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Bitte mehr als nur Sex. Aber bitte nicht zu viele Gefühle!

Ich bin eine Single Frau. Angenommen ich treffe den oder die „perfekten“ Partner:innen dafür, dann wäre mir - wenn ich ganz, ganz ehrlich bin - eigentlich am Liebsten:

Dauerhafte Umfrage
*****eil Mann
34 Beiträge
Themenersteller 
Bitte mehr als nur Sex. Aber bitte nicht zu viele Gefühle!
In meinem Freundeskreis und auch auf einigen JOY-Profilen hier höre und lese ich bei (meist Ü35) Frauen häufiger sinngemäß: „Ich will nicht mehr nur zum Vögeln irgendwohin! Das habe ich gehabt, da waren auch tolle Erlebnisse dabei, aber das gibt mir nichts mehr. Das brauche und will ich nicht mehr!“

Ich will mehr, aber bitte keine „richtige“ Beziehung (warum eigentlich nicht?). Gesucht wird gerne ganz offen eine Freundschaft+, bei Opa hieß das einfach augenzwinkernd Techtelmechtel.

Feste Beziehung, offene Beziehung, Polyamor, Single, Freundschaft Plus, Situationship, Talking Stage, Hookup, Living Apart Together… war das in der frühen Jugendzeit nicht alles viel einfacher und klarer?

„Die“ haben sich geküsst, „die“ gehen jetzt miteinander. „Die“ hatte seinen Penis im Mund, „die“ sind jetzt zusammen. „Die“ haben miteinander geschlafen, „die“ sind jetzt ein Paar.

Wann fing es eigentlich an kompliziert zu werden? Oder ist es gar nicht kompliziert, sondern einfach eine schöne Vielfalt Beziehungen zu leben und auszudrücken, aus der sich ja jeder das rauspicken kann, was ihm am besten gefällt?

Und dennoch: lässt sich der eigene Gefühlsregler tatsächlich so genau einstellen, dass er zur Exceltabelle der jeweiligen Beziehungsoption passt?
******987 Frau
1.268 Beiträge
Es scheint kompliziert zu sein
Ich sehe es eher als " jetzt hat man die Wahl", wie man sein Sexleben und Beziehunsform wählt.
Frauen sind "freier" in ihrer Lebensgestaltung als früher
Ich lebe Polyamor in einer Triade und bin glücklicher denn je

Was das genannte Alter angeht, ja in dem Alter weiß man eigentlich erst was man will und
hat schon seine Erfahrungen gemacht

Für Spaß allein braucht man sich nicht fest binden
Lg
********1979 Frau
2.101 Beiträge
Es kommt doch immer drauf an wer und warum es verkompliziert wird? Gefühle seh ich da weniger das Problem.

Ich finde für mich Living Apart Together am geeignetsten. Weil in meinem Alter hat man schon entweder ein Haus oder ne Wohnung oder Kinder, die einen an einen Ort binden und einer muss dann verkaufen oder umziehen und das komplette Leben umkrempeln. Der Lebensmittelpunkt hat ja Gründe, so dass man eben nicht den Alltag teilen kann.
*****nne Frau
3.866 Beiträge
JOY-Angels 
Ich habe den ersten Punkt gewählt. Ob diese Beziehung hält, bis das der Tod uns scheidet, wer weiß das schon. Aber eine feste monogame Beziehung wäre schon toll.
****hh Frau
293 Beiträge
Nun ja, bringen wir es auf den Punkt. Wir brauchen Euch Männer nicht mehr. Das patriarchale System bröckelt. Frauen werden nicht mehr zur Ehe gezwungen, weil ein anderer Mann sie "entehrt" hat. Häufig genug gegen den Willen der Frau.
Frauen sind nicht mehr angewiesen, das eigene Überleben durch die Bindung an einen Mann abzusichern.
Ein System, das Frauen klein gehalten hat, in Abhängigkeiten getrieben hat und bis heute noch anhält. Es bröckelt aber und das ist auch überfällig! Daher werde ich wütend, wenn ich sowas lese
„Die“ haben sich geküsst, „die“ gehen jetzt miteinander. „Die“ hatte seinen Penis im Mund, „die“ sind jetzt zusammen. „Die“ haben miteinander geschlafen, „die“ sind jetzt ein Paar.
Das beschreibt nämlich genau das. Die Entmündigung der Frau, das Kleinhalten, sich über sie setzen. Männer nehmen sich seit vielen hundert Jahren einfach, was ihnen gefällt einzig auf Grund körperlicher Überlegenheit und die Frau muss das akzeptieren. Denn wenn ER sie geküsst hat, waren sie mitnichten zusammen, wenn ER es nicht wollte. Sie war dann die billige Schlampe, die sich ihm an den Hals geworfen hat, obwohl ER übergriffig war...

Also bitte. Was soll Deine Fragestellung?
Autarke, selbstbestimmte Frauen, die Männer wollen, aber nicht brauchen. Klar kommunizierte Bedürfnisse. Aus meiner Sicht ist alles fein. Ganz egal, ob der Wunsch nach Liebe, Partnerschaft, F+, Situationship was auch immer besteht. Offen kommunizierte Absichten und Wünsche sind etwas sehr, sehr gutes und gesundes. Egal ob von Frau oder Mann geäußert. Bedürfnisse ändern sich, genau wie das Leben. Eine absolute Frage, ist daher irrelevant.

Deine Frage ist also, weshalb Frauen klar ihre Wünsche äußern und so leben, wie sie es möchten?

Was Du beschreibst, ist die Trauer um das Schwinden der patriarchale Vorherrschaft. Die Sehnsucht nach der Überlegenheit des Mannes. Macht über Frauen.
Und damit solltest Du Dir die Frage stellen, auf welcher Seite das Problem liegt?
Und ich spoiler mal: nicht bei der Selbstbestimmung der Frauen.

Ich denke, Du meinst es nicht so. Du bist Dir der Übergriffigkeit und Unterstellung Deines Posts vielleicht gar nicht bewusst.

Der Grundanspruch, aus dem dieser Gedanke entspringt, liegt im Denken, ein Anrecht auf eine Frau zu haben. Eine Sozialisation der männlichen Vorherrschaft. Wenn der Grundgedanke nicht ist, dass Du ein Recht auf eine Frau hast die Dich gefälligst zu lieben hätte, worüber echauffierst Du Dich?
Die Fragestellung allein, ich solle ganz, ganz ehrlich sein...." wenn meine Antwort Deine Erwartungen nicht erfüllt, bin ich eben nicht ganz ehrlich? So wie Du die Aussage stellst, willst Du ein bestimmtes Ergebnis haben. Das ist nicht offen, das ist kein Interesse, das ist ein verletztes Männerego.

Frauen. Eigene Meinung. Selbstbestimmung. So ein Skandal aber auch...
****ot2 Mann
12.482 Beiträge
Meinung:

Ich glaube, dass jüngere Frauen mit Kinderwunsch in aller Regel eine normale Familie mit monogarmer Beziehung wünschen. Und natürlich als Familie zusammen wohnen.

Ohne Kinderwunsch bzw. nach abgeschlossener Familienplanung und halbwegs selbstständigen Kindern wird recht oft eine normale, sexuell exklusive Beziehung mit zwei Wohnungen gelebt. (LAT)
Zusammengezogen wird meist nur in Fallen, wenn es sich für beide anbietet und beide umziehen. (win-win-Situation). Oft ist dann eine eher große Wohnung bzw. ein Haus erforderlich.
*****a63 Frau
8.621 Beiträge
Für mich gibt es entweder Sex ohne Verbindung oder eine feste Beziehung. Alles andere dazwischen kann und will ich nicht.
******_73 Mann
4.420 Beiträge
@****hh, ich glaube, dass es manchmal gut tut, sich Frust von der Seele zu reden bzw. zu schreiben.
Ich glaube aber, dass das von @*****eil angesprochene Problem auf einer anderen Ebene liegt.

Zitat von ******987:
Ich sehe es eher als " jetzt hat man die Wahl", wie man sein Sexleben und Beziehunsform wählt.
Dem stimme ich zu.
Das Problem ist, wenn man gewählt hat, und allein ist, hat man eben keine Beziehungsform.
Man braucht die korrespondierenden Menschen, also die, die eine dazu passende Einstellung haben und (wichtig, und) bereit sind, eine wie auch immer geartete Beziehung einzugehen.

Und das finden des passenden Partners, ob für einen one-night-Stand, eine F+, eine langfristige Beziehung, eine Beziehung auf Zeit, ob monogam, offen, polyamor...
Das Problem ist schlicht, den / die passende / passenden Partner, Partnerin, Partnerinnen zu finden.

Zitat von *****eil:
Und dennoch: lässt sich der eigene Gefühlsregler tatsächlich so genau einstellen, dass er zur Exceltabelle der jeweiligen Beziehungsoption passt?
Deine Frage suggeriert, dass man sich da etwas aussucht, und dann anpasst.
Nach meinem Empfinden hat man ein Bedürfnis, und sucht danach, es zu befriedigen. Das zeigt Dein Beispiel schön, wenn geschrieben wurde, dass man etwas schon ausprobiert hat, das aber nicht reicht. Die Suchparameter werden geändert, mitunter eingeschränkt, wenn man weiß, was man nicht will / braucht.
Und dann braucht man eben Glück. Die Chancen, Glück zu haben, kann man optimieren. Wer nur auf dem Sofa sitzt, tut das Gegenteil davon. Aber Glück kann man nicht erzwingen.
****77 Mann
470 Beiträge
Wer die Wahl hat, hat die Qual.
Und natürlich muss man sich nicht für etwas "ein für alle Mal, bis zum bitteren Ende" entscheiden.
Wer eine Entscheidung trifft, geht natürlich auch ein Risiko ein. Das Risiko eine schlechte Wahl getroffen zu haben. Aber wer die Entscheidung nicht trifft und lieber von allem ein bisschen hätte, brauch nicht auf den vollständig positiven Effekt der eigenen Entscheidung (die ausgeschlagen wurde) hoffen.
Mit "wasch mich, aber mach mich nicht nass" wird keiner sauber.
Möglichkeiten abwägen, um sich dann für etwas zu entscheiden und für diese Entscheidung einzustehen ist nicht jedermanns Sache. Leider.
*********asel Frau
1.792 Beiträge
Würde gerne die 10% hören, die nen lebensabschnittpartner suchen und fragen, wie sie das planen..
Weil sie wegziehen?
Nur im Sommer von Mai-September?
Zw 30 bis 33 dann kommt was Neues?


Denke die Option ist im 1. Punkt drin. Wer Liebe und Monogamie will, plant eigentlich nicht das Ende.. oder?
Ich bin Punkt 1.
********1979 Frau
2.101 Beiträge
Zitat von *********asel:
Würde gerne die 10% hören, die nen lebensabschnittpartner suchen und fragen, wie sie das planen..
Weil sie wegziehen?
Nur im Sommer von Mai-September?
Zw 30 bis 33 dann kommt was Neues?


Denke die Option ist im 1. Punkt drin. Wer Liebe und Monogamie will, plant eigentlich nicht das Ende.. oder?
Ich bin Punkt 1.
Bin eine davon 😅
Meine Theorie ist
1 Partner zum Ausprobieren
1 Partner zum Familie gründen
1 Partner für nach der Familiengründung
1 Partner zum Alt werden
Menschen und Bedürfnisse ändern sich. Ein Partner für alles glaub ich nicht dran. Aber hintereinander so lange es eben hält.
Aber nur meine Meinung 😉
*******beth Frau
947 Beiträge
Meiner Erfahrung nach lässt sich der Gefühlsregler nicht einstellen.

Als ich voll monogam für immer leben wollte, konnte mein Liebster nicht die Finger von anderen lassen, also hab ich ihm den Laufpass gegeben. Der Nächste, der mir die ewige Liebe und Treue hielt, hielt mich auch gleichzeitig klein und kontrollierte oder beleidigte mich. Also wieder Trennung. Dann wollte ich Zeit alleine um mich neu zu sortieren, traf aber die Liebe meines Lebens. Zuletzt wollte ich einen ONS ausprobieren und jetzt bin ich in zwei Männer verschossen.

Ich habe das Planen aufgegeben. Es ist zwecklos.

Wenn ich mir so die letzten Jahrzehnte vor Augen führe und überlege wer mit wem welche "Beziehungskiste" hatte in meinem Umfeld, dann meine ich, es hat sich nichts geändert, außer dass es jetzt eine feinere begriffliche Diffenzierung gibt. Denglischer sind die Begriffe geworden. Und Frauen machen jetzt genau das, was Männer schon vor 30 Jahren wollten. Nämlich sich nicht auf etwas festlegen, was kaum funktioniert. Damit meine ich lebenslange Monogamie.
*********asel Frau
1.792 Beiträge
Zitat von ********1979:
Zitat von *********asel:
Würde gerne die 10% hören, die nen lebensabschnittpartner suchen und fragen, wie sie das planen..
Weil sie wegziehen?
Nur im Sommer von Mai-September?
Zw 30 bis 33 dann kommt was Neues?


Denke die Option ist im 1. Punkt drin. Wer Liebe und Monogamie will, plant eigentlich nicht das Ende.. oder?
Ich bin Punkt 1.
Bin eine davon 😅
Meine Theorie ist
1 Partner zum Ausprobieren
1 Partner zum Familie gründen
1 Partner für nach der Familiengründung
1 Partner zum Alt werden
Menschen und Bedürfnisse ändern sich. Ein Partner für alles glaub ich nicht dran. Aber hintereinander so lange es eben hält.
Aber nur meine Meinung 😉

Ja, bin ganz bei dir, das Prinzip erschliesst sich mir völlig… nicht alles muss für immer halten.. wir verändern uns…aber wenn du morgen jemanden triffst, dann denkst du: der geht in 5 Jahren, weil die Phase dann vorbei ist?
Das war meine Frage..
also planst du die Phasen? Hans macht mir mit 21, 3 Kinder und wird dann von Josef abgelösst, wenn die Kinder volljährig sind? *g*
Weil sonst kannst ja nicht gleichwertig sein wie die anderen Punkt *zwinker*

Ich bin poly, ich bin monogam, ich bin offen „veranlagt“
Aber wie bin ich Lebensphasen veranlagt?

Spannende Frage
********1979 Frau
2.101 Beiträge
Ich plane gar nichts. Keine Jahre, Phasen oder so.
Ich lege mich nur nicht bis zum Ende meines Lebens fest.
Vielleicht fällt auch eine Phase aus? Wer weiss das schon. Oder es kommen zwei oder drei dazwischen?
Warum haben manche 10 Beziehungen in ihrem Leben, kurze oder lange oder beides?
War sicher auch nicht geplant.
Man lernt sich kennen und dann schaut man ob man langfristig kompatibel ist oder nicht.
Meine aehe war vorbei als mein Kind 8 war.
Es passte nach 14 Jahren nicht mehr.

Es gibt mMn so bestimmte Jahre wo sich was ändert. Alle 7 Jahre ändern sich die Körperzellen einmal durch.
Bei mir kam mit 42 ein neuer Lebensabschnitt. Midlifechange. Andere haben dann ne Krise 😅
******_Mz
2.589 Beiträge
Ich bevorzuge polyamore Beziehungen.
Zur Zeit führe ich eine "Beziehung ohne Sex" mit einer Frau, die eine offene Beziehung führt, habe noch eine Freundschaft Plus mit einem Mann und Kontakt zu zwei Devoten.
Damit bin ich zur Zeit sehr zufrieden. *freu2*
****4me Frau
5.851 Beiträge
Ich würde dazu sagen, dass viele Frauen einfach keine Lust mehr drauf haben sich mehr Arbeit ins Haus zu holen.

Denn in den meisten Fällen haben die Frauen durch einen Mann (besonders, wenn man zusammen wohnt) mehr Arbeit, als wäre sie nur für sich alleine verantwortlich.

Das Prinzip "Mann = Ernähren und Frau = Hausfrau" ist hinfällig und Frau geht Arbeiten und hat dann den Großteil des Haushalts doch am Bein und zusätzlich eine zweite Person, die Wäsche, Dreck, dreckiges Geschirr etc verursacht, aber in vielen Fällen nicht als ihre Aufgabe ansieht weil "ich Wechsel ja die Reifen am Auto" oder "ich bohren alle 2 Jahre mal ein Loch in die Wand".
Zusätzlich sind gerade viele Männer Ü40 nicht bereit dazu an sich zu arbeiten. Sich auf emotionaler Ebene weiterzuentwickeln. Warum soll Frau sich das also antun?

Ich lebe Polyamor, gehe aber nur in Beziehungen, wenn sie mich bereichern und nicht, wenn ich zusätzliche Belastungen habe, die sich nicht wieder ausgleichen
*********olia Frau
184 Beiträge
Als Ex-Frau eines Mannes mit antisozialer Persönlichkeitsstörung bin ich inzwischen lieber allein als noch mal mit jemandem zusammen, die/der hinter verschlossener Tür täglich zum Astloch mutiert. Dass ich in meinem direkten Umfeld jahrzehntelang Bodyshaming ausgesetzt war, macht das Thema körperliche Nähe und Partnerschaft noch etwas komplizierter.

Meine erotischen Bedürfnisse stille ich seit Jahren in Handarbeit und bei SM-Treffen mit aktuell genau zwei Personen.

Die Zeit mit meinem Ex hat mich Genügsamkeit gelehrt, und deshalb kann ich mich damit zufrieden geben.
*****eil Mann
34 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ****hh:
Nun ja, bringen wir es auf den Punkt. Wir brauchen Euch Männer nicht mehr. Das patriarchale System bröckelt. Frauen werden nicht mehr zur Ehe gezwungen, weil ein anderer Mann sie "entehrt" hat. Häufig genug gegen den Willen der Frau.
Frauen sind nicht mehr angewiesen, das eigene Überleben durch die Bindung an einen Mann abzusichern.
Ein System, das Frauen klein gehalten hat, in Abhängigkeiten getrieben hat und bis heute noch anhält. Es bröckelt aber und das ist auch überfällig! Daher werde ich wütend, wenn ich sowas lese
„Die“ haben sich geküsst, „die“ gehen jetzt miteinander. „Die“ hatte seinen Penis im Mund, „die“ sind jetzt zusammen. „Die“ haben miteinander geschlafen, „die“ sind jetzt ein Paar.
Das beschreibt nämlich genau das. Die Entmündigung der Frau, das Kleinhalten, sich über sie setzen. Männer nehmen sich seit vielen hundert Jahren einfach, was ihnen gefällt einzig auf Grund körperlicher Überlegenheit und die Frau muss das akzeptieren. Denn wenn ER sie geküsst hat, waren sie mitnichten zusammen, wenn ER es nicht wollte. Sie war dann die billige Schlampe, die sich ihm an den Hals geworfen hat, obwohl ER übergriffig war...

Also bitte. Was soll Deine Fragestellung?
Autarke, selbstbestimmte Frauen, die Männer wollen, aber nicht brauchen. Klar kommunizierte Bedürfnisse. Aus meiner Sicht ist alles fein. Ganz egal, ob der Wunsch nach Liebe, Partnerschaft, F+, Situationship was auch immer besteht. Offen kommunizierte Absichten und Wünsche sind etwas sehr, sehr gutes und gesundes. Egal ob von Frau oder Mann geäußert. Bedürfnisse ändern sich, genau wie das Leben. Eine absolute Frage, ist daher irrelevant.

Deine Frage ist also, weshalb Frauen klar ihre Wünsche äußern und so leben, wie sie es möchten?

Was Du beschreibst, ist die Trauer um das Schwinden der patriarchale Vorherrschaft. Die Sehnsucht nach der Überlegenheit des Mannes. Macht über Frauen.
Und damit solltest Du Dir die Frage stellen, auf welcher Seite das Problem liegt?
Und ich spoiler mal: nicht bei der Selbstbestimmung der Frauen.

Ich denke, Du meinst es nicht so. Du bist Dir der Übergriffigkeit und Unterstellung Deines Posts vielleicht gar nicht bewusst.

Der Grundanspruch, aus dem dieser Gedanke entspringt, liegt im Denken, ein Anrecht auf eine Frau zu haben. Eine Sozialisation der männlichen Vorherrschaft. Wenn der Grundgedanke nicht ist, dass Du ein Recht auf eine Frau hast die Dich gefälligst zu lieben hätte, worüber echauffierst Du Dich?
Die Fragestellung allein, ich solle ganz, ganz ehrlich sein...." wenn meine Antwort Deine Erwartungen nicht erfüllt, bin ich eben nicht ganz ehrlich? So wie Du die Aussage stellst, willst Du ein bestimmtes Ergebnis haben. Das ist nicht offen, das ist kein Interesse, das ist ein verletztes Männerego.

Frauen. Eigene Meinung. Selbstbestimmung. So ein Skandal aber auch...

Hm, schade, dass du als Werkzeug nur einen Hammer hast und in jedem Penis einen Nagel siehst… oder so ähnlich 😁
Das ist überhaupt nicht das, worum es hier gehen soll. Ich denke an eine selbstbestimmte, unabhängige Single Frau und an gleichwertige Beziehungen auf Augenhöhe.

„Die“ haben sich geküsst, „die“ gehen jetzt miteinander. „Die“ hatte seinen Penis im Mund, „die“ sind jetzt zusammen. „Die“ haben miteinander geschlafen, „die“ sind jetzt ein Paar. soll beschreiben, dass - so wie ich es als Teenager in den 2000er Jahren erlebt habe - doch viele ihre ersten sexuellen Erfahrungen in einer Beziehung gemacht haben oder sexuelle Erfahrungen den Beginn einer Beziehung markierten. Das ändert sich dann mit der Zeit und viele haben weitere sexuelle Erfahrungen ohne dass dies an eine Beziehung geknüpft ist. Das führt dann häufig irgendwann zu der Frage „Du sag mal, was ist das denn jetzt mit uns beiden?“.

„Ganz, ganz ehrlich“ soll zum Ausdruck bringen: die Abstimmung ist anonym. Geh doch mal bitte kurz in dich und frage dich, was du wirklich, wirklich willst - unabhängig von der Meinung anderer und unabhängig von eigenen Schutzmechanismen. Vielleicht hattest du bislang serielle, monogame Beziehungen weil du mit dieser Vorstellung aufgewachsen bist und es auch die Norm in deinem Freundeskreis ist, aber wenn du „ganz, ganz ehrlich“ zu dir bist, hättest du vllt. gerne eine offene Beziehung. Oder du suchst nach einer Freundschaft+, weil du schon mehrere, schmerzhafte Trennungen hinter dir hast, vielleicht eine gescheiterte Ehe mit Kindern und diese Erfahrung möchtest du nicht noch einmal machen. Wenn du aber „ganz, ganz ehrlich“ zu dir bist, wünscht du dir vllt. insgeheim eine monogame Beziehung, die alle Ups and Downs übersteht und ein Leben lang hält.

Ich habe mit diesem Forumsbeitrag keine Agenda. Ich finde es einfach ein interessantes Thema - dieses „Suchen nach einem goldenen Mittelweg“, den ich jetzt häufiger mitbekommen habe: Nicht nur Sex, aber auch keine „richtige“ Beziehung. Ich könnte ein Artikel zu diesem Thema lesen, mir eine Doku dazu anschauen, aber ich finde es viel interessanter, sich hier ein bisschen darüber auszutauschen, freue mich, wenn die JOY Frauen Community über ihre Erfahrungen berichtet und bin gespannt, was die Abstimmung zu Tage fördert. Es haben bisher ja noch nicht so viele abgestimmt, aber dass momentan die lebenslange monogame Beziehung auf Platz 1 liegt, die monogamen Beziehungen zusammen mit über 50% die klare Mehrheit bilden und noch keine einzige Frau angegeben hat, dass sie am liebsten Single bleiben möchte, hätte ich so - wohlgemerkt auf JOY!!! - nicht erwartet.
*****eil Mann
34 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *********asel:
Würde gerne die 10% hören, die nen lebensabschnittpartner suchen und fragen, wie sie das planen..
Weil sie wegziehen?
Nur im Sommer von Mai-September?
Zw 30 bis 33 dann kommt was Neues?


Denke die Option ist im 1. Punkt drin. Wer Liebe und Monogamie will, plant eigentlich nicht das Ende.. oder?
Ich bin Punkt 1.

Ja, ich gebe dir Recht und ich hatte auch überlegt, ob ich dafür zwei Punkte verwenden möchte oder nicht. Ich habe mich dafür entschieden, weil ich doch glaube, dass es manchmal Unterschiede gibt. Z.B. kann ich sagen: ich glaube nicht, dass das für immer ist, aber ich bin bereit für eine feste Beziehung mit diesem Menschen. Aber ich weiss, dass ich es irgendwann beenden werde. Ich kenne mich. Oder ich kann sagen: ich bin mir sicher, dass das der Mensch ist, mit dem ich mein Leben verbringen möchte.

Persönliche Erfahrung: Als ich meine jetzige Frau kennen lernte war ich süße 22 Jahre und sie erwachsene 27 Jahre. Ohne es damals so zu nennen, dachte ich an eine feste, serielle, monogame Beziehung. Und als die Frage kam: „Was ist das denn jetzt nun mit uns beiden?“ habe ich ihr das so gesagt. „Lass uns eine schöne Zeit zusammen haben, bis es vorbei ist. Und irgendwann wird es vorbei sein. Du arbeitest schon, ich studiere noch. Ich möchte ins Ausland, ich möchte noch einen Master machen…“ Und sie wollte das nicht. Und ich war verblüfft. Sagt diese erwachsene Frau, die ihr eigenes Geld verdient, sie hat den Mann ihrer Träume gefunden, der nach dem FSJ für den Bachelor nochmal bei Mami und Papi untergeschlüpft ist, und möchte ihr restliches Leben mit ihm planen??? Und ich fragte: „wo ist der Unterschied? Wenn wir jetzt sagen „this is it - für immer“ und es ist aus den vermuteten Gründen dann noch nicht so… ist es dann nicht das gleiche Ergebnis?“ Und sie sagte: Nein. Nur weil die Wahrscheinlichkeit dagegen spricht, sei das kein Grund sich nicht von Anfang an maximale Mühe zu geben. Das ist es, was sie will. Ob ich bereit dafür sei?
Und auch wenn ich jung war, war ich es. Wir hatten 5 Jahre Fernbeziehung, ich war im Ausland und lebte in verschiedenen Städten in Deutschland. Wir zogen zusammen und ließen uns noch ein paar Jahre Zeit bevor wir heirateten. Und ja, es braucht viele Faktoren, die eine Beziehung über lange Phasen mit all den Ups and Downs „funktionieren“ lässt. Aber ich glaube auch, dass die Einstellung und die Erwartungshaltung (an uns selbst und an den Partner), mit der wir in diese Beziehung gestartet sind, einen wesentlichen Anteil daran hatte, dass all das so gekommen ist.
*********ually Frau
770 Beiträge
Zitat von *****eil:

Ich denke an eine selbstbestimmte, unabhängige Single Frau und an gleichwertige Beziehungen auf Augenhöhe.


Für "selbstbestimmte, unabhängige Frauen" gibt es im heterosexuellen Kontext einfach nicht so viele Optionen auf eine "gleichwertige Beziehung auf Augenhöhe".
******_73 Mann
4.420 Beiträge
Die Zukunft kann ich nur begrenzt beeinflussen.
Ich kann mir Gedanken über die Zukunft machen, verschiedene Szenarien entwerfen und überlegen, wie ich damit umgehe, verschiedene Lösungen planen.
Ich kann mich mit Ängsten fertig machen. Von den verschiedenen Möglichkeiten treffen nicht alle zusammen ein, nicht einmal hintereinander, weil es eben vielfach alternative Möglichkeiten sind. Ich kann mir viel mehr Sorgen machen, als tatsächlich Probleme kommen.
Aber, ich kann immer Zweifeln, mir Sorgen machen, und mir damit das jetzt belasten.
Völlig blind in die Zukunft zu rauschen ist genau so unsinnig, wie zu versuchen, alle Unwägbarkeiten zu überdenken.
Ich freue mich, eine Beziehung mit Zukunft zu finden. Aber ich habe mir nicht vor, mir das jetzt durch Angst vor der Beziehung zu verderben.
********1979 Frau
2.101 Beiträge
@******_73
Genauso ist es.
Man kann so vieles im vorfeld zerdenken, abwägen und am Ende steht man allein da. Weil es kein passendes Gegenüber dazu gibt. Das ist ein Wunschbild was viele in ihrem Kopf haben. Aus Vergangenheit, negativen Erfahrungen usw.

Man lässt sich auf nichts mehr ein, denn es könnte ja wieder so passieren. Sich wiederholen. Verletzen.
So steht man sich selbst im Weg, auf der Bremse und ist nicht offen für die Welt.
*********rlin Paar
1.719 Beiträge
Ich vermute, die meisten jungen Paare sind konservativer als man denkt. Hochzeit, Familie gründen, traditionelle Rollen. Später fängt sie wieder an zu arbeiten. War das bei irgendwem anders hier am Anfang? Alles weitere kommt doch erst später?! Wer gründet denn eine Familie auf polyamorer Basis? Ich glaube so gut wie keiner. Man hat noch ideale und keine Erfahrungen. Erst wenn der Alltag drückt und man nachdenklich wird sucht man andere Lösungen.
**********essin Frau
2.419 Beiträge
Zitat von *****eil:
...
Ich will mehr, aber bitte keine „richtige“ Beziehung (warum eigentlich nicht?).
...
Wann fing es eigentlich an kompliziert zu werden?

Es fing an, "kompliziert" zu werden, als Frauen unabhängig wurden. Punkt.
Dass der freie Wille der Frau "alles kompliziert" macht, ist übrigens einer der Gründe, warum es so lange dauerte, bis das Weibchen die gleichen Rechte hatte.

"Ich will keine richtige Beziehung mehr" ist nicht neu, das hat es immer schon gegeben, nur eben nicht so häufig und vor allem nicht bei "den Jüngeren".
Früher war man ein Leben lang verbunden, vor allem deshalb, weil die Frauen wirtschaftlich abhängig waren. Starb der Mann weg, blieben viele Frauen den Rest ihres Lebens allein, vor allem, wenn sie schon älter war und die Witwenrente höher als das, was ein "Neuer" nach Hause bringen konnte.
Sie hatten also die Wahl und haben sich GEGEN einen neuen Mann entschieden.

Dafür gibt es mehrere Gründe, einer davon ist genau das, was heute auch die jüngeren Frauen sagen - sie WOLLEN keinen Mann mehr, der mehr Arbeit macht, als Genuss zu bringen.

Und genau das war es auch, was ich mir sagte, als meine letzte Beziehung gescheitert war. Da war ich 42 Jahre alt und hatte einfach keine Lust mehr auf eine feste Beziehung und den ganzen Hassle damit.
Ich wollte Sex, aber über den Rest meines Lebens komplett selbst bestimmen.

Heute lebe ich in einer Fernbeziehung, deren Entwicklung ausschließlich an meine Gefühle und an nichts anderes geknüpft ist. Jeder hat sein eigenes Reich, sein eigenes Leben.
Dass wir aber eigentlich einander näher sein wollen, die Entfernung zunehmend schmerzhafter wird, ist für mich ein Luxusproblem.
*****a63 Frau
8.621 Beiträge
Das ist eine interessante Formulierung: der Mann soll also Genuß bringen.

Also deshalb führe ich keine Beziehung.
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