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Nackt im Eisregen

****ai Mann
58 Beiträge
Themenersteller 
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*****_KA Mann
378 Beiträge
Spannend! Wie geht es weiter?
****ai Mann
58 Beiträge
Themenersteller 
Mal sehen...sind momentan noch zu wenig gute Fetzen im Kopf, die eine sinnvolle Weiterführung ergeben würden.
**********n5572 Mann
805 Beiträge
lass uns nicht so lange warten
****ai Mann
58 Beiträge
Themenersteller 
Die Dinge laufen nie, wie erwartet.

Mir ist, als stünde ich in Flammen. Meine Haut glüht regelrecht, während tief drinnen das Eis kaum schmelzen will. Ich kauere in dieser Dunkelkammer schon eine Ewigkeit und zittere dabei unablässig wie dürres Espenlaub. Mein Zeitgefühl versagt völlig, doch mein Verstand sagt mir, dass sicherlich nicht einmal die Hälfte der Zeit verronnen ist. Nur, zu was rät er mir, sobald das hier überstanden und die Seiten gewechselt sind? Kann ich mich überhaupt darauf verlassen aus dieser Sache wieder unbeschadet rauszukommen, oder falle ich, aller Vorsicht und Absicherung im Vorfeld zum Trotz, grad einem Psychopathen zum Opfer?

Sie erwartete, dass er direkt Hand anlegen und sie ohrfeigen würde, nachdem sie ihn vorhin so frech provoziert hatte. Er aber, ließ zunächst einfach seinen Blick über ihren nackten Körper streifen, umkreiste sie. Sie genoss die Aufmerksamkeit und die Anspannung, welche die Ungewissheit des nun Folgenden erzeugte. Spürte kribbelnd seinen Atem in ihrem Nacken. In ihr regte es sich schon - in Erwartung des ersten Hiebs. Doch ehe sie sich versah, fand sie sich auf den harten Küchenfliesen wieder und kroch auf allen Vieren durch die Wohnung. Wie einen trägen Hund an der Leine, zerrte er sie an ihren Haaren hinter sich her, raus auf die Loggia. Draußen war es noch dunkel und das Zimmerlicht zum Glück gedämmt. Trotzdem pochte ihr das Herz bis zum Halse, denn die Luft schlug ihr eisig kalt entgegen. Ein böiger Wind, der gestern Abend schon die Blätter hatte wirbeln lassen, fegte auch die Nacht hindurch und ließ die Fensterläden klappern, so dass an Schlaf kaum zu denken gewesen war. So pfiff es auch jetzt fies durch das Holz des Geländers und sogar der Dielen. Reflexartig versuchte sie sich zu schützen, schlang die Arme um die Brust und krümmte und rieb sich. Er ließ dies etwa eine Minute zu. Als es ihm dann selbst zu kühl wurde, riss er ihr dann jedoch energisch beide Hände von den Seiten und befahl sie nach oben. Er war tatsächlich kräftiger, als sie angenommen hatte.

Ich war schon zu steif gefroren, um groß Gegenwehr zu leisten, als er seine körperliche Überlegenheit ausspielte. Bevor ich einen klaren Gedanken fassen konnte, hingen die Handgelenke schon in einer Schlinge, die ratzfatz anzog und mich sprichwörtlich zur Strecke brachte. Galgenhumor, haha! Er hatte mich sprichwörtlich kalt erwischt!
Doch zum Lachen war mir bald wirklich nicht mehr zu Mute, denn ich litt da schon wie ein Hund. Die aufgeschürften Knie brannten höllisch.
Dann, so langam offenbarte sich mir die ganze Perfidität seines Vorhabens. Es begann nämlich zu regnen.
Die ersten Regentropfen segelten noch vereinzelt in die Loggia, kitzelten sanft auf der Haut, wo sie kleine pikante Schauer setzten. Durchaus anregend, denn meine Körpermitte meldete sich erneut, und sofort setzte sich das Gedankenkarussel in Bewegung. Doch schon nach wenigen Sekunden fachte der Wind dermaßen an, dass er den unisono anschwellenden Regen, wie tausende winzige, eisige Nadeln, kreuz und quer über den gesamten vorderen Oberkörper, über die Seiten hinaus, sprenkelte und mir geradewegs ins Gesicht peitschte. Es nahm mir völlig den Atem! Haut, die ansonsten gut behütet im Verborgenen lag, war augenblicklich völlig überfordert von dieser ungewohnten Reizüberflutung. Ich zappelte und wand mich, versuchte verzweifelt meine Achseln wegzudrehen, erreichte damit aber nur, die Brüste noch mehr dem Sturm, der sich da zusammenbraute, auszusetzen.
Meine Fußknöchel wurden umklammert. Einigermaßen rüde zwang er meine Beine auseinander, eines nach dem anderen zog er zur Seite und fixierte es dort irgendwie. Es schnitt mir tief in das ohnehin dünne Fleisch über dem Sprunggelenk. Der Zug in den Schultern, bis zu den Handgelenken hinauf, erhöhte sich erheblich. Ich musste jetzt meine ganze Kraft darauf konzentrieren, nicht weiter in den Spagat hineinzugleiten. Verrenkungen waren kaum noch möglich und ich dem Wetter nun völlig wehr- und schutzlos ausgeliefert. Selbst auf Höhe des Bauchs und zwischen die Schenkel, wo das Geländer noch das meiste abhielt, verirrten sich die Nadelstiche. Das, was grade noch so wohlig gepocht hatte, glich nun einer Eisgrotte ohne Gefühl. Ich hätte am Liebsten vor Frustration und Wut geschrien, bibberte und keuchte stattdessen, zitterte und fror erbärmlich. Zog mich in mich zurück, die letzten Reste von innerer Wärme in Schach haltend. Dennoch wurde mir von Sekunde zu Sekunde kälter, und auch die Gelenke spürte ich bald kaum mehr.
Wie lange wollte er mich hier in diesem Unwetter eigentlich hängen lassen? Ich machte mir Sorgen um meine Gesundheit und weinte Tränen, die sogleich der Wind mitnahm.
Wann würden mich die ersten Menschen in den umliegenden Häusern wahrnehmen? Ich hatte bereits kaum mehr Kraft, ließ den Kopf einfach vornüber hängen; es war das Angenehmste, was ich noch tun konnte.
Ihm aber schien das noch nicht zu genügen. Ich spürte seine Wärme an meinem gefrorenen Hintern, dann ereilte stechender Schmerz einen der tauben Nippel, und plötzlich hatte ich meinen Mund sperrangelweit offen, ohne ihn wieder schließen zu können. Eine Maulsperrre drückte gegen die Kiefer und den Gaumen. Ich musste ekelhaft würgen, um so mehr, da der Regen augenblicklich ungehindert in meinen Rachen drang. Unweigerlich schluckte ich das Wasser, weil natürlich auch mein Kopf - als letztes Glied in der Kette - in aufrechter Position von ihm fixiert worden war, indem er die Haare gefasst und in Sekundenschnelle hinter mir angebunden hatte .
Dabei beließ er es nun.
Ich hörte die Tür sich schließen und nahm allen Mut zusammen, den ich noch aufbringen konnte. Während ich hier draußen also um meine Fassung kämpfte, ließ er sich drinnen, vermutlich auf dem behaglichen Sofa ausgestreckt, die Sonne aus dem Arsch scheinen und geilte sich an dem Anblick auf, den ich ihm bot. Chapeau, er hatte das Schauspiel gut vorbereitet! Doch mit jeder Böe die anhob, starb ich hier draußen ein Stückchen mehr, so erschöpft wie ich war und dennoch nicht zur Ruhe kommend.
Irgendwann registrierte ich dann nur noch, wie ich hineingetragen wurde, ein gefühlloser Klumpen nunmehr. Und gab auf.

Als ich wieder erwachte, war ich nicht überrascht, weiterhin zu keiner Regung fähig zu sein. Doch zur Abwechslung schwitzte ich jetzt. Ich hockte, doch nicht wirklich bequem. Die Knie klebten mir an der Brust, ich umarmte sie notgedrungen, denn die Hände waren dieses mal vor die Schienbeine überkreuz gefesselt. Auf einen Knebel hatte er netterweise verzichtet. Allerdings war das auch einer unserer Abmachungen in der Vorbereitung des Ganzen gewesen, um das Safeword ungehindert kommunizieren zu können. Aber, das wäre mir vorhin doch gar nicht möglich gewesen! Welch grobe Verfehlung von ihm, gleich zu Beginn!
Ich hegte die allerbösesten Gedanken. Überhaupt: Hatte er denn nicht verstanden, wie sehr es mein eigentlicher Wunsch war, einfach einmal bis zu Erschöpfung ausgepeitscht und geschlagen und danach so richtig rangenommen zu werden?
Waren wir uns nicht einig gewesen, dass uns beiden das Erdulden von Qualen nur mit der Aussicht von sexueller Erlösung etwas gab?
Beides blieb er mir bisher schuldig.

Eine weitere Ewigkeit darbte ich jetzt schon im Dunkeln dahin. Die Decke, die er mir übergelegt hatte, juckte fürchterlich. Mehrere Versuche, sie abzustreifen, schlugen fehl, brachten aber immerhin etwas Linderung. Ingesamt war die Situation wesentlich angenehmer als noch in der Loggia, wenngleich mir nun zusätzlich Hintern und erst recht die Fußknöchel schmerzten, die er so eng zusammengeschnürrt hatte, dass sie sich bei der kleinsten Bewegung in ihrem Schweiß höllisch aneinander rieben.
Vorhin war die Tür kurz aufgegangen, doch wohl nur, um nach dem Rechten zu sehen. Und im nächsten Moment, war ich schon wieder mir selbst überlassen, ohne auch nur einmal berührt worden zu sein.

Warte nur ab, du Mistkerl!
****ai Mann
58 Beiträge
Themenersteller 
Kaum dass er ihre Fesseln gelöst hatte, bereute er es im Grunde schon. Der Anblick, den sie ihm in ihrer Verletzlichkeit und Hilflosigkeit die ganze Zeit über geboten hatte, brachte ihn besser auf Touren, als er es sich je erträumt - und auch eingestanden - hätte. Ihm war nicht klar gewesen, dass solch starke sadistische Neigungen die Kontrolle über seine Lust gewannen, wenn er ihnen nur freien Lauf ließ. Und über ein geeignetes Opfer verfügte. Sie war eine Augenweide. Als sie sich zu Beginn des Spiels für ihn entblätterte, stockte ihm sprichwörtlich der Atem. Zärtlichkeit und Wollust lagen in der Luft, ihr dezenter Duft benebelte seine Sinne. Er verlor beinahe die Orientierung im Raum, denn soviel Opulenz, so viele veritable, wunderbare Blickfallen, auf einem einzigen weiblichen Körper, wirkten einschüchternd. Er entdeckte Grübchen und kleine Narben, glücklicherweise. Ein mieses kleines Tattoo am Halsansatz. Doch dann diese Augen: Reinster Waldhonig. Er war kurz davor, sich an sie zu pressen, ihre Lippen mit der Zunge leidenschaftlich zu öffnen. Seine sanfte Seite hatte längst Oberwasser, Zweifel, alles im eigentlichen Geiste weiterzuführen können, wuchsen.
Keine makellosen Kurven, aber unbeschreiblich grandiose Übergänge und über allem eine Haut, die an einen perfekt getimten Käsekuchen erinnerte. Vom Nacken bis zu den leicht knubbeligen Zehen ein Leckerbissen. Während allein das Muskelspiel zwischen ihren Gardeschultern genügte, ihn in den Bann zu ziehen. Sehnig, wie ein Flußdelta, in dass sich alle Energie zu ergießen schien, die sich aus dem Spalt zwischen diesen herrlich prallen Arschbacken speiste und seinen Weg das Rückgrat hinab zu ihrem Herzen fand.
Es wäre ein Leichtes gewesen, sie auf die Küchenplatte hinunter zu drücken, und das Geschenk anzunehmen. Doch dann fiel ihm wieder ein, was sie gesagt hatte, bevor er der Sirene zu Nahe kam, und in welch spöttischem Ton sie es gesagt hatte.

Bei dem, was dann geschah, als er diese erste Fantasie so ausreizte, hätte er sich jedoch besser unter Kontrolle haben müssen.
Behaglich auf dem Sofa flezend, schlürfte er den wärmenden Kaffee und sog mit jedem Zug diesen grandiosen Anblick förmlich ein, den ihre im Sturm zitternde Silhouette ihm bot. Es war dieses so mutwillige Ausreizen ihrer Verletzlichkeit, die Wirkung seiner eigenen Grobheit , die er ihrer fragilen Zartheit er entgegen setzte, das ihn so sehr erregte und berührte. Das symphonische, ständig auf und ab schwellende Prasseln des Regens an die Fensterscheiben, steigerte die Meloramatik dieses Schauspiels ins Unermäßliche, so dass sein Hosenbund nicht lange oben blieb und seine Hand sich griff, was sich ihr längst entgegenstemmte. Er hätte es kaum besser planen können und der Regen war schlicht Glück.
Doch dann spürte er, wie sie schlaff wurde und den Sturm einfach gewähren ließ, sogleich tiefer weg sackte, wo doch kein Spiel mehr vorhanden schien.
Er stürzte hinaus, löste die Seile, trug sie auf die Couch und begann sie mit den bereit gelegten Handtüchern abzureiben.
Letztlich war sie zwar vielleicht 10 Minuten dem stürmischen Wetter ausgesetzt gewesen - mehr als eine Viertelstunde hatte er ohnehin nicht geplant. Alles war sorgfältig vorbereitet und eingerichtet. Doch machte ihn das tatsächlich in jeder Sekunde zum Herrn über die Situation? Konnte er die gesundheitlichen Risiken überhaupt richtig einschätzen! Erst als er ihr endlich wieder den Mundspreizer abnahm, wurde ihm klar, dass er noch dazu eine ihrer wichtigsten gemeinschaftlich festgelgten, unumstößlichen Grundregeln verletzt hatte, und ihm wurde ganz mau im Magen.

Nun stehen wir uns also erneut auf Augenhöhe gegenüber, dieses Mal im Wohnzimmer. Unser Verhältnis ist bereits ein anderes, und zumindest ihr sieht man das auch an, schweißgebadet und aufgelöst, wie sie da nun lauert, unwillkürlich die Arme an die Seiten gepresst, die Fäuste geballt. Die Lippen: ein einziger wehrhafter, trotziger Strich. Nun eher siedendes Öl als Honig, das in den Augen simmert.
Ja, sie scheint mich in diesem Moment tatsächlich zu hassen! Aber was hatte sie erwartet?
Es ist jedoch grade mal eine Stunde vergangen, seitdem der Pyjama fiel, was bedeutet, dass mir noch weitere 2 Stunden zur Verfügung stünden.
Doch tatsächlich nagt das schlechte Gewissen an mir, bereits zu weit gegangen zu sein, so dass ich ihr nun zumindest eine kleine Wahl lassen werde.

"Um was würfeln wir denn jetzt? Die Zeit ist doch noch nicht rum?"
Der schneidende Ton erschreckt mich selbst, als ich mich reden höre. Doch er ist mehr von Argwohn und einer Art Selbstbehauptung bestimmt, als von den düsteren Gefühlen der letzten Stunde. Das Wohlbehagen kämpft sich zurück in meinen Körper, und mein Gemüt sehnt sich in dieser Sekunde nach Harmonie, da ich hier nun frei und komfortabel stehe und ungequält atmen kann.
Doch zu einfach mache ich es ihm deshalb nicht. Er soll sich schuldig fühlen und bereits jetzt die Gewissheit auf seinen mageren Schultern tragen, dass ich ihm seine eigene kinky Farbpalette ebenfalls auf die düstersten Segmente zusammenstreichen werde.
Er hat die Richtung ja bereits vorgegeben.

"Gerade: Du erhältst von mir 10 Hiebe mit dem Ding da," dabei zeigte er auf einen breiten Gürtel, der, noch zusammengerollt, auf dem Couchtisch bereit lag. " Dann werde ich mir von Dir nehmen, was ich längst hätte tun wollen. Im Anschluss wechseln wir sofort die Rollen und deine 3 Stunden beginnen."
"Und ungerade?"
Ich werde dich erneut an Händen und Füßen fesseln und du wirst die Restzeit bequem auf dem Sofa verbringen, ohne dass ich noch einmal Hand an dich lege."
Er ließ den Würfel tanzen und ich dachte nur: Lass es gerade sein.
Doch es war eine Eins und so fand ich mich auf der Couch wieder. Dieses Mal jedoch die Hände beinahe komfortabel auf dem Bauch gefessellt, die Füße und Schenkel oberhalb der Knie freilich in erneut zu enge Schlingen gezwängt.
Doch alles in allem eine bequeme Lage, den Kopf nett auf ein Kissen gestützt, spürte ich so etwas wie eine Bettschwere sich meiner bemächtigen. Es hatte mich bisher doch recht gefordert, ohne dass ich wirklich zur Rugmge gekommen wäre und so fielen meine Lider bald von alleine zu.
Mich nicht mehr anzufassen bedeutete nicht, mich nicht mehr zu "benutzen". Aus den Schlitzen sah ich noch, wie er es sich mir gegenüber im Sessel ebenfalls bequem machte und trüben Blickes auf mich, seinen Schwanz herausholte.
Dann war ich weg.
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