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Wie geht ihr mit der Fetischvorliebe eures Partners um?

*******25hh Frau
5 Beiträge
Themenersteller 
Wie geht ihr mit der Fetischvorliebe eures Partners um?
Mit meinem Freund bin ich nun seit zwei Jahren zusammen. Bereits nach einigen Monaten hat er bestimmte Andeutungen gemacht, dass er gewisse ungewöhnliche, sexuelle Aspekte hat, es ihm aber schwer falle, darüber zu sprechen und er noch Zeit dafür brauche. Nun hat er mir eben vor kurzem erzählt worum es sich dabei handelt: Er hat einen Gummi-Fetisch. Es erregt ihn, wenn er selbst Gummikleidung trägt. Dabei handelt es sich nicht um Latex oder explizite Fetisch-Kleidung, sondern um Gummikleidung aus der Arbeitswelt: Gummiregenhosen, Gummi/Watstiefel, Regenmäntel, Gummihandschuhe, Metzgerschürzen usw.

Wir haben seit er mir das erzählt hat dann oft über diese Sache gesprochen und ich hatte den Eindruck - und er hat es auch selbst gesagt - dass ihm dieses offene Reden sehr gut getan hat. Es kommt mir sogar so vor als, ob er sich dafür nicht mehr so schämt. Nun hat er mir gesagt, dass dieser Fetisch zunächst nur ihn betrifft und er hier keinerlei Erwartungen an mich hat. Er wünscht sich nur, dass ich einfach akzeptiere, dass es dies bei ihm gibt und, dass er ab und an eben Selbstbefriedigung für sich in diesen Klamotten praktiziert (nicht oft 1-2x pro Monat, da es laut ihm auch aufwendig ist).

Nun ist es so, dass er abseits dessen aber auch eine große Vorliebe dafür hat, wenn Frauen und insbesondere seine Partnerin - also ich - Lederkleidung und hohe Lederstiefel tragen. Da fährt er total drauf ab. hier war er anfangs auch noch behutsamer ist aber insgesamt mit dieser Vorliebe recht offen umgegangen und hat auch mir gesagt, dass er sich wünscht, dass ich das immer mal wieder anziehe. Das hab ich auch gemacht, obwohl es eigentlich nicht so ganz meine Richtung ist. Aber da er die Sachen kauft und es eigentlich keine große Sache ist machen wir das ab und zu. Mit der Gummi-Sache bin ich nun etwas ins Grübeln gekommen. Einerseits bin ich froh, dass es "nur das" ist. Es gefällt mir aber nicht, dass er irgendwie eine sexuelle Vorliebe hat, die einen gewissen Stellenwert hat und diese dann so ganz für sich nur von mir getrennt macht - das entspricht nicht ganz meiner Wunschvorstellung von Intimität in der Beziehung. Andererseits kann ich es mir wirklich nur schwer vorstellen, da mitzumachen. Ich finde es nicht eklig, aber irgendwie skurill. Ganz ausschließen würde ich es aber auch nicht

In den Gesprächen mit ihm ist mir zwischen den Zeilen - er war da zurückhaltend - schon aufgefallen, dass er es schon geil fände, wenn ich auch mal dabei wäre oder gar selber solche Sachen anziehen würde.

Ich habe das jetzt hier mal ausführlich geschildert und mich würde einfach interessieren, was ihr darüber denkt. Mir geht es weniger darum, was ihr mir raten würdet, sondern einfach wie das auf euch wirkt oder wie ihr einer solchen Situation denken und handeln würdet. Besonders würde es mich auch interessieren, wie dies Leute sehen, die wie mein Freund selber ähnliche fetischhafte Neigungen haben.
**********artin Mann
409 Beiträge
Wenn es nicht deine Richtung ist, dann lasse es. Er benutzt dich.
******ion Mann
84 Beiträge
Allgemeiner Umgang mit Fetischen / Offenheit
Ein spannendes Thema – und ich glaube tatsächlich, dass fast jeder Mensch irgendeine Form von Fetisch oder besonderer Vorliebe hat. Diese können sich im Laufe der Zeit verändern, neu entstehen oder auch wieder in den Hintergrund treten. Oft entwickeln sie sich aus tiefem Begehren, aus Vertrauen, Nähe und emotionaler Verbundenheit.

Ich selbst habe erst sehr spät angefangen, offen über meine Fetische zu sprechen, und rückblickend habe ich mir dadurch einiges verbaut. Schweigen schützt einen zwar kurzfristig, schafft aber auf Dauer Distanz. Aus meiner Sicht ist es daher wichtig, möglichst offen zu sein und solche Themen am besten schon früh anzusprechen – ohne Druck, aber ehrlich.

Hier ein paar allgemeine Gedanken und Infos dazu, wie ich das Ganze sehe:

Fetische und besondere sexuelle Vorlieben sind ein weit verbreiteter Teil menschlicher Sexualität. Sie entstehen aus ganz unterschiedlichen Gründen, sind oft tief emotional verankert und sagen weder etwas über den Charakter noch über den Wert eines Menschen aus. Entscheidend ist nicht dass jemand einen Fetisch hat, sondern wie damit umgegangen wird – sowohl innerlich als auch im Miteinander mit anderen.

1. Sich selbst ernst nehmen und akzeptieren
Ein wichtiger erster Schritt ist, die eigenen Neigungen nicht sofort zu bewerten oder zu verurteilen. Viele Menschen tragen Fetische lange mit sich herum, ohne darüber zu sprechen, aus Angst vor Ablehnung oder Missverständnissen. Diese innere Geheimhaltung kann jedoch Scham, Druck oder Distanz erzeugen – besonders in engen Beziehungen.
Sich selbst gegenüber ehrlich zu sein bedeutet nicht, alles sofort ausleben zu müssen, sondern anzuerkennen: Das gehört zu mir.

2. Offenheit und Kommunikation in Beziehungen
Grundsätzlich gilt: Offene Kommunikation ist die Basis jeder gesunden Beziehung – gerade bei Themen, die sensibel sind. Über Fetische zu sprechen bedeutet nicht, dem Gegenüber etwas aufzuzwingen, sondern ihm Einblick in die eigene Gefühls- und Gedankenwelt zu geben.

Dabei ist wichtig:
• den richtigen Zeitpunkt zu wählen
• respektvoll und ohne Erwartungsdruck zu sprechen
• klar zu machen, dass Offenheit kein Automatismus für Zustimmung ist

Ein Gespräch über Fetische sollte nicht als Forderung, sondern als Einladung verstanden werden: So bin ich – wie fühlt sich das für dich an?

3. Wirkung auf Außenstehende
Auf viele Menschen wirkt eine solche Offenheit zunächst ungewohnt oder sogar befremdlich – oft weniger wegen des Fetischs selbst, sondern weil Sexualität generell noch stark tabuisiert ist. Gleichzeitig empfinden viele Offenheit als mutig, ehrlich und verbindend, selbst wenn sie die Neigung nicht teilen.

Von außen betrachtet entsteht häufig der Eindruck:
• von emotionaler Nähe, wenn offen gesprochen wird
• von innerem Konflikt, wenn Dinge lange unausgesprochen bleiben
• von Reife, wenn beide Seiten respektvoll miteinander umgehen

4. Perspektive von Menschen mit ähnlichen Neigungen
Menschen, die selbst fetischhafte Neigungen haben, reagieren häufig besonders verständnisvoll. Viele kennen:
• die Angst vor Ablehnung
• das Ringen zwischen Wunsch und Rücksicht
• die Unsicherheit, wie viel Offenheit „richtig“ ist

Aus dieser Perspektive wird oft weniger der Fetisch bewertet, sondern vielmehr der Umgang damit: Wird ehrlich kommuniziert? Gibt es gegenseitigen Respekt? Darf jeder seine Grenzen haben? Genau das sind die Punkte, die als entscheidend wahrgenommen werden.

5. Grenzen sind genauso wichtig wie Offenheit
Offen über Fetische zu sprechen heißt nicht, dass alles akzeptiert oder geteilt werden muss. Jeder Mensch darf eigene Grenzen haben – und diese sind genauso legitim wie Wünsche. Ein gesunder Umgang zeigt sich darin, dass:
• niemand sich schuldig fühlt für seine Neigungen
• niemand sich gedrängt fühlt, etwas mitzumachen
• Kompromisse, Fantasieebenen oder klare Nein-Sagen möglich sind

6. Fazit
Ein reifer Umgang mit Fetischen zeichnet sich durch Ehrlichkeit, Selbstreflexion und Respekt aus. Offen darüber zu sprechen – egal um welche Neigung es sich handelt – schafft die Möglichkeit für echtes Verständnis, Nähe und Vertrauen. Wie andere darüber denken, ist unterschiedlich und individuell geprägt, doch meist zeigt sich: Nicht der Fetisch selbst ist das Problem, sondern Schweigen, Unsicherheit oder fehlende Kommunikation.

Wer offen spricht, gibt dem Gegenüber die Chance, wirklich zu verstehen – und das ist oft wertvoller als jede konkrete Lösung.
*******_t79 Frau
1.603 Beiträge
Ich denke in einer Partnerschaft muss die andere Person nicht zu 100% die Kinks und Fetische des anderen erfüllen.
Ist die Beziehung fest kann ich meinem Partnermenschen Ausflüge zugestehen. Gerade wenn es Dinge sind die jetzt nicht unbedingt meins sind. Das heißt nicht gleich das die Sache die zwischen uns ist in irgendeiner Weise geschmälert wird.

Vielleicht ist es eine Idee das du für dich überlegst was genau dich stören würde oder wovor du bedenken hast wenn er seinen Fetisch wo anders auslebt. Manchmal hilft es Dingen auf den Grund zu gehen und herauszufinden wo genau der Knackpunkt liegt
*******ed25 Frau
137 Beiträge
Für mich kommt es sehr darauf an, wie lange wir zusammen sind und wie unser Verhältnis aussieht. Jede Person erlebt Sexualität für mich individuell. Mir fällt es leichter, wenn mich bestimmte Bedürfnisse oder Vorlieben nicht direkt mit einbeziehen – vor allem dann, wenn ich ihnen selbst nicht entsprechen kann. So kann ich es eher losgelöst von unserer gemeinsamen Sexualität betrachten, was für mich deutlich entspannender ist.
******rei Paar
341 Beiträge
Probiere Gummi Stiefel mal mit Gummi Jacke bei einem Regen Spaziergang mit Ihm mal aus . Mir Frau gefällt es schon ein paar mal im Jahr mit der Gummihose mit eingearbeiteten Stiefeln meinen Weier zu pflegen, habe nichts mehr drunter an .
******_73 Mann
4.309 Beiträge
Zitat von *******25hh:
Es gefällt mir aber nicht, dass er irgendwie eine sexuelle Vorliebe hat, die einen gewissen Stellenwert hat und diese dann so ganz für sich nur von mir getrennt macht - das entspricht nicht ganz meiner Wunschvorstellung von Intimität in der Beziehung.

Auf der einen Seite kann ich, glaube ich, mir vorstellen, was Du meinst bzw. was Du fühlst.
Auf der anderen Seite kann ich den Grund nicht nachvollziehen, bzw. halte den für irrational.

Das Du gern Teil seiner sexuellen "Ausrichtung" bist, bzw. sexuelles mit ihm zusammen ausleben willst, kann ich verstehen.
Aber dasss Du Dich ausgeschlossen fühlst, wenn er da etwas ohne Dich hat, scheint mir einem Wunschdenken zu entsprechen.
Wie viele Menschen masturbieren ohne den Parnter / die Partnerin?
Ich weiß, dass einigen das wie Fremdgehen vorkommt, aber ich sehe das anders. Es gibt so viel, dass man zusammen machen kann, nicht nur was Sex und Intimität angeht, aber man kann nicht alles zusammen machen. Was versetzt etwas in einen Rang, dass es "nur gemeinsam" gemacht werden darf?

Es führt auch zu dem Problem, wenn es um "Druck ablassen" geht, ist das dann etwas intimes, persönliches, oder nur ein Gebrauchen des anderen? Das sehen Menschen auch völlig unterschiedlich.

@*******25hh, hast Du Hobbys, denen er nichts abgewinnen kann, oder Freizeitbeschäftigungen, bei denen Du ihn nicht dabei haben willst (z.B. einen Mädelabend)? Sind die Unterschiede da wirklich so groß bzw. zwingend? Gefühle sind nach meiner Erfahrung nicht rational, aber man kann sie mitunter mit rationalen Argumenten bearbeiten.

Ich muss manchmal schlicht allein sein, etwas, was für meine Partnerin auch hart sein kann. Und manchmal hilft es mir, nicht allein zu sein, aber nicht reden, einfach nur da sein. Meine Partnerin muss das akzeptieren, auch wenn ich ihr keinen Grund geben kann. Ich bin ihr dankbar, wenn sie das einfach für mich tut.

Hattest Du nie Partner, die Pornos schauten, auch ohne Dich? Ist da jetzt wirklich so ein großer Unterschied?

Zitat von *******25hh:
Nun ist es so, dass er abseits dessen aber auch eine große Vorliebe dafür hat, wenn Frauen und insbesondere seine Partnerin - also ich - Lederkleidung und hohe Lederstiefel tragen. Da fährt er total drauf ab. hier war er anfangs auch noch behutsamer ist aber insgesamt mit dieser Vorliebe recht offen umgegangen und hat auch mir gesagt, dass er sich wünscht, dass ich das immer mal wieder anziehe. Das hab ich auch gemacht, obwohl es eigentlich nicht so ganz meine Richtung ist. Aber da er die Sachen kauft und es eigentlich keine große Sache ist machen wir das ab und zu.
Ich finde es schön, dass Du so etwas auch für ihn tust. Ich hoffe, Dir gefällt seine Reaktion, und ich denke, er ist Dir dafür auch dankbar. Wer mag es nicht, wenn seine Partnerin / sein Partner sich "für ihn" schön macht? Und "schön" liegt nun einmal auch im Auge des Betrachters.

Achte nur darauf, dass Du Dich nicht veriegst. Von Zeit zu Zeit ist eben etwas ganz anderes, als ständig.
********etal Paar
1.546 Beiträge
Zitat von ******rei:
Probiere Gummi Stiefel mal mit Gummi Jacke bei einem Regen Spaziergang mit Ihm mal aus . Mir Frau gefällt es schon ein paar mal im Jahr mit der Gummihose mit eingearbeiteten Stiefeln meinen Weier zu pflegen, habe nichts mehr drunter an .
Das ist Deine Vorliebe, die TE teilt sie offensichtlich nicht.

Ich wäre auch nicht dabei, wenn mein Partner sowas ins Spiel bringen würde. Frau muss nicht alles mittragen
Wie @*******_t79 hier schon schrieb
Ich denke in einer Partnerschaft muss die andere Person nicht zu 100% die Kinks und Fetische des anderen erfüllen.
Ist die Beziehung fest kann ich meinem Partnermenschen Ausflüge zugestehen

Es gibt so viele Möglichkeiten für ihn auszubrechen und das zu praktizieren, ohne dass Frau mitmachen muss.
******fer Mann
111 Beiträge
Zitat von *******ed25:
Für mich kommt es sehr darauf an, wie lange wir zusammen sind und wie unser Verhältnis aussieht.
Mhh. Sehe ich nicht so. Alles andere wäre eine Einladung unehrlich zu sein. Der, der ehrlich von Anfang an kommuniziert, bekommt nen Korb. Der andere, der unehrlich ist und nicht die Wahrheit wagt (wie im Fall des TE - unterstelle ich jetzt mal), bekommt die Chance es auszuleben.

Aber ja. Das sind Muster, die ich schon öfters - auch in meinem Umfeld - beobachtet habe. Es ist nicht gerade ein Motivationsschub für die, die ehrlich sind.
*******ed25 Frau
137 Beiträge
Zitat von ******fer:
Zitat von *******ed25:
Für mich kommt es sehr darauf an, wie lange wir zusammen sind und wie unser Verhältnis aussieht.
Mhh. Sehe ich nicht so. Alles andere wäre eine Einladung unehrlich zu sein. Der, der ehrlich von Anfang an kommuniziert, bekommt nen Korb. Der andere, der unehrlich ist und nicht die Wahrheit wagt (wie im Fall des TE - unterstelle ich jetzt mal), bekommt die Chance es auszuleben.

Aber ja. Das sind Muster, die ich schon öfters - auch in meinem Umfeld - beobachtet habe. Es ist nicht gerade ein Motivationsschub für die, die ehrlich sind.

So meine ich das gar nicht. Mir ging es eher darum, dass ich weniger unsicher bin, wenn wenn wir schon vertrauter sind, nicht, dass er dann sofort auf Ablehnung stößt.
*******ssa Frau
5.987 Beiträge
Da er nicht gleich von Anfang an damit rausgerückt ist käme es mir vor als hat er in mir eine Erfüllungsgehilfin gefunden + ich hätte Bedenken dass meine eigenen sexuellen Vorstellungen auf der Strecke bleiben, sich alles nur um seine Kinks drehen wird.

Ich persönlich finde sein Verhalten fragwürdig.
*******ssa Frau
5.987 Beiträge
Wie viele Menschen masturbieren ohne den Parnter / die Partnerin?

Es geht aber doch um viel mehr:
er verwandelt sich dabei ja klamottentechnisch -
ich persönlich hätte ein Problem damit wenn mein Partner sich in Nylons und Damendessous selbstbefriedigen würde, das würde mein Bild von ihm erheblich stören und ich hätte immer das Gefühl dass "normale" Zweisamkeit ihn weniger anturnt.

Den Vergleich mit unterschiedliche Hobbies @*******bend finde ich befremdlich - das hat nichts mit Sexualität zu tun.
********rmal Mann
606 Beiträge
Was ich dazu sagen würde?

Als Partner eines Fetischisten würde ich mir klar machen das ich immer auch nur solange interessant bin wie ich den Fetisch des Partners erfülle
Da passt es dann halt nur wenn beide den gleichen Fetisch haben

Dein ypartner hat für mich keinen Fetisch sondern nur eine Gummi Vorliebe wäre es ein Fetisch hätte er mit dir keinen sex ohne diese Erfüllung.
******_73 Mann
4.309 Beiträge
Zitat von *******ssa:
Wie viele Menschen masturbieren ohne den Parnter / die Partnerin?

Es geht aber doch um viel mehr:
er verwandelt sich dabei ja klamottentechnisch -
ich persönlich hätte ein Problem damit wenn mein Partner sich in Nylons und Damendessous selbstbefriedigen würde, das würde mein Bild von ihm erheblich stören und ich hätte immer das Gefühl dass "normale" Zweisamkeit ihn weniger anturnt.

Den Vergleich mit unterschiedliche Hobbies @*******bend finde ich befremdlich - das hat nichts mit Sexualität zu tun.

Er verwandelt sich nicht.
Ob ich Sportklamotten, Badehose, Anzug oder Outdoorsachen trage, ich verwandle mich dabei nicht.
Und es ist auch unabhängig davon, was ich lieber trage, und was notgedrungen.

Die Frage, ob man als Partner bei Interessen / Freizeitgestaltungen ausgeklammert ist, hängt auch nicht damit zusammen, ob das mit "Sexualität" zu tun hat.
Es geht darum, ob man schlicht außen vor ist, obwohl man mit dem Partner eine Einheit bilden möchte.
*******thoa Mann
261 Beiträge
@*******25hh

Wenn es dich reizt zu sehen, wie du in dem Outfit auf ihn und wie die Situation auf dich wirkt, probiere es aus. Wenn du dich an irgendeiner Stelle unwohl fühlst, halte inne, reflektiere woher das Unbehagen kommt, vielleicht ist es ein Vorurteil oder eine externe Einschätzung und folge dann deinem Bauchgefühl.
Danach lässt du das ganze noch einmal Revue passieren und bildest dir deine eigene Meinung.
****ot2 Mann
12.455 Beiträge
Was eine Partnerin/ ein Partner im Rahmen seiner/ihrer Selbstbefriedigung macht, geht mich eigentlich nichts an. (Zumindest, wenn ich nicht zugegen bin bzw. sein soll.)
Es ist daher unerheblich, was er/sie dabei anzieht, welches Spielzeug er/sie benutzt, welche erotische Literatur er/sie liest, welche, welche Pornos er/sie guckt, welche Phantasien er/sie hat. Das ist alles Privatsache.

Sind dritte Personen im Spiel, kommen die beiden Themen a) Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten und b) Eifersucht mit ins Spiel. Für den einen spielt a) eine wesentliche Rolle, für den anderen ist b) ein wichtiger Aspekt.
*****a_S Mann
10.282 Beiträge
Kannst du uns noch mehr Informationen geben @*******25hh ? Also, wie alt dein Freund ist und warum er nicht hier ist? Mich befremdet (verwundert und macht traurig) an deiner Schilderung, dass ein wahrscheinlich recht junger Mann seinen Fetisch allein "im stillen Kämmerlein" auslebt, obwohl ihr doch wohl aus Großstädten seid, wo regelmäßig Partys für LLL-Fans sind. Zudem können sich diese hier oder in spezielleren Communities online vernetzen. Diese Art, einen Latex(+Leder)fetisch auszuleben, klingt mir aber eher wie bei einem älteren Mann in den 90ern.

Also, du hast gefragt, wie ich das "sehe", was ich darüber denke, speziell als jemand der auch so eine Neigung hat. Und für mich gilt eben, dass ich schon in den 90ern zugesehen habe, in die Szene zu kommen, mich zu vernetzen. Eben weil ich das nicht "im stillen Kämmerlein" machen wollte, sondern lieber auf Partys und am liebsten mit schönen Frauen, die mich gut finden. Einen Rat willst du nicht, also halte ich mich zurück damit, es sei denn du fragst doch noch danach.
*******lon Mann
227 Beiträge
Ich habe selbst einen Lack-Fetisch und finde einfach Sex und Intimität in Klamotten viel anregender und spannender als ohne. Mir ist auch wichtig, dass das mein neuer Partner von Anfang an weiß und es für ihn okay ist. Wenn er sich darunter nichts vorstellen kann, zeige ich es ihm und lasse ihn daran teilhaben. Dann hat er immer noch die Möglichkeit sich von mir zu trennen, wenn es ihm überhaupt nicht gefällt.

Da ich selber einen "Makel" (für andere, die es gut finden, allerdings ein Bonus) mit in die Beziehung bringe, kann ich es auch durchaus verstehen, wenn mein Partner seine eigene Vorliebe hat, die ich vielleicht nicht teile. Und dann lasse ich mich einfach darauf ein. Quid pro quo.

Ich finde, in allen Bereichen ist es ein Geben und Nehmen, im Alltag einer Partnerschaft gibt es das in allen Bereichen. Falls mein Partner meine Leidenschaft nicht teilt, habe ich auch "normalen" Sex, damit beide auf ihre Kosten kommen.

Aber man kann es drehen und wenden wie man will: ideal ist es eben dann, wenn die sexuellen Vorlieben bei beiden übereinstimmen. Dann ist es der Himmel. Darum gleich von Anfang an ehrlich und offen kommunizieren.
********rmal Mann
606 Beiträge
@*******lon
Wenn es rin Fetisch wäre würdest Du ohne Lack gar kein Sex haben wollen.

Es ist bei Dir eine Vorliebe

Ein Fetischist braucht seinen Fetisch um überhaupt einen Gedanken an Sex zu verschwenden.
******ode Mann
363 Beiträge
Einen Partner mit einer Fetischleidenschaft zu haben, muss keine Bürde oder ein Stigma sein. Mit einem spielerischen Umgang kann es auch einfach eine spezielle Extravaganz sein.

Auch in Berlin gibt es einen Latexstammtisch. Geht doch mal gemeinsam dort hin, man kann sich in so einem Rahmen ganz ungezwungen austauschen und damit seine eigene Situation reflektieren.
********elle Frau
493 Beiträge
Zitat von ********rmal:

Wenn es rin Fetisch wäre würdest Du ohne Lack gar kein Sex haben wollen.

Es ist bei Dir eine Vorliebe

Ein Fetischist braucht seinen Fetisch um überhaupt einen Gedanken an Sex zu verschwenden.

Sagt wer?
*****a_S Mann
10.282 Beiträge
Zitat von ********elle:
Zitat von ********rmal:

Wenn es rin Fetisch wäre würdest Du ohne Lack gar kein Sex haben wollen.
Es ist bei Dir eine Vorliebe
Ein Fetischist braucht seinen Fetisch um überhaupt einen Gedanken an Sex zu verschwenden.
Sagt wer?

Ist auch falsch, und ich habs auch echt satt, mir im Joy immer wieder von Nicht-Fetischisten erklären zu lassen, was ich bin. Wenn irgendwer schreibt, dass BDSMer ohne BDSM überhaupt nicht an Sex denken und keinen hoch kriegen, gibts von der großen BDSM-Community hier sofort aufe Omme, aber den Fetischisten kann man offenbar immer gern einen überbraten. Also nein, is nicht so!
**********eline Paar
327 Beiträge
jack@jackXjacqueline:

Zitat von *****a_S:
Kannst du uns noch mehr Informationen geben @*******25hh ? Also, wie alt dein Freund ist und warum er nicht hier ist? Mich befremdet (verwundert und macht traurig) an deiner Schilderung, dass ein wahrscheinlich recht junger Mann seinen Fetisch allein "im stillen Kämmerlein" auslebt, obwohl ihr doch wohl aus Großstädten seid, wo regelmäßig Partys für LLL-Fans sind. Zudem können sich diese hier oder in spezielleren Communities online vernetzen. Diese Art, einen Latex(+Leder)fetisch auszuleben, klingt mir aber eher wie bei einem älteren Mann in den 90ern.

Also, du hast gefragt, wie ich das "sehe", was ich darüber denke, speziell als jemand der auch so eine Neigung hat. Und für mich gilt eben, dass ich schon in den 90ern zugesehen habe, in die Szene zu kommen, mich zu vernetzen. Eben weil ich das nicht "im stillen Kämmerlein" machen wollte, sondern lieber auf Partys und am liebsten mit schönen Frauen, die mich gut finden. Einen Rat willst du nicht, also halte ich mich zurück damit, es sei denn du fragst doch noch danach.

Dazu möchte ich gerne eine gegenteilige Perspektive schildern, beginnend mit der rhetorischen Gegenfrage: Muss man denn immer alles in die Öffentlichket oder auf Parties tragen? Es kann ja gut möglich sein, dass er sich mit dem Ausleben seines Fetisch oder seiner Vorliebe im stillen Kämmerlein ganz wohl fühlt und es genauso haben möchte. Vor allem, wenn es sich dabei wirklich um einen Fetisch handelt und nicht nur eine Vorliebe. Das eine wird ja oft mit dem anderen gleichgesetzt, ohne sich Gedanken darüber gemacht zu haben, was denn jetzt zutreffend ist. Und sich allein damit zu beschäftigen muss nicht gleichbedeutend damit sein, dass man sich versteckt, schämt oder ähnliches.

Meine Sklavin beispielsweise hat eindeutig einen Fetisch. Diesen in der Öffentlichkeit auszuleben wäre ihr allerdings aus vielerlei Gründen viel zu intim und er hat in seiner Ausprägung für mich auch nichts außerhalb des Privaten zu suchen. Von daher leben wir das gewollt nur in unserem "lauten Kämmerlein" *zwinker* aus. Gelegentlich vielleicht noch mit einem Fremdbenutzer, aber stets in einem vertrauten Rahmen.

@*******25hh Auch wenn es dir nicht gefällt, dass dein Freund einen Fetisch oder eine Vorliebe hat, die er ganz für sich getrennt auslebt: In einer normalen Partnerschaft behält jeder Mensch immer noch seine eigene Sexualität, die man ihm zugestehen muss und da gibt es auch keinen Grund, dass Eifersucht oder ähnliches aufkommt. Ich bezweifle auch fast, dass es sich dabei wirklich um einen Fetisch handelt, weil er dann eine zentrale Rolle in seiner Sexualität einnehmen würde und das scheint bei ihm ja nicht der Fall zu sein. Ich würde es, bezogen auf das, was du schilderst, eher als eine Vorliebe einordnen. Es sei denn, er ist in dieser Hinsicht nicht ganz ehrlich zu dir. Wenn das gemeinsame Ausleben jetzt nicht dein Fall ist und dir das nichts gibt, solltest du ihm das aber auch eindeutig so sagen. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: wenn ihr beide tatsächlich so zufrieden seid wie es bisher gelöst ist, ist doch eigentlich alles gut. Und wenn nicht, dann müsstet ihr eine gemeinsame Lösung finden basierend darauf, wie die Dinge wirklich liegen.

@******ion Fünf Herzen bisher für die KI.

Ich möchte hier aber keine Diskussion lostreten. Dafür habe ich nicht die Zeit. Das waren nur meine Gedanken dazu.
****100 Mann
3.842 Beiträge
Wenn es nicht stört, kann man das doch akzeptieren...Ich weiß von mir selbst, dass man irgendwann dann anderweitig seine Vorlieben ausleben wird, wenn in der Beziehung nicht erfüllbar..
*******nge Mann
248 Beiträge
Sollte sie kein Verständnis für meine Fetische, Kinks, Macken, Ticks, kleinen und großen Perversionen haben können, von denen ich nicht weiß, woher und wovon, nicht einmal, dass ich sie überhaupt habe, nehm ich eben die ihren an. Was es auch sein mag. Ich möchte nicht, dass sie Heimlichkeiten vor mir haben muss. Ich wünsche mir, dass sie mir alles sagen kann. Was es auch ist.
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