.

Wenn du kein monogames Leben führen willst heißt das Trennung.

Manchmal muss man akzeptieren, dass man nicht alles haben kann.

Mich könnte mein Partner auf egal welche Weise ansprechen. Schon alleine sein Wunsch mit anderen Sex haben zu wollen wäre für mich ein Grund die Beziehung zu beenden.
*******r_52 Mann
4.420 Beiträge
Zitat von *****983:
In einer Beziehung bin ich immer für „gleiches Recht für alle“.
Bei so etwas die Tabukarte zu ziehen, nur weil man seine Eifersucht nicht im Griff hat, ist zwar einfach und bequem aber nicht fair!

jeder sollte dabei ohne vorherige absprachen seine lust frei ausleben
was sich dabei ergibt ist vorher nicht absehbar
****sum Mann
5.632 Beiträge
Zitat von *******e83:




Deine Frau, die offensichtlich monogam Leben will, nicht verlieren zu wollen bedeutet, die Gedanken an andere loslassen und trotzdem monogam zu leben.

Wenn du kein monogames Leben führen willst heißt das Trennung.


Genaugenommen will sie nur keine weitere Frau, für Männer ist die wohl offen. Was nichts daran ändert, dass er derjenige ist, der die Vereinbarung ändern will und dafür eben ihre Zustimmung braucht. Die gibt es wohl nur für andere Männer.
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