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Spanking und BDSM - wie ist die Verbindung?

******Dom Mann
13 Beiträge
Themenersteller 
Spanking und BDSM - wie ist die Verbindung?
Hi Community,

mich würde mal eure Meinung zu Spanking und BDSM im Zusammenhang interessieren.

Ist jede Person ( Geschlechts- und Rollenunabhängig ) die Spanking mag,
direkt eine BDSMler?

Brauche ich ein Machtgefälle fürs Spanking?

Auf welche Art gehört es für euch zusammen, wo überschneidet es sich oder gehört es für euch nicht zusammen?
*********paar Paar
32 Beiträge
Aus meiner Sicht. Eine körperliche Masochistin mag den Schmerz.
Eine emotionale, wie ich findet dass erniedrigend, wenn sie als 51-jährige Frau von einem ihrem Mann versohlt wird, obwohl sie emanzipiert ist.
Und es gibt wahrscheinlich noch 1000 weitere Verbindungen, aber es ist noch früh ich hatte noch keinen Kaffee.
*********reuse Frau
259 Beiträge
Für mich: 1. Nein. 2. Nein. 3. Abhängig von meinem Gegenüber. Ein "Kann", kein Muss.
********1979 Frau
2.103 Beiträge
Habe für mich festgestellt, dass ich weniger Maso bin sondern eher passiver Reaktionsfetischist. Ich für meinen Teil finde mich aber trotzdem im BDSM wieder durch andere Dinge die noch dazu kommen.
Erlaubt ist das was gefällt und das braucht nicht in eine Schublade gesteckt zu werden.
**********artin Mann
414 Beiträge
Frag das mal Flagellanten, 11 von 10 werden jegliche Verbindung abstreiten.
**********urple Paar
8.015 Beiträge
Die Frage ist, welche Intuitionen hinter dem Spanking stehen.
Geht es tatsächlich nur um den Schmerz an sich, dann ist es purer Sadomasochismus und der braucht nicht zwingend ein Machtgefälle.
Spielt dabei auch das Gefühl der Degradierung bzw. Erniedrigung eine Rolle, dann sind die Beweggründe wohl mehr im D/S-Bereich und der Darstellung des konsensuellen Machtgefälles zu suchen, aber auch Sadismus und Masochismus spielen meist eine Rolle.

Der Begriff "BDSM" entstand überhaupt erst Anfang der Neunzigerjahre. Bis dahin war all das schlicht unter "SM", Sasdomasochismus zusammengefasst. Die SM-Szene enstand aus der Homosexuellen- und Lederszene und mit der Zeit kamen dann in dieses Sammelbecken verschiedenste Fetische und Kinks dazu, so dass mit der Zeit das entstanden ist was wir heute unter BDSM verstehen. Insofern gehört Spanking in den vorgenannten Zusammenhängen für mich eindeutig in den BDSM-Bereich.

Auch im Bereich "Domestic Discipline" spielt Spanking oft eine zentrale Rolle. Hier geht es aber rein um körperliche Bestrafung, wobei dafür weder Masochismus noch Sadismus vorhanden sein muss. Die tragende Intention ist hier das kensensuelle Machtgefälle und dessen Durchsetzung.
Hier scheiden sich manchmal die Geister, ob das noch BDSM ist.
Entscheidend ist für mich auch hier die Motivation. Ist das Machtgefälle von Devotion und Dominanz geprägt uind nicht nur institutionell, besteht ein Konsens, gehört es für mich zum BDSM.
Geht es nur um Disziplinierung, ohne Devotion und ohne empathische Dominanz, dnn zähle ich das eher nicht dazu.

LG, BoP (m)
******_73 Mann
4.425 Beiträge
Zitat von ******Dom:
Brauche ich ein Machtgefälle fürs Spanking?

Du brauchst einen aktiven, und einen passiven Part.
Wenn passiv zu sein bedeutet, sich unter zu ordnen, dann wäre damit die Bedeutung des Wortes "Machtgefälle" unter diesem Aspekt geben.

Da beim Spanking der passive Part, die Einwilligung in eine Körperverletzungshandlung geben muss, und der aktive Part für sein Handlen von der Einwilligung des passiven Teinehmers abhängt,
hättest Du hier auch eine "Machtgefälle".

Nimmst Du das Aushandeln dessen, was sein darf, was angeboten wird (von beiden Seiten) als Augenhöhe,
dann brauchst Du kein Machtgefälle.
******ron Mann
5.899 Beiträge
Zitat von **********urple:

Geht es tatsächlich nur um den Schmerz an sich, dann ist es purer Sadomasochismus und der braucht nicht zwingend ein Machtgefälle.

Da gebe ich dir Recht. Aber es braucht eine Führungshirachie. Die kann sehr gut auf Augenhöhe funktionieren.
**********urple Paar
8.015 Beiträge
Zitat von ******ron:
Zitat von blackownspurple:„
Geht es tatsächlich nur um den Schmerz an sich, dann ist es purer Sadomasochismus und der braucht nicht zwingend ein Machtgefälle.
Da gebe ich dir Recht. Aber es braucht eine Führungshirachie. Die kann sehr gut auf Augenhöhe funktionieren.

Mener Meinung nach reicht hier die Unterscheidung bzw. Einigung auf "Aktiv" und "Passiv". Eine Hierarchie oder Führung ist für das masochistische Erleben auf Augenhöhe nicht notwendig.
Wenn diese Hierarchie tatsächlich existiert, geht es für mich mehr in den Bereich Domestic Diszipline.

Mein Sadismus wird aber durch reinen Masochismus auf Augenhöhe nicht wirklich bedient.
Ich will das Leiden, das Überwinden sehen, die Grenze hinter dem Masochismus.

LG, BoP (m)
******akt Mann
259 Beiträge
Zitat von ******Dom:
Brauche ich ein Machtgefälle fürs Spanking?

Ich bevorzuge zumindest eine klare Absprache, wer der Spankee ist, da ich Schmerzen für mich nicht erotisieren kann. Fürs Spanking benötige ich kein Machtgefälle oder einen (B)DSM Rahmen, lediglich eine Person die sich darauf (warum auch immer) einlassen möchte - dazu gibt es u.a. den JOYclub.

Wenn ich ein BDSM Club/Event besuche, kann mein Spankee durchaus für den Abend in die Rolle (m)einer Sub schlüpfen, das ist jedoch dann tatsächlich ein Rollenspiel - ohne jeglichen Bezug zum Lebens- oder Beziehungsalltag.
Ich sehe das differenzierter, seitdem ich mich mit BDSM identifizieren kann.

BDSM ist ein Dachbegriff für mich. Etliche Formen, Stile, Konstellationen fallen darunter. So können Praktiken, wie Spanking, Bondage, Atemspiele für sich stehen. Ein hervorgehobenes Machtgefälle braucht es dafür nicht, da es sich aus den Selbstverständnis ergibt.

Ich weiss, als z. B. passive Person, dass diese Praktiken Risiken und eine gewisse Schwere haben. Da ich sie empfange, entgegennehme, sehe ich mich als Masochistin an. Ich weiss darum, dass es dafür einen aktiven Part geben kann, der unter Anerkennung der Risiken und des Schweregrades definitiv ein Sadist ist.

Das sagt nicht aus, dass wir da irgendeine ungleiche Dynamiken am Laufen haben, die wir ausreizen wollen (, wenn wir auch den Gedanken mal genießen). Es sagt auch nicht aus, dass wir wirklich nur das sind und auf Qual aus sind, sie wir da sehen, empfinden.
Das macht nur ein Ungleichgewicht aus, das als Machtverhältnis verstanden werden kann, weil eine Personen der anderen überlegen ist, körperlich, situativ, von der offenbarten Verletzlichkeit, vom Abwehren der Gefahren (durch Auflösung der Handlung) her. Durch das zusätzliche Hinzufügen von D/s war bei mir darum der Reiz aus weg, weil die Praktiken, Rollen nicht mehr für sich standen und das Spannungfeld direkt endete.
Das war kein Spiel mehr, sondern ernst mit ernsten Reaktionen, Empfindungen. Auf dieses klassische D/s aus Erziehung, Benutzung, Ausbildung, Disziplinierung, Hierarchie stehe ich daher gar nicht. Mein Körper hört nicht auf den Willen anderer und ist nicht bedienbar auf Knopfdruck. Ich habe nie fantasiert von Aufgaben, deren Erfüllung, der Lebenserleichterung anderer und wüsste auch nicht, warum ich diese Fähigkeit nicht im Ehrenamt, auf Arbeit ausleben sollte - unter Arbeitschutz und Inwertstellung der erbrachten Leistungen.

Masochistin? Ja.
Submissive? Nein.
*********pfer Paar
587 Beiträge
(er schreibt)

Hier kann ich ja quasi 1:1 meinen Beitrag aus einem ähnlichen Thread reinkopieren:
Könnt ihr SM ohne Machtgefälle haben?

Brauche ich ein Machtgefälle fürs Spanking?

Aus meiner Sicht: Spankung (SM) ohne Machtgefälle (D/s), definitiv geht das!

Bei uns geht es vor allem um Fixierung und Impact; dabei ist es zu einem großen Anteil das physische Erleben, das mich in einen fast schon meditativen Zustand bringt. ja, einer (bzw. eine, also SIE) kümmert sich mehr um den anderen (also IHN, bzw. mich) als um sich selbst; aber es ist viel mehr aktiv/passiv als dom/sub. Es ist Hingabe statt Unterordnung. Natürlich habe ich keine (physische) Macht mehr, wenn ich gefesselt oder fixiert bin. Aber wir sind uns beide bewusst, dass sie mir etwas Gutes tut, das meine Bedürfnisse erfüllt werden, auch wenn ich nicht jedes Detail vorher kenne, nicht jeder unmittelbare (sexuelle) Wunsch erfüllt wird und ich mich gerne von ihrer Kreativität überraschen lasse. Ein Austesten von Grenzen ist dabei auch nicht ausgeschlossen: Hingabe ist für uns auch die Befreiung von Verantwortung - in der passiven Rolle kann ich alles geschehen lassen, weil ich nicht selbst entscheiden muss. Im schlimmsten Fall kann ich immer noch in irgendeiner Form kommunizieren, wenn ich überfordert bin. Aber mittlerweile wissen wir (nach meiner Einschätzung) recht gut, wo absolute Tabus gelten und was nur Grenzen der Komfort-Zone sind (die man durchaus entwickeln bzw. verschieben kann).

Zitat von ******Dom:
Ist jede Person ( Geschlechts- und Rollenunabhängig ) die Spanking mag,
direkt eine BDSMler?

Ich sag mal so: Wenn es über klischeehaftes Popo-Klatschen beim Doggy hinausgeht, dann ja. Wo genau die Grenze liegt mag und kann ich aber nicht sagen.

Zitat von ******Dom:
Auf welche Art gehört es für euch zusammen, wo überschneidet es sich oder gehört es für euch nicht zusammen?

Inwieweit Spanking und Machtgefälle zusammengehört, hängt vom Mindset und der Session-Intention ab, vom Beziehungsgeflecht der beteiligten Personen. Wenn Spankung der Bestrafung dient oder der Erniedrigung: Klar, dann ist das D/s und Machtgefälle im unmittelbaren Zusammenhang mit Spanking, und abhängig voneinander.

Bei mir: Ganz andere Geschichte, siehe oben.
****ni Mann
2.938 Beiträge
JOY-Angels 
Insgesamt gesehen gibt es für mich nicht "den" BDSM - BDSM, D/s, Spanking, was auch immer ist das, was die beteiligten Personen daraus machen.

Oftmals wird aus der Bestrafung heraus gespankt - macht ich gar nicht, ich mache das aus der Lust heraus, weil ich mich regelrecht daran ergötzen kann. So gesehen könnte man das als Sadismus einsortieren - aber ich sehe mich auch nicht als "echten" Sadisten an, weil ich mich nicht am negativen Leid meines Gegenübers ergötze, ich brauche auf gewisser Weise ein positives Feedback (also dass es der Person auf irgendeiner Ebene was gibt).

Ich kenne genug Menschen, die ohne weiteren BDSM-Bezug spanken. Des Weiteren lebe ich persönlich D/s zwar sehr intensiv aus, sehe mich aber in vielen Punkten auch nicht als klassischen BDSMler.

Unterm Strich heißt das für mich, es braucht weder zwingend ein Machtgefälle, noch spielt es irgendeine Rolle was für die Allgemeinheit beim BDSM zusammengehört (oder wie die Allgemeinheit die Begriffe deutet). Es zählt nur das, was die beteiligten Personen wollen und fühlen. Zwischen diesen muss es einen Konsens geben und dann ist im Grunde alles erlaubt und möglich (solange man dadurch keine Dritten schädigt oder beeinträchtigt - klar).
***ka Frau
4.622 Beiträge
Für Spanker ist das ganz was anderes.
Allerdings wird man wohl auch organisatorischen Gründen immer in ein Fass geworfen.
Reine Spanker lösen sich auch oft vom Sex, was man so drunter versteht. Das Spanking kann für sich stehen und genug sein.
****al Mann
3.284 Beiträge
Zitat von ***ka:
Für Spanker ist das ganz was anderes.

Könntest du das bitte etwas genauer umreißen, was anders daran ist?

Reine Spanker lösen sich auch oft vom Sex, was man so drunter versteht. Das Spanking kann für sich stehen und genug sein.

Das trifft für manche (anderen *fiesgrins* ) BDSMer ebenso zu.
*****a_S Mann
10.393 Beiträge
BDSM besteht aus BD, DS und SM, und Spanking ist eine (leichte) Spielart des SM.
Es braucht somit natürlich kein Machtgefälle (DS), um Spanking (SM) zu mögen.
Und ob jemand, der "Spanking mag", auch ein BDSMer ist, liegt daran,
wie sehr er Spanking braucht. Jemand, der Spanking nur "mag",
aber in einer guten Beziehung, wo der Partner kein Spanking will,
darauf verzichten kann, wird sich sicherlich nicht BDSMer nennen.
****al Mann
3.284 Beiträge
Zitat von *****a_S:
Und ob jemand, der "Spanking mag", auch ein BDSMer ist, liegt daran, wie sehr er Spanking braucht. Jemand, der Spanking nur "mag",
aber in einer guten Beziehung, wo der Partner kein Spanking will, darauf verzichten kann, wird sich sicherlich nicht BDSMer nennen.

Die Stärke des Bedürfnisses wäre sicher ein allgemeines und auch für andere Praktiken/Teilbereiche zutreffendes Kriterium der Zugehörigkeit.
Zusätzlich gibt es aber Gruppen, die sich unabhängig davon partout nicht unter dem Dach BDSM sehen möchten.
*****y87 Frau
11.497 Beiträge
Ich bin ein Masotierchen und noch dazu eine gute Portion sadistisch. Rein für mich brauche ich beim Spanking kein Machtgefälle. Eigentlich nur jemanden, der ist gerne macht und sich diebisch auch mal über ein "Aua" freut 😆 Habe lange gebraucht um zu verstehen, dass mich eher ein Machtgefälle stört. Zum Beispiel Strafschläge und seien die auch nur in einen lustigen Rahmen gewesen, boah was tat das weh. Plötzlich war eigentlich das was ich mag, unangenehm schmerzhaft.
Am Ende des Tages ist mir egal ob der Popoklatscherverein 😆 zum BDSM zählt oder nicht. Habe mir einfach angewöhnt zu sagen, SM ist für mich was rein körperliches und Schläge halte ich für keinen aus, sondern will sie genießen.
**********bbexx Frau
3.626 Beiträge
Ob man sich als BDSMler sieht oder nicht, ist eine reine persönliche Entscheidung, die m. E. unabhängig davon ist, ob man "nur" Spanking betreibt oder mit Machtgefälle.

Wie sagte @*****y87 gerade so schön, ich bin ein Masotierchen, eines, das aus Schmerz Lust gewinnt und dafür bedarf es keines D/s oder Machtgefälles irgendeiner Art.

BDSM ist es insoweit für mich, als das unser SM nicht ausschließlich aus Spanking besteht und wir weitere Bereiche aus den vier Buchstaben in unser Spiel integrieren.
******asy Paar
3 Beiträge
Spannendes Thema und spannende Fragen.
Für uns (sie spankt, er "leidet", beide geniessen) ist Spanking ganz klar BDSM. Ob und wie aber Sex ins Spiel kommt ist total abhängig von der Tagesform. Manchmal macht es richtig heiss, manchmal ist es auch eine ganz andere Ebene.

Machtgefälle braucht es auch nicht immer, manchmal geht es auch nur ums Gefühl. Also auch da wieder ganz persönlich.
*****983 Frau
253 Beiträge
Ich denke, es kommt darauf an, wie exzessiv man spankt. So ein Klaps auf den Hintern hat nicht wirklich etwas mit BDSM zu tun – jedenfalls für mich nicht. Ob du ein Machtgefälle brauchst, weiß ich nicht; ich habe es dafür gebraucht!
******_73 Mann
4.425 Beiträge
Zitat von ***ka:
Für Spanker ist das ganz was anderes.
Allerdings wird man wohl auch organisatorischen Gründen immer in ein Fass geworfen.
Reine Spanker lösen sich auch oft vom Sex, was man so drunter versteht. Das Spanking kann für sich stehen und genug sein.

Zitat von *****a_S:
BDSM besteht aus BD, DS und SM, und Spanking ist eine (leichte) Spielart des SM.
Es braucht somit natürlich kein Machtgefälle (DS), um Spanking (SM) zu mögen.
Und ob jemand, der "Spanking mag", auch ein BDSMer ist, liegt daran,
wie sehr er Spanking braucht. Jemand, der Spanking nur "mag",
aber in einer guten Beziehung, wo der Partner kein Spanking will,
darauf verzichten kann, wird sich sicherlich nicht BDSMer nennen.

Beide Verfasser hatten das gleiche Problem.

Es gibt kaum etwas inhomogeneres als "BDSM".
Manchmal glaube ich, diese Schublade wurde allein dafür geschaffen, alles, was "Normale" als "nicht normal" ansahen, dort hinein zu werfen.

BDSM hat so vieles, so viele verschiedene Bestandteile, so viele verschiedene Vorlieben, soviele verschiedene Empfindungen und Bedürfnisse.
Bondage ist für mich mittlerweile mehr ein Handwerk, mit mediativen (mitunter auch SM-) Elementen.
Spanking ist ebenfalls eine Art Handwerk, man kann sich auch hier in Geräten und Techniken hineinsteigern.
Dominanz, es gibt kaum mehr möglichkeiten, über eine Definition zu streiten als die Frage, was eigentlich Dominanz sei.
u.s.w.

Ach, und dann kommen noch die Aussagen, dass ein Popo-Klatscher für jemanden zu Spanking dazu gehöre. Hm. Zähle ich nicht dazu, aber ich bin nicht maßgebend...

Wenn jemand Sport mag, ist er dann ein Sportler?
Ich kenne viele Fußballfans, die außer Atem sind, wenn sie eine Bierkiste in den Keller tragen...

Wie kann man BDSM-ler sein, wenn das Feld des BDSM so riesig ist, dass ich bezweifle, dass es jemanden gibt, der alles mag, was darin vorkommt?

Zitat von *****a_S:
Jemand, der Spanking nur "mag",
aber in einer guten Beziehung, wo der Partner kein Spanking will,
darauf verzichten kann, wird sich sicherlich nicht BDSMer nennen.
Und warum nicht?
Muss es über "mögen" hinaus gehen, in Richtung "brauchen"?

Eine Bekannte von mir schrieb einmal, als sie von einer BDSM-haltigen Beziehung in eine Vanilla-Beziehung wechselte: "Er zeigt mir als BDSM-lerin, wie schon vanilla sein kann."

Warum darf man nicht verschiedenes mögen?
Ich esse ohne weiteres auch fleischlose Mahlzeiten. By the way, wenn man sich fleischlos ernährt, ist man dann schon Vegetarier? Oder muss da auch die Überzeugung dazu kommen, der Wille, kein Fleisch essen zu wollen?

Die ursprüngliche Frage:
Zitat von ******Dom:
Ist jede Person ( Geschlechts- und Rollenunabhängig ) die Spanking mag,
direkt eine BDSMler?

Brauche ich ein Machtgefälle fürs Spanking?
@******Dom, was genau ist BDSM, und was genau ist ein Machtgefällt?
Gibst Du mir da die konkreten Definition, bin ich gern bereit, die Fragen zu beantworten.
Bis dahin möchte ich da antworten, indem ich DeepThought aus "per Anhalter durch die Galaxis" zitiere:
Die Antwort lautet 42.
*******del Mann
759 Beiträge
Zitat von ******_73:

Bis dahin möchte ich da antworten, indem ich DeepThought aus "per Anhalter durch die Galaxis" zitiere:
Die Antwort lautet 42.

Apropos:
We demand rigidly defined areas of doubt and uncertainty!
*********lbunt Frau
9.726 Beiträge
Zitat von ******Dom:
Spanking und BDSM - wie ist die Verbindung?
Hi Community,

mich würde mal eure Meinung zu Spanking und BDSM im Zusammenhang interessieren.

Ist jede Person ( Geschlechts- und Rollenunabhängig ) die Spanking mag,
direkt eine BDSMler?

Brauche ich ein Machtgefälle fürs Spanking?

Auf welche Art gehört es für euch zusammen, wo überschneidet es sich oder gehört es für euch nicht zusammen?

Wenn man Spanking mag, ist man höchstwahrscheinlich masochistisch veranlagt oder hat irgendeine andere Macke *ggg*, und Masochsimus wird nun mal dem "M" im Begriff BDSM zugeordnet. Allerdings, wenn man es nicht ausübt, dann ist man wohl kein BDSMler, denn die aktive/passive Ausübung gehört schon irgendwie dazu.

Brauche ich ein Machtgefälle? - Ich brauche vor allem stabile Manschetten zum Fixieren meines ansatzweise renitenten Lieblings-Opferchens, ansonsten besteht ab einem gewissen Aua-Level akute Ausbruchsgefahr, und dann möge die Macht mit mir sein.
*****n_N Mann
10.589 Beiträge
Zitat von ******Dom:
Ist jede Person ( Geschlechts- und Rollenunabhängig ) die Spanking mag,
direkt eine BDSMler?
Nein. BDSM ist ein Sammelbegriff.
Dem kann man für sich nutzen, muss man aber nicht.
Andere stecken einen dennoch in die Kiste, weils einfacher ist.

Ist wie LGBTQ, manche finden sich unter dem Sammelbegriff wieder, andere lehnen ihn ab, auch wenn sie homosexuell, Bi etc. sind.

Zitat von ******Dom:
Brauche ich ein Machtgefälle fürs Spanking?
*nein* Aus Lust, Spaß oder für den Kick geht das auch ohne wunderbar.
Aber...einer von beiden schummelt nicht so selten.
War zumindest mein Erfahrungswert.
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